{"id":59402,"date":"2016-02-18T17:17:42","date_gmt":"2016-02-18T16:17:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=59402"},"modified":"2016-02-18T18:30:17","modified_gmt":"2016-02-18T17:30:17","slug":"rassismus-kultur-rassismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/rassismus-kultur-rassismus\/","title":{"rendered":"Rassismus &#8211; Kultur-Rassismus"},"content":{"rendered":"<p>Der <a title=\"Rassismus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/rassismus\/\">Rassismus<\/a>-Vorwurf ist auch in der <a title=\"Migration\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/\">Fl\u00fcchtlings<\/a>&#8211;<a title=\"Diskussionskultur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/diskussionskultur\/\">Diskussion<\/a> so beliebt, da man damit jeden <a title=\"Wir-schaffen-das\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/wir-schaffen-das\/\">Gegner<\/a> zum Schweigen bringen kann &#8211; schlie\u00dflich will sich niemand nahe der biologistischen Rassenkunde der <a title=\"Juden\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/juden\/\">Nazis<\/a> sehen. Trotzdem ist der <a title=\"Vorverurteilung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/vorverurteilung\/\">Vorwurf<\/a> Unsinn: &#8222;Rasse wird taxonomisch heute nur noch f\u00fcr Haustiere und Kulturpflanzen verwendet&#8220; (Wikipedia), die Einteilung der <a title=\"Global\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/\">Menschheit<\/a> in Rassen ist wissenschaftlich nicht haltbar. <!--more-->Da wir alle der gleichen Rasse angeh\u00f6ren, w\u00e4re jeder ein Rassist &#8211; egal, was er \u00fcber einen anderen Menschen sagt. Norwegen hat Konsequenzen aus der Kontaminierung des Begriffs der \u201eRasse\u201c durch das Dritte Reich gezogen und &#8222;Rasse&#8220; als Diskriminierungsgrund aus seiner Gesetzgebung gestrichen: \u201cIn Norway, the word \u2018race\u2019 has been removed from national laws concerning discrimination as the use of the phrase is considered problematic and unethical. The Norwegian Anti-Discrimination Act bans discrimination based on ethnicity, national origin, descent and skin color.\u201d (Wikipedia, engl.).<br \/>\nDamit wird Diskriminierung aufgrund von Ethnie, Nationalit\u00e4t, Abstammung und Hautfarbe ge\u00e4chtet. Da sogar wir Deutschen mit unserer &#8222;unseligen Vergangenheit&#8220; den Rassismus-Begriff gar nicht brauchen, l\u00e4\u00dft er sich auch nicht mehr als Totschlag-Argument benutzen. Wer andere Menschen wegen ihrer Andersartigkeit benachteiligt oder bevorzugt, verst\u00f6\u00dft gegen das <a title=\"Fluechtlinge-Christen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/fluechtlinge-christen\/\">Diskriminierungsverbot<\/a>.<br \/>\n.<br \/>\nNoch ist Rassismus in aller Munde: Am 18. M\u00e4rz 2008 erkl\u00e4rt Angela Merkel in Jerusalem: \u201e<a title=\"Antisemitismus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/juden\/antisemitismus\/\">Antisemitismus<\/a>, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit d\u00fcrfen in Deutschland und in Europa nie wieder Fu\u00df fassen&#8220;.<br \/>\nDie im Oktober 2013 gestartete UEFA-Kampagne \u201eSay no to racism\u201c hat bis 1\/2016 fast 500.000 Aufrufe <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=WvD--RLOPH4\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=WvD&#8211;RLOPH4<\/a> (das Video hatte am 7. Februar um 10:30 Uhr 489.931 Aufrufe). \u201eRassismus\u201c zeigt bei Google auf 5.5 Mio. Ergebnisse, \u201eracism\u201c auf 73.5 Mio.<br \/>\n.<br \/>\n<a title=\"Islam\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/\">Muslime<\/a> sind keine Rasse. Um die <a title=\"Nazi-Keule Islamophobie-Keule\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/nazi-keule-islamophobie-keule\/\">Rassismus-Keule<\/a> auch zur Diffamierung von Islamophoben verwenden zu k\u00f6nnen (K\u00f6lner <a title=\"Islam-Frauen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/islam-frauen\/\">Frauenjagd<\/a>), haben linksliberale <a title=\"Gutmenschen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/gutmenschen\/\">Gutmenschen<\/a> den Begriff des &#8222;Kulturrassismus&#8220; kreiert. Wer also den Islam kritisch hinterfragt, ist ein Kulturrassist. Wie gegen jede Tautologie kann man sich gegen diesen Vorwurf nicht wehren. Genausowenig wie gegen das mit Ovationen beklatschte Statement &#8222;Wenn Sie sich rassistisch \u00e4u\u00dfern, dann sind Sie verdammt noch mal ein Rassist\u201c der ZDF-Moderatorin Dunja Hayali. Ein Mensch ist ein Mensch. Und ein Hase ist ein Hase &#8211; da er der Rasse der Hasen angeh\u00f6rt. Nochmal Hayali zu <a title=\"Koeln-Silvester2015\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/koeln-silvester2015\/\">K\u00f6ln<\/a>:\u00a0&#8222;Nicht Ausl\u00e4nder, sondern Arschl\u00f6cher bel\u00e4stigen Frauen&#8220; &#8211; ob es nicht doch speziell in Deutschland gar eine Rasse der Arschl\u00f6cher gibt?<br \/>\n17.2.2016<\/p>\n<p><strong>Opa &#8211; was ist eigentlich Rassismus<\/strong><br \/>\nDie Rassenlehre, wonach die Menschheit aus unterschiedlichen \u201eRassen\u201c besteht, wurde bereits lange vor den Nationalsozialisten entwickelt, aber erst von diesen bis zur letzten Konsequenz getrieben, wonach die \u201earische Rasse\u201c allen anderen Rassen \u00fcberlegen sei (\u201eHerrenrasse\u201c), und die anderen Rassen deshalb unterjocht oder gar, wie insbesondere die Juden, ausgerottet werden m\u00fcssten. &#8230;.<br \/>\nTahar Ben Jelloun (marokkanischer Schriftsteller: &#8222;Le racisme expliqu\u00e9 \u00e0 ma fille&#8220;, 1998, erweiterte Neuauflage 2009) sieht das ebenso, wenn er schreibt: <em>\u00abLe raciste croit ou fait croire que l\u2019\u00e9tranger appartient \u00e0 une autre race, une race qu\u2019il consid\u00e8re comme inf\u00e9rieure. Mais il a totalement tort, il existe une seule race et c\u2019est tout, appelons-la le genre humain ou l\u2019esp\u00e8ce humain, par opposition \u00e0 l\u2019esp\u00e8ce animale.\u00bb<\/em> <em>(Der Rassist glaubt oder will uns weismachen, dass der Fremde einer anderen Rasse angeh\u00f6rt, einer Rasse, die er als minderwertig ansieht. Aber er liegt vollkommen daneben, es gibt nur eine einzige Rasse und das ist alles, wir nennen sie die menschliche Art oder die menschliche Spezies im Gegensatz zur tierischen Spezies.)<\/em> &#8230;<br \/>\nWird der Rasse-Begriff auf Haustiere beschr\u00e4nkt, w\u00e4re derjenige Rassist, der ihn auf Menschen anwendet und dabei eine hierarchische Ordnung herstellt. Leider ist dieser einfache Weg auf absehbare Zeit verbaut, denn das Grundgesetz selbst verwendet den Begriff in Bezug auf Menschen. In Artikel 3 Absatz 3 Satz 1 hei\u00dft es: Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religi\u00f6sen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt (sic!) werden. &#8230;.<br \/>\nAlso, ich folge der norwegischen L\u00f6sung und benutze den Begriff Rasse auf Menschen bezogen nicht. Wer das dennoch tut, ist in meinen Augen ein \u201eRassist\u201c (er wei\u00df es nur nicht). &#8230;.<br \/>\nJetzt droht den Deutschen die Gefahr, ein Volk von Diskriminierten zu werden. Denn es ist schier unm\u00f6glich, der Diskriminierungsfalle zu entgehen. Diskriminierung ist \u00fcberall. Sie begegnet uns auf Schritt und Tritt.<br \/>\nNehmen wir zun\u00e4chst s\u00e4mtliche \u201eKanaken\u201c (vermutlich von polynesisch &#8222;kanaka&#8220; &#8211; Mensch), laut Wikipedia ein Schimpfwort f\u00fcr Menschen mit \u201es\u00fcdl\u00e4ndischem\u201c Aussehen,<br \/>\nund Friesen;<br \/>\ndann nat\u00fcrlich alle Frauen (gut 41 Millionen, etwas mehr als die H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung in Deutschland);<br \/>\ndie Muslime sowieso (rund 5 Millionen, wobei die M\u00e4nner doppelt und die Frauen dreifach diskriminiert werden);<br \/>\nalle Rentner und Pension\u00e4re \u00fcber 65 Jahre (rund 17 Millionen) und schlie\u00dflich<br \/>\nalle Schwulen und Lesben.<br \/>\nWer bleibt da eigentlich noch \u00fcbrig?&#8230;..<br \/>\nAlles von Rainer Grell vom 15.2.2016 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/dadgdx\/index.php\/dadgd\/article\/opa_was_ist_eigentlich_rassismus\">https:\/\/www.achgut.com\/dadgdx\/index.php\/dadgd\/article\/opa_was_ist_eigentlich_rassismus<br \/>\n<\/a>\u00a0 \u00a0.<br \/>\n<strong>Man kann nicht nicht diskrimieren<\/strong><br \/>\nNach Watzlawick kann man sagen: Man kann nicht nicht diskrimieren. Denn jede noch so kleine und unbedeutende Entscheidung f\u00fcr etwas bedeutet gleichzeitig, sich gegen alles andere zu entscheiden, also zu diskriminieren. Und etwas anderes als \u201cunterscheiden\u201d bedeutet das lateinische Wort auch nicht. Und weil das so ist, kann man jedem Menschen jederzeit \u201cvorwerfen\u201d, dass er diskriminiere.<br \/>\nDas Heimt\u00fcckische bei denjenigen, die mit der Diskriminierungskeule gegen Andersdenkende hantieren ist, dass sie ihren Opfern im Kern vorwerfen, nicht das \u201cRichtige\u201d zu diskriminieren. Sie fordern also zur Diskriminierung dessen auf, wof\u00fcr sich der Angegriffene aus freiem Willen entschieden hat. Also sind alle Diskriminierungsvorw\u00fcrfe geheuchelt. Angegriffen wird die unerw\u00fcnschte Auswahlentscheidung, nicht das Diskriminieren. Aber vermutlich reicht die intellektuelle Substanz der meisten politischen Antidiskriminierungsk\u00e4mpfer gar nicht aus, um soweit zu denken.<br \/>\n15.2.2016, J\u00fcrgen Althoff<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Rassismus-Keule gegen Islamkritik funktioniert &#8211; dank Kulturrassismus als Begriff<\/strong><br \/>\nMuslime sind keine Rasse. Sie bilden keine abgegrenzte ph\u00e4notypische oder geografische Gruppe. Sie sind wei\u00df, braun, schwarz \u2013 oder eben olivbraun, wie die ausgepeitschte Frau in Indonesien. Damit der Begriff Rassismus gleichwohl zur Diffamierung von Islamkritikern und Islamgegnern verwendet werden kann, hat ihn die publizistisch-politische Szene von linksliberal \u00fcber gr\u00fcn bis linksau\u00dfen umgedeutet und zum \u201eKulturrassismus\u201c pervertiert.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDie Frauenverachtung von K\u00f6ln, Hamburg oder Stuttgart, auch die Frauenverachtung in den Fl\u00fcchtlingsheimen \u00fcberall im Land, ist nicht etwa \u201enordafrikanisch\u201c oder \u201earabisch\u201c oder irgendwie einfach \u201epatriarchal\u201c. Nein, sie ist \u2013 islamisch. Das Uns\u00e4gliche l\u00e4sst sich sogar noch deutlicher sagen: Die Frauenverachtung ist konstitutiv f\u00fcr den Islam! &#8230; Alles von Frank A. Meyer vom 16.2.2016 bite lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/dadgdx\/index.php\/dadgd\/article\/heiko_maas_verschleiert_euch\">https:\/\/www.achgut.com\/dadgdx\/index.php\/dadgd\/article\/heiko_maas_verschleiert_euch<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Rassismus-Vorwurf ist auch in der Fl\u00fcchtlings&#8211;Diskussion so beliebt, da man damit jeden Gegner zum Schweigen bringen kann &#8211; schlie\u00dflich will sich niemand nahe der biologistischen Rassenkunde der Nazis sehen. 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