{"id":56373,"date":"2015-09-07T15:53:43","date_gmt":"2015-09-07T13:53:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=56373"},"modified":"2015-09-07T19:53:51","modified_gmt":"2015-09-07T17:53:51","slug":"christlichen-migranten-helfen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/christlichen-migranten-helfen\/","title":{"rendered":"Christlichen Migranten helfen"},"content":{"rendered":"<p><a title=\"Migration-Internet\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/migration-internet\/\">Schlepper<\/a>, wer nach Deutschland fl\u00fcchtet &#8211; wer <a title=\"Taschengeld Balkan-Fluechtling\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/taschengeld-balkan-fluechtling\/\">Geld<\/a> hat, kann kommen. Wir brauchen ein <a title=\"Einwanderungsgesetz\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/einwanderungsgesetz\/\">Einwanderungsgesetz<\/a>, das geldliche durch\u00a0<a title=\"Arbeit\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/\">qualitative<\/a>\u00a0und <a title=\"Leitkultur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/leitkultur\/\">kulturelle<\/a>\u00a0Kriterien ersetzt: Gut ausgebildeten Fl\u00fcchtlingen genauso den Vorzug geben \u00a0wie <a title=\"Christen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/christen\/\">Christen<\/a> oder anderen verfolgten Minderheiten in Nahost, die oft eine h\u00f6here <a title=\"Integration\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/\">Integrationsbereitschaft <\/a>mitbringen. Ja, die derzeitige <a title=\"Voelkerwanderung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/voelkerwanderung\/\">Massenmigration<\/a> kann eine Chance f\u00fcr Deutschland sein. <!--more-->Aber nur, wenn die Regierung eine aktive <a title=\"Migration\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/\">Fl\u00fcchtlingspolitik<\/a> betreiben, die den besorgten B\u00fcrgern das Gef\u00fchl gibt, dass sie einen Plan hat, der die Fehler der Migration der Vergangenheit seit Kriegsende 1945 vermeidet.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Wir brauchen eine aktive, ehrliche Fl\u00fcchtlingspolitik mitsamt Einwanderungsgesetz<\/strong><br \/>\nEs gibt arme Verfolgte (in den Fl\u00fcchtlingslagern in Jordanien, T\u00fcrkei, Libanon, &#8230;) und reiche Verfolgte (die genug Geld haben, um Schlepper zu bezahlen zur Flucht nach Deutschland). \u00a0Die deutsche Regierung erlaubt sich den unverantwortlichen Luxus, KEINE eigene aktive Fl\u00fcchtlingspolitik zu betreiben,\u00a0um selbst Migranten auszuw\u00e4hlen, sondern diese Auswahl den Schlepperorganisationen zu \u00fcberlassen. Nicht Verfolgung, Ausbildung und Integrationswille z\u00e4hlen, sondern das Geld, das ein Fl\u00fcchtling hat oder eben nicht..<br \/>\nDeutschland braucht angesichts seiner Kinderarmut massive Einwanderung, um seine Sozialsysteme zu st\u00fctzen: Gut Ausgebildete und jene, die (wie Christen, Jesiden, &#8230;) eine Bereitschaft zur Integration mitbringen. Beim jetzigen Asylbewerberansturm steuert Berlin kaum, wer bleiben kann und wer nicht. Dem stehen viele B\u00fcrger skeptisch gegen\u00fcberzustehen, wagen es aber nicht laut zu sagen aus Furcht, gleich als Rassist zu gelten. Schlie\u00dflich gilt die <a title=\"Diktatur des Rettens \u2013 Migration\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/diktatur-des-rettens-migration\/\">Gauck&#8217;sche Polarisierung<\/a> in helles (unkontrollierte Migration wie derzeit) oder dunkles (Ausl\u00e4nderhass, Pack) Deutschland. Den Sorgen vieler B\u00fcrger kann man aber nur begegnen mit einer ehrlichen Ansage, wie sich dieser Fl\u00fcchtlingsstrom f\u00fcr Deutschland in eine gute Zukunftsinvestition verwandeln l\u00e4sst. Und dazu mu\u00df man die Fehler der Vergangenheit eingestehen, um aus ihnen zu lernen:<\/p>\n<p>(1) Die Immigrationswelle der 50er und 60er-Jahre war keine Erfolgsgeschichte, denn die ungelernten Arbeiter aus aus der s\u00fcditalienischen Provinz wie aus Anatolien waren die ersten, die der Automatisierung zum Opfer fielen und sp\u00e4ter der Auslagerung in Billiglohnl\u00e4nder. &#8222;Zur\u00fcck blieb oft ein schlecht ausgebildetes Sozialstaatsproletariat, in dem sich Bildungsferne meist auch in die zweite und dritte Generation vererbte. Das ist in den franz\u00f6sischen Banlieues oder in manchen britischen Mittelst\u00e4dten noch krasser sichtbar als in deutschen Gro\u00dfstadtgettos.&#8220; (siehe unten &#8222;d\u00fcmmstes Einwanderungsgesetz&#8220;)<br \/>\n(2) Bei T\u00fcrken in Deutschland ist seit den 90er Jahren eine Re-Islamisierung im Nahen und Mittleren Osten zu beobachten, die sich in der EU spiegelt. Beispiel K\u00f6ln 2014 Tausende den damaligen Ministerpr\u00e4sidenten Recep Tayyip Erdogan. Die mit der ReIslamisierung einhergehenden Probleme m\u00fcssen offen angesprochen werden.<br \/>\n(3) Die Heuchelei der deutschen Mittel- und Oberschicht<br \/>\nDie Anpassungsleistungen, die Einwanderer unserer Gesellschaft abverlangen, wurden von der Unterschicht erbracht, denn mit den Fl\u00fcchtlingen um Arbeit Wohnraum konkurrierten. Die Mittel- und Oberschicht lebt in Wohnvierteln ohne 80 Prozent Ausl\u00e4nderanteil wie im Berliner Wedding oder in Neuk\u00f6lln.<br \/>\n(4) Von au\u00dferhalb der EU kommen 15 bis 20 % Analphabeten &#8211; so Innenminister de Maiziere. Wie sollen die in einer Hightech-Gesellschaft Arbeit finden? Bis 2014 hatten wir Gl\u00fcck, dass es vor allem ausgebildete junge Leute nach Deutschland kamen. Nun besteht die Gefahr, dass wir mit den Hunderttausenden, die vom Balkan und aus der muslimischen Welt zuwandern, die Fehler der 50er- und 60er-Jahre wiederholen.<br \/>\n(5) Die Erfahrungen erfolgreicher Einwanderungsl\u00e4nder wie Kanada, Australien und USA zeigen, dass Integration dort gelingt, wo Gesellschaften mit starker eigener Identit\u00e4t (Leitkultur) Anpassungsleistungen vor allem von den Neuank\u00f6mmlingen verlangen. Deshalb ist falsch, in vorauseilender Selbstaufgabe zu fordern, Deutschland m\u00fcsse sich \u00e4ndern.<br \/>\n7.9.2015<\/p>\n<p><strong>Deutschland hat das d\u00fcmmste Einwanderungssystem<\/strong><br \/>\n&#8222;Wir brauchen Einwanderung. Aber nicht jede Einwanderung, sondern die richtige Einwanderung. Deutschland leistet sich n\u00e4mlich noch immer eines der d\u00fcmmsten Einwanderungssysteme, die es gibt. Anders als Staaten wie Kanada w\u00e4hlen wir kaum aus, wen wir reinlassen und wen wir brauchen k\u00f6nnen. &#8230;&#8220;<br \/>\nAlles zu &#8222;Deutschland hat das d\u00fcmmste Einwanderungsgesetz \u00fcberhaupt&#8220; vom 5.9.2015 auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article146042330\/Deutschland-hat-das-duemmste-Einwanderungsgesetz-ueberhaupt.html\">https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article146042330\/Deutschland-hat-das-duemmste-Einwanderungsgesetz-ueberhaupt.html<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schlepper, wer nach Deutschland fl\u00fcchtet &#8211; wer Geld hat, kann kommen. 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