{"id":7413,"date":"2012-07-20T22:38:53","date_gmt":"2012-07-20T20:38:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=7413"},"modified":"2021-04-15T15:21:44","modified_gmt":"2021-04-15T13:21:44","slug":"gentechnik-lobbyorganisation-fgv-demo-am-muenster-hauptportal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/gentechnik-lobbyorganisation-fgv-demo-am-muenster-hauptportal\/","title":{"rendered":"Gentechnik-Lobbyorganisation FGV &#8211; Demo am Muenster-Hauptportal"},"content":{"rendered":"<p>Die <a title=\"Gentechnik\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/gentechnik\/\">Gentechnik<\/a>-Lobbyorganisation &#8222;Forum Gr\u00fcne Vernunft&#8220; FGV\u00a0f\u00fchrt ab\u00a0Freitag, 20.07.2012 bis Montag, 23.07.2012\u00a0 am Hauptportal des Freiburger M\u00fcnsters jeweils von 9 \u2013 13 Uhr eine <a title=\"Demo\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/buergerinitiativen\/demo\/\">Aktion<\/a>\u00a0durch: FGV-Vors. Dr. Horst Rehberger steht vier Tage am M\u00fcnsterplatz, um mit einem Transparent f\u00fcr die gr\u00fcne Gentechnik zu werben.<\/p>\n<div id=\"attachment_7424\" style=\"width: 145px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/gentechnik-lobbyorganisation-fgv-demo-am-muenster-hauptportal\/gentechnik-rehberger120721\/\" rel=\"attachment wp-att-7424\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7424\" class=\"size-thumbnail wp-image-7424\" title=\"gentechnik-rehberger120721\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/gentechnik-rehberger120721-135x180.jpg\" alt=\"\" width=\"135\" height=\"180\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/gentechnik-rehberger120721-135x180.jpg 135w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/gentechnik-rehberger120721.jpg 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 135px) 100vw, 135px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-7424\" class=\"wp-caption-text\">Forum Gruene Vernunft Vorsizender Horst Rehberger am 21.7.2012 am Freiburger Muenster<\/p><\/div>\n<p><!--more--><strong>Wenn Monsanto und Co. vor dem Freiburger M\u00fcnster st\u00fcnden<\/strong>,<br \/>\nw\u00fcrde das keinen interessieren. Eine Tarnorganisation der Industrie, die die Aktionsformen der AKW- und Gentechnikgegner \u00fcbernimmt,\u00a0 kann das besser. <em>&#8222;Gatersleben, den 18. Juli 2012: T\u00e4glich sterben \u00fcber 24.000\u00a0Kinder an den Folgen des Hungers! Die Nutzung der Gr\u00fcnen Gentechnik\u00a0ist deshalb ethisch geboten, sagen viele Wissenschaftler. Warum\u00a0wollen Sie dar\u00fcber nicht sprechen, Herr Erzbischof?\u201c<\/em> So lautet der\u00a0Text eines Transparentes, mit dem der Vorsitzende vom FORUM GR\u00dcNE\u00a0VERNUNFT, Minister a.D. Dr. Horst Rehberger,\u00a0ab Freitag, dem 20.\u00a0Juli, vier Tage lang von 9 \u2013 13 Uhr vor dem Haupteingang des\u00a0ehrw\u00fcrdigen Freiburger M\u00fcnsters stehen wird. Der fr\u00fchere\u00a0Wirtschaftsminister des Saarlandes und von Sachsen-Anhalt wartet auf\u00a0einen von ihm seit mehr als einem Jahr erbetenen Gespr\u00e4chstermin mit\u00a0 dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, dem Freiburger\u00a0Erzbischof Dr. Robert Zollitsch. Zu diesem Gespr\u00e4chstermin will\u00a0Rehberger zwei prominente Wissenschaftler mitbringen: den Pr\u00e4sidenten\u00a0der P\u00e4pstlichen Akademie der Wissenschaften und Nobelpreistr\u00e4ger Prof.\u00a0Dr. Werner Arber und den Vater des gentechnisch entwickelten\u00a0\u201egoldenen\u201c Reises Prof. Dr. Ingo Potrykus.<br \/>\nDie Vorgeschichte dieses ungew\u00f6hnlichen Geschehens reicht ins Jahr\u00a02009 zur\u00fcck. Damals trafen sich in der P\u00e4pstlichen Akademie der\u00a0Wissenschaften zu Rom 40 Agrar\u00f6konomen, Entwicklungs\u00f6konomen,\u00a0 Naturwissenschaftler, Ethiker und Theologen aus der ganzen Welt, um\u00a0\u00a0\u00fcber \u201eTransgene Pflanzen f\u00fcr die Ern\u00e4hrungssicherung im Kontext der\u00a0internationalen Entwicklung*\u201c zu sprechen. Ihr einstimmiges Votum: Es\u00a0ist nicht nur sinnvoll, sondern *ethisch geboten*, die Chancen der\u00a0Gr\u00fcnen Gentechnik als wichtigen Beitrag zur Bek\u00e4mpfung des Hungers in\u00a0der Welt zu nutzen. In deutscher Sprache wurden die\u00a0 Ergebnisse der\u00a0Konferenz im Juni 2011 vom FORUM GR\u00dcNE VERNUNFT dem Vorsitzenden der\u00a0Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, mit der\u00a0Bitte um einen Gespr\u00e4chstermin \u00fcbermittelt. Der verwies auf eine\u00a0Referentin der Deutschen Bischofskonferenz in Bonn. Und diese\u00a0erkl\u00e4rte, dass man alles pr\u00fcfe und gewiss noch sehr lange brauchen\u00a0werde, um zu einem Ergebnis zu kommen. T\u00e4glich sterben \u00fcber 24.000 Kinder an den Folgen des Hungers. Ob\u00a0 sich der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz wohl ebenso viel\u00a0Zeit nehmen w\u00fcrde, wenn in seiner eigenen Di\u00f6zese t\u00e4glich auch nur\u00a0 0,1% dieser Zahl, also 24 Kinder, an den Folgen von Hunger sterben\u00a0w\u00fcrden? Das FORUM GR\u00dcNE VERNUNFT (FGV) jedenfalls wollte und will es\u00a0nicht hinnehmen, dass sich die F\u00fchrung der Katholischen Kirche in\u00a0Deutschland \u2013 dem technologiefeindlichen Zeitgeist folgend &#8211;\u00a0 so\u00a0einfach \u00fcber das Votum der Wissenschaftler hinwegsetzt. Als weitere Bem\u00fchungen um ein Gespr\u00e4ch mit dem Erzbischof gescheitert\u00a0 waren, ver\u00f6ffentlichte Rehberger\u00a0 in der \u201eBadischen Zeitung\u201c\u00a0 am\u00a0\u00a012.06.2012 einen 1. Offenen Brief an den Erzbischof und lud ihn\u00a0 seinerseits zu einem \u00f6ffentlichen Disput ein. Nachdem\u00a0 Zollitsch auch diese Einladung nicht angenommen hat*, geht ihm am 20.7.2012 heute\u00a0 ein 2. Offener Brief des Vorsitzenden des FGV_ zu.<br \/>\n20.7.2012, <a href=\"https:\/\/vorort.bund.net\/suedlicher-oberrhein\/forum-gruene-vernunft.html\">https:\/\/vorort.bund.net\/suedlicher-oberrhein\/forum-gruene-vernunft.html<\/a><\/p>\n<\/div>\n<p><strong>Protest vor dem M\u00fcnster &#8211; Verweis f\u00fcr Fotografen?<\/strong><br \/>\nAuch der Sprecher der Polizei, Karl-Heinz Schmid, will von einem Platzverweis nichts wissen: &#8222;Wir haben nur beschlossen, dass der Zugang zum M\u00fcnster nicht durch Demonstrationen eingeschr\u00e4nkt werden darf.&#8220; Da er davon nichts wusste, hatte Fotograf Ingo Schneider Rehberger vor dem Portal postiert. W\u00e4hrend er fotografierte, forderte ihn ein Polizist zum Verlassen des Platzes auf. Der Polizist habe sich daf\u00fcr fast entschuldigt, sagt Schneider. &#8230;..<br \/>\nAlles vom 20.7.2012 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/lokales\/freiburg\/protest-vor-dem-muenster-verweis-fuer-fotografen\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/lokales\/freiburg\/protest-vor-dem-muenster-verweis-fuer-fotografen<\/a><\/p>\n<p><strong>Rehberger wei\u00df, dass die Medien leicht gegen die Kirche aufzubringen sind<\/strong><br \/>\nIch denke, der BZ hat die Aktion von Rehberger gefallen. Wie alles, was sich gegen die Kirche richtet. Und warum will Rehberger ausgerechnet mit Erzbischof Zollitsch \u00fcber Gr\u00fcne Gentechnik reden? Warum nicht mit Dieter Salomon? Oder Barak Obama? Oder dem Dalai Lama?\u00a0 Rehberger wei\u00df, dass die Medien leicht gegen die Kirche aufzubringen sind und verspricht sich durch seine Aktion maximale Aufmerksamkeit. Er oder Fotografen w\u00fcrden auch vor dem Rathaus, dem Wei\u00dfen Haus oder dem Tempel des Dalai Lama \u00c4rger mit der Polizei bekommen, wenn sie den Eingang versperren.<br \/>\nHans-Joachim Burghardt, 20.72012<\/p>\n<p><strong>Monsanto &amp; Consorten Lobbyist Rehberger<\/strong><br \/>\nAn dieser Gentechnik, die der Monsanto &amp; Consorten Lobbyist Rehberger propagiert ist nichts gr\u00fcn aber alles profitorientiert. Rehberger geht es doch nicht um einen Gespr\u00e4chstermin bei Zollitsch sondern um Publicity. Und die BZ ist drauf reingefallen. Sie h\u00e4tte sich vielleicht vorher einmal \u00fcber die Verstrickungen dieser Person innnerhalb der Genmafia informieren sollen. Wenn Rehberger etwas gegen den Hunger in der Welt unternehmen will, sollte er etwas anderes tun als Lobbyarbeit.<br \/>\nHeiner Dubois, 21.7.2012<\/p>\n<p><strong>Die Genlobby, die verhungernden Kinder und der Erzbischof<\/strong><br \/>\nLeider hat die Badische Zeitung am Greenpeace- und BUND-Protest gegen die Genlobbyorganisation gezielt vorbei berichtet.. Ziel dieses &#8222;Forums&#8220; ist es mit dem vorgeschobenen und falschen Argument &#8222;Genfood als Waffe gegen den Hunger&#8220; die Gewinn- und Machtinteressen der Genkonzerne zu &#8222;maskieren&#8220; und Druck auf die Kirche und den Freiburger Erzbischof aus zu \u00fcben. Wenn Monsanto, Bayer und Co. vor dem M\u00fcnster st\u00fcnden, w\u00fcrde das keinen interessieren. Eine industrienahe \u201eB\u00fcrgerinitiative&#8220;, die Aktionsformen der Umweltbewegung \u00fcbernimmt ist presse- und werbewirksamer. In den USA sind Aktionen industriegelenkter &#8222;B\u00fcrgerinitiativen&#8220; an der Tagesordnung. In Deutschland sind sie noch eine neuere Erscheinung.<br \/>\nWir werden uns wohl intensiver mit dieser nach Greenwash-Manier gut getarnten PR-Truppe der Genlobby auseinander setzen m\u00fcssen. Industriegelenkte B\u00fcrgerinitiativen und Umweltorganisationen nehmen nach amerikanischem Vorbild auch bei uns immer st\u00e4rker zu. Da gibt es nicht nur das &#8222;Forum Gr\u00fcne Vernunft&#8220;, sondern auch den &#8222;Umweltverband&#8220; &#8222;Entlang des Rheins &#8211; aufildurhin&#8220; den die Energiekonzerne EDF und EnBW ins Leben gerufen haben um Akzeptanz f\u00fcr das altersschwache AKW Fessenheim zu schaffen. Der Verein &#8222;B\u00fcrger f\u00fcr Technik (BfT)&#8220; arbeitet getarnt als unabh\u00e4ngige B\u00fcrgerinitiative und verbreitet Lobeshymnen \u00fcber die Kernkraft, wie Christian Fuchs in einem Artikel der Zeit vom 17.4.2008 schrieb. Energiekonzerne und Aluminiumindustrie &#8222;unterst\u00fctzen&#8220; auch einige B\u00fcrgerinitiativen gegen Windkraft. Organisationen wie &#8222;Waste Watcher&#8220;, &#8222;Aktionskreis Energie e.V&#8220;, &#8222;Informationskreis Kernenergie&#8220; oder &#8222;Genepeace&#8220; sind vergleichbare Scheininitiativen und Lobbyorganisationen. Die TAZ berichtet, dass es im Bereich Stra\u00dfenbau \u00e4hnliche Industrieaktivit\u00e4ten gibt. Es gibt immer einen &#8222;\u00dcbergangsbereich&#8220; zwischen industriegesteuerten und industrienahen Initiativen.<\/p>\n<p>Der vom &#8222;Forum Gr\u00fcne Vernunft&#8220; und der Genlobby verbreitete Mythos, mit gentechnisch ver\u00e4nderten Nutzpflanzen k\u00f6nne der Welthunger bek\u00e4mpft werden, h\u00e4lt nach Analysen des Bund f\u00fcr Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) einer \u00dcberpr\u00fcfung nicht Stand. Eine von der Publizistin Ute Sprenger f\u00fcr den BUND erstellte Studie mit dem Titel \u00bbDie Heilsversprechen der Gentechnikindustrie &#8211; ein Realit\u00e4ts-Check\u00ab erbrachte das Ergebnis, dass Gentech-Pflanzen mit den genannten Eigenschaften in absehbarer Zeit nicht zur Marktreife kommen werden. Die Gentechnik-Konzerne haben an diesem Thema haupts\u00e4chlich ein propagandistisches Interesse. Sie erwirtschaften den L\u00f6wenanteil ihres Umsatzes mit chemischen Spritzmitteln. Ihr vorrangiges Interesse ist es, herbizidresistente Pflanzen und dazugeh\u00f6rige Spritzmittel in Kombination zu verkaufen. Herbizidresistente Pflanzen &#8211; das sind \u00fcber 70 % der weltweit angebauten gentechnisch ver\u00e4nderten Organismen (GVO-Pflanzen) &#8211; erbringen keine h\u00f6heren Hektarertr\u00e4ge als konventionelle Pflanzen, sondern deutlich niedrigere. GVO-Pflanzen werden in der Regel nur auf Gro\u00dffl\u00e4chen und von Gro\u00dfgrundbesitzern angebaut (zumindest bei den herbizidresistenten Pflanzen ist der einzige Vorteil f\u00fcr den Anbauer, dass sich gr\u00f6\u00dfere Fl\u00e4chen mit weniger Arbeit bewirtschaften lassen), was in der Folge dazu f\u00fchrt, dass h\u00e4ufig Nahrungspflanzen durch Exportpflanzen &#8211; Soja, Energiepflanzen und Baumwolle &#8211; ersetzt werden. Dies wiederum f\u00fchrt dazu, dass ein Sahel-Hungerland wie Burkina Faso GVO-Export-Baumwolle anbaut&#8230; Es geht den Konzernen nicht um den Welthunger sondern um Geld, Habgier und Macht. Die Gen-Konzerne, die heute mit dem Argument des Welthungers Greenwash betreiben, versuchen gleichzeitig durch Patente auf Saatgut Monopole auf die landwirtschaftliche Produktion und Ern\u00e4hrung zu erlangen. Die Agrar-Konzerne Monsanto, Syngenta und Bayer verschaffen sich global immer mehr Patentanspr\u00fcche auf unsere Hauptnahrungspflanzen und bestimmen so die Nahrungsmittelpreise aus denen sie massive Profite ziehen. Der Welthunger ist immer mehr auch eine Folge der Nahrungsmittelspekulation. Auch eine Recherche der Organisation Foodwatch vom 18.01.2012 zeigt anhand des Beispiels &#8222;Golden Rice&#8220; auf, dass die Gentechnik-Industrie ihre Heilsversprechen bislang nicht einl\u00f6sen konnte. Das &#8222;Vorzeigeprojekt&#8220; &#8222;Golden Rice&#8220; ist Greenwash und eine geschickte Durchsetzungskampagne, mit der gentechnisch manipulierten Nahrungsmitteln zum Durchbruch verholfen werden soll.<\/p>\n<p>Der Hunger t\u00f6tet tats\u00e4chlich weit mehr Menschen als jeder gegenw\u00e4rtig gef\u00fchrte Krieg oder Terroranschlag. Diese gerne verdr\u00e4ngte Katastrophe muss auch die Arbeit der Umweltbewegung noch st\u00e4rker als bisher beeinflussen. Die wichtigste Ma\u00dfnahme gegen den Hunger ist die Armutsbek\u00e4mpfung.<br \/>\nDem Hunger in einem Teil der Welt steht die \u00dcber- und Fehlern\u00e4hrung gepaart mit \u00dcberkonsum im anderen Teil der Welt entgegen. Es ist mehr als Symbolik wenn die einen an Unterern\u00e4hrung und die anderen an \u00dcbergewicht leiden. Wir m\u00fcssen auch st\u00e4rker gegen die hungerf\u00f6rdernde Nahrungsmittelspekulation angehen. Auch im Bereich der nichtgentechnischen, konventionellen Z\u00fcchtung gab und gibt es Fortschritte gegen den Hunger. Ein aktueller Konflikt ist der Versuch der Gen-Konzerne, den Landwirten das Recht Saatgut auszus\u00e4en stehlen um sich auch hier globale Monopole und Gewinne zu sichern. \u00d6kologie und Gerechtigkeit sind die Werkzeuge im Kampf gegen den Hunger und Schl\u00fcssel f\u00fcr eine nachhaltige Zukunft.<br \/>\nAxel Mayer, BUND-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, 21.7.2012<\/p>\n<p><strong>Meinungen<br \/>\n<\/strong>Pro: <a href=\"https:\/\/www.gruenevernunft.de\">www.gruenevernunft.de<\/a><br \/>\nContra\u00a0 <a href=\"https:\/\/www.biotech-seilschaften.de.vu.\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.biotech-seilschaften.de.vu<\/a>,<br \/>\n<a href=\"https:\/\/vorort.bund.net\/suedlicher-oberrhein\/forum-gruene-vernunft.html\">https:\/\/vorort.bund.net\/suedlicher-oberrhein\/forum-gruene-vernunft.html<\/a><\/p>\n<p><strong>Ich wundere mich doch sehr \u00fcber das Auftreten von Herrn Rehberger<\/strong><br \/>\n1. Herr Rehberger wei\u00df, dass der Erzbischof in Urlaub, also gar nicht erreichbar ist und demonstriert. Er verschweigt permanent, dass Gespr\u00e4che auf Fachebene stattgefunden haben. Merkw\u00fcrdig?<br \/>\n2. Herr Rehberger wei\u00df als ehemaliger B\u00fcrgermeistger, dass er eine Demonstration anmelden mu\u00df, worauf er im Unterschied zu den Gentechnikgegnern verzichtet. Allerdings kommt ein Fotograf der Badischen Zeitung rechtzeitig und lichtet den einen ab, w\u00e4hrend ein Bericht \u00fcber die anderen unterbleibt.<br \/>\n3. Bislang hat die Gr\u00fcne Gentechnik auch in den L\u00e4ndern, in denen sie zugelassen ist, nichts gegen den Hunger in der Welt getan &#8211; wohl aber den Chemiebedarf massiv in die H\u00f6he getrieben. Die Spritzmittel werden von denselben Firmen vertrieben, die die Gentechnik propagieren. Der von Herrn Rehberger hergestellte Zusammenhang mit dem Welthunger ist nachweislich einfach falsch ist.<br \/>\n4. Herr Rehberger argumentiert gerne mit einer r\u00f6mischen Tagung, die einseitig von der Gentechniklobby besetzt war und von deren Tagungsbericht sich der Heilige Stuhl ausdr\u00fccklich distanziert hat. Die letztere Tatsache wird gerne verschwiegen. Merkw\u00fcrdig.<br \/>\n5. Ein von mir an die BZ geschickter Leserbrief zur k\u00fcrzlich in der Zeitung vorfindbaren Anzeige des Forums Gr\u00fcne Gentechnik wurde nicht abgedruckt. Begr\u00fcndung: Die Zeitung k\u00f6nne keine Texte gegen ihre kommerziellen Kunden ver\u00f6ffentlichen. W\u00e4hrend ich daf\u00fcr noch Verst\u00e4ndnis habe (ein kleines St\u00fcck weit), der Bericht vom Samstag ist in seiner Einseitigkeit einfach nur entt\u00e4uschend. Ich mu\u00df mich fragen, ob die Badische Zeitung das Spiel von Herrn Rehberger spielt.<br \/>\n6. Es geht hier einfach um Wirtschaftslobbyismus und nicht um Ethik. \u00dcbrigens hat Herr Rehberger als Ex-Minister schon einmal vom Bundesverfassungsgericht geh\u00f6rt, dass der Schutz von Mensch und Natur h\u00f6her zu werten ist als das Gewinnstreben. Ob er das vergessen hat? Zeitungen k\u00f6nnten daran erinnern und so einen Diskussionbeitrag leisten.<br \/>\nThomas Dietrich, 22.7.2012<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Gentechnik-Lobbyorganisation &#8222;Forum Gr\u00fcne Vernunft&#8220; FGV\u00a0f\u00fchrt ab\u00a0Freitag, 20.07.2012 bis Montag, 23.07.2012\u00a0 am Hauptportal des Freiburger M\u00fcnsters jeweils von 9 \u2013 13 Uhr eine Aktion\u00a0durch: FGV-Vors. Dr. Horst Rehberger steht vier Tage am M\u00fcnsterplatz, um mit einem Transparent f\u00fcr die gr\u00fcne &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/gentechnik-lobbyorganisation-fgv-demo-am-muenster-hauptportal\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[254,89],"tags":[325,737],"class_list":["post-7413","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-gentechnik","category-kirchen","tag-demo","tag-gentechnik"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7413","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7413"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7413\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":89807,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7413\/revisions\/89807"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7413"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7413"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7413"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}