{"id":45675,"date":"2014-02-28T12:25:32","date_gmt":"2014-02-28T11:25:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=45675"},"modified":"2014-03-26T12:00:29","modified_gmt":"2014-03-26T11:00:29","slug":"wuerde-d-wie-ch-abstimmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wuerde-d-wie-ch-abstimmen\/","title":{"rendered":"Wuerde D wie CH abstimmen?"},"content":{"rendered":"<p>In Deutschland w\u00fcrde das <a title=\"Demokratie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/\">Abstimmungsergebnis<\/a> zur <a title=\"Migration\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/\">Einwanderung<\/a> \u00e4hnlich lauten. Wir sind Gott sei Dank nicht Mitglied der EU (\u00fcber 80\u00a0Prozent der <a title=\"Schweiz\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/schweiz\/\">Schweizer<\/a> lehnen die EU ab), und das Volk kann in Abstimmungen noch selber entscheiden, ohne fremden Richter! Wir haben eine der gr\u00f6\u00dften Einwanderungsquoten (<strong>23,4\u00a0Prozent<\/strong>) in Europa \u2013 viel h\u00f6her als zum Beispiel Deutschland mit 8,2\u00a0Prozent. Der <a title=\"Gewalt\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/krise\/gewalt\/\">Kriminaltourismus<\/a> in der Schweiz <!--more-->hat massiv zugenommen. Der Anteil der ausl\u00e4ndischen Gef\u00e4ngnisinsassen ist auf <strong>74,3\u00a0Prozent<\/strong> angestiegen. *)<br \/>\nK\u00f6nnten die Deutschen, und insbesondere die S\u00fcddeutschen, wie wir abstimmen (direkte Demokratie), w\u00fcrde das Ergebnis wahrscheinlich in etwa gleich lauten.<br \/>\nEs w\u00fcrde wahrscheinlich auch aufdecken, dass in einigen EU-L\u00e4ndern die Regierungen neben dem Volk vorbei politisieren. B\u00f6se Kommentare, wie zum Beispiel von Ralf Stegner (&#8222;Die spinnen, die Schweizer&#8220;) werden in der Schweiz sehr schlecht aufgenommen und belasten die freundschaftlich-nachbarschaftlichen Beziehungen. Auch Herr Steinbr\u00fcck wollte die Kavallerie schicken; und wer liegt jetzt vom eigenen Volk zerst\u00f6rt am Boden? Nein, liebe Deutsche, wir haben auch unsere St\u00e4rken und unseren Stolz, so geht es nicht! Die Folge: Wir werden uns verst\u00e4rkt weltweit andere aufstrebende Freunde suchen als die kr\u00e4nkelnde EU, die es nur auf unseren selbsterschaffenen Wohlstand abgesehen hat.<br \/>\nWussten Sie \u00fcbrigens, dass Schweizer Firmen in Deutschland 300 000 Deutschen Arbeit geben? Dass wir unsere Alpentransversalen zu g\u00fcnstigsten Bedingungen der EU zur Verf\u00fcgung stellen? Dass unser Bundesrat 770 Millionen Euro f\u00fcr die Alpen-Zugverbindungen f\u00fcr Anschlussbauten im Ausland zur Verf\u00fcgung gestellt hat? Mit Baden-W\u00fcrttemberg funktioniert der gegenseitige Handel seit Jahrhunderten, ob es in Deutschland K\u00f6nigreiche, Demokratien oder Diktaturen gab, wir hatten immer die direkte Demokratie!<br \/>\nWir sind dankbar, dass der Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin einen neutralen \u00dcberblick beh\u00e4lt. Wenn mit weniger Arroganz gepoltert w\u00fcrde und das Verst\u00e4ndnis gr\u00f6\u00dfer w\u00e4re, k\u00f6nnte vern\u00fcnftig miteinander geredet und nach L\u00f6sungen gesucht werden.<br \/>\n28.2.2014, Samuel Gugger, CH-Heimenschwand-Bern<\/p>\n<p>*) Zur Ausl\u00e4nderquote von 74,3% in\u00a0Schweizer Haftanstalten: Diese entsprechende Zahl\u00a0f\u00fcr Deutschland darf nicht ver\u00f6ffentlicht werden &#8211; aus welchen Gr\u00fcnden auch immer.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ist volle Freiz\u00fcgigkeit sinnvoll bei \u00f6konomisch so unterschiedlichen EU-Mitgliedsl\u00e4ndern?<\/strong><br \/>\nDie vier Grundpfeiler der EU sind:\u00a0Personenfreiz\u00fcgigkeit,\u00a0Freier Warenverkehr,\u00a0Dienstleistungsfreiheit und\u00a0Freier Kapital- und Zahlungsverkehr.<br \/>\nSollen wir den T\u00fcrken, die \u00e4hnliche Handelsprivilegien in der EU genie\u00dfen wie die Schweiz, diese Freiz\u00fcgigkeit auch einr\u00e4umen?<br \/>\nW\u00fcrden die Deutschen die Freiz\u00fcgigkeit auch dann bef\u00fcrworten, wenn damit wie in der Schweiz (in 2013 wanderten 80000 zu 8 Mio ein) Jahr f\u00fcr Jahr 1% der Gesamtbev\u00f6lkerung neu ins D-Land str\u00f6men w\u00fcrde, wodurch sich die Mehrheitsverh\u00e4ltnisse\u00a0so \u00e4ndern w\u00fcrden, dass ein hier geborener Mensch am Ende seines Lebens eine Minderheit im eigenen Land ist, und die Mehrheit von Menschen gebildet wird, die aus anderen L\u00e4ndern kommen bzw. anderen V\u00f6lkern angeh\u00f6ren?<br \/>\nKann\u00a0man Europa mit einer Freiz\u00fcgigkeit aufbauen, die man wie eine Monstranz vor sich hertr\u00e4gt und an der jegliche Kritik und jede \u00c4nderung ein Sakrileg darstellt? W\u00e4re nicht vielleicht doch ein wenig mehr Ma\u00df in dieser Frage n\u00fctzlich, damit die Menschen dieses Europa nicht als Bedrohung, sondern als Chance wahrnehmen?<br \/>\n28.2.2014<br \/>\n\u00a0 .<\/p>\n<p><strong>Mit einem Ausl\u00e4nderanteil von 25 Prozent war die Toleranzgrenze \u00fcberschritten<\/strong><br \/>\nIch mag Blocher und die SVP so wenig wie Seehofer und die CSU. Trotzdem ist das kein Grund, sich mit deren Forderungen nicht ernsthaft auseinanderzusetzen. Der Mensch hat dort seine Heimat, wo er von Menschen umgeben ist, die seinen Lebensgewohnheiten und der Kultur, in der er aufgewachsen ist, weitgehend entsprechen. Gegen eine begrenzte Anzahl Zuwanderer, die bereit sind, sich zu integrieren und zu assimilieren, ist nichts einzuwenden. Aber wenn in einem Land wie der Schweiz sich der Ausl\u00e4nderanteil im Landesschnitt auf 25 Prozent zubewegt, ist die Toleranzgrenze wohl \u00fcberschritten. Wenn man da nicht eingreift, werden die Schweizer sich in ihrem eigenen Land bald nicht mehr zu Hause f\u00fchlen.<br \/>\nDie Wirtschaft will immer expandieren. Aber die Wirtschaft ist f\u00fcr den Menschen da, nicht umgekehrt. Das hei\u00dft f\u00fcr die Schweiz: Wenn die Wirtschaft im eigenen Land so stark w\u00e4chst, dass man sie nur mit einem \u00fcberm\u00e4\u00dfig gro\u00dfen Ausl\u00e4nderanteil betreiben kann, muss man sich fragen, was wichtiger ist: die Wirtschaft oder das, was die Schweiz zur Schweiz macht, und das ist weit mehr als nur die Alpen. Das gleiche Problem wird auch Deutschland erreichen. Nur leben alle deutschen Parteien im Multikultiwahn. Deswegen k\u00f6nnen wir uns gegen diese Problematik nicht wehren, weil die CDU Volksentscheide auf Bundesebene bisher verhindert.<br \/>\n26.3.2014, Udo Terjung, Rickenbach<br \/>\n\u00a0\u00a0<\/p>\n<p><strong>Besser w\u00e4re es, die EU w\u00fcrde sich die Schweiz zum Vorbild nehmen<\/strong><br \/>\nAls Schweizer Staatsb\u00fcrger und Abonnent Ihrer Zeitung haben mich die Stellungnahmen der zwei selbsternannten Schriftstellerinnen geradezu schockiert. Auch wenn ich bei der Abstimmung zu den Verlierern z\u00e4hlte, habe ich das Verdikt meines Volkes respektiert und akzeptiert. Ich war der Ansicht, dass Kontingente keine L\u00f6sung f\u00fcr ein durchaus bestehendes Problem darstellen.<br \/>\nEs darf nicht sein, dass zwei Verliererinnen ihren Frust auf zwei Doppelfrontseiten Ihrer Zeitung v\u00f6llig unsachlich und mit beleidigenden Tatsachenverdrehungen ausleben k\u00f6nnen! Offensichtlich gibt es in Europa zunehmend mehr Demokraten, welche erkannt haben, dass gerade der Bundesstaat Schweiz mit seinen 26 angegliederten autonomen Staaten das Vorbild f\u00fcr die Bildung eines &#8222;Bundesstaates Europa&#8220; darstellt. Vor mehr als 150 Jahren hat man im Raume der heutigen Schweiz erkannt, dass man erfolgreicher wird, wenn unter direkter Demokratie Grenzen verschwinden, die zahlreichen W\u00e4hrungen durch eine ersetzt werden und man eine gemeinsame Verfassung aufstellt, die vier Kulturen zusammenh\u00e4lt.Diese Verfassung ist die absolute Voraussetzung, damit eine Freiz\u00fcgigkeit in allen Belangen gew\u00e4hrt werden kann. Und wenn diese Verfassung mit der Pr\u00e4ambel &#8222;Im Namen Gottes des Allm\u00e4chtigen&#8220; beginnt, so ist das gut so und hat nur insofern mit dem Iran etwas zu tun, als beide L\u00e4nder nat\u00fcrlich vom gleichen und einzigen Gott sprechen.<br \/>\nHeute ist die Schweizer Volkswirtschaft f\u00fchrend in ganz Europa, hat den h\u00f6chsten Lebensstandard und die W\u00e4hrung ist die wohl zurzeit erfolgreichste der Welt, ob das den beiden Damen passt oder nicht. Und wenn direktdemokratische B\u00fcrger\/innen sich \u00c4nderungen w\u00fcnschen, dann weil etwa an der Grundschule mit 24 Sch\u00fclern nur ein einziger Deutsch spricht. Dies ist kein Einzelfall, sondern in den gr\u00f6\u00dferen St\u00e4dten der Schweiz Normalit\u00e4t. Man macht sich nat\u00fcrlich Sorgen, wenn in Genf 40 Prozent der Bev\u00f6lkerung aus fremden Kulturkreisen stammen. Man stelle sich einmal solche Verh\u00e4ltnisse in Frankfurt vor! Besser w\u00e4re, wenn man in der EU versuchte, die richtigen Schl\u00fcsse aus dem Abstimmungsresultat der Schweiz zu ziehen. Kr\u00e4nkelnder Euro, gigantische Staatsverschuldungen und riesige Arbeitslosenzahlen sprechen f\u00fcr sich. Also weg vom Zentralismus, f\u00f6deralistische Strukturen schaffen, direkte Demokratie einf\u00fchren und Vertrauen in die Regierungen schaffen. Jetzt w\u00e4re die Einf\u00fchrung einer europ\u00e4ischen Verfassung m\u00f6glich. Nehmt (auch die beiden Damen) die Schweiz als Vorbild!<br \/>\n26.3.2014, Arnold Husy, CH-Lottstetten<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Deutschland w\u00fcrde das Abstimmungsergebnis zur Einwanderung \u00e4hnlich lauten. Wir sind Gott sei Dank nicht Mitglied der EU (\u00fcber 80\u00a0Prozent der Schweizer lehnen die EU ab), und das Volk kann in Abstimmungen noch selber entscheiden, ohne fremden Richter! 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