{"id":69033,"date":"2018-11-23T14:11:50","date_gmt":"2018-11-23T13:11:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=69033"},"modified":"2018-11-24T21:37:52","modified_gmt":"2018-11-24T20:37:52","slug":"konstanz-moralischer-als-lodi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/konstanz-moralischer-als-lodi\/","title":{"rendered":"Konstanz moralischer als Lodi?"},"content":{"rendered":"<p><em>&#8222;Sabato 1 e domenica 2 ottobre 2016, la Citt\u00e0 di <a title=\"Italien\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/italien\/\">Lodi<\/a> avr\u00e0 l\u2019onore di ospitare delegazioni della Citt\u00e0 di Costanza per festeggiare 30 anni di gemellaggio&#8220;<\/em> Da wurde noch gefeiert: Die Stadt Lodi nahe Mailand lud ein zum 30. Jahrestag der <a title=\"Twintowns-FR\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/twintowns\/twintowns-fr\/\">St\u00e4dtepartnerschaft<\/a> mit Konstanz am <a title=\"Bodensee\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/bodensee\/\">Bodensee<\/a>. Zwei Jahre sp\u00e4ter <a title=\"Nudging\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/nudging\/\">prangert<\/a> OB Uli Burchardt (CDU) per Offenen Brief an, dass man <a title=\"Migration\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/\">Migrantenkinder<\/a> in Lodi \u201evon der Schulkantine und dem Schultransport ausschlie\u00dft\u201c, <!--more-->da man von ihnen eine Best\u00e4tigung anfordert, dass sie in <a title=\"Fluechtlinge\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/fluechtlinge\/\">Herkunftsland<\/a> keinen Besitz haben. Diese sei Ausdruck \u201eeines <a title=\"Willkommenskultur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/willkommenskultur\/\">fremdenfeindlichen<\/a> und <a title=\"Integration\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/\">diskriminierenden<\/a> politischen Programms\u201c.<br \/>\n.<br \/>\nMoral-gegr\u00fcnte Stadtr\u00e4te legen mit &#8218;Dunkelste Stunden&#8216;, Hetzjagden, Menschenverachtung bis hin zu <a title=\"Rassismus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/rassismus\/\">Rassismus<\/a> und <a title=\"Nazi\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/juden\/nazi\/\">Nazi<\/a> (Mussolini darf nat\u00fcrlich auch nicht fehlen) nach. Lodis B\u00fcrgermeisterin Sara Casanova (Lega Nord) weist die Vorw\u00fcrfe in ihrer Antwort (kein offener, sondern ein normaler Brief) zur\u00fcck. <em>\u201eIch bin mir sicher, dass es kein diskriminierender Akt ist, eine zus\u00e4tzliche Bescheinigung zu verlangen\u201c<\/em><br \/>\n.<br \/>\nIn der Auseinandersetzung zwischen Konstanz und Lodi zeigt sich die deutsche Arroganz bis hin zu\u00a0<a title=\"Groessenwahn\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/groessenwahn\/\">Gr\u00f6\u00dfenwahn<\/a>\u00a0und <a title=\"Gesinnungsdiktatur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/gesinnungsdiktatur\/\">Gesinnungsdiktatur<\/a>:\u00a0Nachdem sich Deutschland vorbildlicherweise zur Schuld der Hitlerverbrechen bekannt hat, macht es seit den 68ern daraus einen Schuldkult, aus dem es &#8211; da \u00fcber gute Gesinnung und Moral verf\u00fcgend &#8211; das Recht ableitet, sich \u00fcber andere L\u00e4nder zu erheben: Mit <a title=\"Nudging\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/nudging\/\">Rat<\/a> und Tat, also mit Ratschl\u00e4gen (ihr Italiener in unserer Partnerstadt Prodi m\u00fcsst euch doch an dies und jenes halten) und mit politischem Druck (der Offene Brief von OB Burchardt ist &#8211; \u00fcbers Internet verbreitet &#8211; schlie\u00dflich nichts anderes als ein moderner <a title=\"Gesinnungsethik\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/gesinnungsethik\/\">gesinnungsethischer<\/a> Pranger).<br \/>\nZur Eingangsfrage: Ist Konstanz <a title=\"Gesinnungsdiktatur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/gesinnungsdiktatur\/\">moralischer<\/a> als Prodi? Nein, aber Prodi ist <a title=\"Ehrlichkeit\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/ehrlichkeit\/\">ehrlicher<\/a>.<br \/>\n23.11.2018<br \/>\n.<br \/>\nInfos auch auf:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.konstanz.de\/rathaus\/medienportal\/mitteilungen\/13179\/index.html\">https:\/\/www.konstanz.de\/rathaus\/medienportal\/mitteilungen\/13179\/index.html<br \/>\n<\/a><a href=\"https:\/\/www.swp.de\/suedwesten\/landespolitik\/konstanz-und-partnerstadt_-streit-ueber-fluechtlingskinder-28386218.html\">https:\/\/www.swp.de\/suedwesten\/landespolitik\/konstanz-und-partnerstadt_-streit-ueber-fluechtlingskinder-28386218.html<\/a><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>St\u00e4dtepartnerschaft Konstanz &#8211; Lodi am Ende? Die deutsche \u00dcberheblichkeit<\/strong><br \/>\nDer Grund ist, dass die Stadt Konstanz \u2013 zusammen mit ihrer franz\u00f6sischen Partnerstadt Fontainebleau \u2013 der B\u00fcrgermeisterin von Lodi, Sara Casanova, einen Brief geschrieben hat, in welchem sie, wie es in einer Mitteilung zu dem Vorfall hei\u00dft, zur R\u00fccknahme einer Regelung auffordert, die Kinder aus Fl\u00fcchtlingsfamilien faktisch von \u00f6ffentlichen Schulleistungen ausschlie\u00dft. Konkret geht es darum, dass sich die Stadt Lodi die Entscheidung vorbeh\u00e4lt, welchen Nicht-EU-B\u00fcrgern Erm\u00e4\u00dfigungen bei der Schulspeisung, der Nutzung des Schulbusses etc. zustehen und welchen nicht&#8230;.<br \/>\nDie Reaktion aus Lodi blieb nicht aus. Konfrontiert mit Rassismusvorw\u00fcrfen und sonstigen wilden Anschuldigungen erw\u00e4gt B\u00fcrgermeisterin Casanova die Aufk\u00fcndigung der Partnerschaft. Mit den Worten<br \/>\n<em>&#8222;Noi non accettiamo lezioni dai Galli o dagli Unni&#8220;<\/em><br \/>\n<em>(Wir akzeptieren keine Lehren von den Galliern oder von den Hunnen)<\/em><br \/>\nschl\u00e4gt der Stadtrat von Lodi, Stefano Buzzi, dem Gemeinderat einen Antrag auf Aufhebung der St\u00e4dtepartnerschaften zwischen Lodi und Konstanz bzw. Fontainebleau vor<\/p>\n<p>&#8230;.<br \/>\nWas auch immer die Hintergr\u00fcnde der Vorg\u00e4nge in Lodi sind, der wesentliche Punkt in dem Antwortschreiben aus Lodi erscheint mir die folgende Erwiderung von Frau Casanova:<br \/>\n<em>&#8222;Non credo che il Comune di Lodi si sia mai intromesso nelle scelte delle citt\u00e0 gemellate&#8220;<\/em><br \/>\n<em>(Ich glaube nicht, dass sich die Gemeinde von Lodi jemals in die Entscheidungen der Partnerst\u00e4dte eingemischt hat.)<\/em> Diese Feststellung trifft den Kern.<br \/>\n<em><strong>Nie hat man in Konstanz von einer Ma\u00dfregelung aus Lodi geh\u00f6rt. Man stelle sich vor, es k\u00e4me ein Brief aus Lodi<\/strong><\/em>, in dem Konstanz wegen seiner liberalen Migrations- und <a title=\"Integration-Bringschuld\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/integration-bringschuld\/\">Integrationspolitik<\/a> (\u201cKonstanz integriert!\u201d) ger\u00fcgt w\u00fcrde, oder wegen seiner <a title=\"Ditib\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/tuerkei\/ditib\/\">DITIB-Moschee<\/a>, oder wegen seiner Aufhebung des Burkini-Verbots in Schwimmb\u00e4dern oder wegen der \u201eImperia\u201c-Statue, die die Hafeneinfahrt ziert und neben ihrem anti-klerikalen Charakter, der nicht wenige Katholiken irritiert, das weltweit gr\u00f6\u00dfte Denkmal f\u00fcr eine Prostituierte darstellt. Die Stadt w\u00fcrde auf dem Kopf stehen und vor Wut sch\u00e4umen. Umgekehrt sieht man sich allerdings im vollen Recht, den Bannstrahl des aufgekl\u00e4rten \u201e<a title=\"Gutmenschen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/gutmenschen\/\">Gutmenschen<\/a>\u201d auf die Italiener niederfahren zu lassen&#8230;..<br \/>\nDer gemeinsame Nenner ist die unglaubliche deutsche <a title=\"Groessenwahn\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/groessenwahn\/\">\u00dcberheblichkeit<\/a>. Der politische Slogan &#8222;Am deutschen Wesen mag die Welt genesen&#8220;, den Emanuel Geibel 1861 in die Welt gesetzt hat, wurde von Theodor Heuss explizit zur\u00fcckgenommen. Heute scheint er in den K\u00f6pfen vieler Deutscher leider wieder ein Leitmotiv darzustellen, mit dem betr\u00fcblichen Unterschied, dass sie es nicht einmal wissen. Der Fall Lodi ist ein kleines, aber bedeutendes Beispiel daf\u00fcr.<\/p>\n<p>Die Deutschen sollten sich daran gew\u00f6hnen, dass Italien bez\u00fcglich der illegalen Massenimmigration <a title=\"Integration-gescheitert\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/integration-gescheitert\/\">die Schnauze voll<\/a> hat und besonders empfindlich auf die von Deutschland aus organisierten <a title=\"NGO-Schiffe zur Seenotrettung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/ngo-schiffe-zur-seenotrettung\/\">\u201eRettungsschiffe\u201d<\/a> reagiert, mit denen Immigrationsinteressierte mit Hilfe einer wie geschmiert laufenden <a title=\"Italienroute\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/italienroute\/\">Asylindustrie in italienische H\u00e4fen<\/a> gebracht werden, wo sich dann die Beh\u00f6rden und am Ende St\u00e4dtchen wie Lodi mit ihnen herumschlagen d\u00fcrfen, und das alles nat\u00fcrlich, wenn sie mit den vollen Rechten und Privilegien der \u201eschon l\u00e4nger\u201c in Italien lebenden ausstaffiert sind. Wenn die Deutschen in so einem Modell eine w\u00fcnschenswerte Zukunft zu sehen, ist das ihre Sache. Den Italienern kann man mit entsprechenden Empfehlungen getrost vom Leib bleiben. ..<br \/>\nAlles vom 22.11.2018 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/meinungen\/lodi-und-konstanz-staedtepartnerschaft-am-ende\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/meinungen\/lodi-und-konstanz-staedtepartnerschaft-am-ende\/<br \/>\n<\/a>\u00a0.<br \/>\n<em>Josef Bayer ist Professor f\u00fcr Allgemeine und Germanistische Sprachwissenschaft<br \/>\n<\/em><em>an der Universit\u00e4t Konstanz<\/em>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>.<br \/>\n<strong>Das Ausland mu\u00df helfen<\/strong><br \/>\nIch f\u00e4nde es gut, wenn Lodi die St\u00e4dtepartnerschaft k\u00fcndigt. Der Punkt ist: Die Deutschen selbst k\u00f6nnten sich vor dem \u201eEndsieg\u201c nicht retten. Sie schaffen es nicht. Ich kann nur auf das Ausland hoffen. So gesehen ist jeder Schlag aus dem Ausland gut.<br \/>\n22.11.2018, Martin L., TO<\/p>\n<p><strong>Wollt ihr die totale Moral?<\/strong><br \/>\nDie Ma\u00dflosigkeit und Dummheit der K\u00e4mpfer gegen Rechts weckt die stille Hoffnung dass das alles ein Spuk ist, der vorbei geht. So wie Gei\u00dflerbewegung des Mittelalters oder eben die unseligen 12 Jahre. Aber ich bin mir nichts sicher ob das noch rechtzeitig geschieht.<br \/>\n&#8230;<br \/>\n\u201eWollt ihr die totale Moral?\u201c Jaaaa! So schreien sie aus Redaktionsstuben, Universit\u00e4ten und Rath\u00e4usern. Lasst uns den h\u00f6chsten Gipfel der Moral erklimmen, wo uns niemand*in mehr folgen kann! Denn dort \u2013 und nur dort \u2013 sind wir unangreifbar von denen in den Niederungen. Und f\u00fcr immerdar werden wir davon erl\u00f6st, mit Argumenten zu tun zu bekommen.<br \/>\n22.11.2018, J.Heller, TO<br \/>\n.<br \/>\nDie augenscheinliche Taktlosigkeit der Stadt Konstanz ist \u00e4rgerlich. Einen OFFENEN (!) Brief zu schreiben und dadurch etwas, f\u00fcr jedermann lesbar, in die Welt zu setzen, ist f\u00fcr mich unverst\u00e4ndlich. Das ist ein aggressiver und die Ehre und das Ansehen der Partnerstadt Lodi verletzender Akt. Anscheinend kommt man auch nicht auf die Idee, einfach mal freundlich und neutral, diskret in Lodi nachzufragen, wie es ihnen mit der Migration geht, ob sie sich gegenseitig austauschen wollen (etwa eine Studienreise nach Konstanz) etc.<br \/>\nAlso einmal nachfragen, dem Anderen zuh\u00f6ren und sich darauf einen Reim machen. Stattdessen gibt es gleich mal einen fetten Schuss vor den Bug in Form des Offenen Briefes. Eine wahrhaft dilettantische, daf\u00fcr selbstgerechte und \u00fcberhebliche Vorgehensweise. Eigentlich gar nicht zu glauben, dass Konstanz f\u00fcr mehr als 250 Jahre ein Teil von Vorder\u00f6sterreich (habsburgisch) war. Da d\u00fcrfte mittlerweile die Feinf\u00fchligkeit und das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr andere mitteleurop\u00e4ische Kulturen verloren gegangen sein.<br \/>\n22.11.2018, Viennoise, TO<\/p>\n<p><strong>Die \u00dcberheblichkeit der guten Deutschen ist pervers<\/strong><br \/>\nWenn ich nach Italien fahre, was ich ca. alle 2 Wochen aus meinem Schweizer \u201eExil\u201c aus tue, gebe ich mich stets als Schweizer aus. Ich habe keine Lust, mir dauernd \u2013 berechtigte -Vorw\u00fcrfe gegen deutsche D\u00e4mlichkeiten und deutsche Arroganz anh\u00f6ren zu m\u00fcssen. Auch wenn ich ohnehin nur \u201ehalber\u201c Deutscher bin. Das Land, auf das ich einmal stolz war, ist jetzt nur noch peinlich.<br \/>\nDeutsche waren einmal vorbildlich in mancher Hinsicht; AUCH in der Hinsicht, dass sie sich zur Schuld an den Naziverbrechen bekannt haben. Aber nun machen sie \u2013 wie Sieferle v\u00f6llig zu Recht analysierte \u2013 daraus einen Schuldkult. Aus dem sie heute in nicht \u00fcberbietbarer Perversion das Recht ableiten, sich \u00fcber andere zu erheben. Da schliesst sich der Kreis zu den Nazis wieder.<\/p>\n<p>Ganz egal, wie deutsche Eliten es drehen und wenden, ob waffenstarrende Welteroberer oder selbstanklagende, weinerliche Flagellanten \u2013 in regelm\u00e4ssigen Abst\u00e4nden kriegen sie immer Gr\u00f6ssenwahn-Anf\u00e4lle. Jetzt dienen eben zur Abwechslung nicht \u00fcberlegene Waffen, sondern (angebliche) Moral zur Selbsterhebung \u00fcber andere.<br \/>\n22.11.2018, Enrico Stiller, AO<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Populimus-Keule<\/strong><br \/>\nDie B\u00fcrgermeisterin von Lodi ist Mitglied der &#8222;<a title=\"Populismus-Keule\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/populismus\/populismus-keule\/\">rechtspopulistischen<\/a> LegaNord&#8220;. Warum diese Belehrungen, Wertungen und <a title=\"Nudging\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/nudging\/\">Nudging<\/a>? Und Konstanz&#8217;ens B\u00fcrgermeister ist Mitglied der &#8222;merkeltreuen CDU&#8220;? Und die &#8222;arbeiterschaftsverratende SPD&#8220; und die &#8222;klimawandlnden Gr\u00fcnen&#8220;?<br \/>\n22.11.2018, K.Baumann<\/p>\n<p><strong>Unsere moralische Lufthoheit<\/strong><br \/>\nEine kluge Analyse \u2026trotzdem bleibt die Frage \u201eCui bono?\u201c Wer zieht Nutzen aus dieser veranlassten Selbstgeisselung mit anschliessender Gutmenschentum\u00fcberh\u00f6hung und wohin f\u00fchrt uns das Ganze? Das Beispiel Konstanz \u2013 Lodi zeigt ja sehr deutlich, wie die \u201eBelohnung\u201c daf\u00fcr aussehen soll. \u201eWir wissen, was richtig ist\u201c \u2026 !?<br \/>\nDie moralische Lufthoheit \u00fcber allen \u201eKampfgebieten\u201c mit dem letztendlichen Anspruch auf absolutistischen Lenkungsbefugnis zwecks G\u00e4ngelung der \u201ePartner\u201c geht GsD immer wieder schief. Nichtsdestotrotz wird der Versuch stets neu gestartet. Da sollten wir noch auf einiges gefasst sein.<br \/>\n22.11.2018, Hadrian17, TO<\/p>\n<p><strong>Konstanz wird sich nicht entschuldigen<\/strong><br \/>\nJa so sind sie, die Bewohner des hellen Deutschlands. Ich w\u00fcrde vorschlagen, dass Lodi die Partnerschaft k\u00fcndigt, egal ob sich Konstanz entschuldigt oder nicht.<br \/>\nEntschuldigen wird sich ohnehin niemand. Wer im Auftrag einer h\u00f6heren Moral unterwegs ist hat immer recht und muss sich nicht entschuldigen, kann vielmehr seine Besserwisserei, seine Aggression und seine faschistoiden Tendenzen hemmungslos ausleben.<br \/>\n22.11.2018, Helmut B., TO<\/p>\n<p><strong>Unsere Besonderheit\u00a0<\/strong><br \/>\nBeeindruckend ist f\u00fcr mich je l\u00e4nger, je mehr, die gnadenlose Inkonsequenz des Nazikompensationskomplexes.<br \/>\n\u2013 Weil \u201ewir\u201c Nazis waren, m\u00fcssen wir uns jetzt anders verhalten, m\u00fcssen uns besonders verhalten.<br \/>\n\u2013 Und weil wir jetzt gut sind, k\u00f6nnen wir \u201eallen anderen\u201c sagen, was diese machen sollen.<br \/>\nDie Bedingung der deutschen. Besonderheit wird zum Ma\u00df universaler Politik. Ein wenig d\u00fcrfte das die Nazischurken freuen, w\u00e4hrend sie in der H\u00f6lle schmoren.<br \/>\n22.11.2018, Ratlosigkeit, TO<\/p>\n<p><strong>Gratulation an die B\u00fcrgermeisterin von Lodi<\/strong><br \/>\nHabe soeben eine email (<a href=\"mailto:sindaco@comune.lodi.it\">sindaco@comune.lodi.it<\/a>) an die B\u00fcrgermeisterin von Lodi, Frau Casanova, verschickt und ihr zu der souver\u00e4nen Reaktion auf die Anw\u00fcrfe aus Konstanz gratuliert.<br \/>\n22.11.2018, Der_Sommer, TO<\/p>\n<p><strong>Konstanz braucht halt den Migrationspakt<\/strong><br \/>\n\u201e\u2026geht es darum, dass sich die Stadt Lodi die Entscheidung vorbeh\u00e4lt, welchen Nicht-EU-B\u00fcrgern Erm\u00e4\u00dfigungen bei der Schulspeisung, der Nutzung des Schulbusses etc. zustehen und welchen nicht.\u201c<br \/>\nDeshalb braucht es den Migrationspakt, damit diese \u201eNicht-EU-B\u00fcrger\u201c ihre \u201eRechte\u201c einklagen k\u00f6nnen \u2013 notfalls vor dem Menschengerichtshof.<br \/>\n22.11.2018, Hosenmatz, TO<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wir haben kein Recht f\u00fcr solche Empfehlungen an Italien<\/strong><br \/>\n&#8222;Wenn die Deutschen in so einem Modell eine w\u00fcnschenswerte Zukunft sehen, ist das ihre Sache. Den Italienern kann man mit entsprechenden Empfehlungen getrost vom Leib bleiben.\u201c<br \/>\nGenau hier verl\u00e4uft die Bruchlinie und Abrisskante in der EU \u2013 deutsche Hypermoral in Kombination mit Utopismus und mit mangelndem Fingerspitzengef\u00fchl ist der Spaltpilz in der EU.<br \/>\n22.11.2018, Hubert Paluch, TO<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>Unser Sendungsbewusstsein<\/strong><br \/>\n\u201eUrteile nicht \u00fcber einen Menschen, bevor du nicht sieben Meilen in seinen Schuhen gegangen bist\u201c. Wir wissen nicht, was die Verwaltung in Lodi dazu bewogen hat, aber m\u00f6glicherweise gibt es ja einen Grund. Und ja, wir sollten uns gelegentlich vor Bevormundungen zur\u00fcckhalten, es steht uns nicht an. &#8230;<br \/>\nPeinlich, nur noch peinlich. Sendungsbewusstsein, Gr\u00f6\u00dfenwahn und bodenlose Arroganz in einer \u201eeinzigartigen\u201c Mischung, welche in wenigen Jahren wohl als eine wichtige Vorbedingung f\u00fcr den nahezu unausweichlichen Niedergang identifiziert werden wird.<br \/>\n22.11.2018, Karli, TO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Die h\u00e4\u00dfliche Fratze deutscher Arroganz<\/strong><br \/>\nBest\u00fcrzend ist die Tatsache, dass die Nazi-Schuld, aus Ignoranz und Verkennung ihrer Wurzeln, dazu mi\u00dfbraucht wird, der h\u00e4\u00dflichen Fratze deutscher Arroganz, Besserwisserei und Selbst\u00fcberhebung neue Geltung zu verschaffen.<br \/>\nDie Schuld-Einzigartigkeit wird zur Einzigartigkeit der \u201eGel\u00e4uterten\u201c.<br \/>\nUntertan oder P\u00e4dagoge zu sein liegt vielen Menschen hierzulande offenbar mehr, als sich in Demut zu \u00fcben und seine Vernunft, seinen Verstand zu bem\u00fchen.<br \/>\n22.11.2018, Gisela Fimiani, TO<\/p>\n<p><strong>St\u00e4rkste Waffe der Rechten sind die linksgr\u00fcnen EU-Zerst\u00f6rer<\/strong><br \/>\nDie EU-Gegner k\u00f6nnen eigentlich beruhigt sein, die linksgr\u00fcnen Moraldiktatoren und EU-Jubler sorgen schon f\u00fcr deren Aufweichung. Die st\u00e4rkste Waffe der Rechten ist der politische Gegner selbst, sie werden an sich selbst scheitern.<br \/>\n22.11.2018, Paul J. Meier, TO<\/p>\n<p>Vielleicht k\u00f6nnen die linken Spinner ja ihre eigene EU gr\u00fcnden und dann bitte sch\u00f6n auch nur das selbst erwirtschaftete Geld f\u00fcr ihre Spinnereien verwenden. Ich denke der Spuk w\u00e4re nach zwei Monaten vorbei. Wir werden hier dauerhaft in Geiselhaft genommen.<br \/>\n22.11.2018, Landrost, TO<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Sabato 1 e domenica 2 ottobre 2016, la Citt\u00e0 di Lodi avr\u00e0 l\u2019onore di ospitare delegazioni della Citt\u00e0 di Costanza per festeggiare 30 anni di gemellaggio&#8220; Da wurde noch gefeiert: Die Stadt Lodi nahe Mailand lud ein zum 30. 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