{"id":70946,"date":"2019-02-25T10:30:35","date_gmt":"2019-02-25T09:30:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=70946"},"modified":"2019-02-25T10:30:35","modified_gmt":"2019-02-25T09:30:35","slug":"migranten-eigenverantwortung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/migranten-eigenverantwortung\/","title":{"rendered":"Migranten Eigenverantwortung"},"content":{"rendered":"<p>Integration gilt als eine den Migranten zustehende <a title=\"Integration-Bringschuld\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/integration-bringschuld\/\">Bringschuld<\/a>: Wir reden von <a title=\"Integration\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/\">Integration<\/a> (passiv) statt von &#8222;<a title=\"Integrieren\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/integrieren\/\">sich integrieren<\/a>&#8220; (aktiv). Warum lassen wir den <a title=\"Migration-Maenner\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/migration-maenner\/\">Migranten<\/a> eine so umfassende staatliche F\u00fcrsorge zukommen, zeitlich unbegrenztes <a title=\"Nudging\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/nudging\/\">Nudging<\/a>, ohne Gegenleistungen zu erwarten, ohne Eigenverantwortung und Anpassung abzuverlangen? Warum darf das Kantsche Prinzip der <a title=\"Aufklaerung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/aufklaerung\/\">Aufkl\u00e4rung<\/a> f\u00fcr Migranten, die wir zu Unm\u00fcndigen abstempeln, nicht gelten?<br \/>\n.<br \/>\n<!--more-->Warum presst unsere B\u00fcrokratie die Migranten in eine immerw\u00e4hrende Opferrolle? Vielleicht um damit <a title=\"Schuld\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/schuld\/\">Schuld<\/a> des <a title=\"Schuldkomplex\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/schuldkomplex\/\">Dritten Reiches<\/a> zu s\u00fchnen? Um die <a title=\"Migrationsindustrie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/migrationsindustrie\/\">Helferindustrie<\/a> zu besch\u00e4ftigen? Vielleicht aber auch, um Migranten als dankbar verw\u00f6hnte W\u00e4hler gr\u00fcnlinks-orientierter Parteien zu erhalten?<br \/>\nWarum reden so viele Deutsche ihre eigene <a title=\"Deutsche-Kultur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutsche-kultur\/\">deutsche Kultur<\/a> gerne klein und schlecht. Die Migranten k\u00f6nnen sich doch nicht in eine <a title=\"Europa Leitkultur \u2013 Aufklaerung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/europa-leitkultur-aufklaerung\/\">Kultur<\/a> integrieren, die es gar nicht gibt bzw. die von der eigenen Gesellschaft schlecht gemacht wird. Ist dies gar gewollt?<br \/>\nIch habe schon so viele Migranten kennengelernt, die sich allzu gerne in eine gefestigte und auch stolze deutsche Kultur integrieren m\u00f6chten &#8211; nur, diese Kultur finden sie nicht, diese Kultur ist dabei, von den eigenen B\u00fcrgern verleugnet (Kanzlerin schubst Flagge beiseite) und <a title=\"Deutschland-verrecke\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutschland-verrecke\/\">zu gesch\u00fcttet<\/a> zu werden.<br \/>\n25.2.2019<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>Der entmenschlichte Migrant mu\u00df alimentiert werden<\/strong><br \/>\nDie politische Linke sieht Migranten in dieser Erz\u00e4hlung folglich nicht als menschliche Individuen, die eigenverantwortlich wie selbstbestimmt ihr Leben gestalten, sondern als willenlose Untote, die beliebig verschoben und eingesetzt werden k\u00f6nnen.<br \/>\nDie Migranten sind das Objekt einer linken Erz\u00e4hlung einer neuen Welt, ihrer Subjektivit\u00e4t und Individualit\u00e4t beraubt. Andernfalls w\u00fcrde sie den Migranten ja nicht eine schier grenzenlose staatliche Alimentation ohne Gegenleistung angedeihen lassen, sondern w\u00fcrde mit ihrer Teilnahme an unserer Gesellschaft diesen gleicherma\u00dfen eine \u201eeigenverantwortliche\u201c Integration abverlangen. W\u00fcrde sie weiterhin jeden Einwanderer nicht willf\u00e4hrig und kritiklos als \u201eschutzbed\u00fcrftigen Fl\u00fcchtling\u201c klassifizieren, der ehedem \u201eselbstbestimmt\u201c durch halb Europa migriert ist. Und w\u00fcrde sie schlie\u00dflich in einer naiv anmutenden Interpretation von Religionsfreiheit nicht jeden Muslim \u2013 einem Kinde gleich \u2013 vor jeder rationalen Kritik an den Ausw\u00fcchsen islamischen Fundamentalismus beh\u00fcten wollen.<br \/>\n&#8230;. Alles vom Marcus Ermler vom 28.1.2019 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/der_fluechtling_als_fetisch_der_linken\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/der_fluechtling_als_fetisch_der_linken<\/a><br \/>\n<em>\u00a0.<\/em><br \/>\n<em>Dr. Dr. Marcus Ermler, geboren 1983, ist Mathematiker und Informatiker. In seiner Freizeit blickt er kritisch auf Junk Science, die politische Linke und religi\u00f6sen Fundamentalismus.<\/em><\/p>\n<p><strong>Migranten wenden sich gegen unsere oberlehrerhaften Attit\u00fcden<\/strong><br \/>\nAndere Menschen als \u201cFetisch\u201d zu benutzen, das muss eine linke Spielart des Rassismus aus der Mitte der Gesellschaft sein.<br \/>\n1. Der Afrikaner als Fetisch der \u201cGut\u201d-Menschen: Afrikaner, die eine Zukunft f\u00fcr ihren Kontinent w\u00fcnschen, \u00e4u\u00dfern sich mitunter sehr kritisch gegen die \u00dcberflutung Afrikas durch westliche NGOs und Entwicklungshelfer. Und warum? Afrikaner nervt es, wenn sie von oberlehrerhaften Westlern belehrt werden, was das Beste f\u00fcr sie sei. Es gibt F\u00e4lle der Infantilisierung der Afrikaner, wenn etwa das Angebot einer NGO zur Hilfe beim Brunnenbau dadurch sabotiert wird, dass eine andere NGO den Brunnen baut, ohne dass die Einheimischen sich daf\u00fcr abm\u00fchen m\u00fcssen. Ein ehemaliger Spiegel-Schreiber berichtet \u00fcber den Sudan, dass sie dort um Regen beten und zwar um Regen in Kanada, weil die Getreidelieferungen von dort kommen.<br \/>\n2. Der Mitb\u00fcrger mit Migrationshintergrund als Fetisch der Gr\u00fcnen und der sich f\u00fcr links haltenden Szene: Ist besonders peinlich, weil bei diesen Mitb\u00fcrgern teils sehr konservative, nationalistische, islamistische und antisemitische T\u00f6ne \u00fcblich sind. Wie war das mit dem Antisemitismus aus der Mitte der Parallelgesellschaft? Wenn das die F\u00fchrerInnen der Amadeu-Antonio-Stiftung, der Gr\u00fcnen und der AntiFa w\u00fc\u00dften &#8230;<br \/>\n28.1.2019, D.OE, AO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Erinnerung an den fr\u00fcheren Ablasshandel der Katholischen Kirche<\/strong><br \/>\nEin guter Artikel, durchdacht und wohl \u00fcberlegt formuliert. Ich m\u00f6chte das Ganze aus meiner Sicht und vereinfacht ausdr\u00fccken: Was wir gerade erleben, erinnert mich an den fr\u00fcheren Ablasshandel der Katholischen Kirche. Als erster Schritt wird den Gl\u00e4ubigen ein schlechtes Gewissen anhand ihrer s\u00fcndhaften Verfehlungen (hier: Nationalsozialismus und Judenverfolgung) impliziert. Ist der seelische Druck zu gro\u00df, bietet man die M\u00f6glichkeit, die mit vorausschauender Absicht aufgeladene Erbschuld zu kompensieren, indem man eine Ersatz-Absolution schafft. Durch gutmenschliches Denken und Handeln (entgegen jeder Vernunft) macht man sich frei von der Schuld, welche unsere Vorfahren auf sich geladen haben.<br \/>\nDa kommen die \u201cFl\u00fcchtlinge\u201d, die \u201cSchutzsuchenden\u201d gerade recht. An ihnen kann man doch \u00f6ffentlichkeitswirksam unter Beweis stellen, dass man schlichtweg BESSER ist . . . und jede Kritik an dieser kopflosen Huldigung einer zutiefst unvern\u00fcnftigen und bodenlosen Migrationspolitik f\u00fchrt zwangsl\u00e4ufig zum Schwingen der Nazi-Keule. Denn was anderes als ein Nazi kann der sein, der diesem Tanz um das goldene Kalb . . . Verzeihung . . . diesem Tanz um das Wohl des \u201cedlen Wilden\u201d, des \u201cMenschen, wertvoller als Gold\u201d nichts abzugewinnen vermag?<br \/>\nWer nicht bereit ist, diesem Hype zur Absolution von unserer Erbschuld zu folgen, ist in den Augen links-gr\u00fcner Gutmenschen auch nicht dazu imstande, das Unrecht des Nationalsozialismus und das Morden unz\u00e4hliger Juden als solches zu erkennen. Diese verquere und realit\u00e4tsfremde Denkweise zu durchschauen ist nicht einfach, fehlt dahinter doch die Logik und der gesunde Menschenverstand.<\/p>\n<p>Noch eher l\u00e4sst sich die panische Angst erkl\u00e4ren, welche betroffene Tr\u00e4umer und Gutmenschen daran hindert, ihr \u201chumanistisches\u201d Handeln zu hinterfragen, denn jeglicher Zweifel w\u00fcrde bei reiflicher und emotionsbefreiter \u00dcberlegung das eigene Weltbild mit einem schmerzhaften Schlag zunichte machen. Es sind Getriebene ohne Bodenhaftung.<br \/>\n28.1.2019, M.R.B., AO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Rousseaus \u201cedle Wilde\u201d<\/strong><br \/>\nEs zieht sich, meines Erachtens, durch die j\u00fcngste europ\u00e4ische Geschichte eine deutliche Linie von Rousseaus \u201cedlem Wilden\u201d \u00fcber den \u201cguten Arbeiter\u201d der Kommunisten erster Stunde \u00fcber \u201cdie Frauen, die die besseren Menschen sind \u201d und zwischendrin immer mal wieder \u201cdie Kinder, die an die Macht sollten\u201d. All dem ist gemeinsam, dass das \u201cGute\u201d in Personengruppen, nicht in einzelnen Personen verortet wird, und das in Gruppen zu denen man selber nicht geh\u00f6rt. Man erwartet das Heil nicht mehr, wie es lange europ\u00e4ische Tradition war, von einem Gott, \u00fcber dessen konkrete Beschaffenheit man durchaus erbittert stritt, und (ganz wichtig) der eigenen Anstrengung, (auch und wenn es dar\u00fcber was denn die gute eigene Anstrengung sei, ebenfalls erbittert gestritten wurde, Stichwort Werkgerechtigkeit vs gute Werke); nein man erwartet das Heil von einzelnen Personengruppen, fr\u00fcher den Arbeitern, dann den Frauen und weil, trotz weiblicher F\u00fchrungskr\u00e4fte und ebensolcher Talkshowmoderatoren, wohin das erstaunte Auge nur blickt, das Paradies nun nicht ausgebrochen ist, im Gegenteil, seit die Frauen das Sagen haben, nehmen die \u00c4ngste (Hilfe eine Maus, f\u00e4llt mir da immer nur ein) best\u00e4ndig zu.<br \/>\nSo erwartet man eben nun das Heil von denen die es vehement zu bringen behaupten, und sich von einer h\u00f6heren Macht (an die man hierzulande nicht mehr zu glauben wagt) sich dazu beauftragt w\u00e4hnen. Schlussendlich ist all dem linken Denken, auch und wenn es sich was seine Subjekte und objektiven Begr\u00fcndungen angeht, hier ein best\u00e4ndiger random walk zu beobachten ist, eines gemeinsam, sie erwarten das Heil in der Zertr\u00fcmmerung des Bestehenden, haben keine praktikable Idee, wie das Zusammenleben konkret organisiert werden soll, sondern erwarten, wenn die von alten, wei\u00dfen M\u00e4nnern ausgedachten Ideen, endlich zur Marginalisierung der alten, wei\u00dfen M\u00e4nner gef\u00fchrt haben, dann wird alles, alles von selber gut. Es wird sich als Irrtum herausstellen, aber dann ist es wohl endg\u00fcltig zu sp\u00e4t<br \/>\n28.1.2019, T.K.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Verweiblicht unsere Gesellschaft &#8211; der &#8222;importierte Mann&#8220;?<\/strong><br \/>\nAuff\u00e4llig ist der Widerspruch, dass unsere Gesellschaft immer weiblicher werden soll und das weibliche Empfinden auch bereits bis tief in die M\u00e4nnerwelt vorgedrungen ist und andererseits ein \u201eTypus Mann\u201c \u201eimportiert\u201c wird, der dieser Verweiblichung offensichtlich entgegensteht. Dieser \u201eimportierte\u201c Mann verspricht genau die \u201eM\u00e4nnlichkeit\u201c mitzubringen, die bei \u201eden eigenen\u201c M\u00e4nnern abgeschafft werden soll.<br \/>\nAuff\u00e4llig ist, das Stillhalten der Feministinnen, wenn einmal wieder eine Grausamkeit gegen eine einheimische Frau seitens eines Migranten ver\u00fcbt wird. Einerseits Abschaffung des M\u00e4nnlichen und andererseits eine bewusste Duldung der negativsten Ausw\u00fcchse, die ein \u201ekranker\u201c M\u00e4nnlichkeitswahn nur mit sich bringen kann? F\u00e4llt denn den Feministinnen dieser Widerspruch nicht auf?<br \/>\nGlaubt man unbewusst, diese Art der \u201eerw\u00fcnschten\u201c M\u00e4nnlichkeit, die vom einem \u201eanimalischen\u201c M\u00e4nnlichkeitswahn eines im Grunde \u201eguten Wilden\u201c ausgeht, schon noch domestizieren zu k\u00f6nnen? So wie eine Art gef\u00e4hrliches Spielzeug, dessen Gebrauch man nur erst vollst\u00e4ndig beherrschen muss? Einerseits findet man dieses \u201eSpielzeug\u201c in seiner Wildheit und ungez\u00fcgelten \u201eNat\u00fcrlichkeit\u201c putzig, gleichzeitig schaudert es ein bisschen vor diesem und andererseits reizt gerade das Animalische an diesem? So als ahne man den weichen Kern in ihm, erg\u00f6tze (befriedige) sich zun\u00e4chst jedoch erst mal an seiner harten Schale. Dieser \u201eFl\u00fcchtling\u201c wird entmenschlicht und missbraucht. Von deutschen M\u00e4nnlein wie deutschen Weiblein.<br \/>\nJeder projeziert auf ihn das, was den eigenen Fantasien entspricht. Eine Gesellschaft verliert ihre Balance. Verleugnet ihren m\u00e4nnlichen wie weiblichen Anteil und holt sich Ersatz. Diese Gesellschaft sp\u00fcrt ihre Selbstzerst\u00f6rung, ihre Selbstverletzung und holt sich unpassende \u201ePflaster\u201c, um die Verletzungen zu \u00fcberdecken. Diese Gesellschaft scheint krank zu sein, weil sie an den eigenen Grundpfeilern s\u00e4gt. An Grundpfeilern, die unumst\u00f6\u00dflich sind. Deren Beseitigung den Einsturz bewirkt.<br \/>\n28.1.2019, W.A.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Integration gilt als eine den Migranten zustehende Bringschuld: Wir reden von Integration (passiv) statt von &#8222;sich integrieren&#8220; (aktiv). 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