{"id":52759,"date":"2015-01-14T19:25:54","date_gmt":"2015-01-14T18:25:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=52759"},"modified":"2016-01-18T14:50:31","modified_gmt":"2016-01-18T13:50:31","slug":"je-suis-charlie-meinungsfreiheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/je-suis-charlie-meinungsfreiheit\/","title":{"rendered":"Je suis Charlie: Meinungsfreiheit"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auch die Redaktion des Dreisamt\u00e4lers ist entsetzt \u00fcber den<a title=\"Gewalt\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/krise\/gewalt\/\"> Terrorangriff <\/a>auf die Satire-<a title=\"Zeitung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/zeitung\/\">Zeitschrift<\/a> Charlie Hebdo in <a title=\"France\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/france\/\">Paris<\/a>, bei dem zw\u00f6lf Menschen ums Leben kamen; \u00fcber den Angriff auf <a title=\"Polizei\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/justiz\/polizei\/\">Polizisten<\/a>, bei dem eine Polizist starb; \u00fcber die Geiselnahmen, bei denen vier <a title=\"Juden\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/juden\/\">j\u00fcdische<\/a> Geiseln get\u00f6tet wurden. Die W\u00fcrde des Menschen ist unantastbar. Toleranz. Meinungsfreiheit. Das sind die Grunds\u00e4ulen unserer freien und offenen Gesellschaft, die es zu verteidigen gilt.<b> <\/b><!--more--><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/je-suis-charlie-meinungsfreiheit\/je-suis-charlie150107\/\" rel=\"attachment wp-att-52764\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-52764\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/je-suis-charlie150107-180x106.jpg\" alt=\"je-suis-charlie150107\" width=\"180\" height=\"106\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/je-suis-charlie150107-180x106.jpg 180w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/je-suis-charlie150107-640x379.jpg 640w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/je-suis-charlie150107.jpg 726w\" sizes=\"auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&#8222;Je suis Charlie<br \/>\n&#8230; weil der Stift der Barbarei immer \u00fcberlegen ist<br \/>\n&#8230; weil die Freiheit ein universelles <a title=\"Demokratie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/\">Menschenrecht<\/a> ist.<\/p>\n<p>Mit der Ver\u00f6ffentlichung der Grafik von Charlie Hebdo bekunden wir unser Mitgef\u00fchl mit den Opfern vom 7.1.2015. Wir bewundern, das verbleibende Redaktionsteam, das dem Terror zum Trotz mit ihre Arbeit weiter machte und heute eine neue Ausgabe des Magazins herausgebracht hat! Wir solidarisieren uns mit dem franz\u00f6sischen Volk, das am vergangenen Sonntag dem Terror zum Trotz auf die Stra\u00dfe ging und zum Ausdruck brachte, dass es die in der franz\u00f6sischen Revolution erk\u00e4mpfte humanistische und <a title=\"Kirche-Staat\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/kirche-staat\/\">laizistische<\/a> Gesellschaftsform mit ihren unver\u00e4u\u00dferlichen Menschenrechten verteidigen will! Wir verurteilen, dass die Attent\u00e4ter den Islam missbrauchen. Sie sch\u00fcren damit die Angst vor Muslimen, die in ihrer gr\u00f6\u00dften Mehrheit ihre Religion friedliebend praktizieren.<br \/>\n14.1.2015, <a href=\"https:\/\/www.dreisamtaeler.de\">www.dreisamtaeler.de<\/a><\/p>\n<p><strong>Die demokratische Welt hat es nicht n\u00f6tig, Mohammed zu verunglimpfen<\/strong><br \/>\nHaben wir, die demokratische Welt, es wirklich n\u00f6tig, den Propheten Mohammed zu verunglimpfen, nur will einige Verr\u00fcckte seinen Namen missbrauchen, um zu morden? Wir haben es nicht n\u00f6tig, und schon gar nicht, um der Welt unsere Prinzipien der Meinungsfreiheit zu beweisen. Also k\u00f6nnen wir es auch lassen!<br \/>\n24.1.2015, Imri Rapaport, Berlin, Der Spiegel 5\/2015, Seite 6.<\/p>\n<p><strong>Wo bleibt der Respekt?<\/strong><br \/>\nWir alle sind entsetzt \u00fcber die grauenhaften Taten in Frankreich. Nat\u00fcrlich m\u00fcssen wir unsere Meinungsfreiheit sch\u00fctzen, und Gewalt darf nie ein Mittel gesellschaftlicher Auseinandersetzungen sein. Aber: Ich m\u00f6chte keine Pussy Riots auf Alt\u00e4ren, keine verunstalteten Kreuze und keine Mohammed-Karikaturen sehen, denn dies alles verletzt die Gef\u00fchle von Menschen! Wo bleibt der Respekt vor den Menschen, mit denen wir in einer multikulturellen Gesellschaft zusammenleben wollen? Es geht nicht darum, was alles m\u00f6glich ist, sondern um das, was wir als Werte auch unseren Kindern mitgeben sollten und was eine Gesellschaft human macht.<br \/>\n16.1.2015, Roswitha Mangler-Soravia, Freiburg<\/p>\n<p><strong>Charlie-Demo am 17.1.2015 in FR ohne Juden<\/strong><br \/>\nDie Freiburger Solidarit\u00e4tskundgebung f\u00fcr die Opfer des Terroranschlags auf die Redaktion von Charlie Hebdo und auf einen j\u00fcdischen Supermarkt in Paris nennt Irina Katz sehr ungl\u00fccklich terminiert. Die Vorsitzende der j\u00fcdischen Einheitsgemeinde in Freiburg machte als einen der federf\u00fchrenden Veranstalter Ibrahim Sarialtin (Die Gr\u00fcnen) darauf aufmerksam, dass die Demonstration am Samstag, 17. Januar um 14 Uhr genau in die Schabbat-Gottesdienstzeit der j\u00fcdischen Gemeinde falle &#8230;\u00a0&#8222;Sieben der Opfer waren Juden \u2013 da ist es ein Unding, ohne die j\u00fcdische Gemeinde ein Gedenken zu organisieren!&#8220; &#8230;<br \/>\nAlles vom 16.1.2015 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/freiburg\/schabbat-juden-koennen-nicht-zur-demo--99056980.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/freiburg\/schabbat-juden-koennen-nicht-zur-demo&#8211;99056980.html<\/a><\/p>\n<p><span class=\"ngSpitzmarke\"><strong>Deutsches Strafrecht gegen Charlie Hebdo<\/strong><br \/>\nWir sind nicht Charlie.<\/span><span class=\"Apple-converted-space\"><span style=\"font-family: Verdana;\">\u00a0<\/span><\/span>So etwas wie Charlie Hebdo gibt es in Deutschland nicht, kann es auch nicht geben. Solch eine Zeitschrift ist nur in einem laizistischen Staat mit langer freiheitlicher Tradition wie Frankreich denkbar. Denn bei uns w\u00e4ren die Macher dieser Satirezeitschrift nicht nur von Islamisten, sondern auch vom deutschen Strafrecht bedroht worden. Warum erinnert keine Zeitung aus aktuellem Anlass an den noch immer geltenden Paragrafen\u00a0166 StGB, in dem es hei\u00dft: &#8222;Wer \u00f6ffentlich oder durch Verbreiten von Schriften den Inhalt des religi\u00f6sen oder weltanschaulichen Bekenntnisses anderer in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den \u00f6ffentlichen Frieden zu st\u00f6ren, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft&#8220;?<br \/>\nSp\u00e4testens nach einem Brandanschlag wie jener, der bereits 2011 auf Charlie Hebdo ver\u00fcbt wurde, h\u00e4tten die Macher des Blattes mit einer Anklage rechnen m\u00fcssen. Wer von den ganzen Politikern, angefangen bei Pastor Gauck, die dieser Tage ihr &#8222;Wir sind Charlie&#8220; heucheln, w\u00e4re denn bereit, sich f\u00fcr die Abschaffung unseres Blasphemie-Paragraphen einzusetzen? Keiner! Denn das w\u00fcrde ja bedeuten, sich mit den beiden gro\u00dfen christlichen Kirchen in Deutschland anzulegen. Wer traut sich das schon? Im Gegenteil: Man \u00fcbt Schulterschluss und behauptet, Religion h\u00e4tte nichts mit Fundamentalismus zu tun und somit auch Islamismus nichts mit dem Islam.<br \/>\nEs gibt Islam ohne Islamismus. Das ist bei den meisten Muslimen der Fall. Es gibt aber keinen Islamismus ohne Islam. Der Islam ist (nicht die einzige, aber eine zwingende) Voraussetzung f\u00fcr Islamismus. Islamismus hat also selbstverst\u00e4ndlich mit dem Islam zu tun! Wenn solche Zusammenh\u00e4nge geleugnet werden, darf man sich nicht wundern, wenn Tausende den Demagogen von Pegida auf den Leim gehen.<br \/>\n17.1.2015, Arno Ehret, Freiburg<\/p>\n<p><strong>Unsere Toleranz zu &#8222;Charlie Hebdo&#8220;\u00a0bedeutet, die Werte von Muslimen nicht zu tolerieren<\/strong><br \/>\nDie Gr\u00e4ueltaten von Paris sind verabscheuungsw\u00fcrdig und durch nichts zu rechtfertigen. Als Folge sollen \u00dcberwachungen und Kontrollen deutlich intensiviert werden. Bei der weiteren Analyse verweisen wir unter anderem auch auf die Begriffe Meinungsfreiheit und Pressefreiheit, die zweifelsohne Errungenschaften unseres freiheitlich-demokratischen Denkens sind. Auf dieser Basis werden auch die teilweise &#8222;satirischen Verunglimpfungen von Leitfiguren verschiedenster Weltreligionen&#8220; gerechtfertigt. Fast schon beschwichtigend wird dabei hinzugef\u00fcgt, dass islamische Themen eher einen geringen Anteil haben. In einem erh\u00f6hten Spannungsfeld zwischen Orient und Okzident muss es aber auch erlaubt sein, die Sinnhaftigkeit eines solchen Handelns hinterfragen zu d\u00fcrfen. Nur Spa\u00df f\u00fcr eine Spa\u00dfgesellschaft? Damit werden die religi\u00f6sen Gef\u00fchle vieler Menschen verletzt. Fundamentalisten aller betroffenen Religionen werden in hohem Ma\u00dfe provoziert.<br \/>\nWir pochen auf die Meinungsfreiheit und fordern Toleranz ein, ohne zu ahnen, dass wir damit \u00fcberfordern k\u00f6nnten. Denn Toleranz bedeutet, auch die Werte Andersdenkender zu akzeptieren und zu respektieren.<br \/>\n17.1.2015, Otmar Kammerer, Freiburg<br \/>\n.<\/p>\n<p>&#8222;Die meisten von uns beteiligen sich nicht an dieser Art von absichtlich verletzendem Humor, auf den sich diese Zeitung spezialisiert&#8220;, meint die &#8222;New York Times&#8220;.<\/p>\n<p><strong>Gutmenschen kaufen Charlie<\/strong><br \/>\nVor dem Attentat hatten fast alle mit den moralischen Zeigefinger Charlie Hebdo gerichtet. Dieselben waren danach alle Charlie &#8211; hatten und haben auch jetzt nicht den Mut, mal unbequem den Mund aufzumachen. &#8222;Je suis Charlie&#8220; wird zum Marketinginstrument. Viele verstehen nicht mal was dahinter steckt. Jetzt wollen alle dieses Heft kaufen, was sie vorher nicht mal kannten. Es ist so traurig, dass es l\u00e4cherlich ist. Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich r&#8230; k\u00f6nnte. Dieses Gutmenschentum hat es doch gar nicht kapiert, um was es geht.<br \/>\n13.1.2015, Andreas Jenne<\/p>\n<p><strong>&#8222;Je suis Charlie!&#8220; als Anma\u00dfung<\/strong><br \/>\nF\u00fcr den 56j\u00e4hrigen Freiburger Karikaturisten Matthias Deutschmann ist erstaunlich, mit welcher Todesverachtung der Chefredakteur Stephane Charbonnier alias Charb trotz Morddrohung einfach weiter gearbeitet und gezeichnet hat: &#8222;Aus dieser Perspektive erscheint die Solidarit\u00e4tsformel &#8222;Je suis Charlie&#8220; als Anma\u00dfung&#8220; meint er.<br \/>\n11.1.2015, <a href=\"www.der-sonntag.de\"><span lang=\"DE\">www.der-sonntag.de<\/span><\/a><\/p>\n<p><strong>&#8222;Charlie &#8211; F\u00fcr die Trennung von Kirche und Staat (Laizismus)&#8220; &#8211; Besserer Slogan<\/strong><br \/>\n&#8222;Zeichnungen von Jesus in verpinkelter Unterhose sind genauso widerlich wie Mohammed im Bordell. Wenn &#8222;Charlie Hebdo&#8220; meint, nur mit solchen Beleidigungen Umsatz machen zu k\u00f6nnen, dann hat das wenig mit Presse- und Meinungsfreiheit zu tun. In einem laizistischen Staat wie Frankreich mit strenger Trennung von Kirche und Staat ist dies rechtlich m\u00f6glich, in Deutschland nicht. Der Leitsatz des gro\u00dfen Aufkl\u00e4rers Immanuel Kant gilt aber \u00fcberall: &#8222;Was Du nicht willst, dass man Dir tut, das f\u00fcg&#8216; auch keinem andern zu.&#8220;<br \/>\nDemos wie &#8222;Je suis Charlie&#8220; sind heuchlerisch, da etwas gefordert wird, was dem Grundgesetz widerspricht (Blasphemieverbot). Ehrlich w\u00e4re der Slogan &#8222;Charlie &#8211; F\u00fcr die Trennung von Kirche und Staat (Laizismus)&#8220;, um endlich auch in Deutschland Religion (als Privatsache des einzelnen B\u00fcrgers) und Staat (als s\u00e4kulare nationale Gemeinschaft) zu trennen. Doch dazu fehlt den Demonstranten der Mut und vor allem die Ehrlichkeit.<br \/>\n17.1.2015<\/p>\n<p><strong>Ich bin nicht Charlie Hebdo<\/strong><br \/>\nNat\u00fcrlich ist jeder normal denkende und f\u00fchlende Mensch best\u00fcrzt \u00fcber diese schreckliche Tat von M\u00f6rdern &#8211; zumal wieder einmal v\u00f6llig Unbeteiligte sterben mussten. Jedwedes Verbrechen im Namen einer Religion ist eine gottesl\u00e4sterliche Verunglimpfung des H\u00f6chsten, welchen Namen Er auch immer tr\u00e4gt hier auf unserer Erde. Und selbstverst\u00e4ndlich verabscheue auch ich diesen Terroranschlag. Aber: &#8222;Ich bin nicht Charlie Hebdo!&#8220; Denn ich solidarisiere mich auch mit den zutiefst verletzten Gef\u00fchlen von Menschen einer Glaubensgemeinschaft, die mehr als 1 Milliarde Gl\u00e4ubige z\u00e4hlt; die ihren Gott und ihren Propheten sehr sehr erst nehmen und deren spirituelle Empfindungen durch eine Handvoll Satiriker aus unserem sogenannten aufgekl\u00e4rten abendl\u00e4ndischen Kulturkreis missachtet werden, weil diese nicht wahrhaben wollen, dass alle Freiheiten, die diese Gesellschaft dem einzelnen Individuum zugesteht, durch die Verantwortung gegen\u00fcber gerechtfertigten Empfindlichkeiten und Bed\u00fcrfnissen des anderen eingeschr\u00e4nkt werden. Das gilt besonders f\u00fcr den Glauben als einen der wundesten Punkte der Menschheit. Setzt sich einer dar\u00fcber hinweg &#8211; sei es aus Unbedarftheit, Arroganz, Leichtsinn oder Dreistigkeit, beschw\u00f6rt er die unseligen Geister der Rache. Pressefreiheit und Meinungsfreiheit sind nicht grenzenlos. Einen behutsameren Umgang mit den Gef\u00fchlen der Mitmenschen sollten sich auch die Satiriker jedweder Couleur auf die Fahnen schreiben.<br \/>\n25.1.2015, Helene Hoffmann, Kirchzarten , Der Dreisamt\u00e4ler<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Todd: &#8222;Je suis Charlie&#8220;-Demos sind heuchlerisch<\/strong><br \/>\nDer Soziologe Emmanuel Todd fand die &#8222;Je suis Charlie&#8220;-Demonstranten heuchlerisch. Unter dem Deckmantel eines Kampfes f\u00fcr die Freiheit haben sich alle Demokaten wie Antidemokraten untergehakt, um gegen den Islam zu demonstrieren. Aber es ging ihnen nicht um die Freiheit generell, sondern nur um die Freiheit, den Islam zu verh\u00f6hnen. Die Religion einer diskriminierten Gruppe zu verh\u00f6hnen, sei etwas anderes als Kritik an der eigenen Religion.<br \/>\n<em>Emmanuel Todd: Wer ist Charlie? &#8211; Die Anschl\u00e4ge von Paris und die Verlogenheit des Westens,<\/em><br \/>\n<em> C. H. Beck, M\u00fcnchen 2015. 236 Seiten, 14,95 Euro.<\/em><br \/>\n,<br \/>\n<strong>Wissenschaftler Todd schreibt ein Buch gegen die Charlie-Demos<\/strong><br \/>\nDie &#8222;religi\u00f6se Krise&#8220; (so der Untertitel des franz\u00f6sischen Originals) habe in Frankreich einen aggressiven Atheismus hervorgebracht. Und den zwingt Charlie allen auf: &#8222;So muss sich der Muslim, will er als guter Franzose anerkannt werden, dazu bekennen, dass die Verh\u00f6hnung seiner Religion positiv zu bewerten sei,&#8220; schreibt Todd. Er setzt als Forderung dagegen, der Islam solle so akzeptiert werden wie einst die katholische Kirche. &#8230;. Alles vom 14.1.2016 auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/wissenschaftler-kritisiert-je-suis-charlie-demos\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/wissenschaftler-kritisiert-je-suis-charlie-demos<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Auch die Redaktion des Dreisamt\u00e4lers ist entsetzt \u00fcber den Terrorangriff auf die Satire-Zeitschrift Charlie Hebdo in Paris, bei dem zw\u00f6lf Menschen ums Leben kamen; \u00fcber den Angriff auf Polizisten, bei dem eine Polizist starb; \u00fcber die Geiselnahmen, bei denen &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/je-suis-charlie-meinungsfreiheit\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[195,119,80,19],"tags":[633,421,420,438],"class_list":["post-52759","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-eu","category-kunst","category-medien","category-religion","tag-demokratie","tag-islam","tag-juden","tag-zeitung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52759","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=52759"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52759\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=52759"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=52759"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=52759"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}