{"id":52527,"date":"2015-01-08T19:53:23","date_gmt":"2015-01-08T18:53:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=52527"},"modified":"2016-09-22T21:11:29","modified_gmt":"2016-09-22T19:11:29","slug":"respekt-statt-angst-vor-religion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/respekt-statt-angst-vor-religion\/","title":{"rendered":"Respekt statt Angst vor Religion"},"content":{"rendered":"<p>Der schreckliche <a title=\"Gewalt\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/krise\/gewalt\/\">Anschlag<\/a> am 7.1.2015 auf das Satiremagazin &#8222;Charlie Hebdo&#8220; in <a title=\"France\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/france\/\">Paris<\/a> wird den &#8222;Front National&#8220; leider st\u00e4rken. Um dem zu begegnen, mu\u00df <a title=\"Die Ehrlichkeit geht verloren\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/die-ehrlichkeit-geht-verloren\/\">ehrlich<\/a> hinterfragt werden, was junge, in Paris geborene muslimische Franzosen, deren Eltern bzw. Gro\u00dfeltern aus dem Mahgreb <a title=\"Migration\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/\">einwanderten<\/a>, zu M\u00f6rden macht: (1) <a title=\"Arbeit\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/\">Arbeitslosigkeit<\/a>, (2) <a title=\"Parallelgesellschaft\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/parallelgesellschaft\/\">Wohnumfeld<\/a> und (3) <a title=\"Islam\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/\">Islam<\/a>.<!--more--><br \/>\n(1) Eine Jugendarbeitslosigkeit von 45% im Gro\u00dfraum Paris ist katastrophal. Junge M\u00e4nner wie auch die o.a. mutma\u00dfl. T\u00e4ter verbringen ihre Jugend mit perspektivlosem Rumh\u00e4ngen. In Spanien liegt die Quote teils bei 60% &#8211; 6 von 10 Jugendliche ohne Job, ohne berufsausbildung! Hier mu\u00df die EU mit einem gro\u00dfen Berufsausbildungsprogramm starten.<br \/>\n(2) Ghettoisierung, Kriminalit\u00e4t, Parallelgesellschaft, seelenlose Betonwohnsilos und Trostlosigkeit kennzeichnen die Banlieues um Paris, in denen Frankreichs soziale Verlierer wohnen &#8211; gro\u00dfenteils Einwanderer aus Algerien. Ein Bildung- und Infrastrukturprogramm ist \u00fcberf\u00e4llig.<br \/>\n(3) Islam. Warum bringt gerade diese Religion (famili\u00e4re islam. Erziehung, Sohn als Macho, Koranschule, Opferrolle, Hassprediger, Frauenbild,&#8230;) so viele Jugendliche dazu, sich islamistisch legitimierter Gewalt zuzuwenden? Diese Fragen m\u00fcssen ehrlich diskutiert werden &#8211; der <span lang=\"\">Political Correctness-Spruch <\/span><span lang=\"DE\">&#8222;Islam hat mit Islamismus nichts zu tun&#8220; ist ganz und gar unaufrichtige Sch\u00f6nrederei\u00a0und hilft nicht weiter.<\/span><\/p>\n<p>&#8222;Der Anschlag in Paris vom 7.1.2015 ist ein Anschlag auf die im Grundgesetz verbriefte Presse- und Meinungsfreiheit. Diese gilt es zu verteidigen. Das Beschimpfen von Religionen (Blasphemie) ist im Grundgesetz nicht verboten. Auch wenn nach den Rushie-Karikaturen des Propheten viele unter Verweis auf die &#8222;<a title=\"Political-Correctness\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/political-correctness\/\">Political Correctness<\/a>&#8220; ein versch\u00e4rftes Blasphemieverbot forderten. <span lang=\"\"><br \/>\n<\/span><span lang=\"DE\">In alten Zeiten waren Blasphemieverbote h\u00f6chstrangiges Recht. Mit zunehmender <a title=\"Kirche-Staat\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/kirche-staat\/\">Trennung von Staat und Kirche <\/a>verlor das Blasphemieverbot mehr und mehr an Gewicht, eine sekul\u00e4re Gesellschaft kommt ohne diese Verbot aus. W\u00fcrde man den Forderungen der Muslime nachgeben und die Satire von Charlie Hebdo verbieten, dann hat die &#8222;Angst vor der Religion&#8220; (Salman Rushdie) obsiegt.<br \/>\n&#8222;<\/span><span lang=\"\">Wenn die Wirklichkeit und die Wahrheit nicht mehr gesagt werden d\u00fcrften, w\u00e4re das Grundgesetz abgeschafft. Die sogenannte politische Korrektheit unterdr\u00fcckt bereits allzu viele Tatsachen und verbannt sie regelrecht aus dem \u00f6ffentlichen Bereich. Diese gef\u00e4hrliche Selbstzensur nicht nur derjenigen, die sich \u00f6ffentlich \u00e4u\u00dfern, sondern inzwischen auch derjenigen, die sich privat \u00e4u\u00dfern, ist bereits eine Art ungesetzliches Blasphemieverbot zum Schutze eines h\u00f6chst unheiligen Zeitgeistes. Die politische Korrektheit ist ein hoffnungslos untersch\u00e4tzter, permanenter Frontalangriff auf das Grundgesetz&#8230;.<br \/>\n<\/span><span lang=\"DE\">Kritik, und sei es eine karikaturistische oder filmische, und sei es auch eine Kritik an Religionen sind vom Grundgesetz nun einmal gedeckt und sie sind moralisch nicht zu bemakeln. &#8230;<br \/>\nAuch das voll gekotete und voll urinierte Gewand des Papstes auf dem Titelbild der Titanic echauffierte Merkels Runde nicht. Aber eine provokante Karikatur gegen den Propheten Mohammed oder ein als antimuslimisch empfundener Film echauffieren Merkel und ihre Kabinettsrunde ganz ungemein. &#8230;.<br \/>\nDas Geschehen um die Mohammedkarikaturen in Frankreich, die Papstkarikaturen in Deutschland, den Mohammedfilm in Amerika, die hier weder bef\u00fcrwortet, noch abgelehnt noch \u00fcberhaupt bewertet werden sollen, ist verfassungsrechtlich und verfassungsethisch eine Katastrophe. Und die Nomen Klatura, der nicht nur in Deutschland, sondern im gesamten Westen jeden Tag ein Halteseil mehr rei\u00dft, br\u00e4t in ihrem privilegierten Ghetto ihr letztes goldenes Kalb und verheizt zu diesem Zwecke die ihr anvertrauten Verfassungen.&#8220; &#8230;<br \/>\n<\/span>Alles zu &#8222;Das Grundgesetz und die Blasphemie&#8220; vom 25.9.2012 von Bettina R\u00f6hl bitte lesen auf <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/politik\/deutschland\/bettina-roehl-direkt-das-grundgesetz-und-die-blasphemie\/7176208.html\"><span lang=\"\">https:\/\/www.wiwo.de\/politik\/deutschland\/bettina-roehl-direkt-das-grundgesetz-und-die-blasphemie\/7176208.html<\/span><\/a><\/p>\n<p><b>Aus Solidarit\u00e4t Islam-Satire von Charlie Hebdo drucken<\/b><br \/>\nAn alle deutschen Zeitungen und Magazine: Nicht nur verbale Solidarit\u00e4tsbekundungen, sondern drucken sie massenhaft und gro\u00dfformatig Islam-Satire der letzten Jahre ab &#8211; ganz besonders diejenigen Darstellungen, die zu Terror- und Mordanschl\u00e4gen gef\u00fchrt haben! Das w\u00e4re ein Zeichen echter Solidarit\u00e4t mit den Angeh\u00f6rigen der Opfer, ein Zeichen des Einstehens f\u00fcr unsere Meinungsfreiheit und und (echter!!!) Besonnenheit. &#8222;Besonnen&#8220; zur\u00fcckzuweichen bedeutet dagegen die F\u00f6rderung weiterer solcher barbarischen Akte. Das wenigstens sollten wir aus der fatalen Appeasement-Politik des letzten Jahrhunderts gelernt haben! Anmerkung: Der Zentralrat der Muslime in Deutschland k\u00f6nnte ein St\u00fcck Glaubw\u00fcrdigkeit f\u00fcr sich und den Islam insgesamt zur\u00fcckgewinnen, wenn er sich dieser Aktion mit seinen eigenen Presseorganen anschl\u00f6sse.<br \/>\n7.1.2015, J. Knies<\/p>\n<p><strong>&#8222;Respekt vor der Religion&#8220; wurde &#8222;Angst vor der Religion&#8220;<\/strong><br \/>\nDer wegen seiner islamkritischen \u00c4u\u00dferungen vom Iran verfolgte britisch-indische Autor Salman Rushdie erkl\u00e4rt zum Attentat von Paris: &#8222;Wenn die Religion, eine mittelalterliche Form der Unvernunft, mit modernen Waffen kombiniert wird, dann wird sie zu einer realen Bedrohung f\u00fcr unsere Freiheit. Dieser religi\u00f6se Totalitarismus hat zu einer t\u00f6dlichen Mutation im Herzen des Islam gef\u00fchrt, und wir sehen die tragischen Konsequenzen davon heute in Paris. Ich stehe an der Seite von Charlie Hebdo, wie wir alle es tun m\u00fcssen, um die Kunst der Satire zu verteidigen, die immer eine Kraft f\u00fcr die Freiheit war und gegen Tyrannei, Unehrlichkeit und Dummheit stand. Der \u201eRespekt f\u00fcr die Religion&#8220; ist inzwischen zu einer kodierten Phrase geworden und meint tats\u00e4chlich die \u201eAngst vor der Religion&#8220;. Wie alle anderen Ideen verdienen Religionen Kritik, Satire und ja, unsere furchtlose Respektlosigkeit.&#8220;<br \/>\n<span lang=\"DE\">7.1.2015, Salman Rushdie<\/span><\/p>\n<p><strong>Karikaturist Klaus Stuttmann: Man wird einfach vorschtiger<\/strong><br \/>\nEin Angriff auf die Pressefreiheit? Eine Bedrohung der Meinungsfreiheit? Ein Einsch\u00fcchterungsversuch? Ja, nat\u00fcrlich. Zugleich findet er die Fragen so abwegig, dass er erst lachen und dann etwas mit freundlichem Ton zurechtr\u00fccken muss. Das setze ja voraus, stichelt er, dass es Presse- und Meinungsfreiheit wirklich gebe und sie nicht l\u00e4ngst ausgeh\u00f6hlt seien. Doch schon heute hat er, wie er zugibt, in vielerlei Hinsicht eine Art Schere im Kopf. &#8222;Man wei\u00df, wo die Grenzen sind&#8220;, sagt Stuttmann. Wenn Abnehmer bei einem bestimmten Thema mit dem Abdruck einer Karikatur z\u00f6gern oder ganz abwinken, oder wenn bestimmte Kommentare kommen, dann bleibt das auf Dauer nicht ohne Folgen&#8230;.<br \/>\n&#8222;In Sachen Islam sind ziemlich tiefe Pfl\u00f6cke eingeschlagen&#8220;, r\u00e4umt Stuttmann ein. &#8222;Man wird einfach vorsichtiger, ganz unmerklich. Man \u00fcberlegt vorher mehr, ob man missverstanden werden kann.&#8220; Schlie\u00dflich gehe es um Leib und Leben. Er habe, sagt er, keine Angst im eigentlichen Sinn, aber er sp\u00fcrt den Impuls, zur\u00fcckhaltender zu sein, auch in der Arbeit.<br \/>\n8.1.2014, Stuttmann, Karikaturist, mehr auf:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/bz-karikaturist-klaus-stuttmann-musste-untertauchen\"><span lang=\"DE\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/bz-karikaturist-klaus-stuttmann-musste-untertauchen<\/span><\/a><\/p>\n<p><strong>Scharia und Gewalt<\/strong><br \/>\nSolange sich der Islam sich nicht weltweit von Steinigungen von Ehebrechern, Schlagen von Ehefrauen, Abschneiden von H\u00e4nden, Beschneidung von M\u00e4dchen und Todesstrafe bei Verlassen des Glaubensgemeinschaft zul\u00e4sst und anderen barbarischen Verhaltensweisen verabschiedet und Religionskritik akzeptiert, hat diese Religion ein Problem. Ich bin gleichfalls davon \u00fcberzeugt, dass die meisten Muslime diese Tat verurteilen, aber die meisten Muslime billigen nach wie vor die Scharia, die Gewalt in vielerlei Formen zur Disziplinierung von privatem Verhalten zul\u00e4sst. Dies ist der Einstieg in den Islamismus. Zu diesem Sachverhalt empfehle ich das Buch &#8222;Der islamische Faschismus&#8220; von Hamed Abdel-Samad.<br \/>\n7.1.2015, Peter Wild<\/p>\n<p><strong>Unser Anteil &#8211; Schurkenstaaten<\/strong><br \/>\nSicher ist es ein schlimmer Angriff gegen die gesamte freie Welt. Aber haben wir, die westlichen L\u00e4nder nicht auch unseren Anteil daran? Seit vielen, vielen Jahren (ob Afghanistan, Iran, Irak u.a.) wird uns die Gefahr, die vom Islam ausgeht, quasi eingeimpf: L\u00e4nder, in denen die islamische Religion vorherrschend war, wurden als Schurkenstaaten deklariert.<br \/>\n7.1.2015, Rita Hoffmann<br \/>\n.<\/p>\n<p><b>Die meisten Opfer der Islamisten sind Muslime<\/b><br \/>\nGerade nach einem solchen Anschlag (7.1.2015 auf &#8222;Charlie Hebdo&#8220; in Paris) kann man nicht deutlich genug machen, dass die meisten Opfer der islamistischen Extremisten Muslime sind. Auch von diesem Anschlag sind nicht nur zw\u00f6lf (mutma\u00dflich) nichtmuslimische Tote zu beklagen. Opfer sind auch die Millionen Mitglieder muslimischer Gemeinden in Europa, die morgens genauso friedlich aufstehen wie alle anderen Europ\u00e4er, um sich abends genauso friedlich ins Bett zu legen, ohne in der Zwischenzeit irgendjemandem ein Leid zugef\u00fcgt zu haben. Deren Anstand wird nun wieder in Abrede gestellt. Wer die friedliche Gesinnung von Milliarden Muslimen auf der Welt wegen weniger Extremisten in Frage stellt, macht sich zur Marionette von Hass und Gewalt. Die Boshaftigkeit von Christen k\u00f6nnte man mit jahrhundertealten Quellen genauso gut belegen, wie das die selbsternannten Interpreten des Korans gerade wieder bei den Muslimen tun. &#8230;.. Die Bibel besteht aber auch aus dem Alten Testament. Es ist Ihr gutes Recht als Christin, sich auf die herrschende Auslegung der Bibel zu berufen, und das Neue Testament f\u00fcr allein ma\u00dfgeblich zu erkl\u00e4ren. Die Frage stellt sich aber, warum Sie Muslimen nicht das gleiche Recht zugestehen, den Koran so auszulegen, dass die zur Gewalt aufrufenden Suren f\u00fcr einen Moslem heute genauso wenig ma\u00dfgeblich sind wie f\u00fcr Christen das Alte Testament.<br \/>\n7.1.2015, Rainer Brombach<br \/>\n.<br \/>\n<b>Vergleich von Koran mit Altem\/Neuen Testament hinkt<\/b><br \/>\nDie Lehre des Neuen Testaments hebt das Alte Testament auf. Jesus Christus sagt: &#8222;Ich mache alles neu&#8220;. Liebet Eure Feinde, tuet wohl denen die Euch hassen &#8211; siehe Bergpredigt. Der Koran wurde lange Zeit nach dem Neuen Testament verfasst, als eine Einheit, es gibt eben keinen alten und keinen neuen Koran. Genau dies ist doch der gro\u00dfe Jammer! Wehe dem Muslim (von der Muslimin ganz zu schweigen), der(die) bestimmte Suren aus dem Koran uminterpretiert oder gar entfernt &#8211; hier droht sogleich die Fatma. Gibt es \u00fcberhaupt Hoffnung auf einen modernen Islam?<br \/>\n7.1.2014, Petra Muellers<\/p>\n<p><b>Das alles hat nichts mit dem Islam zu tun<\/b><br \/>\nEs ist doch wohl klar, dass dieser Terrorakt nichts mit dem Islam zutun hat! Ebensowenig wie 9\/11, die Anschl\u00e4ge in England und Spanien, die Anschl\u00e4ge in Nigeria auf Kirchen, die Anschl\u00e4ge auf \u00f6ffentliche Geb\u00e4ude und Einrichtungen in Afghanistan, Syrien, der T\u00fcrkei, im Irak, im Iran, im Sudan, im Jemen, der Amoklauf eines Armeeangeh\u00f6rigen in den USA, die Ermordung zweier Polizisten ebenda, die Massenvergewaltigungen an Jesidinnen usw. Dies alles hat 100% und absolut auch nur im geringsten irgendetwas mit dem Islam zutun. Selbst der Islam selbst hat nichts mit dem Islam zu tun! In meinen Augen waren das alles arme Menschen, die in ihrer Kindheit und Jugend von der meist einheimischen Bev\u00f6lkerung ausgegrenzt und dadurch zutiefst verletzt wurden. Der einzig richtige Schluss aus den Terroranschl\u00e4gen kann daher nur sein: Mehr Geld gegen Rechts!<br \/>\n7.1.2014, Frau aus Freiburg<\/p>\n<p><b>Islamismus und Islam &#8211; Political Correctness<\/b><br \/>\nDer immer wiederkehrende Political Correctness-Spruch, der islamistische Terror habe nichts mit dem Islam zu tun, schadet mehr als er nutzt. Vielmehr sollten wir betonen, dass der islamistische Terror vor allem Muslime t\u00f6tet &#8211; und der &#8222;Westen&#8220; nur am Rande davon betroffen ist. Selbst die 3.000 Opfer des 9\/11 sind nur ein Bruchteil der \u00fcber 12.000 Oper, die etwa der islamistische Terror in diesem Jahr allein im Irak gefordert hat. Die Frage ist, was k\u00f6nnen wir dagegen tun. Die Antwort sollte klar sein &#8211; die Prinzipien der Franz\u00f6sischen Revolution weiter in die Welt tragen. Die Frage ist &#8211; sind wir daf\u00fcr stark genug?<br \/>\n8.1.2015, Richard Kotlarski<\/p>\n<p><b>Radikalisierungsgrad &#8211; warum bei Muslimen so hoch?<br \/>\n<\/b>&#8222;Nur achttausend von vier Millionen Muslimen in Deutschland seien radikal, sagt Peter Neumann in Hart-aber-fair in der ARD am 7.1.2015. Die Zahl soll beruhigen, aber angesichts von zwei M\u00f6rdern in Paris, ist ihr relativierender Effekt gering.&#8220;<br \/>\nEs gibt eine Radikalisierungsquote und einen Radikalisierungsgrad. 8.000 von 4 Millionen sind eine Quote von 2 Promille. Davon wiederum sind zwischen 5 und 10 Prozent zu einem Grad radikalisiert, da\u00df sie in Syrien k\u00e4mpfen oder in Europa Terroranschl\u00e4ge ver\u00fcben wollen. Das sind 500-800 Personen. Nehmen wir an, es g\u00e4be 70 Millionen Christen und christliche Agnostiker, dann m\u00fc\u00dfte es bei dieser Quote 70.000 Radikale geben und 4.000-7.000 Katholiken und Protestanten, die einen Radikalisierungsgrad erreicht haben, da\u00df sie mordend durch Europa, Afrika, Arabien, Asien ziehen. Warum der Vergleich? Er f\u00fchrt zu den Kernfragen: Wie kommt es, da\u00df ausgerechnet und nur der Islam diese Kombination von Radikalisierungsquote und Radikalisierungsgrad hervor bringt? Was, kann man dagegen tun?<br \/>\n8.1.2015, Rainer Schweitzer<\/p>\n<p><strong>Gott kann man nicht beleidigen &#8211; Blasphemie<\/strong><br \/>\nIm s\u00e4kularen demokratischen Staat kann das Schutzgut nicht mehr die Ehre Gottes sein, auch nicht die verletzten religi\u00f6sen Gef\u00fchle, sondern nur noch der \u00f6ffentliche Friede. Das f\u00fchrt zu einer paradoxen Situation: Solange die Gl\u00e4ubigen stillhalten und Blasphemie dulden, sieht der Staat keinen Grund zum Eingreifen. Wenn sie aber zu gewaltsamen Protesten aufrufen, also den \u00f6ffentlichen Frieden bedrohen, dann erst tritt der Rechtsstaat auf den Plan \u2013 und dann kann Schm\u00e4hkritik auch verfolgt werden. Das ist ein gewisses Dilemma. &#8230;<br \/>\nAlles von E<span style=\"color: #000000;\"><span class=\"ngBold\">berhard Schockenhoff, <\/span><\/span>61, Priester, Professor f\u00fcr Moraltheologie in Freiburg und seit 2001 Mitglied des Deutschen Ethikrates, vom 9.1.2015 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/moraltheologe-ueber-satire-gott-kann-man-nicht-beleidigen\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/moraltheologe-ueber-satire-gott-kann-man-nicht-beleidigen<\/a><\/p>\n<p><strong>Recht als moralisches Minimum<\/strong><br \/>\nRecht ist das moralische Minimum. Sich allein an Gesetze zu halten, macht noch keinen guten B\u00fcrger, so wenig wie ein Regeleinhalter schon Aussicht hat, den Fairne\u00df-Preis als Sportler verdient zu haben. Dazu bedarf es mehr, n\u00e4mlich Empathie, R\u00fccksichtnahme und vor allem die Einstellung, da\u00df nicht alles gut ist, was den Gewinn erh\u00f6ht. Mitb\u00fcrger sind gehalten, nicht zu allem Spektakul\u00e4ren, Rei\u00dferischen Ja und Amen zu sagen, gar noch durch Kauf und Beifall Vorschub zu leisten. Um die Frage: Tut man das? kommt keiner herum, soll unsere Gesellschaft lebenswert sein. Mir gef\u00e4llt immer wieder ein Liedtext von Christian F\u00fcrchtegott Gellert (1757)<span class=\"Apple-converted-space\"><span style=\"font-family: Verdana;\">\u00a0<\/span><\/span><br \/>\n<em>Wer seines N\u00e4chsten Ehre schm\u00e4ht,<\/em><br \/>\n<em>und gern sie schm\u00e4hen h\u00f6ret, <\/em><br \/>\n<em>sich freut, wenn sich sein Feind vergeht, <\/em><br \/>\n<em>und nichts zum besten kehret, <\/em><br \/>\n<em>nicht dem Verleumder widerspricht, <\/em><br \/>\n<em>der liebt auch seinen Bruder nicht.<\/em><br \/>\n9.1.2015, Heinrich Franzen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Fest steht: Nicht alle Muslime sind Terroristen. Fest steht aber auch: Fast alle Terroristen sind Muslime.&#8220;<br \/>\n9.1.2015, Abdel Rahman al-Rashid, Direktor des arabischen TV-Senders &#8222;al Arabiya&#8220;<br \/>\nDer Autor dieses Zitats ist kein Pegida-Anh\u00e4nger oder Islamfeind, sondern\u00a0ein bekannter, aufrechter und besorgter Muslim.<\/p>\n<p><strong>Eine\u00a0innerislamische Reformbewegung ist vonn\u00f6ten<\/strong><br \/>\nDie Aufgabe europ\u00e4ischer Freiheiten und eine Radikalisierung rechtslastiger Bewegung sind abzulehnen. Jedoch kann man &#8222;den Islam&#8220; nicht so einfach aus seiner Verantwortung entlassen. Pauschalhetze gegen &#8222;die Muslime&#8220; ist widerw\u00e4rtig und entspringt spiegelbildlich dem gleichen Hass auf alles Fremde wie der Islamismus selbst. Nur ist eben eine innerislamische Reformbewegung durchaus vonn\u00f6ten. Wenn die Religion immer wieder als Rechtfertigung f\u00fcr Grausamkeiten dient, dann stimmt auch in ihrem Kern oder ihrer Auslegung etwas nicht. Prinzipiell wohnt rein von der Schrift her dem Judentum oder Christentum ein \u00e4hnlicher Samen der Grausamkeit inne, der jedoch durch das aufgekl\u00e4rte Leben in der Moderne und innerreligi\u00f6se Reform zur historischen Anekdote wurde. Die Mitschuld des Westens an der Gewalt im mittleren Osten kann nicht als Rechtfertigung f\u00fcr die Radikalisierung des Islams herhalten. Erst wenn die meisten Muslime \u00fcber sp\u00f6ttische Karikaturen lachen oder sie zumindest gleichm\u00fctig ignorieren k\u00f6nnen, ist ein Grad der Zivilisiertheit der Religion (Aufkl\u00e4rung) erreicht, den auch andere Religionen erreicht haben.<br \/>\n9.1.2015, Qualia<\/p>\n<p><strong>Ende des Appeasements<\/strong><br \/>\nNach jeder Attacke von Islamisten hei\u00dft es, sie habe nichts mit dem Islam zu tun, der eine Religion des Friedens sei. Dieses Beschwichtigen muss aufh\u00f6ren\u00a0&#8230;<br \/>\nDas muss der Ausgangspunkt sein f\u00fcr den Westen, der auf die dschihadistische Gewalt zu oft mit Appeasement geantwortet hat. Wir beschwichtigen die muslimischen Regierungschefs, die uns dr\u00e4ngen, unsere Presse zu zensieren, unsere Universit\u00e4ten, unsere Geschichtsb\u00fccher, unsere Lehrpl\u00e4ne. Sie bedr\u00e4ngen uns, und wir machen das mit. Wir beschwichtigen die F\u00fchrer muslimischer Organisationen in unseren Gesellschaften. Sie bitten uns, Gewalttaten nicht mit der Religion des Islam in Verbindung zu bringen, weil sie uns versichern, dass er eine Religion des Friedens sei. Und wir machen das mit. Und was bekommen wir daf\u00fcr? Kalaschnikows im Herzen von Paris. Je mehr wir mitmachen, je mehr wir uns selbst zensieren, je mehr wir beschwichtigen, desto dreister wird der Feind.<br \/>\nAlles von Ayaan Hirsi Ali vom 9.1.2015 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/print\/welt_kompakt\/debatte\/article136179412\/Ende-des-Appeasements.html\">https:\/\/www.welt.de\/print\/welt_kompakt\/debatte\/article136179412\/Ende-des-Appeasements.html <\/a><\/p>\n<p>Yes, Aayan Ali! M\u00f6ge deine Stimme endlich laut geh\u00f6rt werden. Die ganze Crux liegt auch schon in der Erziehung. Auch bei den sogenannten integrierten\/moderaten (allein schon die Unterscheidung) Muslimen werden die Jungs zu Machos erzogen und die M\u00e4dchen sind Nichts. Bringt den Kindern auf der Welt endlich bei, dass Frau und Mann gleichwertig sind! Und das Leben wird durch eine Frau geschenkt. Auch der freie Geist mu\u00df gef\u00f6rdert werden. Denn wir wissen nicht, ob es einen Gott gibt. Wir k\u00f6nnen es nur glauben. Oder nicht.<br \/>\n9.1.2015, D. Brenner<\/p>\n<p>Die Mainstream-Antworten der Politik (&#8222;Die allermeisten Muslime in Deutschland sind friedlich und teilen unsere Werte.&#8220;) sind zwar richtig, aber nicht die Antworten auf die Fragen, die uns durch Attentate wie dieses gestellt werden. Die Frage lautet, wie wir und auch die Muslime mit der kleinen Minderheit umgehen, die nicht unsere Werteordnung teilt und aktiv dagegen k\u00e4mpft. Solange man aber jede Meinung abseits des Mainstreams (von der AfD oder PEGIDA ge\u00e4u\u00dfert, w\u00fcrden die Aussagen von Frau Ali sicher als rassistisch eingestuft) als rechtsradikal einstuft, ist eine Antwort auf diese Fragen nicht m\u00f6glich. Wer f\u00fcr Presse- und Meinungsfreiheit eintritt, der muss auch eine offene Diskussion \u00fcber den Islam und den Umgang mit Extremisten zulassen!<br \/>\n9.1.2015, B. Wisser<\/p>\n<p><strong>Muslime unter Erkl\u00e4rungszwang<\/strong><br \/>\nFrau Ayaan Hirsi Aliv argumentiert richtig. Es geht nicht darum, jeden Menschen dessen Religion der Islam ist, unter Generalverdacht zu stellen. Der Disput zwischen den Religionen muss bestehen bleiben, nicht mit Gewalt, aber mit Argumenten. Es kann auch nicht falsch sein, dem Islam den Spiegel vor zu halten. Mir ist z.B. keine Land bekannt, in dem der Islam Staatsreligion ist, das Religionsfreiheit zul\u00e4sst. In den L\u00e4ndern, in denen die Scharia gilt, werden Menschenrechte nicht garantiert, es herrscht Willk\u00fcr und Unterdr\u00fcckung. Auch das ist der Islam, und diese Religion zeigt immer, wenn sie Teil der Staatsgewalt ist, ihre h\u00e4ssliche Fratze.<br \/>\nMenschen in Deutschland, die als ihre Religion den Islam w\u00e4hlen, sind nicht im Fokus der Kritik, nur m\u00fcssen sie damit leben, dass sie als Angeh\u00f6rige dieser Religion auch unter Erkl\u00e4rungszwang geraten. Es gibt bisher keinen einzigen Beweis, dass der Islam eine friedliche Religion ist, die alle Menschenrechte ohne wenn und aber akzeptiert.<br \/>\n9.1.2015, Wolfgang Krause<\/p>\n<ul class=\"post-list\" style=\"font: 15px\/normal 'Helvetica Neue', arial, sans-serif; list-style: none; margin: 0px; padding: 0px; border: 0px currentColor; color: #3f4549; text-transform: none; text-indent: 0px; letter-spacing: normal; word-spacing: 0px; white-space: normal; box-sizing: border-box; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; -webkit-text-stroke-width: 0px;\">\n<ul class=\"post-list\" style=\"font: 15px\/normal 'Helvetica Neue', arial, sans-serif; list-style: none; margin: 0px; padding: 0px; border: 0px currentColor; color: #3f4549; text-transform: none; text-indent: 0px; letter-spacing: normal; word-spacing: 0px; white-space: normal; box-sizing: border-box; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; -webkit-text-stroke-width: 0px;\">\n<li id=\"post-1782758929\" class=\"post\">\n<div class=\"post-content\" data-role=\"post-content\">\n<div class=\"post-body\">\n<div class=\"post-body-inner\">\n<div class=\"post-message-container\" data-role=\"message-container\">\n<div class=\"publisher-anchor-color\" data-role=\"message-content\">\n<div class=\"post-message \" dir=\"auto\" data-role=\"message\">\n<p><strong>Zur <\/strong>\u00f6ffentlichen Kritik am Islam geh\u00f6rt Mut<br \/>\nUnsere Appeasement-Politiker von de Maizi\u00e8re, Maas bis Gauck usw. haben nicht verstanden (oder wollen es nicht) in was f\u00fcr einer schlimmen Situation sich mittlerweile dieses Land und die westliche Welt befindet. Diese Politiker haben diese Situation zu verantworten (Stichwort Einwanderung). Zur \u00f6ffentlichen Kritik am Islam geh\u00f6rt Mut &#8211; Pegida zu kritisieren ist wesentlich einfacher und vor allem ungef\u00e4hrlicher. Es ist kaum noch zu ertragen, gebetsm\u00fchlenartig den Satz zu h\u00f6ren &#8222;Das hat nichts mit dem Islam zu tun&#8220;. Es w\u00e4re ehrlicher, wenn die Islam-Vertreter sagen w\u00fcrden, ja, der Terror ist ein Teil des Islams und es sind unsere Glaubensbr\u00fcder, die diesen Terror ausf\u00fchren &#8211; das m\u00fcssen wir bek\u00e4mpfen!\u00a0Der fundamentalistische und radikale Islam kommt aus den vielbeschworenen gem\u00e4\u00dfigten moderaten muslimischen Familien.<br \/>\n9.1.2015, Hikl<\/p>\n<p>Sehr guter Text und wichtiger neuer Aspekt: Das Buch und die Argumentation von Malik habe ich bisher nicht gekannt.<br \/>\nWas wir brauchen ist:<br \/>\n1. Erkennen, dass diese Attentate mit dem Islam zu tun haben und dass diese Form des Islam bek\u00e4mpft werden muss. 2. Gleichzeitig zu verstehen, dass die meisten Muslime an eine andere Lesart des Islam glauben.<br \/>\n3. Dieses andere Verst\u00e4ndnis der Muslime muss glaubhaft sein: Bekenntnis zu den den Grundwerten unserer Verfassung, glaubw\u00fcrdige Anerkenntnis der Meinungsfreiheit einschlie\u00dflich der Freiheit den Islam zu kritisieren und zu karikieren.<br \/>\n9.1.2015, A. Smith<\/p>\n<p><strong>Durch konstruktive Kritik den Muslimen helfen<\/strong><br \/>\nDas Christentum kennt von Anfang an die Trennung von Religion und Staat (&#8222;Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist&#8220;), das Neue Testament ist alles andere als blutr\u00fcnstig (die &#8222;rabiaten&#8220; Stellen der Bibel geh\u00f6ren meist zum Alten Testament). Dann nat\u00fcrlich die Reformation mit der Einsicht, dass pers\u00f6nlicher Glaube wichtiger ist als religi\u00f6ses Dogma. Und die Aufkl\u00e4rung mit der Forderung, den eigenen (von Gott gegebenen) Verstand zu nutzen. All das hat es im Islam nie gegeben. Wir sind verpflichtet, den vielen Reformkr\u00e4ften im Islam (wie Khorchide, Uni M\u00fcnster)\u00a0 durch konstruktive Kritik zu helfen und sie unterst\u00fctzen.<br \/>\n9.1.2015, Krok<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/ul>\n<div data-role=\"post-content\"><strong>Das Problem der Ummah<\/strong> ist, dass sie den Islam mehrheitlich f\u00fcr eine perfekte Religion h\u00e4lt, die man nicht zu kritisieren hat, ganz zu schweigen vom geheiligten Propheten. Man darf aus deren Sicht den Koran niemals \u00e4ndern und auch die Taten Mohammeds niemals in Frage stellen, da dies Ketzerei ist und mit dem Tode bestraft wird. Damit verschlie\u00dfen sich die Moslems vor einer Reformation des Islam v\u00f6llig. Erst wenn die Ummah anf\u00e4ngt klar einzusehen, dass der Koran eben doch N\u00e4hrboden f\u00fcr Gewalt bietet und auch ihr angeblich perfektes Vorbild Mohammed kein nur friedlicher und toleranter Mensch war, dann ist der Weg geebnet f\u00fcr eine Reformation.<br \/>\n9.1.2015,\u00a0 F. Rex<\/div>\n<div data-role=\"post-content\">\n.<\/div>\n<div data-role=\"post-content\"><strong>&#8222;Je suis Charlie!&#8220; als Anma\u00dfung<\/strong><br \/>\nF\u00fcr den 56j\u00e4hrigen Freiburger Karikaturisten Matthias Deutschmann ist erstaunlich, mit welcher Todesverachtung der Chefredakteur Stephane Charbonnier alias Charb trotz Morddrohung einfach weiter gearbeitet und gezeichnet hat: &#8222;Aus dieser Perspektive erscheint die Solidarit\u00e4tsformel &#8222;Je suis Charlie&#8220; als Anma\u00dfung.&#8220;<\/div>\n<div data-role=\"post-content\">&#8222;Der Islam ben\u00f6tigt dringend eine kritikf\u00e4hige und reflektierende Reform des Koran und der Tradition des Propheten&#8220; &#8211; so Abdel-Hakim Ourghi (Leiter des Fachbereichs Islamische Theologie an der PH Freiburg), denn es sei politisch und historisch naiv, eine Verteidigungshaltung einzunehmen und zu behaupten, die Extremisten seien gar keine Muslime.<br \/>\n11.1.2015, Vor der Zerrei\u00dfprobe, <a href=\"https:\/\/www.der-sonntag.de%20\">www.der-sonntag.de <\/a><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wertekanon des Islam hinterfragen<\/strong><br \/>\nFrau Aayan gebe ich recht, und das als Muslime.\u00a0Aber das Problem, solange wir Muslime den Islam bzw. Koran als Religionsdogma sehen und dieses \u00fcber den Staat stellen, kann es nicht reformierbar sein. Wir Muslime m\u00fcssen unseren Wertekanon hinterfragen. Dies ist sehr dringlich und letztendlich ein schwieriger Proze\u00df.<br \/>\n11.1.2015, B.Bulle<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ahmad Mansour: Gegen Indoktrination der Kinder<\/strong><br \/>\nIn einem Interview mit der\u00a0Berner Zeitung\u00a0sagt\u00a0<a title=\"Mansour\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/mansour\/\">Mansour<\/a>: &#8222;Ich kritisiere nicht den Islam an sich, sondern problematische Inhalte dieser Religion. Ich versuche zu differenzieren. Der Islam, den meine Mutter lebt, ist nicht der Islam der IS-Terroristen, der Muslimbr\u00fcder oder der politischen Verb\u00e4nde, die in Europa die Muslime vertreten wollen.&#8220;<\/p>\n<p>Er spricht sich gegen eine fr\u00fche Indoktrinierung von Kindern mit einer Religion der Angst aus. &#8222;Dass also Kinder mit einem Gott aufwachsen, der mit Himmel, H\u00f6lle und Strafe droht und keine Zweifel an seinem Wort im Koran zul\u00e4sst.&#8220;<\/p>\n<p>Er bezeichnet sich selbst zwar als Moslem, nennt seine Religion aber Privatsache. Denn er sieht die Gefahren jeder Religion, die sich in die Gesellschaft und Politik einmischt: &#8222;Wenn aber Religion eine politische Dimension erh\u00e4lt und in meinem Leben quasi mitregiert, dann wird es problematisch.&#8220;<\/p>\n<p>Zur Frage der &#8222;Verletzung religi\u00f6ser Gef\u00fchle&#8220; durch Karikaturen der Zeitung Charlie Hebdo sagt\u00a0Ahmad Mansour: &#8222;Muslime, die sich davon beleidigt f\u00fchlen, sind sowieso beleidigt. Es ist eine falsche und gef\u00e4hrliche Richtung, wenn sich Karikaturisten fragen, ob sie selber schuld sind an der Gewalt gegen sie. Im \u00dcbrigen haben sich die Karikaturisten nicht \u00fcber den Islam, sondern \u00fcber ein gewisses Verst\u00e4ndnis des Islam lustig gemacht.\u00a0 &#8230;&#8220;<br \/>\n13.1.2015, <a title=\"Mansour\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/mansour\/\">Ahmad Mansour<\/a>, <a href=\"https:\/\/hpd.de\/artikel\/10968\">https:\/\/hpd.de\/artikel\/10968 <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der schreckliche Anschlag am 7.1.2015 auf das Satiremagazin &#8222;Charlie Hebdo&#8220; in Paris wird den &#8222;Front National&#8220; leider st\u00e4rken. Um dem zu begegnen, mu\u00df ehrlich hinterfragt werden, was junge, in Paris geborene muslimische Franzosen, deren Eltern bzw. 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