{"id":70146,"date":"2019-01-10T16:57:27","date_gmt":"2019-01-10T15:57:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=70146"},"modified":"2019-01-28T17:41:31","modified_gmt":"2019-01-28T16:41:31","slug":"stefan-kretzschmar-meinung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/stefan-kretzschmar-meinung\/","title":{"rendered":"Stefan Kretzschmar: Meinung"},"content":{"rendered":"<p>Der fr\u00fchere <a title=\"Sportlern\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/sport\/sportlern\/\">Handball<\/a>-Nationalspieler Stefan Kretzschmar hat sich im <a title=\"Medien\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/\">Interview<\/a> mit T-Online erstaunlich <a title=\"Demokratie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/\">offen<\/a> zum Thema <a title=\"Meinungsfreiheit\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/meinungsfreiheit\/\">Meinungsfreiheit<\/a>\u00a0und\u00a0<a title=\"Demokratie \u2013 Meinungsfreiheit\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/demokratie-meinungsfreiheit\/\">Gesellschaftskritik<\/a> in <a title=\"Deutsche-Kultur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutsche-kultur\/\">Deutschland<\/a> ge\u00e4u\u00dfert. Hier ein Ausschnitt:<br \/>\n<em>&#8222;Wie w\u00fcrden Sie denn heute die Situation eines Profisportlers in der \u00d6ffentlichkeit beschreiben? Warum ist es so schwer, seine <a title=\"Meinungsvielfalt Medienvielfalt\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/meinungsvielfalt-medienvielfalt\/\">Meinung<\/a> zu sagen?<\/em><!--more--><br \/>\nDaf\u00fcr k\u00f6nnen die Spieler nichts, die spielen das Spiel nur mit. F\u00fcr jeden Kommentar bekommst du eins auf die Fresse. Wenn du eine polarisierende Meinung hast, finden die 50 Prozent schei\u00dfe. F\u00fcr alles, was dich von der Masse abhebt, erntest du einen Shitstorm. Dem setzt sich kein Profisportler aus.<br \/>\nAlle gehen ihren gem\u00fctlichen Weg, keiner streckt den Kopf h\u00f6her heraus, als er muss. Das w\u00fcrde ich genauso tun. Welcher Sportler \u00e4u\u00dfert sich denn heute noch politisch? Es sei denn, es ist die <a title=\"Mainstream\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/mainstream\/\">Mainstream-Meinung<\/a>, mit der man nichts falsch machen kann. Eine gesellschafts- oder regierungskritische Meinung darf man in diesem Land nicht mehr haben. Wir Sportler haben in Deutschland eine Meinungsfreiheit, f\u00fcr die man nicht in den Knast kommt. <strong><em>Wir haben aber keine Meinungsfreiheit im eigentlichen Sinne.<\/em><\/strong> Wir m\u00fcssen immer mit Repressalien von unserem Arbeitgeber oder von Werbepartnern rechnen. Deswegen \u00e4u\u00dfert sich heute keiner mehr kritisch.<br \/>\n.<br \/>\n<em>Gibt es dann noch einen Weg dahin zur\u00fcck, wie Sie es von fr\u00fcher kennen?<\/em><br \/>\nNein, es entwickelt sich immer weiter nach vorne. Es wird nie zur\u00fcckgehen, keine Chance. Das Ph\u00e4nomen der Influencer wird abebben und andere Charaktere werden nach vorne treten. Aber die Zeit, in der Zeitungen und Fernsehsender die wichtigsten Medien waren, ist vorbei.<br \/>\n<a title=\"Ich kann Mesut \u00d6zil verstehen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/ich-kann-mesut-oezil-verstehen\/\">Mesut \u00d6zil<\/a> hat mit seiner eigenen Facebook-Seite eine h\u00f6here Medienrelevanz als die &#8222;Bild&#8220;-Zeitung selbst. Die Sportler sind inzwischen alle eigene Marken. \u00dcberall Interviews zu geben, ist heute nicht mehr notwendig, um in der \u00d6ffentlichkeit stattzufinden. Das kontrollierst du heute \u00fcber deine eigene Seite. Die Entwicklung der eigenen Medien, die wird weiter voranschreiten und sich professionalisieren.<br \/>\nDas hei\u00dft aber auch, dass wir immer weniger &#8222;Real Content&#8220; von Sportlern bekommen. Das wird alles von Marketing-Agenturen gesteuert und die &#8222;Verk\u00fcnstlichung&#8220; weiter zunehmen.&#8220;<br \/>\n&#8230;<br \/>\nKomplettes Interview mit Stefan Kretzschmar zu &#8222;F\u00fcr jeden Kommentar bekommst du eins auf die Fresse&#8220; vom 9.1.2019 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/sport\/handball\/id_85044462\/stefan-kretzschmar-fuer-jeden-kommentar-bekommst-du-eins-auf-die-fresse-.html\">https:\/\/www.t-online.de\/sport\/handball\/id_85044462\/stefan-kretzschmar-fuer-jeden-kommentar-bekommst-du-eins-auf-die-fresse-.html<br \/>\n<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Die kafkeske Absurdit\u00e4t der Aussage von Kretzschmar`s<\/strong><br \/>\nLetztens erst lief die Debatte um den Ex-Handballspieler Kretzschmar (siehe Meinung, Freiheit und \u201eKonsequenzen\u201c), und wir stellen fest: Dass gewisse Dinge nicht gesagt werden sollten, wenn einem Existenz und Einkommen lieb sind, geh\u00f6rt zu den Dingen, die nicht gesagt werden sollten \u2013 es erinnert in seiner kafkaesken Absurdit\u00e4t an<br \/>\n<em>gewisse Staaten,<br \/>\nwo die Aussagen, <\/em><br \/>\n<em>wonach man f\u00fcr gewisse Aussagen ins Gef\u00e4ngnis geworfen wird, <\/em><br \/>\n<em>zu den Aussagen geh\u00f6rt, <\/em><br \/>\n<em>f\u00fcr die man ins Gef\u00e4ngnis geworfen wird.<br \/>\n<\/em>\u00a0.<br \/>\n<em><strong>\u00bbWenn wir in unserem Land \u00fcber Meinungsfreiheit reden,\u00a0<\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>dann haben wir die Meinungsfreiheit in dem Punkt, <\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>dass wir nicht in den Knast kommen, <\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>wenn wir uns kritisch \u00e4u\u00dfern.\u00a0<\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>Aber wir haben keine Meinungsfreiheit im eigentlichen Sinne. <\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>Sobald wir eine gesellschaftskritische Meinung \u00e4u\u00dfern, <\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>haben wir von unserem Arbeitgeber mit Repressalien zu rechnen \u2026\u00ab<\/strong> <\/em><br \/>\n(Stefan Kretzschmar, zitiert nach bild.de, 13.1.2019)<br \/>\n<a href=\"https:\/\/dushanwegner.com\/meinungsfreiheit\/\">https:\/\/dushanwegner.com\/meinungsfreiheit\/<\/a><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Wenn du abweichst, wirst du ge\u00e4chtet: VON WAS abweichst?<\/strong><br \/>\n\u201eAber wir haben keine Meinungsfreiheit im eigentlichen Sinne.\u201c Damit ist so gesehen alles gesagt. Wenn du abweichst, wirst du ge\u00e4chtet. Da muss man sich die Frage stellen, wovon man denn abweicht, um ge\u00e4chtet zu werden. Was anderes als Adorno und seine Frankfurter Schule (<a title=\"68er feiern 50 Jahre 1968-2018\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/68er-feiern-50-jahre-1968-2018\/\">1968er<\/a>) kommt mir da nicht in den Sinn.<br \/>\nMan muss sich nur mal \u00fcberlegen, was jeden Tag an Grausamkeiten im Namen des Islam ver\u00fcbt wird. Und das soll ich okay finden? Mir scheint, die Mehrheit der Leute wei\u00df \u00fcberhaupt nicht, was f\u00fcr ein Geschenk es ist, im Europa der Werte der Aufkl\u00e4rung zu leben! Diese Idioten sind nicht \u201etolerant\u201c, wie sie so gerne von sich behaupten, sie sind ignorant! Himmelweiter Unterschied.<br \/>\nUnd man mag uns ja als Nazis bezeichnen, aber hat hier jemand irgendwelche Sympathien f\u00fcr den vollirren \u00d6sterreicher? Ich jedenfalls nicht, weil ich jede Art von Sozialisten ablehne, auch die nationalen. Rechts und Sozialismus vertr\u00e4gt sich nicht. Ich habe allm\u00e4hlich ohnehin das Gef\u00fchl, dass Hitler immer dann herhalten muss, wenn \u00fcberhaupt nur eine unbeliebte Meinung ge\u00e4u\u00dfert wird. Wie war das mit Godewins law? Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand jemand anderen als Nazi\/ Hitler bezeichnet, n\u00e4hert sich mit zunehmender Dauer einer Diskussion dem Wert Eins an.<br \/>\nAber nicht schlecht, dass Stefan Kretzschmar dieses Statement abgegeben hat. Das muss man wirklich mal sagen. Respekt!<br \/>\n10.1.2019, Outshined, PIO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Auf Sportler wie Kretzschmar k\u00f6nnen wir stolz sein<\/strong><br \/>\nObwohl er links steht, vertritt Stefan Kretschmar eine sehr vern\u00fcnftige Meinung zu den Zust\u00e4nden in diesem Land. Seine Mutter, Waltraud Kretzschmar, war in den Siebzigern die mit Abstand erfolgreichste Handballerin der Welt, unter anderem drei Weltmeistertitel mit der DDR-Nationalmannschaft&#8230;.<br \/>\n\u201eEine gesellschafts- oder regierungskritische Meinung darf man in diesem Land nicht mehr haben. \u201c Was f\u00fcr eine Einsicht! Eine Meinung, die gegen unsere \u00fcber alles geliebte Kanzlerin, gerichtet ist, ist schlichtweg nicht hilfreich und wird mit der Vernichtung der b\u00fcrgerlichen Existenz bestraft.<br \/>\n10.1.2019, gh,<\/p>\n<p><strong>Handballnationalmannschaft<\/strong><br \/>\nIm \u00fcbrigen ist die deutsche Handballnationalmannschaft noch deutsch gepr\u00e4gt und nennt sich auch noch Nationalteam und nicht \u201eDie Mannschaft\u201c wie Jogis bunte Truppe. Auch der Wintersport ist noch sehr unbereichert im Gegensatz zum Fu\u00dfball.<br \/>\n10.1.2019, RDX<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Danke an Stefan Kretzschmar f\u00fcr die offenen und ehrlichen Worte<br \/>\n<\/strong>\u201eWir sind bunt\u201c und \u201eRefugees welcome\u201c, genau so ist es. Wer das kritisiert, dem wird das Leben schwer gemacht, zumindest wenn er im Rampenlicht steht. Ganz anders sieht es unter den Normalb\u00fcrgern aus, in den Jahren seit 2015 habe ich ob gesch\u00e4ftlich, Zufallsbekanntschaften oder privat fast nur kritische bis ablehnende Meinungen geh\u00f6rt. Wer also presst uns diesen Irrsinn und Schwachsinn auf?<br \/>\n10.1.2019, Lorbas<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Es geht nicht um links\/rechts, sondern um gut\/b\u00f6se bzw. Haltung<\/strong><br \/>\nLeute, merkt Ihr nichts? Es geht nicht um \u201elinks\u201c oder \u201erechts\u201c. Es geht nur noch um \u201egut\u201c oder \u201eb\u00f6se\u201c, um <a title=\"Haltungsjournalismus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/journalismus\/haltungsjournalismus\/\">Haltung<\/a> und <a title=\"Gesinnungsdiktatur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/gesinnungsdiktatur\/\">Gesinnung<\/a>. Die \u201erichtige\u201c Einstellung ist wie eine Monokultur auf dem Acker. Alles vermeintlich schlechte und lebensunwerte wird abget\u00f6tet. Die favourisierten Pflanzen gedeihen erwartungskonform und laugen den Boden aus, so dass hinterher nichts mehr produktiv wachsen kann. So stehts auch um unsere Gesellschaft. Egal welcher Einfluss geltend gemacht werden soll, also egal ob \u201elinks\u201c oder \u201erechts\u201c, er wird mit Stumpf und Stil ausgerottet. Und zur\u00fcck bleibt ein wirtschaftlich, intellektuell und kulturell ausgeblutetes Volk.<br \/>\n10.1.2019, Magnus<\/p>\n<p><strong>NetzDG, DSGVO<\/strong><br \/>\nAmerikaner und Rechtspopulisten behaupten gerne, dass in Deutschland keine echte Meinungsfreiheit herrscht. Stimmt das?<br \/>\nWer die falsche Meinung vertritt wird zwar nicht direkt in Knast gesteckt &#8211; aber muss mit Repressalien rechnen. Ergo keine richtige Meinungsfreiheit.<br \/>\nArgumente wie Sarrazin durfte doch sein Buch ver\u00f6ffentlichen oder wurde in Talkshows eingeladen sind Fakes. Sarrazin wurde massiv angegangen, diffamiert und diskreditiert und hat seinen damaligen Job verloren, vom nun 3. Parteiausschlussverfahren der SPD mal abgesehen. Weitere Bespiele gibt es in rauen Mengen.<br \/>\nAuch das NetzDG hat nur den Sinn und Zweck ungeliebte Meinungen zu zensieren. Wie kann es sein, dass eine Regierung die Beurteilung \u00fcber Beleidigungen, Hassrede (ein juristisch nach meinem Wissen nicht existierender Begriff) an eine private, politisch vorbelastete, Organisation abgibt?<br \/>\nWeiter geht es mit der DSGVO &#8211; die auch nur dazu dient die Kommunikation nicht den offiziellen Medien zugeh\u00f6rigen einzuschr\u00e4nken.<br \/>\nDer n\u00e4chste indirekte Zensurschritt wird der Artikel 13 &#8211; der auch die Verbreitung privater Nachrichten an die Allgemeinheit &#8211; deutlich einschr\u00e4nken wird.<br \/>\nAlles nat\u00fcrlich nur zum Schutze der Menschen vor falscher Information und falscher Beeinflussung. Spiegel Spiegel an der Wand .. Big Brother l\u00e4sst gr\u00fc\u00dfen.<br \/>\nEdgar Baumeister, Dr. rer. nat. Chemie, Eberhard Karls Universit\u00e4t T\u00fcbingen<br \/>\n<a href=\"https:\/\/de.quora.com\/Amerikaner-und-Rechtspopulisten-behaupten-gerne-dass-in-Deutschland-keine-echte-Meinungsfreiheit-herrscht-Stimmt-das\/\">https:\/\/de.quora.com\/Amerikaner-und-Rechtspopulisten-behaupten-gerne-dass-in-Deutschland-keine-echte-Meinungsfreiheit-herrscht-Stimmt-das\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<strong>Diese Leute wie KRETZSCHMAR sind sehr sehr rar geworden<br \/>\n<\/strong>Es ist so widerlich und absto\u00dfend was in der Medienlandschaft f\u00fcr r\u00fcckgratlose Haltungsschleimer bezahlt werden. D verkommt immer mehr zur DDR. &#8230;<br \/>\n\u00dcberall #Nazisraus. Aber wo sind sie denn nur? \u00dcberall sollen Nazis rausgeworfen werden. Woher kommen pl\u00f6tzlich die vielen Nazis, die niedergeschlagen, rausgeworfen oder deportiert werden sollen? Eine fiebrige Aktion ausgehend von \u00f6ffentlich-rechtlichen Sendern greift um sich.\u201c<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/tichys-einblick\/ueberall-nazisraus-aber-wo-sind-sie-denn-nur\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/tichys-einblick\/ueberall-nazisraus-aber-wo-sind-sie-denn-nur\/<\/a><br \/>\n10.1.2019, Veronika<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Debatte um Meinungsfreiheit: Grenzen werden enger gezogen<\/strong><br \/>\nDeutschland diskutiert \u00fcber die Interview\u00e4u\u00dferungen des bekannten Handballers Stefan Kretzschmar. Dieser hatte behauptet, die Meinungsfreiheit in Deutschland sei erheblich eingeschr\u00e4nkt. Insbesondere das konservative Spektrum zeigte sich \u00fcber die Aussagen des eher links positionierten Sportlers erfreut, best\u00e4tigte es doch ihren schon seit langer Zeit vorhandenen Eindruck, dass bestimmte Meinungen eben doch etwas \u201egleicher\u201c seien. Wie nicht anders zu erwarten, musste sich Kretzschmar auf erhebliche Gegenreaktionen einstellen. Feministin und taz-Autorin Sibel Schick warf ihm sogar vor, einen \u201erechten Ausdruck\u201c wie \u201eMeinungsfreiheit\u201c zu benutzen \u2013 und best\u00e4tigte so ungewollt seine Aussagen.<br \/>\n&#8230; Indirekt geben die Medien zu, dass es eine Einengung der Meinungsfreiheit gab. In den letzten Jahren schreiben sie immer h\u00e4ufiger und immer gleichlautend, die AfD habe die \u201eGrenzen des Sagbaren\u201c verschoben. Nun impliziert die Zunahme an sagbaren Dingen aber, dass in der Vergangenheit bestimmte Dinge unsagbar \u2013 also eben nicht durch die Meinungsfreiheit gesch\u00fctzt \u2013 waren.<br \/>\n&#8230; Alles vom 16.1.2019 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/meinungen\/debatte-um-meinungsfreiheit-grenzen-werden-enger-gezogen\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/meinungen\/debatte-um-meinungsfreiheit-grenzen-werden-enger-gezogen\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<strong>Neben &#8222;Meinungsfreiheit&#8220; wird auch \u201eFreiheit\u201c zum rechten Begriff erkl\u00e4rt?<\/strong><br \/>\nDemn\u00e4chst wird \u201eFreiheit\u201c zum rechten Begriff erkl\u00e4rt. Dann wird auch ein \u201eanti-faschister Schuztwall\u201c erforderlich und wir singen wieder \u201edie Partei hat immer Recht\u201c. Ich habe die Gelassenheit diesen Mummenschanz hinzunehmen, dass diese Systeme an der Realit\u00e4t zerebrechen, Armes Deutschland nochmals zum Experimentierfeld\u201c zu werden\u202616.1.2019, Th,TO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>\u201eMeinungsfreiheit\u201c ist also ein \u201c rechter Ausdruck\u201c<br \/>\n<\/strong>den man gef\u00e4lligst nicht zu benutzen hat, wenn man nicht in Den Verdacht geraten will, selbst f\u00fcr \u201erechts\u201c gehalten zu werden. Wie gaga ist das denn?! Ich hab\u2018 zweimal lesen m\u00fcssen, um ganz sicher zu sein, dass ich die Dame von der taz richtig verstanden habe. Daraus folgere ich, dass nach Meinung dieser taz-Schreiberin die Meinungsfreiheit als solche auch \u201erechts\u201c ist und das Grundgesetz folglich ebenfalls. Und solche Leute geben in Deutschland mittlerweile den Ton an. Einfach unfassbar!<br \/>\n16.1.2019, A.I.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Rechts reagiert immer nur<\/strong><br \/>\nEs gibt im rechten und konservativen Meinungsspektrum inzwischen viele Beitr\u00e4ge dieser Art. Das Muster, nach dem sie ablaufen, entstehen, ist immer gleich: Konservative Autoren beschweren sich, erregen sich. Thematisieren linke Einschr\u00e4nkungen der Meinungsfreiheit, linke Politik, linke \u00c4u\u00dferung.<br \/>\nUnd etwas anderes ist auch immer gleich: Es ist immer die Linke, die vorlegt, angreift, einschr\u00e4nkt, wertet, zensiert. Rechts reagiert immer nur. Und ist stets von neuem erstaunt und zornig, was Links nun wieder aus seiner Wundert\u00fcte hervorgezaubert hat.<br \/>\nGenau dieses Muster mu\u00df durchbrochen werden. Es entsteht, weil Rechte und Konservative nicht so sein wollen, wie Linke. Sie wollen keine Gesellschaft mit Denkverboten, Meinungskorridoren, Haltungs- und Gesinnungshuberei.<br \/>\nUnd doch: Wer gewinnt? Wer regiert? Wer setzt sich durch? Hat Kretzschmar \u201egewonnen\u201c? Wollte er das \u00fcberhaupt?<br \/>\n.<br \/>\nKretsche ist beileibe kein Rechter, auch wenn er aus dem Osten kommt und t\u00e4towiert ist. Wirklich politisch war er nie, und wenn, dann eher auf eine diffuse Art links-sozialdemokratisch, wie es im Osten fr\u00fcher fast alle waren, die nicht bei den Nazis landeten, als Erbschaft der DDR und der stillen \u00dcberzeugung, der Sozialismus sei im Grunde doch das bessere System, wenn, tja das mit den Bananen und Ferienfliegern besser geklappt h\u00e4tte. Keine Sorge, das wird hier kein Ossi-Bashing, ich m\u00f6chte auf etwas anderes hinaus: Wie kann es sein, da\u00df ausgerechnet einer wie Kretsche, der 1998 keinerlei Probleme gehabt h\u00e4tte, die Toten Hosen oder eine Berliner Punkband auf seiner Geburtstagsparty spielen zu lassen, auf einmal als \u201erechts\u201c gilt?<br \/>\nAber klar erkennbar ist: Kretsche hat Angst genau davor. <strong><em>Wie so viele Deutsche heute hat er sehr viel mehr Angst, au\u00dferhalb des Mainstreams zu stehen<\/em><\/strong>, allein da drau\u00dfen nur noch mit der AfD, die ihre Hand br\u00fcderlich auf seine Schulter legt, als zu seiner Meinung zu stehen.<br \/>\nWas f\u00fcr mich n\u00e4mlich haften bleibt, ist sein eilfertiges Zur\u00fcckrudern, seine Richtigstellungen und Abschw\u00e4chungen hinterher. Nein, das war kein Spielen \u00fcber Bande, um zu zeigen, da\u00df er Recht hat. Mir ist klar, einer wie er lebt von Werbevertr\u00e4gen und seiner Rolle als B-Promi. Bevor er im Dschungelcamp endet oder auf der Nacktinsel, kann er noch ser\u00f6ser Geld verdienen, und sei es bei Let\u2019s Dance oder in Kochshows. Das wird ihm ein zorniger Anruf seines Agenten, dessen Mailbox ebenfalls von zornigen Anrufen von Werbekunden vollief, klargemacht haben. Kein Heckensch\u00fctze vom \u201eTagesspiegel\u201c oder \u201eSpiegel\u201c w\u00e4re notwendig gewesen. Gewonnen hat Links, der n\u00e4chste Sportler wird sich eher als schwuler Fu\u00dfballer beim FC T\u00fcrkiyemspor Oberhausen outen als gegen links anzuargumentieren.<br \/>\nSo l\u00e4uft es immer. Anschlie\u00dfend lesen wir dann Beitrage wie diese hier oder bei Broder (Achgut.com) oder bei Facebook, inklusive 184 Leserkommentare, die Merkel und die Gr\u00fcnen verdammen. Und so geht es weiter und weiter.<br \/>\n.<br \/>\nIch bin Vater. Was habe ich schon wenige Wochen nach der Geburt meines ersten Kindes gelernt: Kinder brauchen Grenzen. Es reicht nicht zu sagen, \u201eTill, also bitte werfe nicht immer deine Tasse vom Tisch\u201c (Till, zweieinhalb, kichert, strahlt, wirft zum 8. Mal Tasse vom Tisch, Mama hebt auf, Till\u2026) es bringt auch nichts, ihm zu erkl\u00e4ren, da\u00df auch Polyurethan ein brechbares Material ist und Till nicht aus einer kaputten Tasse trinken kann, das kann Till noch nicht mal aussprechen, sondern ein lautes: \u201eSchlu\u00df jetzt!!\u201c Till guckt entsetzt, weint, schaut hilfeheischend zu Mama. Und nun kommts: Wenn Mama ihn gleich schmust, tr\u00f6stet, pl\u00e4rrt er ein bi\u00dfchen, dann sieht er Papa, der nicht hinguckt, und Klack! Liegt die Tasse wieder auf dem Boden. Hihihi. Wer Kinder hat, wei\u00df, wie es l\u00e4uft. Fr\u00fcher, da bekamen Kinder eine Kopfnu\u00df oder was auf den Hintern, das machen wir heute nicht mehr. Aber wenigstens sollte auch Mama hier hart bleiben. Till w\u00fcrde noch lauter weinen, und wenn der Erfolg ausbliebe, in seinem kleinen Kopf abspeichern: Tasse runterwerfen = b\u00f6se, Till b\u00f6se = Mama und Papa b\u00f6se auf Till, Till = will liebgehabt werden, also: keine Tasse mehr runterwerfen. Nun wissen aber alle Eltern, da\u00df kein Papa und keine Mama \u201eb\u00f6se\u201c sein wollen, lieber will man mit seiner kleinen Maus knuddeln. Strenge und Konsequenz sind anstrengend und f\u00fcr den, der sie walten l\u00e4\u00dft, oft h\u00e4rter als f\u00fcr den, der ihr ausgesetzt ist. Das ist auch der Grund, warum unsere Kinder mit jeder Generation unertr\u00e4glicher werden \u2013 weil wir alle diese H\u00e4rte scheuen und Laschheit mit Zuneigung verwechseln.<br \/>\n.<br \/>\nZur\u00fcck zu Kretsche und dem linken Shitstorm. Wir sind Mama und Papa, und links ist der unartige Till, den wir liebhaben und der trotzdem nicht gehorchen will. Und dabei ist der gerade mal zweieinhalb, was wird erst kommen, wenn der mal ein pubertierender 14j\u00e4hriger ist. Geht dann noch was, was klein Till nicht gelernt hat? Wir scheuen die H\u00e4rte, die Strenge, die Standhaftigkeit, weil wir so konditioniert wurden, jede Auseinandersetzung zu meiden. Runde Tische, fairer Interessenausgleich, Stuhlkreise, kein Frontalunterricht mehr, alle sind gleichwertig und Partner usw. Es mu\u00df am Ende immer alles im Konsens enden.<br \/>\nUnd so sind diese steten Beitr\u00e4ge in konservativen Medien ein Flehen darum, doch endlich wieder akzeptiert und angenommen zu werden, wie \u201efr\u00fcher\u201c, als angeblich noch jeder jedem zuh\u00f6rte und seine Meinung zur Kenntnis nahm. Aber hallo: Hat Dieter Hildebrandt je \u201efair\u201c mit Helmut Kohl diskutiert? Wurde auf Strau\u00dfens Wahlkampfauftritten nun eine \u201eEierwurfgrenze\u201c abgesperrt, oder nicht? Fr\u00fcher war gar nichts besser, allenfalls gab es noch mehr Konservative als heute.<br \/>\nDie konservative H\u00e4lfte der Politik mu\u00df raus aus der Defensive. Sie mu\u00df die Agenden setzen. Sie mu\u00df h\u00e4rter werden. Den \u201eRespekt\u201c bekommt nicht der, der recht hat, sondern der das Blickduell als Sieger beendet. Kretsche hat schon nach 24 Stunden die Augen niedergeschlagen, den Kapuzenpulli hochgeklappt und ist still abgezogen. Guckst Du, Bruda. Meinen Respekt hat er auch nicht.<br \/>\n16.1.2019, Th. H., TO<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>Rechtfertigungsdruck und Bekenntniszwang als Zeichen fehlender Meinungsfreiheit<\/strong><br \/>\nMan muss andere Meinungen nicht akzeptieren oder unkommentiert lassen; auch das Recht zur freien Gegenrede geh\u00f6rt zur Meinungsfreiheit. Es kann aber nicht sein, dass etwa die Ablehnung von Gewalt gegen einen AfD-Politiker ausschlie\u00dflich mit dem Nachsatz akzeptabel ist, dass man die Ansichten von \u201eRechten\u201c oder gar \u201eNazis\u201c selbstverst\u00e4ndlich nicht teile oder die Absage an Gewalt mit dem Schlagwort \u201eNazis raus\u201c garniert, um zu insinuieren, dass es ja irgendwie schon doch auch den Richtigen getroffen habe oder zumindest in diesem Fall minder schwer wiege. Auch Rechtfertigungsdruck und Bekenntniszwang geh\u00f6ren zum Instrumentarium illiberalen Denkens und autorit\u00e4rer Systeme. Stefan Kretzschmar hat ganz Recht: Es muss auch m\u00f6glich sein, mit g\u00e4ngigen Slogans wie \u201eRefugees welcome\u201c oder \u201ewir sind bunt\u201c zu fremdeln, diese zu kritisieren oder in ihrer Plattheit gar abzulehnen<br \/>\n&#8230; Alles vom 17.1.2019 von Ralf Schuler bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/meinungen\/rechtfertigungsdruck-und-bekenntniszwang-unterduecken-meinungsfreiheit\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/meinungen\/rechtfertigungsdruck-und-bekenntniszwang-unterduecken-meinungsfreiheit\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<strong>Respekt vor der Meinung des anderen, auch wenn ich sie nicht mag? Das war einmal!<\/strong><br \/>\nDie Diskussion um Meinungsfreiheit nimmt wirre und abstruse Z\u00fcge an. Lieblingsargument: \u201eSie konnten doch sagen was Sie wollten! Wurden Sie daf\u00fcr etwa erschossen?! Sehen Sie: Das ist Meinungsfreiheit!\u201c Nun ja, der eine oder andere stolpert nach Auslebens seiner grundgesetzlich garantierten Meinungs- und Redefreiheit schon mal ungl\u00fccklich vor die F\u00fc\u00dfe von ein paar jungen M\u00e4nnern, Autos entz\u00fcnden sich spontan aus heiterem Himmel, aus H\u00e4userfassaden brechen mysteri\u00f6se Farbflecken hervor, Steine oder Einmachgl\u00e4ser mit Farbe fallen r\u00e4tselhafterweise durch Fenster, Knallfr\u00f6sche machen leise \u201epeng\u201c vor einem Parteilokal, Kinder werden von Schulen abgelehnt, Menschen werden aus ihrem Arbeitsverh\u00e4ltnis entfernt\u2026 usw\u2026. Es gibt sicherlich noch weitere Auspr\u00e4gungen dieser Form der \u201eMeinungsfreiheit\u201c.<br \/>\nUm es mal drastischer zu formulieren: Wenn ich mich als schwuler, transsexueller und bekennender Teufelsanbeter um einen Job bewerbe, dann darf man mich auf keinen Fall benachteiligen. Das verbietet das AGG und das ist \u2013 grunds\u00e4tzlich! \u2013 auch richtig so! Vertrete ich aber so \u201eradikale\u201c Positionen wie: \u201eNur Menschen, die in ihren Heimatl\u00e4ndern politisch verfolgt werden, die sowohl ihre Identit\u00e4t als auch den Umstand der Verfolgung beweisen k\u00f6nnen oder \u00fcber jeden vern\u00fcnftigen Zweifel hinaus glaubhaft machen k\u00f6nnen, haben Recht auf Asyl in der Bundesrepublik\u201c, dann muss ich damit rechnen, dass ich in Kneipen kein Bier mehr bekomme oder dass mein Arbeitgeber mich mit Entlassung bedroht. Meinungsfreiheit?! Respekt vor der Meinung des anderen, auch wenn ich sie nicht mag? Das war einmal!<br \/>\n17.1.2019, M.H.<\/p>\n<p><strong>Endet Meinungsfreieit erst im Gef\u00e4ngnis?<\/strong><br \/>\nFast kafkaesk ist, dass ausgerechnet die Diskussion um Kretzschmars Aussage, die massiven Vorw\u00fcrfe gegen ihn, der Versuch, ihn sofort in die rechtsradikale Ecke zu dr\u00e4ngen, seine hastige Abbitte, belegen, dass er Recht hatte. Und dass dieser offensichtliche Schluss von vielen ignoriert wird.<br \/>\nEs geh\u00f6rt einiges an Realit\u00e4ts-Resistenz dazu, um Kretzschmars Stimme in den Wind zu schlagen. Denn auch \u00fcber den Handballer hinaus gibt es Warnungen: \u201cMerkw\u00fcrdig ist es in Deutschland, dass normale politische \u00c4u\u00dferungen abqualifiziert werden mit Nazi-Vorw\u00fcrfen\u201c, schrieb etwa Bassam Tibi in der Basler Zeitung. \u201cEs geht darum, politische \u00dcberzeugungen der Mitte als illegitim im demokratischen Diskurs zu brandmarken.\u201d Jaques Schuster diagnostizierte in der \u201eWelt\u201c einen \u201cDrang\u2026, die Meinung des anderen nicht nur abzulehnen, sondern sie auszumerzen und ihn mit der Wucht eines Gro\u00dfinquisitors zu vertilgen, dem es bisher nicht gelang, die Ketzerei auszurotten.\u201d<br \/>\nDer Historiker Heinrich August Winkler schrieb im Juli 2018 in der \u201cWelt\u201d: \u201cDie deutsche Debattenkultur tr\u00e4gt leider immer noch Schlacken der absolutistischen Zeit. Es gibt auch eine Art von intellektuellem Absolutismus, die typisch ist f\u00fcr Staaten, die eine lange absolutistische Vergangenheit haben. In Deutschland gibt es (\u2026) noch immer Spuren der Parole: ,Und willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag\u2019 ich dir den Sch\u00e4del ein. Diese Art von politischer Debatte im Geiste der Religionskriege ist ein St\u00fcck der deutschen Pathologie.\u201d<br \/>\n&#8230;. Alles vom 15.1.2019 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/meinungen\/endet-meinungsfreiheit-erst-im-gefaengnis\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/meinungen\/endet-meinungsfreiheit-erst-im-gefaengnis\/<br \/>\n<\/a>.<\/p>\n<p>&#8222;Ihnen mit Argumenten zu widersprechen statt sie mit Tabuisierung und Stigmatisierung zu unterbinden.\u201c Diese Apparatschniks in den \u201eAltparteien\u201c haben keine Argumente \u2013 daher das oben beschriebene Verhalten. Kein Wunder also, dass die AfD jetzt vom VS beobachtet wird: Wof\u00fcr sonst wurde Maa\u00dfen \u201eentsorgt\u201c? Interessant ist die Stern Umfrage (s.u.) und auch der Kommentar!<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.stern.de\/sport\/stefan-kretzschmar\u2013die-reaktionen-geben-ihm-leider-recht-8530180.html\">https:\/\/www.stern.de\/sport\/stefan-kretzschmar\u2013die-reaktionen-geben-ihm-leider-recht-8530180.html<\/a><br \/>\n15..2019, J.F., TO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Denunzieren als Normalfall?<\/strong><br \/>\nDas Denunzieren eines Mitgliedes einer demokratisch gew\u00e4hlten Partei oder seiner Sympatiesanten ist in DL Normalit\u00e4t geworden, ja wird verlangt! Der der denunziert, wird gefeiert als aufrechter anst\u00e4ndiger B\u00fcrger. Ein Held mit Haltung, wo es doch gegen rechts geht. Die \u00dcbermacht dieser so denkende Menschen in diesem Land ist so gro\u00df, dass es keinen oder kaum Widerspruch gibt. Haltung und Gesinnung werden als gute Charaktereigenschaften verkauft, nat\u00fcrlich nur wenn beides voll zum Zeitgeist geh\u00f6rt also links bis linksextremistisch ist. Wer sich dem nicht beugt ist ein unanst\u00e4ndiger Mensch denn er geh\u00f6rt nicht zu den Anst\u00e4ndigen. Es gibt keine Debattenkultur, weil es keine Debatten gibt.<br \/>\n15.1.2019. H.P., TO<\/p>\n<p><strong>Die Reaktionen geben Kretzschmar leider recht<\/strong><br \/>\nIn einem Interview beklagte Stefan Kretzschmar, dass nur wenige Sportler sich trauen w\u00fcrden, ihre Meinung \u00f6ffentlich zu \u00e4u\u00dfern &#8211; aus Angst vor einem Shitstorm. Prompt endet der Handball-Star selbst am virtuellen Pranger. Seine Kritiker geben ihm dadurch unfreiwillig recht. &#8230;.<br \/>\n&#8222;Warum ist es so schwer, seine Meinung zu sagen?, wollten die Journalisten von dem Handball-Star wissen, der fr\u00fcher mal als &#8222;Berliner Schnauze&#8220; galt. Und der 218-malige Nationalspieler wusste eine Antwort: &#8222;F\u00fcr jeden Kommentar bekommst du eins auf die Fresse. Wenn du eine polarisierende Meinung hast, finden die 50 Prozent schei\u00dfe. F\u00fcr alles, was dich von der Masse abhebt, erntest du einen Shitstorm. Dem setzt sich kein Profisportler aus. Alle gehen ihren gem\u00fctlichen Weg, keiner streckt den Kopf h\u00f6her heraus, als er muss. Das w\u00fcrde ich genauso tun&#8220;, gab Kretzschmar zu. &#8222;Welcher Sportler \u00e4u\u00dfert sich denn heute noch politisch? Es sei denn, es ist die Mainstream-Meinung, mit der man nichts falsch machen kann. Eine gesellschafts- oder regierungskritische Meinung darf man in diesem Land nicht mehr haben. Wir Sportler haben in Deutschland eine Meinungsfreiheit, f\u00fcr die man nicht in den Knast kommt. Wir haben aber keine Meinungsfreiheit im eigentlichen Sinne. Wir m\u00fcssen immer mit Repressalien von unserem Arbeitgeber oder von Werbepartnern rechnen. Deswegen \u00e4u\u00dfert sich heute keiner mehr kritisch.&#8220;<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDabei hatte sich Kretzschmar noch M\u00fche gegeben, zu konkretisieren, inwieweit er die Meinungsfreiheit eingeschr\u00e4nkt sieht &#8211; und das eben nicht durch den deutschen Staat, der Kritiker in Gef\u00e4ngnisse werfen w\u00fcrde, sondern durch die Angst, ins Kreuzfeuer einer w\u00fctenden Netzgemeinde zu geraten. Und seine Angst war berechtigt. In den sozialen Medien wird Kretzschmar nun als Nazi, Verschw\u00f6rungstheoretiker oder Dummkopf verunglimpft.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nJa, Kretzschmar wird in Deutschland f\u00fcr eine Meinungs\u00e4u\u00dferung nicht in den Knast gesperrt. Aber wenn er dieses Mal erst zwei und drei Mal dar\u00fcber nachdenken musste, ob er seine Meinung \u00e4u\u00dfert und schlie\u00dflich den Mut dazu aufgebracht hat, wird er das n\u00e4chste Mal vielleicht lieber schweigen. &#8222;Der schlaueste Weg, Menschen passiv und folgsam zu halten, ist, das Spektrum akzeptierter Meinungen strikt zu limitieren, aber innerhalb dieses Spektrums sehr lebhafte Debatten zu erlauben&#8220; schrieb der Sprachwissenschaftler Noam Chomsky bereits 1998. Die Einschr\u00e4nkung der Meinungsfreiheit beginnt eben nicht erst hinter Gittern, sondern in den K\u00f6pfen.<\/p>\n<p>Schweigespirale nennt man in der Kommunikationswissenschaft dieses Ph\u00e4nomen. Dieser Theorie nach h\u00e4ngt die Bereitschaft vieler Menschen, sich \u00f6ffentlich zu ihrer Meinung zu bekennen, von der Einsch\u00e4tzung des allgemeinen Meinungsklimas ab. Entspricht die eigene Meinung nicht der als vorherrschend empfundenen, so tendiert man dazu, seine eigenen Ansichten f\u00fcr sich zu behalten. Eine Isolationsfurcht, die die meisten Menschen empfinden, ist der Grund hierf\u00fcr &#8211; ob bewusst oder unbewusst.<br \/>\nNicht alle wollen Beschimpfungen, Verunglimpfungen und Hass in Kauf nehmen. Und somit bekommt die Meinungs\u00e4u\u00dferung einen Preis, auch wenn dieser Preis nicht die eigene Freiheit oder Unversehrtheit ist. Einen Preis, den Kretzschmar nun zahlen muss<br \/>\n&#8230; Alles vom 15.1.2019 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.stern.de\/sport\/stefan-kretzschmar\u2013die-reaktionen-geben-ihm-leider-recht-8530180.html\">https:\/\/www.stern.de\/sport\/stefan-kretzschmar\u2013die-reaktionen-geben-ihm-leider-recht-8530180.html<\/a><br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der fr\u00fchere Handball-Nationalspieler Stefan Kretzschmar hat sich im Interview mit T-Online erstaunlich offen zum Thema Meinungsfreiheit\u00a0und\u00a0Gesellschaftskritik in Deutschland ge\u00e4u\u00dfert. Hier ein Ausschnitt: &#8222;Wie w\u00fcrden Sie denn heute die Situation eines Profisportlers in der \u00d6ffentlichkeit beschreiben? 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