{"id":65721,"date":"2017-11-25T11:09:47","date_gmt":"2017-11-25T10:09:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=65721"},"modified":"2017-11-26T12:47:23","modified_gmt":"2017-11-26T11:47:23","slug":"migration-fehlallokation-mrd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/migration-fehlallokation-mrd\/","title":{"rendered":"Migration &#8211; Fehlallokation Mrd"},"content":{"rendered":"<p>Zum <a title=\"Gesinnungsethik\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/gesinnungsethik\/\">moralischen Desaster<\/a> wird die deutsche <a title=\"Migration-Maenner\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/migration-maenner\/\">Migrationspolitik<\/a> mit der nachgerade <a title=\"Deutschlands Friedfertigkeit\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/deutschlands-friedfertigkeit\/\">tragischen<\/a> <a title=\"Versorgungsmigration\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/versorgungsmigration\/\">Fehlallokation<\/a> ihrer Mittel: An die 300 Milliarden werden werden die Aufnahme und die <a title=\"Versorgungsmigration\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/versorgungsmigration\/\">Versorgung<\/a> schon der bisher <a title=\"Armutszuwanderung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/armutszuwanderung\/\">Zugewanderten<\/a> in den kommenden zehn Jahren <a title=\"Migration-Kosten\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/migration-kosten\/\">kosten<\/a>. In den oft bitterarmen L\u00e4ndern ihrer <a title=\"Afrika\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/afrika\/\">Herkunft<\/a> w\u00e4re dieses Geld das Zehn- bis F\u00fcnfzigfache wert. <!--more-->Damit lie\u00dfe ich das <a title=\"Armutszuwanderung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/armutszuwanderung\/\">Elend der Menschen<\/a> dort, ja, beinahe das der ganzen Welt in ungleich h\u00f6herem Ma\u00dfe lindern als durch die Aufnahme und Versorgung jenes Bruchteils von ihnen, der es bis hierher geschafft hat. Aufrechnung zur Sedierung des eigenen Gewissens schenke man sich: Wir bleiben zur Hilfe f\u00fcr die Armen der ganzen Welt verpflichtet, und zwar aus Gr\u00fcnden der <a title=\"Soziale Gerechtigkeit\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/soziale-gerechtigkeit\/\">globalen Gerechtigkeit<\/a>.<br \/>\nDass uns der gr\u00f6\u00dfte Teil der daf\u00fcr verf\u00fcgbaren Mittel in Zukunft fehlen wird, weil wir ihn in <a title=\"Obergrenze null \u2013 Hilfe fuer alle\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/obergrenze-null-hilfe-fuer-alle\/\">grotesker Asymetrie<\/a> einer winzigen Minderheit zuwenden, um die Not der riesigen Mehrheit weiterhin mit den g\u00e4ngigen Almosen abzuspeisen, dispensiert uns nicht. Im Gegenteil, es markiert den Irrweg einer Politik, die , anders als der Teufel im &#8222;Faust&#8220;, <a title=\"Gutmenschen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/gutmenschen\/\">das Gute<\/a> will und doch das B\u00f6se schafft.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nAuf knapp <a title=\"Migration-Kosten\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/migration-kosten\/\">95 Milliarden Euro<\/a> beziffert die Bundesregierung die bis 2020 absehbaren Kosten der Zuwanderung seit dem Sommer 2015. Das sind nur die f\u00fcr den Bund, Ausgleichszahlungen an die L\u00e4nder immerhin eingeschlossen. Die Gesamtkosten werden weitaus h\u00f6her sein. \u201eLangfristig\u201c auf 25 bis 55 Milliarden Euro pro Jahr sch\u00e4tzt sie das Kieler Institut f\u00fcr Weltwirtschaft, und von den Modellszenarien, die es dabei voraussetzt, d\u00fcrfte das skeptischste der Wirklichkeit am n\u00e4chsten kommen. &#8230;.<br \/>\nAlles zu &#8222;Wir k\u00f6nnen allen helfen &#8211; Wie man das Gute will, aber das B\u00f6se schafft: Die deutsche Fl\u00fcchtlingspolitik ist ein moralisches Desaster&#8220; von Prof. Reinhard Merkel vom 22.11.2017 bitte lesen in der FAZ, Seite 9 oder auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/plus.faz.net\/feuilleton\/2017-11-22\/wir-koennen-allen-helfen\/82425.html\">https:\/\/plus.faz.net\/feuilleton\/2017-11-22\/wir-koennen-allen-helfen\/82425.html<br \/>\n<\/a>\u00a0\u00a0.<br \/>\n<em>Prof. Reinhard Merkel ist emeritierter Professor f\u00fcr Strafrecht und Rechtsphilosophie<br \/>\n<\/em><em>an der Universit\u00e4t Hamburg.\u00a0Olympiateilnehmer 1968 Mexico im Schwimmen. Mitglied im Deutschen Ethikrat.<\/em><\/p>\n<p><em> .<\/em><\/p>\n<p><strong>Prof Reinhard Merkel kritisiert Fl\u00fcchtlingspolitik als Irrweg<\/strong><br \/>\n<em>Strafrechtler Reinhard Merkel h\u00e4lt die deutsche Fl\u00fcchtlingspolitik f\u00fcr fehlgeleitet. Das Geld f\u00fcr die Versorgung der Migranten solle in arme L\u00e4nder flie\u00dfen. Auch an den M\u00f6glichkeiten der Integration \u00e4u\u00dfert er Zweifel.<br \/>\n<\/em>Der Rechtswissenschaftler Reinhard Merkel h\u00e4lt die deutsche Fl\u00fcchtlingspolitik f\u00fcr einen Irrweg. Die Aufnahme so vieler Migranten seit 2015 sei finanziell, moralisch und unter kulturellen Aspekten nicht zu rechtfertigen, so der Tenor eines Gastbeitrags f\u00fcr die \u201eFrankfurter Allgemeine Zeitung\u201c. Das Geld f\u00fcr die Versorgung der Zugewanderten \u2013 laut Merkel an die 300 Milliarden Euro in den kommenden zehn Jahren \u2013 sei in den oft armen Herkunftsl\u00e4ndern der Menschen viel besser angelegt und auch ein Vielfaches wert. Nur ein Bruchteil der Menschen aus diesen L\u00e4ndern schaffe es tats\u00e4chlich nach Deutschland. Die riesige Mehrheit der Notleidenden, Opfer einer ungerechten Weltwirtschaft, w\u00fcrden dagegen weiterhin in ihren Heimatl\u00e4ndern mit den g\u00e4ngigen Almosen abgespeist. Merkel spricht von einer \u201egrotesken Asymmetrie\u201c und dem \u201eIrrweg einer Politik, die das Gute will und doch das B\u00f6se schafft.\u201c<br \/>\nBesser w\u00e4re es aus Merkels Sicht, die Zuwanderung von Armutsmigranten auf null zu senken und die eingesparten Milliarden zur Behebung des Elends in der Welt einzusetzen. Der Aufwand f\u00fcr die zugewanderten Armutsmigranten sei moralisch \u201eeine gigantische Fehlinvestition\u201c.<\/p>\n<p>Skepsis an Integrationsf\u00e4higkeit muslimischer Migranten<br \/>\nMerkel behauptete zudem, weniger als ein Prozent der Migranten sei politisch verfolgt. Kriegs- und B\u00fcrgerkriegsfl\u00fcchtlinge seien zwar aufzunehmen, die Politik h\u00e4tte ihnen aber von Anfang an klarmachen m\u00fcssen, dass sie nach Kriegsende in ihre Heimat zur\u00fcck m\u00fcssten. \u201eDenn dort braucht man sie dringender als irgendwo sonst, jedenfalls als hier\u201c, so der emeritierte Professor f\u00fcr Strafrecht und Rechtsphilosophie an der Universit\u00e4t Hamburg.<br \/>\nAuch in soziokultureller Hinsicht h\u00e4lt Merkel die Zuwanderung f\u00fcr bedenklich.<br \/>\nDer konservativ-islamische Hintergrund vieler Migranten lasse wenig Optimismus, dass sich die Menschen gro\u00dffl\u00e4chig in eine liberale Gesellschaft integrierten. Im \u00dcbrigen seien die Menschen in Deutschland auch nicht gefragt worden, ob sie die damit einhergehenden Ver\u00e4nderungen wollen. \u201eDie Politik sollte aufh\u00f6ren, der Bev\u00f6lkerung diesen Wandel allein als Chance zu verkaufen, und sie allm\u00e4hlich auf dessen Zumutungen einstimmen \u2013 und sich selbst auf die Verpflichtung, freiheitsfeindliche Weiterungen dieses Wandels zu verhindern.\u201c<br \/>\n&#8230;<br \/>\nAlles zu &#8222;Rechtswissenschaftler kritisiert Fl\u00fcchtlingspolitik als Irrrweg von Reinhard Merkel vom 22.11.2017 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article170833134\/Rechtswissenschaftler-kritisiert-Fluechtlingspolitik-als-Irrweg.html\">https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article170833134\/Rechtswissenschaftler-kritisiert-Fluechtlingspolitik-als-Irrweg.html<\/a><\/p>\n<p>.<br \/>\n<strong>Wohin wird dieses Land sich entwickeln?<\/strong><br \/>\nWer die Medien aufmerksam verfolgt, und mit offenen Augen umhergeht, der kann \u00fcberall \u00e4u\u00dferst beunruhigende Anzeichen sehen. Ich pers\u00f6nlich bin wenig optimistisch. Wahrscheinlich wird es zu einer weiteren politischen und gesellschaftlichen Radikalisierung kommen, die sozialen Systeme werden weitgehend wegbrechen, die Spaltung in arm und reich wird sich deutlich versch\u00e4rfen. Das Leben insgesamt wird wesentlich unsicherer und h\u00e4rter werden. In manchen Teilen wird der Staat vollends die Kontrolle verlieren, und ganze Stadtteile und Regionen werden schlicht aufgegeben.<br \/>\nWer eine gute Ausbildung hat, wird sein Gl\u00fcck im Ausland versuchen, ansonsten werden die Wohlhabenderen die staatlichen Angebote weitgehend meiden, und auf private ausweichen. Die alte Konsensrepublik, in der die sch\u00e4rfsten gesellschaftlichen Gegens\u00e4tze ausgeglichen wurden, und die ihre beste Zeit in den 70er und 80er Jahren hatte, ist Geschichte. Wer wie ich in diesen Jahren in der alten Bundesrepublik aufgewachsen ist, wird sich an diese Zeit mit Wehmut erinnern.<br \/>\nHerr Merkel hat seine wissenschaftliche Karriere schon hinter sich, soweit ich wei\u00df, ist er bereits emeritiert. Ein Wissenschaftler, der sich noch Hoffnungen auf eine berufliche Karriere macht, k\u00f6nnte solche Positionen schwerlich vertreten. Dabei hat er nur zusammengefasst, was jeder mit Restverstand schon seit gut 2 Jahren vertritt. Wenn diese Ansichten gesellschaftlicher Mainstream sind, d\u00fcrfte es zu sp\u00e4t f\u00fcr dieses Land sein.<br \/>\n22.11.2017, Cristal Ship, WO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Noch vor einem Jahr h\u00e4tte Prof Merkel seine Meinung nicht ver\u00f6ffentlichen k\u00f6nnen<\/strong><br \/>\nKann ich nur unterschreiben. Noch vor einem Jahr h\u00e4tte man diese Meinung nicht ver\u00f6ffentlicht. Was die Zeiten sich doch \u00e4ndern! Wie wird man wohl in einem Jahr dar\u00fcber denken? Macht zwar Hoffnung, ist meiner Meinung nach aber leider viel zu sp\u00e4t, denn die Geister, die man rief, die wird man nicht mehr los. Allerdings k\u00f6nnte man mal damit anfangen, die Gro\u00dfz\u00fcgigkeit auf Allgemeinniveau der EU herunterzufahren. Und die Grenzen dicht zu machen.<br \/>\n22.11.2017, Brigitte W., WO<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum moralischen Desaster wird die deutsche Migrationspolitik mit der nachgerade tragischen Fehlallokation ihrer Mittel: An die 300 Milliarden werden werden die Aufnahme und die Versorgung schon der bisher Zugewanderten in den kommenden zehn Jahren kosten. 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