{"id":65655,"date":"2017-11-07T17:40:18","date_gmt":"2017-11-07T16:40:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=65655"},"modified":"2017-11-07T17:44:16","modified_gmt":"2017-11-07T16:44:16","slug":"todtnauerli-fahrrad-wiesental","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/todtnauerli-fahrrad-wiesental\/","title":{"rendered":"Todtnauerli &#8211; Fahrrad Wiesental"},"content":{"rendered":"<p><span class=\"ngSpitzmarke\">Zwischen dem 7.<\/span>\u00a0Juli 1889 und\u00a0\u00a0dem Sommer 1967 dampften Z\u00fcge durch das Obere Wiesental. Vor 50 Jahren wurde die <a title=\"Eisenbahn\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/verkehr\/eisenbahn\/\">Eisenbahnlinie<\/a> zwischen <a title=\"Todtnau\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/orte\/todtnau\/\">Todtnau<\/a> und Zell im <a title=\"Rettet die Stille \u2013 Schwarzwald\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/rettet-die-stille-schwarzwald\/\">Wiesental<\/a> stillgelegt. Zum Gl\u00fcck blieb die Trasse entlang der Wiese gro\u00dfenteils erhalten &#8211; so kann man heute auf dem Bahntrassenradweg\u00a0bequem durch dieses sch\u00f6ne Schwarzwaldtal <a title=\"Fahrradwege\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/verkehr\/fahrradwege\/\">radeln<\/a>. Es lohnt sich. Wie auch der <a title=\"Radwanderwege\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/sport\/sportlern\/biken\/radwanderwege\/\">B\u00e4hnleradweg<\/a> zwischen Neustadt und Bonndorf.<!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Mit dem Fahrrad von Todtnau nach Zell<\/strong><br \/>\nDa w\u00e4re zun\u00e4chst einmal die knapp 19 Kilometer lange Trasse der Bahn. Wo andernorts auf stillgelegten Bahntrassen Wohngebiete, Bundesstra\u00dfen oder Fabrikanlagen entstehen, ist der fr\u00fchere Fahrweg des Todtnauerlis diesem Schicksal entgangen. Nur an wenigen Stellen ist die Trasse \u00fcberbaut, der weitaus gr\u00f6\u00dfte Teil ist ziemlich originalgetreu erhalten \u2013 als Radweg.<br \/>\nWer eine Fahrt mit dem Rad am fr\u00fcheren Bahnhof \u2013 heute Busbahnhof \u2013 in Todtnau beginnt, dem f\u00e4llt zun\u00e4chst einmal der Gasthof &#8222;Schwarzwaldb\u00e4hnle&#8220; auf \u2013 die fr\u00fchere Bahnhofsgastst\u00e4tte. Mit dem Rad kann man auf dem Weg talabw\u00e4rts noch an der St\u00fctzmauer vorbei auf den Bahntrassenradweg fahren. Vorbei an Schule und Stadion, durch Schlechtbach hindurch bis nach Utzenfeld weicht der Weg kaum einen Meter von der originalen Bahntrasse ab. Nur an der Kl\u00e4ranlage gibt es einen kleinen Umweg. Beim Bahnhof Geschwend zweigt ein Fu\u00dfweg zum Dorf ab, der teilweise noch durch alte Todtnauerli-Gleise befestigt ist. Die Gleise dienen als Gel\u00e4nder, sind aber schon ziemlich rostig.<\/p>\n<p>Ein Dossier mit allen Artikeln gibt es unter: <a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/todtnauerli\">www.badische-zeitung.de\/todtnauerli<\/a><br \/>\nIn Utzenfeld stehen heute die Gemeindehalle und H\u00e4user auf der Strecke, aber der Radweg durch das Wohngebiet h\u00e4lt sich grob an den fr\u00fcheren Verlauf. In Sch\u00f6nenbuchen gibt es zwischen Kapelle und Gasthaus noch die Engstelle, durch die fr\u00fcher Z\u00fcge und Autos gemeinsam hindurch mussten. Der weitere Verlauf der Trasse durch Sch\u00f6nau \u2013 vorbei am Schwimmbad und durch ein Wohngebiet \u2013 ist heute auch ein Radweg. In der Bahnhofstra\u00dfe fehlt heute zwar das namensgebende Geb\u00e4ude, aber das fr\u00fchere Bierlager der Brauerei Riegeler steht noch. Hier wurden fr\u00fcher von den Z\u00fcgen aus Getr\u00e4nke verladen. Weiter durch Brand und Wembach f\u00fchrt die Trasse entlang der Bundesstra\u00dfe, einmal muss man die Stra\u00dfe \u00fcberqueren. Dann folgt der romantischste Teil der Strecke durch W\u00e4lder, Wiesen und Felsen entlang der Wiese. Auf diesem Abschnitt sind noch einige Br\u00fccken erhalten, die noch aus der Zeit des Todtnauerlis stammen. Heute ist am Haltepunkt Kasteler Br\u00fccke ein B\u00e4nkchen zum Verweilen aufgebaut, bevor es auf den Abschnitt mit dem Tunnel geht. Der Hepschinger Tunnel ist 80 Meter lang und durchquert das Felsmassiv im W\u00fchreloch. Wenn man mit dem Rad hineinf\u00e4hrt, spenden Lampen an der Decke Licht. Per Bewegungsmelder werden sie gesteuert. Wenige Meter nach dem Tunnel \u2013 es geht durch Felsdurchbr\u00fcche und an Mauern vorbei \u2013 l\u00e4dt ein kleines H\u00fcttchen samt Grillstelle zum Verweilen ein. Es ist die fast originalgetreue Rekonstruktion des Haltepunktes Hepschingen.<\/p>\n<p>Weiter entlang des Flusses, vorbei an Silbersau und \u00fcber ein paar Br\u00fcckchen, geht es nach Mambach. Hier ist das Gel\u00e4nde des fr\u00fcheren Haltepunktes inzwischen Wohngebiet, und auch ein Autohaus, der Friedhof und der fr\u00fchere Campingplatz liegen auf der Trasse. Radler m\u00fcssen einen kleinen Umweg fahren. Aber hinter Mambach treffen Radweg und Trasse wieder aufeinander. Kurz vor Atzenbach geht es auf einer historischen Br\u00fccke \u00fcber den Gewerbekanal, bevor der Radweg in Atzenbach durch den Todtnauerliweg zum alten Haltepunkt f\u00fchrt, an dem heute zwei Bronzestatuen \u2013 Schaffner und Reisende \u2013 vom Todtnauerli zeugen.<br \/>\nEin paar Meter weiter steht noch das Geb\u00e4ude der Spinnerei Atzenbach, an dem fr\u00fcher G\u00fcterwagen an der Rampe be- und entladen wurden. Entlang der Wiese geht es nun nach Zell hinein. Die Schopfheimer Stra\u00dfe wurde fr\u00fcher mit einem Bahn\u00fcbergang gekreuzt. Und die Z\u00fcge fuhren die wenigen Meter bis zum Zeller Bahnhof direkt auf einer St\u00fctzmauer an der Wiese entlang. Radler m\u00fcssen heute durch die Wiesenstra\u00dfe fahren. Dann ist die Endstation Zell erreicht. Vom fr\u00fcheren Bahnhof ist kaum etwas \u00fcbrig. Aber wer entlang der heutigen Bahnstrecke nach Basel ein paar Meter weiterf\u00e4hrt, entdeckt entlang der Bahnlinie noch Betonfundamente. Es sind die Relikte des fr\u00fcheren Verladebahnhofs. Hier wurden G\u00fcterwagen von den Gleisen der &#8222;gro\u00dfen&#8220; Bahnlinie auf die Rollb\u00f6cke des Todtnauerlis verschoben und umgekehrt.<br \/>\n6,11.20167, Nicolai Kapritz,<\/p>\n<p>Ein gutes Dossier mit allen Artikeln gibt es unter: <a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/todtnauerli\">www.badische-zeitung.de\/todtnauerli<\/a><\/p>\n<p>50 JAHRE STILLLEGUNG TODTNAUERLI: Matthias Gramespacher aus Aitern besitzt ein Modell der Lok Nr. 104 &#8222;Zell&#8220;:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/todtnau\/das-todtnauerli-raucht-im-kleinformat--144111053.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/todtnau\/das-todtnauerli-raucht-im-kleinformat&#8211;144111053.html<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/todtnau\/lokomotive-dampft-am-genfersee--141238085.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/todtnau\/lokomotive-dampft-am-genfersee&#8211;141238085.html<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/todtnau\/was-vom-todtnauerli-noch-uebrig-ist--142287956.htm\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/todtnau\/was-vom-todtnauerli-noch-uebrig-ist&#8211;142287956.htm<\/a>l<br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwischen dem 7.\u00a0Juli 1889 und\u00a0\u00a0dem Sommer 1967 dampften Z\u00fcge durch das Obere Wiesental. 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