{"id":60694,"date":"2016-04-18T20:44:13","date_gmt":"2016-04-18T18:44:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=60694"},"modified":"2016-05-09T20:54:16","modified_gmt":"2016-05-09T18:54:16","slug":"kulturkampf-islam-christen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kulturkampf-islam-christen\/","title":{"rendered":"Kulturkampf Islam &#8211; Christen"},"content":{"rendered":"<p>Angesichts der <a title=\"Voelkerwanderung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/voelkerwanderung\/\">Massenmigration<\/a> von \u00fcber weit 1,5 Mio <a title=\"Integration-Islam\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/integration-islam\/\">muslimischen Fl\u00fcchtlingen<\/a> seit <a title=\"Budapest-Dublin2015\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/budapest-dublin2015\/\">Budapest 9\/2015<\/a> warnt der Historiker Michael Wolffsohn, selbst <a title=\"Juden\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/juden\/\">Jude<\/a>, vor einem bevorstehenden <a title=\"Leitkultur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/leitkultur\/\">Kulturkampf<\/a> in D: (1) Immer weniger <a title=\"Christen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/christen\/\">Christen<\/a> in D, die nur noch (2) politisch pr\u00e4sent sind. (3) Desinteresse am <a title=\"Religion\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/\">Religi\u00f6sen<\/a>. (4) \u00dcbergewichtung des Politischen. (5) <a title=\"Ditib\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/tuerkei\/ditib\/\">Islam<\/a> und <a title=\"Islamisierung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/islamisierung\/\">Gewalt<\/a>.<!--more-->\u00a0 \u00a0.<br \/>\n1) Christen verlieren gegen\u00fcber <a title=\"Konfessionslosigkeit\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/konfessionslosigkeit\/\">Konfessionsfreien<\/a> und Musimen<br \/>\nImmer weniger deutsche Geburtschristen gehen in die Kirche, die praktizierenden Christen bilden die Minderheit der Deutschen, die gr\u00f6\u00dfte Gruppe sind die Konfessionsfreien (Humanisten, Atheisten, &#8230;). Ganz anders beim Islam: &#8222;Der Gro\u00dfteil der in Deutschland lebenden Muslime praktiziert den Islam tats\u00e4chlich, w\u00e4hrend Christen und Juden weitgehend areligi\u00f6s, antireligi\u00f6s oder religi\u00f6s indifferent sind.&#8220; Mit den 1,6 Mio seit Budapest 9\/2016 hinzugekommenen Fl\u00fcchtlingen hat sich der Anteil der religi\u00f6sen Praktiker weiter zugunsten des Islam verschoben. Wolffsohn sagt es deutlich: &#8222;Dieser nur scheinketzerischen Sicht entsprechend, geh\u00f6rt heute der von Muslimen in Deutschland ausge\u00fcbte Islam eher zu Deutschland als das kaum noch wirklich gelebte Christen- und Judentum.&#8220; Deutschland als weltlicher, s\u00e4kular bzw. laizistisch ausgerichteter Staat hat es nun mit \u00fcber eine Mio jungen, zumeist ungebildeten Migranten zu tun, die wenig mitbringen au\u00dfer ihre kulturell-islamische Sozialisation.<\/p>\n<p>2) Christen sind weniger religi\u00f6s als politisch pr\u00e4sent<br \/>\n&#8222;Religi\u00f6s sind das Christentum und das nur politisch-qualitativ wichtige, doch quantitativ g\u00e4nzlich unbedeutende Judentum nur noch Randerscheinungen im heutigen Deutschland. Dass sie trotzdem als \u201egesellschaftlich relevant\u201c gelten und deshalb ihre Vertreter in politische, gesellschaftliche, mediale und kulturelle Einrichtungen entsenden, ist dem (noch) halbwegs traditionsbezogenen Willen der politischen Entscheidungstr\u00e4ger, ihrer Nostalgie, Sentimentalit\u00e4t plus Opportunit\u00e4t, doch nicht mehr der gesellschaftlichen Wirklichkeit in Deutschland geschuldet.&#8220; Christen sind \u00fcberrepr\u00e4sentiert in Politik (Abgeordnete) und Gesellschaft (Kommunen). Aufgrund fehlender Trennung von Kirche und Staat sind die beiden christl. Konfessionen privilegiert (Konkordate, Religionsunterricht, Caritas\/Diakonie) &#8211; Muslime werden gleiche Rechte einfordern.<br \/>\n3) Wolffsohn beklagt das theologisch niedrige Niveau der deutschen Disussion \u00fcber jedwede Religion (Christentum, Judentum, Islam) &#8211; es wird &#8222;viel geredet, aber wenig gewu\u00dft&#8220;, die meisten interessiert nicht der religi\u00f6se, sondern der gesellschaftspolitische Aspekt des Glaubens. Deshalb: &#8222;Die Mehrheit der Deutschen versteht die Frage nach dem Verh\u00e4ltnis zum Islam politisch, nicht religi\u00f6s.&#8220; Und hier wird der Islam nicht als privates Glaubensbekenntnis wahrgenommen, sondern als<br \/>\n(4) &#8222;Die weltlich-laizistischen Repr\u00e4sentanten von Christentum, Judentum und Islam haben politisch einiges und theologisch wenig bis gar nichts zu bieten, werden aber aus politischen Gr\u00fcnden wie Geistliche behandelt. Sie werden hofiert, um den religi\u00f6sen Schein im nichtreligi\u00f6sen deutschen Sein zu wahren.&#8220; K\u00e4\u00dfmann und Mazyek gl\u00e4nzen in den Talkshows.<br \/>\n5) &#8222;\u201eIslam in Deutschland&#8220;. Was daran \u201edie\u201c Deutschen in erster Linie interessiert, ist der tats\u00e4chliche oder vermeintliche Zusammenhang von Islam und Terror, Islam und Gewalt.&#8220;<br \/>\n1.4.2016<\/p>\n<p><strong>Die Deutschen und der Islam &#8211; ein potentieller Kulturkampf<\/strong><br \/>\nDie Deutschen politisieren die Religion, vor allem den Islam. Die Religion wird so in der s\u00e4kularen Gesellschaft zur weltlichen Glaubensfrage &#8211; und birgt das Potential f\u00fcr den n\u00e4chsten Kulturkampf, schreibt der Historiker Michael Wolffsohn. &#8230;. Alles vom 24.3.2016 bite lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/causa.tagesspiegel.de\/die-deutschen-und-der-islam-ein-potentieller-kulturkampf.html\">https:\/\/causa.tagesspiegel.de\/die-deutschen-und-der-islam-ein-potentieller-kulturkampf.html<\/a><\/p>\n<p><strong>Wolffsohn in HartAberFair am 14.4.2016:<\/strong><br \/>\n&#8222;Eine Reformation des Islam mu\u00df vom Islam selbst heraus kommen und dessen Zentren liegen im arabischen Raum und Iran. Europa oder Deutschland k\u00f6nnen nicht Oberlehrer in Sachen Aufkl\u00e4rung und Erneuerung des Islam sein, das w\u00e4re eine Anma\u00dfung.&#8220;<\/p>\n<p>.<br \/>\n<strong>Die muslimische Einwanderung in Europa muss grunds\u00e4tzlich hinterfragt werden.<\/strong><br \/>\nEs kann mir keiner erz\u00e4hlen, dass die verantwortlichen Politiker der 60er und 70er Jahre nochmals Beschl\u00fcsse wie die Familienzusammenf\u00fchrung verabschieden w\u00fcrden, wenn sie die Entwicklung in Euopa auch nur ansatzweise vorausgeahnt h\u00e4tten.<br \/>\nDie Generationen welche nun unter den negativen Einfl\u00fcssen dieser religi\u00f6sen Ideologie leiden, haben weder von der Ausbeutung irgendwelchen Kolonien profitiert, noch haben sie den Gro\u00dfteil ihrer Berufst\u00e4tigkeit in den sorgenfreien Wirtschaftswunderjahren verbracht.<br \/>\nDie muslimische Einwanderung hat sich f\u00fcr Europa zu einem milliardenteuren Verlustgesch\u00e4ft entwickelt, das auch noch mit einem allgegenw\u00e4rtigen Verlust an Lebensqualit\u00e4t einhergeht.<br \/>\nDie Jugendarbeitslosigkeit in Europa ist auf einem Rekordhoch und wir importieren unqualifizierte junge M\u00e4nner deren Qualifikation Milliarden verschlingt und die ebenso gut verwendet werden k\u00f6nnten um junge Griechen, Italiener, Balten oder Spanier f\u00fcr den mitteleurop\u00e4ischen Arbeitsmarkt zu qualifizieren.<br \/>\nWir vergeben immer noch deutsche, holl\u00e4ndische und \u00f6sterreichische P\u00e4sse an Jungen und M\u00e4dchen die schulisch aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse komplett versagen, in der 4. Generation muslimsche Vornamen tragen und zu 90%+X nur Muslime heiraten.<br \/>\nDie muslimsche Einwanderung nach Europa muss in einer ersten Aktion vollkommen gestoppt werden, danach jeglicher fundamentalistischen Einfluss (Saudi-Arabien, DITIP etc.) beseitigt werden und zu gutem Schluss muss man dar\u00fcber nachdenken, wie man Integrationsverweigerer in der x-ten Generation wieder nach Hause verabschiedet. Indikatoren und Hinweise f\u00fcr letztere Bev\u00f6lkerungsschicht k\u00f6nnen Kinderg\u00e4rten, Schulen und Sportvereine liefern.<br \/>\nAn den muslimischen Kultrkreis muss eine klare Ansage ergehen: S\u00e4kularisiert eure Gesellschaften auf eigene Kosten und mit euren eigenen L\u00f6sungsans\u00e4tzen! Das demografische \u00dcberlaufbecken Europa steht nicht mehr zur Verf\u00fcgung.<br \/>\nDer Kontinent muss seinen Mann\/Frau in einer globaliserten Wirtschaft stehen. Wir haben weder Zeit noch Geld noch Erlaubnis dazu, diese Islam-Reformen auf unserem Boden mit unserem Geld zu bezahlen, vor allem da bei Misserfolg unser eigener Untergang droht.<br \/>\n17.4.2016, Nagelschmied, WO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Euro-Islam ist deutscher Gr\u00f6\u00dfenwahn<\/strong><br \/>\n&#8222;Einen Euro-Islam gibt es in Wirklichkeit gar nicht&#8220;, sagte Gauland der &#8222;FAS&#8220; am 17.4.2016. &#8222;Es ist nie klar geworden, was das f\u00fcr ein Islam sein soll.&#8220;<br \/>\nSogenannte moderate Muslime sind in der Ummah (weltweiten Gemeinschaft der Muslime) schlecht angesehen, ja als Abtr\u00fcnnige verrrufen. Auch Erdogan hat gesagt, es gibt nur einen Islam. Moderne Muslime sind f\u00fcr die wahren Gl\u00e4ubigen vom Islam abgefallen. Das sind keine Erfindungen von Gauland oder von Storch, das sind Ansichten mitten aus dem Islam.<br \/>\n17.4.2016, R.Mielke<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Ein Euro-Islam w\u00e4re ja sch\u00f6n<\/strong><br \/>\nWenn sich Merkel hinstellt und verk\u00fcndet &#8222;Der Islam geh\u00f6re zu Deutschland&#8220;, dann ist es legitim, da\u00df sich andere hinstellen, das Gegenteil behaupten und das auch begr\u00fcnden.<br \/>\nEs haben in den 90er Jahren islamische 57 Staaten ihre Vorstellung von Menschenrechten verabschiedet, welche die Religion als einzige Quelle des Rechtes definiert. Nach dieser Kairoer Erkl\u00e4rung gibt es keine Religionsfreiheit, keine Meinungsfreiheit, keine Gleichheit von Mann und Frau; also auch keine Vereinbarlichkeit mit dem deutschen Grundgesetz.<br \/>\nWenn man den Islam aus der Perspektive der westlichen Werte und Aufkl\u00e4rung betrachtet, begeht man schon den ersten Fehler. Es spielt \u00fcberhaupt keine Rolle, wie tolerant wir sind. Wir haben es nicht zu entscheiden, wie ein Miteinander aussehen wird. Das hat der Religionsgr\u00fcnder bereits vor 1300 Jahren unverr\u00fcckbar festgelegt. In Molenbeek hat man nach den Attentaten in Br\u00fcssel auf der Stra\u00dfe getanzt. Das war keine spontane Handlung von Veirrten, sondern ein Blick in unsere Zukunft. Es geht nur noch um das Tempo.<br \/>\nUnd da hofft man, dass sich in unserem vergleichsweise kleinen Land eine neue, moderate Form dieser Religion herausbilden kann? Unter Negierung weiter Bestandteile der schriftlichen Quellen?<br \/>\nEin Euro-Islam w\u00e4re ja sch\u00f6n. Aber wie sollte diese neue Bewegung dann weltweit Bestand haben k\u00f6nnen, ohne dass deren Vertreter dann schnell auf schwarzen Listen stehen.<br \/>\n17.4.2016, Engino<\/p>\n<p>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Angesichts der Massenmigration von \u00fcber weit 1,5 Mio muslimischen Fl\u00fcchtlingen seit Budapest 9\/2015 warnt der Historiker Michael Wolffsohn, selbst Jude, vor einem bevorstehenden Kulturkampf in D: (1) Immer weniger Christen in D, die nur noch (2) politisch pr\u00e4sent sind. 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