{"id":5024,"date":"2012-06-10T17:05:27","date_gmt":"2012-06-10T17:05:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=5024"},"modified":"2014-01-21T22:44:34","modified_gmt":"2014-01-21T21:44:34","slug":"heinrich-von-stephan-strasse-als-trostlose-architektonische-sunde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/heinrich-von-stephan-strasse-als-trostlose-architektonische-sunde\/","title":{"rendered":"Heinrich-von-Stephan-Strasse als trostlose architektonische S\u00fcnde"},"content":{"rendered":"<p>Schon heute bietet sich die Heinrich-von-Stephan-Stra\u00dfe als trostlose, <a title=\"Architektur-null\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/architekt\/architektur-null\/\">architektonische S\u00fcnde<\/a>\u00a0dar. Die Geb\u00e4ude der BEK und der Rentenversicherung sind <a title=\"Bebauung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/bebauung\/\">riesige Kl\u00f6tze<\/a>, ohne jede Struktur und Akzente \u2013 die lediglich dem Prinzip maximaler Raumnutzung und Schaffung (verk\u00e4uflichen?) umbauten Raums folgen. Die dort agierenden <a title=\"Architekt\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/architekt\/\">Bautr\u00e4ger<\/a> hatten offensichtlich nie ein &#8222;st\u00e4dtebauliches Aush\u00e4ngeschild&#8220; im Sinne, sondern Gewinnmaximierung. <!--more-->Anders als auf dem Brielmann-Gel\u00e4nde oder am Z\u00e4hringer-Turm gibt es nur gewerbliche Anlieger, denen die Gestaltung mit &#8222;Plattenbauten heutiger Pr\u00e4gung&#8220; offenbar egal ist (sogar das Polizeigeb\u00e4ude und der Gisingerbau haben noch mehr Struktur und Ambiente). Es handelt sich ja tats\u00e4chlich nur um Betongerippe, die mit eingeh\u00e4ngten W\u00e4nden und Fassaden &#8222;bekleidet&#8220; sind &#8211; wie die ehemaligen DDR-Bauten.<br \/>\nZitat Freiburger Wochenbericht, 25. April 2012: &#8222;Herr Eckhard Bull, Vorsitzender der Architektenkammer: Insgesamt sei es w\u00fcnschenswert, mehr Besonderes zuzulassen&#8220;. Baub\u00fcrgermeister Martin Haag: &#8222;An architektonisch Einzigartigem oder \u00fcberaus Originellem mangele es&#8220;.<br \/>\nDass unsere Baubeh\u00f6rden diese Verschandelung, die man in jeder asiatischen oder beliebigen anderen Gro\u00dfstadt weltweit zigfach besichtigen kann, auch noch als Aush\u00e4ngeschild bezeichnet, ist ein Gipfel des Hohns. Die Ausstattung mit kleinen L\u00e4den (wo bitte sind die Anwohner, die dort einkaufen sollen?) und einer KiTa (ohne Spielplatz?) darf man wohl nur als Feigenblatt f\u00fcr hemmungslose Vermarktung verstehen. Auch eine Klinik hat nichts im &#8222;Bahnhofsviertel&#8220; zu suchen (wo gibt&#8217;s denn sowas noch?).\u00a0 Es wird auch geflissentlich \u00fcbersehen, dass es gar keinen Bedarf an B\u00fcrofl\u00e4chen \u2013 in Randlage der Innenstadt gibt \u2013 siehe zum Beispiel Aush\u00e4nge am B\u00fcrogeb\u00e4ude Basler-Tor, am B\u00fcrohaus Basler Landstra\u00dfe\/Feldbergstra\u00dfe, am Universalhaus St.Georgen. Ganz nebenbei: Will man noch mehr Pendler und Autoverkehr \u00fcber die Basler Stra\u00dfe und Zubringer-Mitte anziehen? Die sind jetzt schon allmorgendlich und -abendlich verstopft. (Fahrradstadt Freiburg? Fu\u00dfg\u00e4ngerzone Rotteckring?) Freiburg ist weltweit bekannt f\u00fcr seine b\u00fcrgernahe &#8222;gutb\u00fcrgerliche&#8220; Altstadt und das Flair seiner Wohnviertel wie Herdern, Wiehre \u2013 wollen wir uns in Zukunft mit Hongkong oder Shanghai vergleichen? Aber dann bitte raus mit solchen Projekten an den Stadtrand \u2013 wo sie kein Tourist sehen muss und keine Feinstaubvergiftung droht. Es wird allerorten beklagt, dass es keine stadtnahen Wohnungen g\u00e4be; zum Beispiel baut man Studentenwohnungen in das &#8222;nahe liegende&#8220; Z\u00e4hringen. Beispielhaft sei das Vauban genannt, das ebenfalls direkt an der Bahnlinie gelegen ist \u2013 und wirklich als &#8222;Aush\u00e4ngeschild&#8220; Freiburgs gilt \u2013 auch architektonisch.<br \/>\nHeiner Albrecht, Freiburg , 11.Juni 2012<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/heinrich-von-stephan-strasse-als-trostlose-architektonische-sunde\/stefan-meier-strasse120610\/\" rel=\"attachment wp-att-5025\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"stefan-meier-strasse120610\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/stefan-meier-strasse120610-180x135.jpg\" width=\"180\" height=\"135\" \/><\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/heinrich-von-stephan-strasse-als-trostlose-architektonische-sunde\/stefan-meier-strasse1-120610\/\" rel=\"attachment wp-att-5026\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-5026\" title=\"stefan-meier-strasse1-120610\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/stefan-meier-strasse1-120610-180x135.jpg\" width=\"180\" height=\"135\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/stefan-meier-strasse1-120610-180x135.jpg 180w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/stefan-meier-strasse1-120610.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px\" \/><\/a>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/heinrich-von-stephan-strasse-als-trostlose-architektonische-sunde\/heinrich-von-stephan-strasse140117\/\" rel=\"attachment wp-att-44238\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-44238\" alt=\"heinrich-von-stephan-strasse140117\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/heinrich-von-stephan-strasse140117-180x135.jpg\" width=\"180\" height=\"135\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/heinrich-von-stephan-strasse140117-180x135.jpg 180w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/heinrich-von-stephan-strasse140117.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px\" \/><\/a><br \/>\n(1) Blick nordw\u00e4rts 12.6.2012\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0(2) Blick s\u00fcdw\u00e4rts \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 (3) H-v-Stephan-Strasse am 17.1.2014<\/p>\n<p>(1) Heinrich-von-Stephan-Strasse 12.6.2012: Blick nach Norden<br \/>\n(2) Heinrich-von-Stephan-Strasse 12.6.2012: Blick nach S\u00fcden<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Gesichts und geschmacklos<\/strong><br \/>\nDie Neugestaltung der Heinrich-von-Stephan-Stra\u00dfe zwang mich schon des \u00d6fteren zum Kopfsch\u00fctteln. Die neue gesichts- und geschmacklose Durchschneidung der Stadt kann doch nicht als &#8222;Aush\u00e4ngeschild&#8220; tituliert werden. Durch das jetzige Bild der Stra\u00dfe wird die Bahndurchschneidung der Stadt noch sichtbarer gemacht. Die &#8222;schlichtere&#8220; Seite im Westen; die &#8222;gehobenere&#8220; im Osten. Zum Flanieren oder auch nur Spazierengehen l\u00e4dt diese Stra\u00dfe sicherlich nicht ein. Die erstellten Geb\u00e4ude erinnern mich an die Aufeinanderstapelung von Schuhkartons \u2013 ohne irgendeine architektonische Idee. Die wird zwar f\u00fcr die Zukunft versprochen, jedoch kann nach jetzigen sichtbaren Erfahrungen an der Realisierung von Blickf\u00e4ngern gezweifelt werden. Bis jetzt ist doch alles nichts anderes als Funktion. Ein roter Anstrich mit englischem Namen &#8222;Red one&#8220; entspricht zwar dem Trend, die deutsche Sprache zu vergessen, verbessert das Bild meines Erachtens aber auch nicht. Der k\u00fcnftige Apotheker muss ein wahnsinnig optimistischer Typ sein. Im Bahnhof gibt es bereits eine Apotheke; vom St\u00fchlinger kommen die Kunden sicher nicht, und die anderen verbinden dies mit einem Besuch der Stadt. Wir sind nicht immer froh, alt zu sein, jedoch freuen wir, meine Frau und ich, uns immer wieder, dieses zum Gl\u00fcck nicht mehr erleben zu m\u00fcssen.<br \/>\nNorbert Kreiter, Bad Krozingen , 14.5.2012<!-- RSPEAK_STOP --><\/p>\n<p><strong>Die quadratischen Kl\u00f6tze zeigen keine Spur menschlichen Lebens<\/strong><br \/>\nFreiburg boomt. Die neu Stadtumfahrung Heinrich-von-Stephan-Stra\u00dfe bekommt neue Bau-Komplexe. Das nennt der Wirtschaftsf\u00f6rderer Herr Dallmann &#8222;das neue Aush\u00e4ngeschild&#8220;. Freiburg wird geliebt f\u00fcr seine Kleinteiligkeit, f\u00fcr seine menschliche und kulturelle Offenheit, f\u00fcr langfristige Best\u00e4ndigkeit der Lebensf\u00fchrung und Alternativen in allen Lebensbereichen. Freiburg ist durch seine Vielseitigkeit zur Wohlf\u00fchlstadt geworden. Und gerade nicht, weil es gro\u00dfst\u00e4dtisch konzipiert ist. Dieses Gef\u00fchl weckt Interesse im Rest der Republik.<br \/>\nGefeiert werden vom Wirtschaftsf\u00f6rderer Dallmann immer neue Zuz\u00fcge, immer gr\u00f6\u00dfere Bev\u00f6lkerungszahlen. Ist das ein Wert an sich? Es best\u00e4tigt Freiburg als Gro\u00dfstadt und zeigt sich in seiner Bebauung. In gro\u00dfst\u00e4dtischem Gr\u00f6\u00dfenwahn schiebt sich Riegel nach Riegel die Stra\u00dfenachse entlang. Markante Geb\u00e4ude fordert der oberste Stadtplaner Wulf Daseking. Aber wo bleiben die Freiburger Tugenden? Die quadratischen Kl\u00f6tze zeigen keine Spur menschlichen Lebens. Als Gipfel der Zuwendung plant ein Investor dort einen Kindergarten, eingebettet zwischen Bahngleise und Hauptverkehrsachse \u2013 zukunftsorientiert. Hier werden Perspektiven und Entwicklungspotenzial verschenkt, die Wohlf\u00fchlstadt verspielt. Freiburg soll offen und freundlich bleiben!<br \/>\nStefan Dalm\u00fchle, Freiburg , 14.5.2012<!-- RSPEAK_STOP --><\/p>\n<p>Das neue Aush\u00e4ngeschild&#8220;, BZ vom 27. April:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Austauschbare Investitionsk\u00e4sten<\/strong><br \/>\nEs ist erstaunlich, dass die &#8222;Bauexperten&#8220; der Stadt dieses seelen- und substanzlose Gebilde aus den dunkelsten Abgr\u00fcnden der 70er-Jahre-Architektur (zurecht) so einstimmig verurteilen und zum Abschuss freigeben &#8211; gleichzeitig jedoch wird nicht einmal einen Kilometer s\u00fcdlich in der H-v.-Stephan Stra\u00dfe mit exakt derselben Mentalit\u00e4t weitergebaut. Diese austauschbaren Investitionsk\u00e4sten Unm\u00fcssigscher Pr\u00e4gung vereinen sozusagen jeglichen architektonischen Irrweg der letzten 60 Jahre. Hier verbindet sich die neue Sachlichkeit, der abstrahierenden Qualit\u00e4tsverlust der 70er Jahre und der Brutalismus zu einer einzigen Synthese des Grauens. Hier wird mit einer fensterfrontquadrigen Selbstherrlichkeit die gesamte Umgebung &#8211; inklusive etwaiger, aber im Entwurf wohl auch nicht vorgesehener Menschen &#8211; unterdr\u00fcckt, deklassiert und zum Zaungast eines Viertels gemacht, das f\u00fcr Riesen gemacht zu sein scheint. Dies ist leider auch gar nicht zu vermeiden, weil sich hier Geb\u00e4ude nicht gegen einen nat\u00fcrlichen st\u00e4dtischen Passantenstrom behaupten m\u00fcssen, sondern gegen eine unnat\u00fcrliche vierspurige Stra\u00dfe. Wie bei jeder Vergr\u00f6\u00dferung jedoch leidet das Detail, und in diesem Fall die Qualit\u00e4t. Wo Fassaden mit einem einzigen Mausklick als kahle Fensterloch-Wand erzeugt werden k\u00f6nnen, verschwindet erstens die kleinteilige &#8222;Textur&#8220; eines Geb\u00e4udes, die es ihm erst erm\u00f6glicht, mit W\u00fcrde zu altern. Zweitens leidet die bauliche Qualit\u00e4t, genauso wie bei einem aufgeblasenen Ballon die H\u00fclle schw\u00e4cher wird. Sie leidet auch schon allein deshalb, weil diese Geb\u00e4ude Fremdk\u00f6rper sind, nicht nur in der Stadt, sondern in der Klimazone, weil sie aus Materialien bestehen, die auf Schnelligkeit und Kosteng\u00fcnstigkeit des Bauens getrimmt sind und zum gr\u00f6\u00dften Teil erst seit maximal 50 Jahren bew\u00e4hrt sind. Kein Mensch wei\u00df mit Sicherheit, wie diese Kolosse in 30 Jahren dastehen werden, und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlich werden sie Sanierungsf\u00e4lle sein, baulich wie \u00e4sthetisch, \u00e4hnlich den anderen architektonischen Zyklopen in dieser Stadt (alte UB, neue UB, der uns\u00e4gliche Komplex am Schwabentor, eben die Volksbank und die Kaiserkrone aller st\u00e4dtebaulichen Verfehlungen &#8211; der Karlsbau.)<br \/>\nUm auf der st\u00e4dtebaulichen Ebene zu bleiben &#8211; was passiert eigentlich, wenn die Generation unter 35 weiterhin kaum mehr Autos kauft? Was passiert, wenn die Baby-Boomer-Schreckensherrschaft schlie\u00dflich mit 250 PS ihrem Ende zudonnert? Was passiert mit solchen Stra\u00dfen und solchen Geb\u00e4uden, wenn hier in 40 Jahren eben keine auf 10 Kubikmeter aufgeblasenen Blech-Egos mehr verkehren, sondern Menschen? Auf Fahrr\u00e4dern und in Stra\u00dfenbahnen? Zu Fu\u00df? Wie werden die nachfolgenden Generationen solche Viertel beurteilen, die ganz offenbar f\u00fcr Bewohner gemacht sind, die 20 mal gr\u00f6\u00dfer waren als sie selbst? Welche Kosten wird es verursachen, solche st\u00e4dtebaulichen Irrwege wieder zu korrigieren, die nichts anderes sind als die Stahlbeton gewordene Arroganz einer ganzen Generation?<br \/>\nEs wird denjenigen, die nun mit diesen infantilen Baukl\u00f6tzen ihr Geld verdienen, wenig interessieren. Was z\u00e4hlt, ist nicht mehr die Funktion eines Geb\u00e4udes oder die Sch\u00f6nheit &#8211; beides sind Kategorien, die der heutige &#8222;Projektentwickler&#8220; schon l\u00e4ngst transzendiert. Was z\u00e4hlt, ist der schnelle Gewinn. Die Mentalit\u00e4t entspricht hier derjenigen eines Bankers &#8211; wichtig ist nicht, was in 10, 20, 50, 100 Jahren ist. Wichtig ist das, was am Ende des Tages herauskommt, nach mir die Sintflut.<br \/>\nMan baut hier eine Stadt, f\u00fcr die unsere Kinder und Enkel uns genauso verfluchen werden wie wir gerade die Menschen der 60er und 70er Jahre daf\u00fcr verfluchen, die Stadt mit solchem Mist wie der Bismarckstra\u00dfenfront vollgebaut zu haben (das Konzerthaus als positive Ausnahme mal ausgelassen). Und es wirkt daher wie der ein typischer Fall von Wasser predigen und Wein saufen, wenn nun die Bauexperten in der Stadt auf das Volksbank-Geb\u00e4ude schimpfen.<br \/>\n28.9.2013, Thomas Sperber<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon heute bietet sich die Heinrich-von-Stephan-Stra\u00dfe als trostlose, architektonische S\u00fcnde\u00a0dar. Die Geb\u00e4ude der BEK und der Rentenversicherung sind riesige Kl\u00f6tze, ohne jede Struktur und Akzente \u2013 die lediglich dem Prinzip maximaler Raumnutzung und Schaffung (verk\u00e4uflichen?) umbauten Raums folgen. 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