{"id":75864,"date":"2019-11-09T08:27:36","date_gmt":"2019-11-09T07:27:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=75864"},"modified":"2019-11-11T10:09:09","modified_gmt":"2019-11-11T09:09:09","slug":"mauerfall-vor-30-jahren-berlin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/mauerfall-vor-30-jahren-berlin\/","title":{"rendered":"Mauerfall vor 30 Jahren Berlin"},"content":{"rendered":"<p>Vor 30 Jahren wurde die <a title=\"Mauerfall1989\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/mauerfall1989\/\">Berliner Mauer<\/a> friedlich niedergerissen. Vom 13.8.1961 bis zum 9.11.1989 hat diese riesige Gef\u00e4ngnismauer die B\u00fcrger der <a title=\"DDR2.0\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/ddr2-0\/\">DDR<\/a> daran gehindert, auszureisen. Einmalig in der Welt, \u00e4hnlich allenfalls der Mauer, die Nord- und S\u00fcdkorea trennt. Wer die <a title=\"Berlin\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/berlin\/\">Berliner<\/a> Mauer z.B. mit einer Grenzmauer wie z.B. der zwischen USA und Mexiko vergleicht, der verharmlost die Berliner Mauer und verh\u00f6hnt die an\u00a0der innerdeutschen Grenze Erschossenen. <!--more-->Denn er negiert den Unterschied zwischen einem Menschen, der jemanden in seinem Haus gefangen h\u00e4lt, und einem Menschen, der seine Haust\u00fcre abschlie\u00dft. Er verbreitet <a title=\"Fake-News\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/fake-news\/\">Fake News<\/a> und vergiftet <a title=\"Diskussionskultur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/diskussionskultur\/\">Diskussionskultur<\/a> und Inneren Frieden in Deutschland.<br \/>\nVera Lengsfeld macht in ihrem unten dokumentierten Beitrag <em>&#8222;Mauerfall: Die Geschichte wird umgeschrieben&#8220;<\/em> auf die vielf\u00e4ltigen, \u00fcber die Gleichsetzung &#8222;Mauer Belin = Mauer Texas&#8220; hinausgehenden Geschichtsf\u00e4lschungen aufmerksam. Ihr Schlu\u00dfsatz jedoch macht Mut:<br \/>\n.<br \/>\n<em><strong>&#8222;1989 hat gezeigt, dass, wenn nur gen\u00fcgend Menschen sich darauf besinnen, <\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>eine Stimme zu besitzen und sie zu erheben, <\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>auch die starrsten Verh\u00e4ltnisse zum Einsturz gebracht werden k\u00f6nnen.<\/strong><br \/>\n<\/em>\u00a0.<br \/>\nDas ist die Botschaft der Friedlichen Revolution 1989.&#8220;<br \/>\n9.11.2019<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Mauerfall vor 30 Jahren &#8211; Niemand darf raus<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/mauerfall-vor-30-jahren-berlin\/mauerfall30brueckenstattmauern20191109\/\" rel=\"attachment wp-att-75865\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-75865 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/mauerfall30brueckenstattmauern20191109-140x180.jpg\" alt=\"mauerfall30brueckenstattmauern20191109\" width=\"140\" height=\"180\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/mauerfall30brueckenstattmauern20191109-140x180.jpg 140w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/mauerfall30brueckenstattmauern20191109.jpg 498w\" sizes=\"auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px\" \/><\/a><br \/>\n.<br \/>\nDieses Plakat zeigt die neue historische Erz\u00e4hlung, wie man sie auch in nahezu s\u00e4mtlichen <a title=\"Medien\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/\">Medien<\/a> verabfolgt bekommt: Im Herbst 1989 gingen die Menschen f\u00fcr Weltoffenheit und gegen Abschottung auf die Stra\u00dfe. Grenzen sind schlimm, und die Rechtspopulisten wollen heute wieder Mauern bauen.<br \/>\nSo wie des nachts alle Katzen grau sind, werden im Zwielicht dieses neuen Narrativs alle Grenzen gleich.<br \/>\n.<br \/>\nDie lustigen Gesellen aus <a title=\"GEZ-Medien\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/gez-medien\/\">Staatsfunk<\/a> und Willkommensjunta wollen uns einreden, dass es keinen Unterschied gibt zwischen: <em><strong>Niemand darf raus<\/strong><\/em> und: <em><strong>Nicht jeder darf rein<\/strong><\/em>.<br \/>\nDass es keinen Unterschied gibt zwischen einem Menschen, der seine Haust\u00fcr abschlie\u00dft, um selber zu entscheiden, wen er hereinl\u00e4sst, und einem anderen Menschen, der jemanden in seinem Haus gefangen h\u00e4lt.<br \/>\n.<br \/>\nPS: Diejenigen B\u00fcrgerrechtler, die heute Seit&#8216; an Seit&#8216; mit dem Juste Mileu gegen die AfD &#8222;k\u00e4mpfen&#8220;, haben mit den Westlinken immerhin gemein, dass sie damals den Sozialismus erhalten, die DDR reformieren und gerade kein Volk sein wollten. Dort ist tats\u00e4chlich zusammengewachsen, was zusammengeh\u00f6rt.<br \/>\n&#8230; Alles vom 9.11.2019 von <a title=\"Klonovsky\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/dichter\/klonovsky\/\">Michael Klonovsky<\/a> bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/michael-klonovsky.de\/acta-diurna\">https:\/\/michael-klonovsky.de\/acta-diurna<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.demokratie-leben.de\/\">https:\/\/www.demokratie-leben.de\/<\/a><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Mauerfall: Die Geschichte wird umgeschrieben<\/strong><br \/>\nDie Geschichte lehrt, wie man sie f\u00e4lscht, ist mein Lieblingsbonmot des polnischen Satirikers Stanis\u0142aw Jerzy Lec, das ein Dilemma auf den Punkt bringt. Geschichte wird immer wieder umgeschrieben, so wie es den jeweiligen Inhabern der Deutungshoheit gef\u00e4llt.<br \/>\n<em><strong>Wir erleben gerade in diesen Tagen wieder eine Uminterpretierung der Friedlichen Revolution von 1989\/1990.<\/strong><\/em> Im Fokus der Neuinterpretation steht die Behauptung, es h\u00e4tte sich nicht um ein aus der Opposition gegen die kommunistischen Diktaturen heraus entwickeltes Massenereignis gehandelt, ein massenhafter Entzug der Legitimierung der Macht durch Aufk\u00fcndigung ihrer stillen Duldung der V\u00f6lker. Jetzt soll alles nach Drehbuch gegangen sein, je nach Standpunkt des Betrachters, der Amerikaner oder der Sowjets. Der fr\u00fchzeitige Versuch der PDS unter dem Parteivorsitz von Gregor Gysi, die SED zum eigentlichen Aktivisten der Wende, wie die Friedliche Revolution von Krenz genannt wurde, zu machen, scheiterte zwar, aber die Wendeerfinder wittern jetzt wieder Morgenluft und hoffen, dass es diesmal klappt.<br \/>\nWarum die hektischen Uminterpretierungen?&#8216;<br \/>\nDamals brach im Schicksalsjahr 1989 nicht nur die Berliner Mauer, sondern pl\u00f6tzlich und unerwartet ein bis an die Z\u00e4hne atomar bewaffnetes System zusammen. Jeder, der im Kalten Krieg aufgewachsen ist, lebte mit der Annahme, dass die Blockkonfrontation zwischen sozialistischen und den freien L\u00e4ndern der westlichen Welt zu seinen Lebzeiten anhalten w\u00fcrde. Auf dem H\u00f6hepunkt des kalten Krieges wurden Atomraketen entlang der innerdeutschen Grenze stationiert und damit Deutschland zum Austragungsort eines f\u00fcr wahrscheinlich gehaltenen Atomkrieges. Noch am Morgen des 9. November gab es kaum jemanden, der meinte, am Abend w\u00fcrde die Mauer fallen. Dann kam alles ganz anders.<br \/>\nIn diesen Tagen werden immer wieder die Aufnahmen von der historischen Pressekonferenz mit G\u00fcnter Schabowski gezeigt, der auf die Frage eines Journalisten, wann denn das neue Reisegesetz, das nunmehr jedem DDR-B\u00fcrger erlauben w\u00fcrde, einen Pass zu beantragen und legal \u00fcber jede Grenz\u00fcbergangsstelle die DDR in Richtung Westen zu verlassen, in Kraft trete, ins Stottern geriet. Als Politb\u00fcrokrat war er die Beantwortung spontaner Fragen nicht gew\u00f6hnt. Noch weniger war vorstellbar, dass auf Schabowskis gestammeltes \u201eunverz\u00fcglich\u201c sich zehntausende Menschen von ihren Sesseln und Sofas erheben und zum n\u00e4chsten Grenz\u00fcbergang Richtung Westen gehen w\u00fcrden. Ich war damals in der Bornholmer Stra\u00dfe dabei, als sich an der B\u00f6sebr\u00fccke vor dem Schlagbaum tausende Menschen versammelt hatten, die schlie\u00dflich als erste den Schlagbaum anhoben und \u00fcber die Br\u00fccke in Richtung Westen str\u00f6mten. Kurz darauf geschah an dutzenden Schlagb\u00e4umen dasselbe.<br \/>\nDieser spontane Massenaufbruch soll nach Drehbuch erfolgt sein, die tausenden Menschen, die sich darauf besannen, dass sie eine Stimme hatten, die sie einsetzen konnten, sollen nur wieder Figuren eines Machtspiels gewesen sein?<br \/>\nNein, der Mauerfall war keine Inszenierung von wem auch immer, sondern er geschah auf Druck der Bev\u00f6lkerung, die beschlossen hatte, sich nicht l\u00e4nger einmauern zu lassen. Es folgte eine dreit\u00e4gige gesamtdeutsche Party.<br \/>\nF\u00fcr einen weltgeschichtlichen Augenblick waren wir, wie der damalige Regierende B\u00fcrgermeister Walter Momper es ausdr\u00fcckte, das gl\u00fccklichste Volk der Erde, damals durfte ein Sozialdemokrat noch Volk sagen, ohne sofort als Nazi gebrandmarkt zu werden. Nicht nur das: Uns flogen weltweit die Sympathien zu. Wir wurden auch zum beliebtesten Volk der Erde.<\/p>\n<p>Was dem Mauerfall folgte, war ebenso wenig geplant. Wenn es nach den W\u00fcnschen der SED und dem gr\u00f6\u00dften Teil der B\u00fcrgerrechtsbewegung gegangen w\u00e4re, sollte die DDR fortbestehen. Das war aber nicht, was die \u00fcberwiegende Mehrheit der Bev\u00f6lkerung wollte. Nach dem Mauerfall waren viermal mehr Menschen auf der Stra\u00dfe, als in den zwei Monaten zuvor, seit Beginn der Montagsdemonstrationen. Die Forderung war eindeutig: Vereinigung ohne Wenn und Aber. Der erste Politiker, der das erkannte und dass ist sein bleibendes Verdienst, war Bundeskanzler Helmut Kohl, der auf dem kleinen Parteitag der CDU in Westberlin im Dezember 1989 sagte, dass die Politik im Augenblick auf der Stra\u00dfe gemacht w\u00fcrde und die Politiker die Aufgabe h\u00e4tten, hinzuh\u00f6ren, was die Menschen wollten. Kohl tat es und wurde mit Mut und Geschick zum Kanzler der deutschen Einheit. Verlief dieser Einigungsprozess nach Drehbuch? Nur, wenn man davon ausgeht, dass dieses Drehbuch von den Demonstranten diktiert wurde. Der Wille der Bev\u00f6lkerung erwies sich als st\u00e4rker, als alle Vereinigungsgegner in Politik und Medien zusammengenommen.<br \/>\nNicht nur die SED-Machthaber waren gegen die Vereinigung, auch der gr\u00f6\u00dfte Teil, vor allem, aber nicht nur der linken Politiker und Medien. Noch im Fr\u00fchjahr 1989 sollte auf dem Bremer Parteitag der CDU auf Antrag des damaligen Generalsekret\u00e4rs Heiner Gei\u00dfler das Vereinigungsgebot aus dem Programm der CDU gestrichen werden. Diesen Antrag brachte die Parteibasis zu Fall, die damals noch die Kraft zum Widerspruch gegen Fehlentscheidungen der Parteif\u00fchrung aufbrachte.<\/p>\n<p>Bild lie\u00df noch im Fr\u00fchsommer 1989 die Anf\u00fchrungsstriche bei der Nennung der DDR fallen. Man wollte den zweiten deutschen Staat endlich die ihm geb\u00fchrende Anerkennung zollen. Von einem bevorstehenden Zusammenbruch der DDR, gar von einem Drehbuch daf\u00fcr, scheinen die CDU-F\u00fchrung und Bild nur wenige Wochen vorher nichts geahnt zu haben.<br \/>\nNoch weniger geahnt haben alle Spezialisten im Westen, dass dem Mauerfall der Zusammenbruch des Sowjetimperiums folgen w\u00fcrde. Erst ergriff die Revolution alle Satellitenstaaten, dann folgten die L\u00e4nder, die der Sowjetunion einverleibt worden waren. Erst erkl\u00e4rten die Baltischen Staaten ihre Unabh\u00e4ngigkeit, dann die mittelasiatischen L\u00e4nder. Aus Sowjetmenschen wurden \u00fcber Nacht wieder Usbeken, Kasachen, Kirgisen, Georgier, Letten, Litauer, Esten, mit einer eigenen Identit\u00e4t und wiedererwachtem Selbstbewusstsein. Ein Drehbuch f\u00fcr die Aufl\u00f6sung der Sowjetunion gab es bestimmt nicht, davon zeugen schon die Versuche, den Prozess der Unabh\u00e4ngigwerdung wie in Tiblisi oder Vilnius mit Waffengewalt zu unterbinden. Nein, die V\u00f6lker haben ein Joch abgesch\u00fcttelt, das sie eliminieren sollte. Wie wenig diejenigen, die sich selbst als Eliten betrachten, aus der Geschichte lernen, zeigt ihr Bestreben, aus Europa einen Zentralstaat zu machen und die Nationalit\u00e4ten einzuebnen. Diese Pl\u00e4ne werden ebenso scheitern, wie die sowjetischen gescheitert sind. Wir d\u00fcrfen hoffen, dass dies nicht 70 Jahre dauern wird.<br \/>\nAber der Schock \u00fcber das Verschwinden einer ganzen politischen Klasse \u00fcber Nacht, steckt den Machthabern noch heute in den Knochen. Wir erleben seit den 2000er Jahren einen sich beschleunigenden Abbau demokratischer Errungenschaften und Institutionen, nicht nur in Deutschland, auch wenn das deutsche Politik- und Medienkartell sich an die Spitze dieser Bewegung gesetzt hat. Es ist immer ungem\u00fctlicher geworden in Deutschland, wenn seine Eliten meinten, ein Vorbild f\u00fcr die Welt sein zu wollen. Der letzte Versuch, die Welt am deutschen Wesen genesen zu lassen, hat bekanntlich in die Katastrophe gef\u00fchrt. Nicht mehr Recht und Gesetz sind die h\u00f6chsten Instanzen, sondern eine Hypermoral, die be\u00e4ngstigend ist. Um einer h\u00f6heren Moral willen wird regelrecht die Au\u00dferkraftsetzung von Gesetz und Verordnung gefeiert oder gefordert. So war es bei Merkels Grenz\u00f6ffnung im September 2015 im Gro\u00dfen, so ist es f\u00fcr einen Regionalbusfahrer im Kleinen, wenn er sich an die Vorschriften h\u00e4lt und nur zwei Kinderwagen in seinem Bus mitnimmt, wenn doch drei an der Haltestelle stehen.<br \/>\nDie Demonstranten von 1989 sind f\u00fcr die b\u00fcrgerlichen Freiheiten auf die Stra\u00dfe gegangen. Sie haben den Rechtsstaat bekommen, der diese Freiheiten garantieren soll. Wir haben heute die dringende Aufgabe, den Rechtsstaat vor seiner Opferung auf dem Altar der Hypermoral zu bewahren. Wir m\u00fcssen seine Erosion stoppen, damit wir die Freiheit, die wir uns erk\u00e4mpft haben, bewahren. Das Kernst\u00fcck der Freiheit ist die Meinungsfreiheit. Die l\u00e4uft heute wieder Gefahr, nur noch in der Verfassung zu stehen, die immer mehr ausgeh\u00f6hlt wird. Beim Kampf um die Meinungsfreiheit kann jeder mithelfen, indem er sich nicht den Mund verbieten l\u00e4sst. Im Grunde sind die M\u00e4chtigen nackt, wie der Kaiser im M\u00e4rchen, wenn es gen\u00fcgend Widerspruch gibt, wenn sie in ihren falschen Kleidern paradieren.<br \/>\n.<br \/>\nAber ich will positiv enden. <em><strong>1989 hat gezeigt, dass, wenn nur gen\u00fcgend Menschen sich darauf besinnen, eine Stimme zu besitzen und sie zu erheben, auch die starrsten Verh\u00e4ltnisse zum Einsturz gebracht werden k\u00f6nnen. Das ist die Botschaft der Friedlichen Revolution 1989.<\/strong> <\/em><br \/>\nIm Jahr 1989, ausgerechnet dem Jahr des hundertsten Geburtstags des gr\u00f6\u00dften deutschen Diktators haben die Ostdeutschen eine erfolgreiche b\u00fcrgerliche Revolution vollbracht. Wir m\u00fcssen diese Revolution vor allen Bestrebungen, sie wegzuinterpretieren und ihre Erfolge zu eliminieren, verteidigen. Das ist unsere Aufgabe. Wenn wir Mut fassen, wie die Revolution\u00e4re von 1989, werden wir sie meistern.<br \/>\n9.11.2019, Vera Lengsfeld,<br \/>\n<a href=\"https:\/\/vera-lengsfeld.de\/2019\/11\/09\/der-preis-der-freiheit-2\/\">https:\/\/vera-lengsfeld.de\/2019\/11\/09\/der-preis-der-freiheit-2\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor 30 Jahren wurde die Berliner Mauer friedlich niedergerissen. Vom 13.8.1961 bis zum 9.11.1989 hat diese riesige Gef\u00e4ngnismauer die B\u00fcrger der DDR daran gehindert, auszureisen. Einmalig in der Welt, \u00e4hnlich allenfalls der Mauer, die Nord- und S\u00fcdkorea trennt. 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