{"id":65473,"date":"2017-10-01T17:24:04","date_gmt":"2017-10-01T15:24:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=65473"},"modified":"2017-10-01T17:24:04","modified_gmt":"2017-10-01T15:24:04","slug":"migration-querfront-linke-afd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/migration-querfront-linke-afd\/","title":{"rendered":"Migration &#8211; Querfront Linke AfD"},"content":{"rendered":"<p>Bei der <a title=\"Migration-Maenner\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/migration-maenner\/\">Migration<\/a> tun sich die <a title=\"Extremismus \u2013 links und rechts\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/extremismus-links-und-rechts\/\">Linken<\/a> und Rechten zur <a title=\"Querfront\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/querfront\/\">Querfront<\/a> zusammen: <a title=\"Links\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/links\/\">Linke<\/a> wie <a title=\"AfD\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/partei\/afd\/\">AfD<\/a> sehen in der <a title=\"Voelkerwanderung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/voelkerwanderung\/\">massenweisen Zuwanderung<\/a> seit <a title=\"Budapest-Dublin2015\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/budapest-dublin2015\/\">Budapest 9\/2015<\/a> die Ursache f\u00fcr <a title=\"Migration-Wohnen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/migration-wohnen\/\">Wohnungsnot<\/a>, <a title=\"Mindestlohn\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/lohn\/mindestlohn\/\">Lohndumping<\/a> und <a title=\"Dummheit\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/dummheit\/\">Bildungsmisere<\/a>. Oskar Lafontaine zwei Tage nach der <a title=\"Bundestagswahl2017\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/bundestagswahl2017\/\">Wahl<\/a> \u00fcberdeutlich: \u201e<em>Man darf die Lasten der <a title=\"Armutszuwanderung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/armutszuwanderung\/\">Zuwanderung<\/a> \u00fcber versch\u00e4rfte Konkurrenz im Niedriglohnsektor, <!--more-->steigende Mieten in Stadtteilen mit preiswertem Wohnraum und zunehmende Schwierigkeiten in Schulen mit wachsendem Anteil von Sch\u00fclern mit mangelnden Sprachkenntnissen nicht vor allem denen aufb\u00fcrden, die ohnehin bereits die Verlierer der steigenden Ungleichheit bei Einkommen und Verm\u00f6gen sind.\u201c<\/em><br \/>\nLafontaine bejaht Abschiebung: &#8222;Wer illegal \u00fcber die Grenze gekommen ist, der sollte ein Angebot bekommen, freiwillig zur\u00fcckzugehen. Wenn er dieses Angebot nicht annimmt, bleibt nur die Abschiebung.&#8220;<br \/>\n&#8222;Wir m\u00fcssen zuerst denen helfen, denen es am schlechtesten geht.&#8220; Das seien jene Millionen Menschen im Vorderen Orient und in Afrika, die nicht nach Deutschland kommen k\u00f6nnten, &#8222;weil sie die 7000 Euro f\u00fcr die Schlepper nicht bezahlen k\u00f6nnen&#8220;.<br \/>\nDiese drei Aussagen von <a title=\"Links\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/links\/\">Oskar Lafontaine<\/a> (Die Linke) k\u00f6nnten auch von Alexander Gauland (AfD) stammen. Beides Parteigranden sagen dasselbe &#8211; Querfront pur!<br \/>\nAngesichts des Wechsels von 430.000 Linke-W\u00e4hler zur AfD wirft Oskar Lafontaine seiner Partei vor, die Interessen von <a title=\"Fluechtlinge\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/fluechtlinge\/\">Migranten<\/a> st\u00e4rker in den Blick zu nehmen als die von Arbeitern und Arbeitslosen: \u201eWeil bei ihren Antworten auf die weltweite Fl\u00fcchtlingsproblematik das Prinzip der sozialen Gerechtigkeit au\u00dfer Kraft gesetzt wurde.&#8220; Lafontaine und &#8211; wenn auch dezenter &#8211; Sahra Wagenknecht sehen also deutlich die Konkurrenzsituation von Migranten und sozial schwachen Deutschen bzw. &#8222;Schon l\u00e4nger hier Lebenden&#8220; (wie Merkel es ausdr\u00fcckt). Als Realist hat Lafontaine angesichts der Zuwanderung von \u00fcber 2 Mio funktionalen Analphabeten aus dem vom Islam gepr\u00e4gten Kulturkreis schon mehrfach auf Verteilungsk\u00e4mpfe hingewiesen, die Deutschland beim n\u00e4chsten Abflauen der Hochkonjunktur im unteren Lohn- sowie Nichtlohnsektor drohen. Sollten zu diesen 2 Mio weitere 6 Mio \u00fcber die Familienzusammenf\u00fchrung (Faktor3 gilt als realistisch) hinzukommen, dann werden die Verteilungsk\u00e4mpfe dramatisch.<br \/>\n.<br \/>\nWenn die \u00e4u\u00dferste Linke und die \u00e4u\u00dferste Rechte beim Thema der unkontrollierten Immigration zur Querfront finden, dann ist dies ein alarmierendes Signal, das auf einen sich anbahnenden Kollaps von Wohlfahrtsstaat bzw. Demokratie hindeutet. Wenn die politische Linke wie Rechte die Flutung Deutschlands mit sog. Schutzsuchenden ablehnen, dann geschieht dies allerdings aus unterschiedlichen Gr\u00fcnden.<br \/>\nDie Linke beklagt den Weggang ihrer eigenen W\u00e4hlerkientel: Nur 11% der <a title=\"Jugendarbeitslosigkeit\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/jugendarbeitslosigkeit\/\">Arbeitslosen<\/a> und nur 10% der Arbeiter haben die Linkspartei gew\u00e4hlt. Der Vorwurf &#8222;Es gibt auch dank der Linkspartei keine wohnsitzlosen Fl\u00fcchtlinge, nur wohnsitzlose Deutsche&#8220; schmerzt die Partei.<br \/>\nBei der AfD stehen Themen wie Heimat, Nation, Patriotismus, Sicherheit und Leitkultur im Vordergrund.<br \/>\n1.10.2017<br \/>\n.<br \/>\nZwei Zitate:<br \/>\nWerner Patzelt am 30.9.2017 bei Hahne\/ARD: &#8222;Lafontaine und Wagenknecht als die AfD-ler der Linkspartei&#8220;.<br \/>\nJakob Augstein lange vor der Wahl: &#8222;Merkel ist die Mutter der AfD&#8220;.<br \/>\n1.10.2017<br \/>\n<strong>Jamaika: Urbane Eliten gegen angeblich Zukurzgekommene<\/strong><br \/>\nAlso wird eine eventuelle Jamaika-Koalition die wirklich heiklen Fragen ausklammern \u2013 darin hat Merkel ja Erfahrung \u2013 und sich als Modernisierungsb\u00fcndnis verkaufen, das Deutschland technologisch, \u00f6kologisch und gesellschaftspolitisch nach vorne bringen will: ein bisschen Digitalisierungs-FDP, eine bisschen Neue-Energien-Gr\u00fcne, garniert mit einem Klecks Tauberscher Gro\u00dfstadt-CDU. &#8230;<br \/>\nWomit wir wieder bei Jamaika w\u00e4ren. Seinen Reiz hat diese Konstellation schon lange verloren. Es ist ein Projekt von gestern, aus guten alten Pizza-Connection-Tagen. Aber das muss kein Nachteil sein, sondern kann zum Pragmatismus beitragen. Das Problem liegt woanders: Soziologisch gesehen, w\u00fcrden hier die Vertreter der neuen Elite regieren, der Globalisierungs- und Modernisierungsgewinner, der Menschen mit den gut dotierten Jobs, die davon tr\u00e4umen, mit ihrem Car-Sharing-Elektroauto zum Biosupermarkt fahren: die Tauber-Lindner-\u00d6zdemirs. Das birgt die Gefahr, dass die sich abzeichnende Spaltung der Gesellschaft noch verst\u00e4rkt wird. Denn im Kern stehen hier die Vertreter der urbanen Eliten gegen die Anw\u00e4lte der angeblich Zukurzgekommenen, die schwarz-gelb-gr\u00fcne Wagenburg der Modernisierer unter Dauerbeschuss der Querfront-Opposition.<br \/>\n&#8230;. Alles vom 26.9.2017 von Alexander Grimm vom<br \/>\n<a href=\"https:\/\/cicero.de\/innenpolitik\/bundestagswahl-ohne-ruecksicht-auf-verluste\">https:\/\/cicero.de\/innenpolitik\/bundestagswahl-ohne-ruecksicht-auf-verluste<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<strong>Die AfD und der Patriotismus<\/strong><br \/>\nWenn Deutschland stets als defizit\u00e4re Nation gedacht wird, dann wird damit das Bed\u00fcrfnis gen\u00e4hrt, diese vergangenheitsbedingten &#8222;Defizite&#8220; mit Gauland zu relativieren und zu revidieren. Das k\u00f6nnte ein Ausgangspunkt f\u00fcr einen neuen Patriotismus sein: Deutschland ist das einzige Land auf der Welt, dessen zentrale Geschichte von sich selbst weder von Heldentum noch von M\u00e4rtyrertum handelt, sondern von Schuld, Bu\u00dfe, L\u00e4uterung und von den siebzig Jahren, in denen man zu einem etwas besseren Selbst gelangte&#8230;..<br \/>\nAlles von Bernd Ulrich vom 27.9.2017 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2017\/40\/alternative-fuer-deutschland-alexander-gauland-bundestagswahl\">https:\/\/www.zeit.de\/2017\/40\/alternative-fuer-deutschland-alexander-gauland-bundestagswahl<\/a><\/p>\n<p><strong>Patriotismus mutet Hiesigen wie Migranten ein Wertebekenntnis zu<\/strong><br \/>\nEinen toten Hund, m\u00f6chte man dem Autor entgegnen, kann man nicht wecken. Die &#8222;Leitkultur&#8220;, da hat er Recht, ist ein toter Hund. Aber das gilt ebenso f\u00fcr den blassen und blutleeren &#8222;aufgekl\u00e4rten Verfassungspatriotismus&#8220;. Der heutige Rechtspopulismus setzt diesen Begriffen etwas Quicklebendiges, Vollbl\u00fctiges, Kraftstrotzendes entgegen: Nein, keine &#8222;alternative Leitkultur&#8220;, sondern &#8211; Patriotismus. Ewiggestrige Linke beurteilen diesen Patriotismus immer noch in Kategorien der Ab- und Ausgrenzung, als &#8222;Nationalismus, &#8222;Chauvinismus&#8220;, &#8222;Rassismus&#8220;. Tats\u00e4chlich ist der Patriotismus die integrative Kraft, die eine Gesellschaft wie die unsere in Zeiten zunehmender Migration braucht. Dieser Patriotismus bietet Halt und Stabilit\u00e4t und Identit\u00e4t. Er setzt eine Gesellschaft in die Lage, selbst zu bestimmen, welche Zuwanderer sie aufnimmt und was sie von ihnen bei der Integration verlangen kann.<br \/>\nDer Patriotismus leistet f\u00fcr die Gesellschaft, was der Multikulturalismus, diese linksliberale Apologie der ethnisch-religi\u00f6sen Parallelgemeinschaften, nie zu leisten vermochte. Denn dieser Patriotismus mutet Einheimischen wie Zuwanderern nicht nur ein Bekenntnis zu den Werten unserer Verfassung, sondern eine Assimilation an eine tradierte gemeinsame Kultur zu. Er ruft sie auf, in die Fu\u00dfstapfen unserer V\u00e4ter und Vorv\u00e4ter zu treten, die dieses Land bestellt und bebaut und kultiviert haben und ihm in Liebe zugetan waren. Einen solchen Patriotismus schreibt die AfD sich auf die Fahnen.<br \/>\n28.9.2017, Florian Meyer, ZO<\/p>\n<p><strong>Die AfD soll Angst haben<\/strong><br \/>\nEgal, wie man die AfD bewertet, &#8230; im Kampf gegen rechts\u201c gibt es derzeit weitgehend eine fatale stillschweigende Akzeptanz politisch motivierter Gewalt. &#8230;<br \/>\nAlles vom 29.9.2017 auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/sie_sollen_angst_haben\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/sie_sollen_angst_haben<\/a><\/p>\n<p><strong>Linke &#8211; der neue Faschismus<\/strong><br \/>\nDas weit ins linksgr\u00fcne b\u00fcrgerliche Milieu verbreitete Empfinden von \u201eklammheimlicher Freude\u201c \u00fcber die gewaltt\u00e4tigen Anfeindungen gegen\u00fcber AFD-Leuten scheint mir die eigentlich bedenkliche Erkenntnis der letzten beiden Jahre. Das Demokratieverst\u00e4ndnis links-gr\u00fcner Kreise ist offenbar nur auf den von ihnen selbst abgesteckten Raum begrenzt \u2013 wer beim \u201ebetreuten Denken\u201c nicht mitmacht, gilt dann eben als verachtenswerter Paria, der es nicht besser verdient hat. Im \u00dcbrigen gilt das wahrscheinlich auf Ignazio Silone zur\u00fcckzuf\u00fchrende Zitat: \u201eDer neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus.\u201c<br \/>\n29.9.2017, Frank Gausmann, AO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>AfD-Bashing geht weiter<\/strong><br \/>\nArtikel wie diesen<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/mehr-selbstkritik-als-afd-kritik-wuerde-den-deutschen-parteien-guttun-ld.1318451\">https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/mehr-selbstkritik-als-afd-kritik-wuerde-den-deutschen-parteien-guttun-ld.1318451<\/a><br \/>\nvermisst man in deutschen Medien. Die Routine des AfD-Bashing geht weiter und wird wohl nur der AfD helfen wenn kein Wechsel in der deutschen Politik stattfindet die ein hoher Prozentsatz der Menschen im Land in Punkto Zuwanderung nicht mehr haben will.<br \/>\nS\u00e4tze wie &#8222;87% haben die AfD nicht gew\u00e4hlt&#8220; sind wohlfeil w\u00e4hrend man &#8222;67% haben Merkel trotz Amtsbonus nicht wiedergew\u00e4hlt&#8220; vermisst.<br \/>\n29.9.2017<br \/>\n.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei der Migration tun sich die Linken und Rechten zur Querfront zusammen: Linke wie AfD sehen in der massenweisen Zuwanderung seit Budapest 9\/2015 die Ursache f\u00fcr Wohnungsnot, Lohndumping und Bildungsmisere. 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