{"id":76243,"date":"2019-11-22T21:13:20","date_gmt":"2019-11-22T20:13:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=76243"},"modified":"2019-12-04T10:43:26","modified_gmt":"2019-12-04T09:43:26","slug":"neverforgetniki-weckruf-fuer-d","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/neverforgetniki-weckruf-fuer-d\/","title":{"rendered":"Neverforgetniki &#8211; Weckruf f\u00fcr D"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Mein Name ist Niklas, oder sollte ich besser sagen Niki? so kennen mich die meisten Menschen, sowohl meine Familie also auch meine Leser im Internet. ich bin einigen unter dem Namen &#8222;Neverforgetniki&#8220; bekannt als Autor, Internetblogger und freier Journalist. Ich selbst w\u00fcrde wohl einfach sagen, ich bin frei, ohne meinem Tun eine n\u00e4here Bezeichnung zu geben. Mein Denken ist frei, mein Schreiben ebenso.<br \/>\n<!--more-->Ich bin weder in einer Partei noch einer Bewegung Mitglied, noch bestimmt irgendjemand anders, was ich sage und schreibe. Diese Freiheit ist einerseits ein Privileg, da in unserem System die meisten Menschen leider nicht frei sein d\u00fcrfen. Andererseits ist sie aber auch eine gro\u00dfe Gefahr, sowohl f\u00fcr mich selbst als auch f\u00fcr dieses System. Weil ich ihm gef\u00e4hrlich werden kann, wird es mir auch gef\u00e4hrlich werden wollen. Ich habe berufliche Repressionen in Kauf nehmen m\u00fcssen und Drohungen von meiner Ausbildungsleiterin erhalten, viele Menschen haben den Kontakt zu mir abgebrochen und ich erhalte Morddrohungen der politischen Gegenseite.<br \/>\nDas alles mit nur 20 Jahren verarbeiten zu m\u00fcssen, ist eine gro\u00dfe Aufgabe, der ich nicht immer gewachsen bin, aber mit jedem Tag wachse ich daran ein St\u00fcck mehr.&#8220;<br \/>\n.<br \/>\nSo beginnt Niklas Lotz das Vorwort seines Buches &#8222;Mein Weckruf f\u00fcr Deutschland &#8211; Neverforgetniki&#8220;, das der 20-J\u00e4hrige beendet mit dem Satz &#8222;Dieses Buch ist mein Schrei gegen die Stille einer ganzen Generation&#8220;.<br \/>\n<a title=\"Indoktrinierung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/indoktrinierung\/\">Vera Lengsfeld<\/a> bespricht das interessante Buch.<br \/>\n22.11.2019<br \/>\n.<\/p>\n<p>Neverforgerniki<br \/>\nWer soll euch noch vertrauen?<br \/>\n24.11.2019<br \/>\n<a href=\"https:\/\/youtu.be\/JS6Z_WTivu4\">https:\/\/youtu.be\/JS6Z_WTivu4<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>&#8222;Wir sind bunt und tolerant, aber genau deswegen darf man nur eine Meinung haben\u201c<\/strong><br \/>\nVera Lengsfeld<em><br \/>\nDas ist das Res\u00fcmee eines Zwanzigj\u00e4hrigen, der die Schulen des \u201ehistorisch einzigartigen Experiments\u201c, \u201eeine monoethnische und monokulturelle Demokratie in eine multiethnische zu verwandeln\u201c (Yascha Mounk) von der ersten Klasse an durchleiden musste, und zwar in einem Gebiet, wo das Experiment daf\u00fcr gesorgt hat, dass die muslimischen Sch\u00fcler bereits sehr zahlreich oder sogar in der Mehrzahl sind.<\/em><br \/>\n.<br \/>\nWelcher Politiker, welcher Journalist von denen, die tagt\u00e4glich Propaganda f\u00fcr das Experiment betreiben, hat sich schon einmal in solchen Schulen umgeschaut? Naja, die Kanzlerin war schon einmal in Duisburg-Marxloh, aber nur kurz, bestens bewacht und abgeschirmt. Welcher der Trommler f\u00fcr die angeblich so w\u00fcnschenswerte kulturelle Vielfalt schickt seine Kinder, so er welche hat, in eine solche Schule?<br \/>\nAls ich 2009 im Wahlkreis Friedrichshain-Kreuzberg f\u00fcr den Bundestag kandidierte, habe ich Kreuzberger Schulen besucht. In einer war der Sohn von einem meiner Unterst\u00fctzer, ein Deutscher mit russischer Mutter, das einzige christliche Kind in seinem Jahrgang. Die zahlreichen Gr\u00fcnen und Linken, die ich kennengelernt habe, schickten ihren Nachwuchs nach Charlottenburg, weil sie ihm die Segnungen des Multikulturalismus ersparen wollten. Das Experiment ist schon l\u00e4ngst gescheitert, was aber offensichtlich kein Grund f\u00fcr die Gesellschaftsverwandler ist, es abzubrechen und die Sch\u00e4den zu begrenzen. I<br \/>\nm Gegenteil. Es wird mit aller Kraft weiter gef\u00fchrt. Verst\u00e4rkt hat sich nur der Kampf gegen alle Skeptiker. Wer das Experiment kritisiert, oder auch nur leise Zweifel anmeldet, wird angeprangert, stigmatisiert, mundtot gemacht, aus der Gemeinschaft der \u201eAnst\u00e4ndigen\u201c ausgeschlossen.<\/p>\n<p>Das alles hat der junge Autor Niklas, mit dem nom de guerre Neverforgetniki, schon erlebt. Er beschreibt in seinem Buch \u201eMein Weckruf f\u00fcr Deutschland\u201c in einem Extra-Kapitel, welche Folgen es f\u00fcr ihn hatte, seine Meinung, die nicht mit den politisch-korrekten Vorgaben \u00fcbereinstimmt, frei und \u00f6ffentlich zu \u00e4u\u00dfern. Es kostete ihn seinen ersten Job und er muss mit dem Stigma der Menschenfeindlichkeit, Klimaleugnung und des Rechtspopulismus leben. Das Erstaunlichste: So jung der erst zwanzigj\u00e4hrige Niklas ist, hat er doch den einzigen Ausweg, mit dieser \u00c4chtung umzugehen, gefunden. Er schert sich nicht darum, welches Label ihm angeheftet wird. Er hat sich von der Bevormundung befreit, hat den Mut, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen und erfahren, dass es erf\u00fcllender und begl\u00fcckender ist, selbst zu denken, statt sich seine Meinung vorschreiben zu lassen.<\/p>\n<p>In Deutschland, das besonders nach den humboldtschen Bildungsreformen eines der L\u00e4nder mit der weltbesten Bildung war, herrscht jetzt verdeckter Bildungsnotstand. Den Sch\u00fclern werden immer weniger Fakten und F\u00e4higkeiten vermittelt, daf\u00fcr aber \u201eKompetenzen\u201c, vor allem die Kompetenz, den herrschenden Ansichten nicht zu widersprechen, sondern sie f\u00fcr alternativlos zu halten. Einwanderung, auch die unkontrollierte, ist bereichernd, der Klimawandel ist menschengemacht, Nationalstaaten m\u00fcssen aufgel\u00f6st werden, links ist auch in seiner extremen Form gut, rechts geht gar nicht und muss beseitigt werden. Als deutscher Sch\u00fcler muss man sich t\u00e4glich von den muslimischen Mitsch\u00fclern anh\u00f6ren, dass man Nazi, Schweinefleischfresser oder Schwuchtel sei. Wenn man mitten im Ethikunterricht von einem Mitsch\u00fcler mit dem Tod bedroht wird, geht der Lehrer dar\u00fcber hinweg, als w\u00e4re nichts gewesen. Einspruch beim Direktor ist zwecklos, denn es handelte sich um eine normale pubert\u00e4re \u00dcberreaktion. W\u00e4re die Reaktion auch so ausgefallen, wenn Niklas seinen Mitsch\u00fcler mit gleichen Worten bedroht h\u00e4tte? Das ist eine rhetorische Frage, denn wir wissen alle, was ihm passiert w\u00e4re.<\/p>\n<p>Die Schilderung des Schulalltags in Deutschland geh\u00f6rt zu den spannendsten Kapiteln des Buches, weil es anderswo kaum Informationen dar\u00fcber gibt. Sie geh\u00f6ren auch zu den verst\u00f6rendsten, weil schlaglichtartig die fatalen Folgen des Experiments erhellt werden, von denen die Kinder und Jugendlichen in unserer Gesellschaft betroffen sind.<br \/>\nIn Deutschland hat es immer fr\u00fchreife Genies gegeben, die in jungen Jahren sehr hellsichtige Gesellschaftsbeschreibungen geliefert haben. Niklas\u2019 Analysen und Schlussfolgerungen sind von einer Reife, die bewundernswert ist.<br \/>\nKostprobe: \u201eWir erleben gerade, wie die Demokratie sp\u00fcrbar erodiert. Je mehr das Volk Einfluss nehmen m\u00f6chte auf die Geschehnisse, desto mehr handelt die Regierung am Volk vorbei. Deutschland ist das einzige Land, in dem die Regierung meint, dem Volk Demokratie beibringen zu m\u00fcssen. In anderen L\u00e4ndern bringt das Volk der Regierung durch Proteste, Streiks und Abwahl Demokratie bei. Hier in Deutschland h\u00e4lt sich die Regierung f\u00fcr unantastbar. Proteste werden nicht als demokratischer Widerstand gedeutet, sondern als Wutb\u00fcrger-Treffen zur Beseitigung der Demokratie.\u201c (S. 165).<br \/>\nNiklas\u2019 L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge: \u201eSagt klar und deutlich, dass ihr diese Art der Migrationspolitik nicht mehr wollt [\u2026] Der mediale Narrativ der Willkommenskultur existiert nicht, wenn ihr es wollt. Ihr seid m\u00e4chtiger als die Medien, wenn ihr entscheidet, ihnen einfach nicht mehr zu glauben. Sie k\u00f6nnen drucken, was sie wollen, ihr habt die Macht, ob ihr es f\u00fcr bare M\u00fcnze nehmt oder hinterfragt. Das Ziel muss sein, dass Meldungen der etablierten Medien euer Wahlverhalten nicht mehr beeinflussen [\u2026] Entscheidend f\u00fcr die Zukunft wird also sein, wie wir mit der Situation in Deutschland jetzt umgehen [\u2026] Schauen wir zu, wie immer mehr Migration stattfindet, unsere Kultur zunehmend verdr\u00e4ngt und der Meinungskorridor verengt wird, oder werden wir uns wehren?\u201c (S. 172\/173)<\/p>\n<p>\u201eWir m\u00fcssen klar signalisieren, dass wir an der Demokratie beteiligt werden wollen, dass man auf unsere Position eingehen muss. Wir m\u00fcssen so deutlich und unertr\u00e4glich sein, dass sie verstehen, wie ernst es uns ist.\u201d<\/p>\n<p>Niklas macht klar, wie weit die Erosion der Demokratie schon vorangeschritten ist. Er zitiert eine Sendung des Magazins Panorama, in der gefordert wurde, es m\u00fcsse Schluss sein mit dem Verst\u00e4ndnis f\u00fcr besorgte B\u00fcrger. Damit ist gemeint, die komplette Ausgrenzung Andersdenkender zu betreiben. \u201eWir sind bunt und tolerant, aber genau deswegen darf man nur eine Meinung haben.\u201c (S. 230)<br \/>\nEs sei eine besondere Form der B\u00f6sartigkeit, wenn die Menschen, die Panorama ausgrenzen will, diese Sendung auch noch mit ihren Geb\u00fchren bezahlen m\u00fcssen. Aber vor allem: \u201eWohin mit diesen besorgten B\u00fcrgern, f\u00fcr die es keine Toleranz mehr geben darf? Nach Ungarn, Polen, oder in den Gulag? Es wird ja bereits vor \u2018rechten\u2019 \u00d6ko-Landkommunen gewarnt. Wer die Toleranz aufk\u00fcndigt, hat die Vernichtung bereits im Hinterkopf.\u201d<br \/>\n.<br \/>\nAn dieser Stelle m\u00f6chte ich darauf hinweisen, dass Deutschland und seine Menschen schon zwei Diktaturen erlebt und \u00fcberwunden haben. Auch die sich abzeichnende <a title=\"Gesinnungsdiktatur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/gesinnungsdiktatur\/\">Gesinnungsdiktatur<\/a> wird nicht von ewiger Dauer sein. Wir haben es in der Hand, sie keine vierzig Jahre w\u00e4hren zu lassen. Die Chancen stehen gut, so lange es die Nikis gibt und sich immer mehr Menschen entschlie\u00dfen, in ihre Fu\u00dfstapfen zu treten. Denn auch hier hat Niklas recht, wenn er seinen Altersgenossen vorh\u00e4lt, dass es befreiend ist, sich von den vorgegebenen Zw\u00e4ngen zu l\u00f6sen, selbst zu denken, sich auf seine St\u00e4rken zu fokussieren und zu seinen Werten zu stehen. Der Zwang zur Gleichf\u00f6rmigkeit macht krank und entfremdet. Nur als freier Mensch wird man das erfahren, was das Leben lebenswert macht: Freundschaft, Liebe, Wertsch\u00e4tzung und das gute Gef\u00fchl, man selbst und kein gesellschaftliches Konstrukt zu sein.<\/p>\n<p>&#8230; Alles vom 21.11.2019 von Vera Lengsfeld bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.theeuropean.de\/vera-lengsfeld\/multikulti-schulen-sind-die-holle\/\">https:\/\/www.theeuropean.de\/vera-lengsfeld\/multikulti-schulen-sind-die-holle\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<strong>Buch:<\/strong><br \/>\nNeverforgetniki (Niklas Lotz): Mein Weckruf f\u00fcr Deutschland<br \/>\n168 S., ISBN 978-3-945780-70-1, 24,90 Euro<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Youtube-Channel von Neverforgetniki:<\/strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/channel\/UCf3Ns5rI0nV4EnO-KNxxtLA\">https:\/\/www.youtube.com\/channel\/UCf3Ns5rI0nV4EnO-KNxxtLA<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Mein Name ist Niklas, oder sollte ich besser sagen Niki? so kennen mich die meisten Menschen, sowohl meine Familie also auch meine Leser im Internet. ich bin einigen unter dem Namen &#8222;Neverforgetniki&#8220; bekannt als Autor, Internetblogger und freier Journalist. 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