{"id":65492,"date":"2017-10-03T20:33:14","date_gmt":"2017-10-03T18:33:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=65492"},"modified":"2017-10-04T11:43:20","modified_gmt":"2017-10-04T09:43:20","slug":"jamaika","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/jamaika\/","title":{"rendered":"Jamaika"},"content":{"rendered":"<p>80% der <a title=\"Rechtsstaat\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/justiz\/rechtsstaat\/\">Deutschen<\/a> bef\u00fcrworten nach der <a title=\"Bundestagswahl2017\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/bundestagswahl2017\/\">Wahl<\/a> eine <a title=\"Wahl 24-9-2017 \u2013 6 mal positiv\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wahl-24-9-2017-6-mal-positiv\/\">Jamaika-Koalition<\/a>. 83% der <a title=\"Deutschland\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/\">Deutschen<\/a> nennen als gr\u00f6\u00dfte Sorge die <a title=\"Kontrollierte-Grenzen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/kontrollierte-grenzen\/\">unkontrollierten Grenzen<\/a> mit t\u00e4glich \u00fcber <a title=\"Migration-Kosten\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/migration-kosten\/\">500 neuen Migranten<\/a>. Fazit: <a title=\"Deutsche\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutsche\/\">Die B\u00fcrger<\/a> erwarten von der neuen Regierung zuv\u00f6rderst die <a title=\"Obergrenze\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/obergrenze\/\">Wiederherstellung<\/a> der <a title=\"Demokratie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/\">staatlichen Souver\u00e4nit\u00e4t<\/a> durch Schlie\u00dfen der <a title=\"Grenzen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/grenzen\/\">Grenzen<\/a>. Gelingt dies nicht, dann wird Jamaika scheitern und die AfD weiter wachsen.\u00a0<!--more--><\/p>\n<p>Alle <a title=\"Diskussionskultur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/diskussionskultur\/\">Umfragen<\/a> f\u00fchren die Massenzuwanderung als Problem Nr. 1 der Deutschen an, dahinter werden <a title=\"EU-Banken\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/eu-banken\/\">EU<\/a>, Diesel, <a title=\"EEG\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/strom\/eeg\/\">EEG<\/a>, Renten, Arm-Reich, Bildung, <a title=\"Luegenpresse\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/luegenpresse\/\">Medien-\/Meinungsfreiheit<\/a>, Datenschutz, Stadt-Land, Internet, &#8230; zu &#8222;Problemchen&#8220;. So einfach ist das &#8211; und deshalb so schwierig.<br \/>\n3.10.2017<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Tagt\u00e4glich 1,25 Mio Euro Migrationskosten im Monat neu<\/strong><br \/>\n(1) 500 Migranten kommen jeden Tag nach Deutschland, zumeist ohne Papiere, <a title=\"Migration-Kosten\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/migration-kosten\/\">junge M\u00e4nner<\/a> aus <a title=\"Islam\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/\">islam<\/a>-gepr\u00e4gten L\u00e4ndern, funktionale Analphabeten, mit Aussicht auf lebenslange Versorgung (unabh\u00e4ngig von der <a title=\"Asyl\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/asyl\/\">Asyl<\/a>-Anerkennung mit ca 7%).<br \/>\n1.250.000 Euro (500 * 2500) kosten die t\u00e4glich eingereisten 500 Migranten den deutschen Steuerzahler Monat f\u00fcr Monat. Dabei ist das vom Bamf angenommenen Monatseinkommen von 2.500 Euro\/Monat eher zu tief angenommen (Prof. Raffelh\u00fcschen).<br \/>\n15.000.000 Euro (sprich: 15 Mio Euro) kosten die an einem einzigen Tag, also z.B. heute, illegal Zugewanderten den deutschen Staat im Jahr.<\/p>\n<p>(2) 500 Migranten pro Tag ergibt 180.000 pro Jahr. Diese 180.000 holen bei der Bank jeden Monat ein garantiertes Transfereinkommen von 450.000.000 Euro (sprich 450 Mio Euro) ab.<\/p>\n<p>(3) Die im Jahr 2017 zugewanderten 180.000 Migranten kosten den Staat 5.400.000.000 Euro im Jahr, also 5.4 Mrd Euro. Diese Kosten sind eher zu niedrig angesetzt.<\/p>\n<p>Man nimmt an, dass nach 10 Jahren Aufenthalt in Deutschland nur maximal 10% der Migranten einer Besch\u00e4ftigung nachgehen werden, davon \u00fcberwiegend im Niedriglohnbereich. Die o.a. Kosten der Massenzuwanderung werden also nicht abnehmen.<br \/>\n.<br \/>\nAlle diese Zahlen sind Fakt und nach dem Prinzip der kaufm\u00e4nnischen Vorsicht eher zu tief angenommen. Sie k\u00f6nnen aber gerne zwei oder drei Hunderttausender (so viel kostet eine sch\u00f6ne ETW) hinzuz\u00e4hlen oder abziehen. Die Zahlen bleibet immens und werden unseren Wohlfahrtsstaat zerst\u00f6ren. Wie auch immer &#8211; in jedem Fall sind es keine linken Zahlen (die erfreuen) und auch keine rechten Zahlen (die erschrecken).<br \/>\n3.10.2017<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Es wird doch eine Wiederholung von 2015 geben<\/strong><br \/>\nJa, was hat Angela Merkel denn nun noch vor? Das wird sie uns erst nach ihrer Wiederwahl beantworten. Eine Entscheidung hat sie aber bei dem Spitzentreffen mit Macron doch noch rausgelassen. Dass 2018 etwa 390 000 Syrer und Iraker ihre Familien nachholen d\u00fcrfen. 230 000 Antr\u00e4ge auf Familiennachzug wurden bereits in den letzten Jahren \u00fcber das Visumverfahren genehmigt. Die Aussetzung des Familiennachzugs endet im M\u00e4rz 2018. Kein Wort bei Wahlveranstaltungen der etablierten Parteien dazu. Daf\u00fcr wird fast gebetsm\u00fchlenartig immer wieder derselbe Satz von Kanzlerin und Innenminister wiederholt: Es wird keine Wiederholung von 2015 geben.<br \/>\nAber rechnen wir doch mal hoch: Eine Durchschnittsfamilie aus Syrien hat f\u00fcnf Familienmitglieder, dann w\u00e4ren wir 2018 bei etwa 1,5 Millionen nur an Zuwanderung bei Familiennachzug und wieder bei 2015. Was sagt die Kanzlerin immer? Sie w\u00fcrde es genauso wieder tun. Das verr\u00e4t viel, was sie in Zukunft vorhat.<br \/>\n15.9.2017, Thomas Dischinger, Wyhl, BZO<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>&#8230; damit Deutschland Deutschland bleibt<\/strong><br \/>\nUnd Tillich (Ministerpr\u00e4sident von Sachsen) wei\u00df auf einmal warum, das Idyll soll Idyll bleiben: \u201eDie Leute wollen, dass Deutschland Deutschland bleibt.\u201c Damit konterkariert er wie nebenbei dieses leidige und falsche Argument, dass die Diskussion um die Zuwanderung nach 2015 begleitet, wie ein Wurmfortsatz, das immer wieder erkl\u00e4ren will, dass in den neuen Bundesl\u00e4ndern doch die wenigsten Ausl\u00e4nder leben w\u00fcrden. Eben das ist hier aber einer der Hauptgr\u00fcnde, sich gegen unkontrollierte Zuwanderung zu stellen. Stanislaw Tillich: \u201eSie wollen keine Parallelgesellschaften und keinen Anstieg der Kriminalit\u00e4t. Sie wollen nicht, dass religi\u00f6se oder politische Auseinandersetzungen unter Fl\u00fcchtlingen hier ausgetragen werden. Da hat der Staat noch viel zu tun.\u201c<br \/>\n<strong>Die Leute w\u00e4hlen Protest nicht, wenn es passiert ist, sondern damit es nicht passiert<\/strong><\/p>\n<p>Wenn die Kanzlerin sagt, sie k\u00f6nne keine Fehler ihrer Politik erkennen, antwortet ihr der Sachse: \u201eDie Menschen w\u00fcnschen sich einen starken Staat. Und sie haben den Eindruck, dass der Staat nicht in der Lage ist, das Asylrecht konsequent genug umzusetzen. Bei den Abschiebungen gibt es erhebliche Defizite.\u201c<br \/>\n&#8230;<br \/>\nStanislaw Tillich: \u201eDie Leute wollen, dass Deutschland Deutschland bleibt.\u201c Aber will die Union das auch? Will sie es wirklich? Eine Koalitionspartnerin auf Bundesebene neben der FDP soll nun Gr\u00fcn werden. Die Spitzenkandidatin der Gr\u00fcnen ist Katrin G\u00f6ring-Eckardt. Und die sagt: \u201eDieses Land wird sich ver\u00e4ndern. Und es wird sich ziemlich drastisch ver\u00e4ndern. Und es wird ein schwerer Weg sein, aber dann glaube ich, k\u00f6nnen wir wirklich ein besseres Land sein.\u201c<br \/>\nWenn es also Tillich und Seehofer wirklich ernst meinen, dann muss f\u00fcr beide die Idee einer Jamaika-Koalition gestorben sein, schon damit f\u00fcr Tillichs Sachsen und f\u00fcr Seehofers Bayern ihr Deutschland Deutschland bleibt.<br \/>\n.. Alles von Alexander Wallasch vom 1.10.2017 bite lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/kolumnen\/alexander-wallasch-heute\/der-sorbische-sachse-die-leute-wollen-dass-deutschland-deutschland-bleibt\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/kolumnen\/alexander-wallasch-heute\/der-sorbische-sachse-die-leute-wollen-dass-deutschland-deutschland-bleibt\/<\/a><br \/>\n<strong>&#8230; der illusion\u00e4re Versuch der Selbstheilung einer Nation<\/strong><br \/>\nIm Fr\u00fchjahr 2016 unternimmt der amerikanische Schriftsteller Tuvia Tenenbom eine Reise kreuz und quer durch Deutschland. Ein halbes Jahr zuvor hat Kanzlerin Angela Merkel in einem eigenm\u00e4chtigen, historisch beispiellosen Entscheid, sozusagen par ordre de Mutti, die Landesgrenzen aufgehoben. Weit \u00fcber eine Million Fl\u00fcchtlinge oder angebliche Fl\u00fcchtlinge, in der Mehrzahl junge M\u00e4nner aus Syrien und der \u00fcbrigen islamischen Welt, str\u00f6men nach Deutschland, unregistriert, unkontrolliert.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nWas ist los mit den Deutschen, fragt Tenenbom, brauchten sie die Fl\u00fcchtlinge etwa mehr als diese sie? Er f\u00fchrt Interviews mit Dutzenden von Deutschen, mit Studenten, linken und rechten Politikern, zuf\u00e4lligen Passanten, Kirchenleuten und Fl\u00fcchtlingshelfern. Allen stellt er die Frage, warum die Deutschen ihrer Meinung nach ungleich mehr Fl\u00fcchtlinge aufgenommen haben als alle anderen europ\u00e4ischen L\u00e4nder, und alle geben dieselbe Antwort: Wegen der \u201eGeschichte\u201c, wegen \u201eAdolf Hitler\u201c. Wie ein Schatten liegt der Massenmord an den Juden noch immer auf der deutschen Seele. Und die kopflos exaltierte Willkommenspolitik, so Tenenboms Fazit seines packenden Reiseberichts \u201eAllein unter Fl\u00fcchtlingen\u201c, erlaubte es, der ganzen Welt zu zeigen, dass man sich moralisch gel\u00e4utert hat, dass die Deutschen heute gute, wenn nicht gar die besseren Menschen sind. Es ging nicht um die Asylsuchenden, sondern um das Abtragen von eigener Schuld, um den pathetischen, illusion\u00e4ren und politisch folgenschweren Versuch der Selbstheilung einer Nation&#8230;.. Alles vom 1.10.2017 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/par_ordre_de_mutti\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/par_ordre_de_mutti<\/a><\/p>\n<p><em>Tuvia Tenenbom: Allein unter Fl\u00fcchtlingen, Suhrkamp Verlag<\/em><br \/>\n<em>ISBN: 978-3-518-46758-9 , 13,95 Euro<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.suhrkamp.de\/buecher\/allein_unter_fluechtlingen-tuvia_tenenbom_46758.html\">https:\/\/www.suhrkamp.de\/buecher\/allein_unter_fluechtlingen-tuvia_tenenbom_46758.html<\/a><\/p>\n<p>.<br \/>\n<strong>Rechts ist nicht Nazi, Rechts ist rechtens<\/strong><br \/>\nDa der \u201eKampf gegen rechts\u201c zum festen, unhinterfragten Bestandteil der politischen Kampagnenkultur geworden ist, bringen auch die Wahlerfolge der AfD mitunter erstaunliche Reaktionen hervor. Von Schlagzeilen \u00fcber den Einzug von \u201eNazis\u201c in den Bundestag (katrin G\u00f6ring-Eckart) bis zur braunen Einf\u00e4rbung Sachsens auf der politischen Landkarte. &#8230;Deutschland muss \u201eRechts\u201c wieder lernen. Wer AfDisten wieder zur\u00fcckgewinnen will, muss unterscheiden, wo rechts rechtens ist und wo nicht.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nRechts ist nicht automatisch Nazi. Rechts ist kein Synonym f\u00fcr Faschismus. Soweit bekannt, plant die AfD weder Angriffskriege noch industriellen Massenmord&#8230;.<br \/>\nAlles von Rolf Schuler vom 1.10.2017 bitte lessen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/alles_was_rechts_ist\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/alles_was_rechts_ist<\/a><br \/>\n<strong>Besser als &#8222;links &#8211; rechts&#8220; w\u00e4re &#8222;progressiv &#8211; konservativ&#8220;<br \/>\n<\/strong>Dann h\u00e4tte man diese uns\u00e4gliche Automatismus-Verkn\u00fcpfung von rechts mit rechtsbraun nicht.<br \/>\nZwar ist Herrn Schuler in weiten Teilen zu folgen, aber mich st\u00f6rt seine reflexhafte Distanzierung von H\u00f6ckes Rhetorik, die \u201cgar nicht\u201d ginge. Zwar ist auch diese seine Meinung statthaft und hinzunehmen, nur verkennt sie, da\u00df jede Abweichung vom Cordon Sanitaire immer disruptiv ist &#8211; und sein mu\u00df, damit sie \u00fcberhaupt Disruption hervorruft. H\u00f6cke forderte nicht die Entlastung und Seligsprechung der Nazi-Verbrecher, aber den Bruch damit, da\u00df Deutschland sich dar\u00fcber zu definieren hat und das nachfolgende, unbeteiligte Generationen weiter in einer S\u00fchne-Schuld stehen. Das kann man unterst\u00fctzen oder bestreiten &#8211; nur wirkt das blo\u00dfe Bestreiten wie durch H\u00f6cke schon ungeheuerlich, wie das Rufen des Kindes, der Kaiser sei ja nackt. Tabus, wie sie es in Deutschland um diese Frage gab, bewirken jedoch keine Denkhygiene, sondern Emotionstaus, die sich dann eruptiv entladen, wenn es an der Zeit ist. In der Medienwelt mit ihren Aufmerksamkeitswettbewerb m\u00fcssen Tabubr\u00fcche vorgenommen werden, damit sie geh\u00f6rt werden. \u00dcber die Frage deutscher Kollektivschuld ist schon viel im stillen K\u00e4mmerlein debattiert worden, doch erst der Tabubruch schafft, die Masse jenseits elit\u00e4rer Zirkel damit zu tangieren, Aus dem gleichen Grund lassen Schauspielerinnen auf dem roten Teppich der Filmfestspiele scheinbar v\u00f6llig zuf\u00e4llig immer wieder mal eine nackte Brust herausschauen &#8211; nur dann bekommen sie mehr Aufmerksamkeit als die anderen. Politisch korrekt verurteilen wir das, um im stillen K\u00e4mmerlein umso begehrlicher die Nacktbilder anzuklicken. Dieses Schema betrifft in Deutschland alles was \u201crechts\u201d ist.<br \/>\nFragen danach, was ein Deutscher ist (und vor allem nicht ist), ob wir den Staat zugunsten der EU aufl\u00f6sen sollen oder nicht, aber auch die Frage, ob es besser ist, sich selbstzuverwirklichen und Einwanderer statt Kindern als Altersversorgung anzusehen oder wieder mehr Kinder zu bekommen und daf\u00fcr auf Einwanderung zu verzichten &#8211; und damit das Lebensbild junger Menschen wieder komplett umzudrehen. Eine gewisse, also \u201clinke\u201d Diskurshoheit hat eine bestimmte Deutungen seit 50 Jahren vorgegeben. Wem die Disruption eines Bj\u00f6rn H\u00f6ckes mi\u00dff\u00e4llt, der nehme eine eigene vor. Aber er wird auch zusehen m\u00fcssen, in der Kakophonie der Medienwelt damit durchzudringen.<br \/>\n2.10.2017, Thomas Hellerberger, AO<\/p>\n<p>Es ist die Schuld der Konservativen, besser: aller Nichtlinken, da\u00df der Begriff \u201erechts\u201c in Deutschland heute unwidersprochen als Synonym f\u00fcr \u201erechtsradikal\u201c oder \u201erechtspopulistisch\u201c steht. Wie in so vielen anderen F\u00e4llen hat die Linke einen Begriff okkupiert und nach ihrem Gusto umgedeutet. Und nichtlinks denkende Politiker haben es in def\u00e4tistischer Manier zugelassen. Wie die Heuschrecken zucken sie zusammen, wenn geifernde Linke eine beliebige nicht in ihr eigenes verqueres Welbild passende Position als \u201erechts\u201c diffamieren. Was hei\u00dfen soll: Du bist ein Nazi und damit Ende der Diskussion. Wie stolz hingegen Linke sich als solche bezeichnen. Obwohl gerade deren performance meist mager ist und sie fast immer auf der Verliererseite der Geschichte stehen. Es ist allerh\u00f6chste Zeit, sich den Begriff \u201erechts\u201c wieder zur\u00fcckzuholen und mit eigenem, d.h. konservativen, (rechts)liberalen Gedankengut wiederzubesetzen. Gleiches gilt \u00fcbrigens f\u00fcr \u201eneoliberal\u201c. Auch hier haben es Linke, in Deutschland zuvorderst Lafontaine, verstanden, den Begriff seiner urspr\u00fcnglichen Bedeutung (R\u00fcckbesinnung auf Marktkr\u00e4fte) zu entkleiden und zur Kampfparole gegen den b\u00f6sen Kapitalismus zu pervertieren. Selbst von der FDP f\u00e4llt mir kein Politiker ein, der den Begriff und das dahinterstehende Konzept einmal offensiv verteidigt h\u00e4tte. Kapitulation vor linker Sprachvergewaltigung allenthalben.<br \/>\n1.10.2017, Dr. Roland Mock, AO<\/p>\n<p><strong>Gute Linke und b\u00f6se Rechte<\/strong><br \/>\nEine gelungene Betrachtung, Herr Schuler. Es widert mich immer wieder an, dass Leute wie Gauland, Frau Weidel und auch Frau von Storch, die genau das fordern oder pr\u00e4ferieren, was Sie aufgef\u00fchrt haben, als Schmuddelkinder hingestellt werden, w\u00e4hrend diejenigen, die diese Leute in Nazimanier verfolgen, ungeschoren bleiben. Es ist genau diese diffuse Abgrenzung zwischen \u201cgutem\u201d Rechts und \u201cschlechtem\u201d Rechts, die die AfD immer in Misskredit bringt. Nachdem man Deutschland die Selbstzerfleischung mittels Abtrennung seiner rechten Seite eingbl\u00e4ut hat, dreht es sich nur noch im Kreise links. Das ganze politische Spektrum ist nach links ger\u00fcckt. Alles Gute kommt von links, w\u00e4hrend alles B\u00f6se von rechts ausgeht. Es ist schon erstaunlich, wie der B\u00fcrger doch gemerkt hat, dass hier was schief l\u00e4uft, obwohl die gesamten Mainstream-Medien die AfD niedermachten &#8211; oder gerade deswegen. Wenn Millionen W\u00e4hler, sogar unter von oben verordneter \u00c4chtung, die AfD w\u00e4hlen, g\u00e4rt es im Volk. Wenn gute Ans\u00e4tze der AfD auch im Bundestag niedergemacht werden, wird die AfD bei den n\u00e4chsten Landtagswahlen massive Stimmenzugewinne haben. Und auch dann, wenn die Koalitionsverhandlungen ein Ergebnis bringen sollten, das den B\u00fcrger erz\u00fcrnt. Es kann doch nicht sein, dass die Gr\u00fcnen auf einer Regierungsbeteiligung beharren, weil es W\u00e4hlerwille sei und sie deshalb mit Maximalforderungen in die Koalitionsverhandlungen gehen wollen. Wo bleibt der Wille der AfD-W\u00e4hler, die eine Partei mit deutlich h\u00f6herer Stimmenzahl gew\u00e4hlt haben?<br \/>\n1.10.2017, Sepp Kneip, AO<\/p>\n<p><strong>Inklusion: Rechts ins Parlament<\/strong><br \/>\n\u201cMit dem Einzug der AfD in den Bundestag wird vor allem eines deutlich: Die Einbettung des rechten Spektrums im \u201eb\u00fcrgerlichen Lager\u201c tat der politischen Kultur dieses Landes weitaus besser, als die schulterzuckende Ausgliederung in ein Sammelbecken freier Radikaler. Wer die R\u00e4nder rechts wie links nicht im eigenen Lager h\u00e4lt, muss damit leben, dass die Ausgesto\u00dfenen alle Tabus herunterrei\u00dfen. Und: Entt\u00e4uschte Stammw\u00e4hler, die man einmal verloren hat, kehren selten zur\u00fcck und werden ihre neue Freiheit auch in Zukunft genie\u00dfen\u2026\u201d<br \/>\nPrima, genau wie das mit der Inklusion !!<br \/>\n1.10.2017, Karla Kuhn, AO<\/p>\n<p>.<br \/>\n<strong>Ich bin kein Rassist. Ich bin die Generation Multi Kulti<\/strong><br \/>\nDas schlimmste Vergehen an der j\u00fcngeren Generation ist, dass die deutsche Gesellschaft Ver\u00e4nderung durch Zuwanderung immer blo\u00df hat passieren lassen. Dass die hiesige Politik zu keinem Zeitpunkt der Nachkriegsgeschichte eine aktive und effektive Steuerung von Zuwanderung, unter Abw\u00e4gung aller m\u00f6glichen langfristigen Konsequenzen f\u00fcr die Gesellschaft und die in ihr gelebten Werte, vorgenommen hat. Und dass wir jetzt nicht aus diesem Fehler zu lernen scheinen. Dass wir die Ver\u00e4nderung wieder einfach nur geschehen lassen. Der Unterschied ist lediglich, dass diese Ver\u00e4nderung, vor allem hinsichtlich des anstehenden Familiennachzugs 2018 und einer bis heute in der \u00f6ffentlichen Diskussion Europas weithin ignorierten Bev\u00f6lkerungsexplosion in Afrika, Fakten im Sinne von kulturellen und damit gesellschaftlichen Ver\u00e4nderungen schaffen wird, die nicht mehr zu kompensieren sein, die dieses Land f\u00fcr immer in seinem Wesen ver\u00e4ndern werden.<br \/>\nDass die Deutschen im Unklaren mit sich sind, zeigen widerspr\u00fcchliche Zahlen. 70 Prozent sind der Meinung, der Islam geh\u00f6re nicht zu Deutschland, 54 Prozent gegen die weitere Aufnahme von Fl\u00fcchtlingen, w\u00e4hrend zeitgleich zusammengerechnet nach infratest dimap 74 Prozent genau jenen Parteien seine Stimme geben, deren Politik f\u00fcr mehr Aufnahme von Fl\u00fcchtlingen und Immigranten und mehr Appeasement gegen\u00fcber dem Islam steht.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nIch bin kein Rassist. Ich bin die Generation Multi-Kulti. Die mit t\u00fcrkischen und arabischen Freunden. Aber Bereicherung muss mehr sein als kurdischer Rap. Integration mehr als Fu\u00dfballer mit t\u00fcrkischen Wurzeln. Jede politische Entscheidung hat ihren Preis. Die Frage ist, ob man den Preis zu zahlen bereit ist und was man daf\u00fcr bekommt. Man kann damit beginnen, die Grenzen des Machbaren zu erkennen, indem man realisiert, dass nicht die ganze Welt gerettet werden kann. Dass Integration mit zwei muslimischen Sch\u00fclern pro Klasse sicherlich funktionieren kann, aber ungleich schwerer mit zwanzig, die allesamt kaum Deutsch sprechen. Dass man selbst stolz und selbstbewusst im Umgang mit der eigenen Kultur und Nation sein darf, wenn man Anpassung und Respekt von Stolzen aus anderen Kulturen erzielen m\u00f6chte und dass man vor allem endlich bei der Zuwanderung von Fl\u00fcchtlingen und Immigranten differenzieren muss, wenn man gew\u00e4hrleisten m\u00f6chte, dass die Bev\u00f6lkerung dies langfristig auch wieder tut, auf dass wir weiterhin in Frieden mit denen zusammenleben, die diese unvoreingenommene Chance verdienen. Dass ich mich nicht mehr zerrissen f\u00fchlen muss zwischen Einwanderungskritik und der am politischen Islam und meinem Verh\u00e4ltnis zu den eigenen Freunden und Bekannten. Meine und die nachfolgenden Generationen ob mit oder ohne Migrationshintergrund werden die Folgen dieser Politik ausbaden. Weitere vier Jahre Weiter-So, das muss klar sein, sind keine Verz\u00f6gerung, kein Aufschieben des Problems, es ist bereits die Antwort, auf die Frage, die wir uns immer noch nicht trauen zu stellen.<br \/>\n&#8230;. Alles von Anabel Schunke vom 14.9.2017 auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/meinungen\/generation-multi-kulti\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/meinungen\/generation-multi-kulti\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>80% der Deutschen bef\u00fcrworten nach der Wahl eine Jamaika-Koalition. 83% der Deutschen nennen als gr\u00f6\u00dfte Sorge die unkontrollierten Grenzen mit t\u00e4glich \u00fcber 500 neuen Migranten. 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