{"id":53412,"date":"2015-02-27T18:57:30","date_gmt":"2015-02-27T17:57:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=53412"},"modified":"2026-01-20T17:23:33","modified_gmt":"2026-01-20T16:23:33","slug":"auslaender-straftaten-in-presse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/auslaender-straftaten-in-presse\/","title":{"rendered":"Auslaender Straftaten in Presse"},"content":{"rendered":"<p>Ver\u00fcben <a title=\"Ausland\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/ausland\/\">Ausl\u00e4nder<\/a> in Deutschland <a title=\"Justiz\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/justiz\/\">Straftaten<\/a>, dann hat dies im <a title=\"Luegenpresse\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/luegenpresse\/\">Zeitungsbericht<\/a> unerw\u00e4hnt zu bleiben, um keine &#8222;<a title=\"Die Ehrlichkeit geht verloren\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/die-ehrlichkeit-geht-verloren\/\">Vorurteile<\/a> gegen\u00fcber Minderheiten&#8220; zu sch\u00fcren. Dies gilt gem\u00e4\u00df <a title=\"Pressekodex\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/pressekodex\/\">dpa-Pressekodex<\/a> allerdings nicht, &#8222;wenn f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis des berichteten Vorgangs ein begr\u00fcndbarer Sachbezug besteht&#8220;. <a title=\"Migration\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/\">Ausl\u00e4nder<\/a> werden <a title=\"Einbruch\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/krise\/gewalt\/einbruch\/\">viermal so h\u00e4ufig<\/a> <a title=\"Gewalt\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/krise\/gewalt\/\">straff\u00e4llig<\/a> wie Deutsche &#8211; auch angesichts dieser Fakts wird der <a title=\"Pressekodex als Selbstzensur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/pressekodex-als-selbstzensur\/\">Pressekodex<\/a> zunehmend kritisiert.<!--more--><\/p>\n<p>Zudem bedient der dpa-Pressecodex 12.1\u00a0eine Leserschaft, die Vorurteile hat und verf\u00fchrbar ist.\u00a0<em><strong>Journalisten m\u00fcssen aber f\u00fcr eine m\u00fcndige Leserschaft schreiben<\/strong><\/em>, der sie nichts zu verheimlichen haben und der sie ihre individuelle Urteilsf\u00e4higkeit zubilligen.<\/p>\n<p>Drei Pressebeispiele f\u00fcr die unm\u00fcndige, vorurteilsbeladene Leserschaft:<br \/>\nIn Mannheim kommt es zu einer Schie\u00dferei und Messerstecherei zwischen Banden. Am St\u00fchlinger Kirchplatz \u00fcberf\u00e4llt ein Jugendlicher einen12-j\u00e4hrigen Buben. Am Haslacher Bad schlagen drei junge M\u00e4nner einen 18-j\u00e4hrigen besonders brutal zusammen.<br \/>\nDie Presse verheimlicht in allen drei F\u00e4llen, dass es sich dabei um t\u00fcrkische Banden, um einen marokkanischen UMF bzw. um drei junge Araber handelt. Damit demonstriert die Presse, dass sie ihren eigenen Kodex selbst nicht verstehen will. Denn &#8222;f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis&#8220;, dass ausschlie\u00dflich t\u00fcrkische Jugendliche von zwei T\u00fcrkenbanden derart aufeinander losgehen, dass zwei Strassen gesperrt werden m\u00fcssen, mu\u00df im Zeitungsbericht doch wohl berichtet werden d\u00fcrfen, dass es sich bei den T\u00e4tern um T\u00fcrken handelt. So k\u00f6nnen besorgte B\u00fcrger diese Strassen meiden. Entsprechendes gilt f\u00fcr den St\u00fchlinger Kirchplatz in Freiburg: Wenn <a title=\"Ueberfall\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/krise\/gewalt\/ueberfall\/\">UMFs<\/a>, die nun mal aus dem Mahreb kommen, es mit ihren \u00dcberf\u00e4llen schaffen, diesen Platz ab 17 Uhr zur NoGo-Area zu machen, dann darf die Presse dies nicht verheimlichen &#8211; nicht um Vorurteile gegen\u00fcber Algeriern, Muslimen bzw. UMFs zu sch\u00fcren, sondern um die B\u00fcrger zu warnen, dort ihre Kinder spielen zu lassen.<\/p>\n<p><a title=\"Political-Correctness\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/political-correctness\/\">Political Correctness<\/a>, gutmenschlicher Zeitgeist und das Bedienenm\u00fcssen von &#8222;was nicht gesagt werden darf&#8220; bergen die Gefahr, Presseberichte zu verf\u00e4lschen. Als j\u00fcngstes Beispiel die neue Welle von Antisemitismus in Deutschland, die als &#8222;islamischer Antisemitismus&#8220; benannt werden mu\u00df, aber allzuoft nicht wird.<\/p>\n<p><strong>Nach Schie\u00dferei auf Mannheim Marktplatz Tatverd\u00e4chtige geschnappt<\/strong><br \/>\nMitten in Mannheim fallen abends Sch\u00fcsse, Messer werden gez\u00fcckt. Drei M\u00e4nner liegen sp\u00e4ter mit Stichwunden am Boden. &#8230;. Alles vom 27.2.2015 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/nach-schiesserei-auf-mannheim-marktplatz-tatverdaechtige-geschnappt\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/nach-schiesserei-auf-mannheim-marktplatz-tatverdaechtige-geschnappt<\/a><\/p>\n<p>Auch die Pressemeldung der Polizei verschweigt, dass es sich um einen Bandenkrieg zwischen T\u00fcrken handelt:<\/p>\n<p><strong>Presse verschweigt, dass die T\u00e4ter t\u00fcrkischer Herkunft sind<\/strong><br \/>\nF\u00fcr diesen &#8222;Bericht&#8220; muss man eine glatte 6 (ungen\u00fcgend!) vergeben. Wenn man so was liest, dann denkt man zwangsl\u00e4ufig, dass einem das fremd vorkommt, sehr sehr fremd sogar. Das kann eigentlich nicht sein, in Mannheim?! Der Artikel verschweigt wohlwissentlich die Herkunft der Bandenmitglieder. T\u00fcrkischer Bandenkrieg! In Mannheim, einer deutschen Stadt. Wem n\u00fctzt diese Unterschlagung von Information? Sie wollen mit allen Mitteln eine Diskussion \u00fcber t\u00fcrkische Banden die in deutschen St\u00e4dten Schie\u00dfereien und Messerstechereien ausf\u00fchren, unterbinden. Wir sollten uns diesen Fragen aber dringend stellen! Ich m\u00f6chte nicht zuf\u00e4llig Opfer einer solchen Sache werden, nur weil ich gerade zuf\u00e4llig in einem Lokal sa\u00df oder auf dem Gehweg vorbeigelaufen war. Ich m\u00f6chte keine Nachbarn haben, die kriminellen Banden angeh\u00f6ren. Ich sehe nicht ein, dass wir unsere Polizei tagt\u00e4glich diesen Kriminellen aussetzen m\u00fcssen. Diese Leute geh\u00f6ren dahin wo sie herkommen &#8211; in die T\u00fcrkei &#8211; abgeschoben! Mit dieser Forderung bin ich in Deutschland sicher keine Minderheit.<br \/>\n27.2.2015, Marianne Schulz<\/p>\n<p><strong>Zeitung widerspricht dem eigenen dpa-Pressecodex<\/strong><br \/>\nPresssekodex Ziffer 12.1: &#8222;In der Berichterstattung \u00fcber Straftaten wird die Zugeh\u00f6rigkeit der Verd\u00e4chtigen oder T\u00e4ter zu religi\u00f6sen, ethnischen oder anderen Minderheiten nur dann erw\u00e4hnt, wenn f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis des berichteten Vorgangs ein begr\u00fcndbarer Sachbezug besteht. Besonders ist zu beachten, dass die Erw\u00e4hnung Vorurteile gegen\u00fcber Minderheiten sch\u00fcren k\u00f6nnte.&#8220;<br \/>\nNach Meinung der dpa ist es also keine f\u00fcrs Verst\u00e4ndnis relevante Besonderheit, dass es sich bei dem Bandenkrieg in Mannheims Strassen um eine rein t\u00fcrkische Veranstaltung handelt. Wann hat es denn das letzte Mal eine Schie\u00dferei unter deutschen Bandenmitgliedern gegeben? Ich meine bei den Hells Angels .\/. Bandidos. W\u00e4re also schon hilfreich gewesen, die Unterscheidung zu verdeutlichen&#8230; Ich kann dieses d\u00e4mliche p.c. Getue bald nicht mehr h\u00f6ren.<br \/>\n27..2015, Michael Keller<\/p>\n<p><strong>12-j\u00e4hriges Kind von jungem UMF aus Marokko \u00fcberfallen<\/strong><br \/>\nAm Freitagabend gegen 21.10 Uhr ging eine Mutter mit ihrem 12-j\u00e4hrigen Sohn im Bereich des St\u00fchlinger Kirchplatzes spazieren. Hierbei wurde sie von einem m\u00e4nnlichen Jugendlichen angesprochen, welcher kurz darauf versuchte, ihrem Sohn seine Playstation aus der Hand zu rei\u00dfen. Es kam zu einem kurzen Gerangel, woraufhin der T\u00e4ter ohne Playstation fl\u00fcchtete. Beamte des Polizeireviers Nord konnten den T\u00e4ter kurz darauf vorl\u00e4ufig festnehmen. Der 16-J\u00e4hrige Marokkaner, der zudem deutlich alkoholisiert war (mehr als 1,2 Promille Atemalkohol), wird sich wegen versuchten Raubes verantworten m\u00fcssen. Zeugen k\u00f6nnen sich bei der Kriminalpolizei Freiburg unter der Durchwahl 0761 882 5777 melden.<br \/>\n26.2.2015, <a href=\"www.stadtkurier.de\">www.stadtkurier.de<\/a><\/p>\n<p><strong>Brutaler Raub eines 18j\u00e4hrigen durch drei junge Araber<\/strong><br \/>\nIn der Nacht zum Sonntag gegen 3.40 Uhr wurde ein 18 Jahre alter Mann auf H\u00f6he des Haslacher Bads von drei m\u00e4nnlichen, vermummten Personen angegangen. Diese hielten ihn fest und traten ihm in den Bauch und auf das Knie. Dann wurde der Mann um sein mitgef\u00fchrtes Bargeld beraubt. Als die T\u00e4ter fl\u00fcchteten, verst\u00e4ndigte der Mann \u00fcber Handy die Polizei, die sofort Fahndungsma\u00dfnahmen einleitete, welche jedoch zun\u00e4chst ohne Erfolg blieben. Der junge Mann musste in einem Krankenhaus behandelt, aber nicht station\u00e4r aufgenommen werden. Die T\u00e4ter werden wie folgt beschrieben: Zwischen 18 und 25 Jahre alt, m\u00f6glicherweise arabischer Abstammung, etwa 1,70 bis 1,80 Meter gro\u00df. Zwei von ihnen hatten eine \u201enormale&#8220; Statur, <span lang=\"DE\"> e<\/span><span lang=\"\">iner<\/span> <span lang=\"\">war etwas kr<\/span>\u00e4ftiger. Alle drei trugen schwarze Kleidung und schwarze Kapuzen sowie schwarze T\u00fccher beziehungsweise Schals vor dem Gesicht. Einer der T\u00e4ter trug wei\u00dfe Nike Air Force Schuhe. Nach Angaben des Gesch\u00e4digten f\u00fchrten zwei der T\u00e4ter ein Messer mit, welches aber nicht eingesetzt wurde. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Freiburg unter der Rufnummer 0761 &#8211; 882 5777 rund um die Uhr entgegen.<br \/>\n26.2.2015, <a href=\"www.stadtkurier.de\">www.stadtkurier.de<\/a><\/p>\n<p><strong>Schluss mit der Selbstzensur der Presse<\/strong><br \/>\nDer Pressekodex muss ge\u00e4ndert werden: Journalisten sollten die Herkunft von Straft\u00e4tern nennen d\u00fcrfen. &#8230;.<br \/>\nWer m\u00f6chte, dass Journalisten verantwortlich handeln, sollte ihnen die Freiheit zu eigenem Abw\u00e4gen zugestehen, denn sonst k\u00f6nnen sie Verantwortung weder empfinden noch wahrnehmen. Hinzu kommt, dass die Richtlinie das Publikum f\u00fcr d\u00fcmmer h\u00e4lt, als es ist. Untersuchungen zeigen, dass Leser es merken, wenn die Nationalit\u00e4t eines T\u00e4ters gezielt weggelassen wird. Die f\u00fchrt zu einem Vertrauensverlust, der sich von jenen ausschlachten l\u00e4sst, die tats\u00e4chlich diskriminieren.<br \/>\nDie rechten Blogs konnten im Falle des zu Tode gepr\u00fcgelten niederl\u00e4ndischen Linienrichters h\u00e4misch bemerken, dass &#8222;die deutsche Qualit\u00e4tspresse die Herkunft der mohammedanischen Edelmigranten verschweigt&#8220;. Und Roland Koch hat 2008 seinen Wahlkampf in Hessen auch mit dem Argument gef\u00fchrt, die deutsche Presse w\u00fcrde nicht offen \u00fcber Ausl\u00e4nderkriminalit\u00e4t berichten. Ohne die Richtlinie 12.1 h\u00e4tten solche Behauptungen keine faktische St\u00fctze.<br \/>\nDer Presserat sollte deshalb die allgemein gehaltene Ziffer 12 seines Kodex beibehalten, die den Journalisten \u2013 anders als Richtlinie 12.1 \u2013 die volle Freiheit, aber auch die volle Verantwortung f\u00fcr ihr Handeln l\u00e4sst. Sie lautet:<em> &#8222;Niemand darf wegen seines Geschlechts, einer Behinderung oder seiner Zugeh\u00f6rigkeit zu einer ethnischen, religi\u00f6sen, sozialen oder nationalen Gruppe diskriminiert werden.&#8220;<\/em> Dieser Satz, den das Grundgesetz \u00e4hnlich formuliert, sollte eigentlich reichen. Die bisherige Richtlinie geht von einem Publikum aus, das Vorurteile hat und verf\u00fchrbar ist. Journalisten m\u00fcssen aber f\u00fcr ein m\u00fcndiges Publikum schreiben, dem sie auf Augenh\u00f6he begegnen, sonst bringt ihre Arbeit die Gesellschaft nicht voran. &#8222;Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar&#8220;, hat Ingeborg Bachmann gesagt, die auch als Journalistin gearbeitet hat. &#8230;. Alles vom 11.10.2013 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2013\/41\/pressekodex-straftaeter-herkunft\">https:\/\/www.zeit.de\/2013\/41\/pressekodex-straftaeter-Herkunft<\/a><\/p>\n<p>&#8222;Der Pressecodex legt es uns eigentlich nahe, \u00fcber die ethnische Herkunft der Verd\u00e4chtigen keine Auskunft zu geben&#8220;, so der Ministeriumssprecher von Innenminister Gall , &#8222;doch bei den Wohnungseinbr\u00fcchen sind wir mit organisierten Banden aus Georgien und Rum\u00e4nien konfrontiert&#8220;. (Zitat aus <a href=\"https:\/\/www.der-sonntag.de\">www.der-sonntag.de <\/a>vom 29.2.2015). Hier hat der Minister anscheinend den kompletten Pressecodex (s.o.) nicht gelesen, um B\u00fcrger weiter als unm\u00fcndig und vorurteilslastig zu \u00a0bevormunden .<br \/>\nEntsprechendes gilt auch f\u00fcr den Islam-Antisemitismus: Die sich seit Anfang 2015 h\u00e4ufenden\u00a0antisemitischen \u00dcbergriffen in Deutschland werden fast ausschlie\u00dflich (DIE ZEIT spricht von 90%) von jungen muslimischen M\u00e4nnern ver\u00fcbt &#8211; da ist es unverst\u00e4ndlich, wenn Presseberichte den Verweis auf den Islam einfach weglassen.<br \/>\n29.2.2015<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Raub\u00fcberf\u00e4lle &#8211; In Freiburg geht die Angst um<br \/>\n<\/strong>Im ganzen Stadtgebiet mehren sich die Raub\u00fcberf\u00e4lle &#8211; Polizei steht schwer unter Druck. Antanzen, Bedrohen, Niederschlagen. Wieder einmal nehmen Raub\u00fcberf\u00e4lle in Freiburg in be\u00e4ngstigendem Ma\u00dfe zu. L\u00e4ngst beschr\u00e4nken sich die Taten nicht mehr nur auf einzelne Stadtgebiete, sondern betreffen zahlreiche Stadtteile. Die Polizei tut sich schwer, der Situation entgegenzuwirken und r\u00e4t zur Vorsicht. &#8230;.<br \/>\nImmer wieder wurden die Taten mit einer Gruppe unbegleiteter minderj\u00e4hriger Fl\u00fcchtlinge (UMF) in Verbindung gebracht. Egetmaier warnt jedoch vor Pauschalisierungen: &#8222;Diese Taten lassen sich nur bedingt dieser Personengruppe zuordnen.&#8220;, berichtet der Kripo-Leiter. Wenn in der T\u00e4terbeschreibung von &#8222;s\u00fcdl\u00e4ndischem Aussehen&#8220; die rede sei, bedeute dies nicht automatisch eine Zugeh\u00f6rigkeit zum fraglichen T\u00e4terkreis. Entsprechend zur\u00fcckhaltend sei man bei Aussagen \u00fcber die Nationalit\u00e4t der verd\u00e4chtigen. &#8230;<br \/>\nAlles vom 4.3.2015 bitte lesen auf <a href=\"https:\/\/www.freiburger-wochenbericht.de\">www.freiburger-wochenbericht.de<\/a><\/p>\n<p>Diese Selbstzensur der Kripo Freiburg ist unangebracht und widerspricht zu dem dem Pressecodex der dpa (siehe oben): Die Leserschaft des Wochenberichts wird f\u00fcr unm\u00fcndig und vorurteils-affin erkl\u00e4rt. Wenn in einem Bericht von &#8222;der T\u00e4ter sprach bayerischen Dialekt&#8220; die Rede ist, werden doch auch nicht pauschal\u00a0alle Bayern verd\u00e4chtigt. Warum ist ein Bayer ein anderer Mensch als ein Algerier oder ein Marokkaner?<br \/>\n4.3.2015<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ver\u00fcben Ausl\u00e4nder in Deutschland Straftaten, dann hat dies im Zeitungsbericht unerw\u00e4hnt zu bleiben, um keine &#8222;Vorurteile gegen\u00fcber Minderheiten&#8220; zu sch\u00fcren. Dies gilt gem\u00e4\u00df dpa-Pressekodex allerdings nicht, &#8222;wenn f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis des berichteten Vorgangs ein begr\u00fcndbarer Sachbezug besteht&#8220;. 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