{"id":64518,"date":"2017-03-06T19:38:49","date_gmt":"2017-03-06T18:38:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=64518"},"modified":"2017-03-07T20:16:39","modified_gmt":"2017-03-07T19:16:39","slug":"wohnungsnot-in-fr-treibt-preise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wohnungsnot-in-fr-treibt-preise\/","title":{"rendered":"Wohnungsnot in FR treibt Preise"},"content":{"rendered":"<p>Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis &#8211; ganz einfach. Die Preise f\u00fcr <a title=\"Immobilien\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/\">ETWs<\/a> in Freiburg haben sich von 2011 bis 2016 verdoppelt, die <a title=\"Miete\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/miete\/\">Mietpreise<\/a> stiegen um ca 30%. <a title=\"Freiburg\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/freiburg\/\">Freiburg<\/a> als Schwarmstadt zieht Studenten, Coole, Hippe, \u00a0<a title=\"Senioren\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/senioren\/\">Ruhest\u00e4ndler<\/a> und Wohlf\u00fchl-ler an. Dazu kommt die gigantische <a title=\"Voelkerwanderung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/voelkerwanderung\/\">Massenimmigration<\/a> seit <a title=\"Budapest-Dublin2015\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/budapest-dublin2015\/\">Budapest 9\/2015<\/a>, die das Auseinanderdriften von Stadt und Land weiter verst\u00e4rkt:<!--more--> <a title=\"Migration-Paradoxon\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/migration-paradoxon\/\">Fl\u00fcchtlinge<\/a> zieht es z.B. von Herrischried im Hotzenwald nach Freiburg, in die N\u00e4he ihrer in der Stadt bereits\u00a0<a title=\"Migration-Wohnen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/migration-wohnen\/\">wohnhaften Landsleute<\/a>.<br \/>\n.<br \/>\nWas tun gegen die <a title=\"Wohnungsnot \u2013 nur bauen hilft\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wohnungsnot-nur-bauen-hilft\/\">Wohnungsnot<\/a>? Entweder die Attraktivit\u00e4t von Freiburg f\u00fcr &#8222;Die schon l\u00e4nger hier Lebenden&#8220; (<a title=\"Merkel-muss-weg\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/merkel-muss-weg\/\">Merkels<\/a> Bezeichnung f\u00fcr &#8222;<a title=\"Deutsche\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutsche\/\">Deutsche<\/a>&#8222;) und die <a title=\"Migration\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/\">Fl\u00fcchtlinge<\/a> drosseln &#8211; was nicht funktioniert. Bleibt also nur der Bau zus\u00e4tzlicher Wohnungen, wobei es nichts bringt, Alternativen gegeneinander auszuspielen, wie etwa &#8222;<a title=\"Nachverdichtung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/nachverdichtung\/\">Nachverdichtung<\/a> ODER Dietenbach&#8220;. Nein, ALLE M\u00f6glichkeiten m\u00fcssen gleichzeitig in Angriff genommen werden:<br \/>\n(A) Neuen <a title=\"Dietenbach-Stadtteil\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/freiburg\/dietenbach-stadtteil\/\">Stadtteil Dietenbach<\/a> <a title=\"Bebauung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/bebauung\/\">bauen<\/a> incl. Fl\u00e4chenverbrauch.<br \/>\n(B) Nachverdichtung durch Aufstockung bzw. Dachausbau im Bestand f\u00f6rdern. Warum l\u00e4\u00dft das Bauordnungsamt Freiburg die Bauwilligen 5-6 Monate bis zur Erteilung der Baugenehmingung (Roter Punkt) warten, w\u00e4hrend es in Heidelberg nur 2,5 Monate sind?<br \/>\n(C) Nachverdichtung durch \u00dcberbauung der Parkplatzfl\u00e4chen im Stadtgebiet. Hier k\u00f6nnen die Freiburger Beh\u00f6rden mit gutem Beispiel vorangehen.<br \/>\n(D) <a title=\"Wohnungsleerstand\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/wohnen\/wohnungsleerstand\/\">Leerstand<\/a> bek\u00e4mpfen: In Freiburg stehen \u00fcber 2500 normale Wohnungen dauerhaft leer. Dazu kommen noch die mindestens 5000 Studentenzimmer, die von Oma\/Opa in ihren \u00fcbergro\u00dfen Wohnungen aus &#8222;Angst&#8220; vor der Oma-unfreundlichen Gesetzeslage unvermietet bleiben. Warum k\u00f6nnen Mietvertragsklauseln wie &#8222;Abends ab 20 Uhr absolute Ruhe&#8220; oder &#8222;Rauchen verboten&#8220; oder &#8222;Die \u00dcbernachtung Fremder ist beim Vermieter anzufragen&#8220; in den USA oder Kanada mit fristloser K\u00fcndigung belegt werden, in Deutschland hingegen nicht?<br \/>\n(E) Wohnfl\u00e4che pro Kopf senken: Der Einzelne beansprucht immer <a title=\"Wohnungssuche\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/wohnen\/wohnungssuche\/\">mehr Wohnfl\u00e4che<\/a> f\u00fcr sich, nicht nur aufgrund der Zunahme der Single-Haushalte. Der Trend zu immer gr\u00f6\u00dferen, schnelleren Autos mit immer mehr PS scheint gebrochen. Warum ist eine solche Trendwende nicht auch beim Wohnfl\u00e4chenbedarf in Sicht?<br \/>\n.<br \/>\nDie\u00a0nun anlaufenden\u00a0<a title=\"Diskussionskultur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/diskussionskultur\/\">Auseinandersetzungen<\/a> um den geplanten neuen Stadtteil Dietenbach zeigen\u00a0zweierlei: Zum einen sind\u00a0wir noch weit entfernt von einer &#8222;konzertierten Aktion&#8220; der M\u00f6glichkeiten (A) bis (E), um die Wohnungsnot in Freiburg abzubauen. Zum anderen ist unsere <a title=\"Diskussionskultur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/diskussionskultur\/\">Diskussionskultur<\/a> zerst\u00f6rt ist..<br \/>\n6.3.2017<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Feldbesetzung als Protest gegen den Stadtteil Dietenbach<\/strong><br \/>\n&#8222;Rettet <a title=\"Dietenbach-Stadtteil\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/freiburg\/dietenbach-stadtteil\/\">Dietenbach<\/a>&#8220; \u2013 mit diesem Slogan protestierten Landwirte und Umweltaktivisten bei einer symbolischen Feldbesetzung gegen den geplanten neuen Freiburger Stadtteil Dietenbach. Sie fordern andere L\u00f6sungen. &#8230; Alles vom 5.3.2017 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/feldbesetzung-als-protest-gegen-den-stadtteil-dietenbach\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/feldbesetzung-als-protest-gegen-den-stadtteil-dietenbach<\/a><\/p>\n<p><strong>Demo gegen Dietenbach-Neubau<\/strong><br \/>\nVielleicht sollten die Menschen, die auf der endlos langen Liste der Wohungssuchendenkartei stehen, vielleicht sollten die jungen Familien, die keine bezahlbare Wohnung finden, auch eine B\u00fcrgerinitiative gr\u00fcnden und dann auch mal ein Feld in Dietenbach besetzen. Jede Wette: Es w\u00fcrden viel, viel mehr als nur 120 Demonstranten kommen&#8230;..<br \/>\nGesamten Kommentar von Joachim R\u00f6derer vom 5.3.2017 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/muenstereck-7\/kommentar-zur-dietenbach-demo-argumente-von-vorgestern\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/muenstereck-7\/kommentar-zur-dietenbach-demo-argumente-von-vorgestern<br \/>\n<\/a>\u00a0 .<br \/>\n<strong>Pro wie auch Contra Dietenbach haben Recht: Eine Diskussionskultur mu\u00df her<\/strong><br \/>\nMan kann und sollte selbstverst\u00e4ndlich als Journalist in einem Kommentar eine Meinung vertreten. Die Frage ist, wie man diese Meinung vertritt. Ich halte den Bau im Dietenbach auch f\u00fcr notwendig. Aber selbstverst\u00e4ndlich haben die Demonstranten auch Recht. Den Gegner zu sagen, sie h\u00e4tten die Argumente von vorgestern ist mehr als \u00d6l in ein Feuer zu gie\u00dfen. Dieses \u00d6l ins Feuer gie\u00dfen, haben wir gerade bei der Stadiondiskussion erlebt. Jetzt geht es im Dietenbach weiter. Die BZ kann und soll durchaus Standpunkte vertreten, im Stil hat sie aber noch unglaubliches Verbesserungspotential. Es ist ein Unterschied, ob Kommentatoren heftige Worte finden oder die BZ!<br \/>\n6.3.2017, Martin Synowzik,<\/p>\n<p><strong>Statt Dietenbach: Aufstockung, Hochbau, Fewo, Leerstand<\/strong><br \/>\nNa, der Kommentar scheint von vorvorvorgestern zu sein! Der Neubaustadteil Rieselfeld hat inzwischen mit die h\u00f6chsten Mieten in Freiburg und hat seinen Teil dazu beigetragen, dass der Mietspiegel f\u00fcr Freiburg, der alle 2 Jahre neu erstellt wird, in den Jahren ab 2004 und jetzt gerade kr\u00e4ftig angestiegen ist auf 8,25 \u20ac pro qm kalt (Mittel \u00fcber alle erfa\u00dften Baujahre usw.). Zu den Zahlen: https:\/\/ris.freiburg.de\/sitzungen_top.php?sid=ni_2016-GR-149<br \/>\nDietenbach als Grund f\u00fcr weitere Mietspiegel-Mietpreisspiralen nach oben, denn die neuen teuren Vertr\u00e4ge von Neubauten verdr\u00e4ngen niedrige unver\u00e4nderte alte Mietvertr\u00e4ge! Also schwerer k\u00fcnftiger Nachteil f\u00fcr die meisten Mieter in Freiburg! Dietenbach sozial sch\u00e4dlich f\u00fcr die meisten Mieter in Freiburg&#8230;, die Mieten h\u00f6her, die freie Kaufkraft sinkt.<br \/>\nDer schon etwas uninformiert-dogmatische Kommentar \u00fcbersieht, dass gerade f\u00fcr Uni-St\u00e4dte die Bundesanstalt f\u00fcr Bauwesen gro\u00dfe M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Aufstockungen und Dachausbau sieht, \u00e4hnlich die Architektenkammer B-W. <a href=\"https:\/\/www.ecotrinova.de\/downloads\/2016\/160919_MM_ECOtrinova_zu_AufstockenDachausbau_-_Freiburg.pdf\">https:\/\/www.ecotrinova.de\/downloads\/2016\/160919_MM_ECOtrinova_zu_AufstockenDachausbau_-_Freiburg.pdf<\/a> &#8211; Thema f\u00fcr die BZ?: Z. B. Vortrag 9.3.2017: 19 Uhr Uni KG 1, HS 1098: Bauh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Der BZ-Kommentator hat auch nicht gemerkt, dass die symbolische Feldbesetzung auf gut 100 Personen ausgelegt war f\u00fcr die Worte RETTET DIETENBACH und nicht auf Gr\u00f6\u00dfe, sonst h\u00e4tten die Wiesen mehr gelitten.<br \/>\nIn Freiburg ziehen j\u00e4hrlich rund 10% fort (also \u00fcber 20.000 Personen) und 11% kommen typisch hinzu. D.h. der Wohnungsmarkt gibt viel her, oft \u00fcber Beziehungen, viel geht bei Studierenden. Viele Suchende haben eine ungeeignete Suchstrategie. Und im Umland gibt es auch Wohnungen und Leerstand.<br \/>\nWohnungsnot ???: Es gab k\u00fcrzlich laut Zensus in Freiburg rund 2500 Wohnungen Leerstand, fast alle sofort beziehbar, die durchschnittlich 79 qm, 3,8 Zimmer und zu 99% WC und Dusche oder Badewanne aufweisen. Diese Wohnungen k\u00f6nnen f\u00fcr 5000 bis \u00fcber 7 000 Menschen ausreichen und sehr viel Neubau ersparen. In Freiburg gibt es zudem etliche hundert Ferienwohnungen, viel zu oft als Zweckentfremdung von Wohnraum, und B\u00fcro-Leerstand in unbekannter H\u00f6he. Laut Wohnraumbedarfsprognose von Empirica bestand in Freiburg speziell bei Mehrfamilienhaus-Neubauten ein Jahr nach Erstbezug ein erstaunlicher Leerstand von \u00fcber 800 Wohneinheiten, ein unbeachteter Skandal. Die Stadt will aber kein Leerstandskataster&#8230;, obwohl l\u00e4ngerer Leerstand gegen das neue Freiburger Zweckentfremdungsverbot verst\u00f6\u00dft!<br \/>\nQuellen: mit Links zum Selbstnachlesen siehe bei <a href=\"https:\/\/www.ecotrinova.de\/downloads\/2016\/160811_MM_ECOtrinova_zu_Leerstand_Wohnen-Bauen_-_Freiburg.pdf\">https:\/\/www.ecotrinova.de\/downloads\/2016\/160811_MM_ECOtrinova_zu_Leerstand_Wohnen-Bauen_-_Freiburg.pdf<\/a><br \/>\nund Weiteres siehe Medienmitt. in 2025, 2016 und Oktober 2013 zur Thematik: <a href=\"https:\/\/www.ecotrinova.de\/pages\/presse-kurzinfos.php\">https:\/\/www.ecotrinova.de\/pages\/presse-kurzinfos.php<\/a><br \/>\nDie vom Oktober 2013 wollte die BZ nicht bringen, in Ihr haben mehrere Vereine die vielen vern\u00fcnftige Alternativen zur Freiburger &#8222;Bauwut&#8220; dargelegt. Das passte wohl nicht zum &#8222;Dietenbach-Mantra!?<br \/>\n6.3.2017, Dr. Georg L\u00f6ser , <a title=\"Ecotrinova\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/umwelt\/ecotrinova\/\">ecotrinova<\/a><br \/>\nNicht neu bauen?<br \/>\nHerr L\u00f6ser, Ihre Logik, nicht neu zu bauen, weil dadurch der Mietspiegel nach oben getrieben werde ist bestechend. Bestechend verquer. Als ob Gleiches nicht auch f\u00fcr die von Ihnen vorgeschlagenen Nachverdichtungsbauten g\u00e4lte!<br \/>\n6.3.2017, Aniela Schneider, BO<\/p>\n<p><strong>Nachverdichtung preiswerter als Neubau auf der gr\u00fcnen Wiese<\/strong><br \/>\n@ Frau Schneider: Bitte erst genauer checken, bevor sie daneben zielen, die Leserschaft hier wird es Ihnen danken!:<br \/>\n(1) Nachverdichtung hat i.d.R. viel weniger Erschlie\u00dfungskosten (Stare, \u00d6PNV, Radwege, Energie- und Wasserver- und Entsorgung, im Vergleich zu Neubau auf der gr\u00fcnen Wiese. Aufstocken und Dachausbau als Teil der Nachverdichtung erst recht nicht. Die Bundesanstalt f\u00fcr Bauwesen hat das in vielen St\u00e4dten untersucht. Das Angebot liegt dann i.A. in der mittleren Preislage, nicht in der oberen. Hinzu kommt dass energiesparende Aufstockungen und Dachausbauten die Energiekosten auch f\u00fcr die Unterlieger bzw. Hausgemeinschaft etwas senkt, da weniger Heizw\u00e4rme durchs Dach entfleucht! Vielleicht kommt bei der Gelegenheit auch ein Solarstromanlage aufs Dach, evtl. von der Solarb\u00fcrgergenossenschaft gemeinsam mit Mietern&#8230;, kann sich durchaus lohnen, f\u00fcr teilweise Eigenstromversorgung.<br \/>\n(2) Ich habe an keiner Stelle behauptet gar nicht (neu) zu bauen. Der erw\u00e4hnte Verein ECOtrinova hat z.B. darauf verwiesen, einige Gro\u00dfparkpl\u00e4tze in Freiburg wohnzubebauen, das fand gro\u00dfes Echo in der BZ im Jan. 2015 und am 28.6 in Der Sonntag. Sogar bei der Stadtverwaltung und beim Rat kam das an, die nun u.a. den Rathausparkplatz wohnbebauen wollen und in Z\u00e4hringen-Nord einen kleinen Neubaustadtteil auf den Gro\u00dfparkpl\u00e4tzen planen (war schon im Gemeinderat und BZ, verpa\u00dft?), da sind die Stadtbahn und Hauptverbindungsstr. schon da&#8230;<br \/>\n(3) Der von Ihnen zu billig bemeckerte Verein ECOtrinova hat sich auch f\u00fcr den Bau von Studierendenwohnheimen eingesetzt:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/ecotrinova.de\/downloads\/2015\/150114%20MM%20ECOtrinova%20Studie-Wohnheime%20statt%20Neubaustadtteil.pdf\">https:\/\/ecotrinova.de\/downloads\/2015\/150114%20MM%20ECOtrinova%20Studie-Wohnheime%20statt%20Neubaustadtteil.pdf<\/a><br \/>\n(4) Auch Haslach-Schildacker, Haid und andere Gebiete warten auf \u00f6kosozialen Stadtumbau, war alles im Gemeinderat, der B\u00fcrgerverein Mooswald macht eigene Vorschl\u00e4ge f\u00fcr mehr Wohnungen, ohne Waldabholzen.<br \/>\n(5) Wald abholzen hat zur Folge, das i.d.R. 3x mehr landwirtschaftliches Land stillgelegt werden muss. Die Landwirtschaft ist immer das letzte Opfer. Wovon wollen manche Leser hier eigentlich ihre Kinder und Kindeskinder ern\u00e4hren? Ein Mensch braucht rund 600 bis 2000 Fl\u00e4che zur Ern\u00e4hrung, 228.000 FreiburgerInnen also&#8230;., und die vom Landkreis und die vom Kreis Emmendingen&#8230; W\u00e4lder, Verkehrswege, Freizeitfl\u00e4chen usw. abziehen&#8230; Freiburg ern\u00e4hrt sich bei Obst und Gem\u00fcse nur noch zu 8-12 % nicht etwa aus dem Breisgau, sondern aus S\u00fcdbaden, das geht bis zum Bodensee. In Krisenzeiten kommt nicht Wohnungsnot, sondern Hungersnot auf Freiburg zu.<br \/>\n(6) Statt jetzt auf 34,4 qm Wohnfl\u00e4che pro Kopf (1.1.2016, k\u00fcrzlich noch 38 qm 2011\/2012) haben wir in den 1950ern auf 15-20 qm\/Kopf gewohnt. Ich w\u00e4r f\u00fcr einen Kompromiss von z.B. 25-30 qm\/Kopf, den verwendet das Mietsh\u00e4usersyndikat auch f\u00fcr seine Neubauten (leider auf Schreberg\u00e4rten in Gutleutmatten; w\u00e4re aber auf den Gro\u00dfparkpl\u00e4tzen Beh\u00f6rdengel\u00e4nde Herdern gegangen, wo Bauen mindestens seit 2004 durch Beh\u00f6rdeninkompetenz verhindert wird. Sogar der B\u00fcrgerverein Herdern ist schon daf\u00fcr&#8230;<br \/>\n6.3.2017 , Dr. Georg L\u00f6ser, BO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Fl\u00e4chenverbrauch auf Null setzen<\/strong><br \/>\nHerr L\u00f6ser, mein volles Kompliment. Als ich den Kommentar von Herrn R\u00f6derer las, dachte ich auch gleich: Argumente von vorvorgestern. Wieso schreiben inzwischen drei Landesregierungen von Baden-W\u00fcrttemberg in ihre Koalitionsvertr\u00e4ge, dass sie den Fl\u00e4chenverbrauch durch Bebauung in Richtung netto Null f\u00fchren wollen? Wieso gibt es die Regel, dass bei Neubauten Ausgleichsfl\u00e4chen auszuweisen sind, die die Stadt Freiburg weit und breit nicht mehr findet und z.B. meint, f\u00fcr das neue SC-Stadion auf dem M\u00fcllberg Eichelbuck Ausgleichsfl\u00e4che ausweisen zu m\u00fcssen? Wieso hat die \u00f6sterreichische Regierung feststellen lassen, dass durch die Bebauung von wertvollem Ackerland die \u00d6sterreicher sich garnicht mehr selbst ern\u00e4hren k\u00f6nnen und immer st\u00e4rker auf Lebensmittelimporte angewiesen sind? Und wieso k\u00f6nnen wir in Freiburg nachweisen, dass noch lange nicht eine sinnvolle Nachverdichtung ausgereizt ist? Wenn man z.B. all die Autoparkpl\u00e4tze \u00fcberbauen w\u00fcrde &#8230;<br \/>\n6.3.2017, Folkmar Biniarz<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Pro-Kopf-Wohnfl\u00e4chenbedarf steigt auch in FR<\/strong><br \/>\nIch sehe mehrere strukturelle Probleme: Zum einen steigt die Wohnfl\u00e4che pro Kopf im Schnitt immer weiter. Wurde bereits von Kommentatoren erw\u00e4hnt, ich greif es aber noch mal auf. Das hei\u00dft, da\u00df auch in Freiburg ohne Neub\u00fcrger, nur f\u00fcr die bereits bestehende Bev\u00f6lkerung, immer neue H\u00e4user gebaut werden m\u00fcssen. Dieses Wachstum erinnert mich sehr an die stetig zunehmende Kilowatt- bzw. PS-Zahl bei neu zugelassenen Autos. Es wird unglaublich viel von Umweltschutz, von Klimawandel usw. geredet. Und wie sieht das Handeln, die Realit\u00e4t aus? Immer dickere Autos, immer mehr Wohnfl\u00e4che je Person. Wenn dieses Wachsen des Wohnbedarfs je Kopf abgebremst bzw. gestoppt oder gar umgekehrt werden k\u00f6nnte, w\u00e4re schon sehr, sehr viel gewonnen. Ohne da\u00df ein Acker zugebaut werden w\u00fcrde, ohne da\u00df ein Wald gerodet w\u00fcrde. Wenn nur 1 Mensch jetzt ins Gr\u00fcbeln k\u00e4me, wenn nur ein Mensch sein Handeln \u00e4ndern w\u00fcrde, w\u00e4re schon was gewonnen. Wir sind \u00fcbrigens vier Personen auf 90 Quadratmetern, also 23 qm je Person.<br \/>\nZweiter Punkt:<br \/>\nDie Befristung der gef\u00f6rderten Wohnungen auf oft nur 15 Jahre ist fatal. Die Dauer sollte deutlich l\u00e4nger sein, am besten unbefristet. Sonst kann man alle 15 Jahre neue Stadtteile bauen, in die die Betroffenen dann umziehen k\u00f6nnen, wenn die Befristungen der gef\u00f6rderten Wohnungen in den fr\u00fcher gebauten Stadtteilen auslaufen.<br \/>\nInsgesamt bin und bleibe ich sehr skeptisch, da\u00df ein neuer Stadtteil wie Dietenbach wirklich in gro\u00dfer Zahl denjenigen in Freiburg zugute kommt, die dringend bezahlbaren Wohnraum brauchen und suchen. Ich f\u00fcrchte, Herr Kristian Raue hat mit seinem Kommentar recht, da\u00df die Wohnungssuchenden in der Kartei nur als Rechtfertigung f\u00fcr einen neuen Stadtteil und den Profit der Bauenden dienen, ohne in nennenswerter Zahl selbst davon zu profitieren. Dann k\u00f6nnen all die, die bezahlbaren Wohnraum suchen, auch sch\u00f6n als Rechtfertigung f\u00fcr den \u00fcbern\u00e4chsten Stadtteil dienen usw. und sofort.<br \/>\n6.3.2017, Gregor B\u00e4hr<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Wohnfl\u00e4chen pro Kopf nehmen ab<\/strong><br \/>\n2011 dachten Stadt und Rat, die wachsen in Freiburg.Kein Bedarf f\u00fcr den Neubau-Stadtteil Dietenbach! Taten sie aber nicht mehr. Dazu mehr:<br \/>\nDie Bedarfsfrage wird haupts\u00e4chlich an zwei Ma\u00dfst\u00e4ben gemessen:<br \/>\n1. Bev\u00f6lkerungsentwicklung<br \/>\n2. Wohnfl\u00e4che pro Kopf.<br \/>\n2.1. Wohnfl\u00e4chen pro Kopf sinken in Freiburg:<br \/>\nsiehe 2 Grafiken in<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.ecotrinova.de\/downloads\/2016\/161205_ECOtrinova.an.OB.BM.StadtFreiburg_zu6.12.TOP24DietenbachG16-095.pdf\">https:\/\/www.ecotrinova.de\/downloads\/2016\/161205_ECOtrinova.an.OB.BM.StadtFreiburg_zu6.12.TOP24DietenbachG16-095.pdf<\/a><br \/>\nStadt und Gemeinderat setzen auf Basis eines Gutachtens von Empirica voraus, dass die Wohnfl\u00e4che pro Kopf f\u00fcr alle in Freiburg von 2012 bis 2030 jedes Jahr im Durchschnitt um 0,2 Quadratmeter zunimmt &#8211; dies als eine quantitative Hauptgrundlage pro Neubaustadtteil. Kurz: \u201emehr Wohnfl\u00e4chen-Luxus f\u00fcr alle\u201c. Siehe unterste Abb. bei (entnommen aus der dort genannten beschlossenen Gemeinderatsdrucksache, mit Pfeilen erg\u00e4nzt):<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.ecotrinova.de\/downloads\/2016\/161205_ECOtrinova.an.OB.BM.StadtFreiburg_zu6.12.TOP24DietenbachG16-095.pdf\">https:\/\/www.ecotrinova.de\/downloads\/2016\/161205_ECOtrinova.an.OB.BM.StadtFreiburg_zu6.12.TOP24DietenbachG16-095.pdf<\/a><br \/>\nTats\u00e4chlich nahm diese in der Vergangenheit bis 2011 deutlich zu, Gr\u00fcnde sind i.w. Wohlstandseffekte, Vereinzelung, Demographie. Dieser Trend war aber schon von 2008-2011 halbiert auf 0,1 qm.<br \/>\nGanz anders als die Prognose: Seit 2011 sinkt die Wohnfl\u00e4che pro Kopf:<br \/>\n2011- 2015 minus rund 0,1 qm\/Person\/Jahr und von 2011 bis 2016 um minus fast 0,8 qm pro Kopf\/Jahr.<br \/>\n2011: 38,2 qm Empirica-Studie 2014,<br \/>\n2012: 38,0 qm Empirica-Studie 2014,<br \/>\n2015: 37,6 qm (1.1.2015) Quelle: Freiburg im Breisgau &#8211; Stadtbezirksatlas 2015 \u2013 Dez. 2015, Seite 5<br \/>\n2016: 34,4 qm (1.1.2016) Quelle: Stadt Freiburg im Breisgau<\/p>\n<p>Quellen-Links: <a href=\"https:\/\/www.freiburg.de\/pb\/site\/Freiburg\/get\/params_E-1992662122\/819329\/Anlage_2.pdf\">https:\/\/www.freiburg.de\/pb\/site\/Freiburg\/get\/params_E-1992662122\/819329\/Anlage_2.pdf<\/a>,<br \/>\nWohnfl\u00e4chen pro Kopf in Freiburg bis 2012 nach Empirica-Studie 2014, dort Abb. 12 Seite 14.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.freiburg.de\/pb\/site\/Freiburg\/get\/params_E780711466\/925931\/statistik_veroeffentlichungen_stadtbezirksatlas_2015.pdf\">https:\/\/www.freiburg.de\/pb\/site\/Freiburg\/get\/params_E780711466\/925931\/statistik_veroeffentlichungen_stadtbezirksatlas_2015.pdf<\/a> S. 5 1.1.2016: . <a href=\"https:\/\/www.freiburg.de\/pb\/,Lde\/207904.html\">https:\/\/www.freiburg.de\/pb\/,Lde\/207904.html<\/a><br \/>\nHauptgr\u00fcnde f\u00fcr die Abnahme der WF\/Kopf d\u00fcrften sein:<br \/>\n1. die starke Zunahme der Anzahl Studierender durch doppelte Abi-Jahrg\u00e4nge und<br \/>\n2. das Ende des Wehr- und Zivildienstes sowie<br \/>\n3. ein verst\u00e4rkter Zubau von Studierendenwohnheimen.<br \/>\nDie Abnahme von 2015 auf 2016 ist teilweise durch den Zustrom Gefl\u00fcchteter erkl\u00e4rbar. Stadt und Rat gingen bei Ihren Beschl\u00fcssen seit 2012 von den nun eindeutig \u00fcberholten alten Werten aus. Eine Korrektur ist jetzt \u00fcberf\u00e4llig und m\u00fcsste zur n\u00e4chsten Ratssitzung endlich erfolgen, um Fehlent\u00acscheidungen pro Neubaustadtteil Dietenbach zu vermeiden und um nicht \u00fcber 1 Mio. Euro f\u00fcr einen st\u00e4dtebaulichen Wettbewerb f\u00fcr einen \u00fcberfl\u00fcssigen Neubaustadtteil zu verschwenden und das Personal der Stadt nicht fehleinzusetzen. Mit gleichbleibender Wohnfl\u00e4che pro Kopf z.B. mit Wert von 2011 entf\u00e4llt bis 2030 ein Luxus-artiger Zusatzbedarf von fast 10.000 Wohnungen komplett, deutlich mehr als \u201eDietenbach\u201c! Forderungen in Freiburg nach 1 oder mehr Neubaustadtteilen aus dem Grund Wohnfl\u00e4chen pro Kopf sind damit hinf\u00e4llig.<br \/>\nDurchschnittliche Wohnfl\u00e4chenzunahme pro Kopf durch Bauen auf \u00c4cker, Wald und Wiesen ist sowieso seit Jahren nicht mehr akzeptabel. Als Luxus-Faktor ist sie zudem f\u00fcr die Durchsetzung Enteignungen von Landwirten, wie die Stadt es ank\u00fcndigte, \u00fcberhaupt nicht geeignet und steht gegen das Allgemeinwohl. Der Erhalt von landwirtschaftlichem Boden und Wald als Lebensgrundlagen ist vorrangig, auch nach dem Grundgesetz Art. 20a. Mehr, auch zur Bev\u00f6lkerungszunahme und Deckung des Bedarfs daf\u00fcr hier mit Grafiken aus offiziellen Unterlagen der Stadt: <a href=\"https:\/\/www.ecotrinova.de\/downloads\/2016\/161205_ECOtrinova.an.OB.BM.StadtFreiburg_zu6.12.TOP24DietenbachG16-095.pdf\">https:\/\/www.ecotrinova.de\/downloads\/2016\/161205_ECOtrinova.an.OB.BM.StadtFreiburg_zu6.12.TOP24DietenbachG16-095.pdf<\/a><br \/>\n6.3.2017, Georg L\u00f6ser<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Freiburg als Schwarmstadt<\/strong><br \/>\nWelche Dimensionen wird Freiburg einmal haben, wenn die Schwarmstadt 450.000 Schw\u00e4rmer beherbergt, und wir so weiterbauen wie bisher? Warum nehmen in 30 km Entfernung von Freiburg fast alle Gemeinden permanent an Einwohnern ab? Helfen Neubauten, den allerneuesten Vorschriften entsprechend, direkt oder indirekt die Wohnungsnot zu beseitigen? M\u00fcssten wir land- und forstwirtschaftliche Nutzung auf der Gemarkung Freiburgs nicht einfach einschr\u00e4nken oder schlicht verbieten? Gibt es noch Bauern in K\u00f6ln? Kann man Umlandgemeinden nicht einfach zwingen ihre Baugebiete f\u00fcr Freiburg zu opfern? Im Gegenzug w\u00fcrde man dort aufbl\u00fchende M\u00e4rkte (M\u00f6belm\u00e4rkte etc.) einfach verbieten?<br \/>\nViele Wege f\u00fchren nach Rom, aber der Freiburger Weg f\u00fchrt ins Nirgendwo. Ein (Stadt)Plan ist nur schwerlich erkennbar. Diejenigen, die den Fl\u00e4chenverbrauch gei\u00dfeln, haben recht, aber auch diejenigen, die der Meinung sind, dass Notf\u00e4lle in der Kartei der Wohnungssuchenden in aller Regel nicht in den Genuss einer Neubauwohnung eines frisch erschlossenen Wohngebietes ziehen. Vielleicht gibt es ja einen Nachr\u00fcckeffekt bei den freiwerdenden Wohnungen?<br \/>\nWenn wir das mit der Schwarmstadt einigerma\u00dfen ernst nehmen und Deutschland nicht aus allen Fugen w\u00e4chst, gibt es dort, wo die Schw\u00e4rmer herkommen, Leerst\u00e4nde, in Deutschland ca. 2,5 Mio Wohnungen. St\u00e4dte im Osten k\u00e4mpfen verzweifelt darum, an Gelder f\u00fcr den R\u00fcckbau ihrer fr\u00fcheren Erschlie\u00dfungen zu kommen. Ja, es gibt St\u00e4dte im Westen, die den Wegzug eines gro\u00dfen Teils ihrer Einwohnerschaft zu verkraften haben. Mir pers\u00f6nlich ist es egal, ob mein Mais aus der Gegend von Pirmasens oder Quedlinburg kommt und dort vorher noch Wohnblocks standen. Warum m\u00fcssen wir, wenn es um den Planeten geht immer nur bis Merdingen oder Eschbach denken?<br \/>\nKein Weg wird daran vorbeif\u00fchren mehr Wohnraum in Freiburg zu schaffen, aber es wird nur funktionieren, wenn man von den uns\u00e4glichen Wochenentscheidungen wegkommt (siehe Wohn-L\u00e4rmwandbau an die Paduaallee\/Granadaallee), sondern man sollte, m\u00f6glichst mit den umliegenden Gemeinden, einen rollierenden Horizont von 50 Jahren abstecken, eine Priorit\u00e4tenliste aufstellen und die Besiedelungsflicken als erstes angehen. Dabei sind die vielfach angesprochenen Nachverdichtungen vieler und teilweise recht gro\u00dfer Parkplatzfl\u00e4chen und Aufstockungen, wo m\u00f6glich in fast jedem Stadtteil zu nennen. Wer Einfachwohnungen abrei\u00dft nimmt auch Einfachmietern aus Einfachverh\u00e4ltnissen den Wohnraum. Ob die Stadt schon einmal die Rechnung aufgemacht hat, was sie im Sozialhaushalt den so vertriebenen als Mietzusch\u00fcsse in neueren Wohnungen aufbezahlt hat?<br \/>\nEine Aufz\u00e4hlung der S\u00fcnden in der j\u00fcngsten Vergangenheit ist (un)m\u00fc\u00dfig. Aber wenn man WohnungsNot, verbunden mit Landmangel hat und neue Quartiere, wie die alten mit 5 Geschossen aufbaut, dann kann die Not nicht wirklich gro\u00df sein. (Schattenvillen G\u00fcnterstal, Uni-Carr\u00e9, ehemaliger G\u00fcterbahnhof, Sternenhof etc.)<br \/>\nNat\u00fcrlich(!) wird Gr\u00fcnland oder Wald daran glauben, wenn alle Nachverdichtungen abgenudelt sind und trotzdem noch hoher Bedarf entsteht. Es bietet sich jedoch an, einmal etwas \u00fcber den Tellerrand hinauszuschauen und sich daf\u00fcr einzusetzen, dass Leerst\u00e4nde (auch anderswo) entweder abgerissen und renaturiert oder durch Renovierung und Neuvermietung abgebaut werden. Das Umland muss erschlossen werden. Dies kann mit Verl\u00e4ngerung z.B. bestehender Straba-Verbindungen geschehen, was die Stadt billiger k\u00e4me, als die Erschlie\u00dfung komplett neuer Stadtteile. F\u00fcr die so angeschlossenen Umlandgemeinden ein Geschenk mit Hintergedanken.<br \/>\nWir haben nicht nur Wohnungsnot in Freiburg, sondern leider auch eine richtige Denk- und Planungsnot. Das scheint epidemisch zu sein, weil der Befall sich gelegentlich schon in der \u00f6rtlichen Presse zeigt.<br \/>\nGeorg Ruck, 6.3.2017, BO<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis &#8211; ganz einfach. Die Preise f\u00fcr ETWs in Freiburg haben sich von 2011 bis 2016 verdoppelt, die Mietpreise stiegen um ca 30%. Freiburg als Schwarmstadt zieht Studenten, Coole, Hippe, \u00a0Ruhest\u00e4ndler und Wohlf\u00fchl-ler an. 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