{"id":46178,"date":"2014-03-20T15:21:53","date_gmt":"2014-03-20T14:21:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=46178"},"modified":"2014-03-23T15:44:31","modified_gmt":"2014-03-23T14:44:31","slug":"energiewende-demo-fr-22-3-14","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energiewende-demo-fr-22-3-14\/","title":{"rendered":"Energiewende-Demo FR 22-3-14"},"content":{"rendered":"<p><a title=\"Energiewende\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/energiewende\/\">Energiewende<\/a>&#8211;<a title=\"Demo\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/buergerinitiativen\/demo\/\">Demo<\/a> Freiburg am Samstag\u00a0 22. 3. 2014. Treffpunkt Theater\/<a title=\"Platz-der-Alten-Synagoge\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/freiburg\/platz-der-alten-synagoge\/\">Platz der Alten Synagoge<\/a> um 12 Uhr.<br \/>\nAbschlusskundgebung auf dem <a title=\"Augustinerplatz\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/freiburg\/augustinerplatz\/\">Augustiner Platz<\/a> um 13 Uhr mit Ursula Sladek (EWS Sch\u00f6nau), Prof. Eicke Weber (Fraunhofer ISE) und Dr. Dieter Salomon (OB Freiburg). Die Energiewende beschleunigen statt abbremsen! Wir wollen eine <a title=\"Nachhaltigkeit\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/klima\/nachhaltigkeit\/\">saubere<\/a>, sichere und <a title=\"Energiepolitik\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/energiepolitik\/\">bezahlbare\u00a0Energieversorgung<\/a>.<!--more-->Wir fordern eine b\u00fcrgernahe, verantwortbare und dezentrale Energieerzeugung! Das bietet nur der rasche Ausbau der Erneuerbaren Energien vor Ort bei gleichzeitiger konsequenter Energieeinsparung und Energieeffizienz! Wir fordern 100 % Erneuerbare und den raschen Ausstieg aus Kohle, Erd\u00f6l und Atomkraft. Die Gro\u00dfe Koalition plant die Energiewende auszubremsen. Wir lehnen die Pl\u00e4ne der Bundesregierung insbesondere zur Neufassung des Erneuerbaren-Energie-Gesetzes (EEG 2014) ab, weil sie<br \/>\n&#8211; klimafeindlich<br \/>\n&#8211; ungerecht<br \/>\n&#8211; und ein volkswirtschaftlicher Irrweg<br \/>\nsind und die B\u00fcrger-Energiewende behindern. Tausende von zukunftsf\u00e4higen Arbeitspl\u00e4tzen auch in S\u00fcdbaden sind bedroht. Der Kampf ums \u00d6l bedroht den Frieden in der Welt. Der Klimawandel st\u00fcrzt bereits heute Millionen Menschen in bittere Not.\u00a0<br \/>\n\u00a0<br \/>\nVeranstalter:\u00a0 Aktionsb\u00fcndnis &#8222;Energiewende beschleunigen&#8220;<br \/>\n(Schirme mitbringen, da leider mit Regen zu rechnen ist)<br \/>\n19.3.2014<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Hartz4-Empf\u00e4nger finanzieren \u00fcbers EEG die Photovoltaik-Betreiber &#8211; Eine falsche Behauptung<\/strong><br \/>\n<em>&#8222;&#8230;Insofern finanziert der Hartz-4 Empf\u00e4nger \u00fcber die Stromrechnung die Einnahmen der Hausbesitzer mit Photovoltaikanlage auf dem Dach&#8230; \u00d6kostrom ist insofern vor allem teurer Strom, vor allem f\u00fcr diejenigen, die ihn nicht selber herstellen k\u00f6nnen.&#8220;<\/em><br \/>\nHerr Hansen, und der &#8222;Hartz-4-Emf\u00e4nger&#8220; finanziert auch jeglichen Strom mit, egal, wie er hergestellt wurde, oder nicht? Ironische Frage vorweg: vermutlich stellen Sie Ihren Strom von je selbst her und haben sich f\u00fcr technische und kalkulatorische Abl\u00e4ufe immer schon im Detail interessiert? Dann geh\u00f6ren Sie zur Minderheit. Die Mehrheit der Bundesb\u00fcrger interessierte sich in vergangenen Jahrzehnten leider kaum f\u00fcr solche Details (obwohl der Strom unabh\u00e4ngig von EE immer teurer wurde) und auch wenig f\u00fcr die M\u00f6glichkeit seit rund 15 Jahren, Stromversorger bewusst auszuw\u00e4hlen bzw. den Vertrag zu wechseln.<br \/>\nIst es nicht so, dass zumindest der vielbeschworene &#8222;Hartz-4-Empf\u00e4nger&#8220; im Gegensatz zum Photovoltaikanlagen-Hausbesitzer eben auch nicht vorausgegangene (fr\u00fcher beachtliche) Investitionskosten zu tragen hatte? (Vergleichbar, wie auch AKW-Betreiber sich &#8222;erlaubten&#8220;, Kosten in ihre Kalkulation einzurechnen und die sich gerade f\u00fcr die Zukunft &#8211; siehe geplantes &#8222;Neubauprojekt&#8220; der EDF in Gro\u00dfbritannien &#8211; sogar \u00fcberh\u00f6hte, GARANTIERTE Verg\u00fctung jahrelang vertraglich sichern wollen.)<br \/>\nWie halten Sie es mit den ganzen nicht erfassten &#8222;Neben-&#8220; und Folgekosten der Atomkraft (teilweise auch anderer fossiler Energien): Get\u00e4tigte Subventionen, Entsorgung, ungekl\u00e4rte &#8222;Endlagerung&#8220;, Schadensausgleich nach Unf\u00e4llen wie in z.B. Fukushima. Die zahlen auf jeden Fall &#8222;wir alle&#8220; unfreiwillig mit, bis hin zu einem pers\u00f6nlich unverschuldeten Gesundheitsrisiko und unabh\u00e4ngig davon, ob wir Atomkraft \u00fcberhaupt bef\u00fcrworten!<br \/>\nIch halte diese &#8222;pl\u00f6tzliche&#8220; Preisdebatte, einseitig in Bezug auf Erneuerbare Energien, f\u00fcr eine gut vorbereitete Propaganda-Masche &#8211; nat\u00fcrlich nicht von Ihnen. Es gibt einflussreiche Kreise, die fr\u00fcher mit Energie gut verdienten und die derzeit um ihre Marktanteile bangen (obwohl sie selbstverschuldet die Erneuerung vernachl\u00e4ssigten). Sowas \u00e4u\u00dfert sich dann in Lobbyismus-Erscheinungen, deren Aktionen von Rechts- und PR-Fachleuten begleitet werden. Im Gegensatz dazu wurden die Erneuerbaren Energien zu einem wesentlichen Anteil von den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern und beispielsweise deren Energie-Genossenschaften auf den Weg gebracht &#8230;und das nebenbei gesagt zumeist sehr ideell. Denn wenn wir eine andere Energieversorgung aufbauen wollen &#8211; und wir werden sie unausweichbar ben\u00f6tigen! &#8211; dann m\u00fcssen wir etwas daf\u00fcr tun, das steht wohl au\u00dfer Frage.<br \/>\nWom\u00f6glich waren Sie heute nicht bei der Kundgebung auf dem Augustinerplatz, sonst h\u00e4tten Sie aktuelle Zahlen geh\u00f6rt, wie leistungsf\u00e4hig, auch preislich, Erneuerbare Energien mittlerweile schon sein k\u00f6nnen. Was Sie benennen beim &#8222;teuren&#8220; Strom, bedingt sich (neben Steuern des Staates und einer unzureichenden Wettbewerbssituation herk\u00f6mmlicher Anbieter) zu einem guten Teil in Ausnahmeregelungen. Diese l\u00e4sst die gegenw\u00e4rtige Politik bestimmten (gro\u00dfen) Unternehmen zu Gute kommen, w\u00e4hrend wir alle &#8222;Kleinen&#8220; (Privathaushalte, &#8222;Hartz4-Empf\u00e4nger&#8220; eingenommen und auch mittlere Unternehmen) daf\u00fcr zahlen d\u00fcrfen! Wenn schon Gerechtigkeit und Solidarit\u00e4t eingefordert wird, dann bitte auch umfassend ausgewogen.<br \/>\n23.3.2014, Thorsten Funk<br \/>\n.<br \/>\n<strong>EEG zwingt deutschen Verbrauchern und Unternehmern CO2-Kosten auf &#8211; zugunsten der EU<\/strong><br \/>\nDenn durch das EEG werden nicht die Hartz IV-Empf\u00e4nger gezwungen, den reichen Hauseigent\u00fcmern ihre Solaranlagen zu finanzieren. Das EEG zwingt die deutschen Verbraucher und Unternehmer den anderen Europ\u00e4ern deren Lasten f\u00fcr die CO\u00b2-Einsparung zu bezahlen. Durch das EEG wird innerhalb Europas nicht eine Kilowattstunde mehr erneuerbare Energie erzeugt als ohne das Gesetz. Es sorgt nur daf\u00fcr, dass die erneuerbare Energie vor allem in Deutschland auf unsere Kosten produziert wird, obwohl sie eigentlich in ganz Europa hergestellt werden m\u00fcsste, um die in ganz Europa geltenden Klimaziele einhalten zu k\u00f6nnen. Die anderen Europ\u00e4er kaufen statt teurer erneuerbarer Energie einfach die bei uns durch die vielen Solarkraftwerke nicht ben\u00f6tigten und daher spottbilligen CO\u00b2-Zertifikate, und lassen damit ihre Dreckschleudern weiter billigen Strom produzieren. W\u00fcrden wir unsere CO\u00b2-Zertifikate f\u00fcr unsere Kohlekraftwerke verwenden, k\u00f6nnten wir unseren Strom deutlich g\u00fcnstiger produzieren, und die anderen Europ\u00e4er w\u00e4ren gezwungen einen Teil ihrer Dreckschleudern durch teure erneuerbare Energie zu ersetzen.<br \/>\n23.3.2014, Rainer Brombach<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Energiewende&#8211;Demo Freiburg am Samstag\u00a0 22. 3. 2014. Treffpunkt Theater\/Platz der Alten Synagoge um 12 Uhr. Abschlusskundgebung auf dem Augustiner Platz um 13 Uhr mit Ursula Sladek (EWS Sch\u00f6nau), Prof. Eicke Weber (Fraunhofer ISE) und Dr. Dieter Salomon (OB Freiburg). 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