{"id":55963,"date":"2015-08-15T17:01:54","date_gmt":"2015-08-15T15:01:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=55963"},"modified":"2015-08-16T19:00:33","modified_gmt":"2015-08-16T17:00:33","slug":"massenmenschhaltung-migrant","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/massenmenschhaltung-migrant\/","title":{"rendered":"Massenmenschhaltung Migrant"},"content":{"rendered":"<p>Gleich zweimal Massenmenschhaltung in DIE ZEIT: &#8222;Massenmenschhaltung am Strand&#8220; wegen der Hochhausdichte in Benidorm\/S\u00fcdspanien, in die sich Urlauber freiwillig begeben. Und &#8222;Massenmenschhaltung im Fl\u00fcchtlingscamp&#8220; angesichts der eilig errichteten <a title=\"Einwanderungsgesetz\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/einwanderungsgesetz\/\">Zeltunterk\u00fcnfte<\/a> f\u00fcr <a title=\"Migration\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/\">Migranten<\/a>. Wir sollten uns sch\u00e4men, <a title=\"Asyl\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/asyl\/\">politisch Verfolgte<\/a>\u00a0wie auch <a title=\"Voelkerwanderung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/voelkerwanderung\/\">Kriegsfl\u00fcchtlinge<\/a> derart menschenunw\u00fcrdig in \u00fcberhitzte und im Winter kalte Zelte zu stecken. <!--more-->Und wir sollten uns sch\u00e4men, \u00fcber so viele Internetseiten (in armen L\u00e4ndern informiert man sich nicht \u00fcber die Zeitung, sondern nur \u00fcbers Web) immer mehr in wirtschaftlicher Not befindliche Menschen durch Geldversprechungen zur <a title=\"Fluechtlinge\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/fluechtlinge\/\">Migration<\/a> zu verleiten und nach Deutschland zu locken.<\/p>\n<p><strong>Schweigen, verschleiern, l\u00fcgen<\/strong><br \/>\nIn Dresden hat die Landesdirektion versagt, w\u00fcrdige Unterk\u00fcnfte f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge bereitzustellen. Doch es gibt einen weiteren Skandal: die <a title=\"Pressekodex\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/pressekodex\/\">Manipulation der \u00d6ffentlichkeit<\/a>. &#8222;Ich war im Camp \u2013 unerkannt, bevor die Kameras da waren. Nichts war in Ordnung. Im kleinen Ambulanzcontainer fehlten Behandlungsliegen und Sichtschutz. Wer sich f\u00fcr die Untersuchung ausziehen musste, hatte unz\u00e4hlige Zeugen. Es herrschten Temperaturen von 38 Grad, wo Medikamente lagerten. Die Zelte: vollgestopft, die Pritschen dicht an dicht, <strong>Massenmenschhaltung<\/strong>. Wer nicht bei seiner Ankunft krank war, musste es werden.&#8220; Alles vom 8.8.2015 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2015-08\/fluechtlinge-dresden-camp-markus-ulbig-krankheit-arzt\">https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2015-08\/fluechtlinge-dresden-camp-markus-ulbig-krankheit-arzt<\/a><\/p>\n<p><strong>Sogar der gr\u00fcne Boris Palmer ist sich nun nicht mehr gr\u00fcn und tritt f\u00fcr Abschiebung ein<\/strong><br \/>\n&#8222;Objektiv ist es nicht machbar, dass wir die Aufnahme- und Betreuungskapazit\u00e4ten so schnell ausbauen k\u00f6nnen, wie derzeit die Zahlen steigen. &#8230;. Von manchen wird man bei den Gr\u00fcnen schon deshalb als fremdenfeindlicher Reaktion\u00e4r angegriffen, wenn man auf diesen Tatbestand hinweist. Es ist aber die harte Wirklichkeit: Wir k\u00f6nnen nicht f\u00fcr alle eine sichere Zuflucht sein.\u201c<br \/>\nAlles vom 8.8.2015 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/abgelehnte-asylbewerber-gruenen-politiker-palmer-fuer-abschiebungen-13740054.html\">https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/abgelehnte-asylbewerber-gruenen-politiker-palmer-fuer-abschiebungen-13740054.html<br \/>\n<\/a>\u00a0 .<br \/>\n<strong>Asylbewerber Baden-W\u00fcrttemberg im Juli 2015<\/strong><br \/>\n7065 Fl\u00fcchtlinge (2103 im Juli 1014). 22050 im ersten Halbjahr 2015.<br \/>\nSyrien 1994, Albanien 505, Irak 505, Afghanistan 485.<br \/>\n73% M\u00e4nner. Durchschnittsalter 23,3 Jahre.<br \/>\n30 % erhielten Bleiberecht, Status eines Fl\u00fcchtlings nach der Genfer Konvention<br \/>\n40 % aller Asylantr\u00e4ge wurde abgelehnt.<\/p>\n<p><strong>Zeltst\u00e4dte zur Unterbringung im Winter &#8211; geht nicht?<\/strong><br \/>\nLetztes Jahr 200.000 dieses Jahr 600.000 und 2016 vielleicht 800.000. Haben Sie einen konstruktiven Vorschlag, wo all diese Menschen untergebracht werden k\u00f6nnen? Ich weis, das ist nicht Ihre Aufgabe, aber unsere Damen und Herren Politiker ducken sich bei dieser Frage auch weg. Und jetzt Polemik: Vielleicht k\u00f6nnen Sie ja in den n\u00e4chsten Jahren statt gegen &#8222;Massentierhaltung&#8220; gegen &#8222;Massenmenschhaltung&#8220; (DIE ZEIT zu den Zeltst\u00e4dten) protestieren.<br \/>\n15..2015, Sonja B\u00fchler<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Gutmenschen gr\u00fcnden einen eigenen Staat mit unbegrenzter Migration<\/strong><br \/>\nWarum dr\u00e4ngt sich nur immer wieder der Verdacht auf, dass es <a title=\"Gutmenschen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/gutmenschen\/\">(Gut-)Menschen<\/a> nicht um einen konstruktiven und f\u00fcr alle Menschen (auch die hiesige Bev\u00f6lkerung mit einbegriffen) hilfreiche L\u00f6sung der Problematik geht, sondern vielmehr um eine ideologisch verbr\u00e4mte Selbstdarstellung mit dem Ziel, sich moralisch zu erh\u00f6hen und Andersdenkende zu erniedrigen. Wenn Menschen dieser Gesinnung weiterhin das Geschehen in diesem Land wesentlich gestalten, wird es in K\u00fcrze &#8211; und dies relativ rasant &#8211; gegen die Wand fahren zum Schaden aller, ohne dass dabei Kriegsl\u00e4ndern oder armen L\u00e4ndern Afrikas in irgendeiner Weise geholfen w\u00e4re. Allerdings mit der Folge, dass hiesige Strukturen und Systeme schlicht kollabieren und kunterbunte b\u00fcrgerkriegs\u00e4hnliche Zust\u00e4nde um sich greifen k\u00f6nnten. Mein Vorschlag w\u00e4re folgender:<br \/>\nNehmen wir doch ein Land wie Nordrhein-Westfalen, lassen es aus der Bundesrepublik Deutschland austreten und einen eigenen Staat gr\u00fcnden, wo alle Gutmenschen der alten Republik sich dann nach Herzenslust austoben und sich ihre neue Gesellschaft zurecht designen d\u00fcrfen &#8211; jedenfalls so lange sie das dann k\u00f6nnen bis schlie\u00dflich eine Fl\u00fcchtlingsmehrheit die Geschicke des Staates in die Hand nehmen wird. Ich habe n\u00e4mlich \u00fcberhaupt nichts gegen Ideologien und Utopien bzw. Ideologen und Utopisten, so lange sie mich mit ihren kruden Ideen in Ruhe lassen und diese nicht auf Kosten und auf dem R\u00fccken anderer verwirklichen wollen. Die restliche Bundesrepublik k\u00f6nnte sich dann ideologiefrei des Problems annehmen und sich auf echte Kriegs- und Verfolgungsfl\u00fcchtlinge konzentrieren und einfach die schon bestehenden Gesetze konsequent anwenden und umsetzen.<br \/>\n&#8230;..<br \/>\nHerr Brombach, auch ich habe so meine Tr\u00e4ume. Sie haben nat\u00fcrlich Recht, dass diese Menschen allein unter sich recht rasch auf eine harte Realit\u00e4t stie\u00dfen. Aber es f\u00e4llt mir einfach schwer hinzunehmen, dass just aufgrund von Leuten, die auf Kosten anderer derlei Zust\u00e4nde bef\u00f6rdern ohne selbst eigene Ressourcen und Hilfe mit einzubringen, andere dazu verleitet werden k\u00f6nnten, rechten Kr\u00e4ften mehr Raum in unserer Gesellschaft zu geben. Das w\u00e4re doch eine Entwicklung, die wir alle nicht wollen k\u00f6nnen, dennoch ist der Zulauf in diese Richtung ein h\u00e4ufig zu beobachtendes Ph\u00e4nomen, wenn &#8211; m\u00f6glicherweise bildungsfernere &#8211; Menschen sich hilflos und ohnm\u00e4chtig von anderen geg\u00e4ngelt und gen\u00f6tigt f\u00fchlen. Und Herr Riedle, nein, hier geht es nicht um &#8222;Fl\u00fcchtlings-Bashing&#8220;, sondern um Kritik an den Verantwortlichen von Politik und Medien, die konzeptlos und an gro\u00dfen Teilen der eigenen Bev\u00f6lkerung vorbei die aktuellen Probleme mit verursachen. Vielleicht sagt es einiges \u00fcber Sie selbst aus, wenn Sie derart leichtfertig anderen &#8222;Bashing&#8220; zu unterstellen geneigt sind&#8230;<br \/>\n15.8.2015, Margot M\u00f6gelt\u00f6nder<br \/>\n.<br \/>\nEin sch\u00f6ner Vorschlag. Nur f\u00fcrchte ich, dass auch er zu utopisch ist, um jemals wahr werden zu k\u00f6nnen. Oder glauben Sie etwa, dass sich (Gut-)Menschen nicht bewusst dar\u00fcber sind, dass ihre Selbstdarstellung nur auf Kosten anderer zu verwirklichen ist? Wenn denn diese anderen in ihrem neuen Idealstaat gar nicht mehr vorhanden sind, braucht es nicht viel Intelligenz um das eigene Scheitern vorherzusehen. Daher kriegen diese Leute ihren Arsch nie hoch, um ihre Ideen wider die Realit\u00e4t in einem neuen Paradies zu verwirklichen. Lieber beteiligen sie sich an der Unart, Menschen mit anderer Meinung aus ihrer Heimat zu vertreiben, um die Meinung jener, die gerne bleiben m\u00f6chten, noch effektiver unterdr\u00fccken zu k\u00f6nnen.<br \/>\n15.8.2015, Rainer Brombach<\/p>\n<p><strong>Die EU als Schleuser?<\/strong><br \/>\nMittlerweile bet\u00e4tigt sich die EU auch als Schleuser und holt die Fl\u00fcchtlinge schon vor Afrika ab, anstatt politisch auf die Lebensbedingungen in der Herkunftsl\u00e4ndern einzuwirken. Die Sozialfl\u00fcchtlinge aus Afrika und dem Balkan m\u00fcssten schon vor Ort erfahren dass sie hier wieder abgeschoben werden.<br \/>\n13.8.2015, J\u00fcrgen Arnemann<br \/>\n.<br \/>\nAus den Slums kommt kein einziger Afrikaner nach Europa. Deshalb ist das Anlocken der Mittelschicht aus Afrika durch Linksextremisten und Neoliberalen ja so pervers. Tausende Dollar bezahlt die afrikanische Mittelschicht an Schleuser und andere Kriminelle.<br \/>\n14.8.2015<\/p>\n<p><strong>Asylpolitik tr\u00e4gt auch Verantwortung f\u00fcr Daheimgebliebene, die nicht fliehen konnten<\/strong><br \/>\n&#8222;Eine angemessene Migrationspolitik w\u00fcrde das <a title=\"Asyl\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/asyl\/\">Asylrecht<\/a> auf jene wenigen L\u00e4nder beschr\u00e4nken, die unter einem B\u00fcrgerkrieg, einer brutalen Diktatur, der Verfolgung von Minderheiten oder \u00e4hnlichen sozialen Belastungen leiden. B\u00fcrgern solcher L\u00e4nder sollte rasch und gro\u00dfz\u00fcgig Asyl gew\u00e4hrt werden, allerdings verbunden mit einem zeitlich begrenzten Aufenthaltsrecht, das erlischt, sobald im Herkunftsland der Frieden wiederhergestellt ist. Dieser Vorbehalt l\u00e4sst sich damit rechtfertigen, dass L\u00e4nder nach einem Konflikt vor einem akuten Koordinationsproblem stehen: W\u00e4hrend sie dringend qualifizierte Menschen brauchen, z\u00f6gern manche Mitglieder der Auslandsgemeinde, zur\u00fcckzukehren. Aber nur wenn viele zur\u00fcckkehren, sind die Aussichten in diesen L\u00e4ndern g\u00fcnstig genug, dass die R\u00fcckkehr nicht als weltfremdes Unterfangen erscheint. [&#8230;]<br \/>\nWenn in Konfliktsituationen Asyl gew\u00e4hrt wird, dann nicht, um der gl\u00fccklichen Minderheit, die ihnen entfliehen konnte, auf Dauer ein neues Leben zu erm\u00f6glichen. Vielmehr geht es darum, das \u00dcberleben der von dem jeweiligen Land dringend ben\u00f6tigten qualifizierten und politisch engagierten Menschen zu sichern, bis sie gefahrlos in ihre Heimat zur\u00fcckkehren und den Wiederaufbau unterst\u00fctzen k\u00f6nnen. Die Rettungspflicht enthebt die einkommensstarken L\u00e4nder nicht der Pflicht, die Folgen ihrer Politik zu durchdenken.&#8220;<\/p>\n<p><em>Paul Collier: Exodus. Warum wir die Einwanderung neu regeln m\u00fcssen; aus dem Englischen von Klaus-Dieter Schmidt; Siedler Verlag, M\u00fcnchen 2014; 320 S., 22,99 \u20ac, als E-Book 18,99 \u20ac<\/em><\/p>\n<p>Collier analysiert nicht nur die \u00f6konomischen Folgen der ungesteuerten Migrantenstr\u00f6me, die f\u00fcr die Zur\u00fcckgebliebenen in den Herkunftsl\u00e4ndern besonders verheerend sind, sondern er beschreibt auch die Folgen f\u00fcr die aufnehmenden Gesellschaften, deren Vertrauenskapital zu schwinden droht, wenn Migranten aus dysfunktionalen Sozialsystemen das Grundverst\u00e4ndnis des Zusammenlebens in entwickelten Gesellschaften unterlaufen. F\u00fcr Collier ist die Frage nicht, ob Einwanderung gut oder schlecht ist, sondern welches Ma\u00df das beste ist, um die nationale Solidarit\u00e4t und R\u00fccksicht nicht durch eine nicht mehr integrierbare Vielfalt zu gef\u00e4hrden. Im Gegensatz zur verbreiteten Geringsch\u00e4tzung der Nationen sind f\u00fcr Collier &#8222;die Nationen keine egoistischen Hindernisse f\u00fcr eine Weltb\u00fcrgerschaft, sondern buchst\u00e4blich unsere einzigen Systeme, die \u00f6ffentliche G\u00fcter bereitstellen&#8220;. Dieses Buch bietet Diskussionsstoff f\u00fcr das ganze Jahr 2015.<br \/>\nMonika Maron empfiehlt Paul Colliers &#8222;Exodus&#8220;<\/p>\n<p>..<\/p>\n<p><strong>Neu-Deutsche gegen Neu-Migranten<\/strong><br \/>\nIntegrierte Migranten (Neu-Deutsche) gegen unkontrollierte Zuwanderung.<br \/>\nObwohl meine Familie so bunt ist, wie sie bunter kaum sein k\u00f6nnte, stellen wir alle die unkontrollierte Zuwanderung in die Europ\u00e4ische Union, so wie sie derzeit stattfindet, in Frage. Offensichtlich macht uns dies, sofern man der ver\u00f6ffentlichten Meinung glauben kann, neuerdings zu \u201eWegbereitern der Neuen Rechten\u201c. &#8230;. Es wird permanent suggeriert, dass fremdenkritische Ressentiments ausschlie\u00dflich von Deutschen gegen\u00fcber Migranten gepflegt w\u00fcrden. Machen Sie sich darauf gefasst, dass das Undenkbare, das Unm\u00f6gliche m\u00f6glich ist: T\u00fcrkische und arabische Mitb\u00fcrger geraten immer \u00f6fter mit Bulgaren und Rum\u00e4nen und M\u00e4nnern aus Schwarzafrika aneinander. &#8230;<br \/>\nAber all das hat mit der Lebenswirklichkeit integrierter Migranten nicht das Geringste zu tun. T\u00fcchtige und integrierte Migranten werden sowieso argw\u00f6hnisch betrachtet. Warum? Weil man uns nicht mehr so leicht ein A f\u00fcr ein O vormachen kann. Weil wir nach Deutschland gekommen sind nicht trotz der Deutschen, sondern ihretwegen. Das einzig Befremdliche an den Deutschen aus dieser Perspektive ist: Dass sie sich selbst so sehr hassen und oftmals die am liebsten haben, die sie auch hassen. Das ist eine Art Verdopplung des Selbsthasses. W\u00e4hrend T\u00fcrken und Griechen gerne Einheimische werden wollen, desertieren die Deutschen vor sich selbst. &#8230;.<br \/>\nW\u00e4hrend die Deutschen sich also selbst verlassen, f\u00fcrchten die Neu-Deutschen, dass sie mit den Neu-Migranten alleine gelassen werden; in R\u00e4umen, aus denen sich die Polizei wegen Unterbesetzung immer weiter zur\u00fcckzieht und die Ordnung dadurch immer schwerer gew\u00e4hrleistet werden kann. Dass Stadtteile vollends ghettoisiert werden und verfallen, dort, wo man sich ein Leben aufgebaut hat. Banlieues funktionieren ja schon so gut bei unseren franz\u00f6sischen Nachbarn. Aber da h\u00e4tte man ja gleich da bleiben k\u00f6nnen, wo man war und wo das Leben nichts war. Und jetzt also holt uns dieses zunehmende Chaos der L\u00e4nder, die wir verlassen haben, wieder im Ruhrgebiet ein? Welch` Ironie ohne Pointe.<br \/>\nAuch aus diesem Grund d\u00fcrfen und k\u00f6nnen wir (die Neu-Deutschen, die seit langem integrierten Migranten) in dieser Hinsicht eine ernsthafte und offene Debatte \u00fcber die weitere Gestaltung (strenge Bergrenzung) der Zuwanderung fordern. &#8230;. \u00a0Alles von Sofia Taxidis vom 13.8.2015 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.rolandtichy.de\/meinungen\/migrationsdebatte-sie-verlassen-jetzt-sicheres-gebiet\/comment-page-1\/#comments\">https:\/\/www.rolandtichy.de\/meinungen\/migrationsdebatte-sie-verlassen-jetzt-sicheres-gebiet\/comment-page-1\/#comments<\/a><\/p>\n<p>Es kann nur noch eine Frage der Zeit sein, wann das von \u201coben\u201d diktierte \u201cGutmenschentum\u201d an seine Grenzen st\u00f6sst, es sich in das krasse Gegenteil verwandelt. Wenn es dann soweit ist, steht zu bef\u00fcrchten, dass dann ausnahmslos alle \u2013 wirklich alle Menschen mit Migrationshintergrund \u2013 auch diejenigen, die sich tadellos integriert haben \u2013 \u00fcber einen Kamm geschoren werden. Und dann wird es f\u00fcrchterlich, mit Sicherheit!<br \/>\n13.8.2015, Hans Kappler<br \/>\n.<br \/>\nJemand, der sich dem ganzen Fl\u00fcchtlings-Thema kom\u00f6diantisch n\u00e4hert bzw. auch mal mittenrein schie\u00dft, ist Abdelkarim Zemhoute, eines der gr\u00f6\u00dften Talente, das der Schmelztiegel Deutschland derzeit aufzubieten hat.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.abdelkarim.tv\">https:\/\/www.abdelkarim.tv<\/a><\/p>\n<p><strong>Rechtsfreie R\u00e4ume bzw. No-Go-Areas sind im Entstehen<\/strong><br \/>\nNicht nur in Duisburg, sondern auch in Essen und Dortmund w\u00fcrden Polizisten immer wieder ohne erkennbaren Grund von gr\u00f6\u00dferen Gruppen bedroht oder angegriffen. Ihre Botschaft laute: \u201eHaut ab, das ist unser Gebiet\u201c, sagt Plickert. Nach dem Vorfall in Duisburg im Juni hatte der Polizei-Gewerkschafter eindringlich davor gewarnt, kriminellen Gruppen die Stra\u00dfen zu \u00fcberlassen, \u201eweil sonst ganze Stadtteile abrutschen und mit ihnen die dort lebenden Menschen\u201c.<br \/>\nAlles vom 12.8.2015<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/machtlose-polizei-die-rauhe-herrschaft-der-familienclans-13745499.html\">https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/machtlose-polizei-die-rauhe-herrschaft-der-familienclans-13745499.html<\/a><\/p>\n<p><strong>Wirtschaftsfl\u00fcchtlinge sind keine armen Leute<\/strong><br \/>\nDer Wirtschaftsfl\u00fcchtling, der vor dem sicheren Tod fl\u00fcchtet, schafft es allenfalls in die n\u00e4chste Stadt oder ein UN-Lager, wo man ihm etwas zu essen gibt. Wer nicht mehr gen\u00fcgend Geld hat, um sich etwas zu essen zu kaufen, dem gelingt es keinesfalls, eine Reise nach Europa zu finanzieren. Wer es bis zu uns schafft, geh\u00f6rt mindestens zur Mittelschicht in seiner Heimat. Und diese locken wir nach Deutschland.<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>In Australien ertrinkt kein einziger Zuwanderer mehr<\/strong><br \/>\nEs ist nicht nur unser Lebensstandard in Gefahr, sondern auch unsere ganze Lebensart. Die Mehrheit der Zuwanderer sind Muslime, Deutschland und seine Polizei werden schon der bisherigen muslimischen Parallelgesellschaften nicht Herr, die Polizei traut sich schon jetzt nicht mehr in manche Stadviertel hinein, au\u00dfer in gr\u00f6\u00dferer Zahl. Den Muslimen werden jetzt schon t\u00e4glich neue Zugest\u00e4ndnisse gemacht. Irgendwann wird auch die getrennte Beschulung von Jungen und M\u00e4dchen wiederkommen, gegen die Generationen von Linken gek\u00e4mpft haben. Von den jetzigen Zuwanderen, die als Asylbewerber kommen, werden nur wenige zur\u00fcckgehen, wenn es in ihrer Heimat ruhiger wird &#8211; so wir der Politik weiterhin erlauben, zu kapitulieren.<br \/>\nIn Australien ertrinkt kein einziger Zuwanderer mehr, seit das Land die Schotten dicht gemacht hat und die Boote nach Papua-Neuginea umleitet. Dort kann jeder hin, der sich in Gefahr sieht und ist vor Verfolgung sicher. Aber kaum einer will dorthin.<br \/>\n16.8.2015, Marcus Baum<\/p>\n<p><strong>Tote im Mittelmeer &#8211; Inkonsequente deutsche Fl\u00fcchtlingspolitik<\/strong><br \/>\nZum Thema der Toten im Mittelmeer habe ich schon vor Monaten darauf hingewiesen, dass weder das Programm Mare Nostrum noch die jetzigen Rettungsma\u00dfnahmen das massenhafte Sterben beseitigen werden. Was bringt es den Ertrinkenden, wenn Sie tr\u00e4nenreich auf ihr Schicksal hinweisen? Nichts! Entweder fordern Sie hier klipp und klar, dass wir einen Shuttle-Service vom S\u00fcden der Sahara nach Europa installieren, und kl\u00e4ren uns dar\u00fcber auf, wie Sie die dann hier ankommenden Millionen von Menschen unterbringen und versorgen wollen, oder Sie r\u00e4umen endlich ein, dass eine Rettungsaktion nur dann akzeptabel sein kann, wenn wir die Geretteten sofort wieder an die K\u00fcste zur\u00fccksenden, von der sie gekommen sind.<br \/>\nDie Fl\u00fcchtlinge kennen n\u00e4mlich die Lebensgefahren einer \u00dcberfahrt \u00fcber das Mittelmeer. Sie werden ihr Leben nicht aufs Spiel setzen, wenn der einzige Erfolg darin besteht f\u00fcr kurze Zeit ein europ\u00e4isches Kriegsschiff besteigen zu d\u00fcrfen, das sie zur\u00fcck an einen libyschen Strand bringt.<br \/>\nDie Toten, die Sie beklagen, sind die Opfer einer inkonsequenten Politik jener Europ\u00e4er, die sich nicht getrauen, diesen Menschen die unangenehme Nachricht zu \u00fcberbringen, dass sie bei uns nicht aufgenommen werden, weil sie n\u00e4mlich genau wissen, dass eine solche Einwanderungspolitik v\u00f6llig unrealistisch ist. Wir verf\u00fcgen nicht \u00fcber die wirtschaftlichen M\u00f6glichkeiten, all den Fl\u00fcchtlingen einen Lebensstandard auf unserem Niveau zu bieten. Und wir alle einschlie\u00dflich Ihnen sind nicht bereit, unseren eigenen Lebensstandard soweit abzusenken, dass es f\u00fcr alle reicht.<br \/>\nWenn Sie hier f\u00fcr einen humanen Umgang pl\u00e4dieren, ohne die Konsequenzen wahrhaben zu wollen, dann ist Ihre Meinung problematisch nicht meine. Denn Sie hoffen unbewusst, dass die Trag\u00f6dien im Mittelmeer gen\u00fcgend Menschen von einer Reise nach Europa abschrecken werden, so dass Sie nicht gezwungen sind, den Gro\u00dfteil Ihres Wohlstandes f\u00fcr die Versorgung der Zuwanderer abzugeben.<br \/>\n!6.8.2015, R.Brombach<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gleich zweimal Massenmenschhaltung in DIE ZEIT: &#8222;Massenmenschhaltung am Strand&#8220; wegen der Hochhausdichte in Benidorm\/S\u00fcdspanien, in die sich Urlauber freiwillig begeben. Und &#8222;Massenmenschhaltung im Fl\u00fcchtlingscamp&#8220; angesichts der eilig errichteten Zeltunterk\u00fcnfte f\u00fcr Migranten. 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