{"id":67803,"date":"2018-08-04T19:02:49","date_gmt":"2018-08-04T17:02:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=67803"},"modified":"2018-08-05T08:02:58","modified_gmt":"2018-08-05T06:02:58","slug":"medien-4-gewalt-tabu-info","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/medien-4-gewalt-tabu-info\/","title":{"rendered":"Medien 4. Gewalt &#8211; Tabu Info"},"content":{"rendered":"<p>Ohne <a title=\"Medien\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/\">Medien<\/a> als 4. Gewalt funktioniert <a title=\"Demokratie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/\">Demokratie<\/a> nicht. Getragen von <a title=\"Zeitung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/zeitung\/\">Journalisten<\/a>, die sich keiner Sache gemein machen sollten (Ha-Jo Friedrich) und objektiv informieren (Fakten), wobei Kommentar (Bewertung) davon getrennt ausgewiesen wird. So kann sich der B\u00fcrger seine <a title=\"Denkt selber\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/denkt-selber\/\">eigene Meinung<\/a> bilden. Nun geht die Schere zwischen \u00f6ffentlicher <a title=\"Meinungsfreiheit\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/meinungsfreiheit\/\">Meinung<\/a> und ver\u00f6ffentlichter <a title=\"Gesinnungsdiktatur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/gesinnungsdiktatur\/\">Meinung<\/a> auseinander. Woran liegt es?<br \/>\n.<!--more--><br \/>\n(1) Die meinungsm\u00e4chtigen Medien haben sich weit von der <a title=\"Demokratie \u2013 Meinungsfreiheit\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/demokratie-meinungsfreiheit\/\">Meinungsverteilung<\/a> der Mehrheit der Bev\u00f6lkerung entfernt.<br \/>\n1976 w\u00e4hlten 42% der B\u00fcrger und 55% der Journalisten die SPD.<br \/>\n2005 w\u00e4hlten 8% der B\u00fcrger und 36% der Journalisten die Gr\u00fcnen.<br \/>\n2017 w\u00e4hlten 38,6% der B\u00fcrger und ca 80% der Journalisten Rot-Rot-Gr\u00fcn.<br \/>\nDazu der Medienwissenschaftler Hans Mathias Kepplinger (s.u.): &#8222;Tonangebend f\u00fcr die politische Berichterstattung in Deutschland sind nur 6.000 bis 8.000 Journalisten. Diese sind auf wenige St\u00e4dte und Redaktionen konzentriert. Zwischen ihnen findet eine t\u00e4gliche Kommunikation statt. Durch diese Orientierung aneinander entstehen festgef\u00fcgte Sichtweisen, die sie f\u00fcr die einzig sachlich richtige und moralisch vertretbare Haltung halten. Dem entziehen sich nur wenige.&#8220;<br \/>\n.<br \/>\n(2) Der Anteil der Journalisten, die mit Ha-Jo Friedrich als neutrale Beobachter berichten, nimmt ab gegen\u00fcber den Journalisten, die eine moralische Mission vertreten und als Akteure meinen, beim Schreiben eine erzieherische (<a title=\"Nudging\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/nudging\/\">Nudging<\/a>) Aufgabe bzw. \u00dcberzeugungsabeit leisten zum m\u00fcssen. Der m\u00fcndige B\u00fcrger wird unm\u00fcndig behandelt.<br \/>\n.<br \/>\n(3) Tabuisierung bestimmter Themen: Die <a title=\"Diskussionskultur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/diskussionskultur\/\">Diskussionskultur<\/a> in Deutschland liegt darnieder, da die Rechten den Linken nicht zuh\u00f6ren und die Linken den <a title=\"Konservativismus \u2013 rechts links\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/konservativismus-rechts-links\/\">Rechten<\/a> ebensowenig. F\u00fcr die einen ist die <a title=\"Fluechtlinge-Kriminalitaet\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/fluechtlinge-kriminalitaet\/\">Migrantenkriminalit\u00e4t<\/a> tabu, w\u00e4hrend f\u00fcr die anderen die \u00dcbertragung von <a title=\"Nationalismus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/nationalismus\/\">nationalem Recht<\/a> an die EU <a title=\"Kampf-gegen-Rechts\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/kampf-gegen-rechts\/\">kein Thema<\/a> sein darf. Die Journalisten werden immer st\u00e4rker Akteure, die auf Anweisung der jeweiligen Redaktion Themen gewichten und akzentuieren mit dem Ziel von Macht und Auflage.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Kurzfassung zum Interview mit dem Medienwissenschaftler Hans Mathias Kepplinger<\/strong><br \/>\n(1) 6000-8000 politisch eher linke Journalisten bestimmen die politische Berichterstattung in Deutschland.<br \/>\n(2) Schere zwischen \u00f6ffentlicher Meinung und ver\u00f6ffentlichter Meinung vergr\u00f6\u00dfert sich.<br \/>\n(3) Informationsjournalismus verliert auch in D an Boden gegen\u00fcber Meinungsjournalismus<br \/>\n(4) In USA: Journalisten wurden von Beobachtern (neutrale Medien) zu Akteuren (von Kampforganisationen).<br \/>\n(5) Tabuisierung politischer Themen zwecks Macht und Diskursbeherrschung als zentrales Problem der deutschen Medienlandschaft (Presse, TV, \u00d6R, Private).<br \/>\n(6 ) Weitere De-Professionalisierung der Journaille ist zu erwarten &#8211; HaJo Friedrichs Maxime der &#8222;Trennung von Information und Meinung&#8220; z\u00e4hlt immer weniger.<br \/>\n(7) Konservatives Gegenmedium (wie FoxNews und Breitbart in USA) fehlt in Deutschland.<br \/>\n.<br \/>\n<em>Hans Mathias Kepplinger lehrt Kommunikationswissenschaft an der Universit\u00e4t Mainz.<br \/>\n<\/em><em>Oliver Maksan ist Chefredakteur der Tagespost.<br \/>\n<\/em>Interview vom 26. Juli 2018 in DIE TAGESPOST. Katholische Wochenzeitung f\u00fcr Politik, Gesellschaft und Kultur.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.die-tagespost.de\/feuilleton\/De-Professionalisierung-nimmt-zu;art310,190644\">https:\/\/www.die-tagespost.de\/feuilleton\/De-Professionalisierung-nimmt-zu;art310,190644<\/a><\/p>\n<p>4.8.2018<\/p>\n<p>.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>De-Professionalisierung von Journalisten: Von Beobachtern zu Akteuren<\/strong><br \/>\nJournalisten werden von Beobachtern zu Akteuren, meint Medienwissenschaftler Hans Mathias Kepplinger im Interview mit Oliver Maksan.<br \/>\nDie USA sind ein besonders krasses Beispiel. Gro\u00dfe Medien wie die \u201eNew York Times\u201c oder die \u201eWashington Post\u201c sind in der Berichterstattung \u00fcber den Pr\u00e4sidenten von neutralen Medien zu Kampforganisationen geworden. Journalisten werden von Beobachtern zu Akteuren. Hier findet eine De-Professionalisierung statt.<br \/>\n&#8230; Alles vom 28.7.2018 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/feuilleton\/medien\/die-de-professionalisierung-von-journalisten-nimmt-immer-noch-weiter-zu\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/feuilleton\/medien\/die-de-professionalisierung-von-journalisten-nimmt-immer-noch-weiter-zu\/<\/a><\/p>\n<p>Dieses Interview erschien zuerst am 26. Juli 2018 in DIE TAGESPOST. Katholische Wochenzeitung f\u00fcr Politik, Gesellschaft und Kultur.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.die-tagespost.de\/feuilleton\/De-Professionalisierung-nimmt-zu;art310,190644\">https:\/\/www.die-tagespost.de\/feuilleton\/De-Professionalisierung-nimmt-zu;art310,190644<\/a><\/p>\n<p><strong>Goethe: Als Journalist das Wahre wiederholen<\/strong><br \/>\n\u201eMan muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Enzyklop\u00e4dien, auf Schulen und Universit\u00e4ten, \u00fcberall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich, im Gef\u00fchl der Mehrheit, die auf seiner Seite ist.\u201c<br \/>\nSo kommentierte schon treffend Johann Wolfgang von Goethe im 18. Jh.<br \/>\n28.7.2018, Heide F., TO<\/p>\n<p><strong>Meinungsjournalismus Monitor<\/strong><br \/>\nEin besonders schlechtes Beispiel des augenblicklichen Journalismus\u2018 in Deutschland war zuletzt wieder Georg Restle in \u201aMonitor\u2018. Das hat mit Journalismus nichts mehr zu tun, das gleicht der pers\u00f6nlichen Meinungsbildung des \u201aSchwarzen Kanals\u2018 in der Ex-DDR. Eine halbe Stunde darf er regelm\u00e4\u00dfig seine pers\u00f6nliche Meinung auf diejenigen abblasen, die ihm zuh\u00f6ren wollen. Ich ertrage es zunehmend weniger, deswegen nach f\u00fcnf Minuten black screen.<br \/>\nErb\u00e4rmlich, dass solche \u201aJournalisten\u2018 von Steuergeldern finanziert ihre eigene (radikale, unreflektierte) Haltung in die Wohnzimmer pusten d\u00fcrfen.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nNichts ist geblieben von der angeblichen \u201aReue\u2018 des Mainstream-Journalismus \u2013 stattdessen volles Feuer auf die letzten potenziell Beeinflussbaren.<br \/>\nDushan Wegner hat den Restle-Kommentar hier auseinander genommen:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/dushanwegner.com\/stop-the-propaganda\/\">https:\/\/dushanwegner.com\/stop-the-propaganda\/<\/a><br \/>\nManchmal ist Namensgebung schon unheimlich passend.<br \/>\n28.7.2018 , Sabine W. TO<\/p>\n<p>Symptomatisch f\u00fcr die zunehmende Entfremdung zwischen der \u00f6ffentlicher und ver\u00f6ffentlichter Meinung ist die Proliferation des \u00bbPopulismus\u00ab-Schimpfworts. Mit ihm distanziert sich die (sich selbst als solche verstehende) \u00bbElite\u00ab der vermeintlich Wissenden bzw. \u00bbEingeweihten\u00ab vom unm\u00fcndigen Volk, dem \u00bbPopulus\u00ab (oder gemeinen P\u00f6bel) und seinen Tribunen, die nicht ernst zu nehmen, sondern im Gegentei st\u00e4ndig belehrt und zurechtzuweisen sind. R\u00e9mi Brague [Professor f\u00fcr Philosophie an der Sorbonne und an der LMU M\u00fcnchen] hat es so gesagt: \u00bb\u201ePopulismus\u201c ist nicht nur ein polysemisches [mehrdeutiges] Wort, es ist auch ein polizeiliches Wort: eine Sprache von Bullen! Es ist die Art, wie Geh\u00f6rlose schreiende Menschen nennen und Snobs andere, die Schmerzen haben. Erstaunlich, dass \u201ePopulismus\u201c ein Schimpfwort geworden ist.\u00ab<br \/>\n28.7.2018, Maria-Jeanne Decourroux, TO<\/p>\n<p><strong>Meinungsdiktatur der Medien<\/strong><br \/>\nEin sehr mutiger Kommentar. Gleich der Politik der Kanzlerin und ihrer Entourage werden die Sch\u00e4den, die Ihre Kolleginnen und Kollegen der journalistischen Zunft zu verantworten haben, irreversibel sein. Die Glaubw\u00fcrdigkeit ist pass\u00e9, mutwillig zerst\u00f6rt durch Anbiederungswahn und Meinungsdiktatur. Endg\u00fcltig vorbei die Zeiten, in denen Politiker noch Rechenschaft f\u00fcr ihren Kurs abgen\u00f6tigt und wo verweigert, hartn\u00e4ckig hinterfragt wurde. Die heutigen Interviews in Print- und Onlinemedien sowie den \u201eSendeformaten\u201c Maischbergers, Will &amp; Co. hinterlassen nur noch \u00fcblen Beigeschmack und die \u00dcberzeugung, dass unserer vierte Gewalt im Staat entscheidendes abhanden gekommen ist: Ethos, Objektivit\u00e4t und Weitsicht. Im Austausch f\u00fcr Liebdienerei, Speichelleckerei und Anma\u00dfung.<br \/>\n28.7.2018, Malaparte, TO<\/p>\n<p>Abgesehen davon, dass guter Journalismus eher von berichtender Neutralit\u00e4t gepr\u00e4gt sein sollte, als von meinungsdominierter Einseitigkeit.6.000 bis 8.000 Journalisten, die in einigen Gro\u00dfst\u00e4dten aufeinander hocken. Dies f\u00fchrt zwangsl\u00e4ufig zu einer Inzucht-Veranstaltung von Menschen, die sich f\u00fcr die \u201eElite\u201c halten und sich daf\u00fcr gegenseitig von morgens bis abends auf die Schulter klopfen. Die Steigerung von \u201eElite\u201c ist die \u201eurbane Elite\u201c; soll wohl durch Absetzung vom \u201edummen D\u00f6rfler\u201c zus\u00e4tzliche Kompetenz und Intelligenz suggerieren. Ich bezeichne dieses Milieu als den \u201edegenerierten Stadt-Adel\u201c in Anspielung auf den degenerierten Land-Adel, dem man ja auch die Inzest-Folgen anmerken konnte. Die Karte \u201eStadt-schlau\u201c und \u201eLand-dumm\u201c wurde dann ja auch bei der Trump-Wahl und beim Brexit gespielt. Das war an elit\u00e4rer Hochn\u00e4sigkeit nicht zu \u00fcberbieten.<br \/>\nTrump und Brexit haben beim degenerierten Stadt-Adel geradezu ein bockiges Verhalten hervorgerufen. Dieses Verhalten ist nicht nur an Aussagen, sondern auch am Auftreten abzulesen; Beispiele w\u00e4ren Kleber, Slomka, Miosga &amp; Co.\u00a0Leider mu\u00df ich feststellen, da\u00df in meinem privaten Umfeld insbesondere die etwas besser Gebildeten den \u201eurbanen Schreiber- und Laber-Luschen\u201c folgen, weil sie als \u201epolitisch Gebildete\u201c auf dem Laufenden sind mit ihrer (also deren) Meinung sind. Die etwas weniger Gebildeten, aber pragmatischen Menschen mit Lebens- und Berufs-Erfahrung (keine Ringelpiezler) sehen die gesellschaftlichen Entwicklungen realistischer; UND: Diese Menschen trauen sich auch, unbequeme Fragen zu stellen und unbequeme Standpunkte zu vertreten.<br \/>\n28.7.2018, Neo-Realist, TO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Tabuisierung, um den Diskurs zu vermeiden<\/strong><br \/>\n<em>Journalisten werden von Beobachtern zu Akteuren, meint Medienwissenschaftler Hans Mathias Kepplinger im Interview mit Oliver Maksan.<\/em><br \/>\nEs geht darum, eine politisch missliebige Publikation wie Tichys Blog zu diskreditieren. Der Begriff \u201e<a title=\"Populismus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/populismus\/\">Rechtspopulismus<\/a>\u201c ist ein <a title=\"Nationaler Rechtspopulismus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/nationaler-rechtspopulismus\/\">Kampfbegriff<\/a>. Damit sollen bestimmte politische Pr\u00e4ferenzen tabuisiert und aus dem Diskurs ausgeschlossen werden. Das sahen Sie am <a title=\"Tellkamp Lau \u2013 Linker Shitstorm\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/tellkamp-lau-linker-shitstorm\/\">Beispiel der \u201eZeit\u201c (Miriam Lau)<\/a>. Schon allein die Frage, ob die private Seenotrettung sinnvoll ist, wird tabuisiert. Das ist eine ungewollte Absage an ein Grundprinzip des Liberalismus.<br \/>\nDie Tabuisierung ist also das zentrale Problem? Ja. F\u00fcr eine liberale Demokratie ist das h\u00f6chst gef\u00e4hrlich. Denn sie beruht auf der Forderung, dass alle nicht strafbaren Positionen diskutiert werden k\u00f6nnen. Hier geht es aber schlicht um Macht und Diskursbeherrschung. &#8230;<br \/>\n&#8230; Alles vom 28.7.2018 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/feuilleton\/medien\/die-de-professionalisierung-von-journalisten-nimmt-immer-noch-weiter-zu\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/feuilleton\/medien\/die-de-professionalisierung-von-journalisten-nimmt-immer-noch-weiter-zu\/<br \/>\n<\/a>\u00a0.<br \/>\n<strong>Nachricht und Meinung trennen<\/strong><br \/>\nIch bin Journalist, habe nach dem erfolgreichen Sprachenstudium in den 80ern den Journalismus von der Pike auf \u2013 also vom Volontariat angefangen \u2013 gelernt. Ich habe gelernt, Nachricht und Meinung zu trennen und die Sprache m\u00f6glichst objektiv, sprich unmanipulativ zu verwenden (noch heute als Klasiker empfehlenswert: \u201eDeutsch f\u00fcr Profis\u201c). Das genaue Gegenteil ist inzwischen der Fall, wo in \u00f6ffentlich rechtlichen Medien, Zeit, SZ, Spiegel, Welt und FAZ scham- und skrupellos Nachricht und Kommentar vermischt wird, manipulativ (vor allem in \u00dcberschriften) mit der Sprache umgegangen wird und bewusst die Auswahl und Gewichtung der Nachrichten verschoben wird. In allen Redaktionen, in denen ich war, herrscht linksgr\u00fcner Zeitgeist mit beseelter, bewusster Lesererziehung in aggressiver linker Oberlehrermanier vor. Mein Beruf wurde zum Schandfleck und tr\u00e4gt wesentlich zur Vernichtung der Demokratie bei.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nJa, ich habe mich dagegen gewehrt, war zu sperrig und habe deshalb meinen Job verloren \u2013 was kein Verlust war (finanziell vielleicht schon). Ich arbeite jetzt selbst\u00e4ndig, aber auch das nicht mehr lange.<br \/>\n28.7.2018, Julian Schneider, TO<\/p>\n<p><strong>36% Gr\u00fcnen-Anh\u00e4nger unter Journalisten ist zu gering<\/strong><br \/>\nRelativ guter Artikel. aber der Anteil von 36% Gr\u00fcnen-Anh\u00e4ngern ist zu gering. Vermutlich wurden hier die, die keine Angabe gemacht haben nicht raus gerechnet. So kann man aber nicht gegen Wahlergebnisse vergleichen. Die letzten Studien die ich dazu gelesen hatte zeigten nach rausrechnen der Nicht-Angaben jeweils um die 45% Gr\u00fcne, was n\u00e4her an der Realit\u00e4t sein d\u00fcrfte.<br \/>\nErw\u00e4hnenswert w\u00e4re noch O\u2019Sullivan\u2019s Law gewesen \u201eAll organizations that are not actually right-wing will over time become left-wing.\u201c Auf Deutsch: Alle Organisationen, die sich nicht explizit als konservativ verstehen, werden \u00fcber den Zeitverlauf links werden. Der Hintergrund ist, da\u00df Konservative zwar Linke einstellen w\u00fcrden, da sie tolerant gegen\u00fcber anderen Auffassungen sind, andersrum dies aber nicht passiert. Denn der Linke sieht sich selbst als Weltretter und Erl\u00f6ser der Entrechteten und alle ,die ihn kritisieren sind finstere, b\u00f6sartige Kreaturen. Auch muss man fragen, warum sind die Presse-Leute denn so links? Was haben die alle gemeinsam? Das geistes- und sozial\u201cwissenschaftliche\u201c Studiengebiet! Und dort feiern die gr\u00fcnen Ideologien, namentlich Neomarxismus und Postmodernismus fr\u00f6hlich Urst\u00e4nde.<br \/>\nEine konservative\/liberale Publikation muss also au\u00dferhalb dieser Bereiche ihren Nachwuchs rekrutieren.<br \/>\n28.7.2018, John Galt, TO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Toleranz-Paradoxon von Popper<\/strong><br \/>\nWas Sie anmerken entspricht ja auch dem, was Popper als Toleranz-Paradoxon beschreibt:<br \/>\n\u201eUneingeschr\u00e4nkte Toleranz f\u00fchrt mit Notwendigkeit zum Verschwinden der Toleranz. Denn wenn wir die uneingeschr\u00e4nkte Toleranz sogar auf die Intoleranten ausdehnen, wenn wir nicht bereit sind, eine tolerante Gesellschaftsordnung gegen die Angriffe der Intoleranz zu verteidigen, dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen. Im Namen der Toleranz sollten wir uns das Recht vorbehalten, die Intoleranz nicht zu tolerieren.\u201c<br \/>\n<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Toleranz-Paradoxon\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Toleranz-Paradoxon<\/a><br \/>\n28.7.2018, Kassandra, TO<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ohne Medien als 4. Gewalt funktioniert Demokratie nicht. Getragen von Journalisten, die sich keiner Sache gemein machen sollten (Ha-Jo Friedrich) und objektiv informieren (Fakten), wobei Kommentar (Bewertung) davon getrennt ausgewiesen wird. So kann sich der B\u00fcrger seine eigene Meinung bilden. &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/medien-4-gewalt-tabu-info\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18,100,21,162,80,172],"tags":[552,551,439,301,726,671,438],"class_list":["post-67803","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bildung","category-buch","category-dienste","category-internet","category-medien","category-zukunft","tag-buch-2","tag-info","tag-journalist","tag-culture","tag-oeffentlicher-raum","tag-presse","tag-zeitung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67803","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=67803"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67803\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=67803"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=67803"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=67803"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}