{"id":76427,"date":"2019-11-28T17:28:28","date_gmt":"2019-11-28T16:28:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=76427"},"modified":"2019-11-28T17:30:29","modified_gmt":"2019-11-28T16:30:29","slug":"gelbwesten-f-gruenkreuze-d","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/gelbwesten-f-gruenkreuze-d\/","title":{"rendered":"Gelbwesten F &#8211; Gr\u00fcnkreuze D"},"content":{"rendered":"<p><a title=\"France\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/france\/\">Franzosen<\/a> und <a title=\"Deutschland2030\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutschland2030\/\">Deutsche<\/a> sind doch verschieden. In Frankreich kippen <a title=\"Gelbwesten\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/gelbwesten\/\">Gelbwesten<\/a> ihren Mist auf die Autobahn und vors Ministerium, die <a title=\"Bauern-Protest\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/landwirt\/bauern-protest\/\">Demos<\/a> sind gewaltig. In Deutschland werden <a title=\"Gr\u00fcne Kreuze: Bauern-Demos\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/gruene-kreuze-bauern-demos\/\">Gr\u00fcnkreuze<\/a> auf Feldern errichtet und behutsam demonstriert. Aber der Vergleich hinkt. In beiden L\u00e4ndern <a title=\"Peripherie contra Metropole\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/peripherie-contra-metropole\/\">protestieren<\/a> <a title=\"Bergbauern\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/landwirt\/bergbauern\/\">Landwirte<\/a> mit ihren Traktoren, und in beiden L\u00e4ndern bem\u00fchen sich Politik und Medien, die Proteste <a title=\"Political-Correctness\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/political-correctness\/\">kleinzureden<\/a> als isolierte Aktionen bestimmter Lobbygruppen.<br \/>\n.<br \/>\n<!--more-->In Frankreich die verarmte Mittelschicht auf dem Land, weil sie die Spritpreise nicht mehr bezahlen kann und sich abgeh\u00e4ngt f\u00fchlt von den gro\u00dfen Ballungsgebieten. In Deutschland die Bauern, die es leid sind, als Rglementierungsempf\u00e4nger und Buhm\u00e4nner der gro\u00dfst\u00e4dtisch-eingebildeten Ern\u00e4hrungs-, Energie-, Umwelt- und Klima-Besserwisser behandelt zu werden.<br \/>\nIn beiden L\u00e4ndern stehen die ortsans\u00e4ssigen <a title=\"Somewheres gegen Anywheres\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/somewheres-gegen-anywheres\/\">Somewheres<\/a> (Land) gegen die ortsungebundenen <a title=\"Anywheres\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/gesellschaft\/anywheres\/\">Anywheres<\/a> (Stadt) auf. Vor den <a title=\"Gelbwesten \u2013 parteiunabh\u00e4ngig\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/gelbwesten-parteiunabhaengig\/\">Gelbwesten<\/a> hat die Regierung in Paris riesigen Respekt und gar Angst vor einem B\u00fcrgerkrieg. Ob die Gr\u00fcnkreuze von GroKo und Gr\u00fcnlinks ernst genommen werden, wird sich zeigen. In jedem Fall handelt es sich um weit mehr als nur um \u00d6ko, Bio, &#8222;Pro Biene&#8220;, Glykosat, Agrartransfers, &#8222;28 Cent f\u00fcr ein H\u00fchnerei&#8220;, Freihaltunsgpr\u00e4mie und B\u00fcrokratismus: Hier hat sich \u00fcber Jahre hinweg ein Konflikt aufgebaut zwischen <a title=\"Peripherie contra Metropole\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/peripherie-contra-metropole\/\">dem L\u00e4ndlichen Raum und den Metropolen<\/a>.<\/p>\n<p>Am 26.11.2019 fuhren Tausende von Bauern mit ihren Traktoren nach Berlin, um ihrem Unmut zu demonstrieren. Auch von <a title=\"Tuniberg\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/tuniberg\/\">Freiburg-Opfingen<\/a> (s.u.).<br \/>\n28.11.2019<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Mit dem Traktor von Freiburg-Opfingen zur Bauern-Demo in Berlin<\/strong><br \/>\n<em>Tausende Bauern demonstrieren in Berlin gegen die Agrarpolitik \u2013 und ein Freiburger ist mittendrin. Erwin Wagner hat mit S\u00f6hnen, Mitarbeitern und Schleppern an der Sternfahrt teilgenommen. Erwin Wagner betreibt mit seinen beiden S\u00f6hnen Sven und Dirk einen Hof in Freiburg-Opfingen. Mit ihrem Mitarbeiter Jonas Saier und zwei Traktoren sind sie nach Berlin gefahren. Simone H\u00f6hl hat mit dem 62-j\u00e4hrigen telefoniert.<\/em><br \/>\nBZ: Hallo Herr Wagner, wie ist die Stimmung in Berlin?<br \/>\nWagner: Ich steh am Brandenburger Tor und ich hab\u2019 echt G\u00e4nsehaut. Wir hatten bestimmt die weiteste Anfahrt mit unseren zwei Traktoren. Mein Sohn Dirk und ich sind am Sonntag fr\u00fch um 7 Uhr bei uns auf dem Hof los, mit rund 60 anderen Schleppern vom Tuniberg und von der Region. In Bretten bei Karlsruhe, wo eine Kundgebung war, haben wir dann Fahrerwechsel gemacht: Mein Sohn Sven und Jonas haben die Maschinen \u00fcbernommen. Ich musste zur\u00fcck f\u00fcr einen Arzttermin \u2013 Gesundheit geht vor \u2013 und bin dann mit dem Zug hinterhergefahren.<br \/>\n.<br \/>\nBZ: Wie f\u00e4hrt man denn mit dem Traktor nach Berlin? Auf dem Lastwagen?<br \/>\nWagner: Auf eigener Achse! Aufladen kann jeder, wir protestieren auf der Stra\u00dfe, wir m\u00fcssen uns zeigen. Was wir jetzt machen, h\u00e4tten wir schon vor 20, 30 Jahren tun sollen \u2013 heute gibt es f\u00fcr die Landwirtschaft nur noch Auflagen und Preisdruck. Die Route durch Deutschland ging \u00fcber Landstra\u00dfen. Am Sonntag war ich kurz davor, wieder umzukehren, der Konvoi hatte sich aufgel\u00f6st, da fuhren wir ewig allein. Es sind ja alles wildfremde Leut\u2019, die da miteinander fahren, das ist nicht organisiert. Die letzten 300 Kilometer durften wir im gro\u00dfen Konvoi mit Polizeischutz \u00fcber die Autobahn fahren.<br \/>\nBZ: Wie viele Tage und Kilometer waren Ihre Traktoren unterwegs?<br \/>\nWagner: Sven und Jonas sind vorhin erst gegen 11.30 Uhr angekommen. Sie wurden noch im Ring herum geleitet, das war \u00e4rgerlich. Auf den Kilometerz\u00e4hler kann ich nicht schauen, weil ich nicht wei\u00df, wo die beiden mit den Maschinen stehen, hier ist alles voll. Aber sie haben sicherlich 900 Kilometer drauf. Und jetzt m\u00fcssen sie das Ganze wieder zur\u00fcck.<br \/>\n&#8230; Alles vom 26.11.2019 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/mit-dem-traktor-von-freiburg-opfingen-zur-bauern-demo-in-berlin\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/mit-dem-traktor-von-freiburg-opfingen-zur-bauern-demo-in-berlin<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/bad-krozinger-landwirte-demonstrieren-gegen-agrar-politik\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/bad-krozinger-landwirte-demonstrieren-gegen-agrar-politik<br \/>\n<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Mit seiner Wut ist der Bauer nicht allein<\/strong><br \/>\nDie Reaktionen vieler Politiker und Medien auf die Bauerndemonstrationen (26.11.2019 in Berlin) zeigen ein auff\u00e4lliges Bem\u00fchen, diese Proteste als etwas darzustellen, das sie nicht sind: das isolierte Aufbegehren einer Lobbygruppe, die moralisch und ethisch eher uneinsichtig auf \u00fcberkommenen Privilegien beharrt und die Zeichen der Zeit nicht so recht erkannt hat. Doch diese Lesart ist gleich mehrfach falsch. Zun\u00e4chst haben die Bauern nichts gegen Vorgaben zum Insekten- oder Umweltschutz, sondern weisen auf h\u00e4ufig unsinnige oder sogar kontraproduktive Vorschriften hin, die ihnen nicht nur das Leben sondern auch den Umweltschutz schwer machen. Zum anderen haben sie keine Lust mehr, im Windschatten von Klimahysterie und \u00d6ko-Ideologe den S\u00fcndenbock abzugeben. Und dies ist kein Ph\u00e4nomen, das auf die Bauern beschr\u00e4nkt ist.<br \/>\nAuf der partei\u00fcbergreifend gr\u00fcnen Agenda ballen sich gerade drei politische Wendevisionen zu einem Vollrausch, der f\u00fcr die Betroffenen sehr n\u00fcchtern enden wird:<br \/>\nEnergiewende, Verkehrswende und Agrarwende.<br \/>\nAlle drei sind ideologisch kontaminiert und gehen an der Praxis und den Bed\u00fcrfnissen der Menschen und ihren Arbeitspl\u00e4tzen mit erstaunlicher Nonchalance vorbei.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nDie Gr\u00fcnen Kreuze auf den Feldern sind insofern die deutschen Pendants der Gelben Westen. Die Bauerndemonstrationen genie\u00dfen abseits der veganen Biotope in den Gro\u00dfst\u00e4dten viel Sympathie und sind letztendlich nur die Spitze eines Eisbergs, n\u00e4mlich jener gewaltigen Unzufriedenheit der im produktiven Teil der Wirtschaft arbeitenden Bev\u00f6lkerung, die nicht an das Ende der Welt, sondern an das Ende des Monats denken muss.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nAm 20. September 2010 erhielt der damaligen Bundespr\u00e4sident Christian Wulff in der Friedrichstadtkirche im Franz\u00f6sischen Dom zu Berlin die Erntekrone der deutschen Landwirtschaft. Ich wurde damals vom Deutschen Bauernverband gebeten, zu dieser traditionellen Erntedank-Veranstaltung eine kleine Rede zu halten. Sie h\u00e4tte recht gut zu den gestrigen Demonstrationen (26.11.2019) vor dem Brandenburger Tor gepasst. Ich f\u00fcge den Text deshalb hier noch einmal an: <a title=\"Landwirt\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/landwirt\/\">Bitte die ausgezeichnete Rede hier lesen<\/a>.<br \/>\n&#8230; Alles vom 27.11.2019 von Dirk Maxeiner bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/mit_seiner_wut_ist_der_bauer_nicht_allein\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/mit_seiner_wut_ist_der_bauer_nicht_allein<\/a><br \/>\n.<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\n<strong>Bauern versus Berliner Elfenbeinturm<\/strong><br \/>\nIch habe jeden Augenblick der Wut der Bauern gegen\u00fcber dem Elfenbeinturm namens Berlin aus vollem Herzen genossen. Ganz besonders, als diese die SPD-Kopie einer Margot Honecker, die derzeit das Amt einer Bundesumweltministerin (Svenja Schulze, SPD)simuliert, ausgebuht wurde. Bitte jeden Tag mehr davon, in diesem runterge(plan)wirtschafteten Land haben nicht nur die Bauern Grund zur Wut!<br \/>\n27.11.2019, A.S.,AO (Achgut Online)<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Bauern-Proteste zu bedeutenden Problemen<\/strong><br \/>\nErstens: Stimme ihrem Text \/ Ihrer Rede vollinhaltlich zu. Wasch mich, aber mach mich nicht nass geht nicht, auch nicht in Sachen landwirtschaftlicher Produktion!<br \/>\n.<br \/>\nZweitens: Das Beschw\u00f6ren der Verantwortung der Landwirtschaft f\u00fcr die globale Ern\u00e4hrung muss dennoch massiv in Frage gestellt werde; Ich kann nur jedem empfehlen, einmal den Text \u201cWhy has Africa become a net food importer\u201d der FAO \/ Food and Agriculture Organisation of the United Nations (Rome 2011 \/ leicht als pdf im web zu finden)<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.fao.org\/3\/a-i2497e.pdf\">https:\/\/www.fao.org\/3\/a-i2497e.pdf<\/a><br \/>\nzu lesen: Ersch\u00fctternd!!! <em><strong>Mittlerweile werden rund 80% der Ern\u00e4hrung Afrikas im industrialisierten Westen (Europa\/Nordamerika\/Australien) produziert<\/strong><\/em>, Wir \u201cf\u00fcttern\u201d die afrikanische Bev\u00f6lkerungsexplosion, indem wir einem sich selbst nicht vern\u00fcnftig regulierenden Kontinent Wachstumsresourcen (auch in Medizin etc.) f\u00fcr ein extrem ungesundes Wachstum ohne Grenzen bereitstellen. Das f\u00fchrt zu einer Katastrophe zusehends globalen Ausma\u00dfes.<br \/>\n.<br \/>\nDrittens: Nat\u00fcrlich ist die Landwirtschaft (besonders der besonders extensive und fl\u00e4chenvernichtende \u00d6kolandbau) der Artenkiller Nr. 1 in der Welt (mal Demographie beiseite gelassen). Daran gibt es unter seri\u00f6sen Wissenschaftlern auch konservativer F\u00e4rbung keinen Zweifel, es ist der Preis einer wachsenden Weltbev\u00f6lkerung. Dem w\u00e4re durch eine Reservierung entsprechender Naturschutzgebiete, die den Namen auch verdienen (Ausdehnung!!!) Rechnung zu tragen. Und im Gegenzug sollten Landwirte dort, wo sie arbeiten d\u00fcrfen, frei von ideologischer Reglementierung arbeiten k\u00f6nnen.<br \/>\nViertens: Der Nebenaspekt <a title=\"Antibiotika zu 80% im Viehfutter\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/antibiotika-zu-80-im-viehfutter\/\">Antibiotika<\/a> ist hier zutreffend, aber zu kurz gesprungen, von Foristen angesprochen worden. Allein die deutschen Krankenh\u00e4user entlassen j\u00e4hrlich lt. Bundesumweltamt zwischen 700 und 800 to. Antibiotika in die Abw\u00e4sser, die ambulanten Patienten kommen noch mit einem gewaltigen Betrag on top. Angebracht w\u00e4re es, die Verwendung insgesamt viel strikter zu reglementieren, aber da ist auch der typische Patient nicht daf\u00fcr zu gewinnen.<br \/>\n27.11.2019, Wolfgang Salzmann, AO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Schulterschluss von Konsument und Erzeuger?<br \/>\n<\/strong>Das ist der richtige Text zur richtigen Zeit. Danke, Herr Maxeiner, danke, liebe Landwirte! W\u00e4chst jetzt etwas, das zusammengeh\u00f6rt &#8211; der Schulterschluss von Konsument und Erzeuger? Die Autoindustrie hat ja bereits bei ihrer Kundschaft nachhaltig verschissen.<br \/>\nDie \u201eSozialdemokratie\u201c, die Mutter des Verschissmus, und Mutti\u2019s brave Christkindchen haben den Kontakt zum B\u00fcrger gekappt und k\u00fcmmern sich liebevoll wie ein heillos zerstrittenes Ehepaar nur noch um sich selbst. \u201eSchland\u201c \u00fcbt sich im freiem Fall und merkt gerade, da\u00df es den Rettungsschirm vergessen hat. Und nun, fast wie die Feuerwehr in letzter Sekunde, spannt die Landwirtschaft das rettende Sprungtuch. Es war wie ein Erweckungserlebnis, als die Traktoristen k\u00fcrzlich durch die verschlafenen Bonner Stra\u00dfen rauschten. Ich war buchst\u00e4blich aus dem H\u00e4uschen, h\u00fcpfte am Stra\u00dfenrand und nahm pl\u00f6tzlich zur Kenntnis, da\u00df ich alle verf\u00fcgbare Daumen hochreckte, klatschte und jubelte.<br \/>\nSp\u00e4ter, auf der Stra\u00dfe im kleinen SUV, buchst\u00e4blich verloren im Konvoi der Gr\u00fcnen Streitr\u00f6sser, Beifallsbekundungen, Licht- und Schallhupen allenthalben vom Fu\u00df- und Autovolk.<br \/>\nDa passiert doch was. Da geht doch was &#8211; oder? Danke, liebe Landwirte, weiter so! Ihr habt das Zeug und den Mumm, der noch schweigenden, aber vernehmlich grummelnden Mehrheit dieses Landes den Weg zum friedlichen aber wirksamen Widerstand zu weisen. Ihr k\u00f6nnt Gretels H\u00fcpfzwergen, randalierenden Kapit\u00e4ninnen, bildungsresistenten Studenten zeigen, was eine Harke ist. Ich jedenfalls bastele jetzt ein Gr\u00fcnes Kreuz und pflanze es mitten in Bonn in das Beet eines Stra\u00dfenbaum vor meinem Haus.<\/p>\n<p>27.11.2019, H.SCH, AO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Ein Bauer kann alles &#8211; mu\u00df alles k\u00f6nnen!<\/strong><br \/>\nEr mu\u00df seinen Boden kennen, er mu\u00df wissen, was er darauf anbauen kann. Er mu\u00df sich mit den Tieren auskennen, die er h\u00e4lt. Er mu\u00df sich mit seinen Fahrzeugen und Ger\u00e4ten auskennen, die er nutzt. Er mu\u00df Haus und Hof in Stand halten. &#8211; Er ist h\u00e4ufig Maurer, Zimmermann, Dachdecker, Schlosser usw. (nur nebenbei auf seinem Hof). Er ist Unternehmer, mu\u00df sich also auch in diesem Bereich auskennen, mit all dem B\u00fcrokratismus der daran h\u00e4ngt. Er ist Landschaftspfleger, G\u00e4rtner, Forstmann, J\u00e4ger und Heger! Das hat mit Romantik nichts zu tun, es ist einfach harte Arbeit! Welcher St\u00e4dter mu\u00df, kann und will dies alles leisten! Es g\u00e4be noch viel mehr dazu, aber der Raum dazu reicht hier nicht aus. Im Mittelalter hie\u00df es: \u201cStadtluft macht frei!\u201d &#8211; Dies hatte seine Gr\u00fcnde. &#8211; Heute mu\u00df man leider sagen: \u201cStadtluft macht dumm!\u201d &#8211; Auch dies hat seine Gr\u00fcnde!<br \/>\n27.11.2019, M.K.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Weniger Ideologie und Dogmatismus\u201c<\/strong><br \/>\nDas ist das Stichwort. Zu \u00fcbertragen auf mittlerweile alle m\u00f6glichen Lebensbereiche. Ob Bildungswesen, Landwirtschaft, Kunst, Ern\u00e4hrung, Politik, Wissenschaft, Industrie, Entwicklungshilfe oder Zuwanderung. Der Gebiete gibt es unz\u00e4hlige. Lasst doch bitte wieder die Praktiker ran. Lasst sie zumindest mitbestimmen. Richtet doch unser Land nicht zugrunde, ihr Theoretiker und Ideologen. G\u00f6nnt euch eine Ruhepause. Lasst das Land zum Luft holen kommen. Lockert euren W\u00fcrgegriff. Meint es weniger gut mit uns, ihr Gutmenschen. Geht Anderen auf die Nerven. Versucht es einmal in Afrika oder in Venezuela. Vielleicht hat der Maduro einen Job f\u00fcr euch. Oder wie w\u00e4re es mit China? Ganz viel Ideologie dort. Und Zwang. W\u00e4re das nicht eine Perspektive f\u00fcr euch. Da k\u00f6nntet ihr so richtig viel reglementieren. Da besteht Bedarf. Lasst uns doch hier das bisschen Freiheit. Damit sind wir doch gut gefahren. Spart euch euren Eifer. Vor lauter Rettung, rettet ihr uns noch kaputt. Betreut doch Andere. Solche, die sich \u00fcber die Betreuung freuen w\u00fcrden. F\u00fcr die ihr denken d\u00fcrft. Denen ihr das Denken komplett abnehmen d\u00fcrftet. Die ihr von mir aus, f\u00fcttern d\u00fcrftet, ins Bettchen bringen, streicheln d\u00fcrftet. Ja, wie w\u00e4re es, ihr suchtet euch einen Job im Zoo? Im Streichelzoo. Ihr w\u00e4ret dort so gl\u00fccklich und h\u00e4ttet das Gef\u00fchl, etwas ungemein Gutes zu tun. Ein bisschen die Welt zu retten &#8230;<br \/>\n27.11.2019, W.A.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Franzosen und Deutsche sind doch verschieden. In Frankreich kippen Gelbwesten ihren Mist auf die Autobahn und vors Ministerium, die Demos sind gewaltig. In Deutschland werden Gr\u00fcnkreuze auf Feldern errichtet und behutsam demonstriert. Aber der Vergleich hinkt. 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