{"id":75902,"date":"2019-11-10T19:02:12","date_gmt":"2019-11-10T18:02:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=75902"},"modified":"2019-11-11T10:29:42","modified_gmt":"2019-11-11T09:29:42","slug":"usa-sind-kein-weltpolizist-mehr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/usa-sind-kein-weltpolizist-mehr\/","title":{"rendered":"USA sind kein Weltpolizist mehr"},"content":{"rendered":"<p>Die <a title=\"USA\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/usa\/\">USA<\/a> haben gut 60 Millionen <a title=\"Kinder\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/kinder\/\">Kinder<\/a> im Alter von unter 15 Jahren, von denen 20 Millionen <a title=\"DEGS \u2013 immer mehr Deutsche sind fettleibig und depressiv\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/degs-immer-mehr-deutsche-sind-fettleibig-und-depressiv\/\">\u00fcbergewichtig<\/a> sind. Ihnen stehen weltweit eine Milliarde Gleichaltrige gegen\u00fcber. Da auf dem Schlachtfeld die <a title=\"Demografie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demografie\/\">Demografie<\/a> regiert, ist der F\u00fchrungsanspruch der USA durch <a title=\"Religionskrieg\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/religionskrieg\/\">Kriege<\/a> k\u00fcnftig nicht zu verteidigen &#8211; die Zeiten der USA als Weltpolizei sind vorbei. <a title=\"Youth-Bulges\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/krieg\/youth-bulges\/\">Gunnar Heinsohn<\/a> bezeichnet Trumps Aussenpolitik deshalb als &#8222;vorausschauenden R\u00fcckzug&#8220;<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>F\u00fcr den international anerkannten Soziologen und B\u00fcrgerkriegsforscher Prof <a title=\"Geburtenkontrolle \u2013 1,7 Erden\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/geburtenkontrolle-17-erden\/\">Heinsohn<\/a> ist die Bev\u00f6lkerungsexplosion in vornehmlich muslimischen L\u00e4ndern das zentrale Problem unserer Zeit und Trump ein Realpolitiker. Wenn <a title=\"Youth-Bulges\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/krieg\/youth-bulges\/\">&#8222;Youth Bulges&#8220;<\/a>, also Massen junger M\u00e4nner ohne Zukunftsperspektiven, gro\u00df werden in Afrika, Maghreb und dem arabischen Raum bis <a title=\"Iran\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/iran\/\">Vorderasien<\/a>, dann bleibt ihnen vier M\u00f6glichkeiten:<br \/>\n1) Nix tun.<br \/>\n2) Im eigenen Land in die Opposition gehen &#8211; bis hin zu Umsturz und <a title=\"Youth bulges \u2013 Jugend und Krieg\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/youth-bulges-jugend-und-krieg\/\">B\u00fcrgerkrieg.<\/a><br \/>\n3) Den &#8222;\u00e4u\u00dferen Feind&#8220; als S\u00fcndenbock attackieren, um von den Problemen im eigenen Land abzulenken.<br \/>\n4) <a title=\"Youth bulges \u2013 Jugend und Krieg\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/youth-bulges-jugend-und-krieg\/\">Migration<\/a>.<br \/>\n0.11.2019<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>Wird Amerika nach Trump die von ihm beendeten Kriege wieder hochfahren?<\/strong><br \/>\nIm Irak stehen 2019 noch 5.000 amerikanische Soldaten \u2013 nach 170.000 im November 2007. W\u00e4hrend sich alle Augen auf die t\u00fcrkischen Massaker in Syrien richten, sterben im benachbarten Irak Anfang Oktober 2019 \u00fcber 180 Protestierer im Kugelhagel schiitischer Spezialeinheiten unter F\u00fchrung iranischer Kommandeure. Weitere 7.000 werden verletzt.<br \/>\nBlo\u00df keine Aufregung, w\u00fcrden versierte Berichterstatter einwerfen. Recht haben sie. Allein zwischen 1961 und 2017 absolviert der Irak \u2013 und das ist eine konservative Z\u00e4hlung \u2013 zehn Kriege und B\u00fcrgerkriege. Etliche gehen einher mit V\u00f6lkermorden. Es beginnt 1961 mit antikurdischen Gemetzeln durch irakische Araber und endet 2017 mit dem Ende das Kalifats, bei dessen Niederwerfung viele tausend Kurden ihr Leben verlieren. Mindestens 600.000 Menschen kommen im Gesamtzeitraum durch die Kampfhandlungen um.<br \/>\nUnd doch gibt es keine Kampfesm\u00fcdigkeit. Das kann nur solange verwundern, wie die Demografie ausgeblendet bleibt. 1960 hatte der Irak 900.000 J\u00fcnglinge im Kampfalter von 15 bis 29 Jahren. 2019 sind es mit 5,7 Millionen mehr als sechsmal so viele. Was vorne in den Schlachten f\u00e4llt, wird aus den Entbindungskliniken in der Etappe keineswegs nur ausgeglichen, sondern gleich vielfach \u00fcbertroffen. Es sind nicht mehr sechs bis sieben Kinder pro Frauenleben wie zwischen 1960 und 1970, aber immer noch vier bis f\u00fcnf. Durchgehend k\u00f6nnen die Geburtenraten die Sterberaten haushoch schlagen. 2035 kann der Irak 7,7 Millionen J\u00fcnglinge im Alter von 15 bis 29 Jahren ins Feld stellen. Das ist das Achteinhalbfache von 1960 und reicht f\u00fcr alle nur denkbaren Fraktionen, deren Namen selbst in Bagdad niemand mehr \u00fcberschaut.<br \/>\nBeim Verteidigen seines Syrienr\u00fcckzugs erw\u00e4hnt Trump auch die sieben oder acht Billionen Dollar, die seine Steuerzahler bisher in den Irakfeldz\u00fcgen verloren haben. Das wird ihm als Demagogie ausgelegt. Es best\u00e4tigt aber, dass er l\u00e4ngst nach einem Zeitpunkt f\u00fcr einen weiteren Kriegsverzicht Ausschau h\u00e4lt. Werden seine Kritiker die heimgeholten amerikanische J\u00fcnglinge wieder ins Feuer schicken, wenn sie an der Macht sind?<br \/>\n.<br \/>\nDas ist eine Frage f\u00fcr die Zukunft, also f\u00fcr Amerikas Jugend. Sie umfasst im Alter unter 15 Jahren gut 60 Millionen Kinder, von denen 20 Millionen \u00fcbergewichtig sind. Ihnen stehen allein im arabischen Raum knapp 140 Millionen Gleichaltrige gegen\u00fcber. Im benachbarten S\u00fcdamerika sind es 160 Millionen. Im ferneren Subsahara-Afrika dr\u00e4ngen sogar 460 Millionen nach vorne. Viele werden im Zorn heranwachsen und kaum weniger werden nach Amerika \u00fcbersiedeln wollen. Richtig gef\u00e4hrlich aber wird es nur, wenn man seine einzigen S\u00f6hne zu ihnen in den Krieg schickt<br \/>\n.. Eine ernsthafte Konkurrenz hingegen bilden gleichzeitig 250 Millionen junge Chinesen, die von den Hightechindustrien alle \u00fcbernehmen wollen und das vom Verstand her auch k\u00f6nnen: Das Reich der Mitte hat \u201enur\u201c viermal so viel Menschen wie die USA, aber achtmal so viele MINT-Absolventen.<br \/>\nAlles in allem geht es um eine milliardenstarke Jugend, die den 60 Millionen der F\u00fchrungsmacht gegen\u00fcbersteht. Kann da verwundern, dass selbst die etwas \u00c4lteren einfach nicht mehr antreten wollen? Gegenw\u00e4rtig m\u00f6chte die H\u00e4lfte der US-Millennials (Jahrg\u00e4nge 1981-1994) und der Generation Z (ab 1995) lieber sozialistisch als im Kapitalismus leben. Wer ihre Stimmen gewinnen will, wird Trump zwar lautstark als Verr\u00e4ter schelten, seine Politik aber entschlossen weiterf\u00fchren.<br \/>\n&#8230; Alles von Gunnar Heinsohn vom 12.10.2019 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/kolumnen\/aus-aller-welt\/wird-amerika-nach-trump-die-von-ihm-beendeten-kriege-wieder-hochfahren\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/kolumnen\/aus-aller-welt\/wird-amerika-nach-trump-die-von-ihm-beendeten-kriege-wieder-hochfahren\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<em>Gunnar Heinsohn (*1943), emeritierer Soziologieprofessor zuletzt an der Universit\u00e4t Bremen, hat von 2011 bis 2019 Kriegsdemographie am NATO Defense College (NDC) in Rom gelehrt. In Stavanger hat er 2018 das Grundsatzreferat zum 15. Geburtstag des Joint Warfare Center (JWC) der NATO gehalten.<\/em><\/p>\n<p>Einige Kommentare:<br \/>\n<strong>Sozialhilfe statt Krieg<\/strong><br \/>\nDie 5,7 Millionen irakischen J\u00fcnglinge und ihre Altersgenossen in Arabien und Afrika haben aber nicht vor, in Kriegen zu sterben, sondern in Europa m\u00f6glichst von Sozialhilfe zu leben. Das Desaster ist meines Erachtens nicht mehr aufzuhalten, auch wenn es erst in einigen Jahrzehnten stattfinden wird. Die USA, China, Ru\u00dfland und Australien haben dies schon erkannt und steuern dagegen, zumindest was den Zustrom von au\u00dfen betrifft.<br \/>\n12.10.2019, SC, TO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Solange wir Deutsche nicht als Weltpolizei auftreten\u2026<br \/>\n<\/strong>so wie es jeder von den USA verlangt\u2026solange haben wir die Schnauze zu halten. Wir k\u00f6nnen nicht einmal unsere deutsche Grenze Sch\u00fctzen ganz zu schweigen von der inneren Sicherheit\u2026aber wollen den USA, Russland, China und den Rest der Welt vorschreiben was zu tun und zu lassen sei.<br \/>\nDas ist erb\u00e4rmlich\u2026das ist Lachhaft\u2026das ist Arroganz pur!<br \/>\n12.10.2019, M.H.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Werter Herr Prof Heinsohn,<\/strong><br \/>\nGenerell sch\u00e4tze ich Ihre Ausf\u00fchrungen sehr, aber alles mit dem Kriegsindex erkl\u00e4ren zu wollen, halte ich doch f\u00fcr ein wenig zu kurz gedacht. Die USA sind (noch) das f\u00fchrende Hochtechnologieland und, zumindest aus meiner Sicht, werden die US Streitkr\u00e4fte in der Zukunft noch mehr von Drohnen, unbemannten Panzer, etc. dominiert werden. Durch deren kontinuierlich steigenden Einsatz wird der klassische, direkte Kampf Mann gegen Mann f\u00fcr die USA immer weniger wichtig und weniger wahrscheinlich werden. Ich k\u00f6nnte mir gut vorstellt, das auf menschliche Seite vor allem hochausgebildete Kommandoeinheiten (Navy Seals, etc.) dominieren werden, die von hochspezialisierten, autonomen Waffensystemen unterst\u00fctzt werden. Als Nebengedanke: im zivilen Sektor kann ma scho gut erkennen, das ich Zukunft auf Grund der kontinuierlich wachsend Automatisierung immer weniger Menschen gebraucht werden, um die Produktivi<br \/>\n12.10.2019, Pm, TO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Gunnar Heinsohn ist links wie rechts wahlweise ein Tabu,<\/strong><br \/>\nwird ignoriert oder abgelehnt, obwohl seine Analysen weder \u201elinks\u201c noch \u201erechts\u201c sind \u2013 aber schon das reicht 2019 aus, ihn in allen Lagern zu diskreditieren, weil ihm eben die richtige \u201eHaltung\u201c fehlt. Das liegt nicht an dem, was er sagt, das sind ja blo\u00df n\u00fcchterne demographische Analysen, sondern der Ablehnung der Konsequenzen, die daraus erw\u00fcchsen, w\u00fcrde man ihnen zustimmen. Denn wer impliziert, da\u00df wir zu wenig Kinder in Deutschland haben, mu\u00df ja nicht nur danach trachten, die Geburtenrate zu erh\u00f6hen, sondern auch eingestehen, da\u00df unsere Gesellschaft zu Kinderlosigkeit, \u00dcberalterung und &#8230;<br \/>\n12.10.2019,Th.H.,TO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Remigration<\/strong><br \/>\nKommt es in Europa nicht zu einer Remigration der Bev\u00f6lkerungs\u00fcbersch\u00fcsse anderer Staaten, sehe ich eine Teilung Europas in Staaten, welche die Remigration durchf\u00fchren oder nicht. Trump ist der Kl\u00fcgere.<br \/>\n12.10.2019, R.P.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>\u201eAufkl\u00e4rung\u201c contra \u201egro\u00dfe Zahl\u201c?<\/strong><br \/>\nImmerhin hat Aufkl\u00e4rung dem wei\u00dfen Mann zun\u00e4chst(!) die Weltherrschaft gebracht. Ob die \u201egro\u00dfe Zahl\u201c der weniger bis nicht Aufgekl\u00e4rten siegen wird wei\u00df ich selbstverst\u00e4ndlich nicht. Immerhin ist zumindest in Asien zunehmende Bildung zu beobachten. Wie Kantsches \u201ekritisches Denken\u201c sich mit dem Konfuzianismus vertr\u00e4gt ist nicht leicht zu beurteilen. Ich halte f\u00fcr immerhin gut vorstellbar, dass der Konfuzianismus den wei\u00dfen Mann von seiner lange inne gehabten Spitzenposition verdr\u00e4ngt.<br \/>\n12.10.2019, Ho<br \/>\nIch finde diesen Artikel sehr interessant. So etwas sollte man in allen Medien viel \u00f6fter lesen und h\u00f6ren. Ich denke, den meisten Menschen in den sog. westlichen L\u00e4ndern ist \u00fcberhaupt nicht klar, dass sie in einer aussterbenden Kultur leben. Man ereifert sich \u00fcber Klimaschutz und \u00fcbersieht dabei, dass es weltweit gro\u00dfe Umbr\u00fcche gibt, gegen die der Klimawandel- den man mit Intelligenz und Technik ganz leicht meistern (nicht verhindern!) k\u00f6nnte- ein Dreck ist. Gegen das Bev\u00f6lkerungswachstum k\u00f6nnen wir hier sowieso nichts tun, zumindest nichts etisch vertretbares. Die Chinesen werden sich ihre Vormachtstellung nicht von tribalistischen Arabern und Afrikanern nehmen lassen. Fr\u00fcher oder sp\u00e4ter wird China schon aus purem Eigennutz und Selbstschutz der neue Weltpolizist werden m\u00fcssen. Die haben ja auch daf\u00fcr die n\u00f6tigen Menschen und die Bildung. Au\u00dferdem sind sie ja schon dabei, Afrika neu zu kolonialisieren, der erste Schritt ist also l\u00e4ngst getan.<br \/>\nAus amerikanischer und europ\u00e4ischer Sicht macht es daher Sinn, sich aus allem rauszuhalten und sich der neuen Weltlage zu ergeben, und zu versuchen, das beste daraus zu machen. Daf\u00fcr noch die letzten paar jungen Leute zu opfern, w\u00e4re h\u00f6chst unsinnig.<br \/>\n12.10.2019, Mon<br \/>\n.<br \/>\nWenn man sich die Zahlen zorniger, weil unterpriveligierter junger Menschen im arabischen und afrikanischen Raum anschaut, muss doch endlich mal sogar dem letzten Gr\u00fcn-Linken Tr\u00e4umer klar werden, dass das Asylrecht, dieses Landes (und der gesamten EU) auf keinen Fall so wie bisher weiter praktiziert werden darf, will man nicht den eigenen gesellschaftlichen Untergang endg\u00fcltig besiegeln.<br \/>\nDie daf\u00fcr sinnlos verbrannten Steuermilliarden m\u00fcssen daf\u00fcr genutzt werden, um sie f\u00fcr die eigene \u00dcberlebensf\u00e4higkeit in die hier bereits lebende Jugend zu investieren, anstatt Jahrzehnte lang (gr\u00f6\u00dftenteils nicht integrierbare) Kultur-und Religionsfremde zu alimentieren. Das Geld wird jetzt ben\u00f6tigt u.a. f\u00fcr eine gro\u00dfe Bildungsoffensive inklusive der daf\u00fcr ben\u00f6tigten Infrastruktur und HW. Ein Blick nach Japan und China k\u00f6nnte dabei helfen. Bildung und damit die Beherrschung von Zukunftstechnologien sind doch die einzigen \u201eRohstoffe\u201c, wenn Europa auch zuk\u00fcnftig noch eine ernsthafte Rolle auf der Weltb\u00fchne spielen will (Genderlehrst\u00fchle und Studieng\u00e4nge der Sozialwissenschaften sind hier ausdr\u00fccklich nicht gemeint). Aber all das ist im politischen Berlin kein Thema. Dort glauben die Irren immer noch, das Weltklima retten zu m\u00fcssen und zu k\u00f6nnen und das ganze bei weiter anhaltender Massenzuwanderung! Es ist zum Verzweifeln!!<br \/>\n12.10.2019, Liz<br \/>\n.<br \/>\nDabei ist die geo-strategische Lage der USA im Vergleich zu Europa sehr gut. Die USA m\u00fcssen nur die S\u00fcdwestgrenze gegen\u00fcber der politisch ausgerichteten \u201eEinwanderung\u201c im Auge behalten, was mit dem Bau der Trump-Mauer auch geschieht. Ansonsten wird es im Westen und Osten durch zwei riesige Meere und im Norden durch das Eismeer gesch\u00fctzt.<br \/>\nEuropa dagegen hat drei breite, v\u00f6llig ungesch\u00fctzte Einfallstore: Das Tor im S\u00fcden wird der Kontinent durch die Bev\u00f6lkerungsexplosion in Afrikas bedroht. Im S\u00fcdosten dr\u00e4ngt die t\u00fcrkisch-arabische Welt in Richtung Europa. Aus dem Osten drohen nur dann Gefahren, wenn dort politische Destabilisierungen Fluchtwellen ausl\u00f6sen.<br \/>\nAuf diesem Hintergrund ist die aktuelle Sicherheits-und Verteidigungspolitik Europas geradezu selbstm\u00f6rderisch. Der Schutz der Au\u00dfengrenzen, insbesondere in S\u00fcden und S\u00fcdosten, wird str\u00e4flich vernachl\u00e4ssigt. Nationale Grenzen seien nicht zu sch\u00fctzen, sagt Frau Merkel. Dann sind die weiten Au\u00dfengrenzen Europas erst recht nicht zu sch\u00fctzen.<br \/>\nAlleine diese wenigen Aspekte europ\u00e4ischer Sicherheitspolitik zeigen, wie weit sich unsere nationalen \u201eEliten\u201c von strategischem Denken entfernt haben. Ihre Bezugsgr\u00f6\u00dfen sind auf kurzzeitigen Machterhalt ausgerichtet. Dabei nehmen sie durch unkontrollierte Masseneinwanderung gesellschaftliche Ver\u00e4nderungen in Kauf, die selbstzerst\u00f6rerisch wirken.<br \/>\n12.10.2019, H.N.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Unbewaffnet &#8211; die beste Bewaffnung derzeit<\/strong><br \/>\nDer Historiker weiss, dass man aus der Vergangenheit nur sehr bedingt lernen kann, schon gar nicht kann man extrapolieren, da die Bedingungen eben fast nie gleich bleiben. K\u00fcnftige Kriege werden vollkommen anders aussehen. So wie die Geheimdienste kaun noch auf HUMINT angewiesen sind, werden es auch die k\u00fcnftigen Kriegsherren nicht sein. Soldaten brauchen sie, um ein Land zu besetzen, aber nicht, um die \u00fcberz\u00e4hligen jungen M\u00e4nner in der arabischen oder afrikanischen Welt zu \u201ebesch\u00e4ftigen\u201c. Zudem kommen diese Soldaten ja, wohl wissend, dass es z.Z. (!) ihre beste Waffe ist, unbewaffnet. Entscheidend wird der Kampfeswille in der Technologie sein, die mathematischen F\u00e4higkeiten der Jungen. Und da sind China und S\u00fcdostasien nicht mehr zu schlagen. Wenn es bei uns bergab geht, werden auch die unbewaffneten \u201eKrieger\u201c nicht mehr zu uns wollen. Die kommen nicht hierher, weil sie faul sein wollen, sondern weil sie soviel wie m\u00f6glich f\u00fcr ihr Leben herausholen wollen, wie auch immer. Das versuchen sie dann wo anders.<br \/>\n12.10.2019, Dr.M.K.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die USA haben gut 60 Millionen Kinder im Alter von unter 15 Jahren, von denen 20 Millionen \u00fcbergewichtig sind. 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