{"id":69425,"date":"2018-12-09T19:00:11","date_gmt":"2018-12-09T18:00:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=69425"},"modified":"2018-12-12T19:04:51","modified_gmt":"2018-12-12T18:04:51","slug":"cdu-unter-akk-weiter-so","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/cdu-unter-akk-weiter-so\/","title":{"rendered":"CDU unter AKK: Weiter so"},"content":{"rendered":"<p><em>&#8222;Wenn unser <a title=\"Werte\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/werte\/\">Wertesystem<\/a> Standard \u00fcberall in der <a title=\"EineWelt\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/einewelt\/\">Welt<\/a> sein <a title=\"Gesinnungsdiktatur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/gesinnungsdiktatur\/\">soll<\/a>, geht das nur mit starkem <a title=\"Deutsche-Kultur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutsche-kultur\/\">Deutschland <\/a>und starkem <a title=\"Europa\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/europa\/\">Europa<\/a>. Das ist die Verantwortung, die \u00fcber die <a title=\"CDU\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/partei\/cdu\/\">CDU<\/a> hinaus reicht&#8220;<\/em> &#8211; so Annegret Kramp-Karrenbauer am 7.12.2018 in der Rede auf dem Parteitag in <a title=\"G20-Gewalt: Polizei CH besser\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/g20-gewalt-polizei-ch-besser\/\">Hamburg<\/a> kurz\u00a0 vor ihrer Wahl zur neuen CDU-Parteivorsitzenden. Bitte lesen Sie diese Aussage doch mehrmals durch.<br \/>\n.<br \/>\n<!--more--><a title=\"Gutmenschen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/gutmenschen\/\">Utopie<\/a> oder <a title=\"Groessenwahn\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/groessenwahn\/\">Gr\u00f6\u00dfenwahn<\/a>? Oder beides? In Wirklichkeit bedeutet diese Aussage von AKK, den Standard der Welt nach Deutschland zu importieren (die Gr\u00fcnen wissen das bereits). Da erscheint es angebracht, sich die Realit\u00e4t vom gro\u00dfen Deutschland und vom kleinen <a title=\"Afrika\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/afrika\/\">Afrika<\/a> nochmals bildlich in die Erinnerung zu rufen:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/afrika\/afrika-d-us-cn-ind\/\" rel=\"attachment wp-att-68933\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-68933\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/afrika-D-US-CN-IND.jpg\" alt=\"afrika-D--US-CN-IND\" width=\"498\" height=\"633\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/afrika-D-US-CN-IND.jpg 498w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/afrika-D-US-CN-IND-141x180.jpg 141w\" sizes=\"auto, (max-width: 498px) 100vw, 498px\" \/><br \/>\n<\/a><\/p>\n<p>Gegen\u00fcber dem kleinen, aber\u00a0<a title=\"Groessenwahn\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/groessenwahn\/\">gr\u00f6\u00dfenwahnsinnigen<\/a>\u00a0Deutschland (oben blau) ist Afrika gro\u00df:<br \/>\nDie USA (gr\u00fcn), Indien (orange) und China (gelb) passen bequem in diesen riesigen Kontinent<br \/>\nrein und dann bleibt noch viel Platz.\u00a0Dieses Bild ist kein Fake, sondern wahr: Schauen Sie nach unter\u00a0<a href=\"https:\/\/www.thetruesize.com\/\">https:\/\/www.thetruesize.com<\/a><\/p>\n<p>.<br \/>\nDie Wahl von Annegret Kramp-Karrenbauer zur neuen CDU-Chefin hat f\u00fcr Entt\u00e4uschung im <a title=\"Industrie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/\">Wirtschaftslager<\/a> gesorgt. <em><strong>\u201eDie CDU igelt sich so in die lauwarme Weiter-so-Blase ein\u201c<\/strong><\/em>, sagte der Unternehmer <a title=\"Geothermie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/geothermie\/\">Martin Herrenknecht<\/a>\u00a0 aus Lahr im Schwarzwald dem \u201eHandelsblatt\u201c. Mit der Niederlage von Friedrich Merz h\u00e4tten die Delegierten auf dem Hamburger CDU-Parteitag \u201egegen Erneuerung und mutige Zukunftsprogrammatik gestimmt\u201c. Als Konsequenz will der Vorstandsvorsitzende der Herrenknecht AG seine CDU-Parteimitgliedschaft ruhen lassen. \u201eIch bin raus\u201c, sagte er. Auch der Unternehmer J\u00fcrgen Heraeus ist entt\u00e4uscht. \u201eWie zu bef\u00fcrchten war, haben sich die CDU-Delegierten, wenn auch mit sehr knapper Mehrheit, f\u00fcr das Weiter-so entschieden\u201c, sagte er dem \u201eHandelsblatt\u201c. Merz h\u00e4tte der Partei \u201emehr frische Luft unter die Fl\u00fcgel gebracht\u201c. Ulrich Bettermann, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der OBO Bettermann Holding, sprach von einem \u201eschlechten Tag f\u00fcr Deutschland\u201c. Merz w\u00e4re \u201eeine M\u00f6glichkeit des Aufbruchs gewesen\u201c, sagte er.<br \/>\nMit der Abwahl von Merz hat der <a title=\"Konservativ\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/konservativ\/\">konservative<\/a>\u00a0Teil der CDU verloren. Viele freuen sich \u00fcber die Wahl von AKK: Die AfD. Aber auch die Gr\u00fcnen und die von ihnen dominierten Medien. <em>&#8222;Die Linksintellektuellen haben sich von Kritikern der Macht (68er) zu ihren Steigb\u00fcgelhaltern zur\u00fcckentwickelt &#8222;<\/em> (Norbert Bolz). Dies hat Merkel erkannt und die CDU seit 2002 nach links ger\u00fcckt. Nun &#8222;weiter so&#8220;.<br \/>\nAKK ist zu w\u00fcnschen, dass es ihr gelingt, die gespaltene CDU zu einen.<br \/>\n9.12.2018<\/p>\n<p><strong>Eine CDU-Erneuerung kann nur von unten kommen<\/strong><br \/>\nDer vermeintliche Retter Friedrich Merz hat eine sehr gute Rede gehalten und nach seiner knappen Niederlage zu erkennen gegeben, dass er nicht daran denkt, in der Partei f\u00fcr seine Positionen zu k\u00e4mpfen. Er hat damit deutlich gemacht, dass es ihm nur um seinen pers\u00f6nlichen Ehrgeiz ging, Kanzler zu werden, nicht um die notwendigen Ver\u00e4nderungen, die unser Land dringend braucht. Gut so! \u201eUns aus dem Elend zu erl\u00f6sen, k\u00f6nnen wir nur selber tun\u201c, wusste schon die Internationale. Warum soll man nicht von den Linken siegen lernen? Die Voraussetzungen daf\u00fcr sind gut, das hat dieser Parteitag gezeigt. Das deutliche Signal, das der neu gew\u00e4hlte Vorstand besser ernst nehmen sollte, ist, dass fast die H\u00e4lfte der Parteitagsdelegierten mit dem Merkel-Kurs brechen wollte. An der Basis ist der Prozentsatz noch h\u00f6her. Diese Botschaft muss verbreitet werden! Es gibt keinen Grund zur Resignation! Wer geglaubt hat, in einem Sprint den Merkelismus beiseite fegen zu k\u00f6nnen, hat sich Illusionen gemacht. Achtzehn bleierne Jahre, die unsere Partei bis zur Unkenntlichkeit deformiert und einen arroganten Funktion\u00e4rs-Filz hervorgebracht haben, sind nicht einfach zu \u00fcberwinden. Es ist ein Marathonlauf, aber ein gro\u00dfer Teil der Strecke ist schon bew\u00e4ltigt. Die Nicht-Wahl von Merz hat verhindert, dass man sich wieder auf einen \u201eRetter\u201c verl\u00e4sst. Nun ist klar, dass die dringend notwendige Erneuerung von unten kommen muss.<br \/>\n&#8230;. Alles von Vera Lengsfeld vom 8.12.2018 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/vera-lengsfeld.de\/2018\/12\/08\/die-erneuerung-kann-nur-von-unten-kommen\/#more-3865\">https:\/\/vera-lengsfeld.de\/2018\/12\/08\/die-erneuerung-kann-nur-von-unten-kommen\/#more-3865<br \/>\n<\/a>\u00a0.<br \/>\n<strong>Merkels Scheitern: Alle Regierungsziele seit 2002 verfehlt<\/strong><br \/>\nZu den herausragenden Merkmalen der Regentschaft Angela Merkels geh\u00f6rt es, dass am Ende ihrer Zeit in fast allen politischen und gesellschaftlichen Bereichen das exakte Gegenteil dessen, was sie als ihre Regierungsziele st\u00e4ndig im Mund f\u00fchrte, eingetreten ist.<br \/>\n&#8211; Statt Multilateralismus erleben wir die Wiederauferstehung nationaler Alleing\u00e4nge.<br \/>\n&#8211; Statt Universalismus erleben wir eine Welle an Partikularismus, die noch lange nicht ihren h\u00f6chsten Punkt erreicht hat.<br \/>\n&#8211; Statt der Einheit Europas erleben wir eine tiefe Spaltung, die zu einer Abkehr der Briten vom Kontinent gef\u00fchrt hat.<br \/>\n&#8211; Statt einer ruhigen Vorbildfunktion der Deutschen in Umweltfragen erleben wir ein energie- und umweltpolitisches Scheitern, das man nun meint, nur durch Dieselfahrverbote noch aufhalten zu k\u00f6nnen.<br \/>\n&#8211; Statt die Ursachen der V\u00f6lkerwanderung zu bek\u00e4mpfen, erleben wir die Bek\u00e4mpfung der Gegner der ungeregelten V\u00f6lkerwanderung.<br \/>\n&#8211; Statt den demokratischen Zusammenhalt zu f\u00f6rdern, erhalten gesinnungsschn\u00fcffelnde Initiativen wie die Amadeu Antonio Stiftung regierungsoffizielle Aufgaben zugeteilt, und der gewaltbereite Schwarze Block hat sich zur Kanzlerinnen-Schutzstaffel gemausert.<br \/>\n&#8211; Statt einer selbstbewussten CDU, die um das gro\u00dfe Potenzial pragmatisch-konservativer W\u00e4hlerschichten buhlt, erleben wir eine Regierungspartei, die seit Merkels Macht\u00fcbernahme 2005, 2009 und 2017 die jeweils historisch schlechtesten Wahlergebnisse ihrer Geschichte eingefahren hat und sich nun damit zufrieden gibt, als Ein\u00e4ugige unter allen anderen blinden Parteien noch die Sehende zu sein.<br \/>\nDieses Tableau des Merkelschen Scheiterns ist umso faszinierender, als dass die Kanzlerin noch immer der Nimbus des Vorbildlichen, Unersetzlichen und Erfolgsverw\u00f6hnten umweht. Eine der tragenden S\u00e4ulen dieser merkw\u00fcrdig deutschen Nibelungentreue bis zum bitteren Ende sind die deutschen Medienschaffenden. Seit Jahrzehnten bekannt daf\u00fcr, stramm links zu sein und eine 65-prozentige rot-gr\u00fcne Parteienpr\u00e4ferenz zu haben, haben sie sich trotzdem von einer CDU-Politikerin geschickt bei der asymmetrischen W\u00e4hlermobilisierung instrumentalisieren lassen.<br \/>\n&#8230; Alles von Markus Vahlefeld vom 8.12.2018 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/verwirre_und_herrsche\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/verwirre_und_herrsche<\/a><\/p>\n<p><strong>Wahl von AKK hat den links-gr\u00fcnen Fl\u00fcgel der CDU gest\u00e4rkt<\/strong><br \/>\nDas Wahlergebnis zum Parteivorsitz der CDU hat den links-gr\u00fcnen Fl\u00fcgel der CDU gest\u00e4rkt. Aber es ist ein Pyrrhus-Sieg der Doppel-Merkel-Anh\u00e4nger.<br \/>\n1. Die neue Hoffnungstr\u00e4gerin AKK wird bei der Europa-Wahl und den Landtagswahlen (2019) im Osten nicht re\u00fcssieren.<br \/>\n2. Die CDU hatte eine Chance der Erneuerung. Sie hat diese ausgeschlagen und AKK hat nicht das Profil einer Erneuerin. Sie ist die Doppel-Merkel.<br \/>\n3. F\u00fcr Deutschland ist das ein \u00e4u\u00dferst schlechtes Wahlergebnis. Denn unsere Wirtschaft, die unser lange \u00fcber Wasser gehalten hat, versinkt im Politik-Morast links-gr\u00fcner Ideologen.<br \/>\n4. F\u00fcr die AfD ist es das denkbar beste Ergebnis. Mit der Doppel-Merkel an der Spitze der CDU werden sich weitere CDU-Anh\u00e4nger der AfD zuwenden.<br \/>\n5. F\u00fcr die etablierten Parteien bedeutet das Wahlergebnis, dass sich die letzte Volkspartei selbst aufgegeben hat. Die weitere Parteienfragmentierung dient der AfD. Die AfD hat nun die Chance, st\u00e4rkste Partei in Deutschland zu werden.<br \/>\nAus dieser Perspektive erwachsen f\u00fcr Deutschland neue Chancen.<br \/>\n8.12.2018, Heinrich Niklaus, AO<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Friedrich Merz: &#8222;Agenda f\u00fcr die Flei\u00dfigen&#8220;<\/strong><br \/>\nFriedrich Merz, der im Wahlkampf viele Fehler machte, hat gestern eine klar marktwirtschaftliche Rede gehalten. Tosenden Applaus erhielt er, als eine <strong><em>\u201eAgenda f\u00fcr die Flei\u00dfigen<\/em><\/strong>\u201c proklamierte und erkl\u00e4rte, er wolle eine Politik f\u00fcr jene Menschen machen, die nicht zuerst nach dem Staat rufen, sondern die an die Politik nur eine Bitte h\u00e4tten:<em><strong> \u201eLasst uns in Ruhe arbeiten.\u201c<\/strong><\/em> &#8230;.<br \/>\nMerz hat eine k\u00e4mpferische Rede gehalten. F\u00fcr Marktwirtschaft. F\u00fcr den Nationalstaat. Gegen die Gr\u00fcnen. Die Wahl hat gezeigt: In der CDU, die unter Merkel als zu 100% vergr\u00fcnte und sozialdemokratisierte Partei erschien, gibt es viele, denen diese Entwicklung ganz und gar nicht passt. In der Merkel-Zeit, als Opportunisten wie Peter Altmaier und unf\u00e4hige Merkel-Sch\u00f6nredner wie Ursula von der Leyen die Szene beherrschten, war dieser Teil der Union \u00fcberhaupt nicht mehr wahrnehmbar. Aber der Parteitag hat gezeigt: Es gibt sie nach wie vor.<br \/>\nGestern hat Merz knapp verloren. Und man muss bef\u00fcrchten, dass er nicht an Bord bleibt und in der CDU nicht weiter f\u00fcr seine Positionen k\u00e4mpft. Das w\u00e4re schade. Denn schon eines kann man jetzt vorhersagen: AKK wird zusammen mit der Kanzlerin Merkel die Union weiter vor die Wand fahren. Sie wird zwar versuchen, den starken Merz-Spahn-Fl\u00fcgel einzubinden, aber sie selbst steht f\u00fcr die Fortsetzung des Merkel-Kurses. Die linke taz titelt richtig: \u201eMerkels letzter Sieg\u201c.<br \/>\n&#8230;. Alles von Rainer Zitelmann vom 9.12.2018 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.theeuropean.de\/rainer-zitelmann\/15143-cdu-vorstandswahl\">https:\/\/www.theeuropean.de\/rainer-zitelmann\/15143-cdu-vorstandswahl<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Wenn unser Wertesystem Standard \u00fcberall in der Welt sein soll, geht das nur mit starkem Deutschland und starkem Europa. 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