{"id":4481,"date":"2012-06-04T12:38:14","date_gmt":"2012-06-04T12:38:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=4481"},"modified":"2012-12-07T21:52:37","modified_gmt":"2012-12-07T20:52:37","slug":"freiburger-erklarung-nachhaltig-vor-ort-mach-mit-4-17-juni","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/freiburger-erklarung-nachhaltig-vor-ort-mach-mit-4-17-juni\/","title":{"rendered":"Freiburger Erkl\u00e4rung &#8222;Nachhaltig vor Ort&#8220; &#8211; mach mit 4.-17.Juni"},"content":{"rendered":"<p>Zum kommenden UN-Erdgipfel\u201eRio+20\u201c, der UN-Weltkonferenz \u00fcber nachhaltige Entwicklung 2012 UNCSD vom 20. bis 22. Juni 2012 in Rio de Janeiro, gibt die \u201eFreiburger Erkl\u00e4rung: Global denken &#8211; lokal handeln! Nachhaltig vor Ort und \u00fcberall &#8211; die Zukunft, die WIR wollen\u201c der Politik und \u00d6ffentlichkeit Erfahrungen \u201evon unten\u201c und dringliche Vorschl\u00e4ge mit auf den Weg. Initiatoren sind in Freiburg i.Br. und Stuttgart ans\u00e4ssige Organisationen der B\u00fcrgerschaft, u.a. der BUND Landesverband Baden-W\u00fcrttemberg e.V., ECOtrinova e.V., das Eine Welt Forum Freiburg e.V., die<em> <\/em>Freiburger Kantstiftung, die <a title=\"IPPNW\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/ippnw\/\">IPPNW-Regionalgruppe Freiburg <\/a>und FreiTaler e.V., <em>unterst\u00fctzt von acht Vereinen und vom renommierten Professor Ernst Ulrich von Weizs\u00e4cker sowie zahlreichen weiteren Personen. Vom 4. bis 17. Juni 2012 kann die Erkl\u00e4rung im Internet bei <a href=\"https:\/\/www.openpetition.de\/\">www.openpetition.de<\/a> auf einfache Weise von Mitb\u00fcrgerinnen und Mitb\u00fcrgern unterzeichnet werden. <!--more--><\/em><\/p>\n<p>Erkl\u00e4rung an Bundeskanzlerin Merkel, Ministerpr\u00e4sident\u00a0 Kretschmann und den Freiburger Oberb\u00fcrgermeister Salomon \u00fcberreicht:<br \/>\n<strong>\u201eFreiburger Erkl\u00e4rung zum UN-Erdgipfel \u201eRio + 20\u201c:<\/strong><\/p>\n<p>Global denken &#8211; lokal handeln! Die Zukunft, die WIR wollen\u201c<br \/>\nVerb\u00e4nde, Vereine und zahlreiche weitere Unterzeichner fordern u.a. starke Nachhaltigkeit, Erhalt der Lebensgrundlagen, gemeinwohlorientiertes naturvertr\u00e4gliches Wirtschaften und Umsetzen der Probleml\u00f6sungen \u201evon unten\u201c<br \/>\nF\u00fcr die jetzigen als auch folgenden Generationen ein menschenw\u00fcrdiges Leben erm\u00f6glichen und die nat\u00fcrlichen Lebensgrundlagen dauerhaft bewahren, das sind zentrale Forderungen der \u201eFreiburger Erkl\u00e4rung: Global denken &#8211; lokal handeln! Nachhaltig vor Ort und \u00fcberall &#8211; die Zukunft, die WIR wollen\u201c an die kommende UN-Weltkonferenz \u00fcber nachhaltige Entwicklung UNCSD \u201eRio+20\u201c vom 20. bis 22. Juni 2012 in Rio de Janeiro. Die Erkl\u00e4rung ist von 13 in Freiburg i.Br. und Stuttgart ans\u00e4ssigen Organisationen mit \u00fcber 80.000 Mitgliedern und zahlreichen Mitgliedsvereinen in Baden-W\u00fcrttemberg erstunterzeichnet sowie von weiteren Vereinen und \u00fcber 750 engagierten Einzelpersonen vor allem aus dem Breisgau mit unterzeichnet. Sie erging heute an Bundes\u00adkanzlerin Angela Merkel, Ministerpr\u00e4sident Winfried Kretschmann, Stuttgart, und den Freiburger Oberb\u00fcrgermeister Dieter Salomon und \u00fcberreicht diesen und der \u00d6ffentlichkeit zentrale Erfahrungen sowie dringliche Vorschl\u00e4ge \u201evon unten\u201c f\u00fcr Rio+20 im Hinblick auf die mangelhafte Umsetzung der Beschl\u00fcsse des UN-Erdgipfels von Rio 1992 und den weiterhin unakzeptablen Zustand der Welt.<br \/>\nDie Menschenrechte und damit auch der gerechte Zugang aller Menschen zu ihren Lebensgrundlagen, die erforderliche strenge Auslegung der \u201eNachhaltigkeit\u201c sowie der begrenzte \u201eUmweltraum\u201c der Erde sind die Grundlage der Forderungen der Erkl\u00e4rung. Die Unterzeichner verlangen insbesondere die Energiewende weg von fossiler und Atomenergie hin zu 100 Prozent erneuerbaren Energien, hin zu hoher Effizienz und Gen\u00fcgsamkeit sowie zu dezentralen, demokratischen Energiestrukturen. Risiko- und Herrschafts\u00adtechnologien wie Atomwaffen, Atomenergienutzung und Agrogentechnik sollen ge\u00e4chtet werden. Landwirtschaft und Gartenbau m\u00fcssten vorrangig und in globaler Verantwortung der Ern\u00e4hrung dienen, dies mit konzernunabh\u00e4ngiger Saatguttradition.<br \/>\nDem von ihnen bei \u201eRio+20\u201c bef\u00fcrchteten \u201eGreenwashing\u201c von nicht nachhaltigen Technologien und Verfahren setzten sie mit der \u201eFreiburger Erkl\u00e4rung\u201c entgegen, dass die Wirtschaft ihre Gemeinwohl\u00adorientierung dadurch erweisen m\u00fcsse, dass sie naturvertr\u00e4glich wird. Sie m\u00fcsse sich zudem in den Dienst aller Menschen und ihrer dem Frieden dienenden Zusammenarbeit stellen. Rechtsstaatliche Standards wie Verursacherhaftung und das Vorsorge\u00adprinzip m\u00fcss\u00adten weltweit durchgesetzt werden.<br \/>\nDer UN-Erdgipfel von Rio de Janeiro 1992 habe laut Erkl\u00e4rung trotz der dort beschlossenen Kon\u00adventionen zum Klimaschutz und zur Artenvielfalt sowie mit dem weltweitem Aktionsprogramm Agenda 21 bis heute nicht die erhofften weit reichenden positiven Wirkungen entfaltet. Im Gegenteil: Die Beschl\u00fcsse seien von mehreren Staaten nicht ratifiziert oder unterlaufen und von der 1994 gegr\u00fcndeten Welthandelsorganisation WTO faktisch entwertet worden. Unter anderem Hunger und Armut, \u00dcberfluss und Verschwendung, die Zerst\u00f6rung nat\u00fcrlicher Lebensgrundlagen und die Gef\u00e4hrdung der Biosph\u00e4re insgesamt st\u00fcnden weiterhin unakzeptabel f\u00fcr den Zustand der Welt. &#8211; Positiv entwickelt h\u00e4tten sich dagegen in sehr vielen St\u00e4dten und D\u00f6rfern konkrete Einsichten und Aktivit\u00e4ten, die \u201evon unten\u201c dezentral und vernetzt zu Problem\u00adl\u00f6sungen beitragen. Leitgedanken der Menschen und Kommunen hierbei seien\u201eEine Welt f\u00fcr globale Verant\u00adwortung und Gerechtigkeit\u201c und das Motto \u201eGlobal denken \u2013 lokal handeln\u201c.<br \/>\n<em>Attac Freiburg, BUND Landesverband Baden-W\u00fcrttemberg e.V., BUND RV S\u00fcdlicher Oberrhein e.V., ECOtrinova e.V., Eine Welt Forum Freiburg e.V., Freiburger Kantstiftung, FreiTaler Verein f\u00fcr nach\u00adhaltiges Wirtschaften e.V., Greenpeace Freiburg, Initiativgruppe Gemeinwohl-\u00d6konomie Freiburg, Innovation Academy e.V., IPPNW-Regionalgruppe Freiburg, Projekt Lebensdorf, Slow Food Freiburg, Transition Town Freiburg<\/em><br \/>\n<em>4.6.2012 ,<\/em><br \/>\n<em>ECOtrinova e.V,, Dr. Georg L\u00f6ser,\u00a0Weiherweg 4 B, 79194 Gundelfingen, T. 0761-5950161) , <a href=\"mailto:ecotrinova@web.de\">ecotrinova@web.de<\/a><\/em><br \/>\n<em>Freiburger Kantstiftung, Berthold Lange, 79294 S\u00f6lden, <a href=\"mailto:freiburger@kantstiftung.de\">freiburger@kantstiftung.de<\/a><\/em><\/p>\n<p>Der volle Wortlaut der Freiburger Erkl\u00e4rung ist zu ersehen u.a. auf der Startseite von <a href=\"https:\/\/www.ecotrinova.de\/\">www.ecotrinova.de<\/a> oder unter <a href=\"https:\/\/ecotrinova.de\/downloads\/2012\/120213%20FreiburgerErkl\u00e4rungRio+20Endfass.pdf\">https:\/\/ecotrinova.de\/downloads\/2012\/120213%20FreiburgerErkl\u00e4rungRio+20Endfass.pdf<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum kommenden UN-Erdgipfel\u201eRio+20\u201c, der UN-Weltkonferenz \u00fcber nachhaltige Entwicklung 2012 UNCSD vom 20. bis 22. 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