{"id":78875,"date":"2020-02-04T19:41:07","date_gmt":"2020-02-04T18:41:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=78875"},"modified":"2020-02-04T19:43:22","modified_gmt":"2020-02-04T18:43:22","slug":"die-eu-ist-lieb-und-wird-teurer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/die-eu-ist-lieb-und-wird-teurer\/","title":{"rendered":"Die EU ist lieb und wird teurer"},"content":{"rendered":"<p>Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der <a title=\"EU\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/\">EU<\/a> liegt bei 13,5 Billionen Euro, davon <a title=\"Deutschland\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/\">Deutschland<\/a> 3,4 Bio Euro und GBR 2,4 Bio Euro. Das BIP pro Kopf betr\u00e4gt in D 41.000 Euro, in GBR 36.000 Euro und F 35.000 Euro. <a title=\"EU-Banken\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/eu-banken\/\">Einzahler<\/a> in 2018 sind D mit 13,4 Mrd Euro, gefolgt von <a title=\"Grossbritannien\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/grossbritannien\/\">GBR<\/a> mit 7 Mrd Euro. Alleine Griechenland, Ungarn und Polen <a title=\"EU-Banken\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/eu-banken\/\">holten 21 Mrd a<\/a>b. Drei Faktoren des <a title=\"Brexit\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/brexit\/\">Brexit<\/a> geben Anla\u00df zur Besorgnis:<!--more-->.<\/p>\n<p>1) Mit dem Austritt von GBR ist der zweitgr\u00f6\u00dfte Nettozahler der EU weggefallen. Nun ist es an Deutschland, diese riesige Zahlungsl\u00fccke zu schlie\u00dfen.<br \/>\n.<br \/>\n2) Das etatistische <a title=\"France\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/france\/\">Frankreich<\/a> (<a title=\"Gilets jaunes in F \u2013 Schweigen D\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/gilets-jaunes-in-f-schweigen-d\/\">Staatsquote<\/a> 45%) r\u00fcckt zur zweitgr\u00f6\u00dfen Wirtschaftsmacht der EU auf und wird sein zentralistisches Staatsverst\u00e4ndnis durchsetzen:<br \/>\nGemeinsame Fiskalpolitik sowie Schuldensolidarit\u00e4t.<br \/>\nAngesichts der Geschicklichkeit der franz\u00f6sischen Diplomatie d\u00fcrfte klar sein, wer in der EU in Zukunft \u00fcber Finanzen und Schuldenvergemeinschaftung bestimmen wird.<br \/>\n.<br \/>\n3) Die Rest-EU verliert macht- und mili\u00e4rpolitisch an Bedeutung: Nur die Atommacht GBR verf\u00fcgte \u00fcber ein funktionierendes Milit\u00e4r. Frankreich schafft es gerade noch, in seinen ehemaligen Kolonien in Afrika ernst genommen zu werden. \u00dcber die Einsatzf\u00e4higkeit der Bundeswehr bracht man kein Wort verlieren.<br \/>\nDiese drei Punkte wurden in den <a title=\"Haltungsjournalismus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/journalismus\/haltungsjournalismus\/\">deutschen Medien<\/a> bislang weitgehend verschwiegen, im Gegenteil: f\u00fcr GBR wurde ein d\u00fcsteres Untergangsszenario hingemalt. Wo zeigt es sich? Wie auch immer &#8211; die EU ist uns lieb\u00a0und sie wird uns immer teurer werden.<br \/>\n4.2.2020<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>EU: Jetzt schwarz, ein wenig rot und \u00fcberhaupt nicht gold<\/strong><br \/>\nDie <a title=\"WDR\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/wdr\/\">Auguren<\/a> sehen das m\u00f6gliche Auseinanderbrechen der letzten Reste des British Empire. Schotten, Waliser, Engl\u00e4nder und Nordiren gehen im nicht mehr vereinigten K\u00f6nigreich ihre Wege. Begleitet von wirtschaftlichem Niedergang, Milliardenverlusten und Massenarbeitslosigkeit. W\u00e4hrend im Finanzplatz London, nach dem Abzug der Banken, B\u00fcrofluchten leerstehen und der Immobilienmarkt zusammenbricht.<br \/>\nDas ist lachhaft, genauso wie die stille Hoffnung der Rest-EU, dass Britannien auf Knien herbeirutscht und um Wiederaufnahme bettelt.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nEine unselige Rolle haben, wie in j\u00fcngster Zeit leider h\u00e4ufig, die Haltungs- und Gesinnungsmedien gespielt. Sie \u00fcberboten sich vor und auch noch nach der Brexit-Abstimmung mit apokalyptischen Prognosen f\u00fcr Gro\u00dfbritannien. Dass London, nach New York, weiterhin der wichtigste Finanzmarktplatz der Welt ist \u2013 und das auch bleiben wird, was soll\u2019s. Dass selbst Z\u00fcrich wichtiger ist als Frankfurt oder Paris, wieso soll man sich von Fakten die sch\u00f6ne Untergangsfantasie kaputt machen lassen.<br \/>\n.<br \/>\nWas wurde da nicht alles an die Wand gemalt. Kilometerlange Schlangen vor dem Eurotunnel. Der Zusammenbruch der Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten. Turmhohe Arbeitslosigkeit. Ein R\u00fcckgang des BIP um viele Milliarden, vielleicht prozentual sogar zweistellig. Plus nat\u00fcrlich die absolute Unm\u00f6glichkeit, sich bis Ende dieses Jahres auf Handelsabkommen zu einigen, wie es unter zivilisierten Staaten eigentlich Brauch sein sollte.<br \/>\n.<br \/>\nStattdessen zeigt das BIP der Insel ein stabiles Wachstum seit der Entscheidung, aus der EU auszutreten. Es oszilliert quartalsweise zwischen 1,1 und 2,1 Prozent. Zahlen, nach denen sich die meisten EU-Staaten alle Finger abschlecken w\u00fcrden. Auch die Arbeitslosenquote sinkt kontinuierlich auf rund 3,8 Prozent, also in der Region der USA. Dagegen hat Frankreich 8,6 Prozent, die EU im Schnitt 6,3 Prozent, die Eurozone gar 7,5 Prozent.<br \/>\n&#8230; Alles vom 4.2.2020 von Ren\u00e9 Zeyer bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/eu_jetzt_schwarz_ein_wenig_rot_und_ueberhaupt_nicht_gold\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/eu_jetzt_schwarz_ein_wenig_rot_und_ueberhaupt_nicht_gold<\/a><br \/>\n.<br \/>\nKommentare:<br \/>\n<strong>Was sind schon die 13,4 Mill. f\u00fcr die EU (deutsche Nettozahlungen)<\/strong><br \/>\nim Vergleich f\u00fcr die 40 oder 50 Mill. f\u00fcr die Invasion (Migrationskosten pro Jahr) . 1 Mill. = 1.000 Mio.<br \/>\n4.3.2020, G.G.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Wer der <a title=\"Johnson: Rede nach dem Brexit\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/johnson-rede-nach-dem-brexit\/\">Rede Johnsons<\/a> zuh\u00f6rte, den Optimismus und den Tatendrang vernahm,<\/strong><br \/>\nwei\u00df, hier tut sich was! GB wird individuell und z\u00fcgig Handelsabkommen und M\u00f6glichkeiten in ALLE Richtungen abw\u00e4gen, nach China, nach Ru\u00dfland, nach Amerika und in die EU usw., w\u00e4hrend sich eine planwirtschaftlich, geleitete EU, lahm, ungeschickt und inkompetent, k\u00f6rperlich versinnbildlicht in ihrer geistigen F\u00fchrerin Merkel, langsam und best\u00e4ndig in den Abgrund dreht. Merkantilisten gegen Protektionisten, Planwirtschaft und Sozialismus gegen Freihandel in einer aufgekl\u00e4rten Umgebung, sind die Alternativen. Es wird Wirtschaftssegregation heraufbeschworen mit Hilfe des Coronavirus. Die WHO (selbst eine zweifelhafte Veranstaltung) schreit: Notstand. Was lernen wir daraus? Notst\u00e4nde sind zum politischen alternativlosen Machtmittel verkommen, um sich Massen gef\u00fcgig zu machen und haben mit wahren Gefahrenlagen nichts zu tun. Klimanotstand? Gesundheitsnotstand durch Coronavirus? Wenn \u201edie Kacke wirklich dampft\u201c, dann werden die Luken dicht gemacht. Wetten?<br \/>\n4.3.2020, S.SCH<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Gro\u00dfbritannien hat alles, was der EU fehlt.<\/strong><br \/>\nDie Briten haben ein echtes Nationalbewusstsein, eine nicht zu untersch\u00e4tzende Eigenschaft, um etwas auf die Beine zu stellen. Sie glauben an ihre St\u00e4rke und an sich selbst. Eine St\u00e4rke, die ihr die EU, durch den Sand, den sie in das R\u00e4derwerk der Nationen streut, zum Erschlaffen brachte. Das passiert auch den anderen L\u00e4ndern, die das aber noch nicht begriffen haben. Von solchen Fesseln und der Illusion eines Vereinten Europa befreit, werden die eigenen Kr\u00e4fte gest\u00e4rkt. Dass es ein Land gibt, dass diesen Weg gegangen ist, macht Mut. Zun\u00e4chst werden unsere System-Medien weiter gegen die Briten anrennen und die EU in den Himmel heben. Sobald sie aber merken, dass das Schreckenszenario, das sie an die Wand gemalt hatten, nicht eintritt und die Briten Erfolg haben, k\u00f6nnten sie umschwenken. Und dann ist es um die EU geschehen. Dann kann Soros noch so sehr dazwischen funken. Wenn der Domino-Effekt erst eintritt, ist die EU tot. \u201cDenn wie sehr sich Europa auf den gro\u00dfen Bruder USA verlassen kann, ist doch angesichts deren erratischen Pr\u00e4sidenten sehr die Frage.\u201d Nein, Europa wird sich auf Trump, der nicht so erratisch ist wie manche europ\u00e4ischen Politiker, verlassen k\u00f6nnen, nur nicht die EU. Die ist n\u00e4mlich Soros-h\u00f6rig, Trump nicht.<br \/>\n4.2.2020, S.K.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Die Hybris der EU ist kaum noch zu toppen.<\/strong><br \/>\nSie strebt doch tats\u00e4chlich ein Handelsabkommen an, nach welchem sich die Briten den EU-Standards, auch automatisch f\u00fcr k\u00fcnftige neue Regelungen, unterwerfen sollen und der Streitschlichter f\u00fcr diesen Vertrag soll im Fall des Falles die EU-Gerichtsbarkeit sein. Da f\u00e4llt einem echt nichts mehr ein. Die EU-B\u00fcrokraten halten sich selbst nicht nur f\u00fcr den Nabel der Welt, sondern offenbar auch die Briten f\u00fcr v\u00f6llig verbl\u00f6det.<br \/>\n4.2.2020, D.F.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Ich gehe jede Wette ein: Die Briten werden uns \u00fcberholen!<\/strong><br \/>\nDenn: <em>\u201eNichts ist in der Regel unsozialer als der so genannte Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung und die individuelle Leistung absinken l\u00e4sst.\u201c \u201cIch habe diese Flucht vor der Eigenverantwortung drastisch genug gekennzeichnet, wenn ich sagte, da\u00df, falls diese Sucht weiter um sich greift, wir in eine gesellschaftliche Ordnung schlittern, in der jeder die Hand in der Tasche des anderen hat<br \/>\nDas Prinzip hei\u00dft dann: Ich sorge f\u00fcr die anderen und die anderen sorgen f\u00fcr mich! Die Blindheit und intellektuelle Fahrl\u00e4ssigkeit, mit der wir dem Versorgungs- und Wohlfahrtsstaat zusteuern, kann nur zu unserem Unheil ausschlagen.\u201d<\/em><br \/>\nZitat von Ludwig Erhard<br \/>\n4.2.2020, C.P.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Den Deutschen bleibt zweierlei: Target + B\u00fcrgschaft<\/strong><br \/>\nWenn Deutschland nur Geld borgen w\u00fcrde damit andere L\u00e4nder bei uns einkaufen k\u00f6nnen, w\u00e4re das ja schon schlimm genug. Aber wir b\u00fcrgen ja auch noch daf\u00fcr das sie es uns zur\u00fcckzahlen.<br \/>\nD\u00fcmmer geht\u2019s wirklich kaum noch. Aber wenn man dieses Prinzip einmal verstanden hat und sich die Summen anschaut, wird schnell warum gerade Deutschland so sehr am EU Konstrukt festh\u00e4lt. Denn wenn das kippt, haftet der B\u00fcrger mit allem was er hat. Dann geht\u2019s an die Spareinlagen, ans Reihenhaus etc. Das ach so reiche Deutschland existiert nur auf dem Papier und (leider) in den K\u00f6pfen der W\u00e4hler, die diese Versager immer wieder mit Mandaten ausstatten.<br \/>\n4.2.2020, M.K.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der EU liegt bei 13,5 Billionen Euro, davon Deutschland 3,4 Bio Euro und GBR 2,4 Bio Euro. Das BIP pro Kopf betr\u00e4gt in D 41.000 Euro, in GBR 36.000 Euro und F 35.000 Euro. 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