{"id":74341,"date":"2019-08-09T12:12:21","date_gmt":"2019-08-09T10:12:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=74341"},"modified":"2019-08-11T17:55:48","modified_gmt":"2019-08-11T15:55:48","slug":"afrika-tabu-zwingt-zu-polemik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/afrika-tabu-zwingt-zu-polemik\/","title":{"rendered":"Afrika: Tabu zwingt zu Polemik"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Jeden Tag w\u00e4chst <a title=\"Afrika\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/afrika\/\">Afrikas<\/a> Bev\u00f6lkerung um \u00fcber 200.000 Menschen. Um 1,5 Millionen jede Woche \u2013 einmal M\u00fcnchen. Jedes Jahr gibt es \u00fcber 73 Millionen neue Afrikaner \u2013 neunmal \u00d6sterreich. Um diese Menschen versorgen zu k\u00f6nnen, br\u00e4uchte man mindestens 7 Prozent Wirtschaftswachstum. Das haben die <a title=\"Afrika-Exodus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/afrika\/afrika-exodus\/\">wenigsten<\/a> afrikanischen Staaten. Wenn das Problem der <a title=\"Afrika-Geburten\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/afrika\/afrika-geburten\/\">Bev\u00f6lkerungsentwicklung<\/a> nicht gel\u00f6st wird, sind alle <a title=\"Afrika-Migration\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/afrika\/afrika-migration\/\">anderen Probleme<\/a> unl\u00f6sbar&#8220; &#8211;<\/p>\n<p><!--more-->so urteilt Volker Seitz, 43 Jahre als Diplomat im Ausw\u00e4rtigen Amt t\u00e4tig und zuletzt Botschafter von Deutschland in Kamerun.<br \/>\nDas zentrale Thema der Familienplanung in Afrika wird von Politik und Medien totgeschwiegen, um sich stattdessen zu echauffieren \u00fcber Nebens\u00e4chlichkeiten, wie etwa die Frage, ob die Aussage des Fleischunternehmers und Schalke 04-Chef Clemens T\u00f6nnies nun rassistisch war oder nicht. T\u00f6nnies regte den Bau von 20 Kraftwerken an, damit <em>\u201edie Afrikaner aufh\u00f6ren B\u00e4ume zu f\u00e4llen und wenn es dunkel ist, Kinder zu produzieren\u201c<\/em> . T\u00f6nnies h\u00e4tte besser auf solch plumpen und geschmacklosen Stil verzichtet und formuliert: <em>&#8222;In Afrika m\u00fcssen 20 Kernkraftwerke gebaut werden, um die Haushalte mit preiswertem Strom f\u00fcr Kochherd und Beleuchtung zu versorgen. Damit bekommt man die beiden gro\u00dfen Probleme Umweltzerst\u00f6rung (Abholzung der W\u00e4lder) und Bev\u00f6lkerungsexplosion (Familienplanung) in den Griff&#8220;<\/em>. Hat er aber nicht. So bleiben vier Fragen:<br \/>\n1) H\u00e4tte die Aussage von T\u00f6nnies ohne seinen plumpen Stil in den Medien \u00fcberhaupt Beachtung gefunden?<br \/>\n2) Das <a title=\"Bevoelkerungswachstum\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demografie\/bevoelkerungswachstum\/\">Bev\u00f6lkerungswachstum<\/a> als DAS zentrale Problem Afrikas wird von Politik und Medien in Deutschland seit Jahren mit einem strengem Tabu belegt. Zwingt diese Tabuisierung nicht geradezu zur Polemisierung?<br \/>\n3) Einerseits l\u00e4\u00dft sich ohne Atomkraft der Energiebedarf des riesigen afrikanischen Kontinents nicht decken. Andererseits sind AKWs f\u00fcr Links-gr\u00fcn unsagbares Teufelszeug &#8211; reagieren sie deshalb so aufgeregt auf T\u00f6nnies&#8216; doch wahre Aussage?<br \/>\n4) Dient die <a title=\"Rassismus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/rassismus\/\">Rassismus-<\/a> bzw. <a title=\"Nazi-Keule Islamophobie-Keule\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/nazi-keule-islamophobie-keule\/\">Nazi-Keule<\/a> nicht auch hier dazu, die dringend erforderliche Diskussion um die Bev\u00f6lkerungswachsum und Geburtenkontrolle in Afrika zu unterbinden?<br \/>\nWie auch immer &#8211; um der <a title=\"Political-Correctness\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/political-correctness\/\">Political Correctness<\/a> zu gen\u00fcgen, verzichten die Medien auf die Notwendigkeit, das Problem des <a title=\"Bevoelkerungswachstum\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demografie\/bevoelkerungswachstum\/\">Bev\u00f6lkerungswachstums<\/a> als Weltproblem Nr 1 zu <a title=\"Diskussionskultur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/diskussionskultur\/\">disktuieren<\/a>.<br \/>\n8.8.2019<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Clemens T\u00f6nnies und die Vers\u00e4umnisse deutscher Afrikapolitik<\/strong><br \/>\nEs war sicher geschmacklos und missgl\u00fcckt wie der Fleischunternehmer und Aufsichtsratsvorsitzende von Schalke 04, Clemens T\u00f6nnies, mit seiner Forderung auf dem Tag des Handwerks in Paderborn, 20 Kraftwerke in Afrika zu bauen, damit \u201edie Afrikaner aufh\u00f6ren B\u00e4ume zu f\u00e4llen und wenn es dunkel ist, Kinder zu produzieren\u201c die Bev\u00f6lkerungsentwicklung in Afrika thematisierte. T\u00f6nnies hat sich unzul\u00e4ssig salopp und pauschal ausgedr\u00fcckt. Das Schlimme ist aber, dass die Emp\u00f6rungswelle in Politik und Medien eine dringend notwendige ehrliche Diskussion \u00fcber das unbestreitbar zentrale Thema Familienplanung in Afrika verhindert.<br \/>\nFerdinand Knau\u00df schrieb in der Wirtschaftswoche: \u201eStatt sich \u00fcber T\u00f6nnies missgl\u00fcckte Worte zu emp\u00f6ren, w\u00e4re es sinnvoller \u00fcber die demografische Wirklichkeit endlich offen und l\u00f6sungsorientiert zu sprechen \u2013 und daraus eine vernunft- und interessengeleitete Afrika-Politik zu entwerfen. Bildung (nicht nur Ausbildung!) und Aufkl\u00e4rung sind in einem umfassenden Sinne positiv r\u00fcckgekoppelt mit \u00f6konomisch-sozialer Entwicklung und dem Fortpflanzungsverhalten. Das zu bef\u00f6rdern w\u00e4re f\u00fcr westliche Entwicklungshelfer eine viel lohnendere Aufgabe, als endlos Projekte zu f\u00f6rdern, die nicht nachhaltig sind, weil die Zahl der Menschen schneller w\u00e4chst als die Ertr\u00e4ge.\u201c Aber Politiker dr\u00fccken sich um das Problem der hohen Geburtenraten in vielen afrikanischen L\u00e4ndern und das extreme Bev\u00f6lkerungswachstum zum Beispiel im Niger und Nigeria.<br \/>\nIn dem k\u00fcrzlich erschienenen und von Hans-Georg Ehrhardt\/Michael Stark herausgegebenen Buch \u201eSicherheits- und Friedensordnungen in Afrika\u201c, Nomos 2019, schreibt der Politologe und Afrikawissenschaftler Rainer Tetzlaff:<br \/>\n<em>\u201eZu den gro\u00dfen Vers\u00e4umnissen deutscher Afrikapolitik geh\u00f6rt die Gleichg\u00fcltigkeit gegen\u00fcber Afrikas Problem Nummer eins: die Bev\u00f6lkerungsexplosion, die wie ein nicht zu beeinflussendes Naturgeschehen schweigend hingenommen wird. Wenn immer mehr afrikanische L\u00e4nder immer mehr Menschen heranwachsen lassen, die in ihrem Heimatland immer weniger \u00fcberleben k\u00f6nnen, kann das nur zu weiteren Katastrophen f\u00fchren. Diese Einsicht wird schlicht verdr\u00e4ngt. So warb zwar die deutsche Kanzlerin Angela Merkel im Dezember 2018 in Marokko f\u00fcr die Unterzeichnung des (v\u00f6llig ungen\u00fcgend verhandelten) UN-Migrationspaktes, der von den Regierungen der Einwanderungsl\u00e4nder \u2013 USA, Israel, Australien und einigen EU-L\u00e4ndern, einschlie\u00dflich \u00d6sterreich, Italien, Polen, Ungarn und der Slowakei \u2013 abgelehnt wurde und der in Afrika als Fortsetzung der merkelschen Willkommenskultur begr\u00fc\u00dft wird, aber die fatale Tatsache, dass der ohnehin rechtlich unverbindliche, aber moralisch wirkungsvolle UN-Pakt vor allem die demographische Ursache der afrikanischen V\u00f6lkerwanderung gen Europa beredt beschweigt, wurde schlicht ignoriert.\u201c<\/em><br \/>\n&#8230; Alles vom 8.8.2019 von Volker Seitz bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/clemens_toennies_und_die_versaeumnisse_deutscher_afrikapolitik\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/clemens_toennies_und_die_versaeumnisse_deutscher_afrikapolitik<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<em><a title=\"Afrikas Jugend wird emigriert\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/afrikas-jugend-wird-emigriert\/\">Volker Seitz<\/a> war von 1965 bis 2008 in verschiedenen Funktionen f\u00fcr das deutsche Ausw\u00e4rtige Amt t\u00e4tig, zuletzt als Botschafter in Kamerun, der Zentralafrikanischen Republik und \u00c4quatorialguinea mit Sitz in Jaunde. Er geh\u00f6rt zum Initiativ-Kreis des Bonner Aufrufs zur Reform der Entwicklungshilfe und ist Autor des Buches \u201eAfrika wird armregiert\u201c. Die aktualisierte und erweiterte Taschenbuchausgabe erschien im September 2018. Volker Seitz publiziert regelm\u00e4\u00dfig zum Thema Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika und h\u00e4lt Vortr\u00e4ge.<\/em><br \/>\n.<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Andersrum ist es meines Erachtens richtiger:<\/strong><br \/>\nGerade weil das Thema der Bev\u00f6lkerungsentwicklung in Afrika nicht als eine der Ursachen der unzureichenden Entwicklung der L\u00e4nder nicht zur Sprache kommen soll, wird auf T\u00f6nnies eingehackt wie von Irren. Ein Fleischfabrikant, der im Aufsichtsrat einer Fu\u00dfball-AG sitzt, hat sicherlich keinen Einfluss auf Kraftwerksbau in Afrika, jedenfalls keinen relevanten. Von daher ist der Rassismus-Vorwurf, selbst, wenn er zutr\u00e4fe (was weit hergeholt w\u00e4re), doch v\u00f6llig irrelevant.<br \/>\nWenn Frau Merkel sagen w\u00fcrde, \u201cEs gibt keine Entwicklungshilfe mehr, solange der N* nicht aufh\u00f6rt, so viel zu schnackseln\u201d, dann k\u00f6nnte man die Emp\u00f6rung ja noch halbwegs nachvollziehen, aber die \u00fcberspitzte Formulierung eines Fleischproduzenten und Schalkegro\u00dffans derart durch die Medien zu treiben, erkl\u00e4rt sich mir auch nicht mit Saure-Gurken-Zeit. Dahinter steckt Einsch\u00fcchterung, dahinter steckt das Bem\u00fchen, davon abzulenken, dass die Probleme des afrikanischen Kontinents ohne jeden vern\u00fcnftigen Zweifel nach nunmehr 40 Jahren und mehr Unabh\u00e4ngigkeit allein hausgemacht sind.<br \/>\nOb wir daran etwas \u00e4ndern k\u00f6nnen und wie, wei\u00df ich nicht. Aber am Anfang m\u00fcsste die Einsicht stehen, dass der Afrikaner keine sch\u00fctzenswerte, exotische Menschenart ist, die im Zustand reiner Wildheit von rasssistischen Kolonialisten verderbt wurde und damit Opfer ist, sondern dass dort Menschen leben, die die gleiche Verantwortung f\u00fcr ihr Leben haben wie wir alle. Dieses Eingest\u00e4ndnis w\u00fcrde aber den Mythos des \u201cFl\u00fcchtlings\u201d als Getriebenen, der alternativ- und quasi kopflos ins Mittelmeer h\u00fcpft, um der Sklaverei zu entkommen, zu Fall bringen. Von daher ist jede Diskussion \u00fcber Afrika doppelt belastet:<br \/>\n&#8211; einmal wegen der angeblichen Kolonialismusfolgen,<br \/>\n&#8211; zum anderen \u00fcber die Migrationsproblematik.<br \/>\nKlima kommt als Sahneh\u00e4ubchen oben drauf und damit ist f\u00fcr die n\u00e4chsten 200 Jahre daf\u00fcr gesorgt, dass jede Vernunft aus der Diskussion verbannt ist.<br \/>\n8.8.2019, A.R., AO (Achgut Online)<br \/>\n&#8211;<br \/>\n<strong>Kraftwerke, Waschmaschinen, Fernseher<\/strong><br \/>\nDiese drei Dinge haben in Europa die Geburtenrate verringert, in Indien und Brasilien, und sie werden es auch in Afrika tun. Fragt sich nur wann, wenn die Forderung nach Kraftwerken bereits rassistisch sein soll\u2026<br \/>\n8.8.2019, H.ST, AO<br \/>\n.<br \/>\nEs ist mir vollkommen schleierhaft, was an dem inkriminierten Satz rassistisch sein soll. Vielmehr wird doch darin den Afrikanern die F\u00e4higkeit attestiert, ihr (Fortpflanzungs-)Verhalten zu \u00e4ndern, wenn sich ihre Lebensumst\u00e4nde \u00e4ndern. Das ist etwas sehr anderes als \u201cder Schwarze schnackselt gern\u201d als unver\u00e4nderliches Merkmal einer \u201cRasse\u201d zu deklarieren. Und es beunruhigt mich, da\u00df es f\u00fcr einen Insassen dieses langsam ins Wahnhafte abgleitenden Landes offenbar selbstverst\u00e4ndlich zu sein hat, den rassistischen Charakter dieser \u00c4u\u00dferung zu erkennen.<br \/>\n8.8.2019, R.B.<br \/>\n.<br \/>\nAls ich in einer Diskussion darauf hinwies, dass man lieber versuchen sollte, etwas gegen die Bev\u00f6lkerungsexplosion zu unternehmen, statt \u201cf\u00fcr das Klima zu k\u00e4mpfen\u201d, wurde ich emp\u00f6rt als Brauner und abscheulicher Rassist zurechtgewiesen. Es geht also auch hier nicht mehr um sachliche Zusammenh\u00e4nge oder darum, tats\u00e4chlich Menschen langfristig zu helfen, sondern um Haltung und darum, sich \u201cgut\u201d zu f\u00fchlen.<br \/>\n8.8.20189, P.M.<br \/>\n.<br \/>\nIch vermute mal, dass der enorme Bev\u00f6lkerungszuwachs, sprich die Kinder in Afrika vom Storch kommen. Anders kann ich mir das nicht erkl\u00e4ren, da die Mainstream-Medien ja einhellig festgestellt haben, dass die Aussagen von Herrn T\u00f6nnies falsch sind. Denn die Partei, &#8230; \u00e4h, die Staatspresse hat immer recht.<br \/>\n8.8.2019, Dr..L., AO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>\u201cEs war sicher geschmacklos und missgl\u00fcckt, T\u00f6nnies hat sich unzul\u00e4ssig salopp und pauschal ausgedr\u00fcckt.\u201d<\/strong> warum? Warum sollen wir unsere einge\u00fcbte Sprache nicht mehr benutzen? Oder andersherum: warum sollen Geschmacklosigkeiten zu Berufsverboten f\u00fchren? Wer definiert, was geschmacklos ist und bestraft geh\u00f6rt? Wer glaubt \u00fcber die Definitionshoheit zu verf\u00fcgen? Ich finde es \u00e4u\u00dferst geschmacklos, wenn zum Beispiel ausl\u00e4ndische Staatsf\u00fchrer bei uns \u00f6ffentlich als Idioten dargestellt werden d\u00fcrfen. Wenn sich Politik, Medien und am Ende auch Gerichte einig sind, dass man so etwas darf. Ich m\u00f6chte dann mit diesen Meinungen nichts zu tun haben. Leider kann ich keinen Ehrenrat anrufen, um solche Meinungsmacher f\u00fcr drei Monate kalt zu stellen. Ich muss das aushalten. Herr T\u00f6nnies hat seine Meinung gesagt. Ich denke, das ist nicht schlimm und es steht ihm zu und die \u00f6ffentliche Erregung ist doch gek\u00fcnstelt. Wenn aber Politiker, Journalisten oder Richter im Namen der Deutschen Meinungen \u00e4u\u00dfern, dann ist das mit nicht gerechtfertigten Anma\u00dfungen verbunden, weil sie weder mich noch 83 Millionen andere gefragt haben, bevor sie in unserem Namen sprechen und beleidigend und diskriminierend wirken. Es mehren sich die T\u00f6nniesf\u00e4lle. Ich habe Angst, dass wir die Erfahrungen der gesellschaftlichen und individuellen \u201cSchizophrenie\u201d aus den Jahren des \u201crealexistierenden Sozialismus\u201d vergessen. Ich habe Angst, wieder nicht mehr sagen zu d\u00fcrfen, was ich denke. Und, es gibt jetzt keinen freiheitlichen Westen mehr, in den ich abhauen kann.<br \/>\n8.8.2019, J.M.<br \/>\n.<br \/>\nVerehrter Herr Seitz, meine Vorfahren, meine Familie und ich hatten ihr Lebtag nichts mit Afrika zu tun, selbst wenn das deutsche Kaiserreich da irgendwann mal Kolonien hatte, die immer mehr gekostet als eingebracht haben. Mit dem ollen Bismarck w\u00e4re nicht einmal das passiert. Daher f\u00fchle ich mich auch nicht schuldig, weil es mir besser geht, als sehr vielen Afrikanern oder die Pflicht, irgendetwas in oder f\u00fcr Afrika zu tun. Die afrikanischen Staaten sind seit 1960 unabh\u00e4ngig und kriegen, wie von Ihnen beschrieben trotz Entwicklungshilfe nichts auf die Kette. Was offenbar reibungslos klappt, sind die \u00dcberweisungen aus unserem Sozialsystem via Western Union &amp; Co. Ist es nicht mal wieder Hybris des Fliegenschisses auf der Landkarte namens Deutschland, dort unten mit einer \u201eAfrikapolitik\u201c irgendetwas im deutschen Interesse bewirken zu wollen? Nein, Geldhahn zu, Schotten dicht, und wer hier nix zu suchen hat, kriegt hier auch nix und f\u00e4hrt wieder nach Hause. Klingt kaltherzig und brutal, aber mir ist mein Leben, dann das meiner Familie, meiner Miitb\u00fcrger in Neuruppin, Brandenburg, Deutschland wichtiger. Genau so sind f\u00fcr das Leben in Afrika die Afrikaner verantwortlich.<br \/>\n8.8.2019, H.K., AO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Was ist daran geschmacklos?<br \/>\n<\/strong>Jeder Afrikaner wird ihm Recht geben! Ja baut uns Kraftwerke und nat\u00fcrlich haben wir oft Sex,Kinder sind unsere Zukunftsversicherung. Wie oft wurde schon berichtet das es 9 Monaten nach einem Stromausfall einen Babyboom gab?ISt also die gesamte Presse geschmacklos?<br \/>\n8.8.2019, M.H.,<br \/>\n.<br \/>\n<strong>W\u00e4hrend meiner T\u00e4tigkeit im S\u00fcdsudan (2008-2013) bin ich diesem Problem t\u00e4glich begegnet.<\/strong><br \/>\nEs wird sich m.E. daran nichts \u00e4ndern, solange das nicht von innen heraus geschieht und die Stammeskulturen und -br\u00e4uche nicht aufgebrochen werden. Bitte nicht lachen, und bitte nicht hochm\u00fctig die folgenden S\u00e4tze kommentieren. Da steht eine Jahrtausende alte Kultur dahinter. Das hier sind einige Argumente, die ich von s\u00fcdsudanesischen Kollegen geh\u00f6rt habe: Kondome werden abgelehnt, weil sie den \u201cReinigungseffekt\u201d beim Geschlechtsverkehr behindern. Einmal pro Woche braucht ein Mann den (ungesch\u00fctzten) Verkehr, ansonsten wird er geisteskrank. Ein Mann braucht viele Kinder, denn wer soll ihn denn im Alter versorgen. Au\u00dferdem werden viele Kinder gebraucht, weil die Kindersterblichkeit so hoch ist. Dazu braucht man nat\u00fcrlich mehrere Frauen. Einer meiner Kollegen wusste gar nicht so genau, wieviele er Kinder hat &#8211; mit mehreren Frauen nat\u00fcrlich. Seine Erkl\u00e4rung: \u201cYou know, I have travelled a lot.\u201d Viele Frauen im S\u00fcdsudan haben es satt, so viele Kinder bekommen zu sollen bzw. zu m\u00fcssen, aber in der archaischen Kultur haben sie keine Wahl. Wenn dann schon mal ein Programm einer ausl\u00e4ndischen Organisation aufgelegt wird &#8211; z.B. mit der Dreimonatsspritze &#8211; dann wei\u00df man schon: Das gibt es nicht f\u00fcr immer. Ein Jahr, wenn\u2019s gut geht f\u00fcr zwei Jahre, k\u00f6nnen sich Frauen diese Spritze kostenlos geben lassen. Und danach? Alles geht weiter wie bisher. Man k\u00f6nnte also Entwicklungshelfer in Divisionsst\u00e4rke nach Afrika schicken, Frau Merkel k\u00f6nnte ihre Amtskollegen ermahnen, doch endlich mal etwas zu unternehmen, es w\u00fcrde sich nichts \u00e4ndern. Und nicht zu vergessen: Frauen und M\u00e4dchen zu vergewaltigen, ist f\u00fcr viele M\u00e4nner im S\u00fcdsudan eine Sportart. Insbesondere Milit\u00e4rangeh\u00f6rige lauern den Frauen auf, z.B. wenn sie Wasser holen gehen. Wenn eine Witwe wieder ein Baby bekommt, ahnt man, woran es liegt.<br \/>\n8.8.2019, U.D.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Vorweg eins: Ich bin Bayernfan und Schalke mag ich \u00fcberhaupt nicht;<\/strong><br \/>\nich nenne es abwertend Schlacke 04. Dennoch sehe ich mich gen\u00f6tigt, den Chef von Schlacke, Herrn T\u00f6nnies, zu verteidigen. Herr Seitz nennt seine Worte geschmacklos, aber ich sehe nicht, was an Fortpflanzung geschmacklos sein soll. Geschmacklos kann die Wahrheit nicht sein, denn der letzte Absatz von Herrn Seitz spricht doch diese Wahrheit ganz genau so, mit anderen Worten, aus.\u2014Ich sehe hier eine moralische Keule wegen gar nichts. Herr T\u00f6nnies wird mundtot gemacht und verleumdet. Die linksradikale Journaille versucht einfach, die Koordinaten noch weiter nach links zu schieben und jegliche Aussprache der Vermehrung der Afrikaner als \u201cRassismus\u201d zu brandmarken. Herr Asamoah mag sich davon diskriminiert f\u00fchlen.; die Propagandisten in den \u00d6ffentlichen und bei den SPD-Zeitungen m\u00f6gen emp\u00f6rt sein: an beiden S\u00e4tzen von Clemens T\u00f6nnies ist nichts gelogen. Clemens T\u00f6nnies sollte einfach 2 Wochen schweigen und diesen vermeintlichen \u201cEklat\u201d aussitzen wie Helmut Kohl.<br \/>\n8.8.2019, .D., AO<br \/>\n.<br \/>\nEs scheint doch wohl in Deutschland eine neue physikalische Sicht auf die Welt zu herrschen. Illegale Massenmigration und damit verbundenen Gro\u00dfprobleme, die Bev\u00f6lkerungsexplosion in Afrika(sic!) etc. werden als gegebene, nicht ver\u00e4nderbare Naturgesetze (Sie sind nun mal da) hingenommen, Klimaver\u00e4nderungen, die, wenn \u00fcberhaupt, nur unwesentlich von Deutschland beeinflussbar sind, werden als beherrschbar dargestellt. (\u201cWir haben die Kontrolle \u00fcber das Klima verloren.\u201d) Komisch.<br \/>\n8.8.2019, W. SCH<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Was ist schlimmer?<\/strong><br \/>\nWenn T\u00f6nnies pointiert die Realit\u00e4t beschreibt oder wenn man die Probleme nicht zur Kenntnis nehmen will? Die Folgen des \u201cKopf-in-den-Sand-stecken\u201d sind gravierend. T\u00f6nnies hat die PC verletzt und nichts mehr. Niemand ist dadurch Schaden zugef\u00fcgt worden. Die Bev\u00f6lkerungsexplosion in Afrika ist die Ursache f\u00fcr Hunger, Tod und Krieg. Die \u201cRobespierres\u201d wollen das nicht zur Kenntnis nehmen. Durch ihr Nichtstun sind sie mit schuldig an dem Elend vieler Afrikaner.<br \/>\n8.8.2019, G.M.<br \/>\n.<br \/>\nWerter Herr Seitz, wer sich sehenden Auges im Laufe seines Lebens in Schwarzafrika, egal ob arbeiten oder Urlaub, aufgehalten hat, muss Ihre Arbeit best\u00e4tigen. Genau genommen l\u00e4uft die gesamte Entwicklungshilfe seit 400 Jahren einfach verkehrt. Simbabwe, vormals Rhodesien, mag hier als gutes Beispiel dienen. Ein Land, dass einst Teil der Kornkammer Ostafrikas war, wurde von einer verantwortungslosen, materialistischen Krawattenkommunistenclique schlicht ausgesaugt. Gut, selbiges l\u00e4uft in Deutschland auch; allerdings weitaus geschickter betrieben. Mugabe, Mitglied der Sozialistischen Internationale unter Brandt und Gonzales warf die Wei\u00dfen raus. Zwecks Entwicklung einer schwarzen Eigenst\u00e4ndigkeit sicher nicht ganz verkehrt. Aber wohin ging der Weg. Staatsverschuldung, Versorgungsprobleme, Vetternwirtschaft und ca. 1 Million Fl\u00fcchtlinge nach Botswana etc.. Das es auch anders geht, zeigt Botswana. Gew\u00fcnschte und umgesetzte Geburtenkontrolle, wirtschaftlich entwickelt, \u00fcberschaubare Rentenversorgung ( in Afrika ! ) und das verdiente Geld verbleibt im Lande. Dem Afrikaner Hilfe zur Selbsthilfe zu vermitteln w\u00e4re das oberste Gebot. Das es geht, vermittelt Botswana. Denn Afrika ist reich und gut aufgestellt. Dar\u00fcberhinaus w\u00e4re es sicher w\u00fcnschenswert gut ausgebildete junge Afrikaner, die Europa, Japan und die USA zwecks Ausbildung kennengelernt haben, motiviert nach Hause zu bitten, um nachhaltige Aufbauhilfe zu leisten.<br \/>\n8.8.2019, H.E.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Eine politisch korrekte Formulierung h\u00e4tte niemanden interessiert<\/strong><br \/>\nDie Thematik w\u00e4re weiter beschwiegen worden. Falls sich der eine oder andere vielleicht doch mal fragt, was er eigentlich gemeint haben k\u00f6nnte, ist ja auch schon was gewonnen. Immerhin kann der Ethikrat von Schalke 04 keinen Rassismus erkennen.<br \/>\n8.8.2019, F.L.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Da ich mich gerade auf einer Afrikareise befinde,<\/strong><br \/>\ndie mich im eigenen Auto von \u00c4thiopien bis Ruanda f\u00fchrte, kann ich aus Augenschein die Bev\u00f6lkerungthematik nachvollziehen. Ich habe die Dichte im Verh\u00e4ltnis zu den landwirtschaftlichen und industriellen Ressourcen bis jetzt als extrem empfunden. Gleichzeitig habe ich h\u00f6chsten Respekt vor dem Flei\u00df insbesondere der d\u00f6rflichen Bev\u00f6lkerungen gelernt. Auf der gesamten Strecke habe ich gesehen dass selbst in Gro\u00dfst\u00e4dten Holz die einzige bezahlbare Energiequelle zum Kochen und Heizen ist, was zu einem extremen Druck auf die W\u00e4lder bis hin zur gro\u00dfr\u00e4umigen Ausrottung der Baumfauna gef\u00fchrt hat. Vor diesem Hintergrund ist die deutsche Energiewende, nicht nur dumm sondern eine Schande. Wir verbrennen Nahrungsmittel und importieren Holzpellets ( auch aus Afrika ) und erh\u00f6hen damit den Druck auf dem Kessel. Wir bauen mit schlie\u00dflich begrenzten Ressourcen untaugliche Kraftwerke und verschrotten ausgezeichnet funktionierende vorzeitig. Wir verschrotten Millionen von neuwertigen Fahrzeuge und vernichten damit Ressourcen die an anderer Stelle viel Gutes hatten bewirken k\u00f6nnen. W\u00e4re ich religi\u00f6s w\u00fcrde ich sagen: dieses Verhalten erfordere eine Strafe Gottes. Weil ich das nicht bin bleibt mir nur die Scham.<br \/>\n8.8.219, B.K.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Tabuisierung der Themen<\/strong><br \/>\nHat mal wieder recht. Vielen Dank, Herr Seitz, dass sie sich immer wieder melden und nicht locker lassen! \u2013 Herr T\u00f6nnies h\u00e4tte sich nicht so flapsig ausgedr\u00fcckt, wenn es einen \u00f6ffentlichen Diskurs in angemessener Sprache \u00fcber das Problem der Bev\u00f6lkerungsexplosion in Afrika geben w\u00fcrde. Es ist die Tabuisierung von Themen, die die Menschen zu polemischen \u00c4u\u00dferungen treiben \u2013 nicht um jemanden (wie hier: die Afrikaner) zu beleidigen, sondern aus Verzweiflung und vielleicht in der Hoffnung, dass eine kr\u00e4ftige Polemik endlich eine Diskussion herbeif\u00fchrt.<br \/>\n8.8.209, M.S.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Lieber Herr Seitz, genau dies trifft den Kern<\/strong><br \/>\naller derzeit ohne jeden Bezug auf die eigentliche Ursache aufgeregt diskutierten \u201cWeltuntergangsszenarien\u201d. Die Explosion der Weltbev\u00f6lkerung durchbricht schon lange den ehernen Evolutionsgrundsatz des \u00f6kologischen Gleichgewichts. Die ach so engagierten Politiker und \u00d6ko-Aktivisten der gesamten Welt \u00fcbergehen dieses grundlegende Thema achtlos und verbei\u00dfen sich anstatt dessen in irgend welche unqualifizierten Artenschutz-, Grenzwert- und Weltrettungs-Diskussionen, die unter dem Gesichtspunkt des prognostizierten weiteren Anwachsens der Weltbev\u00f6lkerung um ca. 4 &#8211; 5 Milliarden binnen weniger Jahrzehnte (verglichen mit der Erdexistenz seit ca. 4,3 Mrd. Jahren ist der Zeitraum bis etwa 2.100 minimalst) v\u00f6llig chancenlos sind. Um das Jahr 1800 wurde erstmals die Grenze von etwa 1 Mrd. Menschen \u00fcberschritten, 1927 waren es dann 2 Mrd.. 1950 war die Weltbev\u00f6lkerung dann auf 2,53 Mrd. angewachsen. Schon im Jahr 2018 waren es schlie\u00dflich bereits 7,63 Mrd. Menschen. Wenn dieses Wachstum weiter anhalten und nicht human umgekehrt werden sollte, werden allein durch Verdr\u00e4ngung noch viele viele Arten aussterben und der Planet menschengemacht auch klimatisch v\u00f6llig zugrunde gerichtet werden &#8211; und das innerhalb weniger Jahrzehnte vor dem Hintergrund einer 4,3 Mrd. Jahre zur\u00fcckliegenden Evolutionshistorie &gt; Gl\u00fcckwunsch an all die neuzeitlichen Aktivisten und Weltretter, die das eigentliche Thema v\u00f6llig verfehlen und dadurch unwiederbringliche Zeit mit beil\u00e4ufigen Akti\u00f6nchen verschwenden!!<br \/>\n8.8.2019, K.M.<br \/>\n.<br \/>\nDer deutsche linksgr\u00fcne Gutmensch kapiert einfach nicht das die Erde kein Luftballon ist und einfach weiter aufgeblasen werden kann wenn es eng wird auf der Erde. Das Hauptproblem des Planeten ist nicht die CO2 Steuer sondern die \u00dcberbev\u00f6lkerung vor allem in Afrika. Wird das nicht bald gel\u00f6st kann man noch so tolle Initiativen ins Leben rufen (uns seien sie auch noch so sinnlos). Insofern hat Herr T\u00f6nnis recht \u00fcber seine Wortwahl kann man diskutieren. Afrika muss industrialisiert werden, steigt der Lebensstandard deutlich wird keiner mehr 13 oder 15 Kinder wollen. Leider begreifen das die FFF- D\u00f6del \u00fcberhaupt nicht.<br \/>\n8.8.2019, J.L.,<br \/>\n.<br \/>\n<strong>China in Afrika<\/strong><br \/>\nWir Deutschen verschlafen mal wieder jede gute Gelegenheit zur Diskussion und zum Handeln. Sub-Sahara Afrika produziert ca. 10 Mio. t Reis pro Jahr (Nigeria, Madagaskar vor allem), bei ca. 100 g pro Tag und Einwohner besteht allerdings ein Bedarf von ca. 36 Mio. t j\u00e4hrlich allein an diesem Grundnahrungsmittel. Wie wird der gedeckt? Gr\u00fcbel, gr\u00fcbel, richtig,: China!!! Ganz Schwarzafrika h\u00e4ngt am Tropf von chinesischen Nahrungsmittelimporten (Grundnahrungsmittel, prozessiertes Essen usw.), die \u00fcber chinesische Kredite finanziert werden. Der Konsumg\u00fctermarkt ist sowieso ganz in chinesischer Hand. China hat daher ein gro\u00dfes Interesse an Bev\u00f6lkerungswachstum und der v\u00f6lligen Abh\u00e4ngigkeit der Afrikaner. Was hier in Deuschland als tolle Entwicklungshilfe der Chinesen gefeiert wird, ist nichts weiteres als die v\u00f6llige Unterjochung Afrikas durch die Chinesen. Und weil wir in diesem Spiel keine Rolle spielen und noch nicht einmal mitmachen d\u00fcrfen, schmollen die Teutonen eben zu Hause herum und machen einen auf Moralinstanz. Und sobald in Afrika Dank des Bev\u00f6lkerungswachstums mal wieder zuviel Druck auf dem Kessel ist, wird das Ventil ge\u00f6ffnet und ein erneuter Strom Migranten ergie\u00dft sich nach Europa &#8211; jetzt sogar legitimiert (um nicht zu sagen legalisiert) durch den uns\u00e4glichen Compact of Migration. Insofern hat nat\u00fcrlich auch Herr T\u00f6nnies keinen Mumm in den Knochen, wenn er meint, das ganze Thema mit seinen saloppen Spr\u00fcchen zu verharmlosen. Allerdings sehe ich auch nicht, da\u00df Herr T\u00f6nnies in Afrika ein investiver Vorreiter w\u00e4re. Ein eigenes Kraftwerk scheint er ja auch noch nicht gebaut zu haben. Also Herr T\u00f6nnies schw\u00e4tzt, alle sind traurig, w\u00fctend und betroffen, nichts Neues in Deutschland, schade.<br \/>\n8.8.2019, O.B., AO<\/p>\n<p><strong>Seit wann, ist die Wahrheit zu sagen, geschmacklos?<\/strong><br \/>\nUnd eine eine dringend notwendige ehrliche Diskussion \u00fcber das Thema Familienplanung in Afrika will doch sowieso keiner f\u00fchren, ganz einfach deshalb, weil wir, als Europ\u00e4er, nicht deren Familien zu planen haben! Bef\u00fcrworten Sie etwa eine Bevormundungspolitik? Die sich praktisch nicht mal durchsetzen liesse. Wie auch? Es geschieht ja nicht einmal eine eine dringend notwendige ehrliche Diskussion dar\u00fcber, da\u00df die europ\u00e4ischen Steuerzahler nicht in der Lage sind, die importierten schwarzen Problemf\u00e4lle und ihren Nachwuchs zu versorgen, ohne das Sozialsystenm und die gewachsene Kultur und Sitten dauerhaft zu zerst\u00f6ren. Wenn sogar das Schlie\u00dfen der eigenen Grenzen bereits als Rassismus hingestellt wird, wie soll dann unsere Afrikapolitik aussehen? Ich w\u00fc\u00dfte ja, wie die aussehen k\u00f6nnte. Schlu\u00df mit jeglicher Hilfe und Engagement in Afrika nach chinesischem Vorbild. Keine dummd\u00e4mlichen Belehrungen des wei\u00dfen Massa an den Schwarzen, der nicht f\u00fcr Morgen zu planen in der Lage ist und der den Massa daf\u00fcr hasst, da\u00df es ihm besser geht, obwohl er dieses bessere Leben ganz alleine geschaft hat. Schlu\u00df mit jeglicher Hilfe, R\u00fcckzug aus Afrika. Vor allem, weil Afrika bereits zu uns gekommen ist und so schnackselt wie im Herzen der Finsternis, weil es Geld daf\u00fcr gibt. Von uns.<br \/>\n8.8.2019, K.E.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Ich denke, solcherlei rhetorische, eigentlich eher harmlose Fehltritte,<\/strong><br \/>\n\u00fcber die vor einem Jahrzehnt sicherlich nicht ein solches Scherbengericht veranstaltet worden w\u00e4re, dienen der links-gr\u00fcn dominierten \u00d6ffentlichkeit immer wieder gerne als willkommene Ablenkungsman\u00f6ver. Man wartet doch geradezu auf sprachliche Unbedarftheiten oder Entgleisungen zu den Problembereichen Migration, Klimawandel, Feminismus\/Genderismus\u2026, um die zugrundeliegenden tieferen Wahrheiten, Fakten oder Argumente eben nicht thematisieren zu m\u00fcssen. Die political correctness und der links-gr\u00fcne Zeitgeist sind der Tod jeder vielf\u00e4ltigen \u00f6ffentlichen Diskussion.<br \/>\n8.8.2019, F.G.<br \/>\n.<br \/>\n\u201cWenn das Problem der Bev\u00f6lkerungsentwicklung nicht gel\u00f6st wird, sind alle anderen Probleme unl\u00f6sbar.\u201d Ich habe tats\u00e4chlich bis heute noch nicht verstanden, warum die Gr\u00fcnen und Linken diese falsche Entwicklung nicht thematisieren wollen. Nicht nur der ganze \u00d6ko- und Weltrettungswahn ist doch zum scheitern verurteilt, wenn man die Bev\u00f6lkerungsexplosion nicht zuerst bek\u00e4mpft. 100 Millionen brauchen nun mal mehr Ressourcen als 80. Vor allem, wenn diese zus\u00e4tzlichen 20 Millionen aus Afrika z.B. nach D kommen. Was ist der eigentliche Grund, das Thema immer noch als Tabu zu betrachten ? Jedes Kind sieht doch, dass in einem Schulbus mit 20 Sitzpl\u00e4tzen nicht 30 Sch\u00fcler sitzen k\u00f6nnen. Wenn man das trotzdem macht, wird es einen Kampf um die Sitzpl\u00e4tze geben, den die R\u00fccksichtslosen, Mitleidlosen und St\u00e4rkeren gewinnen werden. Also das Faustrecht. In den grossen St\u00e4dten hat sich das schon etabliert. Auch die Polizei ist damit l\u00e4ngst \u00fcberfordert. Wir in Europa werden die Verlierer , und froh sein, wenn wir, statt aus dem Bus geworfen zu werden, noch stehen d\u00fcrfen, so lange die Kraft reicht. Die Intelligenteren werden den Bus wechseln bevor sie stehen m\u00fcssen, was den Untergang dieses Landes noch beschleunigt.<br \/>\n8.8.2019, M.A., AO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Gute Rhetorik wirkt<\/strong><br \/>\nIn einer Rhetorikschulung habe ich mal geh\u00f6rt, dass gute Rhetorik dass ist, was wirkt. Oder wie Karl Kraus gesagt hat: \u201cWas trifft, trifft auch zu\u201d. Clemens T\u00f6nnies hat zwar plump formuliert, w\u00e4hrend Ferdinand Knau\u00df und Rainer Tetzlaff elegant geschrieben haben. Aber T\u00f6nnies hat die MSM und somit die breite \u00d6ffentlichkeit erreicht, was Knau\u00df und Tetzlaff nicht gegl\u00fcckt ist. Insoweit ist Herrn T\u00f6nnies nicht viel vorzuwerfen. Seine Sprache ist halt nunmal die Sprache des Volkes. So sprechen nunmal Metzger zu anderen Handwerkern und das sind die Leute, die unser Land wirklich zusammenhalten. Und ein Rassist ist Clemens T\u00f6nnies sicher nicht. Es d\u00fcrfte nicht viele Menschen in Deutschland geben, die so viele Ausl\u00e4nder besch\u00e4ftigen wie die T\u00f6nnies-Gruppe.<br \/>\n8.8.2019, M.B.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Sachverhalte sarkastisch verk\u00fcrzt wiedergeben<\/strong><br \/>\nWenn man zugibt, dass die Bemerkung T\u00f6nnies\u2019 geschmacklos und missgl\u00fcckt war, knickt man schon vor dem politischen Gegner ein. F\u00fcr mich war sie zwar sarkastisch, aber zutreffend. Ich liebe es, Sachverhalte sarkastisch verk\u00fcrzt wiederzugeben, statt um die Dinge wortgewaltig drum herumzureden. Des Sarkasmus\u2019 haben sich selbst gro\u00dfe Dichter bedient. Wie w\u00fcrde denn die #metoo-hysterisierte, politisch korrekte \u00d6ffentlichkeit bei diesen Worten reagieren: \u201cBesonders lernt die Weiber f\u00fchren; Es ist ihr ewig Weh und Ach so tausendfach Aus einem Punkte zu kurieren\u201d. (Goethe, Faust, 1. Teil, Studierzimmer) Ich w\u00fcrde sagen, Goethe verk\u00fcrzt hier extrem sarkastisch ein Problem, \u00fcber das schon ganze Bibliotheken voll geschrieben wurden.<br \/>\n8.8.2019,R.L., AO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Was Herr T\u00f6nnies etwas locker ausdr\u00fcckt, stimmt.<\/strong><br \/>\nDas st\u00f6rt diejenigen mit der Angst vor den Folgen dieser Erkenntnis. Kriminalit\u00e4t, B\u00fcrgerkrieg und Krieg sind nat\u00fcrliche Folgen. Jeder kann dies erfahren, wenn er mal einen Tag seines eigenen Lebens bez\u00fcglich t\u00e4glicher Meinungsverschiedenheiten auf die Anl\u00e4sse untersucht. Worum geht es \u00fcberwiegend? Also ich komme, f\u00fcr einen \u00d6konom ganz nat\u00fcrlich, sofort auf Streit \u00fcber die Nutzung von Ressourcen, die Verwendung von G\u00fctern. Selbst unter bestehenden, allgemein akzeptierten Regeln, l\u00e4uft kein Tag ohne Diskussion \u00fcber diesen elementaren Themenkomplex. Sogar Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind fast immer Bestandteil der Diskussion. Je eher sich die Welt ausserhalb Afrikas und weniger anderer Regionen mit Bev\u00f6lkerungswachstum oberhalb der eigenen \u00f6konomischen Tragf\u00e4higkeit verweigert, so gef\u00e4hrlicher f\u00fcr die globale Stabilit\u00e4t. Meine pers\u00f6nlichen Einsch\u00e4tzungen zum Thema w\u00e4ren noch verst\u00f6render, als die Aussagen von Herrn T\u00f6nnies. Ihre Erg\u00e4nzungen und regelm\u00e4\u00dfigen Abhandlungen best\u00e4tigen meine sachlichen Sorgen. Danke Herr Seitz.<br \/>\n8.8.2019, U.U., AO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Angst vor Atomkraft?<\/strong><br \/>\nIch frage mich, wie sich der Autor die Aussage von Herrn T\u00f6nnis vorstellt, wenn sich dieser zul\u00e4ssig salopp und pauschal ausgedr\u00fcckt h\u00e4tte. Dieser Satz des Autors, in der er praktisch eine zul\u00e4ssige Formulierung von Herrn T\u00f6nnis fordert, zeigt mir nur, dass Herr Seitz selbst schon die gr\u00fcnsozialistischen Sprechverbote tief verinnerlicht hat! Der Autor hat offensichtlich auch nicht erkannt, warum Herr T\u00f6nnis an den Pranger gestellt wurde. Der entscheidende Punkt in der Aussage von Herrn T\u00f6nnis ist, dass er den Bau von Kraftwerken in Afrika gefordert hat. Das w\u00fcrde zwar die Probleme der Abholzung der W\u00e4lder und des Bev\u00f6lkerungswachstums effektiv bek\u00e4mpfen, wie die Entwicklung in Asien und S\u00fcdamerika in den letzten Jahrzehnten gezeigt hat, doch die Forderung nach dem Bau von Kraftwerken f\u00fchrt bei den Gr\u00fcnen Gutmenschen eben zu ungez\u00fcgeltem Ha\u00df! Das kann man aber so nicht sagen und deshalb musste der v\u00f6llig sinnlose Vorwurf des Rassismus zur \u00f6ffentlichen Steinigung reichen! Im Endeffekt ist Herr T\u00f6nnis genau so wie Herr Maa\u00dfen daf\u00fcr angegriffen und gema\u00dfregelt worden, dass er die Wahrheit gesagt hat &#8211; es ist blo\u00df eine Wahrheit, die nicht so richtig in das totalit\u00e4re, gr\u00fcnsozialistische \u201cDenk\u201d-Muster passt.<br \/>\n8.8.2019, U.L.<br \/>\n.<br \/>\nNat\u00fcrlich hat sich T\u00f6nnies eher salopp ausgedr\u00fcckt, aber seri\u00f6se Belege daf\u00fcr, dass Kraftwerksbau in Dritte-Welt-L\u00e4ndern \u00fcber l\u00e4ngere Tage, d. h. elektrisches Licht und abendliches Fernsehen, ziemlich unmittelbar die Geburtenrate sinken l\u00e4sst, kann man in sekundenschnelle googeln. Und dass Bev\u00f6lkerungswachstum und Energiemangel unmittelbar zur Waldvernichtung f\u00fchren, das wei\u00df man schon seit mindestens vierzig Jahren, seit Erick Eckholm und das Worldwatch-Institute es thematisierten. Also, Herr T\u00f6nnies, jetzt k\u00f6nnten Sie zeigen, dass wenigstens Fu\u00dfballer noch cojones haben &#8230; oder?<br \/>\n8.8.2019, L.A.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Die Weltrettung geht nicht \u00fcber CO2 Reduzierung<\/strong><br \/>\nIch muss Herr T\u00f6nnies danken, denn damit hat er endlich die Ursachen angesprochen .<strong> Die Weltrettung geht nicht \u00fcber CO2-Reduzierung, sondern \u00fcber die Bev\u00f6lkerungsreduzierung.<\/strong> Leider geht es ihm wie vielen vorher auch, denn: Der \u00dcberbringer der schlechten Nachricht wird gek\u00f6pft. Wie bei Maa\u00dfen und der F\u00fcrstin Gloria wird von den sogenannten Gutmenschen haufenweise Dreck \u00fcber ihn ausgesch\u00fcttet. Das \u00dcbel darf nicht benannt werden, denn der es benennt ist ein Rassist. Danke Herr T\u00f6nnies, danke Herr Kurz, danke Herr Orban, Thanks Mister Trump<br \/>\n8.8.2019, C.P<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Warum T\u00f6nnies beim Thema Afrika nicht falsch liegt<\/strong><br \/>\n<em>Der Schalke-Boss gei\u00dfelt sich f\u00fcr seine angeblich rassistischen Aussagen. Dabei hatte er \u2013 wenn auch rhetorisch grob \u2013 einen wichtigen Punkt getroffen. &#8230;<\/em><br \/>\nT\u00f6nnies leistete per Twitter um Abbitte: <em>\u201eIch m\u00f6chte meine Aussage zum Thema Auswirkungen beim Klimawandel richtigstellen. Ich stehe als Unternehmer f\u00fcr eine offene und vielf\u00e4ltige Gesellschaft ein. Meine Aussagen zum Kinderreichtum in afrikanischen L\u00e4ndern tun mir leid. Das war im Inhalt und Form unangebracht.\u201c<\/em> Als Bu\u00dfe l\u00e4sst er sein Amt Schalke vorerst ruhen.<br \/>\n<em><strong>Dabei steht seine Grundaussage weder der offenen Gesellschaft entgegen, noch ist sie gegen Afrika gerichtet.<\/strong><\/em> Denn sie lautet: Es gibt einen engen Zusammenhang von Demografie und Wohlstand. Dort, wo die wirtschaftliche Entwicklung stabil l\u00e4uft, sinkt die Geburtenrate \u2013 und stabilisiert ein Land weiter. Das ist in jeder Hinsicht gut, humanit\u00e4r, \u00f6konomisch wie \u00f6kologisch. In Afrika liefert Botswana genau diesen Beweis, der in Europa von vielen Wohlmeinenden ignoriert wird. &#8230;.<br \/>\nDas katastrophale Bev\u00f6lkerungswachstum in afrikanischen L\u00e4ndern ist praktisch kein Thema f\u00fcr diejenigen in der ersten Welt, die Predigten zum \u201eErd\u00fcberlastungstag\u201c halten und von Klimakatastrophe sprechen. Gegen diesen Konsens hat Clemens T\u00f6nnies offenbar versto\u00dfen. Dabei trifft er den entscheidenden Punkt: Ja, statt in Deutschland \u00fcber eine CO2-Steuer zu debattieren, w\u00e4re es \u00f6konomisch vern\u00fcnftig und \u00f6kologisch verantwortlich, mit Krediten und B\u00fcrgschaften moderne Kraftwerke in den afrikanischen Staaten zu f\u00f6rdern, die schon halbwegs stabile Bedingungen bieten. Denn die k\u00f6nnten dann mit etwas Gl\u00fcck dem Beispiel Botswanas und nicht dem Nigerias folgen.<br \/>\n&#8230; Alles vom 7.8.2019 von Alexander Wendt bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.publicomag.com\/2019\/08\/warum-toennies-beim-thema-afrika-nicht-falsch-liegt\/\">https:\/\/www.publicomag.com\/2019\/08\/warum-toennies-beim-thema-afrika-nicht-falsch-liegt\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\n<strong>Mainstream-Presse hat doch recht!<\/strong><br \/>\nNa, jetzt wollen wir mal nicht zu sehr auf die verehrte Mainstream-Presse schimpfen. Ihre Reaktionen, die manche vordergr\u00fcndig als idiotisch empfinden m\u00f6gen (pfui!), sind ja doch auch in gewisser Weise recht n\u00fctzlich. So lernen wir aus der Verdammung der T\u00f6nnies-Aussagen:<br \/>\na) Es gibt in Afrika keinen Raubbau am Wald, und<br \/>\nb) es gibt keine \u00dcberbev\u00f6lkerung. Na, wunderbar! Ist wohl gar nicht so schlimm, \u201eda unten\u201c. Also gibt es auch wenig Grund f\u00fcr Afrikaner, nach Europa zu migrieren. Folglich,<br \/>\nc) Machen wir die Grenzen dicht!<br \/>\n11.8.2019, ES, TO<\/p>\n<p>Sehr guter Artikel, danke. Nur ein Begriff, m\u00f6glicherweise ironisch gemeint, st\u00f6\u00dft mir auf: \u201eWohlmeinende\u201c im Satz: \u201eIn Afrika liefert Botswana genau diesen Beweis, der in Europa von vielen Wohlmeinenden ignoriert wird.\u201c. F\u00fcr mich liegen bei solchen Leuten bei genauerem Hinsehen keine gutgemeinten Intentionen vor, sondern mindestens eines der folgenden Ph\u00e4nomene:<br \/>\nHandfeste Eigeninteressen (Stichwort: Sozial- und Migrationsindustrie), Verlogenheit und Selbstt\u00e4uschung, karrieristisches Heulen mit den Mainstream-W\u00f6lfen, gesellschaftspolitische Realit\u00e4tsverweigerung, und Naivit\u00e4t bis hin zur Feigheit.<br \/>\nIch gebe aber gern zu, da\u00df es in der Tat sehr schwer ist, f\u00fcr solche Leute einen all diese Aspekte vereinenden passenden Negativbegriff zu finden. In der heutigen, durch massenmediales Dauerfeuer gepr\u00e4gten Bewusstseinsverwirrtheit, in der das Ausblenden nicht zur Ideologie passender Fakten als human und edel umkonnotiert wird, kein Wunder.<br \/>\n7.8.2019, KAS, TO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Rassismus-Keule zieht nicht mehr<\/strong><br \/>\nT\u00f6nnies hat einen Sachverhalt flapsig und richtig beschrieben. Was das mit Rassismus zu tun hat? Die Rassismus-Keule ist hier der Ausdruck purer Denkfaulheit und der Lust an der Diffamierung: Wie sich die Schweine im Dreck suhlen, so erg\u00f6tzen sich die Gutmenschen daran, wieder einen vermeintlichen Rassisten erwischt zu haben. T\u00f6nnies h\u00e4tte sich nicht entschuldigen, sondern noch eins draufsetzen sollen. Dieselben Leute, die T\u00f6nnies des Rassismus bezichtigen, finden es obercool, wenn Frauen in Europa auf Kinder verzichten und gar bereit sind, einen Balg abzutreiben, um die Erde nicht zu belasten. Die Wohlstandsgesellschaft schafft es also, Leute zur Minus-Geburtenrate zu motivieren \u2013 T\u00f6nnies These l\u00e4sst gr\u00fcssen. (Ein n\u00e4chster Schritt w\u00e4re es, zu fragen, ob man denn sich selbst noch der Erde zumuten kann. Aber soweit geht die Klima-Sorge dann doch nicht. Das w\u00e4re irgendwie zu unangenehm.) Die negativen Reaktionen auf T\u00f6nnies und die Begeisterung f\u00fcr Klima-Abtreibungen sind Dekadenzerscheinung erster Klasse. Wenn Europa nicht mehr zu bieten hat, k\u00f6nnen irgendwann problemlos die Chinesen \u00fcbernehmen.<br \/>\n11..8.2019, TIN<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Stromausfall in New Yorg &#8211; Babyboom<\/strong><br \/>\nSchon merkw\u00fcrdig, dass kaum jemand von den anklagenden Ab-Urteilern auch nur mal den Versuch macht, die eigene Abwertung, die \u00c4u\u00dferungen seien rassistisch und T\u00f6nnies damit ein \u00fcberf\u00fchrter Rassist, zu begr\u00fcnden versucht, sie wird weitgehend nur behauptet. Sogar in vielen Nachrichten wird von den \u201erassistischen\u201c \u00c4u\u00dferungen wie selbstverst\u00e4ndlich gesprochen. Auch herangezogene oder selbsternannte Ethik-Spezialisten kommen \u00fcber Behauptungen nicht hinaus, in dem sie etwas in die Aussagen assoziativ beliebig und willk\u00fcrlich hinein geheimnissen, was sie im Endeffekt noch nicht einmal ansatzweise plausibilisieren k\u00f6nnen.<br \/>\nEin \u201eEthiker\u201c bei ntv \u201ebewies\u201c den Rassismus dadurch, dass er T\u00f6nnies unterstellte, dass er sich selbst aufwerte und Afrikaner abwerte. Das mag ein Definitionselement von Rassismus sein, nur verga\u00df er zu plausibilisieren, aus welchen nachvollziehbaren Gr\u00fcnden er T\u00f6nnies dies unterstellte. Dass er T\u00f6nnies durch diese Unterstellungen in dieser hypermoralistisch und hysterisch aufgeheizten medialen Situation dadurch charakterlich exekutierte, ging offensichtlich selbstgerecht an ihm vorbei. Eine \u00fcberhaupt konkret greifbare und dadurch pr\u00fcfbare Aburteilung eines Kritikers fand ich heute in der WAZ. Ein sogenannter Ethiker behauptete dort, die von T\u00f6nnies hergestellte Verbindung zwischen dem Kraftwerks-\/Energiebereich und der Sexualit\u00e4t von Afrikanern w\u00e4re der definitive Beweis von Rassismus. Die Frage, wieso diese Zusammenhangsstiftung rassistisch und nur rassistisch sein soll, stellt er sich dabei allerdings nicht mehr . Also was ist daran mehr als eine Behauptung, die der sehr subjektiven und zuf\u00e4lligen Assoziationsbereitschaft dieses \u201eEthikers\u201c entspringt? Muss man diese Behauptung teilen, darf man auch anders und n\u00e4herliegend assoziieren bzw. einen solchen Zusammenhang auch empirisch best\u00e4tigt einf\u00fchren?<br \/>\nIch wei\u00df noch, dass vor einigen Jahrzehnten in New York der Strom ausgefallen ist, die Nachricht ging um die Welt. Ein Resultat war, und diese Meldung ging sp\u00e4ter auch um die Welt, dass 9 Monate sp\u00e4ter in New York die Geburtenrate im absoluten Rekordbereich war, wobei der Zusammenhang zwischen Stromausfall und sexueller Bet\u00e4tigung als unbestritten galt. H\u00e4tte jetzt New York ein \u00dcberbev\u00f6lkerungsproblem und jemand w\u00fcrde vorschlagen, darauf zu achten, dass es keine Stromausf\u00e4lle mehr gibt, weil sich dadurch das Problem versch\u00e4rfte, w\u00fcrde diese \u00c4u\u00dferung als rassistisch bezeichnet werden?<br \/>\n11.8.2019, SU, TO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Was ein treffender Schlusssatz:<\/strong><br \/>\n\u201eUm RASSIST zu rufen, braucht man kein Hintergrundwissen\u201c Genauso ist es! Damit kannst du JEDE Diskussion sofort im Keime ersticken und gehst IMMER als Sieger hervor! Es reicht aus ein \u201eGuter\u201c zu sein. \u2013 Wer braucht schon Argumente?<br \/>\n11.8.2019, AF, TO<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Jeden Tag w\u00e4chst Afrikas Bev\u00f6lkerung um \u00fcber 200.000 Menschen. Um 1,5 Millionen jede Woche \u2013 einmal M\u00fcnchen. Jedes Jahr gibt es \u00fcber 73 Millionen neue Afrikaner \u2013 neunmal \u00d6sterreich. Um diese Menschen versorgen zu k\u00f6nnen, br\u00e4uchte man mindestens 7 Prozent &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/afrika-tabu-zwingt-zu-polemik\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[164,18,58,14,13,68,172],"tags":[602,640,163,368,151,521],"class_list":["post-74341","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-akw","category-bildung","category-familie","category-global","category-kultur","category-umwelt","category-zukunft","tag-afrika","tag-akw-2","tag-atomkraft","tag-baby","tag-erneuerbare-energien","tag-family"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/74341","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=74341"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/74341\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=74341"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=74341"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=74341"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}