{"id":76200,"date":"2019-11-22T12:14:19","date_gmt":"2019-11-22T11:14:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=76200"},"modified":"2019-11-22T16:24:10","modified_gmt":"2019-11-22T15:24:10","slug":"hass-aufrufe-in-dlf-und-spiegel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/hass-aufrufe-in-dlf-und-spiegel\/","title":{"rendered":"Hass-Aufrufe in DLF und Spiegel"},"content":{"rendered":"<p><em>&#8222;Wir m\u00fcssen wieder <a title=\"Hass\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/hass\/\">hassen<\/a> lernen \u2013 und zwar richtig. Und das hei\u00dft: nicht jene Menschen, die vermeintlich weniger wert sind als wir \u2013 sondern jene, die bestimmen wollen, wer mehr und wer weniger wert ist; die glauben, uns sagen zu d\u00fcrfen, wie wir leben sollen, wen wir lieben, mit wem wir zusammenleben d\u00fcrfen&#8220;<\/em> &#8211; dieser uns\u00e4gliche Aufruf zum <a title=\"Guter Hass versus b\u00f6ser Hass\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/guter-hass-versus-boeser-hass\/\">Hass<\/a> war zu h\u00f6ren im <a title=\"GEZ-Medien\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/gez-medien\/\">Deutschlandfunk Kultur<\/a> (DLF) und ist archiviert auf Homepage des DLF (s.u).<br \/>\n<!--more--> Also im \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk, den wir alle finanzieren m\u00fcssen, ich auch, mit 17.80 Euro\/Monat. Das Zitat ist auch nicht aus dem Zusammenhang gerissen, im gesamten Kontext wird es nur noch schlimmer (s.u.): Denn hassen sollen wir nicht etwa Rechtsradikale oder Rechtsextremisten, sondern einfach nur die &#8222;Neue Rechte&#8220; &#8211; wie die &#8222;Neue Linke&#8220; auf der entgegengesetzten politischen Seite, die &#8222;Neue Moderne&#8220; in der Kunst oder die &#8222;Neuen Hosentr\u00e4ger&#8220; in der Werbung. In zeitlichem Abstand wird alles irgendwie modifiziert als &#8222;Neu&#8220; erkl\u00e4rt, und dagegen richtet sich der Hass.<br \/>\n.<br \/>\nHass ist furchtbar, Hass erzeugt Gegenhass und f\u00fchrt immer zur Eskalation. Hassrede (Hate Speech) ist eine Form von Volksverhetzung, und diese darf nicht \u00fcber den \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk laufen. Was die BBC f\u00fcr Gro\u00dfbritannien ist der DLF f\u00fcr Deutschland. Die weltweit vertreuten Goethe-Institute preisen den DLF als &#8222;Stimme Deutschlands&#8220; an. Und in diesem Sender wird nun zum Hass aufgerufen &#8211; gegen wen ist zun\u00e4chst fast sekund\u00e4r. Man stelle sich vor, was passiert, wenn sich ein Angestellter Journalist bei der BBC solch eine Aufstachelung zum Hass erlaubt?<br \/>\n.<br \/>\nAber zum Hass fordern nicht nur GEZ-Medien auf, sondern auch private Zeitungen wie z.B. der Spiegel, dessen Redakteur Hasnain Kazim am 30.10.2019 twittert:<br \/>\n<em>&#8222;Es geht nicht darum, AfD-W\u00e4hlerinnen und AfD-W\u00e4hler zu \u201eerreichen\u201c. <\/em><br \/>\n<em>Es geht darum, sie auszugrenzen, zu \u00e4chten, <\/em><br \/>\n<em>sie klein zu halten, ihnen das Leben schwer zu machen&#8220;.<\/em><br \/>\n\u00dcber 6 Mio Mitb\u00fcrger soll man hassen, weil sie eine demokratische Partei gew\u00e4hlt haben, deren Programm zu 80% mit dem der CDU von vor 2002 \u00fcbereinstimmt?<br \/>\nNichts Neues: Die <a title=\"Diskussionskultur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/diskussionskultur\/\">Diskussionskultur<\/a> in Deutschland ist bereits zerst\u00f6rt. Wenn <a title=\"Medien\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/\">Medien<\/a> zum Hass auffordern bzw. Hate Speech begr\u00fc\u00dfen, dann bewirkt dies, dass die Diskussionskultur weiterhin am Boden liegen bleibt. Und ohne Diskussionskultur (inerhalb und au\u00dferhalb des <a title=\"Bundestag\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/bundestag\/\">Parlaments<\/a>) kann eine <a title=\"Rechtsstaat\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/justiz\/rechtsstaat\/\">Demokratie<\/a> nicht funktionieren.<br \/>\n22.12.2019<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>Wir m\u00fcssen alle AfD-W\u00e4hler \u00e4chten\u201c: Linke steigern sich in Nazi-Notstand hinein<\/strong><br \/>\nIm linken Lager hei\u00dft es jetzt, man m\u00fcsse AfD-W\u00e4hler ausgrenzen: \u201eWir m\u00fcssen wieder hassen lernen, aber richtig\u201c. Was als Kampfansage gemeint ist, ist in Wahrheit eine Kapitulationserkl\u00e4rung.<br \/>\n.<br \/>\nVergangene Woche setzte der \u201eSpiegel\u201c-Redakteur Hasnain Kazim auf Twitter eine Empfehlung zum Umgang mit AfD-W\u00e4hlern ab. \u201eEs geht nicht darum, AfD-W\u00e4hlerinnen und AfD-W\u00e4hler zu, erreichen\u2019\u201c, schrieb er. \u201eEs geht darum, sie auszugrenzen, zu \u00e4chten, sie kleinzuhalten, ihnen das Leben schwer zu machen, sie daf\u00fcr, dass sie Neonazis und Rassisten den Weg zur Macht ebnen wollen, zur Verantwortung zu ziehen.\u201c 448 Menschen versahen den Beitrag spontan mit einem Herzen.<br \/>\nAm Tag zuvor hatte der Deutschlandfunk einen Kommentar gesendet, in dem der Kommentator (Jens Balzer) seine Zuh\u00f6rer aufforderte, mehr Hass auf AfD-Anh\u00e4nger zu entwickeln. \u201eWir m\u00fcssen wieder hassen lernen \u2013 und zwar richtig\u201c, empfahl er. \u201eWer glaubt, dass Hass generell von gestern ist, der glaubt auch an die Unumkehrbarkeit der Geschichte und der demokratischen Zivilisierung. Dass dieser Glaube ein Irrglaube ist, wenigstens diese Einsicht sollte sich inzwischen durchgesetzt haben.\u201c<br \/>\n.<br \/>\nIch gebe die beiden Beitr\u00e4ge wieder, weil ich glaube, dass sie <em><strong>einen Wendepunkt markieren<\/strong><\/em>. Vor Kurzem bekam man f\u00fcr ein Buch mit dem Titel \u201eGegen den Hass\u201c noch den Friedenspreis des deutschen Buchhandels, heute gilt man damit in einem Teil der Szene als Verr\u00e4ter. Sicher, man kann jetzt einwenden: Wer sind schon Hasnain Kazim oder Jens Balzer, der Mann im Deutschlandfunk? Aber das hie\u00dfe, die ver\u00e4nderte Stimmungslage zu untersch\u00e4tzen. Wenn ich mich nicht sehr t\u00e4usche, stehen die zitierten Texte f\u00fcr eine Haltung, die sich links der Mitte inzwischen gro\u00dfer Zustimmung erfreut.<br \/>\n.<br \/>\n<em><strong>Aufrufe zu mehr Hass sind ein Eingest\u00e4ndnis des Scheiterns<\/strong><\/em><br \/>\nIn Wahrheit sind die Aufrufe zu mehr Hass ein Eingest\u00e4ndnis des Scheiterns. Wer davon tr\u00e4umt, sechs Millionen W\u00e4hler zu \u00e4chten, hat den politischen Kampf aufgegeben, w\u00e4re meine Schlussfolgerung. So jemandem bleibt nur, den \u201eNazi-Notstand\u201c auszurufen, so wie es die Stadt Dresden gerade getan hat. Wenn man die Rechte zu einer Art Naturgewalt erkl\u00e4rt, vergleichbar der Erderw\u00e4rmung, kann am Ende nur noch eine h\u00f6here Macht helfen, nicht mehr die Politik. Ist f\u00fcr eine politische Bewegung eine gr\u00f6\u00dfere Bankrotterkl\u00e4rung denkbar?<br \/>\nSeit es die neue Rechte gibt, ringt man links der Mitte mit der Frage, was man tun sollte, um ihren Aufstieg zu verhindern. Man hat jeden als Nazi oder Nazi-Sympathisanten bezeichnet, der nicht schnell genug \u201eAntifa\u201c rufen konnte. Man hat auf Buchmessen Quarant\u00e4nezonen eingerichtet, um unerw\u00fcnschte Verlage zu isolieren. Man hat Podien boykottiert und flei\u00dfig Blocklisten angelegt.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDie Unbeholfenheit der Linken im Umgang mit der Konkurrenz resultiert aus einem Missverst\u00e4ndnis. Bis heute h\u00e4lt sich hartn\u00e4ckig die Vorstellung, dass es sich bei den Anh\u00e4ngern der neuen Bewegung um Menschen handeln w\u00fcrde, die mit der Globalisierung haderten, weshalb sie auf alles allergisch reagierten, was sie mit Globalisierung verb\u00e4nden, Ausl\u00e4nder und Muslime zuallererst. Nur langsam setzt sich die Einsicht durch, dass es sich bei dem Aufstand von rechts nicht in erster Linie um einen sozialen Aufstand handelt, sondern um einen kulturellen.<br \/>\nSollte man zusammenfassen, was die W\u00e4hler der AfD verbindet, dann ist es das Gef\u00fchl, gegen \u201edie da oben\u201c zu stehen, wobei mit \u201edie da oben\u201c nicht die wirtschaftliche Elite gemeint ist. Gemeint ist die Schicht von Leuten, die in den Medien, der Kultur und den Hochschulen dominierend sind, also genau dort, wo das rot-gr\u00fcne Milieu besonders verankert ist.<br \/>\n.<br \/>\nDas ist eine schmerzliche Erfahrung f\u00fcr die Linke, die sich ja bis heute als Anti-Establishment versteht. Dass man exakt zu den Leuten gez\u00e4hlt wird, gegen die man doch immer angek\u00e4mpft hat, n\u00e4mlich zu den Herrschenden, ist m\u00f6glicherweise eine Erkl\u00e4rung, warum es so schwerf\u00e4llt, die Natur des Protestes zu verstehen.<br \/>\n&#8230; Alles von Jan Fleischhauer vom 9.11.2019 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/schwarzer-kanal\/die-focus-kolumne-von-jan-fleischhauer-wir-muessen-alle-afd-waehler-aechten-linke-steigern-sich-in-nazi-notstand-hinein_id_11329591.html\">https:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/schwarzer-kanal\/die-focus-kolumne-von-jan-fleischhauer-wir-muessen-alle-afd-waehler-aechten-linke-steigern-sich-in-nazi-notstand-hinein_id_11329591.html<\/a><\/p>\n<p>Einige Kommentare:<br \/>\n<strong>\u00dcble Entgleisung: Der Ausspruch &#8222;&#8230;m\u00fcssen hassen lernen&#8230;&#8220;<\/strong><br \/>\nerinnert an einen l\u00e4nger zur\u00fcck liegenden Tweed von Fr. Chebli (SPD): &#8222;..m\u00fcssen radikaler werden..&#8220;. Wenn gekr\u00e4nkte Moralall\u00fcren und \u00fcberzogene linkssozialistische Romanik entlarvt und nicht begeistert erwidert werden, geschehen erstaunlich gewaltaffine verbale Entgleisungen. Solches geh\u00f6rt nicht aufs politische Parkett, wo man reif, f\u00e4hig und gewillt sein mu\u00df, mit Andersdenkenden auf Augenh\u00f6he sachlich klar zu kommen, die Beherrschung und Selbstachtung zu wahren. Wenn die eigene Politik nicht zu gew\u00fcnschten Erfolgen verhilft, sollte man diese \u00fcberdenken und den Bed\u00fcrfnissen der B\u00fcrger anpassen, und sie nicht mit aller Gewalt durchpr\u00fcgeln wollen, weder verbal noch schlimmer. Unangemessener Umgangston macht unbeliebt.<br \/>\n12.11.2019, E.E., FO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Kazim vom Spiegel betreibt Volksverhetzung<\/strong><br \/>\nAlso ich sehe in der \u00c4usserung von Herrn Kazim bereits den \u00a7130StGB Volksverhetzung erf\u00fcllt. Wie kommt es dass nun neuerdings solche Geschichten in Deutschland geduldet werden?<br \/>\nHaben die Anh\u00e4nger der Linken mittlerweile schon Narrenfreiheit?<br \/>\nSeit 2015 ist in Deutschland scheinbar alles m\u00f6glich.<br \/>\n12.11.2019, H.M.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>\u00c4chtung Andersdenkender &#8211; wie in der DDR<\/strong><br \/>\nSPD \/ Linke \/ Gr\u00fcne \/ CDU trennt nur noch der Name, letztendlich sind die 4 Parteien links von der Mitte, FDP schwankt wie immer, rechts von der Mitte ist nur noch die AFD und der Umgang der 4 linken Parteien mit der AFD ist alles M\u00f6gliche, aber nicht demokratisch, von der Demokratie verabschieden wir uns heimlich still und leise. &#8230;<br \/>\nGenau diese Anti-Demokratie war eines der Leitprinzipen der SED-Bonzen im Stasistaat DDR, daf\u00fcr sorgte schon ein Mielke mit fast 100 000 Festangestellten und fast 200 00 &#8220; Helfern &#8222;. Soll das nun auch Realit\u00e4t in der BRD werden ? Wenn ein Schriftsteller wie Reiner Kunze, der 1977 die DDR verlassen musste sagt, die BRD n\u00e4hert sich dem Dunstkreis von DDR 2 an, dann muss man angesichts derartiger Aussagen der &#8222;Linken Aktivisten&#8220; fast der Realit\u00e4t folgen, dass sich die BRD bereits in diesem Dunstkreis befindet.<br \/>\n12.11.2019,A.L, FO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>&#8222;Wir m\u00fcssen alle AfD-W\u00e4hler \u00e4chten\u201c:<\/strong><br \/>\nIn vielen Kommentaren wird f\u00e4lschlicherweise von den Linken als &#8222;Nachfolgerpartei der SED&#8220; gesprochen. Das ist sachlich falsch! Die Linke *IST* die SED. Die Partei der ostdeutschen Linksextremisten wurde *niemals* aufgel\u00f6st oder neugegr\u00fcndet. Die Mitglieder mussten noch nicht einmal einen neuen Antrag abgeben und man hat sich auch nur sehr, sehr selektiv (also nur hom\u00f6opatisch) von Stasispitzeln und hochrangigen Parteifunktion\u00e4ren getrennt. Das einzige, was man getan hat, war das, was man am besten konnte: t\u00e4uschen, tarnen und verschleiern. So hat man die SED einfach mehrfach umbenannt. Erst von SED in SED\/PDS, dann nur in PDS und nach dem Beitritt von linken Selektierern im Westen von PDS in &#8222;Die Linke&#8220;. Juristisch ist es jedoch schlicht die alte SED!<br \/>\n&#8230;<br \/>\n\u201eLinke steigern sich in Nazi-Notstand hinein&#8220; &#8230;.<br \/>\ngenau so ist es ,die aktuelle Politik ist auf dem Weg nach links , den Linken wird aber noch immer zu wenig Politik f\u00fcr links gemacht , wozu die Linken imstande sind das konnte man in den letzten Jahren mit Ekel und schaudern bewundern (z.b. G20 Gipfel Hamburg ) , meine Hoffnung ist , das nach dem Ende der GROKO wieder eine Politik der Mitte an die Macht kommt .<br \/>\n12.11.2019, D.SCH<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Hass und Hetze<\/strong><br \/>\nIn einem Artikel von Axel Retz beschreibt dieser den Zustand &#8211; &#8222;Man darf gespannt sein, wie lange es den SPIEGEL noch geben wird. Und auch darauf, wie lange es noch dauert, bis den politisch Ein\u00e4ugigen aufgeht, welche Hetze und Hasskriminalit\u00e4t mittlerweile v\u00f6llig straffrei \u00fcber den Kiosk-Tresen verbreitet werden darf.&#8220;<br \/>\nAuch ein mit Wiedereinreiseverbot belegter, hochkrimineller Clan-Chef mir nichts dir nichts einfach wieder in die &#8222;untesrepublik\u201c einreisen, dann m\u00fcssen sich dem B\u00fcrger die Nackenhaare str\u00e4uben. Etwa neues GG?<br \/>\n&#8222;Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religi\u00f6sen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden, es sei denn, er ist AfD-Mitglied&#8220;<br \/>\n&#8230;<br \/>\nWar es nicht ein SPD-Mann, der noch 2018 im Bundestag der AfD zurief: \u201eHass macht h\u00e4sslich! Schauen Sie doch in den Spiegel.\u201c Mit gleicher Methodik wird hier Links-Politik f\u00fcr salonf\u00e4hig erkl\u00e4rt &#8211; was f\u00fcr ein Armutszeugnis. Wahrheiten werden von zwei Seiten betrachtet &#8211; Kopf oder Zahl &#8211; wer die falsche Seite w\u00e4hlt, hat verloren. Wie armseelig diese Links-gerichtete Politik ihre Mittel als demokratisch dem B\u00fcrger verkauft, wird eines Besseren belehrt. Was ich mache ist gelebte Demokratie &#8211; machst du das Gleiche, bist du Anti-demokratisch &#8211; echt billige Meinungsmache.<br \/>\n12.11.2019, J.B.<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>DLF: Wir m\u00fcssen wieder hassen lernen \u2013 und zwar richtig<\/strong><br \/>\n&#8230; Die Neue Rechte will die freiheitliche Demokratie durch einen autorit\u00e4ren Staat ersetzen, das haben ihre Vertreter hinreichend deutlich gemacht, und das kann man \u00fcberall dort, wo sie bereits an der Macht sind, \u00fcberzeugend studieren. Gegen dieses Vorhaben hilft nur leidenschaftliche Gegenwehr, und wer glaubt, dabei im Register der Leidenschaften auf den Hass verzichten zu k\u00f6nnen, der irrt.<br \/>\nWir m\u00fcssen wieder hassen lernen \u2013 und zwar richtig. Und das hei\u00dft: nicht jene Menschen, die vermeintlich weniger wert sind als wir \u2013 sondern jene, die bestimmen wollen, wer mehr und wer weniger wert ist; die glauben, uns sagen zu d\u00fcrfen, wie wir leben sollen, wen wir lieben, mit wem wir zusammenleben d\u00fcrfen. Wer glaubt, dass Hass generell von gestern ist, der glaubt auch an die Unumkehrbarkeit der Geschichte und der demokratischen Zivilisierung. Dass dieser Glaube ein Irrglaube ist, wenigstens diese Einsicht sollte sich inzwischen durchgesetzt haben.<br \/>\n&#8230; Alles von Jens Balzer vom 31.10.2019 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/umgang-mit-rassismus-hassen-ja-aber-das-richtige.1005.de.html?dram:article_id=462197\">https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/umgang-mit-rassismus-hassen-ja-aber-das-richtige.1005.de.html?dram:article_id=462197<\/a><\/p>\n<p><strong>Spiegel: Bestimmte W\u00e4hler \u00e4chten<\/strong><br \/>\n&#8222;Es geht nicht darum, AfD-W\u00e4hlerinnen und AfD-W\u00e4hler zu \u201eerreichen\u201c. Es geht darum, sie auszugrenzen, zu \u00e4chten, sie klein zu halten, ihnen das Leben schwer zu machen, sie daf\u00fcr, dass sie Neonazis und Rassisten den Weg zur Macht ebnen wollen, zur Verantwortung zu ziehen.&#8220; 31.10.2019<br \/>\n<a href=\"https:\/\/twitter.com\/HasnainKazim\/status\/1190158792975106048\">https:\/\/twitter.com\/HasnainKazim\/status\/1190158792975106048<br \/>\n<\/a>\u00a0.<br \/>\n<strong>&#8230; wie viel vom Geist der DDR sich heute wieder breitmacht &#8211; Hass<\/strong><br \/>\n\u201eEs ist erschreckend zu sehen, wie viel vom Geist der DDR sich heute wieder breitmacht, als w\u00e4ren die Grenzen und Schranken von der materiellen Au\u00dfenwelt nun in die ideelle Innenwelt verschoben worden: ein grassierender \u00dcberwachungskapitalismus ohne sichtbaren Gegenprotest; reale Enteignung durch Negativzinsen, durch die der B\u00fcrger sich quasi selbst den Industriearbeitsplatz subventioniert, und schlie\u00dflich die Konformit\u00e4t der Political Correctness, die den Heuchler belohnt und die Wahrheitsfindung scheut.\u201c<br \/>\nMilosz Matuschek, stellvertretender Chefredakteur des \u201eSchweizer Monats\u201c, in der \u201eNZZ\u201c am 12. November<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Thorsten Hinz:\u00a0 Hass als Aufruf zum geistigen B\u00fcrgerkrieg<\/strong><br \/>\n<a title=\"Hass\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/hass\/\">Eben dieser Ton<\/a> wird in den gro\u00dfen, von linken und liberalen Wortf\u00fchrern und Zuarbeitern best\u00fcckten Medien hoff\u00e4hig. W\u00e4hrend auf breiter Front gegen Ha\u00df von rechts vorgegangen wird, durfte der Pop-Journalist Jens Balzer im Deutschlandradio \u2013 das Medium ist Teil der Botschaft \u2013 unwidersprochen seinen Traktat \u201eUmgang mit Rassismus \u2013 Hassen? Ja, aber das Richtige!\u201c zu Geh\u00f6r bringen. Balzer ist intelligenter als Kahane und verf\u00e4llt trotzdem in ihren Sound: \u201eHa\u00df, \u00fcberall Ha\u00df. Er ist allgegenw\u00e4rtig. In den Medien; in den sozialen Netzwerken; in den verzerrten Fratzen der Wutb\u00fcrger; im Gehirn des Mannes, der in Halle eine Synagoge zu st\u00fcrmen versuchte und nach dem Scheitern dieses Versuchs zwei Menschen erscho\u00df. Der Ha\u00df zerst\u00f6rt unsere Gesellschaft, es mu\u00df etwas gegen ihn getan werden usw.\u201c<br \/>\nEs gibt in dieser Darstellung keine falsche, destruktive Politik, sondern nur ein falsches Bewu\u00dftsein, das sich in der Dreiheit aus \u201eRassismus, Nationalismus, Suprematismus\u201c ent\u00e4u\u00dfert. Dagegen m\u00fcsse der Ha\u00df als \u201eRessource\u201c mobilisiert werden, der in dem Fall kein Affekt, sondern Ausdruck \u201ekompromi\u00dfloser Entschiedenheit\u201c sei \u201ezur Verteidigung des Individuums und der Freiheit gegen die Tradition und den Zwang\u201c.\u00a0<em><strong>Balzer schlie\u00dft mit dem Aufruf zum \u2013 vorerst nur \u2013 geistigen B\u00fcrgerkrieg: \u201eWir m\u00fcssen wieder hassen lernen \u2013 und zwar richtig.\u201c<br \/>\n<\/strong><\/em>22.11.2019, <a title=\"Hass\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/hass\/\">Thorsten Hinz: Den Ha\u00df fixiert, wer die Macht besitzt&#8220;<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Wir m\u00fcssen wieder hassen lernen \u2013 und zwar richtig. Und das hei\u00dft: nicht jene Menschen, die vermeintlich weniger wert sind als wir \u2013 sondern jene, die bestimmen wollen, wer mehr und wer weniger wert ist; die glauben, uns sagen zu &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/hass-aufrufe-in-dlf-und-spiegel\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[36,155,162,13,80],"tags":[150,633,720,525,438],"class_list":["post-76200","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-engagement","category-integration","category-internet","category-kultur","category-medien","tag-buergerbegehren","tag-demokratie","tag-medien","tag-politik","tag-zeitung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/76200","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=76200"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/76200\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=76200"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=76200"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=76200"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}