{"id":74455,"date":"2019-08-12T16:16:48","date_gmt":"2019-08-12T14:16:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=74455"},"modified":"2019-08-12T16:25:48","modified_gmt":"2019-08-12T14:25:48","slug":"langeweile-in-medien-print-tv","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/langeweile-in-medien-print-tv\/","title":{"rendered":"Langeweile in Medien: Print, TV"},"content":{"rendered":"<p>Lesen Sie Spiegel, Zeit, Focus, Welt, Bild, SZ, Stern, FAZ oder taz &#8211; \u00fcberall steht zur Tagespolitik (fast) dasselbe drin. Nicht anders in den <a title=\"Talkshow\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/talkshow\/\">TV-Talkshows<\/a> &#8211; \u00fcberall die (fast) <a title=\"Talkshows Un-Ausgewogenheit\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/talkshows-un-ausgewogenheit\/\">gleiche Meinung<\/a>. \u00d6de und <a title=\"Konformismus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/political-correctness\/konformismus\/\">Langeweile<\/a> macht sich breit in den sog. <a title=\"Mainstream\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/mainstream\/\">Mainstream<\/a>-, Qualit\u00e4ts-, <a title=\"GEZ-Medien\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/gez-medien\/\">GEZ<\/a>&#8211; bzw. <a title=\"Medien\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/\">Leitmedien<\/a>. <a title=\"Freier demokratischer Diskurs\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/freier-demokratischer-diskurs\/\">Diskurs<\/a>, Debatte, <a title=\"Diskussionskultur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/diskussionskultur\/\">Diskussion<\/a> und Streit, alles Grundvoraussetzungen einer funktionierenden <a title=\"Demokratischer-Staat\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/demokratischer-staat\/\">Demokratie<\/a>, sind rar geworden. <!--more--><br \/>\n.<br \/>\n<a title=\"Kritik\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/kritik\/\">Kritik<\/a> gilt als anst\u00f6\u00dfig bis Nazi. Die gleiche <a title=\"Gesinnungsdiktatur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/gesinnungsdiktatur\/\">Gesinnung<\/a> gilt. Mediale Bequemlichkeit bringt dazu, sogar ungepr\u00fcft voneinander abzuschreiben. J\u00fcngstes Beispiel: DPA titelt <a title=\"Vorschulen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/vorschulen\/\">&#8222;Grundschulverbot f\u00fcr Kinder , die kein Deutsch k\u00f6nnen&#8220;<\/a> und\u00a0die Mainstreammedien \u00fcbernehmen, um die \u00fcberall verbreitete Titelzeile dann zwei Tage sp\u00e4ter als <a title=\"Fake-News\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/fake-news\/\">Fake News<\/a> zu widerrufen.<br \/>\nSo informieren sich immer mehr B\u00fcrger im Internet, in den alternativen bzw. <a title=\"Freie-Medien\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/freie-medien\/\">freien Medien<\/a> oder im Ausland. Man fragt sich, was das Ziel der Mainstreammedien wohl ist: Deutschland den Anschein einer Scheindemokratie alias \u00d6ko-Diktatur mit 97,5% Meinungsgleichheit und 2,5% <a title=\"Kritik und abweichende Meinung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kritik-und-abweichende-meinung\/\">abweichender Meinung<\/a> verpassen? Ganz allm\u00e4hlich wird es sogar den Medienforschern zu eint\u00f6nig: Zeitungen <em>&#8222;m\u00fcssen wieder diskursiv werden und nicht einseitig berichten, wenn sie \u00fcberleben wollen&#8220;<\/em> , fordert Prof Haller (s.u.). Aber bis dahin ist es noch in langer Weg. Da m\u00fcssen noch viele Redaktionsnetzwerke &#8222;entnetzt&#8220; werden. Damit man nicht die FAZ kaufen mu\u00df, um zu lesen, was in der Welt steht.<br \/>\n12.8.2019<\/p>\n<p>.<br \/>\n<strong>Prof. Haller: Leitmedien m\u00fcssen wieder diskursiv werden, wenn sie nicht verschwinden wollen<\/strong><br \/>\nLeitmedien wie die \u00fcberregionalen Tageszeitungen in Deutschland m\u00fcssen wieder diskursiv werden und nicht einseitig berichten, wenn sie \u00fcberleben wollen. Nach Meinung des Medienforschers Prof. Michael Haller m\u00fcssen die gro\u00dfen Tageszeitungen zur\u00fcckkehren zur \u201ePerspektive des diskursiven Qualit\u00e4tsjournalismus\u201c und als Ma\u00dfstab ihrer Berichterstattung anlegen. \u201eDas gilt insbesondere f\u00fcr den tagesaktuellen Informationsjournalismus, andernfalls macht er sich selbst entbehrlich\u201c, sagte Haller im Gespr\u00e4ch mit dem Magazin Tichys Einblick des fr\u00fcheren WirtschaftsWoche-Chefredakteurs Roland Tichy.<br \/>\nDie Aufgabe der Leitmedien sei es, die \u00f6ffentliche Debatte zu organisieren. Und das gehe nur, wenn der Informationsjournalismus \u201evom Katheder des Besserwissers herabsteigt und sich um den Diskurs k\u00fcmmert. Hierzu muss er auch systematisch trennen zwischen Information und Meinung. Und er muss die in der Gesellschaft angetroffenen Positionen und Standpunkte thematisieren.\u201c<br \/>\nWeil die gro\u00dfen Tageszeitungen diese Rolle aber nicht erf\u00fcllen, h\u00e4tten sich alternative Medien im Internet gebildet, die eine wichtige Rolle einnehmen, weil sie \u201eals St\u00f6rer die im Diskurs der Leitmedien \u00fcbergangenen Argumente, Meinungen und Stimmungen artikulieren\u201c, so Prof. Haller. \u201eHier \u00f6ffnet sich eine breite L\u00fccke im politischen Meinungsspektrum. In diese L\u00fccke sto\u00dfen die alternativen Medien.\u201c<br \/>\n&#8230; Alles von Prof Haller vom 10.8.2019 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/daili-es-sentials\/prof-haller-leitmedien-muessen-wieder-diskursiv-werden-wenn-sie-nicht-verschwinden-wollen\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/daili-es-sentials\/prof-haller-leitmedien-muessen-wieder-diskursiv-werden-wenn-sie-nicht-verschwinden-wollen\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<strong>Die 1968er haben die Medienlandschaft zubetoniert<\/strong><br \/>\nMeiner Meinung nach sind die Medien ein Spiegel der Politischen Landschaft, des Systems. Von den Anf\u00e4ngen 1968 bis heute war es ein langer Weg, dieser ist bereits vollbracht und wird gerade betoniert. Dummerweise haben sie sich mit den &#8211; meist moslemischen &#8211; Fl\u00fcchtlingen die S\u00e4ge f\u00fcr ihren Ast, auf dem sie sitzen, selbst ins Land geholt. Lernen werden diese Schreiberlinge nichts mehr, den sie wissen ja schon alles.<br \/>\n11.8.2019, SCH, TO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Fr\u00fcher las ich im t\u00e4glichen Wechsel FAZ und taz<\/strong><br \/>\nsowie w\u00f6chentlich den Spiegel. Das ist mittlerweile Jahrzehnte her. Die Gr\u00fcnde f\u00fcr meine Abstinenz brauche ich der gesch\u00e4tzten Leserschaft wohl kaum erl\u00e4utern. Informationen beziehe ich seit Jahren ausschlie\u00dflich aus dem Internet, bei der \u201eAchse, Tichy, Sezession\u201c etc.. Gern spende ich regelm\u00e4\u00dfig f\u00fcr diese Form des Journalismus. Gegen die Zwangsabgaben f\u00fcr das \u00f6ffentlich-rechtlichen Fernsehen kann ich leider nichts machen, au\u00dfer Tier- und Naturdokus sehe ich dort nichts mehr. Den Fernseher nutze ich zu mehr als 90% f\u00fcr YouTube und als Bildschirm f\u00fcr die Wiedergabe von DVDs. Gut, dass es Internetradio gibt, mein augenblicklicher Favorit: Blues Radio Chicago. Mein Vertrauen in die MSM ist nachhaltig ruiniert, ihren Niedergang haben sie sich redlich erarbeitet. An deren Auferstehung glaube ich nicht, ich w\u00fcnsche sie auch nicht.<br \/>\n11.8.019, D.R.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Diskurs &#8211; wie denn?<\/strong><br \/>\nErstens haben mehrheitlich die heutigen \u201eJournalisten\u201c die F\u00e4higkeit verloren kritisch zu hinterfragen und Zweitens sind es \u00fcberwiegend Auftragsjournalisten. Das hei\u00dft ihr Einkommen h\u00e4ngt davon ab, ob ihr Geschreibsel ver\u00f6ffentlicht wird. \u201eSpringer-CEO Mathias D\u00f6pfner: \u00abViele Journalisten verhalten sich zutiefst unjournalistisch\u00bb <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/medien\/springer-ceo-doepfner-viele-verhalten-sich-unjournalistisch-ld.1457143\">https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/medien\/springer-ceo-doepfner-viele-verhalten-sich-unjournalistisch-ld.1457143<\/a><br \/>\nAber schon 2011 war zu lesen: \u201eDas Triumfeminat \u2013 Angela Merkel, Friede Springer, Liz Mohn\u201c <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8146\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8146<\/a><br \/>\n11.8.2019, ELL<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Prof. Haller sieht das zu einfach<br \/>\n<\/strong>Ich war mal ein begeisterter Leser der FAZ. Die haben aber damals (Ukraine Putsch) schlie\u00dflich ihre eigenen Leser aktiv beschimpft und ich musste den R\u00fcckzug antreten. Ich schaue dennoch online auf die Titelseiten der \u00fcberregionalen Zeitungen (au\u00dfer FAZ), um zu sehen, was sie gerade vermitteln wollen. Aber selbst das geht nicht. FOCUS geht nicht, weil der soviel Werbung zu laden versucht, dass ich solange nicht warten will (schlie\u00dflich wohnen wir hier knapp 30 km von Zentrum FFM entfernt und da kann man kein gutes Netz erwarten). BILD l\u00e4d sofort und ich sehe auf meinem gesamten Display nur: \u201eKnutschspiele mit Jasmin und Tobi\u201c \u2013 nein, das geht auch nicht, da ich weder Jasmin noch Tobi kenne. Also welt.de: zwei Artikel mit Bild der klugen Baerbock dann zwei Artikel mit Bild der armen Greta dann: \u201eHeul doch Ai Weiwei\u201c und der Autor meint in der Bikdunterschrift, Ai Weiwei h\u00e4tte wissen m\u00fcssenm dass Berlin nicht die Hauptstadt der Warmduscher ist. Berlin ist ausschlie\u00dflich die Hauptstadt der Warmduscher und war es schon, als man dort dem Wehrdienst entgehen konnte. Nein, das kann man nicht lesen.<br \/>\n11.8.2019, GA<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Die sog. Leitmedien und das \u00d6R haben keine Fehler gemacht<br \/>\n<\/strong>sondern sie haben ganz bewusst die Mehrzahl ihrer Leser f\u00fcr dumme kleine Kinder gehalten und waren der Meinung die Aufgabe der Verk\u00fcnder der Wahrheit zu sein. Sie haben die Realit\u00e4t in der sich viel Menschen befinden einfach nicht akzeptieren wollen. Und das verr\u00fcckte ist, das sie immer noch so weiter machen, obwohl t\u00e4glich die Leser weniger werden. &#8230;.<br \/>\nProfessor Haller wagt den Blick in die Zukunft. Was er da sieht, sieht gut aus \u2013 dass die Leitmedien wieder diskursiver werden. Aber ob das wirklich die Zukunft ist, wei\u00df der gute Professor nat\u00fcrich genausowenig wie alle andern. Schau\u2019n mer mal. Die NZZ ist jedenfalls schon diskursiv, und sie ist ein Leitmedium, soviel steht fest.<br \/>\n11.8.2019, EN<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Die Leitmedien werden \u00fcberhaupt nichts machen<\/strong>,<br \/>\nh\u00f6chstens das Gegenteil von dem, was sie jetzt machen. Sie werden im aggressiver und schlagen um sich. Warum? Sie haben im entscheidenden Moment versagt, und wer gibt schon gerne zu, da\u00df er sich total geirrt hat. Der zweite Grund ist der, da\u00df es in diesem Bereich mittlerweile an Bildung und Intelligenz fehlt, die man nicht durch Haltung oder besser ideologischen Fanatismus ersetzen kann. Wenn die Auflagen nicht mehr reichen, um davon gut und gerne zu leben, werden halt Rechercheverb\u00fcnde gegr\u00fcndet. Sollte das auch nicht mehr reichen f\u00fcr Prantls Pension, wird die Demokratieabgabe halt erweitert. Kostet sicher wieder nur ne Kugel Eis.<br \/>\n11.8.2019, WI<br \/>\n.<br \/>\n<strong>\u00d6R Medien ade<\/strong><br \/>\nVergessen werden die \u00d6R Medien, die sich gewiss f\u00fcr viele Menschen \u201eentbehrlich\u201c gemacht haben, deren \u00dcberleben jedoch durch Zwangsfinanzierung gew\u00e4hrleistet ist. Dieser skandal\u00f6se Zustand f\u00fchrt jeden \u201eunabh\u00e4ngigen\u201c Journalismus ad absurdum. Dar\u00fcberhinaus sichern sich auch gro\u00dfe Zeitungen durch Staatsgelder ab (Kooperation S\u00fcddeutsche\/WDR als ein Beispiel).<br \/>\n11.8.2019, G.F., TO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Framing<\/strong><br \/>\nMeiner Erfahrung nach wird das Framing in den Massenmedien immer schlimmer und die Haltungsjournalisten immer aggressiver. Welt-Online l\u00e4sst ja inzwischen so gut wie gar keine Kommentare mehr zu.<br \/>\n11.8.2019, RA<br \/>\n.<br \/>\n\u201eDie Silvesternacht (in K\u00f6ln, die Red.) war der Einbruch der Realit\u00e4t ins Tr\u00e4umerland der universalistisch denkenden Journalisten.\u201e Tut mir leid, aber die Gesellschaft kann nicht darauf warten, bis kognitiv defizit\u00e4re, daf\u00fcr aber mit Ideologie vollgepumpte Systemschreiberlinge die Realit\u00e4t erkennen. Im Grunde genommen ist das eine riesige Frechheit.<br \/>\n11.8.019, K.N.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Wie man Glaubw\u00fcrdigkeit erzeugt nach Jahren der Propaganda<\/strong>,<br \/>\ndas k\u00f6nnen sich die Medien mal beim Jugendfernsehen zum Ende der DDR anschauen. Mit einmal wurde life gesendet und berichtet und die Zeitungen mussten, ob sie wollten oder nicht, mitziehen. Die parteih\u00f6rigen Redakteure wurden von einem Tag auf den anderen ersetzt. Heute wird propagiert: Zu sagen was ist! Eine hohle Phrase genau wie Fakten, Fakten, Fakten! Damals, kurz vor dem Ende der DDR, konnten die Medien einfach nicht mehr anders, zuviel der L\u00fcgen, zuviel des Vertuschens; jeder sah, der Kaiser ist nackt und die Medien zeigten ihn so wie er war, nackt! Daf\u00fcr hat heute kein Journalist mehr einen Gedanken, man ist in seiner Blase besch\u00e4ftigt.<br \/>\nF\u00fcr mich haben die Medien, besonders die \u00d6RR, jegliche Glaubw\u00fcrdigkeit verloren und mit jedem Tag ihrer Propaganda best\u00e4tigt er mich in meiner Meinung.<br \/>\n11.8.2019, H.P<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Konservative m\u00fcssen intelligenter werden<\/strong><br \/>\nDazu muss aber auch die gesamte Kultur wieder diskursiv werden. Das geht nur, wenn auch Konservative aktiv an allen kulturellen Debatten teilnehmen und sich nicht st\u00e4ndig ins Private zur\u00fcckziehen. Konservative hatten das Heft in der Nachkriegszeit bis ca 1970, teils bis 1980 in der Hand, danach gab es dann einen Diskurs mit den Progressiven. Heute herrschen Neoliberale, die sich mit linken Thesen kaschieren und schm\u00fccken. Ernsthafte Linke mit liberalen Grundmuster gibt es nicht mehr, und Konservative sind meist blanke Besitzstandswahrer. Da haben es die Neoliberalen sehr leicht, ihre Ego-Agenda der ganzen Gesellschaft aufzudr\u00fccken. 90% der Massenmedien sind Teil dieser egomanischen Neo- Welt. Fazit\/:: Konservative m\u00fcssen intelligenter, weniger egoistisch, belesener oder gebildeter werden. Dann gibt es auch wieder einen Diskurs in der Gesellschaft und in den Medien.<br \/>\n11.8.2019, W.X.<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Mainstream-Medien verbreiten intellektuelle Langeweile<\/strong><br \/>\n\u201eEs gibt keinen Grund, in Universit\u00e4ten und in der Studienstiftung des deutschen Volkes Sarrazin, Wendt und Kubitschek nicht reden zu lassen, im Suhrkamp-Verlag <a title=\"Tellkamp \u2013 Diskussionskultur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/tellkamp-diskussionskultur\/\">Tellkamp<\/a> zu desavouieren und im Bundestag der AfD zu verweigern, was einer Fraktion traditionell zusteht. Die Einf\u00fchrung des Mainstreams, die Kommunikationslosigkeit zwischen ihm und den Rechten und der AfD hatte und hat ihren Preis. Sie hat die Rechten und die AfD nicht schw\u00e4cher gemacht, sondern st\u00e4rker. Sie hat auch dem Mainstream nicht gutgetan. Als er weit, offen, vielf\u00e4ltig war, war er lebendig. Je enger er wurde, desto moralisch anma\u00dfender und intellektuell langweiliger wurde er.\u201c<br \/>\n.<br \/>\nBernhard Schlink, Schriftsteller und Professor f\u00fcr \u00d6ffentliches Recht an der Humboldt-Universit\u00e4t zu Berlin,<br \/>\nin der \u201eFAZ\u201c vom 1. August 2019, <a href=\"https:\/\/www.faz.net\">https:\/\/www.faz.net<\/a><\/p>\n<p>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lesen Sie Spiegel, Zeit, Focus, Welt, Bild, SZ, Stern, FAZ oder taz &#8211; \u00fcberall steht zur Tagespolitik (fast) dasselbe drin. 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