{"id":71730,"date":"2019-04-10T13:55:04","date_gmt":"2019-04-10T11:55:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=71730"},"modified":"2019-04-10T14:20:02","modified_gmt":"2019-04-10T12:20:02","slug":"wohnungsbau-statt-enteignung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wohnungsbau-statt-enteignung\/","title":{"rendered":"Wohnungsbau statt Enteignung"},"content":{"rendered":"<p>Die Wohnungsknappheit in <a title=\"Somewheres gegen Anywheres\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/somewheres-gegen-anywheres\/\">Ballungsgebieten<\/a> der Gier von Miethaien anzulasten und per <a title=\"Enteignung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/justiz\/rechtsstaat\/enteignung\/\">Enteignung<\/a> l\u00f6sen zu wollen, hilft nicht. Wohl aber bauen statt enteignen &#8211; z.B. in Berlin: Die 30 Mrd Euro Enteignungszahlungen in den Neubau von 300.000 <a title=\"Sozialwohnung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/wohnen\/sozialwohnung\/\">Sozialwohnungen<\/a> investieren. Die 50 qm-Wohnung kostet nur 100.000 Euro, wenn der <a title=\"Boden\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/boden\/\">Grund und Boden<\/a> (z.B. das riesige Flugplatzgel\u00e4nde in Tempelhof) vom Land Berlin kostenfrei gestellt wird. <!--more--><br \/>\nGegen Wohnungsnot hilft nur Bauen. Dabei ist es m\u00fc\u00dfig, \u00fcber die Ursachen des Wohnraummangels zu streiten &#8211; doch diese sind vielf\u00e4ltig:<br \/>\n(1) Drei Mio Migranten seit <a title=\"Budapest-Dublin2015\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/budapest-dublin2015\/\">Budapest 9\/2015<\/a> ben\u00f6tigen Wohnraum im unteren Preissegment.<br \/>\n(2) Null-Zins-Politik der <a title=\"EZB\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/ezb\/\">EZB<\/a> veranla\u00dft <a title=\"Private Sparer werden enteignet\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/private-sparer-werden-enteignet\/\">Sparer<\/a> zur Flucht in Immobilien.<br \/>\n(3) Energetische Auflagen von Rotgr\u00fcn verteuern Baupreise.<br \/>\n(4) Staat treibt Steuerlast zum Bauen hoch: Berlin mit 6% Grunderwerbsteuer D-weit Spitze.<br \/>\n(5) Eigentumsquote wird in D. gering gehalten (80% der Spanier wohnen im Eigentum).<br \/>\n(6) Die geburtenarme Gesellschaft treibt die Wohnungsmieten nach oben.<br \/>\n(7) Auslandskapital fl\u00fcchtet nach Deutschland.<br \/>\n.<br \/>\nZu (6): Mangels Kinder schauen sich immer mehr Deutsche nach einer anderen M\u00f6glichkeit zur Sicherung der Altersversorgung um: Immobilie als Anlage- und Renditeobjekt.<br \/>\nZu (7) Der Markt von Wohnungsimmobilien in den Metropolen Berlin, M\u00fcnchen und Frankfurt ist von ausl\u00e4ndischen Investoren regelrecht leergekauft. Und zwar hochpreisig. Schwarzgeld aus Russland und China. &#8222;Gewinne&#8220; der italienischen Mafia. Geldw\u00e4sche von osteurop\u00e4ische Banden bzw. arabischen Clans. <a title=\"Target\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/target\/\">Target<\/a>-&#8222;Erl\u00f6se&#8220; von EU-S\u00fcdl\u00e4ndern (vornehmlich Griechen, Italiener) werden zum Kauf von Eigentumswohnungen verwendet &#8211;\u00a0am liebsten\u00a0in Berlin.<br \/>\n.<br \/>\nDas <a title=\"Somewheres gegen Anywheres\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/somewheres-gegen-anywheres\/\">Stadt-Land-Gef\u00e4lle<\/a> nimmt weiter zu, immer mehr\u00a0Menschen zieht es in die Metropolen bzw. Ballungsgebiete, also in die N\u00e4he des Arbeitsplatzes. Die ungebremste Zuwanderung von 500 Personen\/Tag zuz\u00fcglich Familiennachzug . versch\u00e4rft das Wohnungsproblem, da es Migranten in ihre Parallelgesellschaften (Ghettos) in den Ballungebieten zieht. Die Segregation schreitet fort.<br \/>\n10.4.2019<\/p>\n<p><strong>Enteignung ist die halbe Miete<\/strong><br \/>\n55.000 demonstrierten gegen hohe Mietpreise. Ursachen wie Zuwanderung und Euro-Politik wurden dabei ausgeblendet \u2013 aber zuhauf sozialistische Parolen und Enteignungsphantasien. &#8230;<br \/>\nRobert Habeck, der gef\u00fchlte Bundeskanzler mit dem David-Hasselhoff-Charme, erkl\u00e4rte Enteignungen von Wohnungen \u201enotfalls denkbar.\u201c Glaubt er, dass es Immobilien-Firmen anspornt, mehr zu investieren und mehr Wohnungen zu bauen, wenn man ihnen mit Enteignungen droht? Meint er, dass Enteignen statt Bauen neuen Wohnraum schafft? Oder springt er einfach nur auf einen Gef\u00fchlszug auf? Blo\u00df nicht nachdenken, blo\u00df nicht an Ursachen und Wirkungen denken. Hauptsache \u2013 gutes Gef\u00fchl. Und vor allem Applaus. Viel, viel Applaus. Willkommen im Narrenschiff Utopia Deutschland.<br \/>\n&#8230; Alles vom 9.4.2019 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/daili-es-sentials\/enteignung-ist-die-halbe-miete\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/daili-es-sentials\/enteignung-ist-die-halbe-miete\/<br \/>\n<\/a>\u00a0.<br \/>\n<strong>Woher der Wind weht:\u00a0Gemeinwohl-Diktatur<\/strong><br \/>\nDas Gemeinwohlkriterium l\u00e4sst sich an verschiedenen Gemeinwohlwerten wie Menschenw\u00fcrde, Freiheit, Rechtssicherheit sowie Frieden und Wohlstand festmachen. Dazu geh\u00f6ren auch die Grundrechte sowie die Prinzipien, die aus dem Rechtsstaat, Sozialstaat und der Demokratie resultieren.<br \/>\nChristian Felber ist der prominenteste Verfechter der Gemeinwohl \u2013 \u00d6konomie Theorie Er hat seine Theorien und Thesen in Bezug auf die Gemeinwohl \u00d6konomie in seinem Werk \u201eDie Gemeinwohl-\u00d6konomie \u2013 Das Wirtschaftsmodell der Zukunft, 2010\u201c schriftlich niedergelegt. Hierin findet sich ein spezieller Katalog zum Thema Gemeinwohl, der 15 Kriterien vorsieht, um die Gemeinwohl-Bilanz bestimmen zu k\u00f6nnen. Diese Gemeinwohl-Bilanz bezieht sich auf soziales Verhalten, \u00d6kologie, demokratisches Denken und Solidarit\u00e4t eines Unternehmens. Nach Auffassung von Felber sollen schlechte Gemeinwohl-Bilanzen mit der Abgabe von h\u00f6heren Steuern \u201ebestraft\u201c werden. Dass diese Utopie irgendwann einmal Wirklichkeit wird, ist gar nicht so unwahrscheinlich. Haben sich doch schon mehrere Hundert kleinere Unternehmen sowohl in Deutschland als auch in \u00d6sterreich dieser Gemeinwohl-\u00d6konomie verpflichtet. Doch es gibt auch kritische Stimmen zum Buch von Christian Felber. So unterstellen ihm Kritiker eine gewisse Weltfremdheit. Ebenso prangern Kritiker an, dass Felbers Thesen unweigerlich in einer Gemeinwohl-Diktatur m\u00fcnden w\u00fcrden.<br \/>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.juraforum.de\/lexikon\/gemeinwohl\">https:\/\/www.juraforum.de\/lexikon\/gemeinwohl<\/a><\/p>\n<p>Wer \u00fcber dem Traumt\u00e4nzer (ja, der tanzt wirklich!) mehr wissen will: https:\/\/christian-felber.at\/christian-felber\/<br \/>\nNun wird diese Gemeinwohl-Diktatur auch in Deutschland implementiert, auf der Basis eines politisch selbst geschaffenen Missstands (Wohnungsknappheit)!<br \/>\n9.4.2019, G.M., TO<br \/>\n.<br \/>\nIn halb Deutschland wohnt man billig, nur halt nicht in den angesagten Gro\u00dfst\u00e4dten und nicht in S\u00fcddeutschland. Bei zeit.de gibt es eine interaktive Karte mit aktuellen Quadratmeterpreise in den Regionen. <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2019-01\/mietpreise-immobilienmarkt-staedte-deutschlandkarte\">https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2019-01\/mietpreise-immobilienmarkt-staedte-deutschlandkarte<\/a><br \/>\n9-4-2019, P.P., TO<br \/>\n.<br \/>\nIhre Vorschl\u00e4ge funktionieren nicht. Wer unsanierte H\u00e4user an die Mieter verschenkt, kann sie auch gleich abreissen. Die Einkommenssituation der Mieter ist viel zu divers, als da\u00df Sanierungs- und Modernisierungskosten von allen aufgebracht werden k\u00f6nnten. Ich habe das in der Zeit gesehen, als die Umwandlung in Eigentumswohnungen in Mode kam. Ein Haus von 1958 wurde aufgeteilt und unsaniert weiterverkauft. Die Folge war ein Verfall, der sich \u00fcber mehr als 15 Jahre hinzog, bis es einem Investor gelang, alle Wohnungen zu kaufen, das Geb\u00e4ude abzurei\u00dfen und das Grundst\u00fcck neu zu bebauen.<br \/>\n9.4.2019, A.P.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Finanzamt als Mietentreiber<\/strong><br \/>\nIch m\u00f6chte noch auf einen weiteren Mietwahnsinn hinweisen, der beispielsweise in M\u00fcnchen einige Vermieter und letztlich deren Mieter trifft: verlangt der VERMIETER eine zu g\u00fcnstige Miete meldet sich das Finanzamt (\u201egeldwerter Vorteil\u201c \u2013 \u201eentgangener Gewinn bzw. Steuern\u201c).<br \/>\nHier ein Beispiel aus der M\u00fcnchner tz (\u00fcber Google findet man noch weitere Beispiele): <a href=\"https:\/\/www.tz.de\/muenchen\/stadt\/trudering-riem-ort43347\/muenchen-miet-wahnsinn-so-bestraft-staat-faire-vermieter-11608483.html\">https:\/\/www.tz.de\/muenchen\/stadt\/trudering-riem-ort43347\/muenchen-miet-wahnsinn-so-bestraft-staat-faire-vermieter-11608483.html<\/a><br \/>\nFazit: Der Staat bestraft Vermieter, die faire Mieten verlangen.<br \/>\n9.4.2019, A.C., TO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Mietpreis-Demo in K\u00f6ln, aber ohne Migranten<\/strong><br \/>\nIch fuhr am Samstag an der K\u00f6lner Version dieser Mietpreis-Demo vorbei, und war erstaunt \u2013 die einzigen Flaggen, unter denen sich die Demonstranten versammelten, waren die von Gr\u00fcnen, Linken und SPD. Weniger erstaunt war ich dar\u00fcber, dass der sog. \u201eElefant im Raum\u201c (Migranten) nicht mitmarschieren durfte: Das eherne Gesetz von \u201eAngebot und Nachfrage\u201c. Wenn etwa 2 Millionen Menschen (Migranten) mehr auf den Wohnungsmarkt eintreten, wird es zwangsl\u00e4ufig zu einer Erh\u00f6hung der Nachfrage kommen, was einem Naturgesetz gleich den Preis steigen l\u00e4sst.<br \/>\n9.4.2019, J.F., TO<\/p>\n<p>Zitat Artikel: \u201e(\u2026) Man braucht keinen Wirtschafts- und Mathematik-Leistungskurs besucht haben, um zu verstehen, dass ein Zuwachs der Bev\u00f6lkerung Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt haben muss. (\u2026)\u201c<\/p>\n<p><strong>Humanistische Wohnungspolitik?<\/strong><br \/>\nWill der Autor uns etwa sagen, dass man humanistische Politik an so neumodischem Zeugs wie \u201eWissenschaft\u201c ausrichten soll und nicht am Moralischen Imperativ? Das ist h\u00f6chst skandal\u00f6s! Der Autor wagt es, eingewanderte Menschen zu problematisieren. Hier muss die einzig richtige humanistische Logik der Gesinnungsmoral einmal ganz deutlich erkl\u00e4rt werden: Einwanderer sind gute Menschen, die Wohnraum brauchen. Vermieter sind ganz b\u00f6se Menschen, denen es nach der Einteignung leider immer noch viel besser gehen wird als so manchem Fl\u00fcchtling. Die Wohnungen sind da, die obdachlosen Einwanderer \u2014 und ihre Kinder! \u2014 ebenso. Demnach ist es unsere Pflicht und Schuldigkeit, die Wohnungen denen, die sie nicht brauchen, wegzunehmen und sie denen, die sie brauchen, zur Verf\u00fcgung zu stellen. Das ist das moralisch einzig richtige Tun!Die Reichen und Superreichen k\u00f6nnen sich ja irgendwo anders neue Wohnungen und H\u00e4user bauen. Und wenn sie das nicht tun und wir weitere neuen Wohnungen brauchen sollten, bauen wir sie eben selber! Das ist ganz einfach. Vier W\u00e4nde und ein Dach drauf, fertig! Unfa\u00dfbar, welche Diskussionen hierzulande gef\u00fchrt werden m\u00fcssen. Man sollte solch\u2018 reaktion\u00e4re, konterrevolution\u00e4re, menschenverachtende, materialistische, antisozialistische Hetze verbieten! Berlin wird das Wohnungsproblem mit humanistischen Mitteln l\u00f6sen, die den Menschen und nicht den Beton in den Mittelpunkt stellen. Und Deutschland, die ganze Welt wird unserem Beispiel nacheifern. F\u00fcrchterlich, diese kleingeistige B\u00fcrgerlichkeit! Mathematik! Bah!<br \/>\n9.4.2019, GRU, TO<br \/>\n.<br \/>\nWas in dem Artikel leider unerw\u00e4hnt bleibt: Berlin hat die zweith\u00f6chste Grunderwerbsteuer in Deutschland mit 6,0 % (Bayern z.B. 3,5%). Das bedeutet, wer sich auf die pers\u00f6nlich und sozial vern\u00fcnftigste Art vor Mietsteigerung sch\u00fctzen will, n\u00e4mlich durch Erwerb von Wohneigentum, der zahlt erstmal rund 7,5% Nebenkosten an den Staat und quasi-staatliche Stellen (Notar etwa 1,5%) als Ablass.<br \/>\n9.4.2019, E.K.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Sollen sie ruhig enteignen<\/strong><br \/>\nGanz ehrlich? La\u00dft sie doch. Sollen sie ruhig enteignen. Und dann in einem halben Jahr, in einem Jahr etc., jedesmal den Berlinern erkl\u00e4ren, warum es keine Wohnungen gibt, und warum die bestehenden Wohnungen immer teurer werden. Ach, das wird doch so sch\u00f6n werden \u2026 Venezuela auf dem Gebiet Berlins<br \/>\n9.4.2019, W.D.<br \/>\n.<br \/>\nUm das Thema einmal jenseits von Gr\u00fcnen, Habeck, Linkspartei und Neosozialismus anzugehen: Herr Reitschuster schlie\u00dft sich ja denen an, die die Mieten f\u00fcr \u201ezu hoch\u201c halten, einen \u201eMangel\u201c an Wohnungen erkennen und das f\u00fcr ein Problem halten.<br \/>\nEin erster Schritt w\u00e4re zumindest unter denen, die nicht auf Sozialismus setzen, egal ob nun national oder internationalistisch, einzugestehen, dass Wohnraum immer ein knappes Gut bleiben wird und ein wesentliches Mehr an Wohnraum nicht darstellbar ist. Erst recht nicht an jenem, der f\u00fcr die Masse der B\u00fcrger finanzierbar ist. Dabei muss es nicht um Neubau gehen. Eine Altbauwohnung, nicht nur in M\u00fcnchen oder Hamburg, ist inzwischen so teuer (um die 5.000 \u20ac\/m\u00b2 und mehr), dass sie selbst mit marktg\u00e4ngigen Quadratmetermieten von 15 \u20ac bei Vollfinanzierung mehr nicht mehr refinanzierbar ist im Rahmen \u00fcblicher Laufzeiten, selbst von 25 Jahren. Das vor dem Hintergrund, dass vor ca. 20 Jahren, als der Markt noch nicht durch das Scheitern des Euro \u00fcberhitzt war, bestenfalls die H\u00e4lfte gezahlt wurde. Langfristig also werden die Immobilien wieder entwerten, als Wertaufbewahrungsspeicher taugen sie am Ende also nur kurzfristig.<br \/>\nEine geburtenarme Gesellschaft verliert mit den jungen Menschen ihre Altersversorgung und muss sie, solange sie das kann, anderweitig sichern. Die Flucht in die Immobile als Renditeobjekt ist eine direkte Folge der niedrigen deutschen Geburtenrate, da immer mehr Alte nicht auf Renten oder Pensionen setzen k\u00f6nnen (diese sinken in Zukunft kontinuierlich mangels eigener Kinder) sondern auf andere Einnahmen angewiesen sind. Der Mietzins einer Wohnung bietet sich dabei f\u00fcr kinderlose oder kinderarme Kapitalanleger an, denn viele Kinderlose haben ja gerade wegen ihres Geb\u00e4rverzichtes teilweise erhebliches Kapital ansammeln k\u00f6nnen, also jenes Geld, das sie nicht f\u00fcr Kinder aufwenden mussten \u2013 dazu z\u00e4hle ich auch schon Betr\u00e4ge von 250.000 \u20ac, was etwa einem Kind entspricht. Aus Gr\u00fcnden, die bekannt sind, l\u00e4sst sich aber weder Wohnraum noch die Nachfrage danach beliebig vermehren. War der Wohnungsmarkt nun zehn Jahre bullish, so pfeifen es in der Branche inzwischen die Spatzen von den D\u00e4chern, dass die B\u00e4ume nicht in den Himmel wachsen und es wohl nicht mehr weiter nach oben geht. In 10 Jahren wird eine Bugwelle an zahlungsschwachen Babyboomer-Rentnern auf die Gesellschaft und damit die Wohnungsm\u00e4rkte zurollen. Zahllose in den 1950ern und 1960ern geborene, die heute noch problemlos Mieten von 1000 \u20ac und mehr zahlen k\u00f6nnen, werden dann Monatsrenten von kaum mehr als diesen Betrag haben. Viele werden als Single leben, was die die Sache noch einmal versch\u00e4rft. Auch wenn, bis auf weiteres, die Jungen wieder, diesmal per Sozialamt, einspringen m\u00fcssen \u2013 ein Senior in Grundsicherung wird eben nicht die Vierzimmeraltbauwohnung, in der er die letzten 30 Jahre gelebt hat, bezahlt bekommen. Wo aber soll er hin? Dann wird es erst wirklich interessant! Werden sich diese verw\u00f6hnten Generationen es gefallen lassen, in einer 25 m\u00b2 Wohnung mit 60 cm-K\u00fcchennische zu hausen? Oder in einem Zweibettzimmer in einer Alten-WG? Und vergessen wir nicht: Wohnraum f\u00fcr Alte muss heute \u201ebarrierefrei\u201c sein, also Rollator-gerecht. Denn die Situation in der Pflege wird daf\u00fcr sorgen, dass Alte, au\u00dfer bei Volldemenz, in ihren Wohnungen bleiben m\u00fcssen bis zum Ende. Kann aber ein 90j\u00e4hriger vier Treppen zu Fu\u00df steigen? Jeder mit betagten Eltern wei\u00df, dass das nicht funktioniert. Und doch haben Millionen von deutschen Wohnungen keinen Fahrstuhl und liegen dennoch im 5. Stock.<br \/>\nInsoweit: Wir diskutieren derzeit wirklich \u00fcber Luxusprobleme und jammern auf hohem Niveau. Klar aber ist aus meiner Sicht: Weder die Menschen f\u00fcr sich noch die Gesellschaft insgesamt will das wahrhaben. Die von Boris Reitschuster erw\u00e4hnte Nichtbebauung des Tempelhofer Feldes in Berlin bietet sich daf\u00fcr als Beispiel an. Ich geh\u00f6rte zu den entschiedensten Gegnern des Tempelhof-Volksentscheides, der auch wieder einmal exemplarisch die Grenzen und Beschr\u00e4nkungen von Plebisziten aufzeigte. Denn hier hat die Babyboomer-Generation (also die \u00d6kobourgeoisie im nahegelegenen Kreuzberg und Neuk\u00f6lln) versucht, sich um ihre Verantwortung und die Folgen ihrer Lebensweise zu dr\u00fccken. Sie will billig und komfortabel am Wunschort wohnen, und verweigert zugleich, typisch f\u00fcr kinderfremde Selbstverwirklicher, den nachfolgenden Generationen die M\u00f6glichkeit, die Stadt weiterzuentwickeln. Genau wie bei der Mietbremse oder dem Milieuschutz soll ein von ihr als endg\u00fcltig erkannter Zustand (eben den, den sie kennt) \u201ef\u00fcr immer\u201c eingefroren werden, nun ja, zumindest, solange sie lebt. Oberfl\u00e4chlich stellt sich dieser Konflikt als Umverteilungskonflikt zwischen Kapitalbesitzern und kapitallosen Mietern da, und wird dementsprechend von den Linken gekapert. Wobei sie ja das Lebensgef\u00fchl dieser Generationen auch am klarsten vertreten. Im Wahrheit aber ist er ein Vorbote eines auf uns zurollenden Verteilungskampfes zwischen Alten und Jungen, bei dem Letztere um ihre Freiheit werden k\u00e4mpfen m\u00fcssen, sich finanziell nicht von jenen strangulieren zu lassen, die selbst keinen Nachwuchs wollten und nun dumm dastehen.<br \/>\n9.4.2019, BD, TO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Sozialistisches Sektierertum<\/strong><br \/>\nAlleine die Tatsache, dass in dieser Vehemenz und Deutlichkeit in Deutschland wieder \u00fcber Enteignungen diskutiert wird, d\u00fcrfte, im Verbund mit dem schwindenden Vertrauen in Investitionen im Industriebereich durch Energiewende, Fahrverbote und drohende Abschaffung des Individualverkehrs bei gleichzeitig ungel\u00f6ster Regelung der Migrationsfrage, um nicht zu sagen, totalem Staatsversagen auch in diesem Bereich, dazu f\u00fchren, dass der Ruf Deutschlands als Standort jeglichen wirtschaftlichen Engagements, dauerhaft zerst\u00f6rt wird. Kein internationaler Investor, der bei Sinnen ist, wirft sein Geld in einen brodelnden Vulkankrater, in dem sich Unf\u00e4higkeit, B\u00f6sartigkeit, Beliebigkeit und diktatorische Bevormundung zu einer gef\u00e4hrlichen Mischung zur unausweichlichen dritten sozialistischen Eruption in Deutschland in nur 100 Jahren verdichtet. Es werden auch keine Leistungstr\u00e4ger in gr\u00f6\u00dferem Umfang zu uns kommen. Im Gegenteil. Die wenig verbliebenen, klugen K\u00f6pfe, die wertvollen Patente als Ausweis fr\u00fcherer Bildungsbestrebungen und die Leistungstr\u00e4ger, die es sich famili\u00e4r und altersm\u00e4\u00dfig leisten k\u00f6nnen, werden das Land ebenso verlassen, wie diejenigen die genug in der Tasche haben, um sich den Ausbruch aus der Ferne anzuschauen. Es bleibt zu hoffen, dass nicht zum dritten mal wirksame Wege gefunden werden, die Ausreise mit staatlichem Zwang zu verhindern und damit erneut ein ganzes Volk in die Geiselhaft der Hirngespinste sozialistischer Sektierer zu nehmen.<br \/>\n9.4.2019, ERI<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Nach Sozialsstem\/Migration die Mieten als 2.Bombe?<\/strong><br \/>\nEine weitere Lunte zur gro\u00dfen Bombe ist angez\u00fcndet. Nach dem Sozialsystem, welches nach Aufbau durch Generationen in wenigen Jahren der unkontrollierten Bedienung durch Millionen Nichteinzahler der Implosion freigegeben wurde, wird jetzt der n\u00e4chste Beschleuniger f\u00fcr die Spaltung der Gesellschaft gez\u00fcndet. Aus den bezahlbaren Wohnungen werden Mehrheitlich die gedr\u00e4ngt, die sich trotz Arbeit (auch hart &amp; flei\u00dfig laut GroKO) diese Mieten nicht mehr leisten k\u00f6nnen, durch die, die hier auch ohne Leistung oder Arbeit Anspr\u00fcche zugestanden bekommen, die zum Hohn auch von denen erarbeitet werden, die sich die Mieten trotz Arbeit nicht mehr leisten k\u00f6nnen. Die Geschwindigkeit hin zu Anarchie und Gewalt wird dadurch noch einmal erh\u00f6ht, streng nach dem Schema der amtierenden Politik : Der eingeschlagene Weg f\u00fchrt nicht zum Ziel drum lasst uns alle noch schneller laufen, auf dem eingeschlagenen Weg.<br \/>\n9.4.2019, 89ER<br \/>\n.<br \/>\nVon diesen Enteignungsphantasien sind auch institutionelle Anleger betroffen, die Gelder f\u00fcr Rentenversicherungen anlegen. Es geht folglich damit auch gegen die soziale Sicherheit. Renten- und Lebensversicherungen sind, im Gegensatz zu den gesetzlichen Systemen, keine Umlagesysteme.<br \/>\n9.4.2019, D-M<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Lieber Herr Reitschuster!<\/strong><br \/>\nVersuchen wir es mal mit einem Rechenexempel und nehmen wir an, die Stadt Berlin w\u00fcrde \u00fcber ihre sechs landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften die bei einer Enteignung zu zahlende Entsch\u00e4digung von 30 Mrd. Euro stattdessen investieren und neue Wohnungen errichten. Wieviele Wohnungen mit einer Durschnittsgr\u00f6sse von 50 qm k\u00f6nnte man errichten? Nehmen wir an, eine solche Wohnung k\u00f6nnte f\u00fcr 100.ooo Euro gebaut werden, dann k\u00f6nnte man f\u00fcr 10 Mrd. Euro 100.000 neue Wohnungen errichten. W\u00fcrde der daf\u00fcr notwendige Grund und Boden aus dem Besitz des Landes Berlin verwendet, fielen keine weiteren kosten daf\u00fcr an. W\u00fcrde man also 300.000 Wohnungen neu errichten, w\u00fcrde sich viele Probleme von selbst erledigen. Daf\u00fcr sorgen dann n\u00e4mlich die Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten der Marktwirtschaft, oder besser des b\u00f6sen Kapitalismus, denn \u00fcbersteigt das Angebot an Wohnungen sinkt die Nachfrage bzw. der Preis. Das w\u00e4re die beste Mietpreisbremse.<br \/>\nPS: Und in diesen neuen Wohnungen k\u00f6nnten auch ganz viele \u201eGenderklos\u201c eingebaut werden\u2026 klingt doch verlockend, oder?<br \/>\n&#8230;<br \/>\nHier noch ein interessanter Artikel, wie die damalige BfA (heute Deutsche Rentenversicherung) im Jahre 2004 ungef\u00e4hr 100.000 Wohnungen f\u00fcr nur 1,8 Milliarden Euro an einen amerikanischen Investor verschenkte, was einen Preis pro Wohnung von durchschnittlich Euro 18.000 ergab. <a href=\"https:\/\/www.anderweltonline.com\/klartext\/klartext-20191\/wohnungsnot-und-mietwucher-danke-frau-merkel\/\">https:\/\/www.anderweltonline.com\/klartext\/klartext-20191\/wohnungsnot-und-mietwucher-danke-frau-merkel\/<\/a><br \/>\n9.4.2019, WIT, TO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Gr\u00fcne Wahlpolitik: Klimawandel, Miethaie, Kampf gegen rechts<\/strong><br \/>\nDie Strategie der GR\u00dcNEN ist nicht nur nach deren ideologischen Gusto, sondern auch machtpolitisch klug und erprobt. Im Deutschland des Jahres 2019 d\u00fcrfte der Anteil der Deutschen, deren Wahlentscheidung durch millenaristische Wahnideen (KLIMA), Aktivierung des Sozialneids (MIETHAIE; KAPITAL) auf h\u00f6chstem Niveau und das Bespielen eines gleicherma\u00dfen phantasierten, wie d\u00e4monischen Feindbilds (REEECHTS) noch gr\u00f6\u00dfer sein, als 1931 und folgende. Die GR\u00dcNEN brauchen vermutlich noch nicht einmal eine modernisierte Form der DNVP (die UNION), um bald durch zu marschieren. Und auch das Ph\u00e4nomen, dass V\u00f6lker sich jubilierend ihre sp\u00e4teren Unterdr\u00fccker ins Land holen, weil sie in ihnen vom Himmel geschickte Erl\u00f6ser verkennen, ist ein anthropologisch sehr, sehr altes.<br \/>\nGr\u00fcner Cargo-Kult. Ein land der Vollidioten.<br \/>\n9.4.2019, MON, TO<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Wohnungsknappheit in Ballungsgebieten der Gier von Miethaien anzulasten und per Enteignung l\u00f6sen zu wollen, hilft nicht. Wohl aber bauen statt enteignen &#8211; z.B. in Berlin: Die 30 Mrd Euro Enteignungszahlungen in den Neubau von 300.000 Sozialwohnungen investieren. 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