{"id":59707,"date":"2016-03-02T14:21:02","date_gmt":"2016-03-02T13:21:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=59707"},"modified":"2016-03-02T14:21:02","modified_gmt":"2016-03-02T13:21:02","slug":"eu-mit-28-wohlfahrtstaaten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/eu-mit-28-wohlfahrtstaaten\/","title":{"rendered":"EU mit 28 Wohlfahrtstaaten"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Entweder Wohlfahrtsstaat oder offene <a title=\"Grenzen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/grenzen\/\">Grenzen<\/a>, aber beides geht nicht&#8220; &#8211; daf\u00fcr erhielt Milton Friedman 1976 den <a title=\"Frieden\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/frieden\/\">Nobelpreis<\/a>. Jeder der 28 <a title=\"EU\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/\">EU-Staaten<\/a> hat sich f\u00fcr den <a title=\"Sozialstaat\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/sozialstaat\/\">Wohlfahrtstaat<\/a> entschieden, setzt ihn aber gem\u00e4\u00df der eigenen Historie unterschiedlich um: Nordeurop\u00e4er mit strenger Umverteilung (Staat als Begl\u00fccker verpflichtet seine B\u00fcrger), GBR mit Direkthilfe f\u00fcr Bed\u00fcrftige, S\u00fcdeurop\u00e4er mit Familienorientierung, <!--more-->Deutschland mit ausgekl\u00fcgeltem System von Beihilfen.<br \/>\nAber keines der 28 Wohlfahrtstaatsmodelle vertr\u00e4gt eine <a title=\"Voelkerwanderung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/voelkerwanderung\/\">andauernde Masseneinwanderung<\/a>, da diese die &#8222;<a title=\"Ethik\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/ethik\/\">Ethik<\/a> der Gegenseitigkeit&#8220; zerst\u00f6rt. Dies hat zuletzt <a title=\"Schweden\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/schweden\/\">Schweden<\/a> 1\/2016 erkannt und die Grenzen f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge geschlossen. Einzig Deutschland verweigert sich der Milton&#8217;sche Logik und will mit <a title=\"Groessenwahn\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/groessenwahn\/\">Gr\u00f6\u00dfenwahn<\/a> und &#8222;<a title=\"Wir-schaffen-das\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/wir-schaffen-das\/\">Wir schaffen das<\/a>&#8222;-Egoismus den <a title=\"Soziales\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/\">extremsten Sozialstaat<\/a> der EU bei offenen Grenzen erhalten &#8211; <a title=\"Gesinnungsethik\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/gesinnungsethik\/\">gesinnungsethisches<\/a> Wunschdenken und politisch gef\u00e4hrlicher Unfug, der der EU schadet und im Inland die Wohlfahrtstaatchauvinisten an den politisch rechten und linken R\u00e4ndern st\u00e4rkt. Wenn die EU nicht zerbrechen soll, dann muss sie sich als Zusammenschluss unterschiedlich verfasster <a title=\"Nationalismus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/nationalismus\/\">National<\/a>&#8211; bzw. Wohlfahrtsstaaten bekennen. Bislang tun dies alle 27 EU-Staaten, nur <a title=\"Merkelismus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/merkelismus\/\">Merkel<\/a>-Deutschland nicht.<br \/>\nZur &#8222;Ethik der Gegenseitigkeit&#8220;: Jede wohlfahrtsstaatliche Leistung setzt voraus, dass sie von B\u00fcrgern erarbeitet wurde, die einverstanden sind, dass der Staat einen Teil ihrer Leistung einbeh\u00e4lt in Form von Steuern, Abgaben, Abz\u00fcgen. Haben diese aber das Gef\u00fchl, sie sind die Dummen, werden sie die Umverteilung als Zwangsabgabe bzw. Enteignung auffassen und sich wehren. Die fehlende Akzeptanz mu\u00df zu politischen Verwerfungen und Unruhen f\u00fchren\u00a0und Br\u00fcderlichkeit bzw. Solididarit\u00e4t verweigern.<br \/>\nWenn 81% der deutschen Bev\u00f6lkerung die Fl\u00fcchtlingspolitik der offenen, unkontrollierten Grenzen ohne <a title=\"Obergrenze\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/obergrenze\/\">Obergrenze<\/a> mi\u00dff\u00e4llt, dann zeigt dies, das der Wohlfahrtsstaat vor dem Kollaps steht.<br \/>\n2.32016<br \/>\n<strong>Europa hat sich entschieden, nur Deutschland nicht<\/strong><br \/>\nIm Prinzip hat sich Europa f\u00fcr den Wohlfahrtsstaat entschieden, was Skandinavier, Briten, Franzosen und mittlerweile auch die \u00d6sterreicher unmissverst\u00e4ndlich umsetzen.<br \/>\nKein anderer Staat aber weigert sich so wie Deutschland eine Entscheidung zu treffen. \u2026<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/offene_grenzen_oder_wohlfahrtsstaat_teil_2\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/offene_grenzen_oder_wohlfahrtsstaat_teil_2<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<strong>Merkel &#8211; Wunschdenken statt Realpolitik<\/strong><br \/>\nEntweder Wohlfahrtsstaat oder offene Grenzen; beides zusammen geht nicht. Das wusste Milton Friedman schon vor Jahrzehnten und konnte auch ich als junger Mensch damals an der Uni nach zwei Semestern Volkswirtschaft nicht mehr leugnen. Aus logischen Kausalketten Schl\u00fcsse zu ziehen, die in vern\u00fcnftiges Handeln m\u00fcnden, sollte die n\u00fcchterne K\u00f6nigsdisziplin eines jeden Realpolitikers sein. Was ich sehe, ist ein Experiment ohne Wiederkehr, auf der Basis von Wunschdenken und Gef\u00fchligkeit infolge der \u00dcberw\u00e4ltigung durch den eigenen selbstreferentiellen Narzissmus.<br \/>\n2.3.2016<\/p>\n<p><strong>Ohne Wachstum geht es nicht<\/strong><br \/>\nDurch Millionen neuer Sozialhilfeempf\u00e4nger, wird auch eine erh\u00f6hte Nachfrage generiert. So wird tats\u00e4chlich erst einmal ein Mehrwert durch h\u00f6here Produktion geschaffen. Die Erarbeitung dieses Mehrwerts erfolgt aber in erster Linie durch die bereits vorhandenen Arbeitnehmer und Produktionsmittel, in Form von Produktionssteigerung. Somit ist dieser Mehrwert ein Nullsummenspiel, da er nicht einmal den Bruchteil der erh\u00f6hten Sozialausgaben abdeckt, und weder langfristig neue Arbeitspl\u00e4tze schafft, noch wirkliches Wirtschaftswachstum erzeugt.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Fl\u00fcchtlinge sichern unser Sozial-\/Rentensystem<\/strong><br \/>\nWas Sie lernen m\u00fcssen (k\u00f6nnen Sie nachrechnen) ist, dass es ohne Migranten keine Rente f\u00fcr Sie geben wird; und dass wir vor allem die von Ihnen verteufelten &#8222;Wirtschaftsfl\u00fcchtlinge&#8220; (da meist mit guter Bildung) brauchen. Ja, viele der jetzt zu uns kommenden neuen Mitb\u00fcrger m\u00fcssen erst entsprechend ausgebildet werden. So wie wir unsere eigenen (viel zu wenigen) Kinder ausbilden m\u00fcssen. Allerdings ist der Zeitaufwand bei den ankommenden Fl\u00fcchtlingen geringer als bei eigenen Kindern. In der Regel wird das 3 bis 5 Jahre dauern. Dann werden die meisten von denen Ihre Rente bezahlen. Dass es auch unter Fl\u00fcchtlingen wie unter Einheimischen &#8222;Arschl\u00f6cher&#8220; gibt, das ist unstrittig. Aber nehmen Sie einmal Kontakt auf mit den Fl\u00fcchtlingen und Sie werden schnell merken, dass die meisten integrations- bildungs- und arbeitswillig sind. Ich habe viel Kontakt mit den neuen Mitmenschen, einer wohnt inzwischen bei mir, glauben Sie mir, diese sind eine Bereicherung.<br \/>\nSchon aus reinem Egoismus m\u00fcssen wir diese neuen Mitmenschen willlkommen hei\u00dfen und bei uns integrieren.<br \/>\n22.2.2016, Bernd Engesser<\/p>\n<p><strong>Fl\u00fcchtlinge belasten unser Sozial-\/Rentensystem<\/strong><br \/>\nIhre finanzielle Aussage ist nicht richtig. Bei 45! Jahren ununterbrochener Beitragszahlung und Mindestlohn ergibt sich eine Rente von ca.560 Euro.. Die Mehrzahl dieser Personen wird dieses Kriterium kaum erf\u00fcllen k\u00f6nnen (wie die deutschen)..Deshalb wird dort niemals ein Transfer stattfinden k\u00f6nnen.. Bei einem kleineren Teil ist es durchaus moeglich, mittels besserer Schul-Berufsausbildung ein h\u00f6heres Einkommen zu erzielen, durch die daraus resultierende Verk\u00fcrzung der Beitragsjahre erg\u00e4be es max. 800-900 Euro&#8230;Das ist die Realit\u00e4t.. Bei diesen niedrigen Einkommen f\u00e4llt auch keine Lohnsteuer an, Krankenkassenbeitraege sind auch entsprechend niedrig..Der Transfer erfolgt also lebensl\u00e4nglich..<br \/>\n22.2.2016, Wolfgang Kempf<\/p>\n<p><strong>Das Ausland spottet<\/strong><br \/>\nUnsere weltweit einmalige und von EU (27 gegen 1) wie Ausland verspottete Fl\u00fcchtlingspolitik wird ein Ende finden \u2013 fragt sich nur wann. Der einzige Ausweg: Grenzen schlie\u00dfen und Deutschland zu einer Kompetenzfestung machen wie USA, Australien, Neuseeland, Kanada, demn\u00e4chst England. Einwanderungsgesetz. Aylgesetzgebung wieder als Individualrecht etablieren. Neuausrichtung der Migrationspolitik: Keine Waffen in Krisengebiete (wie Saudi-Arabien). Einrichtung und Unterhaltung von Fl\u00fcchtlinslagern nahe der Kriegsgebiete. Bek\u00e4mpfung von Fluchtursachen.<br \/>\n6.1.2016<br \/>\n.<br \/>\n<strong>EU-Quoten geht ohne Fl\u00fcchtlings-Residenzpflicht nicht<\/strong><br \/>\nat jemand \u00fcberhaupt dar\u00fcber nachgedacht, wie eine Verteilung der Fl\u00fcchtlinge auf die europ\u00e4ischen L\u00e4nder ohne innereurop\u00e4ische Grenzkontrollen funktionieren soll? Wie soll verhindert werden, das ein Land mit gro\u00dfer Geste das Kontingent anerkennt, die Fl\u00fcchtlinge aber mit Hinweis auf die offenen innereurop\u00e4ischen Grenzen ungehindert in andere L\u00e4nder ziehen l\u00e4sst? Mit einer lebenslangen Residenzpflicht?<br \/>\n16.2.2016<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Entweder Wohlfahrtsstaat oder offene Grenzen, aber beides geht nicht&#8220; &#8211; daf\u00fcr erhielt Milton Friedman 1976 den Nobelpreis. 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