{"id":65305,"date":"2017-09-01T16:25:22","date_gmt":"2017-09-01T14:25:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=65305"},"modified":"2017-09-13T11:35:30","modified_gmt":"2017-09-13T09:35:30","slug":"afrika-und-der-fensterladen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/afrika-und-der-fensterladen\/","title":{"rendered":"Afrika und der Fensterladen"},"content":{"rendered":"<p>Tato (Name ge\u00e4ndert) aus <a title=\"Gambia\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/afrika\/gambia\/\">Gambia<\/a> schmirgelt und schleift seit drei Tagen die maroden Fensterl\u00e4den ab. Was er <a title=\"Lohn\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/lohn\/\">verdient<\/a>? Der 20-j\u00e4hrige <a title=\"Afrika-Geburten\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/afrika\/afrika-geburten\/\">Afrikaner<\/a> kann oder will es nicht sagen. Der Hausherr: &#8222;Wir sind <a title=\"Groessenwahn\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/groessenwahn\/\">gro\u00dfz\u00fcgig<\/a> bei der Entlohnung. Und uns ist <a title=\"Gesinnungsethik\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/gesinnungsethik\/\">wichtig<\/a>, der arme <a title=\"Migration-Maenner\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/migration-maenner\/\">junge Mann<\/a> kommt aus der tagt\u00e4glichen <a title=\"Fluechtlinge\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/fluechtlinge\/\">Langeweile<\/a> heraus.&#8220; Der Arbeitgeber hat also ein <a title=\"Merkelismus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/merkelismus\/\">gutes Gewissen<\/a> zur <a title=\"Integration\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/\">guten Tat<\/a>. Zudem erfuhr er von Tato \u00fcber die <a title=\"Kirche-Politik\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/kirche-politik\/\">Kirche<\/a>.<\/p>\n<p><!--more-->Doch auf die Frage &#8222;Also mindestens <a title=\"Mindestlohn\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/lohn\/mindestlohn\/\">Mindestlohn<\/a> plus Steuern?&#8220; bekommt man keine Antwort. Da erinnere ich mich an die beklemmenden Erlebnisse bei unseren Verwandten und Bekannten in Chile: Jede Madame hat dort ihren Boy, der ihr beim Einkaufen die Ware aus dem Regal holt und an der Kasse einpackt. Jeder Senor hat seinen Boy, der ihm das Auto w\u00e4scht oder eben die Fensterl\u00e4den abschleift. Ab jetzt auch bei uns in Deutschland. Aus Afrika kommen viele viele Boys.<br \/>\nAber einen gro\u00dfen Unterschied gibt es: Bei Madame in Santiago de Chile und auch bei Onkel Emil in Ft. Lauderdale in Florida glaube ich ein schlechtes Gewissen entdeckt zu haben. Hierzulande hingegen nicht &#8211; als deutscher <a title=\"Gutmenschen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/gutmenschen\/\">Gutmensch<\/a> glaubt man, gut zu handeln &#8211; gut \u00a0bzw. gut-christlich gem\u00e4\u00df der Merkel&#8217;schen <a title=\"Gesinnungsethik\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/gesinnungsethik\/\">Gesinnungsethik<\/a>. Wobei sich das Gutsein zudem noch lohnt &#8211; gegen\u00fcber dem Malermeister-Fachbetrieb (50 Euro\/Std plus Steuer auf Rechnung) bzw. der Schwarzarbeit (10 Euro\/Std auf die Kralle). Dabei praktiziert der vermeintlich gute Mensch, der einen Migranten &#8222;so nebenbei&#8220; bei sich zuhause besch\u00e4ftigt, eine sp\u00e4tkapitalistisch dekadente Ausbeutung und Scheinheiligkeit der \u00fcbelsten Sorte. Was er als gebildeter Mensch auch wei\u00df.<br \/>\nAuf den jungen muslimischen Migranten lastet ein immenser Druck, der tagt\u00e4glich \u00fcbers Smartphone neu verst\u00e4rkt\u00a0wird: M\u00f6glichst rasch m\u00f6glichst viel Geld verdienen und dieses per Bargeld\u00fcberweisung \u00fcber <a title=\"Bargeld verschicken weltweit\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bargeld-verschicken-weltweit\/\">&#8222;Western Union&#8220;<\/a> nach Hause schicken &#8211; auch im beschaulichen Freiburg hat Western Union seine Filiale(n). Und dieser Druck wird erbarmungslos <a title=\"Merkelismus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/merkelismus\/\">&#8218;moralisch gut&#8216;<\/a> ausgenutzt &#8211; gerne auch beim Fensterladenabschleifen.<br \/>\n1.9.2017<br \/>\n.<\/p>\n<p><a title=\"Afrika-Geburten\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/afrika\/afrika-geburten\/\">Afrika: 10 Zehn-Punkte-Plan von Volker Seitz<\/a>\u00a0(2..9.2017)<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Radio in Afrika: Migration nach D<\/strong><br \/>\nAfrikanische Sender verbreiten eine frohe Botschaft: Wer es nach Deutschland schafft, hat beste Chancen, dauerhaft zu bleiben, egal, ob ein Asylgrund vorliegt oder nicht. Rechts-, Aufnahme- und Versorgungsanspr\u00fcche sind in Einzelheiten bekannt. Deutsche Medien f\u00f6rdern solche Erwartungen.<br \/>\nProf. Michael Haller von der Universit\u00e4t Leipzig stellte in seiner Studie vom Juni 2017 im Auftrag der gewerkschaftsnahen Otto Brenner Stiftung fest: \u201eAnn\u00e4hernd 83 Prozent aller Zeitungsberichte vermittelten das Leitbild Willkommenskultur in einem positiven oder mehr positiven Sinne.\u201c Sogar eine \u00c4u\u00dferung wie \u201einsgesamt gesehen k\u00f6nnten sicher mehr Fl\u00fcchtlinge aufgenommen werden\u201c (so Manfred Rekowski, Pr\u00e4ses der Evangelischen Kirche im Rheinland im Bonner \u201eGeneralanzeiger\u201c vom 10. 08. 2017) wird rasend schnell \u00fcber soziale Medien in Afrika bekannt. In den \u00c4u\u00dferungen von Kirchenvertretern spielt das Thema Grenzen, seien es Staatsgrenzen oder Aufnahmegrenzen, kaum eine Rolle.<\/p>\n<p>Bedauerlicherweise ver\u00f6ffentlichen viele Zeitungen, Zeitschriften und online-Medien keine Leserbriefe zu diesem Thema. Auch im H\u00f6rfunk und Fernsehen kommen Bef\u00fcrworter der massenhaften Zuwanderung ungleich h\u00e4ufiger zu Wort als die Gegner. Kritik an der Meinung von politisch einseitigen Redakteuren ist offenbar unerw\u00fcnscht. Dabei sind Stellungnahmen von Lesern, H\u00f6rern und Zuschauern wichtig, um Anregungen und neue Gesichtspunkte zu gewinnen.<\/p>\n<p>Radiosender (in Afrika ist das Radio nach wie vor das wichtigste Medium) und soziale Medien bringen diese frohen Botschaften, informieren \u00fcber den Anspruch auf finanzielle Leistungen von Griechenland bis D\u00e4nemark, sogar in abgelegene Regionen. Nicht zuletzt das erkl\u00e4rt die starke Sogwirkung nach Deutschland. \u00dcber die lebensgef\u00e4hrlichen Erfahrungen junger Migranten beim Versuch, \u00fcber Libyen nach Europa zu gelangen, wird in afrikanischen Rundfunksendungen hingegen kaum berichtet. Viele Migranten haben keine Vorstellung, was sie in Europa erwartet, sie sind \u201eauf gut Gl\u00fcck\u201c aufgebrochen, wie sie Reportern von Radio France International (RFI) h\u00e4ufig erz\u00e4hlten. Der M\u00fcnchner Soziologe Armin Nassehi erkl\u00e4rte auf \u201eSpiegel Online\u201c am 7. 8. 2017: \u201eDie nichtstaatliche Seenothilfe wird zu etwas, mit dem Fl\u00fcchtlinge und wom\u00f6glich auch Schleuser rechnen, was die Schwelle der Risikobereitschaft senkt.\u201c<\/p>\n<p>Im 1. Halbjahr 2017 wurden in Deutschland 90.389 Migranten registriert. In der zweiten H\u00e4lfte k\u00f6nnten es deutlich mehr werden, falls Italien wie 2015 und 2016 die Migranten einfach nach Norden durchwinkt. Dies f\u00e4llt den italienischen Beh\u00f6rden umso leichter, weil offenbar von den deutschen Seenotrettern im Mittelmeer zwischen humanit\u00e4rer Hilfe und politischer Aktion nicht unterschieden wird. \u201eHoffentlich wird es nicht so schlimm, wie es schon ist\u201c (Karl Valentin).<br \/>\n&#8230;. Alles vom 1.9.2017 von Volker Seitz bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/afrikas_migrationsdrama_1_geruechte_im_radio\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/afrikas_migrationsdrama_1_geruechte_im_radio<\/a><\/p>\n<p><strong>B\u00fcrgerkriegszust\u00e4nde wie in Italien<\/strong><br \/>\nWenn ich mir vorstelle, da\u00df es in Deutschland in B\u00e4lde so aussehen k\u00f6nnte wie zur Zeit in ITALIEN, vergeht mir mein Optimismus. Ich frage mich, wie diese Kanzlerin Wahlkampf machen kann, ohne dieses brisante Thema zu erw\u00e4hnen. Was treibt diese Frau an so zu handeln ?? Ich habe gerade \u00fcber die b\u00fcrgerkriegs\u00e4hnlichen Zust\u00e4nde in verschiedenen St\u00e4dten Italiens gelesen, da bliebt einem Menschen mit einem gesunden Menschenverstand der Verstand stehen.<br \/>\n\u201cPolitik, Industrie und Medien f\u00fchren als Argument f\u00fcr Zuwanderung aus Afrika unter anderem den Mangel an Fachkr\u00e4ften und die Demographie an.\u201d<br \/>\nDie \u201cQualit\u00e4tsmedien meide ich wie der Teufel das Weihwasser und alles andere ist doch schon l\u00e4ngst widerlegt. Die wenigsten Menschen bringen \u00fcberhaupt eine Ausbildung mit und wenn, dann nicht auf unserem Niveau. Wer die Artikel von<a title=\"Turmgespraeche im Turenne \u2013 Prof Raffelhueschen zum Generationenvertrag\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/turmgespraeche-im-turenne-prof-raffelhueschen-zum-generationenvertrag\/\"> Prof. Raffelh\u00fcschen<\/a> , er kann gewi\u00df nicht zu den \u201cPopulisten\u201d z\u00e4hlen, gelesen hat, wei\u00df was uns bl\u00fchen wird. Ich glaube auch nicht mehr, da\u00df die Industrie noch hinter ihren Forderungen nach \u201cFachkr\u00e4ften&#8220;aus diesen L\u00e4ndern steht. Wahrscheinlich wollen es nur noch die Politik und die \u201cQualit\u00e4tsmedien\u201d. Die Demographie ist eine nicht haltbare Forderung, denn die Welt geht nicht unter, wenn Deutschland 20 Millionen weniger B\u00fcrger hat.<br \/>\nDer Geburtenreichtum in Afrika aber auch in arabischen und asiatischen L\u00e4ndern wird der Welt noch viele Probleme bereiten.<br \/>\n1.9.2017, Karla Kuhn, AO<\/p>\n<p><strong>Ein unmoralischer Kapitalismus braucht billige Arbeitskr\u00e4fte<\/strong><br \/>\nUnd der deutsche Staat macht mit seinen Unternehmen fleissig mit und l\u00e4sst es sich von, ich h\u00e4tte fast gesagt Steuerzahler, es betrifft aber wohl doch nur die in der Arbeitslosenversicherung erfassten Arbeitnehmer, den abh\u00e4ngig Besch\u00e4ftigten bezahlen. Man h\u00f6rt vom staatlichen Paketdienst, dass dort jetzt verst\u00e4rkt Migranten ohne Sach- und Sprachkenntnisse eingestellt und f\u00fcr zwei Jahre durchgef\u00fcttert werden sollen, weil die Arbeitsagentur deren T\u00e4tigkeit zwei jahre lang finanziert.<br \/>\nDie Lohndr\u00fcckerei bei den Paketdiensten geht weiter. Nach DHL Delivery, der Billigtochter der Post mit bereits abgesenkten Tarifen, versucht man in diesem staatlichen Unternehmen jetzt offenbar dadurch mit den absoluten Billigheimern der Branche mitzuhalten, in dem man Gelder aus anderen staatlichen Kassen aquiriert. W\u00e4hrend deren Qualit\u00e4tsmanager zeitgleich den n\u00e4chsten Konkurrenten heranz\u00fcchten &#8211; amazon!<br \/>\n1.9.2017, A.Wehrmann, AO<\/p>\n<p>.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/antragsflut-fuer-familien-visa-fluechtlinge-ab-2018-koennen-390-000-syrer-ihre-familien-nach-deutschland-holen_id_7525769.html\">https:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/antragsflut-fuer-familien-visa-fluechtlinge-ab-2018-koennen-390-000-syrer-ihre-familien-nach-deutschland-holen_id_7525769.html<\/a><br \/>\n<strong>Schnakseln<\/strong><br \/>\nSchnackseln die Afrikaner zu gern, wie es F\u00fcrstin Gloria von Thurn und Taxis einmal in einer Talkshow gesagt hat?<br \/>\nWolf: Das war ein dummes Geschw\u00e4tz. Als ob die Europ\u00e4er nicht ebenso gerne schnackseln. Das ist eine Verachtung der Afrikaner. Bei uns ist die Sexualit\u00e4t genauso ein Problem wie in Afrika. Das ist einfach ein machtvoller Trieb, da mag man sagen, was man will.<br \/>\n&#8230; Alles von Notker Wolf (Benediktiner und Bestsellerautor) vom 16.3.2009 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/welt_print\/article3382642\/Wir-koennen-Afrikanern-nicht-nur-sagen-stuelpt-Kondome-drueber-dann-koennt-ihr-euch-austoben.html\">https:\/\/www.welt.de\/welt_print\/article3382642\/Wir-koennen-Afrikanern-nicht-nur-sagen-stuelpt-Kondome-drueber-dann-koennt-ihr-euch-austoben.html<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<strong>Gloria&#8217;s rassistische Bemerkung zum Schnakseln<\/strong><br \/>\n\u201eDie Afrikaner sind mitnichten anders drauf als wir. Dass die mehr schnackseln, hat mit den klimatischen Bedingungen da unten zu tun\u201c &#8211; so Gr\u00e4fin Gloria von Thurn und Taxis in 2001.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gloria_von_Thurn_und_Taxis\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gloria_von_Thurn_und_Taxis<\/a><br \/>\n.<br \/>\nBA-Vorstandsmitglied Raimund Becker mahnte bei der Integration von Fl\u00fcchtlingen in Arbeit zur Geduld: &#8222;Bis ein junger Fl\u00fcchtling eine Arbeitskraft wird, vergehen f\u00fcnf bis sechs Jahre&#8220;<br \/>\n&#8230; Alles vom 2.8.2017 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/wirtschaft-3\/boom-am-jobmarkt-haelt-an--140129915.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/wirtschaft-3\/boom-am-jobmarkt-haelt-an&#8211;140129915.html<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tato (Name ge\u00e4ndert) aus Gambia schmirgelt und schleift seit drei Tagen die maroden Fensterl\u00e4den ab. Was er verdient? 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