{"id":7688,"date":"2012-07-27T11:51:16","date_gmt":"2012-07-27T09:51:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=7688"},"modified":"2012-08-04T14:24:52","modified_gmt":"2012-08-04T12:24:52","slug":"facebook-party-am-opfinger-see-abgesagt-leidtragende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/facebook-party-am-opfinger-see-abgesagt-leidtragende\/","title":{"rendered":"Facebook-Party am Opfinger See abgesagt &#8211; Leidtragende"},"content":{"rendered":"<p>Unbeteiligte Leidtragende.\u00a0Angefangen hat die Seuche vor gut einem Jahr in Hamburg. Nachdem sie das ganze Land befallen hat, erreicht sie nun auch Freiburg: \u00f6ffentliche Facebook-Partys. Die <a title=\"Internet\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/internet\/\">Internetplattform<\/a> wird gern als soziales Netzwerk bezeichnet. Dass <a title=\"Social-Networking\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/internet\/social-networking\/\">Facebook<\/a> auch asoziale Z\u00fcge hat, ist an den beliebten Partyaufrufen zu beobachten. Waren Dummejungenstreiche fr\u00fcher eine lokale Angelegenheit, verleiht ihnen Facebook Dimensionen, die allenthalben die Beh\u00f6rden auf den Plan rufen. &#8230;.. Komplettes M\u00fcnstereck\u00a0 von Uwe\u00a0Mauch vom 27.7.2012\u00a0auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/freiburg\/muenstereck-unbeteiligte-leidtragende--62054348.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/freiburg\/muenstereck-unbeteiligte-leidtragende&#8211;62054348.html<\/a><!--more--><\/p>\n<p align=\"left\"><strong>Sperrgebiet Opfinger See am 4.8.2012<\/strong><br \/>\nWer sich am Samstagabend 4.8.2012 mit seiner Familie einen gem\u00fctlichen Abend am Opfinger See machen wollte, sollte umdisponieren. Schuld daran ist ein 17-j\u00e4hriger Freiburger, der via Internet eine Einladung zu einer der ber\u00fcchtigten \u201eFacebook-Partys\u201c ausgesprochen hat. Die Party ist von der Stadt, der Polizei und mittlerweile auch dem jungen Mann selbst abgesagt, doch rechnen die Ordnungsh\u00fcter dennoch mit Feierwilligen &#8211; und sperren deshalb ab 18 Uhr den kompletten Bereich des Opfinger Sees. Schon wer sich tags\u00fcber dort aufh\u00e4lt, muss damit rechnen, kontrolliert zu werden. \u201eWir wollen ein deutliches Signal setzen, dass es auch k\u00fcnftig keine Facebook-Parties in Freiburg geben soll\u201c, sagt Polizeisprecher Mirko Steffl. Polizei und Stadt sind alarmiert, weil derartige Parties an verschiedenen Orten komplett ausgeufert sind: Anfang Juni waren es in Hamburg 1.600 ungebetene G\u00e4ste, bald darauf in Wuppertal knapp 1.000, und in Backnang sorgten vor wenigen Wochen ebenfalls 1.000 Partyg\u00e4nger f\u00fcr hitzige Auseinandersetzungen mit den Ordnungskr\u00e4ften. Die Gesamtkosten inklusive Sachsch\u00e4den beliefen sich auf mehrere hunderttausend Euro, auf denen in Backnang die Stadt vermutlich sitzen bleiben d\u00fcrfte, da der Verursacher nicht ermittelt werden konnte. Anders war dies nun in Freiburg: 18.000 Party-Einladungen waren von einem Account verschickt worden, etwa 2.600 Zusagen f\u00fcr die Party trudelten ein. Die Polizei machte in intensiven Ermittlungen einen 17- J\u00e4hrigen als \u201eVeranstalter\u201c aus, sprach erst telefonisch mit ihm. Sp\u00e4ter gab es dann im Polizeipr\u00e4sidium ein Sechs-Augen-Gespr\u00e4ch mit dem jungen Mann und einem\u00a0 Erziehungsberechtigten. Dem Nachwuchs-Partyorganisator wurde klar gemacht, dass er finanziell Einiges riskiere: Schlie\u00dflich trudelte bei einem 20-J\u00e4hrigen, der eine \u00e4hnliche &#8211; und dann ebenfalls verbotene &#8211; Facebook-Party in Konstanz auf die Beine stellen wollte, j\u00fcngst ein Strafbefehl \u00fcber Kosten in H\u00f6he von 227.000 Euro ein. Der junge Freiburger zog die Notbremse und sagte die Party ab &#8211; was noch nicht automatisch hei\u00dft, dass er damit auch finanziell aus dem Schneider ist. Die Polizei rechnet n\u00e4mlich damit, dass am Samstag dennoch zahlreiche Partyg\u00e4nger an den Opfinger See str\u00f6men. Unter anderem deshalb, weil im Internet bereits eine Ausweichfete angek\u00fcndigt wurde&#8230; Die Ordnungsmacht zeigt in Absprache mit der Stadt klare Kante: \u201eWer kommt, muss mit einem Platzverweis rechnen\u201c, k\u00fcndigt Polizeisprecher Steffl an. Und wer diesem nicht Folge leiste, k\u00f6nne in Gewahrsam genommen werden &#8211; in direkter Form, aber auch finanziell. \u00dcber die Zahl der eingesetzten Beamten will Steffl keine Auskunft geben &#8211; es d\u00fcrften aber nicht wenige sein, da es sich durchaus um Prinzipielles handelt: \u201eEs geht um die Sicherheit und um die Frage des gemeinsamen, friedlichen Nutzens des \u00f6ffentlichen Raumes.\u201c Die Polizei will ab morgen mit Flugbl\u00e4ttern in ganz Freiburg um Verst\u00e4ndnis werben. Steffl: \u201eWir sind sicher, dass die meisten\u00a0 Menschen Dreck, L\u00e4rm und \u00c4rger nicht f\u00fcr cool halten &#8211; auch die meisten Jungen nicht.\u201c\u00a0\u00a0<br \/>\nWie ist Ihre Meinung? M\u00fcssen\u00a0Facebook-Partymacher ausgebremst\u00a0werden? Oder investiert die\u00a0Freiburger Polizei zu viel? Stimmen\u00a0Sie ab auf der Stadtkurier-Facebook-Seite unter <a href=\"https:\/\/www.facebookcom\/stadtkurier.freiburg\">www.facebookcom\/stadtkurier.freiburg<\/a>\u00a0<br \/>\n2.8.2012, Stefan Ummenhofer, <a href=\"https:\/\/www.stadtkurier.de\">www.stadtkurier.de<\/a><\/p>\n<p align=\"left\"><strong>W\u00fcrde die Verwaltung am Opfinger See nichts tun und es passiert etwas, w\u00e4re das Geschrei\u00a0gro\u00df<\/strong><br \/>\nEs wird gemosert wegen:<br \/>\n&#8211; der Sauerei, die mit der FB-Party einhergeht<br \/>\n&#8211; den Gefahren, die mit der FB-Party einhergehen k\u00f6nnen<br \/>\n&#8211; den Rechten der potentiellen Teilnehmer der FB-Party (Bef\u00fcrworter)<br \/>\n&#8211; den Rechten der Gegner der FB-Party<br \/>\n&#8211; den Rechten der Unbeteiligten (Stau auf Opfinger Stra\u00dfe)<br \/>\n&#8211; den Rechten der Griller, Sonnenanbeter und Erholungssuchenden<br \/>\n&#8211; den Rechten der sich im Wasser befindlichen<br \/>\n&#8211; Verwaltungsentscheidung (Gegner)<br \/>\n&#8211; Verwaltungsentscheidung (Bef\u00fcrworter)<br \/>\n&#8230;.wenn eine Gruppe fehlt, wollte ich diese nicht diskriminieren. Jede dieser Gruppen sieht nur Ihre eigenen Rechte und pocht darauf, ohne die Rechte der \u00fcbrigen Gruppen zu ber\u00fccksichtigen. Offenbar hat niemand eine Universall\u00f6sung parat, die ALLE Gruppen wenigstens hinreichend in ihren eingeforderten Rechten zufriedenstellen k\u00f6nnte, und falls doch, k\u00e4me garantiert wieder einer hintenvorgesprungen, der &#8218;ABER&#8216; rufen w\u00fcrde. Falls doch jemand eine Universall\u00f6sung parat hat, na dann raus damit ! Zu deutsch: Man kann&#8217;s machen, wie man&#8217;s will, es ist nie recht. W\u00fcrde die Verwaltung nichts tun, und es passiert etwas, w\u00e4re das Geschrei anschlie\u00dfend gro\u00df, und zwar aus allen o.g. Gruppen !<br \/>\nUwe Kratzer, 4.8.2012<\/p>\n<p align=\"left\"><strong>Rechnung an Facebok &#8211; &#8222;informationelle Demenz&#8220; der Jugend<\/strong><br \/>\nZus\u00e4tzlich zu den Ordnungsma\u00dfnahmen sollte sofort nach Ver\u00f6ffentlichung eines solchen Partyaufrufs eine Kostenvorschussrechnung der Ordnungsbeh\u00f6rden an Facebook gestellt werden, nach dem Einsatz dann eine Rechnung \u2013 Facebook n\u00e4mlich sei Publizierer und Erm\u00f6glicher der Verbreitung eines solchen Aufrufs. Als Vorsitzender der Humanistischen Union Baden-W\u00fcrttemberg ist Rechntsanwalt Udo Kau\u00df im \u00fcbrigen zuversichtlich, dass vor allem die Jugend die &#8222;informationelle Demenz&#8220; \u00fcberwindet und merkt, dass sie als &#8222;Facebook-Partner&#8220; nur Gegenstand eines abgefeimten Gesch\u00e4ftsmodells ist&#8230;..<br \/>\nmehr auf \u00a0<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/lokales\/freiburg\/rechnung-an-facebook\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/lokales\/freiburg\/rechnung-an-facebook<\/a><br \/>\n<!-- RSPEAK_STOP --><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unbeteiligte Leidtragende.\u00a0Angefangen hat die Seuche vor gut einem Jahr in Hamburg. Nachdem sie das ganze Land befallen hat, erreicht sie nun auch Freiburg: \u00f6ffentliche Facebook-Partys. Die Internetplattform wird gern als soziales Netzwerk bezeichnet. 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