{"id":58883,"date":"2016-01-24T11:49:15","date_gmt":"2016-01-24T10:49:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=58883"},"modified":"2016-03-07T09:31:32","modified_gmt":"2016-03-07T08:31:32","slug":"fluechtlinge-ohne-disco-zutritt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/fluechtlinge-ohne-disco-zutritt\/","title":{"rendered":"Fluechtlinge ohne Disco-Zutritt"},"content":{"rendered":"<p><a title=\"Migration-Maenner\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/migration-maenner\/\">Junge Fl\u00fcchtlinge<\/a> d\u00fcrfen nicht mehr in die Freiburger Clubs und Discos, aus Furcht vor <a title=\"Koeln-Silvester2015\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/koeln-silvester2015\/\">sexuellen \u00dcbergriffen<\/a>\u00a0und <a title=\"Kriminalitaet\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/krise\/gewalt\/kriminalitaet\/\">Gewalt<\/a> gegen Frauen. Die Sicherheit der <a title=\"Frauenrechte\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/frauenrechte\/\">weiblichen Besucher<\/a> hat Vorrang. Die Vorw\u00fcrfe, <a title=\"Islam-Frauen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/islam-frauen\/\">Muslime<\/a> unter <a title=\"Islam-Opferrolle\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/islam-opferrolle\/\">Generalverdacht<\/a> zu stellen, gegen das Gleichbehandlungsgesetz zu versto\u00dfen, <a title=\"Rassismus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/rassismus\/\">Rassismus<\/a> bzw. <a title=\"Nazi-Keule Islamophobie-Keule\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/nazi-keule-islamophobie-keule\/\">Xenophobie<\/a> zu fr\u00f6nen, sind abstrus &#8211; denn: Bleiben die Besucherinnen weg, dann gehen die Clubs pleite. So einfach ist das.<br \/>\n<!--more-->.<br \/>\nBedenklich sind aber drei Punkte:<br \/>\n(1) Wenn auch der eher links-orientierte und international ausgerichtete White Rabbit-Club M\u00e4nner mit Aufenthaltsgestattung abweist, dann m\u00fcssen schon massive sexuelle \u00dcbergriffe \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum hinweg vorgelegen haben.<br \/>\n(2) Die Polizei wu\u00dfte von nichts, war also \u00fcber die Sexualdelikte weder von Clubbetreibern noch Betroffenen informiert worden. Warum? Weil die Polizei da eh nicht helfen kann?<br \/>\n(3) Unsere Regierung l\u00e4\u00dft weit \u00fcber 800.000 junge muslimische m\u00e4nnliche Schutzsuchende ins Land, in deren Kulturkreis der &#8222;Girl friend als gleichberechtigte Partnerin&#8220; unbekannt ist (Prof <a title=\"Youth-Bulges\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/krieg\/youth-bulges\/\">Gunnar Heinsohn<\/a>) &#8211; Girl friend zwischen Ehefrau und Nutte. Trotzdem d\u00fcrfen diese M\u00e4nner nachts losziehen. Was fehlt, ist ein Nachweis, eine Art F\u00fchrerschein &#8222;Alltagskultur &#8211; Aufenthalt im \u00f6ffentlichen Raum&#8220;. Autofahren ohne F\u00fchrerschein ist nicht zul\u00e4ssig, M\u00e4nner, die <a title=\"Erotik\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/erotik\/\">Erotik<\/a> als Legitimation zur <a title=\"Vergewaltigung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/krise\/sexuellermissbrauch\/vergewaltigung\/\">Vergewaltigung<\/a> mi\u00dfdeuten, m\u00fcssen aufgekl\u00e4rt (im wahren, Kant&#8217;schen Sinne Wortes <a title=\"Aufklaerung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/aufklaerung\/\">Aufkl\u00e4rung<\/a> werden. &#8230; Alle diese Probleme tut man jedoch mit dem <a title=\"Integration\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/\">Zauberwort der Integration<\/a>\u00a0ab. Integration betrifft den Spracherwerb, den Job und die Wohnung. Integration umfa\u00dft aber auch Alltagskultur, Werte, Einstellungen &#8211; und hier werden die jungen M\u00e4nner von unserer Willkommenskultur alleine bzw. im Stich gelassen. Das Problem liegt also weniger bei den Fl\u00fcchtlingen als bei der Merkel-Regierung, die glaubt, in 2015 \u00fcber 800.000\u00a0und seit 1.1.2016 t\u00e4glich \u00fcber 2000\u00a0junge Fl\u00fcchtlinge ins Land locken zu k\u00f6nnen, ohne einen Plan f\u00fcr deren Integration zu besitzen.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Was ist zu tun?<\/strong><br \/>\nDie Jungs aus Mahgreb und Arabien sollten abends &#8211; wenn sie schon so viel Geld \u00fcbrig haben f\u00fcr Disco-Besuche &#8211; nicht mehr in Fl\u00fcchtlingsrudeln ausgehen, sondern in kleinen Gruppen gemeinsam mit deutschen Jungs. Notwendig ist eine Initiative, die <strong>Ausgeh-Patenschaften<\/strong> &#8222;Einheimische &#8211; Fl\u00fcchtlinge&#8220; vermittelt. Wenn der Bub aus Elzach oder Gottenheim mit dem Fl\u00fcchtling aus Aleppo oder Tripoli ausgeht, dann profitieren beide Seiten: Der Syrer lernt, dass <a title=\"Erotik\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/erotik\/\">Erotik<\/a> im \u00f6ffentlichen Raum (anders als in Nahost, <a title=\"Verschleierung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/verschleierung\/\">Prof \u00a0Gerhard Amendt<\/a>) keine Aufforderung zum schnellen Sex ist. Und der Bub aus Gottene erweitert seinen Horizont, indem er hilft. Solche pers\u00f6nliche <a title=\"Fluechtlinge-Paten\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/fluechtlinge-paten\/\">Fl\u00fcchtlings-Paten<\/a> bzw. Partnerschaften bringen mehr als noch so professionelle, wissenschaftlich begleitete und teure Integrationsprogramme.<br \/>\n24.1.2016<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Kein Zutritt mehr f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge in Freiburgs Clubs und Diskotheken<\/strong><br \/>\nDie Betreiber des Musik-Clubs White Rabbit finden klare Worte: &#8222;Wir haben beschlossen, dass wir vorerst keine Menschen mehr in das White Rabbit reinlassen werden, die nur eine Aufenthaltsgestattung besitzen&#8220;, hei\u00dft es in einer E-Mail, die in der vergangenen Woche an Partyveranstalter des links-alternativen Lokals ging. Dies sei kein einfacher Schritt gewesen, aber man sehe derzeit keinen anderen Weg, &#8222;wie wir gewisse Probleme mit Gefl\u00fcchteten in den Griff kriegen k\u00f6nnen&#8220;. &#8230;.. Alles vom 23.1.2016 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/kein-zutritt-mehr-fuer-fluechtlinge-in-freiburgs-clubs-und-diskotheken\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/kein-zutritt-mehr-fuer-fluechtlinge-in-freiburgs-clubs-und-diskotheken<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/white-rabbit-club.de\/\">https:\/\/white-rabbit-club.de\/<br \/>\n<\/a>\u00a0 .<br \/>\nDer Gaststronom tut gut daran, besser seine G\u00e4ste zu sch\u00fctzen als realit\u00e4tsferne Gleichbehandlungsgesetze zu ber\u00fccksichtigen. Die Sicherheit von Frauen in den Clubs scheint mir hier Vorrang zu haben, und das ist auch gut so. Die Quantit\u00e4t solcher Vorf\u00e4lle sind was neues und gab es so in Deutschland bis zum Sommer 2015 nicht.<br \/>\n23.1.2016, Sven Sodtke<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Frauen werden diskriminiert, nicht m\u00e4nnliche Fl\u00fcchtlinge<\/strong><br \/>\nAls Frau f\u00fchle ich mich mittlerweile zutiefst verunsichert. Kann ich denn nur noch mit Pfefferspray oder mit viel Begleitungsschutz an bestimmten Orten mich aus dem Haus wagen? Ich f\u00fchle mich als Frau diskriminiert.<br \/>\n23.1.2016, Jana Meir<br \/>\n.<br \/>\nDas Ganze weist schon eine besondere Ironie auf. Bisher musste man in Freiburg nicht wirklich Angst haben, als Frau in einer Gruppe loszuziehen. Das hat sich nun ge\u00e4ndert. Der IS ist angetreten, um Menschen in Europa, in ihrem freien Lebensstil anzugreifen, in dem sie \u00fcberall dort Terrorakte ver\u00fcben, wo Menschen sich vergn\u00fcgen und feiern. Und Teile der Fl\u00fcchtlinge, die u.a. vor genau diesem Terror geflohen sind, verbreiten die Missachtung der Frauen und Gewalt nun wiederum bei uns.<br \/>\nMaria Traxler<br \/>\n.<br \/>\nEinfach wenn man locker ist und freundlich und lacht und ausgelassen &#8211; dann kommt sofort der Grabschversuch oder zu eng tanzen mit erigiertem Glied. Offensichtlich k\u00f6nnen viele M\u00e4nner es nicht einsch\u00e4tzen. Mit M\u00e4nnern aus patriarchalen L\u00e4ndern, vor allem Afrika, habe ich die Erfahrung, dass sie Signale v\u00f6llig falsch verstanden haben. Offenes L\u00e4cheln war schon ein Ja f\u00fcr Sex. Konnte aber immer schnell gekl\u00e4rt werden. Was ich bel\u00e4stigend empfand, war, dass ich immer in die Situation des &#8222;Kl\u00e4rens&#8220; kam. Das beschneidet Spontaneit\u00e4t enorm, man muss immer ein St\u00fcck auf der Hut sein.<br \/>\n23.1.2016, Ursula Birgin<br \/>\n.<br \/>\nDer Job der T\u00fcrsteher ist es, herauszufiltern, wer ins Haus darf und wer nicht. Und dazu geh\u00f6ren m. E. weder angetrunkene &#8222;Deutsche&#8220; oder z. Bsp. M\u00e4nnergruppierungen &gt; 1\/2 Dutzend ohne Damenbegleitung &#8211; egal welcher Hautfarbe oder Herkunft. Das Hausrecht f\u00e4ngt an der Schwelle an &#8211; und nicht erst NACH der Eskalation.<br \/>\nG\u00fcnther Maschkowski<\/p>\n<p>Man sollte sich nicht von den Gutmeinenden t\u00e4uschen lassen, die glauben dass das Verbot der Diskriminierung von Fl\u00fcchtlingen das oberste Gesetz in unserem Lande darstellt, dem sich alles andere unterzuordnen hat. Frauen m\u00fcssen sich nicht betatschen lassen, damit Fl\u00fcchtlinge ungest\u00f6rt in Discotheken eingelassen werden k\u00f6nnen. Denn das Selbstbestimmungsrecht der Frauen ist nicht weniger wert als das Recht von Fl\u00fcchtlingen in Discotheken gehen zu d\u00fcrfen. Zum Schutz anderer Grundrechte darf daher auch in das Recht auf Gleichbehandlung eingegriffen werden. Unsere Gesetze werden zum Gl\u00fcck nicht von solchen Leuten ausgelegt, die glauben dass die Vergewaltigung einer Frau auch nicht schlimmer ist, als wenn irgendjemand an einen fremden Baum pinkelt.<br \/>\n23.1.2016, Rainer Brombach<\/p>\n<p><strong>Es gibt kein Bewirtungsrecht<\/strong><br \/>\nIch bin schon lange in der Gastronomie besch\u00e4ftigt und die Rechtslage ist ganz klar. Es besteht f\u00fcr keinen Menschen dieser Welt ein Bewirtungsrecht. Der Inhaber eines Betriebes und seine Erf\u00fcllungsgehilfen haben immer das Hausrecht zu entscheiden wen sie wann bewirten oder nicht. Nur in der Argumentation darf man eine Person wegen Immigrationshintergrund nicht abweisen. Aber man brauch ja nichts dazu sagen. Einfach abweisen. Viele Gr\u00fc\u00dfe an alle Kollegen seit Standhaft Ihr habt das Recht euch Eure Kundschaft auszusuchen macht Gebrauch davon. Alles Gute!<br \/>\nWillem de Haan<br \/>\n.<br \/>\nAllgemein muss ich zum Thema Fl\u00fcchtlinge leider sagen, dass wir nach wie vor um den Brei herumreden und rechte wie linke Ideologen eine rationale Diskussion \u00fcber Aufnahme, Schutz, Integration und R\u00fcckkehr von Migranten sowie Anforderungen an Migranten verhindern.<\/p>\n<p><strong>Werden nu Fl\u00fcchtlinge diskriminiert? Wie finanzieren Fl\u00fcchtlinge Disco?<\/strong><br \/>\nIch verstehe nicht ganz das Problem von manchen Leuten hier, immer das Gefasel von Gleichberechtigung und so weiter. Ich kann dazu nur sagen, als Beispiel, dass ich (nicht angetrunken) in einer 4er M\u00e4nner Gruppe (alle deutscher als deutsch) auch schon an der T\u00fcr abgewiesen wurde, warum auch immer. Vielleicht sollte kein &#8222;Herren\u00fcberschuss&#8220; im Club entstehen oder dem T\u00fcrsteher haben unsere deutschen Nasen nicht gepasst. Was auch immer ich beschwere mich dann sicher nicht, dass ich als Mann vielleicht diskriminiert worden bin. Dann gebe ich mein Geld eben anderswo aus.<br \/>\nDes weiteren frage ich mich auch, wie die Gefl\u00fcchteten sich diesen Spass finanzieren k\u00f6nnen.<br \/>\n24.1.2016, Patrick Schmide<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>Dank K\u00f6ln wird endlich diskutiert, dass die bisherige Integration gescheitert ist<\/strong><br \/>\nAktuell steuern wir auf eine gef\u00e4hrliche Polarisierung der Menschen in Deutschland zu, gepaart mit einer ordentlichen Menge an Frust und Wut auf die versagenden Beh\u00f6rden, die manipulativen Medien und leider auch auf die Fl\u00fcchtlinge, die gr\u00f6\u00dftenteils einfach nur in Ruhe leben wollen. Nach wie vor gibt es kein Konzept wie es mit den Menschen weitergehen soll, die nach wie vor zu Tausenden zu uns kommen. Falls sie auch nach dem Krieg in Syrien hierbleiben wollen, was bei Fl\u00fcchtlingen ja nicht selbstverst\u00e4ndlich ist, dann muss die Integration funktionieren. Bisher sah Integration in Deutschland so aus, dass der Neub\u00fcrger gebeten wurde die Sprache zu lernen, sich an die Gesetze zu halten und die Gepflogenheiten bitte weitgehend anzunehmen. Ganz offensichtlich ist das schon seit Jahren bei zu vielen Menschen in die Hose gegangen und wurde aus Gr\u00fcnden der PC auch nicht gefordert. Das wird seit Jahren heruntergespielt, ins l\u00e4cherliche gezogen oder gar vertuscht. Hinweise gab es genug, die Diskussion wurde aber immer wieder mit der Rassismuskeule abgew\u00fcrgt. Sehr im Sinne einiger linker Bessermenschen und einiger rechtsradikaler Menschenf\u00e4nger, die durch Streuung von Ger\u00fcchten noch zus\u00e4tzlich \u00d6l ins Feuer gie\u00dfen.<br \/>\n23.1.2016<\/p>\n<p><strong>Sexuelle Bel\u00e4stigungen als Signal<\/strong><br \/>\nAktuell sehe ich keine Hoffnung auf Besserung. Die Probleme werden zerredet, Ideologien und Emotionen sind nach wie vor wichtiger als Pragmatismus und die Politik agiert nicht, sondern sitzt aus. Die Probleme, die wir heute nicht l\u00f6sen (wollen), werden uns sp\u00e4testens in einigen Jahren ganz b\u00f6se um die Ohren fliegen. Wenn die Intergration, der in den letzten Monaten zu uns gekommenen Fl\u00fcchtlinge, genauso l\u00e4uft wie bei zu vielen anderen Menschen aus haupts\u00e4chlich arabischen L\u00e4ndern, dann haben wir in einigen Jahren eine gro\u00dfe Parallelgesellschaft, die ihre eigenen Werte und Gesetze durchsetzt. Die gibt es im Kleinen auch heute schon.<br \/>\nMan muss schon beinahe sagen, dass es gut ist, dass die Grapschereien und sexuellen Bel\u00e4stigungen passieren. Denn andere Probleme oder Straftaten w\u00fcrden wie \u00fcblich nicht thematisiert oder sogar unter den Tisch gekehrt werden. Es geht nicht nur um den Schutz der Frauen, sondern um den Schutz aller, inklusive der Fl\u00fcchtlinge, die sich gut benehmen. Und um es zu verdeutlichen, ich sehe das Problem nicht bei den Fl\u00fcchtlingen, sondern ganz eindeutig bei uns Deutschen, die unsch\u00f6ne Probleme erst leugnen und sch\u00f6nreden und dann, wenn die Realit\u00e4t nicht mehr zu \u00fcbersehen ist, in Extreme fallen.<br \/>\n23.1.2016, Ralph Walchner<\/p>\n<p><strong>Muslimische M\u00e4nner: Raus aus der Opferrolle, rein in die Selbstkritik?<\/strong><br \/>\n<em>Abdel-Hakim Ourghi, Islamexperte an der <a title=\"PH Freiburg feiert 50 Jahre mit 4571 Studierenden\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/ph-freiburg-feiert-50-jahre\/\">PH Freiburg<\/a>, geht im BZ-Interview auf die Abweisung junger Migranten in Freiburger Clubs und Discos ein.<\/em><br \/>\nEinerseits bedient auch Ourghi die so bequeme Flucht in die <a title=\"Islam-Opferrolle\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/islam-opferrolle\/\">Opferrolle des Islam<\/a>: Er relativiert die Sexdelikte der Fl\u00fcchtlinge: &#8222;Nicht nur Muslime sind T\u00e4ter in den Diskotheken&#8220; und versucht, sie herunterzuspielen: &#8222;Alkohol ist zwar verboten im Islam&#8220; (dabei ist der Alkoholkonsum gerade in Islam-Staaten sehr hoch &#8211; im Iran fast so hoch wie in Russland). Er pflegt den von Muslimen so gerne vermuteten Generalverdacht: &#8222;Man kann nicht die Diskothek f\u00fcr alle verbieten. Das f\u00e4nde ich ungerecht. Das stellt alle unter Generalverdacht.&#8220; Dies errinnert an ZDM-Chef Mazyek, der in seiner ersten Reaktion auf die brutale Frauenjagd in K\u00f6ln nicht an die gedehm\u00fctigten Frauen dachte, sondern daran, dass nun &#8222;alle Muslime in Deutschland unter Generalverdacht gestellt werden&#8220;. Werden alle Flugpassagiere bei der Leibesvisitation am Check-In unter Generalverdacht gestellt, Terroristen zu sein? Werden alle Besucher bei der Eingangskontrolle zum Louvre unter Generalverdacht gestellt, Kunstdiebe zu sein? Die Generalverdacht-Keule ist eines Wissenschaftlers unw\u00fcrdig.<br \/>\nAndererseits wiederholt Islamwissenschaftler Ourghi die grundlegende, aber fast verzweifelt klingende Forderung: &#8222;Die Muslime m\u00fcssen den Mut haben, sich in Frage zu stellen. Das nennt man Selbstkritik. Und auch den Mut haben, die archaischen Verh\u00e4ltnisse im Islam in Frage zu stellen.&#8220; Aber sind die jungen Fl\u00fcchtlinge damit nicht \u00fcberfordert? Wie soll ein in 18 Jahren Erziehung und Sozialisation erworbenes und tief verinnerlichtes Frauenbild in kurzer Zeit einfach mal so &#8222;abintegriert&#8220; werden?<br \/>\nOurghi: &#8222;Muslime brauchen den Mut zur Selbstkritik&#8220; vom 23.1.2016 bitte lesen auf <a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/freiburg\/islamwissenschaftler-ourghi-muslime-brauchen-den-mut-zur-selbstkritik--116454431.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/freiburg\/islamwissenschaftler-ourghi-muslime-brauchen-den-mut-zur-selbstkritik&#8211;116454431.html<\/a><\/p>\n<p><strong>Freiheit f\u00fcr muslimische M\u00e4nner bedeutet Unfreiheit f\u00fcr Frauen<br \/>\n<\/strong>Ich habe das Gespr\u00e4ch mit Abdel-Hakim Ourghi gelesen und kann verstehen, dass er f\u00fcr seine muslimischen Landsleute Verst\u00e4ndnis hat und sie verteidigt. Aber im Gegenzug w\u00fcrde das bedeuten, dass durch die neu gewonnene Freiheit dieser M\u00e4nner die Frauen ihre Freiheit verlieren \u2013 und das geht gar nicht.<br \/>\n7.3.2016, Ursula Winkler, Freiburg<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/freiburg\/islamwissenschaftler-ourghi-muslime-brauchen-den-mut-zur-selbstkritik--116454431.html\"><br \/>\n<\/a>\u00a0 .<br \/>\n<strong>Muslime unter Generalverdacht &#8211; Mazyeks Lieblingswort<\/strong><br \/>\nF\u00fcr wie bl\u00f6d halten uns eigentlich diejenigen, die davor warnen, alle Fl\u00fcchtlinge, alle Muslime und wer wei\u00df wen noch \u201eunter Generalverdacht\u201c zu stellen. &#8230; Stehen alle Flugreisenden oder Ministeriumsbesucher unter dem Generalverdacht, gef\u00e4hrliche Straft\u00e4ter zu sein? Mitnichten. &#8230; Woran erkenne ich einen \u201eguten\u201c und einen \u201eschlechten\u201c Muslim, einen, der die blutr\u00fcnstigen und gewaltt\u00e4tigen Passagen des Koran und der Sunna nicht w\u00f6rtlich nimmt, sondern im historischen Kontext auslegt, und einen anderen, der genau dies tut? &#8230;. Alles vom 20.1.2016 auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/dadgdx\/index.php\/dadgd\/article\/unter_generalverdacht2\">https:\/\/www.achgut.com\/dadgdx\/index.php\/dadgd\/article\/unter_generalverdacht2<\/a><br \/>\nDas Gleichbehandlungsgesetz soll &#8222;Benachteiligungen aus Gr\u00fcnden der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identit\u00e4t&#8220; vermeiden. Wenn T\u00fcrsteher das Gesetz so auslegen, dass alle neu angekommenen Fl\u00fcchtlinge aus dem Mahreb (Nachweis: vorl. Bleibebescheinigung) reingelassen werden, dann m\u00fcssen die Clubs alle schlie\u00dfen. Das Recht auf k\u00f6rperliche Unversehrtheit von Frauen mu\u00df \u00fcber der gleichbehandlung rangieren.<br \/>\n\u201eSolche Ereignisse wie in K\u00f6ln fachen dann die Islamfeindlichkeit nochmals weiter an, weil Muslime dann unter Generalverdacht gestellt werden\u201c, sagte Mazyek. am 11.1.2016 im Epress<\/p>\n<p>Generalverdacht, Diskriminierung und Benachteiligungen von m\u00e4nnlichen Fl\u00fcchtlingen (wie auch Frauen) verschwinden von alleine, wenn Integration gelingt:<br \/>\n1) Muslimische M\u00e4nner lernen, Frauen als gleichberechtigte Partner zu begreifen.<br \/>\n2) Migranten die reinen Fl\u00fcchtlingsgruppen verlassen und abends zusammen mit jungen<br \/>\nDeutschen unterwegs sind.<\/p>\n<p><strong>Gute und PC-freie Berichterstattung der BZ<\/strong><br \/>\nDie Berichterstattung der <a title=\"BZ\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/zeitung\/bz\/\">Badischen Zeitung<\/a> zu Disco-T\u00fcrsteher-Fl\u00fcchtlinge geschah rasch, umfassend und offen &#8211; anscheinend zu ehrlich f\u00fcr viele <a title=\"Political-Correctness\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/political-correctness\/\">Political Correctness<\/a>-gesch\u00e4digte Leser. Wie sonst soll man das st\u00e4ndige Gen\u00f6rgel am Journalismus der BZ verstehen.<br \/>\n&#8222;Es folgten Gespr\u00e4che mit Clubs, teilweise schriftliche Stellungnahmen. Wir stellten Kontakt zu betroffenen Frauen her und trafen uns mit der Polizei. Auf all diesen Informationen beruhte unsere Berichterstattung. Es ist das, was wir unter seri\u00f6sem Journalismus verstehen. Dass der Beitrag Aufsehen erregen w\u00fcrde, war uns klar. Dieses Aufsehen zu vermeiden, darf aber nicht unser Anliegen sein \u2013 denn gerade in aufgeheizten Zeiten gedeihen Spekulationen und Verschw\u00f6rungstheorien, wenn man Informationen \u00fcber Missst\u00e4nde unterdr\u00fcckt.&#8220; &#8211; diesem Statement von Thomas Fricker auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/freiburg\/disko-aerger-mit-fluechtlingen-hat-die-bz-das-thema-aufgebauscht--116573145.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/freiburg\/disko-aerger-mit-fluechtlingen-hat-die-bz-das-thema-aufgebauscht&#8211;116573145.html<\/a><br \/>\nkann man nur beipflichten.<br \/>\n27.1.2016<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Alle m\u00fcssen sich nach dem Recht richten<\/strong><br \/>\nSie hat es erlebt, wie es ist, nach dem Discobesuch von einem Mann verfolgt und sexuell massiv bel\u00e4stigt zu werden, und stellt dennoch fest, dass ein solcher Vorfall wie auch die Ereignisse auf der K\u00f6lner Domplatte nicht rechtfertigt, nunmehr in jedem Menschen, der bei uns Asyl sucht, einen potentiellen Gewaltt\u00e4ter zu sehen. Das ist achtenswert, und richtig ist es auch. Eine Anmerkung ist aber anzubringen, wenn sie schreibt, sie w\u00fcnsche sich, dass in Freiburg &#8222;Fl\u00fcchtlinge als Chance und nicht als Bedrohung wahrgenommen werden \u2013 auch auf Partys und in Clubs, wo wir gemeinsam multikulturelle Gesellschaft leben k\u00f6nnen.&#8220; Denn nicht alle kommen als Fl\u00fcchtlinge und Asylsuchende zu uns, manche eben nur, weil sie hier Chancen wittern, unter Umst\u00e4nden auch f\u00fcr Bet\u00e4tigungen, die sie zur Bedrohung machen.<br \/>\nSo ist denn auch der Wunsch, im White Rabbit &#8222;gemeinsam multikulturelle Gesellschaft zu leben&#8220;, nur unter Vorbehalt ernst zu nehmen. Gerade dann, wenn es um den Umgang junger M\u00e4nner und Frauen miteinander geht, ist doch zu fordern, dass sich alle, wo immer sie auch herkommen, danach richten, was Recht und Sitte bei uns gebieten. So muss mancher vergessen, mit welcher Vorstellung von der Rolle, die M\u00e4nner und Frauen in der Gesellschaft spielen, er gro\u00df geworden ist, doch das scheint nicht jeder zu schaffen. Au\u00dferdem wirkt als anthropologische Konstante seit je: Sind die Umst\u00e4nde so, dass die Leute meinen, sie k\u00f6nnten sich alles erlauben, dann erlauben sie es sich. In Abwandlung eines Erfahrungssatzes: Gelegenheit macht nicht nur Diebe. Das war schon bei Adam und Eva so, als sie sich \u00fcber das einzige Gebot, das Gott ihnen gegeben hatte, hinwegsetzten, weil sie dachten: Er sieht\u2019s ja nicht. Das war ein Irrtum, und der Hausherr setzte sie vor die T\u00fcr. Vor dieser T\u00fcr stehen seitdem Cherubim, die ersten T\u00fcrsteher, von denen die Geschichte der Menschheit wei\u00df.<br \/>\n13.2.2016, Dr. Wolfgang Meyer, Freiburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Junge Fl\u00fcchtlinge d\u00fcrfen nicht mehr in die Freiburger Clubs und Discos, aus Furcht vor sexuellen \u00dcbergriffen\u00a0und Gewalt gegen Frauen. Die Sicherheit der weiblichen Besucher hat Vorrang. Die Vorw\u00fcrfe, Muslime unter Generalverdacht zu stellen, gegen das Gleichbehandlungsgesetz zu versto\u00dfen, Rassismus bzw. &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/fluechtlinge-ohne-disco-zutritt\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[36,155,60,11],"tags":[485,732,421,568,515,405],"class_list":["post-58883","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-engagement","category-integration","category-jugend","category-regio","tag-refugee","tag-gewalt","tag-islam","tag-jugend-2","tag-konsum","tag-polizei"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58883","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=58883"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58883\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=58883"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=58883"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=58883"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}