{"id":69386,"date":"2018-12-06T11:17:10","date_gmt":"2018-12-06T10:17:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=69386"},"modified":"2018-12-12T19:06:31","modified_gmt":"2018-12-12T18:06:31","slug":"gilets-jaunes-in-f-schweigen-d","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/gilets-jaunes-in-f-schweigen-d\/","title":{"rendered":"Gilets jaunes in F &#8211; Schweigen D"},"content":{"rendered":"<p>Es mutet fast surreal an: In <a title=\"Integration in Frankreich und D\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/integration-in-frankreich-und-d\/\">Frankreich<\/a> verw\u00fcsten die <a title=\"Demonstrationsrecht\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/buergerinitiativen\/demonstrationsrecht\/\">Proteste<\/a> der Gelbwesten den <a title=\"Oeffentlicher-Raum\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/oeffentlicher-raum\/\">\u00f6ffentlichen Raum<\/a> derart da\u00df viele an die Revolution des 14. Juillet erinnern. \u00dcber 2\/3 der <a title=\"France\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/france\/\">Franzosen<\/a> unterst\u00fctzen die &#8222;Gilets jaunes&#8220;: &#8222;72% des Fran\u00e7ais soutiennent le mouvement malgr\u00e9 les violences&#8220;. Und die <a title=\"Mainstream\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/mainstream\/\">deutschen Medien<\/a> schweigen (BZ von heute kein Wort zu F), <a title=\"Medienvielfalt\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/medienvielfalt\/\">verharmlosen<\/a> oder <a title=\"Journalismus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/journalismus\/\">verdrehen<\/a>:<br \/>\n.<br \/>\n<!--more-->&#8222;In Frankreich sind die <a title=\"Rechts\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/rechts\/\">Rechtsextremisten<\/a> am Werk&#8220; (so l\u00fcgt\u00a0<a title=\"Links\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/links\/\">Linken<\/a>-Chef Riexinger in der Welt) &#8211; da fehlt nur noch der Hinweis, dass die AfD f\u00fcr die Krawalle jenseits des Rheins verantwortlich sei. Nein, die Gelbwesten lassen sich nicht ins &#8222;<a title=\"Links rechts schaukelnder Kahn\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/links-rechts-schaukelnder-kahn\/\">Links-rechts<\/a>&#8220; -Schema einordnen: Ausl\u00f6ser waren die steigenden Benzinpreise &#8211; in Frankreich als Fl\u00e4chenstaat ist man auf den Pkw angewiesen. Doch die Ursachen liegen viel tiefer:<br \/>\nDie verhafteten M\u00e4nner sind nicht vorbestraft, haben eine Ausbildung und ein regelm\u00e4ssiges Einkommen, unbefristete Arbeitsvertr\u00e4ge. Aber sie klagen \u00fcber die Steuerlast, \u00fcber Abgaben, \u00fcber Schulden oder die B\u00fcrde, als Alleinverdiener f\u00fcr drei Kinder aus zwei Beziehungen und eine kranke Mutter aufzukommen. Lebenspartnerinnen und \u00e4ltere Kinder sind oft arbeitslos. Es machen alle Franzosen mit bei den Gelbwesten, die Probleme haben mit Arbeitslosigkeit, Steuer-\/Abgabenbelastung, Bevormundung (in F betr\u00e4gt die Staatsquotei 56,5% gegen\u00fcber D mit 43,9%) und Migration. Und das sind viele.<\/p>\n<p><em>Frankreich ist gespalten: Metropolregion Paris einerseits und das weite Land (Peripherie) andererseits<\/em><br \/>\nAusl\u00f6ser der Unruhen war sicher die Erh\u00f6hung der Dieselsteuer. Aber es geht um viel mehr: Frankreich ist gespalten zwischen Metropolregionen (Paris, dann lange nichts, und dann auch Lyon, Marseille, Bordeaux, &#8230;) und dem flachen Land. Die Zentralisierung verst\u00e4rkt diese Spaltung: TGVs gibt es nur von\/nach Paris. \u00d6PNV nur im Speckg\u00fcrtel um Paris. das \u00fcbrige Land (Perpherie) ist abgeh\u00e4ngt und r\u00fcckst\u00e4ndig.<br \/>\nBeispiel: Versuchen Sie mal, von Dijon nach Poitiers zu fahren, also von Ost nach West: Keine Zugverbindung, miese Stra\u00dfen. Um Paris leben die Globalisierungsgwinner, die genug Geld und Zeit \u00fcbrig haben, sich um den Klimawandel zu echauffieren. Die in der Peripherie, auf dem flachen Land, lebenden Franzosen hingegen k\u00e4mpfen bei steigender Abgabenlast ums \u00dcberleben, f\u00fchlen sich als Abgeh\u00e4ngte, als Verlierer und sie artikulieren sich nun \u00fcber die Gelbwesten &#8211; jenseits von rechts\/links, von arbeitslos\/mit Job, von Mittelstand\/Prekariat.<\/p>\n<p>Ich war am vergangenen Wochenende in Mulhouse (45 min von Freiburg) und habe mit\u00a0vielen\u00a0&#8222;Gilets Jaunes&#8220; gesprochen &#8211; erschreckend und be\u00e4ngstigend, was man da ehrlicherweise zu h\u00f6ren bekommt. Ein Tip: Fahren Sie am kommenden Wochenende 8.\/9.12.2018 einfach mal \u00fcber die Grenze, ins <a title=\"Elsass\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/elsass\/\">Elsa\u00df<\/a>, nach <a title=\"Colmar-Freiburg\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/colmar-freiburg\/\">Colmar<\/a>, Mulhouse, Strasbourg, Haguenau und sprechen Sie mit den Franzosen bzw. Els\u00e4ssern. Sie werden staunen, was die Realit\u00e4t bietet. Und dann lesen Sie am Montag drauf in der deutschen Presse, was sich im demonstrierenden Frankreich tags zuvor abgespielt h\u00e4tte\u00a0(Konjunktiv) &#8211; zwei Welten, irreal oder surreal, oder einfach nur medial?<br \/>\n6.12.2018<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.francetvinfo.fr\/economie\/transports\/gilets-jaunes\/gilets-jaunes-72-des-francais-soutiennent-le-mouvement-malgre-les-violences-selon-un-sondage_3082487.htm\">https:\/\/www.francetvinfo.fr\/economie\/transports\/gilets-jaunes\/gilets-jaunes-72-des-francais-soutiennent-le-mouvement-malgre-les-violences-selon-un-sondage_3082487.htm<\/a>l<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Die \u00abWut des hart arbeitenden Frankreichs\u00bb<\/strong><br \/>\nEmmanuel Macron steht vor der gr\u00f6ssten Herausforderung seiner bisherigen Amtszeit. Die Steuerrevolte der \u00abgilets jaunes\u00bb im ganzen Land geniesst immer noch die Unterst\u00fctzung von 70 Prozent der Bev\u00f6lkerung. Sie signalisiert das Aufbegehren eines Grossteils des Mittelstands gegen den Pr\u00e4sidenten Frankreichs und seine Regierung. Mit Strassenblockaden, Protesten und Krawallen verschafft sich eine offenbar lange aufgestaute Wut Luft. Die Orgie der Zerst\u00f6rungen namentlich in Paris \u00f6ffnet allerdings den Blick in Abgr\u00fcnde des kollektiven Unterbewussten, die erschrecken m\u00fcssen. Die Gewaltbereitschaft von Tausenden von Krawallmachern \u00fcbertrifft alles, was man in den letzten Jahren in Frankreich gesehen hat. Die franz\u00f6sische Gesellschaft ist aus den Fugen.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDie Bewegung der Gelbwesten ist an den R\u00e4ndern der grossen Agglomerationen und auf dem Land entstanden, innert k\u00fcrzester Zeit ist sie \u00abvon unten\u00bb gewachsen, aus der Bev\u00f6lkerung der vom Staat eher vernachl\u00e4ssigten Zonen. Sie brauchte kein Organisationskomitee und keine Statuten, sie formierte sich spontan im Internet, in den sozialen Netzwerken. &#8230;<br \/>\nEs sei die \u00abWut des hart arbeitenden Frankreichs\u00bb, die sich auf der Strasse entlade, hat Premierminister Philippe anerkannt. Die Leute wollen offenkundig nicht mehr Steuern zahlen. &#8230; Ein Hauptproblem ist allerdings, dass es aufseiten der Gelbwesten keine legitimierten Gespr\u00e4chspartner gibt. Die Protestbewegung will weiterhin ohne Chefs und Strukturen auskommen. &#8230; Alles vom 4.12.2018 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/gegen-macron-und-gegen-paris-die-gelbwesten-sind-schwer-zu-baendigen-ld.1441988\">https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/gegen-macron-und-gegen-paris-die-gelbwesten-sind-schwer-zu-baendigen-ld.1441988<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/krawallmacher-und-unschuldslaemmer-wer-hat-eigentlich-gewuetet-in-paris-ld.1441969\">https:\/\/www.nzz.ch\/international\/krawallmacher-und-unschuldslaemmer-wer-hat-eigentlich-gewuetet-in-paris-ld.1441969<\/a><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Gilets jaunes\u201c: Aufstand f\u00fcr mehr demokratische Teilhabe<\/strong><br \/>\nDie Kluft zwischen Metropolen und dem flachen Land<br \/>\nDie Bewegung der \u201eGilets jaunes\u201c f\u00f6rdert eine tiefe Kluft zu Tage, die bisher nur wenigen Geographen (und Soziologen) bewusst war, n\u00e4mlich die zwischen florierenden Metropolen (vor allem Paris nebst Speckg\u00fcrtel), in denen die kosmopolitische, \u00f6koliberale obere Mittelschicht lebt, die mehrheitlich Macron gew\u00e4hlt hat, und den darunter liegenden Kategorien der Mittelschicht (knapp zwei Drittel der Bewohner), die an der Peripherie, in mittleren und Kleinst\u00e4dten oder im l\u00e4ndlichen Raum leben und f\u00fcr die Fragen wie verf\u00fcgbares Einkommen und Arbeit oberste Priorit\u00e4t haben.<\/p>\n<p>Diese Kluft ist nicht neu, sie kennzeichnete schon das Frankreich der unmittelbaren Nachkriegszeit. Nun nimmt sich Christophe Guilluy dieser Problematik an. Er fokussiert sich mehr auf die soziale Komponente eines <strong><em>Frankreichs der zwei Geschwindigkeiten<\/em><\/strong> und kommt zu dem Schluss, dass <strong><em>im \u201eperiph\u00e4ren Frankreich\u201c, also au\u00dferhalb von Paris und den wenigen Gro\u00dfst\u00e4dten<\/em><\/strong>, ein neues Klassenbewusstsein entsteht: das des \u201eeinfachen Volkes\u201c (\u201eclasses populaires\u201c), das au\u00dferhalb des Geschehens lebt und sich demnach zugleich als Verlierer der Globalisierung sieht.<br \/>\n&#8230; Alles vom 6.12.2018 von Isabelle Bourgeois bite lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/kolumnen\/aus-aller-welt\/gilets-jaunes-aufstand-fuer-mehr-demokratische-teilhabe\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/kolumnen\/aus-aller-welt\/gilets-jaunes-aufstand-fuer-mehr-demokratische-teilhabe\/<br \/>\n<\/a>\u00a0.<br \/>\n<em>Dieser Beitrag von Isabelle Bourgeois wurde mit Genehmigung der Autorin von der deutsch-franz\u00f6sischen Diskusssionsplattform Tandem-Europe \u00fcbernommen. Isabelle Bourgeois ist eine franz\u00f6sische Deutschland-Expertin und hat mehrfach f\u00fcr TE \u00fcber Frankreich berichtet.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tandem-europe.eu\/de\/home\">https:\/\/www.tandem-europe.eu\/de\/home<\/a><\/em><\/p>\n<p>.<br \/>\n<strong>HIER NENNT MAN ES GEWALTAUSSCHREITUNGEN<\/strong>, i<br \/>\nIn Frankreich hat es eher Volksfestcharakter. W\u00e4hrend der deutsche Sch(l)afmichel geduldig und lethargisch all die politischen Fehlerkaskaden der Verantwortlichen hierzulande hinnehmen tun die franz\u00f6sischen B\u00fcrger das, was sie immer gern tun, wenn sie der Unmut packt: sie gehen auf die Stra\u00dfe, und zwar mit Leidenschaft. Obwohl es hier bei uns weit mehr Gr\u00fcnde g\u00e4be, \u00f6ffentlich auf den Putz zu hauen l\u00e4sst der d\u2026.e deutsche Michel sich alles mehr oder weniger gefallen. Getreu einem Ausspruch von Heinrich Heine (der eine profunde Kenntnis beider Kulturen hatte): \u201eDer 10-te Teil dessen was die Deutschen erduldeten h\u00e4tte in Frankreich zu 36 Revolutionen gef\u00fchrt.\u201c Der Deutsche vergr\u00e4bt sich in seiner Arbeit und Familie, denkt das erreicht ihn alles nicht. Bis sie ihm seine Firma zumachen, weil der Autoabsatz durch eine hirnrissig-mutwillige Dieseldiskussion einbricht. Er geht auch nicht gegen den Migrationspakt auf die Stra\u00dfe, bis er oder ein Familienmitglied selbst betroffen ist. Bis Kinder von ihm an der Nadel h\u00e4ngen, vergewaltigt oder Opfer eine Ebola-Epidemie wurden, intensivmedizinisch betreut werden m\u00fcssen weil sie sich mit einem eingeschleppten antiobiotakaresistenten Keim infiziert haben. Die Franzosen sind da anders, die wehren sich.<br \/>\n6.12.2018, H.C., TO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Zuerst F, dann D<\/strong><br \/>\nMachtmonopol einer technokratischen und privilegierten Pariser Elite\u2026 Wut gegen eine ihnen von oben verordnete Gesellschaftsver\u00e4nderung\u2026viele B\u00fcrger f\u00fchlen sich von der Elite regelrecht verachtet\u2026\u201c \u2013<br \/>\nStreichen wir das \u201ePariser\u201c und alles kommt uns sehr bekannt vor. Die Autorin diagnostiziert richtig, dass es im Unterschied zu Frankreich in Deutschland intermedi\u00e4re Institutionen gibt, die f\u00fcr einen Dialog zwischen \u201eunten\u201c und \u201eoben\u201c in der Gesellschaft sorgen k\u00f6nnten. Allerdings ist dies in Deutschland seit einiger Zeit dadurch stark eingeschr\u00e4nkt, dass sich die Parteien \u00fcberall wie wucherndes Unkraut breitgemacht haben und diesen Dialog ersticken. Es kommt hinzu, dass die Alt-Parteien weitgehend eine elit\u00e4re Einheitsideologie vertreten wie in Frankreich. Was uns wirklich noch von Frankreich unterscheidet, ist die h\u00f6here Prosperit\u00e4t der Gesellschaft und die traditionell gr\u00f6ssere Leidensf\u00e4higkeit der Deutschen. Die allerdings ger\u00e4t auch bei uns an ihre Grenzen (siehe \u201aFocus\u2018, 3.12.18: \u201eVerfassungsschutz warnt\u2026\u201c; die Wut der B\u00fcrger habe einen kritischen Punkt erreicht, wo sie in Gewalt umschlagen k\u00f6nne). Es ist Franzosen, die um einen akzeptablen Lebensstandard k\u00e4mpfen m\u00fcssen, nicht klar zu machen, dass ausgerechnet sie mit Einkommens-Einschnitten die Welt retten m\u00fcssen. Ebenso schwer ist es, den Franzosen, deren Lebenserwartung \u00fcber 82 Jahre betr\u00e4gt, weiszumachen, dass die schlechte Luft in Frankreich sie umbringt. Alle wissen doch auch, dass die grossen Luftverschmutzer ganz woanders in der Welt sind.<br \/>\nFazit: \u00dcberall in Europa, neuerdings auch in Spanien, kommen anti-elit\u00e4re Parteien auf (wobei \u201eanti-elit\u00e4r\u201c so zu verstehen ist, dass sich im Sinne Paretos \u201eGegen-Eliten\u201c bilden, die die von den alten Eliten vernachl\u00e4ssigten Probleme aufgreifen). Die Erbitterung, mit der diese bek\u00e4mpft werden, zeigt, worum es geht: nicht um Ideologie (Kampf gegen \u201ePopulismus\u2026\u201c), sondern um Machterhalt. Der relative deutsche Wohlstand, unsere Geschichte (Nutzbarkeit der Nazikeule zum Niederhalten politischer Gegner) und die traditionelle Geduld hierzulande sorgen daf\u00fcr, dass wir bei dieser Entwicklung hinterherhinken. Aber der Gesamtentwicklung wird sich Deutschland nicht entziehen k\u00f6nnen.<br \/>\n6.12.2018, E.C.<\/p>\n<p><strong>Antifa<\/strong><br \/>\nIn Deutschland geht nur die ANTIFA auf die Strasse um die Deutschen vom demonstrieren abzuhalten. SCHLIMM !! VIVA FRANCE !! Die links-gr\u00fcnen Globalisten bekommen Panik. Sie wissen ganz genau, dass ihre Tage gez\u00e4hlt sind mit denen sie Macht aus\u00fcben in EU und UNO. Alle Wahrheit ist zu FAKE verkommen unter den Globalisten. All die unterwanderten Organisationen werden in sich zusammen fallen \u2013 ja, weil die Menschen ihr machtgieriges, verlogenes Spiel durchschaut haben ! FAKE f\u00e4llt in sich zusammen und die Wahrheit bringt wieder Licht und Vernunft zur\u00fcck. FAKE ist der Gestank \u2013 der die Globalisten verr\u00e4t.<br \/>\n6.12.2018, K_D<\/p>\n<p><strong>Friedliche Proteste<\/strong><br \/>\nwerden die da \u201eOBEN\u201c nicht zum Einlenken bewegen\u2026erst der Druck durch die Gewalt wird etwas \u00e4ndern. W\u00e4re der Protest friedlich in Paris und im Land, dann h\u00e4tte der Macron und seine Baggage ein leichtes Spiel mit dem Volk\u2026man h\u00e4tten \u00fcberhaupt keinen Grund etwas zu \u00e4ndern\u2026Gewalt erzeugt Angst\u2026und Angst ist es, was di Franzosen diesen Sonnenk\u00f6nig Macron auch machen wollen\u2026Protest, Gewalt und Angst\u2026.um den Sonnenk\u00f6nig los zu werden. Die Franzosen haben dazu einen sehr tiefgehenden Bezug\u2026hat seinen Ursprung in der franz\u00f6sischen Revolution.<br \/>\n6.12.2018, M.H<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Gewalt?<\/strong><br \/>\nDa haben Sie Recht. In Dresden gehen nach wie vor jeden Montag tausende Menschen auf die Stra\u00dfe. Das wird totgeschwiegen und verpufft. Ich bef\u00fcrchte, ohne Gewalt ist die Demokratie nicht mehr zu retten. Die Demokratie wurde durch eigene Mittel ausgehebelt, vielleicht lassen sich f\u00fcr die n\u00e4chste Demokratie bessere Mechanismen einsetzen.<br \/>\n6.12.2018 , J.S<br \/>\n<strong>Viele Franzosen hassen Macron<\/strong><br \/>\nWas in Frankreich abl\u00e4uft, ist im Kern eine Steuerrevolte. Sie hat sich an der Erh\u00f6hung der Abgaben auf Treibstoff entz\u00fcndet. Aber die Leute erinnern sich auch an die Abschaffung der Reichensteuer: Die Steuer auf hohe Verm\u00f6gen wurde durch eine Abgabe auf Liegenschaften abgel\u00f6st. Insgesamt ergibt sich der Eindruck, dass die Reichen jetzt Steuern sparen, daf\u00fcr aber die normalen B\u00fcrger mehr zahlen sollen. Der Mittelstand \u2013 Leute, die ein Haus und ein Auto besitzen \u2013 sitzt in der Klemme. Das verf\u00fcgbare Einkommen schwindet, man wehrt sich gegen einen drohenden sozialen Abstieg. &#8230;<br \/>\nMacron ist extrem unbeliebt, wahrscheinlich weniger beliebt als jeder franz\u00f6sische Pr\u00e4sident vor ihm. Vielen Franzosen ist er richtiggehend verhasst. Sie haben ihn vor eineinhalb Jahren zum Pr\u00e4sidenten gew\u00e4hlt, f\u00fchlen sich jetzt aber von ihm missachtet. Wegen seiner Steuerpolitik gilt er als \u00abPr\u00e4sident der Reichen\u00bb.<br \/>\n&#8230; mehr vom 7.12.2018 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/das-wuetende-volk-und-der-duenkelhafte-praesident-6-antworten-dazu-was-in-frankreich-gerade-schieflaeuft-ld.1442461\">https:\/\/www.nzz.ch\/international\/das-wuetende-volk-und-der-duenkelhafte-praesident-6-antworten-dazu-was-in-frankreich-gerade-schieflaeuft-ld.1442461<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Paris &#8211; jeder Demonstrant hat seinen eigenen Polizisten<\/strong><br \/>\nAm vierten Wochenende hintereinander gehen zigtausende Franzosen auf die Stra\u00dfe, um gegen Macrons Politik zu demonstrieren. Bei uns vor dem Haus ging es schon gegen acht Uhr morgens los. &#8230;<br \/>\nDann wurde Macron gew\u00e4hlt, um Le Pen zu verhindern. Strategisches W\u00e4hlen zahlt sich aber f\u00fcr die W\u00e4hler nie aus. Denn mit Macron kamen viele gr\u00fcne und noch mehr linke weltfremde Ideen. Macron und seine Mitstreiter wollen Probleme l\u00f6sen, die keiner hat. Macron will sie mit dem Geld l\u00f6sen, das die kleinen Leute nicht haben. Daher rief die Stra\u00dfe den Eliten zu: \u201eIhr redet vom Ende der Welt, wir aber reden vom Ende des Monats\u201c. &#8230;.<br \/>\nEin verst\u00f6rendes Erlebnis hatte ich heute in der Rue Courcelles, etwa zwei Kilometer vom Demo-Brennpunkt Etoile entfernt. Eine Gruppe marodierender Nordafrikaner aus den Banlieues zog durch die Stra\u00dfe und demolierte Bushaltestellen und Autos, indem sie Spiegel abtraten und Scheiben einschlugen. Als sie versuchten, einen Smart umzuwerfen, verfluchte der Wagenbesitzer sie aus sicherer Entfernung von seinem Balkon aus. Ein paar Gilets Jaunes wollten sich ihnen in den Weg stellen und riefen: \u201eGilets Jaunes tun so etwas nicht\u201c. Sie wurden augenblicklich von den Randalierern mit Tritten und Schl\u00e4gen angegriffen und konnten gerade so fl\u00fcchten. Ich begriff: Ohne Polizeischutz haben normale B\u00fcrger echten Gewaltt\u00e4tern kaum etwas entgegenzusetzen. Die Decke unserer Zivilisation ist zu d\u00fcnn, und uns wurde die Gewalt abtrainiert.<br \/>\n&#8230; Alles von Manfred Haferburg vom 9.12.2018 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/paris_jeder_demonstrant_hat_seinen_eigenen_polizisten\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/paris_jeder_demonstrant_hat_seinen_eigenen_polizisten<\/a><\/p>\n<p><strong>Immer mehr Demonstranten mit Migrationshintergrund<\/strong><br \/>\nJa. man mu\u00df unterscheiden: Neben den wirklich betroffenen &#8218;echten Gilet Jaunes&#8216; gibt es die vielen &#8222;Casseurs&#8220; (casser = zerbrechen, kaputt machen) als Trittbrettfahrer bzw. Mitl\u00e4ufer: Gelangweilte Reichens\u00f6hnchen, Jugendliche der Banlieue (incl. Bobos: Bourgeois + Bohemien) und junge M\u00e4nner mit Migrationshintergrund. Letztere bereiten der Polizei die gr\u00f6\u00dften Schwierigkeiten, denn sie sind athletisch-gewaltbereit und zahlreich.<br \/>\n&#8222;Eine Gruppe marodierender Nordafrikaner aus den Banlieues\u201d&#8230;. Das ist die Vorhut. Bald werden auch wir solche \u201cEinzelf\u00e4lle\u201d zu erdulden haben.<br \/>\n.<br \/>\nDeutschland schaut Fussball und in Paris ist Revolution ;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/rtdeutsch\/videos\/586110721828711\/\">https:\/\/www.facebook.com\/rtdeutsch\/videos\/586110721828711\/<\/a><br \/>\n\u201cMacron will Probleme l\u00f6sen, die keiner hat\u201d Mehr SPD geht jetzt echt nicht ! Weitere Gemeinsamkeit , beim gro\u00dfen, wei\u00dfen Elefanten haben beide Scheuklappen an<br \/>\n9.12.2018, F.St,AO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Die Decke unserer Zivilisation ist zu d\u00fcnn, und uns wurde die Gewalt abtrainiert. &#8230;\u201d<\/strong><br \/>\n\u201c&#8230;Die Decke unserer Zivilisation ist zu d\u00fcnn, und uns wurde die Gewalt abtrainiert. &#8230;\u201d Wie wahr! Und das wird letztlich der Grund f\u00fcr den Untergang der europ\u00e4ischen und vor allem der deutschen Zivilisation sein, wenn die Horden archaischer, fundamentalistischer Mohammedaner weiter einfallen. Wir haben verlernt uns zur Wehr zu setzen, es wurde uns abtrainiert.Wir halten nicht nur die andere Wange hin, wir fordern sogar auf, nochmal zuzuschlagen. Macron und Merkel werden dereinst in den Geschichtsb\u00fcchern der zivilisierten Restwelt als Verursacher einer Katastrophe ungeahnten Ausma\u00dfes notiert. Die Folgen sind schlimmer und vor allem irreparabler als die des Dritten Reiches. Aber, ich bin froh, dass ich alt genug bin, das vermutlich nicht mehr mit zu erleben. Die heutige junge Generation (30 plus) ist f\u00fcr die eigene Zukunft und die der Kinder\/Enkel selbst verantwortlich. Wenn diese Generation meint, rotgr\u00fcn oder gar Merkel\/Gefolge w\u00e4hlen zu m\u00fcssen, dann ist sie ihr Ungl\u00fcck selbst schuld. Ich kann immer nur entsetzt den Kopf sch\u00fctteln, wenn ich z.B. die politische Einstellung eines meiner Schwiegers\u00f6hne h\u00f6re. Alle L\u00fcgen der MSM werden vorbehaltlos \u00fcbernommen, wild zusammengemischt und durch eine linksgr\u00fcne Brille betrachtet. Vielleicht, ganz vielleicht nur, gibt es &#8211; nach 220 Jahren &#8211; wieder einen Anstoss zum Wandel aus Gallien. Die Macrons und Merkels in Europa, die EU und den Euro hinwegfegen und Platz machen f\u00fcr einen gesunden, zukunftssicheren Neustart. Das ist mein Weihnachtswunsch.<br \/>\n9.12.2018, Ha-Jo Wolf, AO<\/p>\n<p>RT hatte gestern ein live \u00dcbertragung mit zwei Kameras auf Youtube.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/rtdeutsch\/videos\/586110721828711\/\">https:\/\/www.facebook.com\/rtdeutsch\/videos\/586110721828711\/<\/a><br \/>\nDass gerade RT das machte, hat schon ein Geschm\u00e4ckle, da die \u00d6ffentlichen und Privaten allerdings mit Abwesenheit gl\u00e4nzten, muss man eben auf solche Quellen zur\u00fcckgreifen, Anyway. Die leeren Strassen, die der Autor erw\u00e4hnte, kann ich best\u00e4tigen, so hat man die Innenstadt von Paris noch nicht gesehen. Den Rest nicht. Es gab extrem gewaltt\u00e4tige Ausschreitungen, ein nicht endender Steinehagel, die verbliebenen Autos, meistens Kleinwagen, wurden angez\u00fcndet und die Gendarmerie schaute zu. Es war die \u00fcbliche Party der Joungsters, die die Situation ausn\u00fctzte, um Krawall zu machen. Wenn hier die Antifa oder besoffene Nazis den Schutz der Menge ausnutzen, ist das nichts anderes. Die erw\u00e4hnten Familienoberh\u00e4upte, die tats\u00e4chlich von Macrons asozialer Politik betroffen sind, waren wohl kaum dabei. Ich bezweifle auch, dass die gelangweilten Wohlstandsbubis, die islamischen Hauptschul-Machos und die Faschofront, die sich hier zur Gewaltorgie vereint haben \u00fcberhaupt die politischen Hintergr\u00fcnde begreifen, wegen der sich die Protestbewegung gegr\u00fcndet hat. Dass Macron wegen dieser Idioten zur\u00fcckrudert, spricht auch B\u00e4nde. Wie Merkel interessiert ihn Politik nur periph\u00e4r. Hauptsache die Umfragewerte stimmen.<br \/>\n9.12.2018, A.K. AO<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>Die \u00d6konomie ist grausam<\/strong><br \/>\nLeider muss ich Herrn Haferburg widersprechen. Kunstschaffende sehen den Polizisten neben dem Demonstranten. Techniker wie ich sehen die Zahlen. Die Sache ist so: Die erste Zahl meiner Vergleiche ist das BIP (Summe der Produktion nebst Dienstleistungen \/ B\u00fcrger \/ Jahr in Tsd. \u20ac). Die Zahl in Klammern ist die Staatsverschuldung in %. Im Vergleich drei EU-Staaten : Deutschland 44, 5 (64 %) und<br \/>\nFrankreich 38.5 (97%) sowie<br \/>\nItalien 32,0 (132%).<br \/>\nErgo: Franzosen leisten weniger als Germanen. La Franze hat hohe Schulden. Gr\u00fcnde sind, Franzosen leben zu gut, arbeiten zu wenig und der Staat verschwendet das Geld. In Italien sind die Missverh\u00e4ltnisse krasser, als ein abschreckendes Beispiel. Herr MACRON ist ein Filmgesicht, ein Loser ! Die Steuererh\u00f6hung ist unvermeidlich. Bei 2 \u20ac \/l Benzin ist der Steueranteil ~1,60 \u20ac. Der Beitreiber ist der Kommission\u00e4r der Tankstelle. Macron hat zum Volkstrauertag im Bundestag eine Bettelrede gehalten. Zum Not leidenden Etat. Nach dem Brexit zahlt auch Frankreich mehr. Dies bei h\u00f6chst bescheidener Liquidit\u00e4t und Bonit\u00e4t. Die Franzosen haben seit Pres. Mitterand n\u00f6tige Staats-Reformen geblockt, nun folgen die Stra\u00dfenschlachten. Denn die \u00d6konomie ist eine Naturwissenschaft, und sie bleibt per se grausam.<br \/>\n9.12.2018, Anders Dairie, AO<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es mutet fast surreal an: In Frankreich verw\u00fcsten die Proteste der Gelbwesten den \u00f6ffentlichen Raum derart da\u00df viele an die Revolution des 14. 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