{"id":60895,"date":"2016-05-23T21:39:09","date_gmt":"2016-05-23T19:39:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=60895"},"modified":"2016-05-26T21:58:03","modified_gmt":"2016-05-26T19:58:03","slug":"deutschland-unser-wunschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/deutschland-unser-wunschland\/","title":{"rendered":"Deutschland unser Wunschland"},"content":{"rendered":"<p>Die meisten Bundesb\u00fcrger wollen in <a title=\"EU\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/\">keinem anderen Land<\/a> leben als in Deutschland und zu keiner anderen fr\u00fcheren Zeit. Dennoch nehmen Kritik, <a title=\"Wutbuerger\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/wutbuerger\/\">Wutb\u00fcrger,<\/a> <a title=\"Dagegen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/dagegen\/\">Dagegen-Sein<\/a>, <a title=\"Angst\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/angst\/\">Angst<\/a>, <a title=\"Selbsthass\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/selbsthass\/\">Selbsthass<\/a> und Unzufriedenheit gegen\u00fcber <a title=\"Wir-schaffen-das\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/wir-schaffen-das\/\">Politik<\/a>, <a title=\"Pressekodex\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/pressekodex\/\">Medien<\/a> und &#8222;den Anderen&#8220; zu. Ein beklemmendes Gef\u00fchl der <a title=\"Sicherheit\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/justiz\/sicherheit\/\">Unsicherheit<\/a> macht sich breit. Oder liegen die Gr\u00fcnde f\u00fcr schlechte Laune allesamt bei uns selbst:<!--more-->\u00a0 \u00a0 .<br \/>\n1) Verh\u00e4ngnisvolle Entscheidungen vergraueln Beziehungen und Partner.<br \/>\n2) Die Weigerung, sich auf etwas festzulegen und etwas zu wagen, f\u00fchrt zu Vereinsamung und Versingelung.<br \/>\n3) Online-Sucht am Smartphone zerst\u00f6rt althergebrachte Aspekte des gesellschaftlichen Lebens &#8211; Vereine, Gespr\u00e4che, Wirtshaus, Neugier, Mu\u00dfe, &#8230; Wir daddeln in der virtuellen Welt herum und verlieren die Wahrnehmung in der realen Welt: &#8222;Wer sitzt neben mir in der Strassenbahn? &#8211; keine Ahnung.&#8220;<br \/>\n.<br \/>\nWir haben es selbst in der Hand, unsere Stimmungstiefs aufzuhellen &#8211; wenn wir nur wollen. Wirklich? Und liegen die Gr\u00fcnde f\u00fcr die schlechte Laune nicht auch irgendwo, worauf der kleine <a title=\"Wutbuerger\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/wutbuerger\/\">B\u00fcrger<\/a> keinen Einflu\u00df (mehr) hat?<br \/>\n24.5.2016<\/p>\n<p><strong>Diese zwei Fragen mu\u00df man jedem Wutb\u00fcrger stellen<\/strong><br \/>\nEs gibt zwei Dinge, die ich die politik- und medienverdrossenen Wutb\u00fcrger gern einmal fragen w\u00fcrde. Erstens: In welchem anderen Land der Welt w\u00fcrden Sie lieber leben als in Deutschland? Zweitens: Zu welcher Zeit in der Vergangenheit h\u00e4tten Sie gern in Deutschland gelebt? Ich r\u00e4tsele dar\u00fcber, woher der ganze \u00c4rger kommt. &#8230;.. Alles vom 23.5.2016 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kolumnen\/das-echte-leben\/article155617093\/Diese-zwei-Fragen-muss-man-jedem-Wutbuerger-stellen.html\">https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kolumnen\/das-echte-leben\/article155617093\/Diese-zwei-Fragen-muss-man-jedem-Wutbuerger-stellen.html<\/a><br \/>\n.<br \/>\nErstens: In welchem anderen Land der Welt w\u00fcrden Sie lieber leben als in Deutschland? Eigentlich w\u00fcrde ich schon ganz gerne ich Deutschland bleiben&#8230;wenn unsere Politiker nicht alles tun w\u00fcrden, was gegen nationales Denken ist, f\u00fcr das man sich ja mittlerweile sch\u00e4men muss.<br \/>\nZweitens: Zu welcher Zeit in der Vergangenheit h\u00e4tten Sie gern in Deutschland gelebt? Zu der Zeit, als wir noch nicht der EU angeh\u00f6rten und wir uns nun von Br\u00fcssel sagen lassen m\u00fcssen, was wir Deutschen zu tun oder zu lassen haben und das nur, um die Profitgier einiger weniger befriedigen zu m\u00fcssen.<br \/>\nChristoph Koock<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Warum gibt Deutschland seine Grundsicherheit auf?<\/strong><br \/>\nLeben w\u00fcrde ich gerne wieder in S\u00fcdamerika, wo ich herkomme, aber nur wegen den Menschen und das freundlichere, lockere Umfeld. Aber dort ist es momentan noch viel chaotischer und vor allem gef\u00e4hrlicher als hier. Langsam kommen auch solche Probleme nach Deutschland, was ich unglaublich schade finde. Denn genau diese Grundsicherheit, die man hier hat, sch\u00e4tze ich unglaublich. Diese trivialen Sachen, die Deutsche als selbstverst\u00e4ndlich sehen, aber nach und nach aufgeben, dank falsch verstandener Menschlichkeit. Viele Errungenschaften des Sozialstaates, Gesundheitssystem, gesellschaftliche Werte die \u00fcber viele Jahrhunderte errungen wurden, sind in Gefahr. Das stimmt mich sehr bedenklich.<br \/>\nmanno<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Ali &#8211; es liegt etwas in der Luft<\/strong><br \/>\n&#8222;Ich stelle fest, dass sich viele in die Zeit ihrer Jugend zur\u00fcck w\u00fcnschen. Das Haar war voll, der Bauch nicht da und man war leistungsf\u00e4higer und mutiger.&#8220; Das liegt in der Natur der Sache. Dennoch beneide ich meinen Sohn nicht sehr um seine Jugend, heute. Ich w\u00fcrde mit ihm nicht tauschen wollen, denn es &#8222;liegt etwas in der Luft&#8220;. Nach der damaligen Lekt\u00fcre unseres Wallraffs waren wir entr\u00fcstet dar\u00fcber, was mit &#8222;Ali&#8220; gemacht wurde. Islam war \u00fcberhaupt kein Thema, die Leute waren OK ! Manche &#8222;Alis&#8220; heute, sind ganz andere Kaliber. Und sie stehen heute mit einem v\u00f6llig anderen Anspruch da. Ein Anspruch, der nicht mehr so oft mit Leistung in Deckung zu bringen ist. Daf\u00fcr umso mehr mit Mut, der &#8211; unter der Hand &#8211; unsere Exekutive bereits einknicken l\u00e4sst.<br \/>\nO.Leander<br \/>\nBitte definieren Sie f\u00fcr uns den Begriff &#8222;Wutb\u00fcrger&#8220;.<\/p>\n<p><strong>Diskreditierungs-Keulen gegen die B\u00fcrger<\/strong><br \/>\nMan bemerke die stetig abnehmende Schlagkraft dieser Diskreditierungs-Keulen, die sehr gerne von den Medien bei ihren Kampagnen und Erziehungsversuchen zur Anwendung kommen. Was musste man sich nicht alles anh\u00f6ren in unserem Land, dessen vorz\u00fcgliche Eigenschaft doch die Meinungsfreiheit und Freiheit der Sprache sein soll (Gymnasialunterricht anno 1970..1980). Da wurde man als &#8222;Nazi&#8220;, &#8222;Rassist&#8220;, als &#8222;Hasser&#8220; betitelt. Als klar wurde, dass in den allermeisten F\u00e4llen ein Nachweis dieser Behauptungen nicht m\u00f6glich sein konnte, wurde abgemildert auf &#8222;Dunkeldeutsche&#8220; und &#8222;Wutb\u00fcrger&#8220;. &#8222;Besorgte B\u00fcrger&#8220; wurde in seiner Bedeutung invertiert. Diese Begriffe bieten den Vorteil, nicht justiziabel sein zu k\u00f6nnen und dennoch unterschwellig eine diskriminierende Wirkung entfalten zu k\u00f6nnen. Eine demokratisch gew\u00e4hlte und keineswegs irgendwelcher illegalen T\u00e4tigkeiten bezichtigte, neue Partei in der Landschaft wird grunds\u00e4tzlich mit dem Attribut &#8222;rechtspopulistisch&#8220; wiedergegeben. Als wenn Politiker nicht alle irgendwie populistisch w\u00e4ren. Interessenten und Anh\u00e4nger der AFD sind &#8222;Fans&#8220;, so etwas \u00e4hnliches wie Fussball-Rowdies. Liebe Medien, liebe Frau Doktor Gaschke, auch lieber Herr Gauck, bemerken Sie bitte, dass dies alles untaugliche Versuche sind. Sie festigen nur den Zuspruch zu jenen, die sie doch verhindern wollen. Denn Ihre Keulen treffen gro\u00dfe Bev\u00f6lkerungsteile, die ganz im Sinne der gymnasialen Schulbildung der 70er Jahre denken &#8211; und um Frau Gaschkes Frage zu beantworten &#8211; genau diese Zeit in R\u00fcckerinnerung sehr sch\u00e4tzen.<br \/>\nO.Leander<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Trend geht abw\u00e4rts<\/strong><br \/>\nIch sehe den Hauptgrund f\u00fcr die miese Stimmung darin, dass der Trend abw\u00e4rts geht: Wengier Rente, Unsicherheit im Berufsleben, l\u00e4nger arbeiten m\u00fcssen, Verrohung der Sitten, etc Es ist nicht der absolute Zustand wichtig, sondern der Trend. In der Wirtschaftswunderzeit ging es den Leuten schlechter als heute, aber es ging aufw\u00e4rts. Wer flei\u00dfig war, konnte sich ein Leben aufbauen, bei Arbeitslosigkeit hat ihn das soziale Netz aufgefangen, ohne dass er sein Hab-und Gut verscherbeln musste.<br \/>\n24.5.2016, Schnabbel<\/p>\n<p>Ihr Kommentar\/Artikel offenbart doch wieder das gleiche Schema wie immer bei der Frage, warum der Zustand in Deutschland so ist wie er ist und warum die Stimmung so mies ist. Sie schieben die komplette Verantwortung auch wieder auf die B\u00fcrger, stellen diese als unf\u00e4hig dar ihr Leben zu ordnen und als mehr oder weniger weltfremde Menschen. Ebenso kommen Sie mit dem ewig platten Spruch, dass Deutschland doch wohlhabend ist.<br \/>\nJa, insgesamt betrachtet ist Deutschland wohlhabend, aber eben nur insgesamt, denn sehr sehr vielen Menschen geht es seit gut 15 bis 20 Jahren mit jedem Jahr ein wenig schlechter, weil eben von dem Wohlstandzugewinn nichts mehr bei den Durchschnittsb\u00fcrgern ankommt. Dazu kommt diese \u00fcberhebliche Art st\u00e4ndig so zu tun (auch Sie machen es indirekt) als w\u00e4re der Normalb\u00fcrger zu dumm zu verstehen wie gut es ihm eigentlich geht und wie toll doch alles eigentlich ist. So \u00e4ndert sich an der Stimmung nichts, denn die Menschen m\u00f6gen vielleicht wirklich teilweise so dumm wie Politik und Medien immer wieder indirekt behaupten sein, sie merken aber schon, dass etwas grundlegend schief l\u00e4uft und wir uns von einer sozialen und demokratischen Marktwirtschaft immer weiter entfernen und all die Probleme in Deutschland und Europa nur durch immer mehr Geld und Tricks \u00fcbert\u00fcncht werden anstatt sie endlich anzupacken und zu l\u00f6sen.<br \/>\nOh ja, immer der Vergleich mit anderen L\u00e4ndern wo vieles schlechter ist. prima. Warum nicht der Vergleich mit Deutschland als es hier noch besser lief? Angst vor der Wahrheit, dass dieses Land schleichend vor die Hunde geht?<br \/>\nUnd es geht nicht um gebratene Tauben im Mund, es geht darum Chancen zu haben mit ehrlicher Arbeit einen Lebensstand zu finanzieren der vorher ohne Probleme m\u00f6glich war und sich keine Sorgen darum machen zu m\u00fcssen, dass man in der Rente pl\u00f6tzlich mit jemanden auf gleicher Stufe steht der niemals gearbeitet hat.<br \/>\nEs geht um Gerechtigkeit, Gleichheit, gute Bildungschancen, gute Ausbildungen und eine Politik die dieses Land fit f\u00fcr die Zukunft macht und nicht den Eindruck erweckt es gegen die Wand zu fahren.<br \/>\nMag ja sein, das die derzeitige Politik gut ist, dann aber bitte erwarte ich eine wirklich begr\u00fcndete Erkl\u00e4rung wof\u00fcr die derzeitige Entscheidungen gut sind, wo der Weg hinf\u00fchren soll und wie die Zukunft aussehen soll. Da kommt aber nichts au\u00dfer Spr\u00fcche das wir B\u00fcrger ja nicht verstehen k\u00f6nnen was l\u00e4uft und man es deswegen gar nicht erst erkl\u00e4rt.<br \/>\nIhre Haltung und die der Politik erm\u00f6glichen den Stimmungsverfall erst, beschleunigen ihn sogar immer mehr.<br \/>\nQuer<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Diese zwei Fragen muss man jedem Journalisten stellen<\/strong><br \/>\n1) Wieso wird die Wahrheit unterdr\u00fcckt, respektive vorgekaut? Der B\u00fcrger wird f\u00fcr zu einf\u00e4ltig gehalten, die VOLLE Wahrheit zu vertragen. Deshalb bekommt er, wenn \u00fcberhaupt, Nachrichten manchmal&#8230;erwachsenenp\u00e4dagogisch aufbereitet oder nur partiell zu h\u00f6ren (lesen). Z.B. wird ihm unterstellt, es w\u00fcrde ihn nur unn\u00f6tig aufregen, wenn Nationalit\u00e4ten genannt werden. Dabei ist es unumg\u00e4nglich(!) will man Erfolge oder Probleme der Integration benennen.<br \/>\n2) Wo ist der investigative Journalismus hin, der auch unangenehme Wahrheiten auf den Tisch bringt und schonungslos aufkl\u00e4rt, GERADE wenn es dem System nicht passt? Man hat den Eindruck, sowas ginge nur in eine Richtung. In die andere geht man hom\u00f6opatisch bis gar nicht, um Meinung zumachen. Keine Nachrichten. So entsteht nicht ganz unbegr\u00fcndet das Label Einheitspresse. Hat da der Herausgeber oder der Presserat den Daumen drauf?<br \/>\nDas sind Fragen, die sich nicht nur AFD-W\u00e4hler stellen. Ist die Wahrheit eine andere als die, die man ver\u00f6ffentlicht, kann sich schon Wut breit machen und revolution\u00e4re Z\u00fcge annehmen. Mit: &#8222;Alles ist gut! Legt Euch wieder hin!&#8220;, kann man dem B\u00fcrger doch nur solange kommen, bis er misstrauisch und zum Wutb\u00fcrger wird. Wer DANN NOCH verheimlicht, relativiert, besch\u00f6nigt und verschleiert, hat zurecht diese Wut auf sich gezogen. Der spaltet. Und so haben sich zwei verbitterte Lager gebildet. Die, die die VOLLE Wahrheit wollen, weil es Grundlage der Demokratie ist &#8211; und die, die nur Positivnachrichten lesen und weitergeben m\u00f6chten, weil man stets den anderen zu unreif f\u00fcr das andere h\u00e4lt. Das treibt teils absurde Bl\u00fcten.<br \/>\n24.5.2016, Asper, WO<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>Wie gut es uns geht<\/strong><br \/>\nIch habe, wohl im Unterschied zu die meisten Kommentatoren tats\u00e4chlich in viele L\u00e4nder gelebt und gearbeitet, Ich wohne sehr gerne in Deutschland weil die preise stabil sind, weil Rechtssicherheit herrscht, weil die preise f\u00fcr Lebensmitteln niedrig sind, weil es demokratisch ist, weil die meisten &#8222;Eingeborene&#8220; nett sind, weil es vier Jahreszeiten gibt (Nicht nur trocken gr\u00fcn oder nass gr\u00fcn), weil der Lebensstandard hoch ist, weil Frieden herrscht&#8230;.und so weiter, Ich denke das die meisten Deutschen gar nicht wissen wie gut es hier ist.<br \/>\nD\u00e4ne<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Sozialromantisches Experiment &#8211; Budapest 9\/2015<\/strong><br \/>\nSie blendet den Zeitfaktor aus. Sie ignoriert den &#8222;Trend&#8220;, der seit einiger Zeit zu sehen ist und der nicht wie Mode umkehrbar ist, sondern von biologischen Faktoren abh\u00e4ngt und einer mathematischen Funktion folgt. Was heute gerade noch sehr gut funktioniert, wird morgen und \u00fcbermorgen nicht mehr funktionieren. Wir stehen vor krassen Ver\u00e4nderungen. In Kenntnis bereits vorhandener Probleme, lassen sich die Lebensumst\u00e4nde in Deutschland und den anderen westlichen Nationen vorhersagen. Es ist diese Vorhersage, die den \u00c4rger bereitet. Denn wir wollen nicht, dass zerst\u00f6rt wird, was bereits erreicht wurde. Als Mitglied der Babyboomer-Generation m\u00f6chte ich die Fortschrittlichkeit unserer Gesellschaft erhalten, in der Staat und Religion ihre Rollen klar verteilt haben und gelernt haben, friedlich zu ko-existieren. Weshalb sollte man das Erreichte wegen eines sozialromantischen Experiments in den Modus des Mittelalters oder noch weiter zur\u00fcck-katapultieren ? Das w\u00e4re doch strohdumm !<\/p>\n<p><strong>Wenn man sich in der eigenen Stadt nicht mehr zuhause f\u00fchlt<\/strong><br \/>\nGehen Sie einfach mal an einem beliebigen Wochentag auf den Hamburger Hauptbahnhof und z\u00e4hlen Sie die Deutschen. Es sind nicht viele &#8211; und sie werden sie erkennen. Dann setzen Sie sich in eine U- oder S-Bahn und lauschen den Gespr\u00e4chen. Falls Sie deutsche Sprachfetzen aufschnappen, haben Sie Gl\u00fcck gehabt. Das ist der Zustand zurzeit in Hamburg. Wenn Sie das als angenehm empfinden, sollten Sie einen Umzug nach HH ins Auge fassen. In meinem Freundes-, Bekannten und Kollegenkreis sind die Menschen nur noch fassungslos, dass man solche Zust\u00e4nde &#8211; ja, das Wort trifft es &#8211; von Seiten der Politik zulassen konnte. Aber klar, Frau Merkel &amp; Co werden ja chauffiert und bekommen das nicht mit. Nein, ich bin kein Wutb\u00fcrger, ich versuche, mich den Umst\u00e4nden zu arrangieren und ich versuche, den Menschen und sein Schicksal hinter jedem ausl\u00e4ndischen Gesicht zu sehen. Aber wenn man sich in der eigenen Stadt nicht mehr zuhause f\u00fchlt, weil man sich wie ein Fremdk\u00f6rper vorkommt &#8211; wo denn dann ?<br \/>\n24.5.2016, JPS<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Ich lebe gerne in dem Deutschland vor September 2015<br \/>\n<\/strong>Oder noch lieber in dem Deutschland, in dem die Straft\u00e4ter von Koln, Berlin, Bad Godesberg ,&#8230;.noch nicht in Deutschland angekommen sind, und ich mir sicherer sein konnte, dass meine Frau und Kinder wohl behalten zu Hause ankommen. Ein Deutschland, in dem die Innenst\u00e4dte noch zum Flanieren einluden. H\u00e4tte ich damals gewu\u00dft, da\u00df heutzutage Religion(!) wieder Staatsdoktrin in Deutschland wird, h\u00e4tte ich mich sogar stark politisch engagiert, damit es nicht soweit kommt. Leider ist die Chance verpasst. Ich glaubte an die Aufkl\u00e4rung, Technologie und Eroberung des Weltraums. Jetzt kriegen wir Mittelalter 2.0 mit Scharia und aggressiven Analphabeten.<br \/>\nKonservative f\u00fchlen sich in dem Land, in dem sie wohnen, meistens nicht nur sehr wohl, sondern sie sind auch stolz auf die Institutionen, die es geschaffen hat, und die Werte, zu denen es sich bekennt. Und wenn eine bestimmte Politik diese Institutionen besch\u00e4digt oder die Werte verachtet, dann wollen sie weder in ein anderes Land ziehen, noch in eine andere Zeit springen, sondern das verteidigen, auf was sie stolz sind. Im Falle des modernen Deutschlands w\u00e4ren das Institutionen wie ein funktionierendes Sozialversicherungssystem, ein hoch qualifizierendes Bildungssystem, sowie pluralistische und regierungskritische Medien. Die Werte w\u00e4ren unter anderem: Flei\u00df, Ehrgeiz, Ordentlichkeit, technischer und organisatorischer Perfektionismus, Sparsamkeit, Geringachtung von Profitstreben, Selbst\u00e4ndigkeit, Bildungslust, Ehrlichkeit, Kinderfreundlichkeit, Meinungsvielfalt, Rechtstreue.<br \/>\n24.5.2016<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die meisten Bundesb\u00fcrger wollen in keinem anderen Land leben als in Deutschland und zu keiner anderen fr\u00fcheren Zeit. Dennoch nehmen Kritik, Wutb\u00fcrger, Dagegen-Sein, Angst, Selbsthass und Unzufriedenheit gegen\u00fcber Politik, Medien und &#8222;den Anderen&#8220; zu. 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