{"id":45121,"date":"2014-02-08T15:29:53","date_gmt":"2014-02-08T14:29:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=45121"},"modified":"2014-04-28T11:15:36","modified_gmt":"2014-04-28T09:15:36","slug":"kinderhospiz-freiburg-geplant","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kinderhospiz-freiburg-geplant\/","title":{"rendered":"Kinderhospiz Freiburg geplant"},"content":{"rendered":"<p>Seit 2006 ist der 10. Februar der bundesweite &#8222;Tag der <a title=\"Hospiz\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/senioren\/hospiz\/\">Kinderhospizarbeit<\/a>&#8222;, der auf die Situation lebensverk\u00fcrzend erkrankter <a title=\"Kinder\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/kinder\/\">Kinder<\/a> aufmerksam machen soll &#8211; in\u00a0Baden-W\u00fcrttemberg ca 3000 Kinder. Jedes Jahr sterben 350 an den Folgen der Krankheit. Die Kinderkrankenschweister Ellen V\u00f6llmecke will ihnen und ihren Familien mit einem 2008 gegr\u00fcndeten Verein helfen. Ziel: ein Kinder- und Jugendhospiz f\u00fcr Freiburg bauen.\u00a0<!--more--><\/p>\n<p><strong>Ellen V\u00f6llmecke sucht Spender und F\u00f6rderer f\u00fcr den Bau eines Kinderhospiz in Freiburg<\/strong><br \/>\nEs ist schwierig, Geld f\u00fcr eine Einrichtung zu sammeln, die erst noch gebaut werden muss. Aber wir werden immer bekannter. Au\u00dferdem startet im April mit Unterst\u00fctzung eines Sponsors durch die Evangelische Fachhochschule eine objektive Bedarfsanalyse. Sie soll die Situation in der Region Freiburg zeigen. &#8230;.<br \/>\nAlles vom 8.2.2014 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/freiburg\/interview-mit-ellen-voellmecke-die-fuer-kinder-und-jugendliche-ein-hospitz-einrichten-will--80518607.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/freiburg\/interview-mit-ellen-voellmecke-die-fuer-kinder-und-jugendliche-ein-hospitz-<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/freiburg\/interview-mit-ellen-voellmecke-die-fuer-kinder-und-jugendliche-ein-hospitz-einrichten-will--80518607.html\">einrichten-will&#8211;80518607.html<\/a><br \/>\n<\/a><\/p>\n<div>Ellen V\u00f6llmecke: Die 56-j\u00e4hrige Kinderkrankenschwester begleitet seit 1981 auf Intensivstationen schwerkranke Kinder und ihre Familie. Seit 2006 arbeitet sie an der Uni-Kinderklinik in Freiburg. 2008 gr\u00fcndete sie den F\u00f6rderverein &#8222;Station\u00e4res Kinder- und Jugendhospiz Baden&#8220; mit und ist Vorsitzende. Ihr Ziel: ein station\u00e4res <a title=\"Hospiz\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/senioren\/hospiz\/\">Kinder- und Jugendhospiz im Raum Freiburg<\/a>. Ellen V\u00f6llmecke hat zwei erwachsene S\u00f6hne und lebt mit ihrem Mann in Titisee-Neustadt. Angst vor dem Tod hat sie nicht, sagt sie.<br \/>\n.<\/div>\n<div><strong>Mit den Leitgedanken eines station\u00e4ren Kinderhospizes nicht ausf\u00fchrlich vertraut gemacht<\/strong><br \/>\nEs entsteht der Eindruck, dass die Unterzeichner des Leserbriefes die Gr\u00fcndung eines station\u00e4ren Kinderhospiz verhindern wollen. Ein hoher finanzieller Anreiz scheinen hier die Beweggr\u00fcnde f\u00fcr die negative Einstellung der Unterzeichner zur Gr\u00fcndung eines station\u00e4ren Kinderhospiz zu sein. Wenn, wie es die Unterzeichner zum Ausdruck bringen, im Zentrum f\u00fcr Kinder- und Jugendmedizin der Universit\u00e4tsklinik Freiburg ein ausgebildetes Team von Palliativkr\u00e4ften bereit steht, um sterbende Kinder, Jugendliche und ihre Familien zuhause zu betreuen, sei doch die Frage erlaubt, warum erst in Freiburg ein ambulanter Kinderhospizdienst der Malteser gegr\u00fcndet werden musste, um Familien von Kindern mit lebensverk\u00fcrzenden Erkrankungen zuhause zu unterst\u00fctzen. Scheitert wirklich die Unterst\u00fctzung dieses Teams an der Finanzierung?<br \/>\nDie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ambulanten Kinderhospizdienstes \u00fcben die T\u00e4tigkeit rein ehrenamtlich aus und nicht aus finanziellen Beweggr\u00fcnden. Es scheint mir auch, dass die Unterzeichner sich mit den Leitgedanken eines station\u00e4ren Kinderhospizes nicht ausf\u00fchrlich vertraut gemacht haben. Die Kinder kommen nicht nur zum Sterben ins Hospiz, vielmehr wollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem station\u00e4ren Kinderhospiz die Kinder mit lebensverk\u00fcrzender Erkrankung und ihre Eltern sowie Geschwister auf ihrem Lebensweg begleiten. Die Familien k\u00f6nnen in einem gesch\u00fctzten Raum\u00a0mit vertrauten und kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sich den Themen Krankheit, Sterben, Tod und Trauer ann\u00e4hern und auseinandersetzen.<\/div>\n<div>\n<div>\n<div id=\"zoneAdserverMrec\">\n<div id=\"helperAdserverMrec\">\n<div id=\"ligatusframe_52671\">Hier haben die erkrankten Kinder, Eltern und Geschwister die M\u00f6glichkeit, anderen Menschen in \u00e4hnlichen Lebenssituationen zu begegnen, sich auszutauschen, einander zu unterst\u00fctzen oder auch Kontakte zu kn\u00fcpfen beziehungsweise zu vertiefen, die \u00fcber den Aufenthalt im Kinderhospiz hinausgehen. In einem station\u00e4ren Kinderhospiz kann die ganze Familie ab der Diagnose einer lebensverk\u00fcrzenden Erkrankung bei einem ihrer Kinder eine Atempause einlegen, um wieder Kr\u00e4fte zu sch\u00f6pfen f\u00fcr ihren Alltag zuhause. Die Pflege des erkrankten Kindes kann rund um die Uhr durch Fachpflegepersonal \u00fcbernommen werden. Die Pflegeteams arbeiten eng mit den Eltern zusammen. Die Eltern sind die Fachleute ihres Kindes, denn sie kennen am besten seine Bed\u00fcrfnisse und W\u00fcnsche. In der Pflege werden die individuellen Bed\u00fcrfnisse der Kinder ber\u00fccksichtigt. Die Eltern k\u00f6nnen die Versorgung ganz oder teilweise an die Mitarbeiter des Kinderhospizes \u00fcbertragen. Sie k\u00f6nnen die Pflege ihres Kindes aber auch selbst \u00fcbernehmen oder das Team unterst\u00fctzen. Kein Hospiz sieht sich als Konkurrenz zu Kliniken, daher ist meines Erachtens der Leserbrief kontraproduktiv. Es geht in erster Linie um die Belange der Kinder mit einer lebensverk\u00fcrzenden Erkrankung und ihren Familien und nicht um das Versagen etwaiger Entscheidungstr\u00e4ger von Krankenkassen oder \u00e4hnlichem.<br \/>\n17.3.2014, Christoph H\u00f6ll, Freiburg<\/div>\n<div>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/div>\n<div>\n<div>\n<strong>Kindstod &#8211; Adressen <\/strong><\/div>\n<p><a title=\"\" href=\"https:\/\/hilfe.geps-suedwest.de\/\" target=\"_blank\">https:\/\/hilfe.geps-suedwest.de<\/a><br \/>\n(gemeinsame Elterninitiative Pl\u00f6tzlicher S\u00e4uglingstod)<br \/>\n<a title=\"\" href=\"https:\/\/mehr.bz\/uniklinik-stillgeborene\" target=\"_blank\">https:\/\/mehr.bz\/uniklinik-stillgeborene<\/a>\u00a0(geb\u00fcndelte Hilfsangebote, offen f\u00fcr alle Betroffenen)<br \/>\n<a title=\"\" href=\"https:\/\/www.donum-vitae-freiburg.de\/\" target=\"_blank\">https:\/\/www.donum-vitae-freiburg.de<\/a><br \/>\n(staatlich anerkannte Schwangerenberatungsstelle)<br \/>\n<a title=\"\" href=\"https:\/\/www.initiative-regenbogen.de\/\" target=\"_blank\">https:\/\/www.initiative-regenbogen.de<\/a><br \/>\n(Elterninitiative, die betroffenen Eltern Kontaktadressen und Info-Material bietet)<br \/>\nE-Mail: sternenkinder-freiburg.web.de (Infos, Trauercaf\u00e9 und Betreuung von und durch Betroffene)<br \/>\n<a title=\"\" href=\"https:\/\/www.veid.de\/\" target=\"_blank\">https:\/\/www.veid.de<\/a><br \/>\n(Bundesverband verwaiste Eltern e. V.)<br \/>\n<a title=\"\" href=\"https:\/\/www.leben-ohne-dich.de\/\" target=\"_blank\">https:\/\/www.leben-ohne-dich.de<\/a><br \/>\n(gesch\u00fctzte Foren f\u00fcr V\u00e4ter und Geschwister, Pinnwand, Literatur)<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/freiburg\/interview-mit-ellen-voellmecke-die-fuer-kinder-und-jugendliche-ein-hospitz-einrichten-will--80518607.html\">\u00a0<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit 2006 ist der 10. Februar der bundesweite &#8222;Tag der Kinderhospizarbeit&#8222;, der auf die Situation lebensverk\u00fcrzend erkrankter Kinder aufmerksam machen soll &#8211; in\u00a0Baden-W\u00fcrttemberg ca 3000 Kinder. Jedes Jahr sterben 350 an den Folgen der Krankheit. 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