{"id":66847,"date":"2018-03-10T19:11:45","date_gmt":"2018-03-10T18:11:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=66847"},"modified":"2018-03-19T09:36:06","modified_gmt":"2018-03-19T08:36:06","slug":"migration-in-hartz4-tellkamp","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/migration-in-hartz4-tellkamp\/","title":{"rendered":"Migration in Hartz4 &#8211; Tellkamp"},"content":{"rendered":"<p><em>&#8222;Die meisten <a title=\"Migration\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/\">fliehen<\/a> nicht vor Krieg und <a title=\"Asyl\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/asyl\/\">Verfolgung<\/a>, sondern kommen her, um in die <a title=\"Wohlfahrtsverband\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/wohlfahrtsverband\/\">Sozialsysteme<\/a> einzuwandern, \u00fcber <a title=\"Migration-Zahlen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/migration-zahlen\/\">95 Prozent<\/a>.&#8220;<\/em> Zu diesem <a title=\"Meinungsfreiheit\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/meinungsfreiheit\/\">Statement<\/a> mag man stehen wie man will &#8211; es machte <a title=\"Diskussionskultur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/diskussionskultur\/\">Furore<\/a> aus zwei Gr\u00fcnden: Zum einen, weil es von dem &#8222;Turm&#8220;-Autor Uwe Tellkamp stammt, einem der aktuell profiliertesten <a title=\"Literatur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/dichter\/literatur\/\">Schriftsteller<\/a>: &#8222;Der Turm&#8220; (2008) ist der bedeutendste und auch kritischste nach 1989 erschienene <a title=\"Deutschland\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/\">DDR<\/a>-Roman <!--more-->und deshalb auch Bestseller des Suhrkamp-<a title=\"Verlage\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/verlage\/\">Verlags<\/a> &#8211; preisgekr\u00f6nt und als Ard-Zweiteiler verfilmt. Tellkamp schildert darin das b\u00fcrgerliche Milieu von Dresden in den letzten Jahren vor der Wende 1982 bis 1989.<br \/>\n.<br \/>\nWie kann es sein, dass ein so hochgelobter Autor sich entgegen linkem Mainstream, <a title=\"Political-Correctness\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/political-correctness\/\">Political Correctness<\/a> und multikultureller \u00d6ffnung der von Angela Merkel initiierten und nun auch in der vierten Groko mit dem Slogan &#8222;weiter so&#8220; versehenen Masseneinwanderung widerspricht. Wo doch Intellektuelle in Deutschland seit den 68er Jahren eher links, nicht aber konservativ zu sein haben.<br \/>\nZum anderen, weil der Suhrkamp-Verlag einen Tag nach Tellkamp&#8217;s Statement folgendes <a title=\"Kampf-gegen-Rechts\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/kampf-gegen-rechts\/\">ver\u00f6ffentlichte<\/a>: &#8222;Aus gegebenem Anlass: Die Haltung , die von Autoren des Hauses zum Ausdruck kommt, ist nicht mit der des Verlags zu verwechseln&#8220;. Daraufhin hagelte es Kritik am Verlag, dem zu Recht Gesinnungsdiktatur, G\u00e4ngelung von Autoren, Verletzung der Meinungsfreiheit, &#8230; vorgeworfen wird.<br \/>\nDer <a title=\"Medien\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/\">Medienhype<\/a>\u00a0um das Streitgespr\u00e4ch zwischen Uwe Tellkamp und Lars Gr\u00fcnbein auf der <a title=\"Buchmesse\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/dichter\/literatur\/buchmesse\/\">Leipziger Buchmesse<\/a> zeigt einmal mehr, wie gereizt die Stimmung angesichts der Verlustes von Schutz und Sicherheit im \u00f6ffentlichen Raum, migrantischer Anmache, Messerstecherei und Kriminalit\u00e4t ist.<br \/>\n.<br \/>\nVielleicht findet sich ja ein willkommenskulturell \u00dcberzeugter, der das obige Statement von Uwe Tellkamp einfach umdreht, aus 95% in 5%\u00a0<em>&#8222;Die meisten Migranten fliehen vor Krieg und Verfolgung, nur ganz wenige kommen her, um in die Sozialsysteme einzuwandern, h\u00f6chstens 5 Prozent.&#8220;<\/em><br \/>\nUm dann als Gutmensch daran glauben zu k\u00f6nnen &#8211; <a title=\"Gutmenschen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/gutmenschen\/\">gutgl\u00e4ubig<\/a> eben.<br \/>\n10.3.2018<\/p>\n<p><strong>Einwanderung in die Sozialsysteme<\/strong><br \/>\nBei einer Diskussion in Dresden sagte der preisgekr\u00f6nte Autor Uwe Tellkamp (\u201eDer Turm\u201c) zur Migrationswelle nach Deutschlend: \u201eDie meisten fliehen nicht vor Krieg und Verfolgung, sondern kommen her, um in die Sozialsysteme einzuwandern, \u00fcber 95 Prozent.\u201c<br \/>\n&#8230; Kompetter Text mit Uwe Tellkamp vom 9.3.2018 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/kultur\/article174378830\/Uwe-Tellkamp-ueber-Fluechtlinge-Die-meisten-kommen-her-um-in-die-Sozialsysteme-einzuwandern.html\">https:\/\/www.welt.de\/kultur\/article174378830\/Uwe-Tellkamp-ueber-Fluechtlinge-Die-meisten-kommen-her-um-in-die-Sozialsysteme-einzuwandern.html<br \/>\n<\/a>\u00a0 .<br \/>\n<strong>Video der Diskussion mit Uwe Tellkamp:<\/strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/kultur\/verlag-distanziert-sich-von-uwe-tellkamp-3892208.html\">https:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/kultur\/verlag-distanziert-sich-von-uwe-tellkamp-3892208.html<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Uwe Tellkamp und Peter Hahne<\/strong><br \/>\nDer\u00a0Fernsehmoderator Peter Hahne sagt fast dasselbe wie der Schriftsteller Uwe Tellkamp &#8211; bei Hahne ist alles OK, bei Tellkamp hingegen gibts die Nazi-Keule.:<br \/>\nUwe Tellkamp: \u201cDie meisten fliehen nicht vor Krieg und Verfolgung, sondern kommen her, um in die Sozialsysteme einzuwandern, \u00fcber 95 Prozent.\u201d<br \/>\nPeter Hahne: &#8222;Von den fast zwei Millionen Fl\u00fcchtlingen sind nur 13 Prozent erwerbst\u00e4tig (&#8230;) Es geht mir nicht um Rechthaberei. Aber Wahrheit mu\u00df Wahrheit bleiben.&#8220;<br \/>\n.<\/p>\n<p><em>Peter Hahne: Schlu\u00df mit euren ewigen Mogelpackungen!<\/em><br \/>\n<em> Wir lassen uns nicht f\u00fcr dumm verkaufen.<\/em><br \/>\n<em> Verlag Bastei L\u00fcbbe, K\u00f6ln 2018, gebunden, 128 Seiten, 10 Euro<\/em><br \/>\n<em> <a href=\"https:\/\/www.peter-hahne.de\">www.peter-hahne.de<\/a><\/em><\/p>\n<p>Tellkamp hat doch Recht. Ich hoffe, dass alle, die hier Rassissmus wittern und PC-mainstream-m\u00e4\u00dfig diese realit\u00e4tsnahen Aussagen angreifen, irgendwann mal in irgendeiner Form Rechenschaft ablegen m\u00fcssen &#8211; und wenn es auch nur die Enkel sind, die fragen, warum man das damals zugelassen hat.<br \/>\n9.3.2018, \u00c4te H\u00f6rger, WO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>&#8222;Nicht mehr weit von einer Gesinnungsdiktatur entfernt&#8220;<\/strong><br \/>\nDie Dresdner Buchh\u00e4ndlerin Susanne Dagen (Buchhaus Loschwitz) kritisiert in einem Offenen Brief an den B\u00f6rsenverein den Umgang mit &#8222;andersdenkenden Verlagen&#8220; auf der Frankfurter Buchmesse &#8211; und hat im Netz eine &#8222;Charta 2017&#8220; ver\u00f6ffentlicht, die auch von Autoren wie Cora Stephan und Uwe Tellkamp unterzeichnet worden ist.<br \/>\nDie &#8222;Charta 2017&#8220; (hier abrufbar) setzt ein mit den Worten: &#8222;Die Vorkommnisse auf der diesj\u00e4hrigen Frankfurter Buchmesse machen deutlich, wie widerspr\u00fcchlich es in unserem Land zugeht: wie unter dem Begriff der Toleranz Intoleranz gelebt, wie zum scheinbaren Schutz der Demokratie die Meinungsfreiheit ausgeh\u00f6hlt wird.&#8220;<br \/>\nWenn ein Branchenverband wie der B\u00f6rsenverein dar\u00fcber befinde, &#8222;was als Meinung innerhalb des Gesinnungskorridors akzeptiert wird und was nicht&#8220;, wenn er zu &#8222;aktiver Auseinandersetzung&#8220; aufrufe und es dann im &#8222;Kampf gegen Rechts&#8220; zu Sachbesch\u00e4digungen komme, dann sei &#8222;unsere Gesellschaft nicht mehr weit von einer Gesinnungsdiktatur entfernt&#8220;. Im &#8222;Offenen Brief&#8220; schreibt die zweimal mit dem Deutschen Buchhandlungspreis ausgezeichnete Sortimenterin: &#8222;Ich sch\u00e4me mich als demokratischer Mensch, als leidenschaftliche Buchh\u00e4ndlerin und als eine in der DDR Geborene f\u00fcr diesen zutiefst respektlosen und w\u00fcrdelosen Umgang mit &#8218;andersdenkenden&#8216; Verlagen und den dahinter stehenden Menschen.&#8220; &#8230; Alles vom 17.10.2017 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.boersenblatt.net\/artikel-susanne_dagen_reagiert_mit_einer__charta_2017__auf_die_buchmesse-vorfaelle.1390030.html\">https:\/\/www.boersenblatt.net\/artikel-susanne_dagen_reagiert_mit_einer__charta_2017__auf_die_buchmesse-vorfaelle.1390030.html<\/a><\/p>\n<p><strong>Charta 2017 &#8211; Zu den Vorkommnissen auf der Frankfurter Buchmesse 2017<\/strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.openpetition.de\/petition\/online\/charta-2017-zu-den-vorkommnissen-auf-der-frankfurter-buchmesse-2017\">https:\/\/www.openpetition.de\/petition\/online\/charta-2017-zu-den-vorkommnissen-auf-der-frankfurter-buchmesse-2017<\/a><\/p>\n<p><strong>Ausweitung der Moralkampfzone<\/strong><br \/>\nUwe Tellkamp hatte in der Debatte mit Gr\u00fcnbein unter anderem gesagt, dass die bedingungslose Grenz\u00f6ffnung durch Merkel im September 2015 an Recht, Gesetz und Parlament vorbei erfolgte, und dass die meisten Migranten kamen und kommen, weil sie sich ein besseres wirtschaftliches Leben erwarten. &#8212; Nat\u00fcrlich handelte es sich bei Tellkamps Aussagen um keine exklusiven AfD- oder Pegida-Positionen. Sie decken sich mit der Statistik (nur 0,3 Prozent der Migranten von 2016 bekamen tats\u00e4chlich Asyl); sie decken sich auch weitgehend mit dem Inhalt des Textes \u201cSondierung an der Grenze\u201c von Stefan Aust in der Welt &#8230;<br \/>\nVon SpOn bis zur Aachener Zeitung rollte nach dem Verlagstweet die Meldung: \u201eSuhrkamp distanziert sich von Uwe Tellkamp\u201c; einige Medien informierten ihre Leser noch etwas ausf\u00fchrlicher dar\u00fcber, was sie von dem \u201eTurm\u201c-Autor zu halten haben:<br \/>\n\u201eTellkamp (\u201eDer Turm\u201c) hatte am Donnerstag in Dresden bei einer Diskussion Positionen der AfD und der islam- und ausl\u00e4nderfeindlichen Pegida-Bewegung vertreten\u201c, teilt der Tagesspiegel mit.<br \/>\n\u201eBereits in der Vergangenheit ist Tellkamp damit aufgefallen, dass er sich nicht von Rechten distanziert hat\u201c, schreibt die S\u00fcddeutsche Zeitung.<br \/>\nStilistisch \u00e4hneln die Passagen erstaunlich den Eintr\u00e4gen der Staatsicherheit in Akten \u00fcber damals so genannte feindlich-negative Personen. ..<br \/>\nAlles vom 9.3.2018 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.publicomag.com\/2018\/03\/ausweitung-der-moralkampfzone\/\">https:\/\/www.publicomag.com\/2018\/03\/ausweitung-der-moralkampfzone\/<\/a><\/p>\n<p><strong>Konservative Intellektelle wie Uwe Tellkamp &#8211; darf es nicht geben<\/strong><br \/>\nWer meint, die 40 bis 60 Jahre alte Regel gelte noch, nach der es konservative Intellektuelle und Schriftsteller nicht geben darf, der kann sich entspannt zur\u00fccklehnen. SPON gibt bekannt: Sie gilt noch und sie trifft soeben Uwe Tellkamp. Will das Oberkommando des Suhrkamp-Verlags uns jetzt bei jeder Podiumsdiskussion eines seiner Autoren mitteilen, was &#8222;der Verlag&#8220; denkt, oder leben hinter Suhrkamps Mauern am Ende Menschen, die tats\u00e4chlich noch selbst\u00e4ndig denken d\u00fcrfen? &#8222;Man sah es kommen. Denn der Verfasser des mit Abstand bedeutendsten (und im besten Sinne kritischen!) DDR-Romans, den wir seit der Wende gelesen haben (\u201eDer Turm\u201c), notabene auch eines der bestsellenden Pferde im Suhrkamp-Stall, Uwe Tellkamp also hat sich nach den \u00dcbergriffen auf rechte Verlage im Rahmen der Frankfurter Buchmesse im vergangenen Herbst bei den Unterzeichnern einer sogenannten \u201eCharta 2017\u201c eingereiht,&#8220; schreibt Tillmann Krause in DIE WELT.<br \/>\n10.3.2018, Jesko Mattes, SPO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Absichtlich &#8222;rechtsradikal&#8220; in &#8222;rechts&#8220; umbenennen<\/strong><br \/>\nEin Verlag distanziert sich von einem seiner Autoren, weil dieser &#8222;rechte Ansichten&#8220; vertritt? Distanziert sich der Verlag auch von Autoren, dies &#8222;linke Ansichten&#8220; vertreten? Wenn nein, warum nicht? Vielleicht weil es eigentlich um rechtsradikale Ansichten geht, man aber mit dem Gebrauch des Wortes &#8222;rechts&#8220; ganz grunds\u00e4tzlich eine politische Richtung diskreditieren m\u00f6chte, die vom eigenen Standpunkt abweicht? Diese sprachliche Vermengung wird von Politikern und Medien ganz bewusst betrieben. Und dann wundern sich Spiegel &amp; Co., wenn sich auch Menschen aus der politischen Mitte innerlich von den etablierten Medien abwenden? Poltisch rechts zu sein sollte so selbstverst\u00e4ndlich sein wie politisch links oder liberal zu sein. Diese Selbstverst\u00e4ndlichkeit ist in Deutschland aber nicht mehr gegeben<br \/>\n10..3.2018, LeCommissaire, SPO<br \/>\nWas ist denn &#8222;rechts&#8220; daran auf die Tatsache hinzuweisen , dass quasi alle \u0093Zuwanderer \u0093 es darauf absehen,sich in der Geborgenheit des deutschen Sozialstaats einzurichten, wo sie als Draufgabe freies Berufsrecht als Kriminelle genie\u00dfen ?<br \/>\n10.3.2018, Teddy3. SPO<\/p>\n<p>Ein Ausgangspunkt der Debatte war die &#8222;Charta 2017&#8220;, die von der Dresdner Buchh\u00e4ndlerin Susanne Dagen ins Leben gerufen worden war. Damit reagierte sie auf den aus ihrer Sicht einseitigen Umgang der Frankfurter Buchmesse mit rechten Verlagen im vergangenen Oktober. Im &#8222;Kampf gegen Rechts&#8220; sei die Gesellschaft &#8222;nicht mehr weit von einer Gesinnungsdiktatur entfernt&#8220;, hei\u00dft es in dem Appell &#8230; Alles vom 10.3.2018 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/literatur-und-vortraege\/ein-autor-auf-augenhoehe-mit-afd-und-pegida--150240652.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/literatur-und-vortraege\/ein-autor-auf-augenhoehe-mit-afd-und-pegida&#8211;150240652.html<br \/>\n<\/a>\u00a0 .<br \/>\n<strong>Tafel-Mitarbeiter<\/strong><br \/>\nMit seiner Aussage &#8222;Die meisten fliehen nicht vor Krieg und Verfolgung, sondern kommen her, um in die Sozialsysteme einzuwandern, \u00fcber 95 Prozent&#8220; hat Herr Tellkamp doch nur Tatsachen ausgesprochen, die korrekt sind. Ich kann das als ehemaliger ehrenamtlicher Tafel-Mitarbeiter, der u.a. viel Kontakt mit Fl\u00fcchtlingen hatte, nur best\u00e4tigen.<br \/>\n9.3.2018, Frank Schultis , BZO<br \/>\n.<br \/>\n&#8222;w\u00e4re es besser gewesen die Werke aus der Verkaufsliste zu streichen&#8220;. Da sieht man schon wieder die sozialistische Methode, alles zu verbieten, was nicht in die sozialistische heile Welt passt. Also doch B\u00fccherverbrennungen von nicht linksideologischen Schriften? Sind wir wieder soweit wie bei den Nationalsozialisten?<br \/>\n9.3.2018, Wolfgang Rohmann, BZO<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Suhrkamp diszipliniert Tellkamp: Wie beim DDR-Kulturministerium<\/strong><br \/>\nWer den Unterschied zwischen Sch\u00e4bigkeit und Gesinnungssch\u00e4bigkeit noch nicht kannte, darf sich freuen: Suhrkamp hat gerade exzellent vorgef\u00fchrt, wie es geht, als der Verlag seinen Bestsellerautor und Buchpreistr\u00e4ger Uwe Tellkamp aus den Niederungen eines Twitter-Accounts heraus, quasi im Vorbeigehen, vor\u00fcbergehend zu einer Persona non grata erkl\u00e4rte. Verd\u00e4chtig, die Sache Pegidas und der AfD zu vertreten. Ein Warnschuss, ein Disziplinierungsversuch wie ein Widerg\u00e4nger light aus dem DDR-Kulturministerium oder schlimmer: der Reichskulturkammer.<br \/>\nBesonders absto\u00dfend an diesem Vorgang bei Suhrkamp: Er passierte ungefragt, unverlangt, eigeninitiativ. Und mit nur einem klaren Ziel, eine Debatte anzusto\u00dfen mit dem Ergebnis, einen Top-Autoren des Hauses zu disziplinieren, der dem Verlag mit seinem Bestseller \u201eDer Turm\u201c einst hunderttausende Euro eingespielt hatte.<br \/>\n&#8230; Alles von Aleander Wallasch vom 9.3.2018 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/feuilleton\/medien\/suhrkamp-distanziert-sich-von-uwe-tellkamp\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/feuilleton\/medien\/suhrkamp-distanziert-sich-von-uwe-tellkamp\/<\/a><\/p>\n<p><strong>Es geht ein Ri\u00df durch das Land<\/strong><br \/>\nIch habe mir heute Nacht das Video in kompletter L\u00e4nge angeschaut, fast 2 Stunden. Link: https:\/\/youtu.be\/DznoyfqrWT8 Mein Fazit ist eine deutlich \u00fcberforderte und parteiische Moderatorin, Gr\u00fcnbein war teilweise ein eitler Schw\u00e4tzer, peinlich seine Auffassung \u00fcber verschiedene Budgets und keinem wird etwas weggenommen. Seine Verweise, dass er mehr international unterwegs sei, er gerade in Paris gewesen war, wirkte angeberisch, ja f\u00fcr mich spreizte er sich wie ein Pfau, fehlte nur dass er von Macron angerufen wird wie unser Supermartin\u2026 . Tellkamp war einfach toll, ehrlich besorgt und sehr gut vorbereitet. Interessant auch die Wortmeldung von Kubitschek, bei dem zweiten Statement von Kubitschek bekam dieser nicht das Mikrofon, Absicht? Es geht ein Ri\u00df durch das Land und der wird immer tiefer, Heilung ist nicht in Sicht.<br \/>\n9.3.2018, John, TO<\/p>\n<p>Suhrkamp hat Generationen von kulturmarxistischen K\u00e4mpfern, Terroristen inbegriffen, herangezogen. Diese richten jetzt ganze V\u00f6lker zugrunde. Es wundert mich \u00fcberhaupt nicht, wenn ein Verlag, der totalit\u00e4re \u201eLiteratur\u201c propagiert, nun brachial auf den Rechtsstaat losgeht. Denn \u201eSuhrkamp\u201c hatte noch nie eine rationale Haltung zu unserer Verfassung, zu Freiheitsrechten \u00fcberhaupt. &#8230;<br \/>\nEs gibt eine ganze Reihe von Intellektuellen, die konservativ sind bzw. die Fluechtlingshysterie nicht mitmachen . Safranski ist einer, Wehler war einer \u2013 und jetzt Tellkamp. Irgendwie auffaellig \u2026.<br \/>\nSelbst in der Welt-online ist ein sehr kritischer Artikel diesbez\u00fcglich zu finden. <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article174394865\/Eklat-um-Uwe-Tellkamp-Suhrkamp-wechselt-ins-Lager-der-Gesinnungspruefer.html\">https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article174394865\/Eklat-um-Uwe-Tellkamp-Suhrkamp-wechselt-ins-Lager-der-Gesinnungspruefer.html<\/a><br \/>\n9.3.2018, Zapatak, TO<br \/>\n.<br \/>\nEtwas merkw\u00fcrdiges ist passiert: ein deutscher Schriftsteller beklagt sich \u00fcber Probleme mit der Meinungsfreiheit in Deutschland, z\u00e4hlt konkrete Beispiele auf, an denen er den Verlust von Meinungsfreiheit festmacht und erlebt kurz nach dieser \u00c4u\u00dferung genau das, vor dem er gerade noch gewarnt hat. Besser kann man nicht verdeutlichen, was sein Anliegen war.<br \/>\n9.3.2018, Claus B., TO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Demn\u00e4chst B\u00fccher anz\u00fcnden?<\/strong><br \/>\nH\u00f6re ich die Wasserfl\u00f6he husten? Oder ist der Tag tats\u00e4chlich n\u00e4herger\u00fcckt, an dem die B\u00fccher von Botho Strau\u00df, Uwe Tellkamp, R\u00fcdiger Safranski, Monika Maron, Henryk Broder, Ernst Nolte und und und durch Antifa-Kommandos auf \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tzen aufgeschichtet und angez\u00fcndet werden? \u201eUnd wenn das alles lustig brennt, wi\u00dft ihr, was man den Faschismus nennt?\u201c (Frei nach Hanns Dieter H\u00fcsch).<br \/>\n9.3.2018, Jahrgang1946<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Wie konnte es dazu kommen &#8230;.<\/strong><br \/>\nEs ist wie Abenteuerurlaub mit einer Zeitmaschine. Erst das 3. Reich, dann die DDR unter Ulbricht und Honecker, jetzt der Vergleich mit aktuellen Ereignissen. B\u00fccherverbrennnung bis Distanzierung des DDR-Schriftstellerverbandes von staatsfeindlichen \u00c4u\u00dferungen. Die damalige \u201eCDU-Blockpartei\u201c in der \u201eNationalen Front\u201c der DDR hatte sich damals nicht gemeldet. Abgetaucht. Abgeduckt. Heute ist das Schlimme daran, dass sich schon wieder keiner von der CDU-, CSU-, FDP- Parteif\u00fchrung zu diesem und anderen Ereignissen meldet, und mit Forderung nach Strafen bzw. Sanktionen auf das GG \u00a7 5 verweist. Es ist ja nicht das erste Mal. Prinzipiell versto\u00dfen aktuell Parteien, Kirchen, Verb\u00e4nde, insbesondere \u201estaatstragende Medien\u201c passiv oder aktiv gegen GG \u00a7 5. Die Frage im fr\u00fcheren Geschichtsunterricht, die man damals schwer verstehen konnte, \u201eWie konnte es dazu kommen?\u201c, \u201eWarum hat niemand etwas dagegen gemacht\u201c? ist l\u00e4ngst beantwortet. Eine gef\u00e4hrliche Entwicklung. Stellt sich die Frage, was man heute und in Zukunft noch w\u00e4hlen kann, wenn Genannte durch Ausfallerscheinungen rausfallen?<br \/>\n9.3.2018, Werner, TO<\/p>\n<p><strong>95% Versorgungssuchende machen Sozialsysteme kaputt<\/strong><br \/>\nWenn Globalisierung bedeutet, dass nicht nur die Grenzen des Waren-, Dienstleistungs-, und die des Kapitalverkehrs aufgehoben werden, sondern auch Leute aus aller Welt dahin gehen k\u00f6nnen, wo sie finanziell am besten durchgef\u00fcttert werden, dann muss man sich nicht wundern, wenn sich erhebliche Ressentiments gegen solchen Wahnsinn entwickeln. 95% Versorgungssuchende und keine Fl\u00fcchtlinge sind unertr\u00e4glich f\u00fcr einen funktionierenden Staat, dessen Sozialsysteme auf Dauer zusammenbrechen werden. Deutschland f\u00fcgt sich dieser Order. Die Frage ist: Woher kommt die Order? Die H\u00e4lfte der indigenen Bev\u00f6lkerung ist dagegen, die andere daf\u00fcr. Tellkamp geh\u00f6rt sozusagen dem falschen Teil der Bev\u00f6lkerung an: die dagegen sind. Noch ist die Gruppe \u201eDaf\u00fcr\u201c st\u00e4rker. https:\/\/www.uno-fluechtlingshilfe.de\/fluechtlinge\/zukunft\/resettlement.html<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nDie H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung ist ganz sicher nicht daf\u00fcr, v\u00f6llig unkontrolliert Menschen ins Land zu lassen. Es gibt ja niemals Umfragen, die eine differenzierte Antwort vorgeben, es geht immer um Abschottung vs. Open Borders. Ich glaube eine sehr gro\u00dfe Mehrheit der Deutschen ist daf\u00fcr Menschen zu helfen, die in ihrer Heimat politisch verfolgt werden, aber nie und nimmer war eine gro\u00dfe Mehrheit daf\u00fcr, mehr als 1 Million Menschen aus den Krisenregionen der MENA-Staaten ohne Papiere ins Land zu lassen. Zwischen 100% Open Borders und v\u00f6lliger Abschottung liegt immerhin das, was alle Nationen au\u00dfer der UNO-Verwaltungseinheit Merkel praktizieren. Selbst Schweden ist zur Vernunft gekommen!<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nNat\u00fcrlich kann man nicht gesichert behaupten, dass \u201e\u00fcber 95 Prozent\u201c der Fl\u00fcchtlinge in das Sozialsystem einwandern wollen, denn hierzu fehlt jede belastbare Datengrundlage. Erstaunlich ist aber, dass eine Befragung der IOM ergeben hat, dass <strong>91 Prozent der in Libyen befragten Migranten offen sagten, dass sie aus wirtschaftlichen Gr\u00fcnden geflohen sind:<\/strong> \u201eThe majority of respondents (91%) reported having left their countries of origin due to economic reasons, which could include poverty and lack of access to livelihood opportunities. 5% reported war, conflict, insecurity or political reasons for leaving and 2% reported limited access to basic services. The remaining 2% reported other reasons for leaving.\u201c Quelle: International Organization for Migration (IOM) https:\/\/www.globaldtm.info\/dtm-libya-migrant-report-information-package-11-june-july-2017\/<br \/>\n9.3.2018, Michel Rieke, TO<\/p>\n<p><strong>Kritik vor 75 Jahren und Kritik heute<\/strong><br \/>\nEinen wesentlichen Unterschied zu der Situation vor 75 Jahren gibt es aber. Zun\u00e4chst kamen die Nationalsozialisten wegen einer katastrophalen Wirtschaftslage mit hoher Arbeitslosigkeit zur Macht. Danach dedeuteten Kritik oder gar Widerstand Gef\u00e4ngnis oder gar Tod. Heute machen Kitiker und Widerst\u00e4ndler eventuell nur keine Karriere , aber der Preis ist den Opportunisten bereits zu hoch. Und diese Personen ma\u00dfen sich an, die damalige Generation zu verdammen, weil sie nicht kollektiven Selbstmord begangen hat<br \/>\n9.3.2018, Schwarzseher, TO<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Die meisten fliehen nicht vor Krieg und Verfolgung, sondern kommen her, um in die Sozialsysteme einzuwandern, \u00fcber 95 Prozent.&#8220; Zu diesem Statement mag man stehen wie man will &#8211; es machte Furore aus zwei Gr\u00fcnden: Zum einen, weil es von &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/migration-in-hartz4-tellkamp\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18,99,96,36,155,98,80,157,172],"tags":[552,26,722,622,388,504],"class_list":["post-66847","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bildung","category-buchhandel","category-dichter","category-engagement","category-integration","category-literatur","category-medien","category-oeffentlicher-raum","category-zukunft","tag-buch-2","tag-deutsch","tag-literatur","tag-migration","tag-social","tag-weiterbildung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66847","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=66847"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66847\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=66847"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=66847"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=66847"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}