{"id":66194,"date":"2018-01-19T17:52:06","date_gmt":"2018-01-19T16:52:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=66194"},"modified":"2018-01-22T10:41:50","modified_gmt":"2018-01-22T09:41:50","slug":"vom-zwang-nicht-zu-hassen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vom-zwang-nicht-zu-hassen\/","title":{"rendered":"Vom Zwang nicht zu hassen"},"content":{"rendered":"<p>CDU\/CSU, SPD, <a title=\"Gruene\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/partei\/gruene\/\">Gr\u00fcne<\/a>, FDP und <a title=\"AfD\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/partei\/afd\/\">AfD<\/a> stimmten am gestrigen 18.1.2018 f\u00fcr die Einrichtung eines <a title=\"Antisemitismus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/juden\/antisemitismus\/\">Antisemitismus<\/a>-Beauftragten, um der wachsenden <a title=\"Juden\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/juden\/\">Judenfeindlichkeit<\/a> von <a title=\"Rechts\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/rechts\/\">Rechts<\/a> zu begegnen. Dass\u00a0viele Anschl\u00e4ge seit <a title=\"Budapest-Dublin2015\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/budapest-dublin2015\/\">Budapest 9\/2015<\/a> nicht von hiesigen <a title=\"Antisemitismus-Film Arte-WDR\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/antisemitismus-film-arte-wdr\/\">rechten Dumpfbacken<\/a> ver\u00fcbt wurden, sondern von <a title=\"Antisemitismus junger Muslime\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/antisemitismus-junger-muslime\/\">rechten Migranten<\/a>, dies wurde in der <a title=\"Parlament\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/parlament\/\">Bundestagsdebatte<\/a> <a title=\"Luegenpresse\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/luegenpresse\/\">verschwiegen<\/a>.<br \/>\n<!--more-->In allen <a title=\"Islam-Politik\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/islam-politik\/\">islam<\/a>-dominierten L\u00e4ndern von <a title=\"Maghreb\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/maghreb\/\">Maghreb<\/a> bis zum Mittleren Osten ist Antisemitismus Staatsraison, d.h. die Kinder werden von klein an zu Israel- und Judenhass <a title=\"Denkt selber\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/denkt-selber\/\">erzogen<\/a>. Und dieser anerzogene Antisemitismus ist laut Sozialisationsforschung pr\u00e4gend f\u00fcr jungen muslimischen Migranten.<br \/>\n.<br \/>\nEbenfalls am 18.1.2018 erschien in DIE ZEIT, Seite 54, der Beitrag von Alexandra Berlin &#8222;Warum hasst ihr mich? Ein Syrer erkl\u00e4rt mir ganz ruhig: &#8218;Hitler ist bei uns ein Held&#8216;, er wei\u00df nicht dass ich J\u00fcdin bin&#8220;. An die Merkel-Regierung, die fast 2 Mio muslimische Migranten seit Budapest 9\/2015 illegal nach <a title=\"Deutschland\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/\">Deutschland<\/a> hereingelassenen hat, richtet die j\u00fcdische Autorin besorgte Fragen wie: <em>&#8222;Integration sollte Aufgabe des Staates sein &#8211; doch israelbezogener Antisemitismus wird in den Kursen f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge nicht verpflichtend behandelt. Es gibt keinen Leitfaden zu dem Thema.&#8220;<\/em><br \/>\nGleichwohl: Integration ist ist weniger Aufgabe der Staates, d.h. weniger &#8222;<a title=\"Integration\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/\">integriert<\/a> werden (passiv)&#8220; als &#8222;<a title=\"Integrieren\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/integrieren\/\">sich integrieren<\/a> (aktiv)&#8220;, d.h. die jungen Migranten m\u00fcssen selbst \u00fcberzeugt sein, dass ihr Judenhass Unrecht ist.<br \/>\n.<br \/>\nAber Alexandra Berlin fragt nicht nur, sie richtet bittere Vorw\u00fcrfe an die <a title=\"Merkel-muss-weg\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/merkel-muss-weg\/\">Kanzlerin<\/a>: <em>Antisemitische &#8222;Vorurteile sind wie Blindg\u00e4nger: Sie k\u00f6nnen wirkungslos bleiben &#8211; oder explodieren, wenn man sie nicht entsch\u00e4rft. Nur tut das niemand. Angela Merkel sagt zwar \u00f6ffentlich, dass sie Antisemitismus unter <a title=\"Migranten sind krimineller\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/migranten-sind-krimineller\/\">Fl\u00fcchtlingen<\/a> nicht toleriere. Aber sie unternimmt nichts um ihn zu bek\u00e4mpfen. Es gibt kein Programm, noch nicht einmal eine ernsthafte Debatte.&#8220;<\/em><br \/>\nMit der von ihr propagierten <a title=\"Migration: Versagen der Medien\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/migration-versagen-der-medien\/\">Alternativlosigkeit<\/a> hat Merkel jegliche Debatte bzw. <a title=\"Diskussionskultur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/diskussionskultur\/\">Diskussionskultur<\/a> in Medien wie Parlament abgew\u00fcrgt. Zu Lasten der unter uns lebenden Juden, zu &#8218;Gunsten&#8216; der weiter ins Land hereingewunkenen jungen Migranten (<a title=\"Migration-Zahlen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/migration-zahlen\/\">t\u00e4glich \u00fcber 500<\/a>) &#8211; ohne Ausweis, aber mit Islam-Sozialisierung.<br \/>\n.<br \/>\nZur\u00fcck zur j\u00fcdischen Autorin:<em> &#8222;Fast zwei Stunden h\u00f6re ich zu. Nicht nur den Fl\u00fcchtlingen, sondern auch den Organisatoren. Sie erkl\u00e4ren, dass Deutschland eine Verantwortung gegen\u00fcber den Juden hat. <strong>&#8222;Wie?&#8220; fragt ein Syrer<\/strong>. &#8222;<strong>Will Deutschland uns etwa zwingen, die Juden nicht zu hassen?<\/strong>&#8220;<br \/>\n<\/em>\u00a0 .<br \/>\nDiese ehrliche Antwort eines jungen muslimischen Migranten zeigt, wie recht die internationale, wissenschaftliche Sozialisationsforschung doch hat: Von Kindesbeinen an indoktrinierter Judenhass bzw. Antisemitismus pr\u00e4gt nachhaltig, auch nach dem Eintritt ins Erwachsenenalter, auch nach dem \u00dcbertritt der <a title=\"Kontrollierte-Grenzen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/kontrollierte-grenzen\/\">Grenzen<\/a> vom arabischen Raum zu Deutschland. Wer so antwortet, wird sich leider nie integrieren. Darauf hat <a title=\"Tibi\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/tibi\/\">Bassam Tibi<\/a> immer wieder hingewiesen vor dem Scheitern seines Euro-Islam.<br \/>\nIst die gesch\u00e4ftsf\u00fchrende <a title=\"Merkelismus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/merkelismus\/\">Bundeskanzlerin<\/a> also naiv angesichts dieses millionenfach importierten Antisemitismus? Oder &#8211; man wagt es kaum zu sagen &#8211; ist <a title=\"Unterwerfung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/unterwerfung\/\">dies<\/a>\u00a0alles\u00a0<a title=\"Untergang\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/untergang\/\">gar<\/a> so <a title=\"Kontrollverlust\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/kontrollverlust\/\">von ihr gewollt<\/a>?<br \/>\n19.1.2018<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Ethische Verkommenheit unserer Gesellschaft &#8211; Juden verstecken<\/strong><br \/>\n&#8222;Mein Bruder war k\u00fcrzlich auf eine Party eingeladen, zu der auch syrische Fl\u00fcchtlinge kommen sollten. Kurz vorher rief die Gastgeberin an: ob er an dem Abend verschweigen k\u00f6nne, dass er Jude sei? Sie wolle auf ihrer Feier keinen Stress. Mein Bruder hat eingewilligt.&#8220;<br \/>\nDas ist der Schl\u00fcssel-Absatz dieses sehr guten Artikels. Er beschreibt brillant die ethische Beliebigkeit, man k\u00f6nnte auch formulieren: Verkommenheit, welche die Gesellschaft der Bundesrepublik mittlerweile ergriffen hat.<br \/>\n20.1.2018 Norman, ZO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Kein Glaubenskriege in Deutschland<\/strong><br \/>\nDen gr\u00f6\u00dften Fehler den Deutschland in den n\u00e4chsten Jahren in der Beziehung begehen kann ist, die politischen, religi\u00f6sen und kulturellen Ansichten von Fl\u00fcchtlingen zu untersch\u00e4tzen oder zu verharmlosen. Genauso wie das Judentum aufgrund der langen Verfolgung von Juden und der deutschen Massenvernichtung im 2. Weltkrieg, nicht quasi per Defintion tolerant und gerecht ist, sind es Fl\u00fcchtlinge allein aufgrund ihres Fl\u00fcchtlingsstatus auch nicht. Ob Israeli, Syrer oder Afghanen (als Beispiele), das sind alles ziemlich harte Knochen in diesem Teil der Erde. Es steht zu hoffen, dass sich zwischen diesen Gruppen keine Glaubenskriege in Deutschland entwickeln, denn ob Deutschland das unterbinden kann, ist fraglich.<br \/>\n20.1.2018, Ficht, ZO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Deutsche und Franzosen &#8211; Juden und Araber?<\/strong><br \/>\nWenn ich diesen (traurigen) Artikel lese muss ich unwillk\u00fcrlich daran denken, welch gro\u00dfartige Geste es war, als unsere franz\u00f6sichen Nachbarn uns nach dem 2. Weltkrieg die Hand reichten und somit eine scheinbar nicht zu beendende &#8222;Erbfeindschaft&#8220; beendeten. Und gleichzeitig den Grundstein zu unserem heutigen friedlichen Europa legten.<br \/>\nIch w\u00fcrde mir w\u00fcnschen, dass auch die Menschen von denen in diesem Artikel die Rede ist die Kraft finden, aufeinander zuzugehen.<br \/>\n20.1.2018, Frank-Werner, ZO<\/p>\n<p><strong>Bildungsferne und der Hass der Migranten<\/strong><br \/>\nEin guter Artikel. Bildungsferne und Hass sind oft zwei Seiten einer Medaille. Die Namen Sigmund Freud, Albert Einstein, Gustav Mahler, Richard Tauber, Viktor Frankl, Theodor W. Adorno, Max Liebermann, Lion Feuchtwanger, Therese Giehse, um nur einige wenige zu nennen, werden den syrischen Neuank\u00f6mmlingen wenig bis garnichts sagen, so k\u00f6nnen sie von sich aus nicht erkennen, wie sehr der deutsche Sprach- und Kulturraum von j\u00fcdischen Pers\u00f6nlichkeiten mitgepr\u00e4gt wurde.<br \/>\nIn einem Papier in ihrer Landessprache m\u00fcssen sie dar\u00fcber aufgekl\u00e4rt werden und das Hass auf Menschen jeder Art und urspr\u00fcnglicher Herkunft, politischer \u00dcberzeugung, Religion, sexueller Orientierung etc. unerw\u00fcnscht und strafbar ist, weil sich das christlich gepr\u00e4gte Land einer Demokratie und einem aufgekl\u00e4rten Humanismus verpflichtet f\u00fchlt, dessen Fr\u00fcchte sie als Fl\u00fcchtlinge\/Migranten derzeit hier selbste gerade in Anspruch nehmen. Davon zu unterscheiden ist eine Kritik an der Politik des Staates Israel, die jeder Mensch sachlich und gewaltfrei vorbringen kann. Diese Grundaxiome des hiesigen Zusammenlebens zu vermitteln, kann keine Hexerei sein.<br \/>\n20.1.2018, Marybeth, ZO<\/p>\n<p><strong>Fr\u00fcher nichts von Hitler mitbekommen &#8211; heute nichts vom Islam-Judenhass<\/strong><br \/>\nHaufen Helden, die in dem Bewusstsein leben, dass sie &#8211; anders als ihre (Gro\u00df-) Eltern &#8211; NAT\u00dcRLICH aufgestanden w\u00e4ren gegen Hitler, halten dieser Tage sch\u00f6n die Klappe, wenn es um muslimischen Antisemitismus geht. Und zwar nicht, weil sonst die Gestapo vor der T\u00fcr steht, sondern weil der Gegen\u00fcber eventuell die Augenbraue lupfen k\u00f6nnte.<br \/>\nDass es bei &#8222;Nie wieder&#8220; und &#8222;Wehret den Anf\u00e4ngen&#8220; jemals um die Opfer gegangen ist, diese Illusion ist inzwischen so tot, wie eine Illusion nur tot sein kann. Es waren stets nur billige Beschw\u00f6rungsformeln gegen den eigenen Zweifel. Kinder halten sich die Ohren zu und schreien &#8222;lalala&#8220;, wenn sie etwas nicht mitbekommen wollen. Erwachsene halten sich die Ohren zu und schreien &#8222;Wir sind die Guten, wir sind die Guten!&#8220;.<br \/>\n20.1.2018, Nils74, ZO<\/p>\n<p><strong>Wir importieren eine archaische Kultur<\/strong><br \/>\nInteressant (und sehr traurig) zu beobachten, wie in Deutschland aus lauter politischer Korrektheit gegen\u00fcber der islamischen Masseneinwanderung unsere m\u00fchsam erlernten ethischen Grundbegriffe relativiert werden bzw. verloren gehen: Gleichstellung der Frau, \u00c4chtung der Homophobie, Unversehrtheit des Kindes (Stichwort: Beschneidung, Zwangsehe), freie Meinungs\u00e4u\u00dferung und offene Berichterstattung, auch wenn es nicht opportun ist, und Schutz unserer wenigen j\u00fcdischen Mitb\u00fcrger.<br \/>\nWir m\u00fcssen uns den Tatsachen stellen: wir importieren hier eine archaische Kultur, die sogar den aufgekl\u00e4rten Islam, den es hier vor drei\u00dfig Jahren noch gab, verdr\u00e4ngt. Hat irgendein Journalist mal versucht, herauszufinden, welche Interessen dahinter stehen?<br \/>\n20.1.2018, Sorgen, ZO<\/p>\n<p><strong>Eingewanderter hat nichts mit einheimischem Antisemitismus zu tun<\/strong><br \/>\nDer Artikel und die meisten Kommentare hierzu lassen mich ratlos, fassungslos und zornig zur\u00fcck.<br \/>\nIm Artikel geht es um eingewanderten Antisemitismus. Dennoch stellen viele Kommentatoren den einheimischen Antisemitismus heraus. Dieser ist scharf zu verurteilen (!) &#8211; hat aber rein garnichts mit eingewandertem Antisemitismus zu tun.<br \/>\nEs ist Relativismus pur, wenn #31.7 herausstellt, dass Luther und Erasmus von Rotterdamm Antisemiten gewesen sind. Die Diskussion dar\u00fcber ist entweder naiv &#8211; mangels Kenntnis, oder eine Nebelkerze, um die Diskussion um eingewanderten Antisemitismus zu verhindern, oder zumindest zu relativieren. Fakt ist: Google liefert 443.000 Suchergebnisse zu den Begriffen &#8222;Islam&#8220; und &#8222;Antisemitismus&#8220;. Ein Treffer ist https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/antisemitismus-judentum-islam-trump-demonstration-fluechtlingspolitik<br \/>\nHundertfache Berichte, Autoren wie Abdel-Samad, Tibi, Ourgi, Karim, Kelek, Ates, James, Richardson uva. werden unter den Teppich gekehrt. Was n\u00fctzt das Internet, wenn frei zug\u00e4ngliche Information konformistisch negiert wird? Dar\u00fcber redet der Autor &#8211; ein Profi im Medienbetrieb &#8211; nicht.<br \/>\nEr stellt aber Fragen, als wenn es die frei zug\u00e4ngliche Information nicht g\u00e4be. Information \u00fcber die Rolle der Juden im Islam, \u00fcber den Auftrag der Muslime den Juden gegen\u00fcber. Das erinnert sehr an die Zeiten vor Guttenberg. Oder an die Inquisition.<br \/>\nBesch\u00e4mend, im Zeitalter des Internets.<br \/>\n21.1.2018, Pullwoll, ZO<br \/>\n.<br \/>\n:<\/p>\n<p><strong>Bundestagsdebatte Antisemitismus: Zensur im \u00d6R<\/strong><br \/>\n&#8222;&#8230;Merkel sagt zwar \u00f6ffentlich, dass sie Antisemitismus unter Fl\u00fcchtlingen nicht toleriere. Aber sie unternimmt nichts, um ihn zu bek\u00e4mpfen. Es gibt kein Programm, noch nicht einmal eine ernsthafte Debatte&#8230;&#8220;<br \/>\nDen einzigen bisher in diesem Sinne &#8222;ernsthaften&#8220; Debattenbeitrag im vollen Wortlaut (4 Min.) habe ich zuf\u00e4llig am Donnerstag um 14:48 Uhr im Parlamentsfernsehen geh\u00f6rt<br \/>\nBeatrix von Storch (AfD):<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/mediathek?videoid=7192630#url=L21lZGlhdGhla292ZXJsYXk\/dmlkZW9pZD03MTkyNjMwP3ZpZGVvaWQ9NzE5MjYzMA==&amp;mod=mediathek\">https:\/\/www.bundestag.de\/mediathek?videoid=7192630#url=L21lZGlhdGhla292ZXJsYXk\/dmlkZW9pZD03MTkyNjMwP3ZpZGVvaWQ9NzE5MjYzMA==&amp;mod=mediathek<\/a><br \/>\nDoch leider kam er nicht nur von der &#8222;falschen&#8220; Seite (AfD), sondern es wurde von den \u00d6R- Nachrichten nur ein als &#8222;Antifl\u00fcchtlings-Hetze&#8220; gewerteter Satz zitiert, der losgel\u00f6st vom Debattenantrag (AfD stimmte pro Antisemitismusbeauftragter) mit w\u00fcsten Beschimpfungen der Frau G\u00f6ring-Eckardt kommentiert in Gro\u00dfaufnahme den Zuschauern \u00fcbermittelt wurde. Die LINKEN, die als einzige Partei, dem Antrag f\u00fcr einen Antisemitismus-beauftragten, NICHT zustimmten, wurden dagegen mit keinem Sterbensw\u00f6rtchen erw\u00e4hnt.(Tagesschau, -themen., heute&#8230;)<br \/>\nFazit: Auch so lassen sich &#8222;ernsthafte Debatten&#8220; wirksam sogar&#8220; politisch korrekt&#8220; unterdr\u00fccken, weil sie von der &#8222;falschen Seite&#8220; kommen, w\u00e4hrend sich die &#8222;richtige&#8220; Seite unangetastet umso beredter &#8211; ausschweigt.Doch keiner will \/ soll diese Diskrepamz bemerken.<br \/>\n20.1.2018, Lucy Meinecke, ZO<\/p>\n<p><strong>Kritik am Islam-Antisemitismus verboten<\/strong><br \/>\nWer anspricht, dass man mit den Fl\u00fcchtlingen eben auch zu einem nicht geringen Teil archaische Wertvorstellungen und eine intensiv gepflegte Erbfeindschaft gegen\u00fcber Israel und Juden importiert, der findet sich schnell in der rechten Ecke wieder und h\u00e4lt deshalb oft lieber den Mund. Ignorieren und\/oder Verschweigen l\u00f6st allerdings keine Probleme und die Hoffnung, dass sich das mit der Zeit schon irgendwie von alleine erledigen werde, widerspricht den globalen Erfahrungen mit Zuwanderung. Integration ist immer dort gut gelungen, wo die Werte \u00e4hnlich sind, der Integrationsdruck hoch ist, oder Zuwanderung selektiv anhand von Kriterien gesteuert wird. Alles dies ist bei uns eher nicht der Fall, weswegen es vermehrt zu Problemen kommt, die z.B. die Autorin anspricht. &#8230;<br \/>\n&#8222;&#8230; Trotzdem tut es mir weh, den M\u00e4nnern zuzuh\u00f6ren. Sie scheinen nicht einmal zu wissen, was falsch daran sein soll, zu sagen: Wir hassen die Juden&#8230;&#8220; In dem obigen (und m.E.n. ausgezeichneten, nachdenklich machenden) Artikel ein ebenso eindr\u00fccklicher wie nachhallender Satz. &#8230;<br \/>\nLiebe Alexandra Berlin, das ist ein sehr interessanter Artikel, der da so lange in Ihrer Schublade gelegen hat. Von der Politik werden Sie, wie bei vielen anderen gesellschaftlichen Problemen, vermutlich keine Hilfe erwarten k\u00f6nnen. Was da zum Thema Rassismus und &#8222;Wehret den Anf\u00e4ngen&#8220; kommt, sind leider nur hohle Phrasen. Die B\u00fcrger m\u00fcssen hier selbst Stellung beziehen. Hier muss klar gezeigt werden, dass manche Dinge, die in der alten Heimat der Fl\u00fcchtlinge normal waren, hier eben nicht &#8222;halal&#8220; sind. Ja, manche Fl\u00fcchtlinge werden es hier ein Leben lang schwerer haben, als es Juden, Christen oder andere Religionen haben werden. Hier spielt auch das fehlende Schuldebewusstsein eine Rolle, welches in dem Artikel ebenfalls erw\u00e4hnt wird. Leider scheint es in manchen Regionen auch zur Kultur zu geh\u00f6ren, die erlernten Einstellungen und damit die Werte der Vorfahren nicht zu hinterfragen. F\u00fcr mich ist es durchaus ein Teil der europ\u00e4ischen Kultur, mit den Werten der Vorfahren auch kritisch umgehen zu k\u00f6nnen. Leider scheint dies in vielen muslimisch gepr\u00e4gten L\u00e4ndern eher schwierig zu sein. Das bremst eben auch die Integration.<br \/>\n20.1.2018, VollesBoot, ZO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Islam-Einwanderung: Es ist nicht zu schaffen!<\/strong><br \/>\nDer Themenkomplex &#8222;Migration aus islamischen L\u00e4ndern&#8220; ist aus meiner Sicht deswegen schwer beherrschbar, weil im Grunde viele Fragen offen sind, die wie Gummib\u00e4nder von allen Seiten mit dem Kern des Problems verbunden sind. Zieht man an einem Gummiband, wie die Autorin das ohne b\u00f6sen Hintergedanken getan hat, dann bewegt sich der ganze Verband wie ein Spinnennetz. Entspannung auf einer Seite l\u00f6st zus\u00e4tzliche Spannung an vielen anderen Str\u00e4ngen aus.<br \/>\nIch z\u00e4hle auf, was ich meine:<\/p>\n<p>&#8211; Konfessionskriege innerhalb des Islam: Schiiten\/Sunniten<br \/>\n&#8211; B\u00fcrgerkriege bzw. Vorstufen davon: z.B. Syrien, T\u00fcrken\/Kurden, Afghanistan<br \/>\n&#8211; Grenzstreitigkeiten mit Nachbarn: Pakistan\/Indien, Albanien\/Serbien<br \/>\n&#8211; Vernichtungsphantasien f\u00fcr Israel quer durch die arabisch-t\u00fcrkische Welt<br \/>\n&#8211; Groteske Korruption in (fast?) allen islamischen Staaten<br \/>\n&#8211; vorsintflutliche Rechtssysteme<br \/>\n&#8211; nicht den Ansatz einer Demokratisierung<br \/>\n&#8211; Armut und Unterdr\u00fcckung<br \/>\n&#8211; Flucht und Migration gro\u00dfer Bev\u00f6lkerungsteile bzw. Pl\u00e4ne dazu<br \/>\n&#8211; nicht zu vergessen die weniger bekannten, aber nicht minder ernsten Probleme von Moslems u.a. in Russland, China und Indien<br \/>\nEs ist dieser gewaltige Rucksack, den Moslems bewusst oder unbewusst mit sich herumtragen. Da es kein islamisch gepr\u00e4gtes Land gibt, das geeignet w\u00e4re, politische oder Kriegsfl\u00fcchtlinge aufzunehmen und ihnen eine Zukunft aufzuzeigen, kommen diese Menschen mit ihrem Rucksack zu uns und wir stehen davor wie Frau Berlin. Ratlos und auch machtlos! Es ist nicht zu schaffen!<br \/>\n21.1.2018, Stein, ZO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Wir lassen massenhaft Judenhasser ins Land<\/strong><br \/>\nEs ist so traurig zu lesen, dass sich die Autorin bei dem zuletzt beschriebenen Treffen nicht als J\u00fcdin zu erkennen gibt. Dass sie den Fl\u00fcchtlingen nicht die Stirn zeigt.<br \/>\nUnd dass wir an diesem tief verwurzelten Gef\u00fchl der Autorin schuld sind und uns wieder schuldig machen, weil wir nicht massiv dagegen vorgehen. Wer in Deutschland leben will muss den j\u00fcdischen Glauben respektieren, sonst hat er hier nichts verloren. Niemand sagt das klar und deutlich.<br \/>\nWir lassen massenhaft Judenhasser ins Land, und geben ihnen nicht klare Richtlinien.<br \/>\nEs tut mir weh, dass der Bruder der Autorin auf eine Party geht, auf der er verschweigen soll wer er ist. Die Stirn sollte er einer solchen Freundin zeigen. Aber Juden in Deutschland scheinen gebrochen zu sein.<br \/>\n21.1.2018, OScar, ZO<\/p>\n<p><strong>&#8222;Wir hassen Juden&#8220; umerziehen?<\/strong><br \/>\n&#8222;Trotzdem tut es mir weh, den M\u00e4nnern zuzuh\u00f6ren. Sie scheinen nicht einmal zu wissen, was falsch daran sein soll, zu sagen: Wir hassen die Juden. &#8220;<br \/>\nDas ist der entscheidende Punkt, wie soll beim einem Erwachsenen die &#8222;Umerziehung&#8220; funktionieren. Man bedenke, da\u00df seinerzeit die Spruchkammern, die Aufkl\u00e4rung \u00fcber den Holocaust in Deutschland jahrzehntelang ziemlich spurlos an der Kriegsgeneration vorbei gegangen ist, und erst die &#8217;68 (und die wirtschaftliche Entwicklung!) dazu f\u00fchrten, da\u00df die NS-Ideologie zumindest in den Hintergrund trat.<br \/>\n21.1.2018, Alaska, ZO<\/p>\n<p><strong>Antiseimitismus ablegen ist nicht Aufgabe des Staates<\/strong><br \/>\nDer Artikel beinhaltet so viele bemerkenswerte Feststellungen, dass man eigentlich nur pauschal zustimmen kann. Nicht haltbar ist dagegen die Annahme, dass Integration die Aufgabe des Staates sei. Mit welchen Mitteln soll er das erreichen? Den Deutschen wurde der Antisemitismus ausgetrieben, indem sie unmittelbar nach dem 2. WK eine Phase extremer Not und Fremdbestimmung durchleiden mussten, insbesondere die Vertriebenen aus Ostdeutschland. So eine Schocktherapie w\u00e4re nach heutigen Ma\u00dfst\u00e4ben menschenunw\u00fcrdig<br \/>\n21.1.2018, Gladiola, ZO&lt;<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Juden darf man hassen?<\/strong><br \/>\n&#8222;Wie?&#8220;, fragt ein Syrer. &#8222;Will Deutschland uns etwa zwingen, die Juden nicht zu hassen?&#8220; Nein, das will Deutschland nicht! Es ist zwar abscheulich, antisemitisch zu denken, aber verboten ist es auch in Deutschland nicht. Es ist aber verboten, diesen Antisemitismus auszuleben! Notfalls mu\u00df da eben der Staat dreinschlagen.<br \/>\n21.1.2018, Heletz, ZO<br \/>\n<strong>Gehen Sie mal in eine beliebige Schule<\/strong><br \/>\nmit hohem muslimisch gepr\u00e4gten Migrantenanteil&#8230;. Da werden Sie sehen, dass es hier im Land eine antisemitische Zeitbombe gibt. Aber wir sind ja Weltmeister im Kleinreden und Ank\u00fcndigungen machen.<br \/>\nW\u00e4re ich Jude &#8211; ich w\u00fcrde auf meine Emigration hinarbeiten.<br \/>\n21.1.2018, Ostertag, ZO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Juden d\u00fcrfen sich nicht klein machen<\/strong><br \/>\n&#8222;Die Antwort der europ\u00e4ischen Juden war stets sich klein zu machen.&#8220;, so steht es in ihrem mich sehr bewegenden Bericht. Aber dieser Bericht ist nichts anderes, als der oben beschriebene Vorgang! Einige Beispiele:<br \/>\n&#8211; Sie haben das Recht \u00fcber ihren biografischen Hintergrund zu sprechen, genauso wie ihr Bruder auf jeder Party.<br \/>\n&#8211; Was nutzt es, wenn dieser Judenhass auf dem ersten Blick keine Bedrohung ist und auf dem zweiten eine Bedrohung wird, wenn man j\u00fcdische Symbole offen zeigt, oder, wenn man gemieden wird, wenn man einen j\u00fcdischen Namen hat.<br \/>\n&#8211; &#8222;Muslime werden im Altag st\u00e4rker diskriminiert als Juden&#8220;, glauben sie das wirklich. Eine oberfl\u00e4chliche Lekt\u00fcre diverser Lokalzeitungen reicht, um diese Aussage infrage zu stellen.<br \/>\nMir fehlt jedes Verst\u00e4ndnis gegen\u00fcber einem Rassismus, der sich antisemitisch ausdr\u00fcckt. Und auch Rassismus gegen Deutsche will ich nicht tolerieren. Und, mir geht jeder p\u00e4dagogische Wille ab, dieses durch Ma\u00dfnahmen wie Cheblis KZ-Besuch zu ver\u00e4ndern. Eine einfache Regel gen\u00fcgt. Wer nicht klar kommt? Es gibt Flugzeuge und Gef\u00e4ngnisse.<br \/>\n21.1.2018, DerWerther, ZO<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>CDU\/CSU, SPD, Gr\u00fcne, FDP und AfD stimmten am gestrigen 18.1.2018 f\u00fcr die Einrichtung eines Antisemitismus-Beauftragten, um der wachsenden Judenfeindlichkeit von Rechts zu begegnen. Dass\u00a0viele Anschl\u00e4ge seit Budapest 9\/2015 nicht von hiesigen rechten Dumpfbacken ver\u00fcbt wurden, sondern von rechten Migranten, dies &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vom-zwang-nicht-zu-hassen\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18,52,210,155,60,89,19,172],"tags":[732,725,421,84,420,568,622,388],"class_list":["post-66194","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bildung","category-einewelt","category-gewalt","category-integration","category-jugend","category-kirchen","category-religion","category-zukunft","tag-gewalt","tag-integration","tag-islam","tag-israel","tag-juden","tag-jugend-2","tag-migration","tag-social"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66194","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=66194"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66194\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=66194"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=66194"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=66194"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}