{"id":65011,"date":"2017-06-20T15:53:07","date_gmt":"2017-06-20T13:53:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=65011"},"modified":"2017-06-20T16:02:03","modified_gmt":"2017-06-20T14:02:03","slug":"linke-nachtdemonstration-in-fr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/linke-nachtdemonstration-in-fr\/","title":{"rendered":"Linke Nachtdemonstration in FR"},"content":{"rendered":"<p>In der Nacht von Samstag 17.6. auf Sonntag <a title=\"Gewalt\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/krise\/gewalt\/\">randalierten<\/a> ca 1000 <a title=\"Autonome\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/autonome\/\">Linksautonome<\/a> im <a title=\"Sedanquartier\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/freiburg\/sedanquartier\/\">Sedanquartier<\/a> und Im Gr\u00fcn bis 5.30 Uhr in der Fr\u00fche. Diese unangemeldete <a title=\"Demo\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/buergerinitiativen\/demo\/\">Nachtdemo<\/a> markiert eine neue Dimension wochenendlicher <a title=\"Gewalt\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/krise\/gewalt\/\">Gewalt<\/a> und\u00a0<a title=\"Laerm\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/umwelt\/laerm\/\">L\u00e4rmbel\u00e4stigungen<\/a> in <a title=\"Freiburg\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/freiburg\/\">Freiburgs<\/a> Innenstadt. <a title=\"Ordnung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/ordnung\/\">\u00d6ffentliche Ordnung<\/a> und <a title=\"Sicherheit\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/justiz\/sicherheit\/\">Sicherheit<\/a> ade.<!--more-->.<\/p>\n<p>1) Die Polizei hat die <a title=\"Demokratie \u2013 Gewaltenteilung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/demokratie-gewaltenteilung\/\">Herrschaft verloren<\/a>. Nicht die <a title=\"Autonome\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/autonome\/\">Linken<\/a> provozieren, sondern sie selbst w\u00fcrde provozieren, wenn sie gegen Randalierer vorginge (eine ehrliche, aber im Kern ungeheuerliche Aussage des Polizeisprechers, s.u.).<br \/>\n2) Mutige B\u00fcrger greifen (noch) zu Selbstjustiz, doch die Konfontation mit den zumeist alkoholisierten jungen Leuten ist gef\u00e4hrlich.<br \/>\n3) Anwohner erkennen, dass das eigene Wohnquartier zur <a title=\"No-Go-Area\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/wohnen\/no-go-area\/\">NoGo-Area<\/a> geworden ist &#8211; auch und gerade f\u00fcr sie selbst. Auf Dauer hilft nur: Resignieren und Wegziehen.<br \/>\n4) M\u00f6gen die Junglinken auch durch \u00fcbergro\u00dfe Langeweile nachts gewaltt\u00e4tig umherziehen, durch ihr Verhalten unterst\u00fctzen sie die<a title=\"Gentrifizierung von Wohngebieten\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/gentrifizierung-von-wohngebieten\/\"> Immobilienspekulation<\/a>\u00a0im <a title=\"Quartier\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/quartier\/\">Quartier<\/a>: Altstadtbewohner ziehen weg, H\u00e4user werden in Luxuswohnungen umgewandelt, \u00fcber die eine eigene Security wacht.<br \/>\n.<br \/>\nDie ach so weltoffene Gesellschaft der guten FreiburgerInnen toleriert Gewalt und <a title=\"Vandalismus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/krise\/gewalt\/vandalismus\/\">Grafitti<\/a> &#8211; was sie leider noch nicht bemerkt hat, ist, dass sie damit damit auch ihren eigenen Untergang toleriert. Die Polizei mu\u00df uns dabei leid tun &#8211; ihr bleibt in ihrem Polizeibericht (s.u.) nur Vertuschen und Herunterspielen: &#8222;Spontanaufzug nach (zu) lauter Party&#8220;.<br \/>\n20.6.2017<\/p>\n<p><strong> Hooligans von links<\/strong><br \/>\nJene, die den Verlust des \u00f6ffentlichen Raums beklagen, besch\u00e4digen ihn, indem sie Angst und Schrecken verbreiten und es f\u00fcr einen revolution\u00e4ren Akt halten, Flaschen auf Stra\u00dfen zu zerdeppern &#8230;.<br \/>\nAlles vom 20.6.2017 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/kommentare-1\/naechtliche-ausschreitungen-hooligans-von-links--138241299.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/kommentare-1\/naechtliche-ausschreitungen-hooligans-von-links&#8211;138241299.html<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<strong>Emp\u00f6rung wegen Nachtdemo im Gr\u00fcn<\/strong><br \/>\nNachdem sie (eine in der Adlerstrasse wohnhafte Frau) zweimal die Polizei gerufen habe und nichts geschah, ging sie gegen 4 Uhr auf die Strasse, um einige der zu diesem Zeitpunkt noch etwa hundert jungen Personen zu bitten, die laute Musik abzustellen und nicht mehr heruzuschreien. Da jedoch keinerlei Einsicht vorhandn war, wollte sich die Anwohnerin an der Musikanlage bet\u00e4tigen. &#8222;Ich wurde dann im Kreis rumgeschubst und beschimpft&#8220;. ..<br \/>\nAuf die Frage, warum die Polizei nicht eingriff und etwa auff\u00e4llige Demontranten verwarnte, aagte er (Polizeisprecher Dirk Klose), man m\u00fcsse abw\u00e4gen, ob es sich lohnt, einzelne Leute rauszuziehen und damit zu provozieren. &#8230;.<br \/>\nAlles zu &#8222;Em\u00f6rung wegen Nachtdemo m Gr\u00fcn&#8220; vom 20.6.2017 bitte lesen auf www.badische-zeitung.de<\/p>\n<p><strong>Polizei spricht von bis zu 1000 Menschen bei Nachtdemo in Freiburg<\/strong><br \/>\nEine Nachtdemonstration hat am Sonntag zahlreiche Menschen aus dem Schlaf gerissen. Laut Polizei nahmen daran zwischen 800 und 1000 Menschen teil. Im Gr\u00fcn kam es zu Auseinandersetzungen. &#8230; Alles vom 19.6.2017 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/freiburg\/polizei-spricht-von-bis-zu-1000-personen-bei-nachtdemo-im-sedanviertel--138226577.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/freiburg\/polizei-spricht-von-bis-zu-1000-personen-bei-nachtdemo-im-sedanviertel&#8211;138226577.html<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<strong>Kinder vom Sedanquartier sollen ausgeschlafen sein d\u00fcrfen<\/strong><br \/>\nWas hat Graffiti mit einer lebendigen und weltoffenen Gesellschaft zu tun?<br \/>\n<em>Zu &#8222;F\u00fcr ein lebendiges Viertel nehmen viele gerne ein paar Graffiti in Kauf&#8220; Leserbrief von Niels W\u00e4tzel (BZ vom 6. Juni), der auf die BZ-Berichte \u00fcber Schmierereien im Sedanquartier Bezug nimmt (&#8222;Frust nach gro\u00dfer Freude&#8220;, BZ vom 15. Mai, und weitere Artikel):<\/em><br \/>\nMan mag \u00fcber den Zusammenhang von Graffiti an H\u00e4usern und der Beeintr\u00e4chtigung von Sicherheit diskutieren. Uns erscheint auch der von Herr W\u00e4tzel bem\u00fchte Zusammenhang von Graffiti und einem lebenswerten und offenen Raum ziemlich einseitig und fragw\u00fcrdig. Was haben Graffiti mit einer lebendigen und weltoffenen Gesellschaft zu tun? Wie tragen Anwohner, die \u2013 \u00fcberwiegend seit Jahren \u2013 Wohnung als Mieter besitzen zur Gentrifizierung bei? Ist Herr Waetzel eventuell der Unterschied zwischen Eigentum und Besitz nicht gel\u00e4ufig? Was n\u00fctzen Schlagworte aus den Zeiten des Klassenkampfs, &#8222;die Besitzenden&#8220;? Glaubt Herr Waetzel wirklich, das allseits beliebte Stra\u00dfenfest zum ersten Mai finde nicht mehr statt, weil Politik und Polizei urpl\u00f6tzlich aus nicht nachvollziehbarem Grund die Feierlichkeiten untersagt haben?<br \/>\nTats\u00e4chlich hat das Sedanviertel erfreulicherweise eine lange Tradition als Viertel mit vielf\u00e4ltigem kulturellem, sozialen und auch gastronomischem Angebot. Genau so lange ist das Sedanviertel aber auch das gr\u00f6\u00dfte Wohnviertel der Innenstadt, in dem nicht nur junge Menschen, sondern auch Familien mit Kindern und, teilweise hoch, betagte Menschen leben.<br \/>\nUm das Viertel in all seiner Lebendigkeit und Vielseitigkeit zu erhalten, braucht es aus unserer Sicht vor allem Toleranz und R\u00fccksichtnahme auf die jeweils anderen. Uns als langj\u00e4hrige Anwohner \u2013 Mieter \u2013 mit noch recht kleinen Kindern kommt es allerdings zunehmend so vor, als werde eben diese Toleranz und R\u00fccksichtnahme einseitig nur von uns Anwohnern gefordert, gegen\u00fcber Besuchern des Viertels die wegen des alternativen gastronomischen und kulturellen Angebots kommen und keine Ruhezeiten respektieren, wie es von den gewerblichen Anbietern gefordert wird.<br \/>\n<strong> Wir wollen in unserem Viertel leben k\u00f6nnen,<br \/>\nunsere Kinder sollen ausgeschlafen zum Kindergarten und zur Schule gehen k\u00f6nnen<br \/>\nund wir zu unserer Arbeit.<\/strong><br \/>\nUns Anwohnern vorzuwerfen, wir w\u00fcnschten l\u00e4ndliche Idylle und Friedhofsruhe, wenn wir unser Bed\u00fcrfnis nach gewissen Ruhezeiten \u00e4u\u00dfern, ist wenig tolerant, sondern abwertend und polemisch. Anstatt sich an \u00c4u\u00dferlichkeiten wie etwa bemalten\/beschmierten W\u00e4nden aufzuhalten, sollte das Augenmerk doch eher auf der inneren Haltung liegen: Leben, aber eben auch leben lassen!<br \/>\n18.6.2017, Alice G\u00f6ttler-Seibold und Alexander Seibold, Freiburg<\/p>\n<p><strong>POL-FR: Unangemeldeter Spontanaufzug nach (zu) lauter Party<\/strong><br \/>\nFreiburg (ots) &#8211; Vauban\/Altstadt &#8211; Bereits am Abend des Samstag, 17.06.2017, kam es im Stadtteil Vauban zu einer massiven Ruhest\u00f6rung durch eine party\u00e4hnliche Veranstaltung mit Zulauf von bis 1.000 Personen in der Spitzenzeit. Die Feiernden zeigten sich gegen\u00fcber der Polizei unkooperativ.<br \/>\nIn den fr\u00fchen Morgenstunden des Sonntag, 18.06.2017, gegen 2 Uhr 45 begaben Feiernde sich dann zur Merzhauser Stra\u00dfe und formierten einen Aufzug in Richtung Innenstadt. Hierbei wurden Transparente und eine Musikanlage mitgef\u00fchrt. In der Spitzenzeit befanden sich rund 800 Personen im Aufzug. Auch Feuerwerksk\u00f6rper wurden gez\u00fcndet und mehrere Flaschen zerschlagen. Den eingesetzten Polizeikr\u00e4ften, die aus verschiedenen Organisationseinheiten zusammengezogen wurden, gelang es, den Marsch in die Innenstadt zu verhindern und den Aufzug in die Rempartstra\u00dfe abzuleiten. Dieser endete dann in der Belfortstra\u00dfe, wo weiterhin laute Musik abgespielt wurde. Abwanderungsbewegungen begannen dort gg. 4 Uhr 30. Ein Polizeifahrzeug und eine Hauswand wurden durch Bespr\u00fchen mit Farbe besch\u00e4digt, ein Mann wurde von einer unbekannten Person ins Gesicht geschlagen, nachdem zuvor Bier in sein Pkw Cabrio gesch\u00fcttet wurde.<br \/>\nPolizeibericht des Polizeipr\u00e4sisiums Freiburg vom 19.6.2017 gem\u00e4\u00df<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/pm\/110970\/3662959\">https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/pm\/110970\/3662959<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Nacht von Samstag 17.6. auf Sonntag randalierten ca 1000 Linksautonome im Sedanquartier und Im Gr\u00fcn bis 5.30 Uhr in der Fr\u00fche. 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