{"id":55850,"date":"2015-08-07T14:13:26","date_gmt":"2015-08-07T12:13:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=55850"},"modified":"2015-12-31T20:34:28","modified_gmt":"2015-12-31T19:34:28","slug":"willkommensstruktur-unehrlich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/willkommensstruktur-unehrlich\/","title":{"rendered":"Willkommensstruktur unehrlich"},"content":{"rendered":"<p>Die derzeit institutionalisierte <a title=\"Willkommenskultur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/willkommenskultur\/\">Willkommensstruktu<\/a>r ist <a title=\"Ehrlichkeit\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/ehrlichkeit\/\">unehrlich<\/a>, denn sie lockt \u00fcber erh\u00f6hte Geldleistungen vor allem aus dem Balkan <a title=\"Armutszuwanderung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/armutszuwanderung\/\">Migranten<\/a> ins Land, ohne diesen in Deutschland auf Dauer Lebens-\/Arbeitsperspektiven bieten zu k\u00f6nnen. Stattdessen landen die Armutsfl\u00fcchtlinge in Zeltst\u00e4dten und sp\u00e4ter am \u00fcbervollen Niedriglohnsektor vorbei in Hartz IV. Eine ehrliche <a title=\"Fluechtlinge\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/fluechtlinge\/\">Fl\u00fcchtlingspolitik<\/a> mu\u00df das derzeitige Gesetzeswirrwarr \u00fcber ein <a title=\"Einwanderungsgesetz\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/einwanderungsgesetz\/\">Einwanderungsgesetz<\/a> <!--more-->b\u00fcndeln und dann f\u00fcr alle (Migranten als Neub\u00fcrger wie Deutsche) klar lesbar <a title=\"Rechtsstaat\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/justiz\/rechtsstaat\/\">umgesetzt<\/a> werden.<br \/>\n.<br \/>\nDamit die Sozialsysteme nicht zusammenbrechen, braucht Deutschland laut Institut f\u00fcr Arbeits- und Berufsforschung bis 2050 j\u00e4hrlich zwischen 300.000 und 500.000 Menschen aus Nicht-EU-L\u00e4ndern, Diese Menschen (Facharbeiter, Bildungswillige, junge Leute, Familien) mu\u00df man anwerben und weltweit m\u00fchsam suchen. Die derzeitige, so verlogene Willkommensstruktur kann dies nicht leisten &#8211; im Gegenteil, immer noch mehr Ungelernte aus bildungsfernen Schichten, die auf &#8218;St\u00fctze&#8216; angewiesen sind, verkraftet das Sozialwesen auf Dauer nicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Je gro\u00dfz\u00fcgiger wir sind, umso mehr werden kommen<\/strong><br \/>\nFr\u00fcher musste man ein Land milit\u00e4risch erobern, heute wandern Hunderttausende einfach ein und begehren auf Kosten der Einheimischen massenhaft Asyl. Mit vollmundigen Worten wie Toleranz, Weltoffenheit und christliche N\u00e4chstenliebe versuchen die Medien, die Urbev\u00f6lkerung still zu halten, und die BZ bildet leider keine Ausnahme. Garniert mit Fotos, die bald h\u00f6chste Lebensgefahr, bald Bilderbuch-Immigranten zeigen. Wer nicht pariert, wird einfach als Fremdenhasser und rechtslastig beschimpft.<br \/>\nObwohl dem Gemeinwohl verpflichtet, wagt kaum ein Politiker, die Vielfalt von Problemen durch den unkontrollierten und steigenden Zustrom beim Namen zu nennen. Auch unsere Marine spielt eine fragw\u00fcrdige Rolle. Anstatt die Au\u00dfengrenzen der EU zu sch\u00fctzen, leistet sie Beihilfe zur illegalen Grenzverletzung. Ginge es ihr wirklich um die Rettung Schiffbr\u00fcchiger, w\u00fcrde sie diese in Nordafrika absetzen. Im \u00dcbrigen begeben sich die Zuwanderer nur zu gern freiwillig und absichtlich in Seenot, um nach Europa zu gelangen. Damit pervertieren sie die urspr\u00fcngliche Idee von humanit\u00e4rer Hilfe und nutzen das Mitgef\u00fchl anderer bewusst aus. Zwar entspricht unser Asylrecht den UN-Regeln. Aber wie weit geht diese Verpflichtung? Etwa bis das helfende Gemeinwesen untergeht, das seit 1945 drei flei\u00dfige Generationen aufgebaut haben? Denn eins ist klar: Je gro\u00dfz\u00fcgiger wir uns verhalten, desto mehr animieren wir Menschen weltweit, ihre Heimat zu verlassen, um in Deutschland eine Bleibe zu finden.<br \/>\n<span class=\"ngBriefAutor\">7.8.2015, Norbert H\u00f6rr, Freiburg<br \/>\n.<\/span><\/p>\n<p><strong>Eine albanische Fl\u00fcchtlingsfamilie erfreut das Taschengeld immer wieder<\/strong><br \/>\nIm Sinne einer gro\u00dfz\u00fcgigen Willkommenskultur erhalten Fl\u00fcchtlinge ein <a title=\"Eigeninitiative\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/eigeninitiative\/\">Taschengeld<\/a> von 140 Euro\/Person. Ein albanisches <a title=\"Roma\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/roma\/\">Roma<\/a>-Familienoberhaupt beschreibt ganz offen und ehrlich (Augsburger Nachrichten), wie sie diese Willkommenskultur immer wieder dankbar annimmt:<br \/>\nWie im Vorjahr kam sie auch heuer im November nach Bayern, um hier zu \u00fcberwintern. F\u00fcr sechs Monate erh\u00e4lt die f\u00fcnfk\u00f6pfige Familie (zus\u00e4tzlich zu freier Kost +Logis und vieler Extras wie Schule, Sprachunterricht, Regiokarte) 5 mal 140 = 700 mal 6 = 4200 Euro Taschengeld, mit denen sie dann zum Fr\u00fchjahr zur\u00fcck nach Albanien f\u00e4hrt (mit Freifahrschein der Bahn oder Flugzeug &#8211; je nach Gusto). Die 4200 Euro Taschengeld sind in der albanischen Heimat ein unvorstellbar riesiges Einkommen.<br \/>\nDas\u00a0willkommenskulturliche Taschengeld aus Deutschland hat sie\u00a0also daheim zu Neureichen gemacht und allenfalls die Korruption in Albanien verst\u00e4rkt (die Familie kann n\u00e4mlich nun mit den vielen Euros Gef\u00e4lligkeiten ordern und Auftr\u00e4ge erteilen bei den armen, dummen daheimgebliebenen Landleuten), das Fl\u00fcchtlingsproblem aber in keiner Weise gel\u00f6st. Im Klartext: Unsere Taschengeld-Fl\u00fcchtlingspolitik \u00e4ndert nichts am Migrationsproblem, sondern dient allenfalls der F\u00f6rderung von Korruption und Vetterleswirtschaft auf dem Balkan.<br \/>\nUnd zu Winteranfang 2015\/16 wird die Familie ein drittes Mal von Albanien nach Deutschland reisen, das hat der Vater wiederum ganz ehrlich und aufrichtig angek\u00fcndigt &#8211; Recht hat diese albanische Familie mit drei Kindern! Den armen Migranten vom Balkan kann man keinen Vorwurf machen, wohl aber unseren Politik-Gutmenschen, die sich daran erg\u00f6tzen. Alle Balkanstaaten &#8211; sichere Serbien, Mazedonien, Kosovo wie auch vermeintlich unsicheres Kosovo, Montenegro, Albanien &#8211; streben in die EU. Die EU-Politik hat also ein riesengro\u00dfes Druckmittel in der Hand. Warum nutzt sie dieses\u00a0nicht f\u00fcr eine Fl\u00fcchtlingshilfe etwa wie folgt: &#8222;5000 Euro Hilfe f\u00fcr eine Roma-Familie in einem Dorf bei Tirana mit der Auflage\u00a0an die albanischen Beh\u00f6rden, dieses Geld 1-zu-1 f\u00fcr diese Familie (Haus, Strasse, Umfeld) zu verwenden.&#8220;<\/p>\n<p>Ich habe mit so vielen Roma-Familien vom Balkan im Fl\u00fcchtlingswohnheim Hammerschmiedstrasse gesprochen: Alle tr\u00e4umen nachts von ihrem Haus (aber defekt), gro\u00dfen Garten\/Feld (aber unbestellt) am Rand ihres Dorfs (ihnen aber nicht gerade freundlich gestimmt). Alle w\u00fcrden gerne zur\u00fcckkehren statt hier im Fl\u00fcchtlingsheim und neuerdings im Zelt nichtstuend herumzusitzen, wenn sie nur in der Heimat finanzielle und vor allem politisch\/organisatorische (s.o.) Unterst\u00fctzung erfahren w\u00fcrden. Aber eine solche Hilfe vorort \u00a0lehnt die deutsche <a title=\"Gutmenschen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/gutmenschen\/\">Gutmenschen<\/a>-B\u00fcrokratie ab.<br \/>\n6.8.2015<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Lagerhallen oder Kirchen\/Moscheen f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge<\/strong><br \/>\nIch hinterfrage auch L\u00f6sungen wie die Turnhallen. Warum fallen uns Turnhallen als erstes ein? Mir ist alles was mit Bildung f\u00fcr unsere Kinder zu tun hat, heilig! (Schulsport geh\u00f6rt f\u00fcr mich auch zur Bildung. Und wie kommen wir dazu unsere Kinder zu benachteiligen?) Da finde ich doch den Vorschlag von Herrn Ruch richtig gut! Warum nicht Lagerhallen anmieten?<br \/>\nIch erinnere mich auch an einen Fensterbauer im Mooswald. Der aus einem ehemaligen M\u00f6belhaus Studentenzimmer machen wollte. Laut Stadtverwaltung ging das nicht, weil der Bebauungsplan dies nicht vorsieht! Das ist f\u00fcr mich ein Anspruchsdenken und eine Haltung, die ich so nicht verstehen und akzeptieren kann!<br \/>\nLast but not least, Kirchen (u. Moscheen) stehen wie schon gesagt 6 Tage der Woche leer! Die Kirchen f\u00fchren Diskussionen Gemeinden zusammenzulegen. Sie wollen Kirchen zu H\u00f6rs\u00e4llen machen. Also kann man in einer Kirche auch Fl\u00fcchtlinge unterbringen. Das mit dem Kirchenasyl kam mir da nur sehr gelegen, auch wenn es im Detail noch einmal etwas anderes ist. Eine Kirche ist auf alle F\u00e4lle besser als ein Zelt!<br \/>\n10.8.2015, Martin Synowzik<\/p>\n<p><strong>Zwangseinquartierungen von Fl\u00fcchtlingen<\/strong><br \/>\nBevor er das Zeitliche segnete, hatte G\u00fcnter Grass eine geniale Idee: Fl\u00fcchtlinge sollten wie 1945 ff. durch Zwangseinquartierungen untergebracht werden. Der Gesetzgeber sollte diese Idee aufnehmen. Zwangseinquartierungen sollte man allerdings zun\u00e4chst nur bei rotgr\u00fcnen Gutmenschen vornehmen, weil die Einquartierten hier eine Willkommenskultur vorfinden werden. Noch besser w\u00e4re es allerdings, wenn diese Gutmenschen freiwillig Fl\u00fcchtlinge bei sich beherbergen w\u00fcrden nach dem Grundsatz &#8222;Es gibt nichts Gutes, au\u00dfer man tut es&#8220; und nicht darauf warten, dass die \u00d6ffentliche Hand f\u00fcr sie Gutes tut.<br \/>\n10.8.2015, Dr. Frank Armbruster<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die derzeit institutionalisierte Willkommensstruktur ist unehrlich, denn sie lockt \u00fcber erh\u00f6hte Geldleistungen vor allem aus dem Balkan Migranten ins Land, ohne diesen in Deutschland auf Dauer Lebens-\/Arbeitsperspektiven bieten zu k\u00f6nnen. 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