{"id":64673,"date":"2017-04-03T20:11:22","date_gmt":"2017-04-03T18:11:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=64673"},"modified":"2017-04-10T21:07:09","modified_gmt":"2017-04-10T19:07:09","slug":"immigrieren-und-dann-bleiben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/immigrieren-und-dann-bleiben\/","title":{"rendered":"Immigrieren und dann bleiben"},"content":{"rendered":"<p>556000 Asylbewerber bleiben trotz Ablehnung: Genau 556499 seit <a title=\"Budapest-Dublin2015\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/budapest-dublin2015\/\">Budapest 9\/2015<\/a> abgelehnte <a title=\"Asyl\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/asyl\/\">Asylbewerber<\/a> lebten am 31. Dezember 2016 in <a title=\"Deutschland\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/\">Deutschland<\/a>, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf Anfrage der <a title=\"Links\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/links\/\">Linksfraktion<\/a> im Bundestag hervorgeht. Wer als Asylbewerber abgelehnt wird, bleibt einfach in Deutschland. 46,1 % der 556499 abgelehnten Asylbewerber haben bereits ein unbefristetes <!--more-->und weitere 34,5 % ein befristetes Aufenthaltsrecht.<br \/>\nDeutschland leistet sich weiter den Luxus, als einziges Land der Welt <a title=\"Grenzen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/grenzen\/\">ohne Grenzen <\/a>auszukommen\u00a0Tagt\u00e4glich kommen auch am 3. April 2017 mindestens 500 sog. <a title=\"Fluechtlinge-Internet\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/fluechtlinge-internet\/\">Fl\u00fcchtlinge<\/a>\u00a0&#8211; nach der Devise &#8222;Einreisen und dann einfach bleiben&#8220;. Abgeschoben wird allenfalls\u00a0bei <a title=\"Fluechtlinge-Kriminalitaet\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/fluechtlinge-kriminalitaet\/\">Mehrfachkriminalit\u00e4t<\/a>.<br \/>\n3.4.2017<\/p>\n<p><strong>556 000 abgelehnte Asylbewerber bleiben<\/strong><br \/>\nWenn \u00fcber eine halbe Million abgelehnte Asylbewerber in Deutschland bleiben, zeigt dies, dass die hei\u00df diskutierten <a title=\"Abschiebung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/abschiebung\/\">Abschiebungen<\/a> kein taugliches Mittel sind, um die Fl\u00fcchtlingsproblematik zu bew\u00e4ltigen. Es ist deshalb alternativlos, den Fl\u00fcchtlingszustrom nach Europa zu stoppen. Die Ursachen k\u00f6nnen nicht beseitigt werden. Dies ist prim\u00e4r das extreme Bev\u00f6lkerungswachstum in den muslimischen L\u00e4ndern Afrikas sowie Vorder- und Mittelasiens. So ist die Bev\u00f6lkerung \u00c4gyptens von rund 20 Millionen im Jahr 1950 auf (nach \u00e4gyptischen Angaben) derzeit 91 Millionen Einwohner, die sich weitestgehend im engen Niltal auf einer Fl\u00e4che von etwa der Gr\u00f6\u00dfe Bayerns dr\u00e4ngen, gestiegen. Jedes Jahr kommen gut zwei Millionen dazu. In anderen L\u00e4ndern, wie Nigeria, Pal\u00e4stina oder Afghanistan sind die Verh\u00e4ltnisse noch deutlich extremer.<br \/>\nN\u00f6tig sind R\u00fccknahmevereinbarungen mit den Anliegerstaaten des Mittelmeeres, wie sie zum Beispiel Spanien mit dem Senegal getroffen hat. Gemeinsam besetzte K\u00fcstenwachschiffe fangen die Fl\u00fcchtlingsboote vor der K\u00fcste Senegals ab und bringen die Menschen wieder an Land. Seitdem kommen praktisch keine Bootsfl\u00fcchtlinge mehr auf den Kanarischen Inseln an und auch der Fl\u00fcchtlingsstrom aus anderen afrikanischen L\u00e4ndern nach Senegal ist weitgehend versiegt. Solche Vereinbarungen sind auch mit Libyen und anderen Mittelmeeranrainern m\u00f6glich. Dabei ist Geld nicht das einzig denkbare Mittel. Gerade den verschiedenen Machthabern in Libyen kann auch mit der Blockade ihrer \u00d6lausfuhr und weitergehenden Ma\u00dfnahmen gedroht werden.<br \/>\n27.3.2017, Dr. Bernhard Bernauer, Freiburg, BO<br \/>\n.<br \/>\nKomisch, wieso h\u00f6rt man nie von Problemen der zugewanderten 212.000 Chinesen oder der 161.000 zugewanderten Inder? L\u00e4nder, die auch noch in 20 und 50 Jahren wettbewerbsf\u00e4hig sein wollen, entscheiden selbst dar\u00fcber, wer in ihr Land kommt. Deutschland dagegen hat sich v\u00f6llig apathisch damit abgefunden, dass das die &#8222;G\u00e4ste&#8220; bestimmen. Was dabei rauskommt, dr\u00fcckt die humoristisch verschwurbelte Aussage am Ende des Artikels sehr gut aus: &#8222;\u201eDie Talente und Qualifikationen der Zuwanderer sind h\u00f6chst heterogen&#8220;. Sch\u00f6ne Beschreibung daf\u00fcr, dass mittlerweile selbst in den optimistisch gesch\u00f6nten Prognosen unserer Regierung die Rede davon ist, dass nur ein sehr, sehr kleiner Teil dieser Zuwanderer eine Chance haben wird, jemals eine andere Erwerbsquelle in Deutschland zu haben als die Sozialsysteme. Und wer im Zeitalter einer sich rasant beschleunigenden Automatisierung in der Wirtschaft meint, es brauche nur ein wenig Zeit um aus einem heute 30-j\u00e4hrigen Analphabeten noch eine &#8222;Fachkraft&#8220; zu machen, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen<br \/>\n4.3.2017, Tom S. WO<br \/>\n.<br \/>\nVon der S\u00fcdgrenze von Syrien ins m\u00e4rchenhaft reiche Saudi-Arabien sind es Luftlinie 115 Kilometer. Von dort nach Hamburg sind es \u00fcber 4000 Kilometer. Warum kommen die Syrer denn alle zu uns und gehen nicht zu ihren Glaubensbr\u00fcdern, was um Welten einfacher w\u00e4re? Und WARUM lassen wir das Ganze auch noch zu?!<br \/>\n4.3.2017, Erwin H. , WO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Egon Krenz wie Angela Merkel: Grenz\u00f6ffnung<\/strong><br \/>\nUm es mit P. Steinbr\u00fcck zu sagen &#8218;H\u00e4tte, h\u00e4tte &#8230; Fahrradkette&#8216;. Leider hat sie die Grenzen aber nicht geschlossen. Und knapp vorbei ist auch daneben -&gt; &#8218;fast&#8216; z\u00e4hlt hier nicht, nur, dass sie es nicht getan hat. Es w\u00e4re leichter gewesen, vor der Grenze zu entscheiden, wer einen berechtigten Grund hat, politisches Asyl zu beantragen oder als echter Kriegsfl\u00fcchtling anerkannt zu werden, als im Nachhinein \u00fcberhaupt mal festzustellen, wer sich hier wo im Lande aufh\u00e4lt angesichts v\u00f6llig unkontrollierter Einreise. Ich kenne kein einziges Land, das jemals \u00e4hnliches v\u00f6llig ohne Wenn und Aber so geduldet, geschweige denn absichtlich so beschlossen h\u00e4tte. Es war eine v\u00f6llig einsame, parlamentarisch bisher nicht legitimierte, Entscheidung einer Einzel-Person, so \u00e4hnlich wie damals bei Egon Krenz. In beiden F\u00e4llen hie\u00df es, die Grenzen sind offen, beide Male mit unvorhergesehenen Konseqenzen, die weder bedacht noch ber\u00fccksichtigt wurden. Weder haben wir gemeinsame Grenzen mit den L\u00e4ndern, noch haben wir irgendwelche &#8218;Schuld&#8216; an den dortigen Zust\u00e4nden, noch sind wir kulturell und geschichtlich sonderlich eng verbunden, es gibt keinen Grund f\u00fcr weiterhin unkontrollierte Einreise.<br \/>\n5.3.2017, Nina F.<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Hamburg: 897 Mio Euro f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge und 720 Euro f\u00fcr Kinder<\/strong><br \/>\n2016 lebten in HH 51500 Fl\u00fcchtlinge. Diese kosteten die Stadt 897 Mio Euro f\u00fcr Unterbringung und Versorgung (ohne Krankenkasse). Zum Vergleich: &#8222;Nur&#8220; 720 Mio Euro wurden in 2016 f\u00fcr Kinderbetreuung in der Gro\u00dfstadt aufgebracht.<br \/>\nAllein 66 Mio Euro wurden f\u00fcr Sicherheitsdienste ausgegeben.<br \/>\n897000000 \/ 51500 ergibt 17.417 Euro &#8211; soviel kostete jeder einzelne Fl\u00fcchtling. Leistung ohne Gegenleistung. Die <a title=\"Migration-Kosten\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/migration-kosten\/\">Kosten f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge<\/a> explodieren &#8211; zu Lasten der sozial Benachteiligten einschlie\u00dflich Kinder.<br \/>\n3.4.2017<br \/>\n<strong>Fl\u00fcchtlinge kosten Hamburg mehr als Kinderbetreuung<\/strong><br \/>\n&#8230; Alles vom 1.4.2017 auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/regionales\/hamburg\/article163317814\/Fluechtlinge-kosten-Hamburg-mehr-als-Kinderbetreuung.html\">https:\/\/www.welt.de\/regionales\/hamburg\/article163317814\/Fluechtlinge-kosten-Hamburg-mehr-als-Kinderbetreuung.html<\/a><\/p>\n<p>Hilfe ja, aber Hilfe um jeden Preis ist Irrsinn. Und mit ist aufgefallen, dass die aller meisten Refugee-Wellcome-Applaudierer kaum etwas zu unserem BIP beitragen. Wenn das kein Zufall ist&#8230; ich denke, alle , die f\u00fcr die all-inclusive Alimentierung der Fl\u00fcchtlinge in Hamburg mit Ja stimmen, sollten dann das auch aus der eigenen Tasche finanzieren oder B\u00fcrgschaften f\u00fcr die sogenannten Fl\u00fcchtlinge unterschreiben. Warum sollen wir das alles finanzieren &#8211; ich wurde nie gefragt,<br \/>\nTrotzdem werden Teile meines Steuergeldes nicht f\u00fcr die deutsche Solidargemeinschaft verwendet. Die Steuern werden aber f\u00fcr unsere Solidargemeinschaft erhoben. Wenn man das Geld f\u00fcr Fremde ausgibt in zigfacher Milliardenh\u00f6he, dann k\u00fcndigen die verantwortlichen Politiker faktisch unser Solidargemeinschaft auf. Da muss man sich nicht wundern, wenn das gesellschaftlichee Klima immer rauer wird.<br \/>\n1.4.2017, Marion W., WO<\/p>\n<p>.<br \/>\n<strong>Muslim-Migranten nicht intergrationsf\u00e4hig<\/strong><br \/>\nWieder einmal das Thema &#8222;Kopftuch&#8220; und wieder die Frage, ob die \u00f6ffentliche Demonstration eines religi\u00f6sen Symbols einen derart hohen Stellenwert hat, dass sogar der EuGH sich damit befassen muss. Unter dem Begriff &#8222;Integration&#8220; stelle ich mir eigentlich vor, dass sich Zuwanderer den Regeln des Gastlandes anpassen und nicht umgekehrt. Wenn wir die Zurschaustellung von in unserer Gesellschaft als st\u00f6rend oder unerw\u00fcnscht empfundenen islamischen Symbolen zulassen, wird diese Regel auf den Kopf gestellt.<br \/>\nDie seinerzeit vom Gr\u00fcnen-Abgeordneten Volker Beck erhobene Forderung, man m\u00f6ge den Muslimen die Sch\u00e4chtung von Schlachttieren &#8222;im Interesse der Integration&#8220; erlauben, ging in dieselbe Richtung: Die islamischen Zuwanderer integrieren sich nicht in unsere Gesellschaft, sondern wir integrieren uns in den Islam. Viele Vorf\u00e4lle und auch die entstandenen &#8222;Parallelgesellschaften&#8220; belegen doch, dass die Regeln des Islam und die Regeln einer freiheitlich demokratischen Gesellschaft nicht vereinbar sind. &#8222;Strenggl\u00e4ubige&#8220; Muslime sind religionsgesteuerte Menschen und kommen als solche in einer toleranten, liberalen Gesellschaft nicht zu Recht. Vielmehr geraten sie durch die toleranten und demokratischen Regeln unserer Gesellschaft oft in Zwiespalt.<br \/>\nErinnert sei hier nur an die Aff\u00e4re in einer Schweizer Schule, wo sich muslimische Sch\u00fcler weigerten, ihrer Lehrerin die Hand zu reichen . Darum sollten wir uns stets die Frage stellen, wie viel Toleranz unsere Gesellschaft der Intoleranz entgegenbringen soll. Die im BZ-Artikel gew\u00e4hlte Formulierung &#8222;&#8230; es w\u00e4re ein schwerer R\u00fcckschlag f\u00fcr die Integration streng gl\u00e4ubiger Muslime&#8230;&#8220; geht v\u00f6llig in die Irre, denn wir sollten uns endlich der Erkenntnis stellen, dass &#8222;strenggl\u00e4ubige&#8220; Muslime in unsere Gesellschaft schlichtweg gar nicht integrierbar sind. Wir sollten endlich lernen, auf Wunschdenken zu verzichten und uns an den Realit\u00e4ten orientieren \u2013 auch wenn dies der Political Correctness widerspricht.<br \/>\n27.3.2017, Hans-Peter Lederer, L\u00f6rrach, BO<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>556000 Asylbewerber bleiben trotz Ablehnung: Genau 556499 seit Budapest 9\/2015 abgelehnte Asylbewerber lebten am 31. Dezember 2016 in Deutschland, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervorgeht. Wer als Asylbewerber abgelehnt wird, bleibt einfach in &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/immigrieren-und-dann-bleiben\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[52,155,172],"tags":[481,622,388],"class_list":["post-64673","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-einewelt","category-integration","category-zukunft","tag-asyl","tag-migration","tag-social"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64673","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=64673"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64673\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=64673"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=64673"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=64673"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}