{"id":68627,"date":"2018-11-02T18:39:03","date_gmt":"2018-11-02T17:39:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=68627"},"modified":"2018-11-02T18:45:16","modified_gmt":"2018-11-02T17:45:16","slug":"obstbau-immer-exotischer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/obstbau-immer-exotischer\/","title":{"rendered":"Obstbau immer exotischer"},"content":{"rendered":"<p>Immer mehr <a title=\"Suedfruechte\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/landwirt\/obstbau\/suedfruechte\/\">exotische Fr\u00fcchte<\/a> werden im <a title=\"Himmlische Platze Suedbaden\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/himmlische-platze-suedbaden\/\">warmen<\/a> Oberrheingebiet angebaut. Bis 2011 erntete <a title=\"Baumschule\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/landwirt\/obstbau\/baumschule\/\">Anton Schott in Leiselheim<\/a> am <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/baumschule.htm\">Kaiserstuhl<\/a> Mitte November <a href=\"https:\/\/freiburg-schwarzwald.de\/kaki.htm\">kistenweise Kaki<\/a>. Weikis bzw. Minikiwis von Janek Michalsi in Sexau. Indianerbananen von Erich Kiefer in Ortenberg. Melonen von Wolfram Cammerer in Tunsel. Der <a title=\"Badener\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/alemannisch\/badener\/\">hiesige<\/a>\u00a0<a title=\"Obstbau\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/landwirt\/obstbau\/\">Obstbau<\/a> experimentiert. Auch in den <a title=\"Garten\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/garten\/\">Hausg\u00e4rten<\/a> finden sich mehr und mehr <a title=\"Feige\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/landwirt\/obstbau\/feige\/\">Feigen<\/a>, Kiwi und Kaki.<br \/>\n.<br \/>\n<!--more-->Und man geht auf die <a title=\"Naturpark Suedschwarzwald\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/naturpark-suedschwarzwald\/\">Schwarzwaldh\u00f6he<\/a>n: Kury aus Buchholz hat eine <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/himbeeren.htm\">Himbeerplantagen<\/a> in <a title=\"StPeter\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/orte\/stpeter\/\">St.Peter-Platte<\/a> auf 1000 m H\u00f6he. <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/erdbeeren.htm\">Erdbeeren<\/a> gedeihen in St.Peter 900 m hoch. Das Angebot an S\u00fcdfr\u00fcchten <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/granat.htm\">Granatapfel<\/a>, <a href=\"https:\/\/freiburg-schwarzwald.de\/passionsfrucht.htm\">Passionsfrucht<\/a>, Mango, Litschis, Pomelos, Papaya, Avocado macht neugierig. Wer wei\u00df, zu welchen Experimenten die <a title=\"Feigen lieben die Hitze\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/feigen-lieben-die-hitze\/\">warmen und trockenen Sommer<\/a> die Obst- und Beerenbauern in <a title=\"Zukunft\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/\">Zukunft<\/a> einladen werden.<br \/>\n2.11.2018<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/obstbau-immer-exotischer\/indianerbananen2018\/\" rel=\"attachment wp-att-68628\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-68628\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/indianerbananen2018-180x133.jpg\" alt=\"indianerbananen2018\" width=\"180\" height=\"133\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/indianerbananen2018-180x133.jpg 180w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/indianerbananen2018.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px\" \/><\/a>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/obstbau-immer-exotischer\/minikiwis2018\/\" rel=\"attachment wp-att-68629\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-68629\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/minikiwis2018-180x140.jpg\" alt=\"minikiwis2018\" width=\"180\" height=\"140\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/minikiwis2018-180x140.jpg 180w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/minikiwis2018.jpg 606w\" sizes=\"auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px\" \/><\/a>\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/wohnen\/hummelhof\/feigengarten3trio161003\/\" rel=\"attachment wp-att-62946\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-62946\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/feigengarten3trio161003-180x135.jpg\" alt=\"feigengarten3trio161003\" width=\"180\" height=\"135\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/feigengarten3trio161003-180x135.jpg 180w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/feigengarten3trio161003.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px\" \/> <\/a>Indianerbananen\u00a0 aus Oerenberg\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0Minikiwis aus Sexau\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0Feigen aus Freiburg<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>S\u00fcdbadische Landwirte bauen in der Region exotische Obstsorten an<\/strong><br \/>\nBio-Beerenanbauer Janek Michalski aus Sexau hat 2008 die ersten Weikis, auch Minikiwis oder Kiwibeeren genannt, auf einer Fl\u00e4che von einem Hektar gepflanzt. F\u00fcnf Jahre dauerte es, bis der Strauch erstmals getragen hat. &#8222;In diesem Jahr ist die Ernte richtig gut&#8220;, freut er sich . Er vermarktet die Fr\u00fcchte \u00fcber den regionalen Bio-Gro\u00dfhandel und \u00fcber Abokisten.<br \/>\nDie Weiki wurde am Lehrstuhl f\u00fcr Obstbau am Wissenschaftszentrum Weihenstephan der Technischen Universit\u00e4t M\u00fcnchen gez\u00fcchtet. Sie kann in der Winterruhe Fr\u00f6ste bis zu \u201330 Grad vertragen, hat in mitteleurop\u00e4ischen Breiten bislang keine nat\u00fcrlichen Feinde und ist gut lagerf\u00e4hig. An der Bayerischen Landesanstalt f\u00fcr Weinbau und Gartenbau in Veitsh\u00f6chheim (LWG) bei W\u00fcrzburg gibt es seit 15 Jahren Versuchsanbau mit 70 Sorten Minikiwis eines Z\u00fcchters aus Chemnitz. Die Str\u00e4ucher werden im Spaliersystem erzogen, sie ben\u00f6tigten viel Schnitt- und Bindearbeit, erl\u00e4utert Versuchsingenieur Alexander Zimmermann. &#8222;Ich halte Minikiwis, die man gelegentlich im Supermarkt unter dem Markennamen Nergi aus Frankreich, Spanien und Italien kaufen kann, f\u00fcr eine interessante Art im Erwerbsobstbau. In Polen, den Niederlanden und Gro\u00dfbritannien hat sich bereits eine Produktion entwickelt, in Deutschland sind es erst einzelne Vermarkter&#8220;, sagt Zimmermann. Minikiwis treiben schon Ende M\u00e4rz aus, das macht sie allerdings anf\u00e4llig f\u00fcr Sp\u00e4tfr\u00f6ste, weshalb der Versuchsingenieur auch Frostschutzberegnung empfiehlt.<br \/>\nSeit 20 Jahren baut die LWG auch Indianerbananen an. 300 B\u00e4ume wachsen hier. Die Frucht ist im \u00f6stlichen bis mittleren Nordamerika beheimatet und kann in Mitteleuropa in Weinbaugebieten kultiviert werden. Drei Jahre vergehen bis zur ersten Bl\u00fcte, die Fr\u00fcchte, die \u00e4u\u00dferlich an kleine Mangos erinnern, sind zun\u00e4chst gr\u00fcn, werden dann gelb-gr\u00fcn. Sie sind sehr druckempfindlich. Im Geschmack erinnern sie an Banane und Mango. &#8222;Die Fr\u00fcchte sind nicht lange lagerf\u00e4hig, sind daher nichts f\u00fcr den Erwerbsobstbau. Nicht jeder mag sie, man br\u00e4uchte viel \u00dcberzeugungsarbeit, um einen Markt zu entwickeln&#8220;, sagt Versuchsingenieur Zimmermann, &#8222;f\u00fcr den Freizeitgarten oder als Kundenfang f\u00fcr Selbstvermarkter sind sie interessant&#8220;.<br \/>\nErich Kiefer von der Baumschule Kiefer in Ortenberg sieht das anders. Er baut alle Fr\u00fcchte auch selbst an, deren B\u00e4ume er verkauft. 60 gro\u00dfe Indianerbananenb\u00e4ume von vier unterschiedlichen Sorten hat er im Ertrag. Die Fr\u00fcchte lassen sich zu S\u00fc\u00dfspeisen verarbeiten, er verkauft sie au\u00dferdem im eigenen Hofladen und beliefert weitere Hofl\u00e4den. Seit bereits 45 Jahren baut der landwirtschaftliche Betrieb Kiwis an, etwa 1500 Kilogramm hat er zuletzt geerntet. &#8222;Wer einmal reife Kiwis von hier gegessen hat, mag keine mehr aus dem Supermarkt&#8220;, wei\u00df der innovative G\u00e4rtnermeister aus der Ortenau. Aktuell experimentiert er mit japanischen Rosinenb\u00e4umen, deren Fruchtstiele gekocht genie\u00dfbar sind.<br \/>\n.<br \/>\nDer Badische Landwirtschaftliche Hauptverband (BLHV) findet es nach Aussagen seines Sprechers Padraig Elsner gut und richtig, dass Landwirte in diese Richtung gehen und Neues ausprobieren. &#8222;Damit eine exotische Frucht in die Fl\u00e4che gehen kann, sind zuverl\u00e4ssige Vermarktungspartner unerl\u00e4sslich. Die Investitionen sind betr\u00e4chtlich, deshalb brauchen die Landwirte auch langfristige Zusagen, dass sie ihre Ware auf dem Markt platzieren k\u00f6nnen&#8220;, sagt Elsner.<br \/>\nDie Gretchenfrage sei, ob die Verbraucher bereit seien, f\u00fcr diese neuen regionalen Produkte auch h\u00f6here Preise zu bezahlen als f\u00fcr die gleichen Produkte aus s\u00fcdlichen L\u00e4ndern, die in der Regel billiger produziert werden k\u00f6nnten.<br \/>\nLandwirte aus der Region experimentieren \u2013 aus Neugier und aus Lust. So wachsen auch Exoten wie die Indianerbanane oder Minikiwis an B\u00e4umen und Str\u00e4uchern in S\u00fcdbaden.<br \/>\n&#8230; Alles vom 29.10.2018 von Gabriele Hennicke bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/wirtschaft-3\/exoten-an-baum-und-strauch-in-suedbaden--158438252.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/wirtschaft-3\/exoten-an-baum-und-strauch-in-suedbaden&#8211;158438252.html<br \/>\n<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Kiwis und Feigen<\/strong><br \/>\nSeit das Klima w\u00e4rmer geworden ist, sind exotische Fr\u00fcchte im Breisgau l\u00e4ngst heimisch geworden. Wir haben seit Jahren Kiwis an unserer s\u00fcdlichen Hauswand und einen Feigenbaum im Garten am Haus. In diesem Jahr hatten wir wegen der W\u00e4rme ganz besonders viele Fr\u00fcchte. Bei den Kiwis waren es mehr als 50 Kilogramm. Das waren f\u00fcnf prall gef\u00fcllte Obststeigen.<br \/>\nBei den Feigen haben wir seit l\u00e4ngerer Zeit fast jeden Tag reife Fr\u00fcchte \u2013 und wenn es zu viele waren zum direkt Essen und Verschenken, haben wir f\u00fcr die k\u00e4lteren Monate noch Marmeladen daraus eingemacht.<br \/>\n2.11.2018, J\u00fcrgen Welke, Freiburg, BZO<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Immer mehr exotische Fr\u00fcchte werden im warmen Oberrheingebiet angebaut. Bis 2011 erntete Anton Schott in Leiselheim am Kaiserstuhl Mitte November kistenweise Kaki. Weikis bzw. Minikiwis von Janek Michalsi in Sexau. Indianerbananen von Erich Kiefer in Ortenberg. 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