{"id":52096,"date":"2014-12-17T20:31:44","date_gmt":"2014-12-17T19:31:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=52096"},"modified":"2014-12-18T14:18:27","modified_gmt":"2014-12-18T13:18:27","slug":"fluechtlingspolitik-nahost-idee","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/fluechtlingspolitik-nahost-idee\/","title":{"rendered":"Fluechtlingspolitik Nahost Idee"},"content":{"rendered":"<p>Angesichts seiner <a title=\"Demografie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demografie\/\">demographischen Entwicklung<\/a> ist Deutschland auf <a title=\"Migration\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/\">Migranten<\/a> angewiesen. Im Gegensatz zu allen\u00a0 gro\u00dfen Einwanderungsl\u00e4ndern (Australien, Kanada, S\u00fcdafrika, USA, &#8230;) hat Deutschland kein Einwanderungsgesetz, da sich unsere Politiker dem bis dato verweigern &#8211; sie verzichten bewu\u00dft\u00a0auf\u00a0Steuerung der Zuwanderung,\u00a0Trennung von Verfolgung (Asyl) und Wirtschaftsflucht sowie <a title=\"Integration\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/\">Integrationsf\u00f6rderung<\/a>. Unruhen wie <a title=\"Pegida 15000 Gegendemo 4500\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/pegida-15000-gegendemo-4500\/\">Pegida<\/a> zeigen,<!--more--><\/p>\n<p>wie sehr dieses Laissez-faire die Menschen umtreibt, besorgt und gar ver\u00e4ngstigt. Das Einwanderungsgesetz dient nicht der Abschottung nach au\u00dfen, sondern im Gegenteil dazu, dass die vielen Zuwanderer, die wir in Zukunft dringend brauchen, bei uns eine sichere Existenz aufbauen und zufrieden leben k\u00f6nnen &#8211; kurz: dass die Integration gelingen wird. Zur Gestaltung eines neues Bundeseinwanderungsgesetzes sind pfiffige Ideen gefragt. Unten eine Idee von Rainer Brombach.<br \/>\n17.12.2014<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Neugestaltung unserer Fl\u00fcchtlingspolitik in vier Punkten<\/strong><br \/>\nMeine Konsequenz aus der Fl\u00fcchtlingslotterie, die wir in Europa veranstalten, und die jene belohnt, die sich in Lebensgefahr begeben haben, und dem Tod entronnen sind, ist eine komplette Neugestaltung unserer Fl\u00fcchtlingspolitik.<\/p>\n<p>1. Jeder der sein Leben riskiert, um zu uns zu kommen, wird am n\u00e4chsten Tag nach Nordafrika zur\u00fcckgeflogen. Dann haben solche waghalsigen und lebensgef\u00e4hrlichen Aktionen keinerlei Erfolgsaussichten mehr, so dass die Menschen sich nicht mehr in diese Seelenverk\u00e4ufer begeben.<\/p>\n<p>2. In Nordafrika er\u00f6ffnet Europa Fl\u00fcchtlingslager, in denen die Asylverfahren zuk\u00fcnftig durchgef\u00fchrt werden. Wessen Antrag bewilligt wird, bekommt ein Flugticket und kann nach Europa einreisen. Wer abgelehnt wird, muss entweder in Nordafrika bleiben, oder zur\u00fcck nach Hause fahren.<\/p>\n<p>3. Wir finanzieren in den \u00e4rmsten L\u00e4ndern der Welt ein Schul- und Ausbildungssystem zu dem Kinder vor allem aus den \u00e4rmsten Schichten Zugang haben, und eine Schul- und Berufsausbildung absolvieren k\u00f6nnen. Damit schaffen wir ein intellektuelles Fundament, damit diese L\u00e4nder aus eigener Kraft eine bessere Zukunft aufbauen k\u00f6nnen, und nicht von Vordenkern der Entwicklungshilfeindustrie abh\u00e4ngig bleiben, die f\u00fcr die Menschen vor Ort bestimmen, ob sie einen neuen Brunnen ben\u00f6tigen oder nicht.<span class=\"Apple-converted-space\"><span style=\"font-family: Verdana;\"><br \/>\n<\/span><\/span><br \/>\n4. Wir garantieren j\u00e4hrliche Kontingente, damit Menschen aus diesen \u00e4rmsten L\u00e4ndern ganz legal nach Europa einwandern k\u00f6nnen. Die Vergabe eines Platzes wird von den schulischen Leistungen abh\u00e4ngig gemacht. Wer die besten Schulabschl\u00fcsse und Berufsausbildung absolviert hat, bekommt ein Visa nach Europa.<\/p>\n<p>Damit w\u00fcrden die Anreize beseitigt, sein Leben auf&#8217;s Spiel zu setzen, weil es keinen Vorteil mehr bringt. Und die Menschen h\u00e4tten innerhalb ihrer Heimat eine legale M\u00f6glichkeit in jedem Fall eine bessere Zukunft durch eine bessere Ausbildung zu erreichen, und k\u00f6nnten bei besonders guter Leistung sogar den gro\u00dfen Traum von einem Leben in Europa verwirklichen. Wer zu uns kommt, w\u00fcrde nach klaren und fairen Kriterien bestimmt werden, und nicht mehr durch den gr\u00f6\u00dften Leichtsinn oder gar die gr\u00f6\u00dfte R\u00fccksichtslosigkeit, wenn bei Schiffbruch nur jene \u00fcberleben, die andere von einem rettenden Flo\u00df sto\u00dfen, das nur einen tragen kann.<span class=\"Apple-converted-space\"><span style=\"font-family: Verdana;\"><br \/>\n<\/span><\/span>17.12.2014, Rainer Brombach<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Neuauflage der Kolonialpolitik?<br \/>\n<\/strong><em>Ihre neue Fl\u00fcchtlingspolitik h\u00f6rt sich ganz vern\u00fcnftig an, hat aber einen Haken: Es handelt sich bei diesen L\u00e4ndern um souver\u00e4ne, wenn auch meist zerr\u00fcttete Staaten, denen wir kaum irgendwelche Lager hinstellen k\u00f6nnen. Auch lassen sich dort nicht einfach Schulen etc. einrichten, um dann die am besten Ausgebildeten f\u00fcr unsere Wirtschaft abgreifen zu k\u00f6nnen. Es sei denn, wir lassen unsere nicht sehr erfolgreiche deutsche und europ\u00e4ische Kolonialpolitik wieder aufleben?<\/em>. <em>Linus Brandt<\/em><\/p>\n<p>Momentan haben die nordafrikanischen L\u00e4nder die Fl\u00fcchtlinge im Land, ohne daf\u00fcr irgendetwas zu bekommen. Wenn Europa solche Fl\u00fcchlingslager dort bauen w\u00fcrde, w\u00fcrden wir auch f\u00fcr den Unterhalt dieser Menschen bezahlen, so dass den Aufnahmel\u00e4ndern erhebliche Devisen zuflie\u00dfen w\u00fcrden. Die Nachfrage nach Bauarbeiten und Lebensmitteln w\u00fcrde der heimischen Wirtschaft Auftr\u00e4ge bescheren, warum sollte ein Land denn so bl\u00f6de sein, dieses Konjunkturpaket abzulehnen? Im Libanon werden Fl\u00fcchtlingslager f\u00fcr weit weniger Hilfszahlungen er\u00f6ffnet. \u00dcbrigens sind sowohl die Nordafrikaner als auch die schwarzafrikanischen Staaten schon heute dankbare Empf\u00e4nger unserer Entwicklungshilfe. Bei diesen Zahlungen haben Sie bisher auch noch nicht laut vor Neokolonialismus gewarnt. In Zukunft w\u00fcrde unsere Entwicklungshilfe statt in nutzlose Brunnen und sonstige technischen Einrichtungen, die die Menschen vor Ort weder w\u00fcnschen noch bedienen k\u00f6nnen, eben nur noch in Schulbildung flie\u00dfen.<br \/>\nUnd keine Sorge selbst 0,7% Entwicklungshilfe vom BIP reichen nicht aus, um jedem afrikanischen Schulkind eine vern\u00fcnftige Ausbildung zu garantieren. Wenn daher das eine oder andere Land solche Schulen nicht haben will, freuen sich jene L\u00e4nder, die gerne mehr Schulen h\u00e4tten, als wir bereit sind zu finanzieren.<br \/>\nKolonialismus und Unfreiheit findet \u00fcbrigens besonders dann statt, wenn wir Menschen zu Hilfeempf\u00e4ngern erziehen, und ihnen sofort kostenlos Lebensmittelspenden aus unseren Kornspeichern zur Verf\u00fcgung stellen, wenn irgendwo mal wieder Nahrungsmittel knapp werden. Das sorgt n\u00e4mlich daf\u00fcr, dass die heimischen Bauern einfach aus dem Markt gedr\u00e4ngt werden. Warum sollten die Menschen f\u00fcr die b\u00e4uerlichen Lebensmittel auch bezahlen, wenn unsere Hilfsorganisationen sie verschenken. Allerdings haben unsere Helfer oft ein sehr gro\u00dfes Interesse daran, dass die Situation dauerhaft so prek\u00e4r bleibt, wie sie ist. Denn immerhin ist es der Beruf vieler Menschen, anderen in Not beizustehen. Wenn es keine Not mehr g\u00e4be, w\u00fcrde so mancher seinen Job verlieren, und so manche Organisation w\u00e4re \u00fcberfl\u00fcssig. Sie sehen, Ihrer Skepsis gegen\u00fcber einem marktwirtschaftlichen System kann man mindestens so viel Skepsis entgegen stellen, die sich mit den Folgen gut gemeinter Hilfe befasst.<br \/>\n17.12.2014, Rainer Brombach<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Afrikas Wirtschaft nicht durch EU-\u00dcberschuss-Exporte l\u00e4hmen<\/strong><br \/>\nMindestens genauso wichtig ist es, endlich aufzuh\u00f6ren, die Industrie in afrikanischen L\u00e4ndern durch Billig-Exporte &#8211; sei es H\u00fchnerfleischreste, Getreide\u00fcberschuss, Milchseen oder Altkleider &#8211; zu zerst\u00f6ren. Wenn unsere &#8222;Reste&#8220; dort so wie jetzt angeboten werden, kann sich keine Wirtschaft entwickeln. Und dass Afrikaner auch\u00a0dahin wollen, wo es auch\u00a0mal H\u00fchnerbrust und nicht nur Abfallfleisch gibt, ist doch auch verst\u00e4ndlich.<br \/>\n18.12.2014, Dietmar Ferger<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>Was sind die Regeln in unserem Land?<\/strong><br \/>\nEine Sch\u00fclerin aus Leipzig in der Pegida-Demo: Was bitte soll Toleranz und Aufkl\u00e4rung bringen, wenn zu Machos erzogene islamische Jugendliche in den Schulen den &#8222;dicken Maxen&#8220; markieren, Sch\u00fcler und sogar das Lehrpersonal ungestraft terrorisieren darf? Allerh\u00f6chstens wird der Zeigefinger erhoben, sonst w\u00e4re man ja ausl\u00e4nderfeindlich und rassistisch &#8211; selbst mehrfach erlebt.<br \/>\nDas Problem sollte vor allem erst einmal mit den Zugewanderten gekl\u00e4rt werden! Was sind die Regeln in diesem unserem Land, wo sind die Grenzen. Wenn diese Menschen hier leben wollen, haben sie sich\u00a0zu integrieren! Das ist eine Bringschuld dem aufnehmenden Land gegen\u00fcber (egal in der wievielten Generation man in Deutschland lebt). Statt dessen wird von den Funktion\u00e4ren der s.g. muslimischen R\u00e4te st\u00e4ndig gefordert, was Deutschland zu tun habe, damit die Zuwanderer sich hier <em>heimisch wie in ihrem Herkunftsland<\/em> f\u00fchlen. Mio. von Steuergeldern werden f\u00fcr eine Integration ausgegeben, die von sehr vielen Zugewanderten gar nicht gewollt wird.<br \/>\nUnd nein, es sind keine unm\u00fcndigen &#8222;Rechten B\u00fcrger&#8220; die sich in Form von Demos Geh\u00f6r verschaffen, sondern Menschen, die sich nach 40 Jahren DDR Regime noch immer einen Rest von Nationalstolz bewahrt haben, etwas, was man im Westen Deutschlands den Menschen aberzogen hat. Aus vielen Gespr\u00e4chen, mit vielen unterschiedlichen Menschen, wei\u00df ich, dass diese meine Meinung von vielen geteilt wird. Auch von muslimischen Mitmenschen, die ungl\u00e4ubig fragen, &#8222;warum lasst ihr Deutschen das mit euch machen&#8220;!<br \/>\n7.12.2014, J\u00fcrgen Eggs<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Angesichts seiner demographischen Entwicklung ist Deutschland auf Migranten angewiesen. 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