{"id":66142,"date":"2018-01-10T21:01:43","date_gmt":"2018-01-10T20:01:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=66142"},"modified":"2018-01-12T08:38:20","modified_gmt":"2018-01-12T07:38:20","slug":"privatschulen-in-fr-im-aufwind","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/privatschulen-in-fr-im-aufwind\/","title":{"rendered":"Privatschulen in FR im Aufwind"},"content":{"rendered":"<p>Ann\u00e4hernd <a title=\"Schulen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/\">6000 Sch\u00fcler<\/a> besuchen in Freiburg <a title=\"Privatschulen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/privatschulen\/\">Privatschulen<\/a>, das sind 25% aller Sch\u00fcler. Seit 2005 stieg die Zahl der <a title=\"Schulen \u2013 demokratisch und frei\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/schulen-demokratisch-und-frei\/\">Privatschulen<\/a> von 17 auf 23. Nach <a title=\"Budapest-Dublin2015\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/budapest-dublin2015\/\">Budapest 9\/2015<\/a> melden noch mehr <a title=\"Verantwortung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/verantwortung\/\">Eltern<\/a> ihre Kinder in <a title=\"Schulen \u2013 Unruhe statt Bildung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/schulen-unruhe-statt-bildung\/\">Privatschulen<\/a> an. Denn im Zuge der <a title=\"Migration\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/\">Massenimmigration<\/a> str\u00f6men Sch\u00fcler mit gro\u00dfen <a title=\"Braintrain \u2013 die Intelligenz geht\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/braintrain-die-intelligenz-geht\/\">Bildungsdefiziten<\/a>, die auch die Eltern nicht auffangen k\u00f6nnen, in die Klassen der \u00f6ffentlichen Schulen.<br \/>\n<!--more-->Ein geordneter Unterricht wird immer schwieriger, <a title=\"Lehrer\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/lehrer\/\">Lehrer<\/a> sind \u00fcberfordert.<br \/>\nWenn Vertreter der Schulbeh\u00f6rden sagen (s.u.), das desolate Niveau des Unterrichts habe nichts mit dem Anteil der Kinder mit <a title=\"Migration-Zahlen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/migration-zahlen\/\">Migrationshintergrund<\/a> in der Klasse zu tun, sondern mit der gewandelten &#8222;Frage des Lebenskonzepts&#8220; der Eltern, dann ist dies schlicht unwahr.<br \/>\nHeute wie vor 60 Jahren w\u00fcnschen sich Eltern nichts anderes als ein harmonisches Klima und Miteinander in der Schule, damit ihr Kind dort gut lernen kann. Ob dabei ein bi\u00dfchen mehr Mathe, Sprachen, Kunst oder Sport angeboten wird &#8211; ist fast sekund\u00e4r. Wenn ihr Kind aber tagaus tagein berichtet, dass die verzweifelte Lehrerin die meiste Zeit mit dem Einfordern von Disziplin verbringt, dann schauen die Eltern sich nach einer Privatschule um &#8211; nicht aus Liebe zu <a title=\"Von 100 Angell-AbiturientInnen 31 mit einer Eins vor dem Komma\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/von-100-angell-abiturientinnen-31-mit-einer-eins-vor-dem-komma\/\">Montessori<\/a>, Waldorf bzw. <a title=\"Soziale-Dreigliederung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/soziale-dreigliederung\/\">Rudolf Steiner<\/a>, sondern aus Liebe zu ihrem Kind. <strong>Weniger\u00a0das &#8222;Lebenskonzept&#8220; der Eltern hat sich ge\u00e4ndert, sondern die \u00f6ffentliche Schule.<\/strong><br \/>\nSolange t\u00e4glich \u00fcber 500 Migranten als funktionale Analphabeten aus bildungsfernen Schichten illegal nach Deutschland kommen, wird sich unser Schulsystem weiter dem der USA oder Gro\u00dfbritanniens ann\u00e4hern: Schlechte \u00f6ffentliche Schulen und gute Privatschulen. Die meisten unserer Verwandten leben in den USA, wo sie ihre Kinder auf -dort sehr teure &#8211; Privatschulen schicken m\u00fcssen. Noch vor wenigen Jahren haben sie uns in Old Germany beneidet, dass unsere Kinder und Enkel auf \u00f6ffentlichen Schulen zufrieden lernen k\u00f6nnen. Jetzt sind wir dabei, unsere Schulsystem zu amerikanisieren: Wer sich&#8217;s leisten kann &#8211; Private School. Der gro\u00dfe Rest: Public School.<br \/>\n.<br \/>\nAuf Seite 7 der BZ vom 8.1.2018 verk\u00fcndet eine ganzseitige Anzeige &#8222;Fake-News verpesten das Klima&#8220; (<a href=\"https:\/\/www.jedeswortwert.de\">www.jedeswortwert.de<\/a>). Wie wahr!\u00a0 Aber wie traurig: Auf Seite 23 wird der Niedergang der \u00f6ffentlichen Schulen bzw. der Run auf die Privatschulen als &#8222;Frage des Lebenskonzepts&#8220; der Eltern begr\u00fcndet &#8211; ist das nicht zumindest eine Vorstufe zu Fake? Investigativer Journalismus sollte sich nicht mit der zwangl\u00e4ufiig einseitigen Meinung eines Schulverwaltungsbeamten begn\u00fcgen, sondern versuchen, die Vielzahl von Gr\u00fcnden f\u00fcr das Bildungsmisere hrauszufinden. Es gibt doch Schulen in Freiburg, da erscheint die Polizei fast jeden Tag &#8211; was hat dies mit der &#8222;Frage des Lebenskonzepts&#8220; der Eltern zu tun?<br \/>\n9.1.2018<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Zahl der Freiburger Privatschulen ist stark angestiegen<\/strong><br \/>\nPrivatschulen in Freiburg nehmen zu &#8230;. Dem Eindruck, dass etwas mit der Qualit\u00e4t der \u00f6ffentlichen Schulen nicht stimmt, widerspricht Hermann Maier (Leiter des Amtes f\u00fcr Schule und Bildung in Freiburg). &#8222;Es ist eher eine Frage des Lebenskonzepts.&#8220; In Freiburg lebten Menschen mit ganz verschiedenen Vorstellungen, wie Schule dazu passt, und ob religi\u00f6s oder musisch habe alles seine Berechtigung, sagt der Amtsleiter. &#8230;. Alles von S. 23 vom 8.1.2018 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/freiburg\/zahl-der-freiburger-privatschulen-ist-stark-angestiegen--147890393.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/freiburg\/zahl-der-freiburger-privatschulen-ist-stark-angestiegen&#8211;147890393.html<\/a><\/p>\n<p>Bildungsbericht vom 9.11.2017:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.freiburg.de\/pb\/site\/Freiburg\/node\/1158323\/Lde?QUERYSTRING=Bildungsbericht\">https:\/\/www.freiburg.de\/pb\/site\/Freiburg\/node\/1158323\/Lde?QUERYSTRING=Bildungsbericht<\/a><br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>Normaler Unterricht findet schon lange nicht mehr statt<\/strong><br \/>\nDa ich mich auch zu denen bekenne, die Multikulti in Deutschland keine Chance einr\u00e4umen, sehe ich gerade in den Schulen die Probleme mit der \u00dcberforderung durch den teilweise hohen (analphabetischen) Migrantenanteil. Ich bin seinerzeit schon von Ha-Wei weggezogen, weil ich meiner Tochter den Schuleinstieg dort ersparen wollte. Und damals war Migration noch ohne Bedeutung. Vielleicht kommen ja noch ein paar Beitr\u00e4ge von Lehrern zu diesem Problemfeld, oder gibt es da auch schon einen Maulkorberla\u00df. &#8230;.<br \/>\nDie analphabetischen bzw. alphabetisierungsbed\u00fcrftigen Migranten sind nat\u00fcrlich nicht prim\u00e4r der Grund f\u00fcr das Entstehen von Privatschulen. Aber immer mehr Eltern wollen ihren Kindern ersparen, einen Gro\u00dfteil Ihrer schulischen Ausbildung in Einrichtungen verbringen zu m\u00fcssen, in denen aus o.a. Gr\u00fcnden (auch wegen Sch\u00fclern mit Erziehungsdefiziten) ein normaler Unterricht schon lange nicht mehr stattfindet. Das steigert nat\u00fcrlich auch den Bedarf an weiteren Privatschulen.<br \/>\n9.1.2018, Rudi Rapp, BZO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Auch der Sohn von Manuela Schwesig (SPD) in Privatschule<\/strong><br \/>\nWenn zwei das Gleiche tun, ist es noch immer nicht dasselbe. Die alte Volksweisheit gilt auch f\u00fcr Manuela Schwesig. Es gibt viele Eltern, die ihre Kinder in eine Privatschule schicken, auch und vor allem in SPD-gef\u00fchrten Bundesl\u00e4ndern. Es ist allerdings das falsche Signal, wenn es eine sozialdemokratische Spitzenpolitikerin tut. Denn das kommt automatisch einem Misstrauensvotum gegen\u00fcber der staatlichen Schule gleich. Wer f\u00fcr die Bildung seines Kindes zahlt, anstatt das freie Angebot zu nutzen, tut das doch, weil er nicht darauf vertraut, dass die Tochter oder der Sohn auf der \u00f6ffentlichen Schule die bestm\u00f6gliche Bildung bekommt. &#8230;<br \/>\nChancengerechtigkeit. Die ist richtig und wichtig. Doch wird der Kampf daf\u00fcr unglaubw\u00fcrdig, wenn die stellvertretende SPD-Vorsitzende glaubt, ihrem Kind bessere Startchancen bieten zu k\u00f6nnen. Die Erkl\u00e4rung, es handele sich um die n\u00e4chstgelegene Schule f\u00fcr den Jungen, ist n\u00e4mlich schwach. So weit k\u00f6nnen die Schulwege in einer Stadt wie Schwerin nicht sein. &#8230;<br \/>\nAlles vom 7.9.2017 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/mecklenburg-vorpommern-privatschulbesuch-ihres-sohnes-ministerpraesidentin-schwesig-macht-sich-im-kampf-fuer-gerechtigkeit-unglaubwuerdig_id_7564599.html\">https:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/mecklenburg-vorpommern-privatschulbesuch-ihres-sohnes-ministerpraesidentin-schwesig-macht-sich-im-kampf-fuer-gerechtigkeit-unglaubwuerdig_id_7564599.html<\/a><\/p>\n<p><strong>Das\u00a0 beste f\u00fcrs Kind<\/strong><br \/>\nAn ihrem Kind interessierte Eltern schicken es auf die Schule, die sie &#8211; aus welchen Gr\u00fcnden auch immer &#8211; f\u00fcr die Beste f\u00fcrs Kind halten, die erreich- und verf\u00fcgbar ist, die sie sich leisten k\u00f6nnen. Bis hier geht es nur die Familie an. Zur \u00f6ffentlichen Aff\u00e4re wird es, wenn die Mutter in ihrem beruflichen Wirken Kritik an staatlichen Schulen als weitgehend unbegr\u00fcndet zur\u00fcckweist, sie \u00fcber den gr\u00fcnen Klee lobt.<br \/>\n7.9.2017, W.M\u00fcller, FO<\/p>\n<p>Da d\u00fcrfte Frau Schwesig nicht die Einzige sein ,die sich f\u00fcr massenhafte Zuwanderung einsetzt solange sie und ihre Familie nicht mit den Konsequenzen leben m\u00fcssen. Keiner von denen lebt in den sogenannten Brennpunkten der St\u00e4dte! Und die Kinder sollen nat\u00fcrlich auch verschont bleiben von den negativen Auswirkungen in den Schulen. Als Nachbar nur erw\u00fcnscht der Arzt oder Physiker, egal mit welchem Hintergrund, mit dem millionenfachen Rest will man nichts zu tun haben. &#8230;<br \/>\n7.9.2017, Patricia Meyer<\/p>\n<p><strong>Doppelmoral &#8230;<\/strong><br \/>\ndas ist analog dem Verhalten von einigen &#8222;Linken&#8220; und &#8222;Gr\u00fcnen&#8220; Lokalpolitikern und Aktivisten aus Berlin Kreuzberg, Neuk\u00f6lln oder Wedding. Integration finden die nur so lange gut, solange es nicht die eigenen Kinder betrifft, die sich auf einem t\u00fcrkisch und arabisch sprechenden Schulhof integrieren d\u00fcrfen. Kurz vor der Schulanmeldung haben die pl\u00f6tzlich einen Zweitwohnsitz im passenden Bezirk oder das Kind wird noch schnell bei der Oma gemeldet &#8211; alternativ geht nat\u00fcrlich auch Privatschule. Die kennen die Realit\u00e4t ihrer verdrehten und bunt gemalten Theorien pl\u00f6tzlich sehr genau.<br \/>\n7.9.2017, Alex Wolf<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ann\u00e4hernd 6000 Sch\u00fcler besuchen in Freiburg Privatschulen, das sind 25% aller Sch\u00fcler. Seit 2005 stieg die Zahl der Privatschulen von 17 auf 23. Nach Budapest 9\/2015 melden noch mehr Eltern ihre Kinder in Privatschulen an. 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