{"id":61182,"date":"2016-06-08T19:59:24","date_gmt":"2016-06-08T17:59:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=61182"},"modified":"2016-06-08T20:20:27","modified_gmt":"2016-06-08T18:20:27","slug":"frauen-union-zur-integration","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/frauen-union-zur-integration\/","title":{"rendered":"Frauen-Union zur Integration"},"content":{"rendered":"<p><span class=\"ngBold\">Die <a title=\"Frauen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/\">Frauen<\/a>-Union S\u00fcdbaden verfasste auf dem Bezirksdelegiertentag in Titisee-Neustadt folgende Resolution zur <a title=\"Integration-Islam\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/integration-islam\/\">Integration<\/a> der <a title=\"Fluechtlinge2016\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/fluechtlinge2016\/\">Fl\u00fcchtlinge<\/a>:<br \/>\n<em>Integration:<\/em><\/span> F\u00fcr die Integration werden neue Konzepte f\u00fcrs friedliche Zusammenleben in <a title=\"Kinderrechte\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/kinder\/kinderrechte\/\">Kinderg\u00e4rten<\/a>, Schulen und Universit\u00e4ten gefordert. Unterrichtsbefreiung aus <a title=\"Islamunterricht\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/islamunterricht\/\">religi\u00f6sen Gr\u00fcnden<\/a> darf es nicht geben. <!--more-->Integrationskurse, auch f\u00fcr Frauen zur Durchsetzung der Gleichberechtigung, muss verpflichtend sein. Frauen d\u00fcrfen keine <a title=\"Verschleierung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/verschleierung\/\">Vollverschleierung<\/a> tragen. Imame in deutschen <a title=\"Moscheen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/moscheen\/\">Moscheen<\/a> m\u00fcssen deutsch sprechen, in Deutschland ausgebildet und auf das Grundgesetz verpflichtet worden sein.<br \/>\n<em><span class=\"ngBold\">Einwanderung:<\/span><\/em> Deutschland muss selbst bestimmen, wer einwandern darf und wer nicht. Entscheidungen \u00fcber Asylverfahren sollen schneller erfolgen, abgelehnte <a title=\"Fluechtlinge-Islam\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/fluechtlinge-islam\/\">Asylbewerber<\/a> m\u00fcssen umgehend zur\u00fcckgef\u00fchrt werden. Es wird ein Einwanderungsgesetz gefordert.<br \/>\n<em><span class=\"ngBold\">Innere Sicherheit:<\/span> <\/em>Gefordert wird die Verbesserung der Inneren Sicherheit durch zus\u00e4tzliches Personal bei Polizei, Justiz und Bundesamt f\u00fcr Migration und Fl\u00fcchtlinge (BAMF) sowie ein besserer Datenaustausch zwischen Bundes- und europ\u00e4ischen L\u00e4ndern.<br \/>\n<em><span class=\"ngBold\">Bleibeperspektiven:<\/span><\/em> Junge qualifizierte Menschen sollen Perspektiven zum Bleiben bekommen, Leistung m\u00fcsse einen anderen Stellenwert erhalten.<br \/>\n8.6.2016<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.fu-suedbaden.de\">www.fu-suedbaden.de<\/a><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Es ist unsere Religion, die zerst\u00f6rt wird<\/strong><br \/>\n<em>Die deutsche Muslimin <a title=\"Ates\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/ates\/\">Seyran Ates<\/a> \u00fcbt am Bezirksdelegiertentag der Frauen-Union S\u00fcdbaden Kritik an islamischer Radikalisierung.<\/em><\/p>\n<p>Die Fl\u00fcchtlingskrise und die daraus resultierenden Herausforderungen f\u00fcr Deutschland standen im Mittelpunkt des Bezirksdelegiertentags der Frauen-Union S\u00fcdbaden in Titisee-Neustadt. Als Referentin war Seyran Ates, eine deutsche Muslimin mit t\u00fcrkisch-kurdischer Herkunft, eingeladen. Die Tr\u00e4gerin des Bundesverdienstkreuzes war Mitglied der Deutschen Islamkonferenz und Teilnehmerin des Integrationsgipfels der Bundesregierung. 1984 war sie nur knapp einem Attentat entkommen. So verwunderte es nicht, dass sie in Begleitung von zwei Personensch\u00fctzern kam.<br \/>\nIhre Erfahrungen in Sachen Integration und Gleichberechtigung der Frauen nutzten die Delegierten der Frauen-Union als Grundlage f\u00fcr eine Resolution (siehe Info). &#8222;Die Experten wussten, was kommt, doch niemand hat entgegengesteuert&#8220;, kritisierte Seyran Ates mit Bezug auf zunehmende Anschl\u00e4ge seit dem 11. September 2001. Den Moscheengemeinden gibt sie eine Teilschuld, da dort die Radikalisierung stattfinde. H\u00e4usliche Gewalt, Ehrenmorde, Kinder- und Zwangsehen w\u00fcrden kaum thematisiert, stattdessen Hasspredigern die T\u00fcren ge\u00f6ffnet. Nur in liberalen Moscheen, f\u00fcr deren Gr\u00fcndung sie sich stark macht, k\u00f6nne Fanatikern entgegengewirkt werden. Dort k\u00f6nne der Glaube ohne Kopftuch gelebt und M\u00e4nner und Frauen nebeneinander beten.<br \/>\nDie Angst vor dem Islam teile sie. &#8222;Es ist unsere Religion, die zerst\u00f6rt wird.&#8220; Als gl\u00e4ubige Muslimin trage sie Verantwortung, etwas dagegen zu tun. Jemandem den Kopf abzuschlagen, stehe im Widerspruch zu dem Glauben, dass Gott allein Leben gibt und Leben nimmt. Grabschereien erkl\u00e4rte sie mit Geschlechtertrennung und unterdr\u00fcckter Sexualit\u00e4t junger M\u00e4nner, denen Kontakt zu M\u00e4dchen nur \u00fcber arrangierte Ehen m\u00f6glich sei.<\/p>\n<p>Die Fl\u00fcchtlingsfrage m\u00fcsse innereurop\u00e4isch geregelt werden, betonte Ates. &#8222;Dann k\u00f6nnen wir es auch schaffen und nicht mit einem Pakt, der uns in die Knie zwingen will&#8220;, so ihre Kritik in Richtung T\u00fcrkei. Mit Zunahme der Migrationsfamilien br\u00e4uchten immer mehr Frauen Zuflucht, doch den 350 Frauenh\u00e4usern bundesweit fehle interkulturelles Personal, um Selbstbewusstsein und Vertrauen der Frauen f\u00f6rdern und sie \u00fcber ihre Rechte aufkl\u00e4ren zu k\u00f6nnen. Dringend notwendig sei die Erarbeitung von Bildungskonzepten. Denn in der Schule k\u00f6nne man am ehesten Kindern das Zusammenleben mit anderen Kulturen vermitteln.<br \/>\nF\u00fcnf Prozent der Frauen tragen nach Ates\u2019 Erfahrungen das Kopftuch aus Gottgef\u00e4lligkeit, der Rest auf sozialen Druck hin. Die Vollverschleierung widerspreche der Gleichberechtigung und der Menschenw\u00fcrde, sei mit dem Grundgesetz nicht vereinbar. Auch Kinder- und Vielehen d\u00fcrfe der Staat keinesfalls akzeptieren. Das Mindestheiratsalter von 18 Jahren und das Verbot der Bigamie m\u00fcssten ausnahmslos gelten. So genannte Lebensgef\u00e4hrtinnen m\u00fcssten selbst finanziert werden, daf\u00fcr sei die Solidargemeinschaft nicht da. &#8222;Dies w\u00fcrde T\u00fcr und Tor f\u00fcr alle m\u00f6glichen Unsitten \u00f6ffnen, die wir einmal abgeschafft haben&#8220;, sagte sie auch mit Bezug auf spezielle Badetage f\u00fcr muslimische Frauen oder dem Freitagsgebet w\u00e4hrend der Arbeitszeit.<br \/>\nMit anhaltendem Beifall zeigten die Unionsfrauen, dass sie voll auf der Seite der mutigen Muslimin stehen. &#8222;Wir Frauen hier im Land m\u00fcssen darauf achten, dass das Rad nicht zur\u00fcckgedreht wird, sondern dass alle Frauen an diesem Erreichten teilhaben&#8220;, fasste Bezirksvorsitzende Helga Gund zusammen. Auch f\u00fcr die CDU-Bundestagsabgeordneten Kordula Kovac und Andreas Jung muss f\u00fcr die Integration der Grundsatz des F\u00f6rderns und Forderns verbindliche Regeln gelten. &#8230;. Alles vom 8.6.2016 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.fu-suedbaden.de\">www.fu-suedbaden.de<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/kreis-breisgau-hochschwarzwald\/es-ist-unsere-religion-die-zerstoert-wird--122857361.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/kreis-breisgau-hochschwarzwald\/es-ist-unsere-religion-die-zerstoert-wird&#8211;122857361.html<\/a><\/p>\n<div class=\"boxOhne infoBox\"><\/div>\n<div class=\"boxOhne breakerAd\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Frauen-Union S\u00fcdbaden verfasste auf dem Bezirksdelegiertentag in Titisee-Neustadt folgende Resolution zur Integration der Fl\u00fcchtlinge: Integration: F\u00fcr die Integration werden neue Konzepte f\u00fcrs friedliche Zusammenleben in Kinderg\u00e4rten, Schulen und Universit\u00e4ten gefordert. 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