{"id":68713,"date":"2018-11-07T19:22:25","date_gmt":"2018-11-07T18:22:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=68713"},"modified":"2018-11-11T19:03:55","modified_gmt":"2018-11-11T18:03:55","slug":"riace-in-i-landflucht-migration","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/riace-in-i-landflucht-migration\/","title":{"rendered":"Riace in I: Landflucht Migration"},"content":{"rendered":"<p>Riace ist eine kleine Gemeinde in <a title=\"Italien\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/italien\/\">Italien<\/a>, die, wie so viele andere italienischen Ort auch, unter dem Ausbluten des <a title=\"Vergreisung Landflucht bis 2030\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vergreisung-landflucht-bis-2030\/\">l\u00e4ndlichen Raums<\/a> litt. 1998 strandeten an der nahegelegenen K\u00fcste kurdische Fl\u00fcchtlinge, die Domenico Lucano, seit 2004 B\u00fcrgermeister dort, in seiner Gemeinde aufnahm. Er gr\u00fcndete den Verein <em>Citta Futura \u2013 Stadt der Zukunft<\/em>. Sein Ziel war es, den <a title=\"Fluechtlinge-Wohnung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/fluechtlinge-wohnung\/\">gefl\u00fcchteten Menschen<\/a> Zuflucht zu geben <!--more-->und mit ihnen das Dorf wieder zu beleben.<br \/>\nDie <a title=\"Migranten-Fluechtlinge\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/migranten-fluechtlinge\/\">Migranten<\/a> bezogen <a title=\"Demografie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demografie\/\">verlassene H\u00e4user<\/a> und bearbeiteten die nicht mehr bewirtschafteten Olivenhaine und Weinberge. F\u00fcr sein Engagement erhielt B\u00fcrgermeister Lucano internationale Anerkennung und unter anderem auch den Dresdener Friedenspreis.<br \/>\nDoch der italienischen Regierung und allen voran seinem Innenminister Matteo Salvini gef\u00e4llt das Treiben Lucanos \u00fcberhaupt nicht. Der rechtspopulistische Salvini schottet Italiens Grenzen ab, l\u00e4sst seit Mitte Oktober die in Riace lebenden Migranten zwangsumsiedeln und verteilt sie auf Fl\u00fcchtlingsunterk\u00fcnfte. B\u00fcrgermeister Domenico Lucano wurde festgenommen und unter Hausarrest gestellt. Ihm wird Beg\u00fcnstigung illegaler Einwanderung vorgeworfen.<br \/>\n.<br \/>\nAm kommenden <strong><em>Samstag, den 10. November 2018<\/em><\/strong> ruft die Initiative Solidarity City Freiburg zu einer Kundgebung und <a title=\"Demonstrationsrecht\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/buergerinitiativen\/demonstrationsrecht\/\">Demonstration<\/a> unter dem Motto \u201eSolidarit\u00e4t mit Riace, einem italienischen Dorf, das zeigt, wie Europa sein k\u00f6nnte\u201c auf. Beginn: 13 Uhr auf dem Rathausplatz Freiburg. Der Demonstrationszug anschlie\u00dfend f\u00fchrt zum italienischen Konsulat. Zeitgleich findet auch in Rom eine Kundgebung f\u00fcr Riace statt.<br \/>\n7.11.2017, D. Engesser, Dreisamt\u00e4ler<br \/>\n.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/solidarity-city.eu\/de\/\">https:\/\/solidarity-city.eu\/de\/<\/a>\u00a0 (Infos: siehe weiter unten)<br \/>\n.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.riacecittafutura.org\/\">https:\/\/www.riacecittafutura.org\/<\/a><br \/>\nRiace liegt in Kalabrien in den Bergen zwischen Rocella Ionica (SW) und Soverato (NO), 20 km vom Ionischen Meer.<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Fl\u00fcchtlinge aus Vorzeigedorf Riace ger\u00e4umt<br \/>\n<\/strong>Das kalabrische Dorf Riace galt als Modell f\u00fcr gelungene <a title=\"Integration\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/\">Integration<\/a>. B\u00fcrgermeister Lucano nutzte die Fl\u00fcchtlingskrise, um sein aussterbendes Dorf wiederzubeleben. Nun macht <a title=\"Rom\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/italien\/rom\/\">Rom<\/a> Schluss damit. Innenminister Matteo Salvini siedelt alle Migranten aus einem fl\u00fcchtlingsfreundlichen Dorf um. &#8230;.<br \/>\nLucano wird Beihilfe zur illegalen Einwanderung vorgeworfen. Er soll unter anderem Scheinehen zwischen Migrantinnen und Einwohnern von Riace organisiert haben. Au\u00dferdem soll \u201eMimmo\u201c, so Lucanos Spitzname, die M\u00fcllentsorgung in Riace ohne Ausschreibung an Kooperativen von Migranten vergeben haben. Er steht nun unter Hausarrest.<br \/>\n.. Alles vom 14.10.2018 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article182054580\/Riace-in-Sueditalien-Salvini-laesst-Fluechtlinge-aus-Vorzeigedorf-raeumen.html\">https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article182054580\/Riace-in-Sueditalien-Salvini-laesst-Fluechtlinge-aus-Vorzeigedorf-raeumen.html<\/a><\/p>\n<p><strong>Problem der Landflucht im Dorf Riace<\/strong><br \/>\nDas Problem der Landflucht l\u00e4\u00dft sich nur <strong><em>nachhaltig<\/em><\/strong> l\u00f6sen: Mit Wirtschaftsf\u00f6rderung, Schaffung von Arbeitspl\u00e4tzen, Bek\u00e4mpfung der Jugendarbeitslosigkeit (in Riace 80%, weshalb die Jugend gro\u00dfenteils weggegangen ist), Ausbau der Infrastruktur, Strukturentwicklungsplan der Region,\u00a0 usw.<br \/>\nDie Landflucht l\u00e4\u00dft sich nicht l\u00f6sen \u00fcber die zwangsweise und punktuelle Ansiedlung von Migranten, die gro\u00dfenteils funktionale Analphabeten sind und von staatlicher F\u00fcrsorge leben.<br \/>\nMehrere Bekannte waren selbst in Riace und entsetzt und ersch\u00fcttert \u00fcber die dortigen Zust\u00e4nde. Migranten werden als Billigl\u00f6hner mi\u00dfbraucht, um irgendwelche Aktivit\u00e4ten durchzuziehen. Die dortigen Migranten tun mir leid. Staatliche wie nichtstaatliche &#8222;Hilfsprojektmanager&#8220; benutzen die Migranten, um ihre Moralvorgaben zu\u00a0umzusetzen und Transfergelder zu aquirieren. Niemand fragt nach den Zukunftsperspektiven dieser Migranten.<br \/>\n<strong><em>Ich rate jedem, doch selbst mal nach S\u00fcditalien zu fahren, um sich vorort zu informieren.<\/em><\/strong> Es ist billig und naiv zu glauben, man k\u00f6nne sich \u00fcber Internet-Recherche und Presse bequem vom Sessel aus fundiert informieren. Die Realit\u00e4t vorort in Kalabrien ist eine andere.<br \/>\n<a title=\"Landflucht\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/landflucht\/\">Gegen Landflucht hilft keine Zwangsansiedlung junger Migranten<\/a><\/p>\n<p>Ich kann die positiven und geradezu euphorischen Meldungen in der deutschen Presse nicht teilen. Auch deshalb hier einige kritische Kommentare:<\/p>\n<p><strong>Schmerzhafter Ausblick in die eigene Zukunft<\/strong><br \/>\nDieses sogenannte Vorzeigeprojekt wurde \u00fcberwiegend nur in den linken Medien im In- und Ausland bejubelt. F\u00fcr die Mehrheit der Italiener war es ein schmerzhafter Ausblick,in die eigene und Europas Zukunft. Der B\u00fcrgermeister,der hier klaren Amtsmissbrauch begangen hat,wird sich zurecht verantworten m\u00fcssen. Wer glaubt, wegen h\u00f6herer moralischer Aufgeblasenheit sich \u00fcber das Gesetz stellen zu k\u00f6nnen, muss eben die Konsequenzen auch tragen. Nur die sogenannten Rechtspopulisten sind bereit und Willens, diesen Selbstmord auf Raten aufzuhalten. Italien hat in Salvini den richtigen Mann am richtigen Platz.<br \/>\n14.10.2018, Guiseppe, WO (Welt Online)<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Grazie Giuseppe,<\/strong><br \/>\nsie beschreiben die Fakten. Riace ist das Negativbeispiel dessen, das die Italiener nicht wollen. Neutrale Berichterstattung w\u00fcrde dies im Ausland auch so vermitteln, aber leider wird viel zu oft einseitig mit der (links-)ideologisierten Lesebrille berichtet.<br \/>\n14.10.2018, Ginevra de Stefano, WO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Arbeitslose junge Italiener werden vernachl\u00e4ssigt<\/strong><br \/>\nNichts gegen einen aktiven, unternehmungsbereiten B\u00fcrgermeister. Was mich stutzig macht: wieso hat er das nicht auch mit seinen &#8211; italienischen &#8211; Mitb\u00fcrgern probiert? Bei mehreren Urlaubsreisen nach Kalabrien, nicht an die K\u00fcstenregionen, sondern ins Landesinnere, haben wir viele arbeitslose Jugendliche gesehen, von ihrer Resignation erfahren. Aber auch von ihrem Willen, in ihrer Heimat etwas gestalten zu wollen, und haben dabei auch bemerkenswerte Initiativen erlebt.<br \/>\n14.10.2018, Regina K.,WO<\/p>\n<p><strong>Jeder B\u00fcrgermeister mu\u00df sich an Gesetze halten<\/strong><br \/>\nWenn die Bewohner des Dorfes das so wollen, ist dagegen auch nichts einzuwenden, vorausgesetzt, die Gemeinde kommt ihren Pflichtaufgaben nach, belastet nicht die \u00fcbrigen Haushalte des Landes und umgeht nicht die gesetzlichen Vorschriften, wie sie aus guten Gr\u00fcnden beispielsweise f\u00fcr die Auftragsvergabe auf der Grundlage von Ausschreibungen statt von Beziehungen vorgesehen sind. Mi\u00dfbrauch \u00f6ffentlicher Gelder oder sonstige Griffe in \u00f6ffentliche Kassen f\u00fcr private All\u00fcren k\u00f6nnen nirgends geduldet werden. B\u00fcrgermeister sind schlie\u00dflich Beamte des Staats.<br \/>\nW\u00e4ren diese Voraussetzungen eingehalten worden, h\u00e4tte sich die B\u00fcrgerschaft des Orts sicher so hinter ihren B\u00fcrgermeister gestellt, dass eine Festnahme praktisch unm\u00f6glich gewesen w\u00e4re. Es bed\u00fcrfte dann keiner Unterst\u00fctzung Prominenter aus internationalen Kreisen. Dann w\u00e4re der Ort f\u00fcr Italien unter dem Strich ein Gewinn, weil die Steuereinnahmen die Kosten \u00fcberstiegen. Und dann h\u00e4tte auch ein Salvini sicher nichts dagegen, wenn sich andere italienische St\u00e4dte und D\u00f6rfer die Modellgemeinde zum Vorbild n\u00e4hmen.<br \/>\nAll das ist offenbar nicht der Fall. Warum sollte sich Salvini da sch\u00fctzend vor den B\u00fcrgermeister stellen?<br \/>\n14.10.2018, Peter H., WO<\/p>\n<p><strong>Italiens Staatskasse &#8211; von der EU finanziert<\/strong><br \/>\nBei rund 800 Einheimischen und 800 Migranten in Riace von einer gelungenen Integration zu sprechen, ist der blanke Hohn (Zahlenquelle: wikipedia). Rund 1000 \u20ac pro Monat erhielt der B\u00fcrgermeister f\u00fcr jeden Fl\u00fcchtling aus der Staatskasse (sprich: von der EU), also 800.000 \u20ac. Klar, dass sich der B\u00fcrgermeister da ins Zeug legt.<br \/>\nThomas V., WO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Naivit\u00e4t: Landflucht-Problem mittels Migranten kaschieren<\/strong><br \/>\nWenn Menschen aus l\u00e4ndlichen Gebieten abwandern, dann hat das zumeist \u00f6konomische Gr\u00fcnde und ist eine Entwicklung, der zwar irgendwo traurig, aber unumg\u00e4nglich ist. Das betrifft Deutschland genau so. Wenn man dann genau da auf Staatskosten alimentierte <a title=\"Sozialstaat\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/sozialstaat\/\">Sozialmigranten<\/a> ansiedelt, dann hat das nichts mit Wiederbelebung zu tun, denn die Gr\u00fcnde f\u00fcr die urspr\u00fcngliche Abwanderung sind ja nicht beseitigt. Es sind jetzt nur Menschen da, denen das egal ist. Ich kann kann da beim besten Willen keinen \u201eModellcharakter\u201c erkennen.<br \/>\n14.10.2018, Jennifer T., WO<br \/>\nStaat um F\u00f6rdermittel betrogen?<br \/>\nDas klingt ja Alles ganz sch\u00f6n, das ganze System funktioniert allerdings nur mit den Foerdermitteln, die reichlich aus Rom flossen und die zweckentfremdet verwendet wurden. Der Held der Linken hat am Ende halt nur die Solidargemeinschaft und den Steuerzahler betrogen, f\u00fcr die Linke ist das ok, fuer die Mehrheit der italienischen Waehler aber nicht.<br \/>\n14.10.2018, Saggio K., WO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Kein Vorzeigedorf?<\/strong><br \/>\n800 Einwohner und f\u00fcr den Anfang 450 Muslime dazu.Familien und weitere Ankerm\u00e4nner erw\u00fcnscht. Ruckzuck kippt die Mehrheit und dann ist nicht nur der &#8222;Mimmo&#8220; genannte Lucano Geschichte, dann kommt als erstes die Vorstufe zu Clanstrukturen, danach geht&#8217;s dann richtig ab da! &#8230;<br \/>\nDas Problem des Vorzeigedorf ist, dass die Bewohner nicht in der Lage sind, eigenst\u00e4ndig zu leben, sonst h\u00e4tten sie nicht fl\u00fcchten m\u00fcssen. Nur auf Steuergeldern und kriminelle Machenschaften basierend, sollte man nicht von Vorzeigedorf sprechen.<br \/>\n4.12.2018, Tobias B., WO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Scheinehen<\/strong><br \/>\nWenn auch positiv zu bewerten ist, dass die in das Dorf gezogenen Migranten offenbar selbst f\u00fcr ihren Lebensunterhalt sorgen, ist das Arrangieren von Scheinehen \u00e4u\u00dferst kritikw\u00fcrdig. Auch aus Scheinehen entstehen Rechte und, im Falle von angeheirateteten Frauen, im schlimmsten Fall ein Sklavinnendasein. Wenn das Dorf so ausgestorben w\u00e4re, wie vom B\u00fcrgermeister dargestellt, w\u00e4ren diese Ehen zudem erst gar nicht m\u00f6glich. Wer profitiert wirklich von diesem Projekt ?<br \/>\n14.21.2018, Gisela E.,WO<\/p>\n<p>Ich bin neidisch auf die Italiener. Sie haben endlich eine vern\u00fcnftige Regierung. Ein B\u00fcrgermeister, der sich so \u00fcber die Gesetze stellt, dass er Scheinehen arrangiert, geh\u00f6rt f\u00fcr lange Zeit in den Knast. Und nat\u00fcrlich auch alle, die diese Scheinehen eingegangen sind.<br \/>\n14.11.2018, Laura S. WO<\/p>\n<p><strong>Gegen D\u00f6rfersterben hilft keine Massenmigration von Kulturfremden<\/strong><br \/>\nAussterbende D\u00f6rfer m\u00fcssen nicht hingenommen werden. Die zunehmende Konzentration der eigenen Bev\u00f6lkerung auf die Metropolen ist der falsche Weg, die Mieten explodieren, der Verkehr und die Umwelt kollabieren, usw. . Wenn die politische F\u00fchrung stark und willens ist, dann kann man das mit Industrieansiedlung und Erhaltung auch steuern. Das gilt \u00fcbrigens f\u00fcr D in gleicher Weise. Dem Sterben der D\u00f6rfer mit kulturfremder Massenmigration begegnen zu wollen ist dumm und kurzsichtig, denn diese Menschen werden, erst einmal &#8222;angekommen&#8220; , auch in die Metropolen streben.<br \/>\n14.10.2018, Werner T., WO<br \/>\nGut so &#8211; danke, Herr Salvini! Wenn der Staat, bzw. seine Repr\u00e4sentanten kein Interesse mehr zeigen, geltendes Recht durchzusetzen, ist es nur eine Frage der Zeit, wann Gewalt, Willk\u00fcr und das Recht des St\u00e4rkeren Oberhand gewinnen und sich auf unseren Strassen durchsetzen. Da\u00df unsere <a title=\"Journalismus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/journalismus\/\">Qualit\u00e4tsmedien<\/a> wieder einmal mehr relativieren und Salvini als \u00dcbelt\u00e4ter darstellen, verwundert niemanden mehr, der die Berichterstattung der letzten Jahre aufmerksam mitverfolgt hat.<br \/>\n14.10.2018, Thoas V., WO<br \/>\n.<br \/>\nItaliener sind uns einen Schritt im Voraus und zeigen uns, wie es geht. &#8222;R\u00e4umen&#8220; bedeutet, dass ein Innenminister sich an das geltende Recht h\u00e4lt. Das ist gut so. W\u00fcrde mir das auch bei uns w\u00fcnschen. Und wenn jeder &#8222;moralisch \u00dcberlegene&#8220; seinen Traum erf\u00fcllt, haben wir keine Zukunft. Das w\u00e4re der Anfang vom Ende. Der B\u00fcrgermeister steht es frei, mit seinem Privatverm\u00f6gen etwas sinnvolles tun. Meine Unterst\u00fctzung und die der italienischen Steuerzahler hat er.<br \/>\n14.10.2018, Harald H., WO<br \/>\n<strong>Ich will auch nach Riace!<\/strong><br \/>\nEs gab vorher keine Arbeitspl\u00e4tze dort, und nachher sind nur welche f\u00fcr die Versorgung der Migranten entstanden. Also hat der Steuerzahler ein l\u00e4ndlich idyllisches Leben f\u00fcr Afrikaner finanziert. Wo kann man sich bewerben? Ich will auch hin. &#8230;\u00a0Salvini ist kein Populist sondern ein Aktivist. Er ist Aktiv.<br \/>\n14.10.2018, Rafael K., WO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Ein afrikanisches Dorf?<\/strong><br \/>\nLaut wikipedia leben dort etwa 800 \u00e4ltere Einheimische und 800 junge Migranten. In ein paar Jahren w\u00e4re dann fast jeder Einwohner ein Migrant gewesen, aus Senegal, Eritrea, Tunesien, Syrien. Aus einem italienischen Dorf wird ein afrikanisches Dorf. Wer das Integration nennt, ist ein Populist.<br \/>\n14.10.2018, Thomas V., WO<\/p>\n<p><strong>Aussterbende D\u00f6rfer mit Migranten f\u00fcllen &#8211; Unsinn in I wie in D<\/strong><br \/>\nW\u00fcrde jemand in D die Idee haben u. umsetzen, aussterbende Gemeinden \u201emit der Hilfe von Migranten wiederzubeleben\u201c \u2013 auch ohne Straftaten (Organisation von Scheinehen, Auftragsvergabe ohne Ausschreibung), bek\u00e4me er von dt Medien keinen \u201eHeldenstatus\u201c u. st\u00fcnde nicht \u201eals Symbol f\u00fcr Integration und Toleranz\u201c wie Lucano u. sein Dorf. Es gibt auch in D viele \u201eaussterbende D\u00f6rfer\u201c mit weit weniger als 1800 Einwohnern, manche sind bereits so gut wie \u201etot\u201c. Das bedeutet wiederum eine Vielzahl an leer u. damit zur Verf\u00fcgung stehenden Wohnungen. Hierzulande wird die Unterbringung von Migranten u. Schutzbed\u00fcrftigen auf Zeit in solchen Regionen jedoch rigoros abgelehnt \u2013 zu abgelegen. Lieber bringt man sie im ohnehin knappen Wohnraum in Gro\u00dfst\u00e4dten unter, den sich der arbeitende Steuerzahler, der das Ganze finanziert, nicht mehr leisten kann u. immer l\u00e4ngere Pendelwege in Kauf nehmen muss. F\u00fcr den ersten Arbeitsmarkt ist ein Gro\u00dfteil der Fl\u00fcchtlinge mit befristeter Aufenthaltserlaubnis, der subsidi\u00e4r Schutzberechtigten, der Geduldeten, der vollziehbar Ausreisepflichtigen mit Abschiebungshindernis usw. mangels Qualifikation in absehbarer Zukunft nicht bereit.<br \/>\n14.10.2018, Anna Tefka, WO<\/p>\n<p><strong>Bessermenschliche Moral steht \u00fcber dem Gesetz<\/strong><br \/>\nB\u00fcrgermeister Lucano ist ganz offensichtlich ein Krimineller. Wer Scheinehen organisiert und \u00f6ffentliche Ausschreibungen verhindert um bestimmte Ethnien zu bevorzugen, der muss ein einem Rechtsstaat mit Konsequenzen rechnen. Sehr gut, dass nun gegen ihn vorgegangen wird.<br \/>\nDass im Artikel hier allerdings so vollen Lobes f\u00fcr diesen Mann geschw\u00e4rmt wird, l\u00e4sst bedauerlicherweise mal wieder am rechtsstaatlichen Verst\u00e4ndnis der Autoren zweifeln. Solange man irgendwie den &#8222;Refugees&#8220; hilft, soll sich offenbar mittlerweile jegliches Verhalten damit rechtfertigen lassen. Recht und Gesetz v\u00f6llig egal, Demokratie v\u00f6llig egal, Wille der B\u00fcrger v\u00f6llig egal. Mit einer unglaublichen Arroganz versuchen sich die moralisch \u00fcberlegen f\u00fchlenden Bessermenschen \u00fcber alles und jeden hinwegzusetzen. Der Artikel ist ein Musterbeispiel f\u00fcr dieses psychologische Ph\u00e4nomen.<br \/>\n14.10.2018, Yannick S., WO<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Solidarity Cities &#8211; Anspruch und Wirklichkeit<\/strong><\/p>\n<p>Cities of Sanctuarity bzw. Solidarity Cities sind Zufluchtsst\u00e4dte, die &#8222;allen einen Zugang zu \u00f6ffentlichen Dienstleistungen gew\u00e4hren wollen und die sich weigern, an Repressionsma\u00dfnahmen gegen Illegalisierte und an Abschiebungen mitzuwirken&#8220;. So hei\u00dft es auf der Site der Freiburger Gruppe.<br \/>\n&#8222;Don&#8217;t ask, dont&#8217;t tell&#8220; &#8211; Frage nichts &#8211; sage nichts ist das Ziel der Solidarity Cities. In Schulen, Institutionen, und Arztpraxen solle ausdr\u00fccklich nicht nach dem Aufenthaltsstatus von Menschen gefragt werden oder dieser an staatl. Beh\u00f6rden weitergeleitet werden.<br \/>\n.<br \/>\nDas Problem: ALLE haben das Recht auf Bezug der kommunalen Dienstleistungen, aber nur WENIGE (n\u00e4mlich die B\u00fcrger der Stadt) die Pflicht, \u00fcber ihre Steuerzahlungen die Einnahmen der Stadt bereitzustellen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Solidarity City Berlin: \u201eUnited\u201c \u2013 \u201e#unteilbar\u201c \u2013 \u201esolidarisch\u201c<\/strong><br \/>\nDas Netzwerk Solidarity City wurde Ende 2015 gegr\u00fcndet. Linke Gruppen in Berlin wollen aus der Hauptstadt eine \u201eSolidarische Stadt\u201c machen, die Menschen mit \u201eeingeschr\u00e4nktem oder undokumentiertem Rechtsstatus\u201c Zugang zu st\u00e4dtischen Dienstleistungen gew\u00e4hrt. Entsprechend war \u201eSolidarity City Berlin\u201c Teil des Netzwerks der \u201eUnited Against Racism \u2013 We\u2018ll Come United\u201c am 29. September in Hamburg sowie der \u201e#unteilbar\u201c-Demonstration am 13. Oktober in Berlin (\u201eKommt mit uns zum antirassistischen Block auf der #unteilbar \u2013 Gro\u00dfdemonstration\u201c).<br \/>\nNeben den \u00fcblichen Kandidaten der \u201eZivilgesellschaft\u201c (Politiker von Linkspartei bis SPD, Kirchenverb\u00e4nde, Gewerkschaften, Journalisten und K\u00fcnstler) gaben hier auch gewaltbereite Linksextremisten und reaktion\u00e4re Islamverb\u00e4nde ihr Stelldichein. Auch die Interventionistische Linke (IL), laut Verfassungsschutz \u201eScharnier zwischen militanten Gruppierungen und nicht gewaltorientierten Linksextremisten\u201c, ist neben Antifa-Gruppen als Erstunterzeichner gelistet (JF 40\/18). Stolz verk\u00fcndet ein Solidarity-Cities-Positionspapier, da\u00df Aktionen wie \u201eWe`ll Come United\u201c im Konzept der \u201eSichtbarmachung der Alltagsk\u00e4mpfe und Trans-Community-Mobilisierung\u201c eine wichtige Rolle zukomme.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.solidarity-city-berlin.org\">www.solidarity-city-berlin.org<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Riace ist eine kleine Gemeinde in Italien, die, wie so viele andere italienischen Ort auch, unter dem Ausbluten des l\u00e4ndlichen Raums litt. 1998 strandeten an der nahegelegenen K\u00fcste kurdische Fl\u00fcchtlinge, die Domenico Lucano, seit 2004 B\u00fcrgermeister dort, in seiner Gemeinde &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/riace-in-i-landflucht-migration\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[36,211,157,10,172],"tags":[602,489,725,622,525],"class_list":["post-68713","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-engagement","category-italien","category-oeffentlicher-raum","category-selbsthilfe","category-zukunft","tag-afrika","tag-european-union","tag-integration","tag-migration","tag-politik"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68713","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=68713"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68713\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=68713"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=68713"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=68713"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}