{"id":43714,"date":"2014-01-10T17:41:37","date_gmt":"2014-01-10T16:41:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=43714"},"modified":"2014-03-03T09:20:21","modified_gmt":"2014-03-03T08:20:21","slug":"bildungsplan-2015-widerstand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildungsplan-2015-widerstand\/","title":{"rendered":"Bildungsplan 2015 Widerstand"},"content":{"rendered":"<p>Zum neuen <a title=\"Bildungsplan\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/bildungsplan\/\">&#8222;Bildungsplan 2015 f\u00fcr Baden-W\u00fcrttemberg<\/a>&#8222;, den das <a title=\"Schulen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/\">Kultusministerium<\/a> derzeit ausarbeitet, gibt es Kritik. <a title=\"Religion\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/\">Kirchen<\/a>\u00a0lehnen es ab, <a title=\"Homosexualitaet\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/homosexualitaet\/\">sexuelle Vielfalt<\/a> im GRUNDSCHUL-Unterricht zu verankern mit der Begr\u00fcndung, Sch\u00fcler w\u00fcrden indoktriniert.\u00a0So steht im Statement der evangelischen Landeskirchen in W\u00fcrttemberg und Baden sowie der Di\u00f6zese Rottenburg-Stuttgart und der Erzdi\u00f6zese Freiburg, das am Freitag ver\u00f6ffentlicht wurde:<!--more--><\/p>\n<p>&#8222;Die Kirchen treten ein f\u00fcr in den \u201eLeitprinzipien\u201c genannte Themen wie Pr\u00e4vention vor Gewalt und Diskriminierung, Berufsorientierung, Nachhaltigkeit oder Gesundheit. Zugleich machen sie deutlich, dass \u201eLeitprinzipien\u201c f\u00fcr einen Bildungsplan auf der Grundlage des Menschenbildes zu entwickeln sind, das der Landesverfassung und den Schulgesetzen zugrunde liegt: Jeder Form der Funktionalisierung, Instrumentalisierung, Ideologisierung und Indoktrination gilt es zu wehren. Dies gilt nicht zuletzt im sensiblen Bereich der sexuellen Identit\u00e4t und damit verbundener pers\u00f6nlicher und famili\u00e4rer Lebensentw\u00fcrfe. &#8230;.&#8220; Lesen Sie mehr auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.elk-wue.de\/aktuell\/detailansicht-pressemitteilung\/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=50809&amp;tx_ttnews%5BbackPid%5D=98&amp;no_cache=1\">https:\/\/www.elk-wue.de\/aktuell\/detailansicht-pressemitteilung\/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=50809&amp;tx_ttnews%5BbackPid%5D=98&amp;no_cache=1<br \/>\n<\/a><\/p>\n<p>Aktionsplan &#8222;F\u00fcr Akzeptanz &amp; gleiche Rechte Baden-W\u00fcrttemberg&#8220;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.sm.baden-wuerttemberg.de\/de\/Aktionsplan_Fuer_Akzeptanz__gleiche_Rechte_Baden-Wuerttemberg\/170735.html\">https:\/\/www.sm.baden-wuerttemberg.de\/de\/Aktionsplan_Fuer_Akzeptanz__gleiche_Rechte_Baden-Wuerttemberg\/170735.html<\/a><\/p>\n<p><strong>Online-Petition gegen den Bildungsplan<\/strong><br \/>\nEin Realschullehrer aus dem Schwarzwald hat eine <a title=\"Petitionen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/internet\/petitionen\/\">Online-Petition<\/a> gestartet unter dem Titel: &#8222;Zukunft &#8211; Verantwortung &#8211; Lernen: Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens&#8220;. Darin wendet er sich dagegen, dass\u00a0Lehrkr\u00e4fte in Zukunft die Kinder mit dem Anspruch, s\u00e4mtliche &#8222;LSBTTIQ-Lebensstile&#8220; (lesbisch, schwul, bisexuell, transsexuell, transgender, intersexuell und queer) seien der Ehe zwischen Mann und Frau gleichzustellen, an eine neue Sexualethik heranf\u00fchren.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.openpetition.de\/petition\/online\/zukunft-verantwortung-lernen-kein-bildungsplan-2015-unter-der-ideologie-des-regenbogens\">https:\/\/www.openpetition.de\/petition\/online\/zukunft-verantwortung-lernen-kein-bildungsplan-2015-unter-der-ideologie-des-regenbogens<br \/>\n<\/a><br \/>\nDer Jesuit und Rektor des Kollegs St.Blasien:<br \/>\n<a title=\"Homosexualitaet\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/homosexualitaet\/\">Klaus Mertes: Ekelerregende Hetze gegen Homosexuelle<\/a>\u00a0(14.1.2014)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Seelischer Missbrauch der Sch\u00fcler<\/strong><br \/>\nDiskriminierung darf nicht sein. Allerdings ist es v\u00f6llig unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig, dass die sexuelle Orientierung als Leitprinzip in alle F\u00e4cher einflie\u00dfen soll. Die sexuelle Orientierung\/Diskriminierung soll weiterhin im Bio- und Reli- Ethikunterricht behandelt werden, dann wird das von geschultem Personal in angemessener Qualit\u00e4t unterrichtet und ist dann ein wertvoller Beitrag zur Pers\u00f6nlichkeitsbildung. Aber eine permanente Konfrontation und \u00dcberfrachtung mit diesem intimen-aufw\u00fchlenden Thema sexueller Orientierung in der Sekundarstufe grenzt an einem seelischen Missbrauch der Sch\u00fcler.<br \/>\n10.1.2014<\/p>\n<p><strong>Verunsicherung wird erreicht<\/strong><br \/>\nIch m\u00f6chte nicht als homophob, rechtsradikal oder mittelalterlich bezeichnet werden, wenn ich zum Thema Gendermainstreaming und Homosexualit\u00e4t eine eigene bzw. andere Meinung habe als Rot-Gr\u00fcn. Wir haben 3 Kinder an staatlichen Schulen und ich finde nicht, dass das Thema &#8222;sexuelle Vielfalt&#8220; etwas an Grundschulen zu suchen hat. Was soll damit vermittelt werden? Toleranz? &#8211; das geht auch \u00fcber andere Themen. Sexuelle Orientierung? &#8211; Daf\u00fcr sind die Kinder zu jung. Identit\u00e4t? Genau das Gegenteil, n\u00e4mlich Verunsicherung, wird damit erreicht!<br \/>\n10.1.2014, Peter Schmid<\/p>\n<p><strong>Heute Kampf gegen Homophobie, morgen gegen P\u00e4dophobie<br \/>\n<\/strong>Wer wei\u00df schon, dass mit Volker Beck einer der Antreiber gegen die christliche Moralethik und K\u00e4mpfer f\u00fcr die Rechte der Homosexuellen vor Jahren \u00f6ffentlich f\u00fcr die Entkriminalisierung des sexuellen Akts mit Kindern eintrat. Er schrieb: &#8222;Wer f\u00fcr die Lebenssituation der p\u00e4dophilen Menschen etwas erreichen will, muss diese Diskussion mit Aufkl\u00e4rung und Entmythologisierung vorbereiten. Entkriminalisierung der P\u00e4dosexualit\u00e4t ist angesichts des jetzigen Zustands ihrer globalen Kriminalisierung dringend erforderlich&#8220; (1988). Volker Beck ist Mitglieder der GR\u00dcNEN und war 2005-2009 ihr parlamentarischer Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer<br \/>\n10.1.2014, Erle<\/p>\n<p><strong>Kindern keine Zwangskonfrontation antun\u00a0<\/strong><br \/>\nIch bin tolerant Homosexuellen gegen\u00fcber. Sie sollen heiraten d\u00fcrfen und Frauen Kinder adoptieren. Als Hetero Mann wirken homosexuelle Handlungen zwischen M\u00e4nnern auf mich aber nicht nur befremdlich, sondern eklig. Das ist einfach so und ich wei\u00df, dass es bei allen Heterom\u00e4nnern in meinem Bekanntenkreis genauso ist. Schwule haben das Recht auf Liebe, aber ich m\u00f6chte damit nicht direkt konfrontiert werden. Als Kind h\u00e4tte mich eine Zwangskonfrontation damit eher gegen die Schwulen aufgebracht, anstatt zu mehr Toleranz gef\u00fchrt. Aufkl\u00e4rung dar\u00fcber in Wort und Schrift, aber nicht bildlich.<br \/>\n10.1.2014<\/p>\n<p><strong>Haben wir keine anderen Probleme als dieses eine Thema Sex<\/strong> &#8211;\u00a0egal ob Hetero, Homo, Bi, Trans. In jeder Spielart, auf allen Kan\u00e4len, in der Werbung, im Internet, in Zeitschriften, Erotik-Messen in jeder gr\u00f6\u00dferen Stadt, Sadomaso-Bestseller in den Regalen. Und nun soll das Thema m\u00f6glichst auch noch in Kita und Grundschule in allen Facetten breit getreten werden.<br \/>\n10.1.2014<\/p>\n<p><strong>Kinder<\/strong><br \/>\nEs ist doch \u00e4u\u00dferst seltsam, die kinderlosen Schwulen und Lesben wollen \u00fcber die Kinder der anderen bestimmen. Wundert euch nicht, wenn die Eltern sich sch\u00fctzend vor ihre Kinder stellen.<br \/>\n10.1.14, Elke Baumann<\/p>\n<p><strong>\u00dcbersexualisierung und Gewaltt\u00e4tigkeit in die Schule hineintragen<br \/>\n<\/strong>Warum nur konfrontieren wir unsere Kinder in der Schule immer fr\u00fcher mit immer mehr Sex und mit immer mehr Gewalt?<br \/>\nNun sollen Grundsch\u00fcler (also ab 6 Jahren) \u00fcber alle LSBTTIQ-Lebensstile (lesbisch, schwul, bisexuell, transsexuell, transgender, intersexuell, queer) im Detail zwangsweise informiert werden. Dazu passt dieses Erlebnis: Neulich h\u00f6rte ich in der Strassenbahn, wie sich\u00a0vielleicht neunj\u00e4hrige Buben \u00fcber &#8222;Analdehner&#8220; unterhielten, \u00a0wo man sie kaufen k\u00f6nnte und wie man sie am besten und wozu anwende. Auf meine Frage hin, woher sie denn das wissen: Von unserem Lehrer, im Grundschulunterricht Klasse 3.<br \/>\nUnser Sohn wurde mit 12 Jahren gezwungen, mit seiner Schulklasser &#8222;Schindlers Liste&#8220; anzuschauen. Er kam wei\u00df im Gesicht und verst\u00f6rt nach Hause, so viel Gewalt konnte sein Kopf einfach nicht fassen. Er litt noch Jahre danach unter diesem Einprasseln von Gewalt, dem er im Kino 90 Minuten schutzlos ausgeliefert war.<\/p>\n<p>Warum diese \u00dcbersexualisierung und Gewaltt\u00e4tigkeit in die Schule hineintragen &#8211; und zwar m\u00f6glichst fr\u00fch, m\u00f6glichst anschaulich und realit\u00e4tsnah? Welches System steckt dahinter?<br \/>\n11.1.2014, E.Hild<\/p>\n<p>&#8222;Eine \u00dcberbewertung des Themas sexuelle Vielfalt in den Lehrpl\u00e4nen lehnen wir ab&#8220;<br \/>\n12.1.2014, Werner Bauer, Bildungsreferent der W\u00fcrttembergischen Landeskirche<\/p>\n<p><strong>Sogar der CCSD beklagt diese \u00dcberbetonung von LSBTTIQ<br \/>\n<\/strong>&#8222;Die Gesellschaft ist bei diesem rasanten politischen Mentalit\u00e4tswandel nicht ausreichend mitgenommen worden. &#8230; auch der ganze mediale Jubel um Thomas Hitzlsperger ist irgendwo zu viel. Ich kann es nachvollziehen, wenn die Leute zur Zeit sagen: ja ist denn die ganze Welt schwul geworden?&#8220;<br \/>\n16.1.2014, Christoph Michl, Vorstand der Interessengemeinschaft CCSD (Christopher Street Day) und einer der Sprecher des Netzwerks LSBTTIQ in Stuttgart<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>PI-News auf den Zug der Bildungsplan-Petition aufgesprungen<\/strong><br \/>\nPI ist auf den Zug der Bildungsplan Petition aufgesprungen, der Lehrer geh\u00f6rt nicht ins Umfeld von PI. Dass Gabriel St\u00e4ngle nicht im geringsten mit der rechten Ecke was zu tun hat zeigt z.B. sein Engagement f\u00fcr eine Nazigedenkst\u00e4tte.\u00a0Die Berichterstattung der letzten Wochen zeigt, dass es f\u00fcr links gerichtete nicht m\u00f6glich zu sein scheint, zwischen nationalistisch und wertkonservativ zu unterscheiden. Sicher gibt es zwischen diesen beiden Gruppen inhaltliche Schnittmengen wenn es um die Sicht von Familie und Gender geht, wie das Engagement von PI f\u00fcr die besagte Petition zeigt. Aber genauso gibt es Schnittmengen zwischen politisch Linken Gr\u00fcnen und evangelikalen Christen, wenn es um die Bewahrung der Sch\u00f6pfung, das Engagement f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge oder weltweite Armutsbek\u00e4mpfung geht &#8211; ohne dass jemand auf die Idee kommen w\u00fcrde, politisch Linke als Teil des Evangelikalen Netzwerks bezeichnen w\u00fcrde. \u00dcbrigens wurde die erw\u00e4hnte Petition auch von viele Muslimen unterschrieben. Die kamen sicher nicht \u00fcber den PI Blog zur Petition. Welche Medien oder Experten haben das erw\u00e4hnt? Ich bitte sie also in Zukunft davon abzusehen, pauschal evangelikalen Christen in ein Netzwerk mit Rechtspopulisten zu stecken und sie mit dem Attribut &#8222;fundamentalistisch&#8220; zu begl\u00fccken.<br \/>\n31.1.214, Tobias Menges<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/suedwest-1\/ein-hetzblog-gegen-den-interkulturellen-frieden--80249261.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/suedwest-1\/ein-hetzblog-gegen-den-interkulturellen-frieden&#8211;80249261.html<\/a><\/p>\n<p>PI ist meiner Meinung nach die demokratische konservative Mitte. Man muss nicht alles so sehen wie die das tun, aber der Punkt f\u00fcr mich ist, dass PI DER oppositionelle antizeitgeistige Blog schlechthin ist. Und ich halte den ZEITGEIST immer f\u00fcr ein GRUND\u00dcBEL. Islamkritiker (gibt&#8217;s da etwa nichts zu kritisieren??) sind islamophob und wer nicht links ist, ist rechtsradikal. Das ist im Prinzip das, was gegen PI vorgebracht wird. Ich finde es richtiggehend eine journalistische Bankrotterkl\u00e4rung, wenn ein bekanner Linksextremer zu einer Stellungnahme zu etwas nicht Linksextremem gebeten wird. Alles ist aus dieser Sicht rechtsradikal.\u00a0Ich verteidige im \u00fcbrigen hier nicht in erster Linie die PI, sondern ich kritisiere scharf die BZ daf\u00fcr, von einem Linksradikalen eine druckw\u00fcrdige Meinung zu irgend etwas Nichtlinkem bekommen zu wollen.\u00a0Das ist als ob ich eine Hy\u00e4ne zum Jungtiermord oder Vegetarismus befragen w\u00fcrde.<br \/>\n1.2.2014, Robert Schmidhuber<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Warum reagieren so viele Menschen ablehnend auf das Thema &#8222;sexuelle Vielfalt im Unterricht&#8220;?<\/strong><br \/>\nKlocke:\u00a0Dahinter steckt vor allem die Angst, dass Jugendliche in ihrer sexuellen Orientierung beeinflusst werden k\u00f6nnten, indem man positiv \u00fcber Homosexualit\u00e4t spricht. Die Forschung zeigt jedoch, dass man zu seiner sexuellen Orientierung nicht verf\u00fchrt wird. Viele Menschen verkennen au\u00dferdem die Realit\u00e4t an den Schulen. Bisher spielt Homosexualit\u00e4t und Transgeschlechtlichkeit da fast \u00fcberhaupt keine Rolle \u2013 wenn, dann vielleicht im Biologieunterricht, wenn es um HIV-Pr\u00e4vention geht. Nur weil das Thema nun auch mal im Kontext Partnerschaft oder Familie vorkommen soll, kehren sich nicht die Verh\u00e4ltnisse um&#8230;..<br \/>\nAlles vom 31.1.2014 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2014\/06\/homophobie-unterricht-sexuelle-vielfalt\">https:\/\/www.zeit.de\/2014\/06\/homophobie-unterricht-sexuelle-vielfalt\u00a0<\/a><br \/>\nUlrich Klocke ist Sozialpsychologe an der HU Berlin<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Winfried Kretzschmann zu Bildungsplan und Gender-Mainstreaming<\/strong><\/p>\n<p>ZEIT: Herr Ministerpr\u00e4sident, warum soll ein F\u00fcnftkl\u00e4ssler in Baden-W\u00fcrttemberg wissen, was Transgedender und Intersexuelle sind?<br \/>\nKretschmann: Wein &#8222;schwule Sau&#8220; auf dem Schulhof eines der beliebtesten Schimpfw\u00f6rter geworden ist. &#8230;.<br \/>\nZEIT: In dem umstrittenen Lehrplam wird die Hauptpr\u00e4misse der genderstudies unterst\u00fctzt,: dass das Geschlecht nichts anderes als eine soziale, kulturelle Konstruktion ist. Die Tatsache, dass Frauen Kinder bekommen, \u00fcberhaupt die Rolle der Biologie wird vollkommen verleugnet. Ist das in Ihrem Sinne?<br \/>\nKretschmann: Warum die Menschen verschieden sind, mu\u00df die Wissenschaft kl\u00e4ren. Es hat immer biologische und soziokulturelle Ursachen. &#8230;<br \/>\nZEIT: Der Kulturkampt, von dem Sie sprechen, daht doch zwei Seiten: auf der einen die Evangelikalen, die Angst vor Umerziehung und Homosexualit\u00e4t haben. Auf der anderen die Anh\u00e4nger der Genderstudies, die von Zwangsheterosexualit\u00e4t sprechen und Schwulsein als politisches Statement behandeln. Ob eine beh\u00f6rde effizient arbeitet, ist nicht so wichtig, hauptsache sei betreib Gender-Mainstreaming. Auf der Dach der Uni Freiburg weht die Regenbogenfahre. Wass sol das?<br \/>\nKretschmann: Gender-Mainstreaming ist zwar ein Wortunget\u00fcm, aber ein wichtiges Anliegen, das wir uns jetzt nicht durch \u00fcberspante Debatten ausreden lassen. &#8230;<br \/>\nAlles zu &#8222;Der Staat macht keinen schwul&#8220;, S. 5,\u00a0vom 27.2.2014 in DER ZEIT\u00a0<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/\">www.zeit.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum neuen &#8222;Bildungsplan 2015 f\u00fcr Baden-W\u00fcrttemberg&#8222;, den das Kultusministerium derzeit ausarbeitet, gibt es Kritik. 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