{"id":62367,"date":"2016-08-19T21:07:05","date_gmt":"2016-08-19T19:07:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=62367"},"modified":"2016-08-19T21:07:05","modified_gmt":"2016-08-19T19:07:05","slug":"einwanderungsland-germany","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/einwanderungsland-germany\/","title":{"rendered":"Einwanderungsland Germany"},"content":{"rendered":"<p>Marcel Zhu, 27, als 13-J\u00e4hriger <a title=\"Migration\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/\">eingewandert<\/a> und heute als Ingenieur\u00a0in D t\u00e4tig, zur <a title=\"Wir-schaffen-das\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/wir-schaffen-das\/\">Fl\u00fcchtlingsinvasio<\/a>n durch <a title=\"Kontrollierte-Grenzen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/kontrollierte-grenzen\/\">offene Grenzen<\/a>: 1. Deutschland eine <a title=\"Leitkultur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/leitkultur\/\">Kulturnation<\/a> und kein <a title=\"Einwanderungsland\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/einwanderungsland\/\">Einwanderungsland<\/a>, d.h. seine Identit\u00e4t ist aus der Kultur, nicht aus <a title=\"Fluechtlinge2016\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/fluechtlinge2016\/\">Migration<\/a> erwachsen. 2. Deutschland als <a title=\"Sozialstaat\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/sozialstaat\/\">Sozialstaat<\/a> ist ein ethisch relativ homogenes Land. 3. Deutschland ist f\u00fcr <a title=\"Universitaet\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/hochschulen\/universitaet\/\">gebildete<\/a> Migranten nicht konkurrenzf\u00e4hig\u00a0gegen\u00fcber den klassischen <a title=\"USA\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/usa\/\">Einwanderungsl\u00e4ndern<\/a> <!--more-->(Sprache schwer, h\u00f6chste Sozialabgaben, geringes Gehalt). 4. Deutschland wird von immer mehr Hochqualifizierten verlassen (neben Deutschen gerade auch T\u00fcrken mit Hochschulabschlu\u00df). 5. F\u00fcr Deutschland besteht keine Notwendigkeit zur <a title=\"Willkommenskultur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/willkommenskultur\/\">Masseneinwanderung<\/a> Geringqualifizierter. Daraus zieht Zhu die folgende vier Schlu\u00dffolgerungen zur Immigration:<br \/>\n&#8222;1. Deutschland war, ist und kann kein Einwanderungsland werden.<br \/>\n2. Der Erhalt des Nationalstaates ist essentiell f\u00fcr den sozialen Zusammenhalt.<br \/>\n3. Nationalstaat ist die Voraussetzung f\u00fcr einen gro\u00dfz\u00fcgigen Sozialstaat.<br \/>\n4. Entweder-oder-Frage: Sozialstaat oder Einwanderungsland.&#8220;<br \/>\n.<br \/>\nW\u00e4re Zhu kein Deutscher mit chinesische Wurzeln, dann w\u00e4re er dank unserer <a title=\"Ehrlichkeit\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/ehrlichkeit\/\">unehrlichen<\/a> <a title=\"Diskussionskultur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/diskussionskultur\/\">Diskussionskultur<\/a> wahrscheinlich l\u00e4ngst als <a title=\"Nazi\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/juden\/nazi\/\">Nazi<\/a> bzw <a title=\"Nazi-Keule Islamophobie-Keule\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/nazi-keule-islamophobie-keule\/\">Fremdenfeind<\/a> <a title=\"Diffamierung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/diffamierung\/\">kaltgestellt worden<\/a>. Zudem begr\u00fcndet Zhu wissenschaftlich korrekt:<br \/>\n&#8222;Ein \u201cEinwanderungsland\u201d kann also kein Staatsmodell f\u00fcr Deutschland werden! Dazu m\u00f6chte ich einen Zusammenhang zwischen Sozialstaat und Einwanderungsland erw\u00e4hnen. Es gibt dazu zwei Studien aus renommiertesten Universit\u00e4ten der Welt:<br \/>\nProf. Dr. David Rueda(Uni Oxford) hat 16 europ\u00e4ische L\u00e4nder untersucht und herausgefunden: Je geringer der Ausl\u00e4nderanteil in einem Land, desto h\u00f6her ist die Unterst\u00fctzung f\u00fcr Umverteilung.<br \/>\nDementsprechend hat Prof. Dr. Robert Putnam (Uni Harvard) in den USA geforscht. Sein Forschungsergebnis: Je gr\u00f6\u00dfer der Anteil der Einwanderer in einer Gemeinde, desto geringer das gegenseitige Vertrauen.<br \/>\nEs gibt also einen Zusammenhang zwischen Sozialstaat und der ethnischen Homogenit\u00e4t des Landes. Warum das so ist, liegt auf der Hand: In einem ethnisch relativ homogenen Land gibt es sehr viele Gemeinsamkeiten zwischen den reicheren Bev\u00f6lkerungsschichten und den \u00e4rmeren: N\u00e4mlich die gemeinsame geschichtlichen Erfahrungen, die gemeinsame Identit\u00e4t, die gemeinsame Abstammung und kulturellen Werte. Deshalb sind die Reichen in homogenen L\u00e4ndern mehr zu Umverteilungen zugunsten der Armen bereit als in ethnischen heterogenen L\u00e4ndern. So sehen wir, dass die klassischen Sozialstaaten nicht die USA sind, sondern bisher relativ homogene L\u00e4nder wie Deutschland, D\u00e4nemark oder Schweden! In den Einwanderungsl\u00e4ndern USA, Australien, Kanada gibt es n\u00e4mlich kaum Sozialleistungen f\u00fcr neue Einwanderer. Erst nach mehrj\u00e4hrigen Besch\u00e4ftigungszeiten erhalten diese Zugang zur Minimalsicherung. &#8230;..&#8220;<br \/>\nAlles von Marcel Zhu vom 19.8.2016 bitte lesen auf<br \/>\nhttps:\/\/www.rolandtichy.de\/gastbeitrag\/ist-deutschland-ein-einwanderungsland\/<br \/>\nMarcel Zhu ist als 13-J\u00e4hriger nach Deutschland eingewandert. Seine Eltern gingen als chinesische Wissenschaftler nach Deutschland und Australien, um zu promovieren. Danach blieben sie in Deutschland und Australien, um sich der Forschung zu widmen. Zhu machte Abitur, studierte an einer Uni einen mathematisch-naturwissenschaftlichen Studiengang und ist inzwischen in Deutschland beruflich t\u00e4tig. Seine Sicht der Dinge ist erfrischend unabh\u00e4ngig<br \/>\nGute Analyse. In der Tat w\u00e4re es unrealistisch, Deutschland zu einem klassischen Einwanderungsland wie Kanada oder Neuseeland umzubauen. Was nat\u00fcrlich nicht heisst, dass die einzige Alternative offene Grenzen f\u00fcr Armutsmigranten heisst, die nicht einmal willens sind, ihre mittelalterlichen Ideologien und Religionen aufzugeben. Ein m.E. praktikabler Weg um \u00dcberalterung zu \u00fcberwinden w\u00e4ren demographisch bestimmte Obergrenzen f\u00fcr Migranten aus Herkunftsl\u00e4ndern, deren Einwohner bereit sind, sich zu integrieren. Demnach m\u00fcsste Deutschland vorzugsweise Menschen aus asiatischen Staaten wie Vietnam, Philippinen, Thailand etc willkommen heissen.<br \/>\ngero Hatz, 19.8.2016, TO<br \/>\nHerr Zhu, Sie k\u00f6nnten diesem Land einen unsch\u00e4tzbaren Dienst erweisen.<br \/>\nSofern Sie es noch nicht sein sollten, werden Sie Politikberater!<br \/>\nIhre Analyse zu Sprache und Kultur als Kitt der deutschen Nation und Grundlage f\u00fcr den Sozialstaat ist zu 100% stimmig und Sie haben dabei noch den unsch\u00e4tzbaren Vorteil des Migrationshintergrundes.<br \/>\nIn einem politischen Klima, in dem blonde Teutonen wie ich, pr\u00e4emptiv mit dem Vorwurf des Rassismus und des Nazitums kaltgestellt werden sollen und deswegen verschlossene T\u00fcren nur noch mit dem Vorschlaghammer aufbekommen, k\u00f6nnten Leute wie Sie das Steuer in diesem Lande wieder auf zivilisiertem Wege in Richtung Vernunft drehen.<br \/>\nDieses Land braucht dringend Leute mit Intelligenz, \u00dcberblick und Durchhalteverm\u00f6gen in Schl\u00fcsselpositionen, sonst geht es unter.<br \/>\nRalf P\u00f6hling, 19.8.2016, TO<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Marcel Zhu, 27, als 13-J\u00e4hriger eingewandert und heute als Ingenieur\u00a0in D t\u00e4tig, zur Fl\u00fcchtlingsinvasion durch offene Grenzen: 1. 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